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	<title>Felines Immundefizienz-Virus - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-20T19:56:26Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Felines_Immundefizienz-Virus&amp;diff=932878&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Nina: des gehört in den Artikel Immundefizienzsyndrom der Katzen</title>
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		<updated>2026-02-20T05:40:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;des gehört in den Artikel &lt;a href=&quot;/index.php/Immundefizienzsyndrom_der_Katzen&quot; title=&quot;Immundefizienzsyndrom der Katzen&quot;&gt;Immundefizienzsyndrom der Katzen&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Für Informationen zum Umgang mit dieser Vorlage siehe bitte [[Wikipedia:Viroboxen]]. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Infobox Virus&lt;br /&gt;
| Name = Felines Immundefizienz-Virus&amp;lt;!--de--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Bild = FIV.jpg&lt;br /&gt;
| Bild_legende = Schemazeichnung eines FI-[[Virion]]s (Querschnitt)&lt;br /&gt;
| Bild_größe = 260px&lt;br /&gt;
| Wiss_Name = &lt;br /&gt;
| Wiss_KurzName = FIV&lt;br /&gt;
| Realm = [[Riboviria]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;ICTV_MSL#35_CYMV&amp;quot;&amp;gt;ICTV: [https://talk.ictvonline.org/taxonomy/p/taxonomy-history?taxnode_id=201852835 ICTV Taxonomy history: &amp;#039;&amp;#039;Commelina yellow mottle virus&amp;#039;&amp;#039;], EC 51, Berlin, Germany, July 2019; Email ratification March 2020 (MSL #35)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Reich = [[Pararnavirae]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;ICTV_MSL#35_CYMV&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Phylum = [[Artverviricota]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;ICTV_MSL#35_CYMV&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Klasse = [[Revtraviricetes]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;ICTV_MSL#35_CYMV&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Ordnung = [[Ortervirales]]&lt;br /&gt;
| Familie = [[Retroviren|Retroviridae]]&lt;br /&gt;
| Subfamilie = [[Orthoretrovirinae]]&lt;br /&gt;
| Gattung = [[Lentiviren|Lentivirus]]&lt;br /&gt;
| Spezies = Feline immunodeficiency virus&amp;lt;!--ICTV--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Subspezies = &lt;br /&gt;
| Genom = [[Polarität (Virologie)|(+)ss]]RNA linear, [[dimer]]&lt;br /&gt;
| Baltimore = 6&lt;br /&gt;
| Kapsid = komplex&lt;br /&gt;
| Virushülle = vorhanden&lt;br /&gt;
| NCBI_Tax = 11673&lt;br /&gt;
| NCBI_Ref = M25381&lt;br /&gt;
| ICTV_Tax = 201855029&lt;br /&gt;
| ICTV = 00.061.1.06.004&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Feline Immundefizienz-Virus&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;FIV&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) ist ein [[Viren|Virus]] aus der Familie der [[Retroviren]] (&amp;#039;&amp;#039;Retroviridae&amp;#039;&amp;#039;). Das Virus löst bei [[Katzen]] eine [[Immundefekt|Immunschwächekrankheit]] aus, die als [[Immundefizienzsyndrom der Katzen|Felines Immundefizienzsyndrom]] oder umgangssprachlich als &amp;#039;&amp;#039;Katzen-AIDS&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet wird, da sie der Erkrankung [[AIDS]] beim Menschen stark ähnelt. Menschen können sich jedoch mit FIV nicht infizieren. FIV gehört innerhalb der Retroviren zur Gattung der [[Lentiviren]] und wurde 1986, also vier Jahre nach der Entdeckung des [[HIV|Humanen Immundefizienz-Virus]] (HIV), zum ersten Mal beschrieben. Die Erkrankung ist bisher nicht wirkungsvoll behandelbar, verläuft aber oft über lange Zeit symptomlos. Langfristig wird jedoch das Immunsystem zerstört und Sekundärinfektionen führen zum Tod. Bisher wurden neun verschiedene Stämme des Virus aus elf verschiedenen Katzenarten [[Virusisolierung|isoliert]], darunter spezifische Stämme aus [[Löwe]]n und [[Puma]]s. Auch in der [[Tüpfelhyäne]], die nicht zur Familie der Katzen gehört, wurde FIV gefunden. Neben dem &amp;#039;&amp;#039;[[Felines Coronavirus|Felinen Coronavirus]]&amp;#039;&amp;#039;, dem Erreger der [[Feline infektiöse Peritonitis|felinen infektiösen Peritonitis]] (FIP) und dem &amp;#039;&amp;#039;[[Felines Leukämievirus|Felinen Leukämievirus]]&amp;#039;&amp;#039; (FeLV), dem Erreger der [[Katzenleukämie]], gehört das Virus zu den Auslösern der klinisch bedeutsamsten viralen Infektionskrankheiten bei Hauskatzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte, Verbreitung und Nomenklatur ==&lt;br /&gt;
Die ersten FI-Virusstämme wurden 1986 aus [[Hauskatze]]n isoliert. In einem Haushalt in Petaluma, Kalifornien, in dem sehr viele Katzen lebten, kam es zu einem Ausbruch einer Immunschwächekrankheit. Diese Tiere wurden auf das &amp;#039;&amp;#039;Feline Leukämievirus&amp;#039;&amp;#039; (FeLV) getestet, waren aber alle negativ. Man entnahm ihnen Blutproben und injizierte diese in zwei gesunde Tiere, die nach vier bis sechs Wochen [[Fieber]], eine Abnahme der Zahl der weißen Blutkörperchen ([[Leukopenie]]) und eine [[Lymphadenopathie|Lymphknotenschwellung]] entwickelten. Aus den mononukleären peripheren Blutzellen ([[Periphere mononukleäre Blutzellen|PBMCs]]) dieser Tiere wurde anschließend das erste FIV isoliert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:FIV Schnelltest.jpg|mini|Positiver FIV-Schnelltest (linke Bande im oberen Fenster). Testprinzip: &amp;#039;&amp;#039;[[Immunassay|Lateral Flow Immunoassay]]&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
Bald darauf wurde festgestellt, dass auch [[Blutserum|Serumproben]] von wild lebenden Katzen wie afrikanischen Löwen und Geparden, asiatischen Löwen und Tigern, südamerikanischen Jaguaren und nordamerikanischen Pumas mit den [[Antigen]]en von FIV und [[Virus der equinen infektiösen Anämie|EIAV]], einem Pferdelentivirus, kreuzreagierten. Diese Reaktionen deuteten auf eine Infektion mit FIV hin. [[Serologie|Serologische]] Untersuchungen dieser Art (zum Beispiel mittels [[Enzyme-linked Immunosorbent Assay|ELISA]]) sind bis heute die wichtigste Methode, um eine Infektion mit FIV nachzuweisen. Zunächst wurden die Antigene der Hauskatzen auch für Tests der Seren von wild lebenden Katzenarten verwendet. Mit zunehmender Charakterisierung der speziesspezifischen FIV-Stämme wurden deren Antigene verwendet, was die Sensitivität der Tests stark erhöhte. Gleichzeitig wurde erkannt, dass FI-Viren eine große und evolutionär gesehen alte Gruppe von Retroviren sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der ersten Beschreibung aus Nordamerika wurde nach und nach in Hauskatzen aus aller Welt ebenfalls FIV nachgewiesen. Die weltweite [[Prävalenz]] von FIV-infizierten Hauskatzen in den Regionen und Ländern liegt zwischen zwei und 30 Prozent. Da die Hauskatze bereits vor Hunderten von Jahren von Europa aus mit den Händlern und Entdeckern in alle Welt verbreitet wurde, kann davon ausgegangen werden, dass auch FIV Hauskatzen bereits seit langer Zeit infiziert waren. Auch eingefrorene Katzenseren –&amp;amp;nbsp;die ältesten getesteten Seren stammen von 1968 aus Japan und den USA&amp;amp;nbsp;– lieferten positive Serotests. Die Zahlen über die Verbreitung schwanken in Abhängigkeit von der Vorselektion des Probenmaterials und der [[Populationsdichte]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=M. J. Hosie, C. Robertson, O. Jarrett |Titel=Prevalence of feline leukaemia virus and antibodies to feline immunodeficiency virus in cats in the United Kingdom |Sammelwerk=The Veterinary Record |Band=125 |Nummer=11 |Datum=1989-09-09 |ISSN=0042-4900 |Seiten=293–297 |PMID=2554556}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=J. K. Yamamoto, H. Hansen, E. W. Ho, T. Y. Morishita, T. Okuda, T. R. Sawa, R. M. Nakamura, N. C. Pedersen |Titel=Epidemiologic and clinical aspects of feline immunodeficiency virus infection in cats from the continental United States and Canada and possible mode of transmission |Sammelwerk=Journal of the American Veterinary Medical Association |Band=194 |Nummer=2 |Datum=1989-01-15 |ISSN=0003-1488 |Seiten=213–220 |PMID=2537269}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=H. Yilmaz, A. Ilgaz, D. A. Harbour |Titel=Prevalence of FIV and FeLV infections in cats in Istanbul |Sammelwerk=[[Journal of Feline Medicine and Surgery]] |Band=2 |Nummer=1 |Datum=2000-03-01 |ISSN=1098-612X |Seiten=69–70 |DOI=10.1053/jfms.2000.0066 |PMID=11716594}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch in verschiedenen geografischen Regionen treten große Schwankungen auf. Die Löwen in der [[Serengeti]] sind praktisch zu 100 Prozent [[Serologie|seropositiv]], während die Löwen in Namibia und freilebende Asiatische Löwen durchweg seronegativ sind. Pumas in Wyoming sind fast zu 100 Prozent positiv, während Pumas in Montana nur zu 20 Prozent positiv sind. Weil die evolutionäre Entwicklung von Lentiviren schneller verläuft als die von Katzenarten, lassen die Verbreitung und Ähnlichkeit der FIV-Stämme Rückschlüsse auf Ausbreitung, Territorien, Wanderungsverhalten und Populationsdynamiken der verschiedenen Katzenarten zu.&amp;lt;ref name=&amp;quot;biek et al&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Roman Biek, Alexei J. Drummond, Mary Poss |Titel=A virus reveals population structure and recent demographic history of its carnivore host |Sammelwerk=Science |Band=311 |Nummer=5760 |Datum=2006-01-27 |ISSN=1095-9203 |Seiten=538–541 |DOI=10.1126/science.1121360 |PMID=16439664}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Erfassung und Analyse dieser Daten steht jedoch noch am Anfang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bezeichnung des Virus mit &amp;#039;&amp;#039;FIV&amp;#039;&amp;#039; bezieht sich in den meisten Fällen auf das Isolat aus Hauskatzen. Die Standardnomenklatur für die Bezeichnung von Stämmen aus verschiedenen Spezies ist ein angefügtes Kürzel, das sich aus dem ersten Buchstaben des Gattungsnamens und aus den ersten beiden Buchstaben des Artnamens zusammensetzt. Das FIV der Hauskatze &amp;#039;&amp;#039;(Felis catus)&amp;#039;&amp;#039; wird daher auch als FIVfca bezeichnet, das des Afrikanischen Löwen &amp;#039;&amp;#039;(Panthera leo)&amp;#039;&amp;#039; heißt FIVple und das von &amp;#039;&amp;#039;Puma concolor&amp;#039;&amp;#039; FIVpco. Das Puma-FIV wird manchmal auch als PLV und Löwen-FIV mit LLV bezeichnet, aber diese beiden Virusstämme sind im Bezug auf einen eigenen Namen die einzigen Ausnahmen von der Nomenklatur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Art !! Virus !! Untergruppen !! Verbreitung (soweit untersucht)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Hauskatze]] (&amp;#039;&amp;#039;Felis catus&amp;#039;&amp;#039;)|| FIV, &amp;#039;&amp;#039;FIVfca&amp;#039;&amp;#039; ||fünf, A bis E|| weltweit&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Löwe]] (&amp;#039;&amp;#039;Panthera leo&amp;#039;&amp;#039;)|| &amp;#039;&amp;#039;FIVple&amp;#039;&amp;#039; (LLV) || ||Afrika&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Puma]] (&amp;#039;&amp;#039;Puma concolor&amp;#039;&amp;#039;) || &amp;#039;&amp;#039;FICpco&amp;#039;&amp;#039; (PLV) || ||Nord-, Zentral- und Südamerika&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Rotluchs]] (&amp;#039;&amp;#039;Lynx rufus&amp;#039;&amp;#039;) || &amp;#039;&amp;#039;FIVlru&amp;#039;&amp;#039; || ||Kalifornien, Mitteleuropa&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Manul]] (&amp;#039;&amp;#039;Otocolobus manul&amp;#039;&amp;#039;) || &amp;#039;&amp;#039;FIVoma&amp;#039;&amp;#039; || ||Mongolei&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Jaguarundi]] (&amp;#039;&amp;#039;Puma yagouaroundi&amp;#039;&amp;#039;) || &amp;#039;&amp;#039;FIVhya&amp;#039;&amp;#039; || ||Zentral- und Südamerika&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Gepard]] (&amp;#039;&amp;#039;Acinonyx jubatus&amp;#039;&amp;#039;) || &amp;#039;&amp;#039;FIVaju&amp;#039;&amp;#039; || ||Afrika&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Leopard]] (&amp;#039;&amp;#039;Panthera pardus&amp;#039;&amp;#039;) || &amp;#039;&amp;#039;FIVppa&amp;#039;&amp;#039; || ||Afrika (Botswana), Asien&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Ozelot]] (&amp;#039;&amp;#039;Leopardus pardalis&amp;#039;&amp;#039;) || &amp;#039;&amp;#039;FIVlpa&amp;#039;&amp;#039; || ||Zentral- und Südamerika&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Tiger]] (&amp;#039;&amp;#039;Panthera tigris&amp;#039;&amp;#039;) || – || ||Asien, Zoos in Europa (infiziert mit &amp;#039;&amp;#039;FIVple&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Tüpfelhyäne]] (&amp;#039;&amp;#039;Crocuta crocuta&amp;#039;&amp;#039;) und&amp;lt;br /&amp;gt; [[Streifenhyäne]] (&amp;#039;&amp;#039;Hyaena hyaena&amp;#039;&amp;#039;)|| &amp;#039;&amp;#039;FIVccr&amp;#039;&amp;#039; || ||Serengeti&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Phylogenie ===&lt;br /&gt;
[[Datei:FIV subtypes.svg|mini|hochkant=1.4|Verbreitung der Subtypen von &amp;#039;&amp;#039;FIVfca&amp;#039;&amp;#039;. Nicht für alle Regionen sind Daten vorhanden]]&lt;br /&gt;
Die bisher bekannten FIV-Stämme sind sehr divergent, aber [[Kladistik#Verwandtschaftsverhältnisse|monophyletisch]], also aus einer Stammform entstanden. Für drei der FIV-Stämme aus den verschiedenen Tierarten konnten Subtypen ermittelt werden. Das FIV der Hauskatze ist bisher am besten untersucht und weist fünf Subtypen auf, die weltweit in unterschiedlicher Häufigkeit vorkommen und die mit A bis E bezeichnet werden. Die Unterteilung in fünf Untergruppen erfolgte nach Vergleichen der [[Nukleotidsequenz|DNA-Sequenz]] des &amp;#039;&amp;#039;env&amp;#039;&amp;#039;-Gens, das die Hüllproteine codiert. Die Untergruppen A bis C sind weltweit verbreitet, D kommt vor allem in Ostasien vor und E nur in Südamerika.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch von &amp;#039;&amp;#039;FIVple&amp;#039;&amp;#039; wurden drei Untergruppen bestimmt, bezeichnet mit A bis C. Diese Unterteilung erfolgte aufgrund von Sequenzunterschieden im &amp;#039;&amp;#039;pol&amp;#039;&amp;#039;-Gen, das die viralen [[Enzym]]e ([[Peptidase|Protease]], [[Integrase]] und [[Reverse Transkriptase]]) codiert. Bei FIVpci wurden aufgrund der Unterschiede in &amp;#039;&amp;#039;pol&amp;#039;&amp;#039; zwei Untergruppen ermittelt und mit A und B bezeichnet. Die Unterschiede der DNA-Sequenz sind zwischen den einzelnen FIV-Stämmen zum Teil erheblich und liegen zum Beispiel für das &amp;#039;&amp;#039;pol&amp;#039;&amp;#039;-Gen von FIVple, FIVfca und FIVpco bei 30 Prozent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die bekannten FIV-Stämme bilden einen eigenen Cluster innerhalb der Lentiviren und können grob in Alt- und Neuweltspezies unterteilt werden. Die engste Verwandtschaft besteht zu den Lentiviren der [[Rinder]] und [[Pferde]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aufbau ==&lt;br /&gt;
[[Datei:FIV genome.png|mini|zentriert|hochkant=2.6|Genomorganisation des FIV]]&lt;br /&gt;
FIV ist aufgebaut wie andere Lentiviren, die Immunschwächesyndrome bei Säugetieren hervorrufen. Das vollständige [[Virion]] hat einen Durchmesser von 105 bis 125 Nanometer, ist sphärisch oder ellipsoid geformt und besitzt in der [[Virushülle]] kurze, wenig definierte Vorsprünge (&amp;#039;&amp;#039;Spikes&amp;#039;&amp;#039;), die aus den viralen [[Glykoprotein]]en gp95 und gp44 bestehen. Es hat wie andere Retroviren eine Dichte von 1,15 bis 1,17 Gramm pro Kubikzentimeter. Die Viruspartikel (Virionen) werden durch übliche alkohol- oder chlorhaltige Desinfektionsmittel zerstört und durch kurzzeitiges (wenige Minuten) Erhitzen auf 60 Grad Celsius [[Virusinaktivierung|inaktiviert]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Genom|Virusgenom]] ist [[Diploidie|diploid]]. Es besteht aus zwei identischen einzelsträngigen aus jeweils etwa 9400 [[Nukleotid]]en bestehenden [[Ribonukleinsäure|RNA-Molekülen]] in Plus-Strang-Orientierung. Es besitzt die typische genomische Struktur der Retroviren, die aus den Genen &amp;#039;&amp;#039;gag-pol-env&amp;#039;&amp;#039; besteht, und hat wie andere Lentiviren akzessorische (zusätzliche) [[Gen]]e. Diese sind &amp;#039;&amp;#039;vif&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;vpr&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;rev&amp;#039;&amp;#039;. Es fehlen &amp;#039;&amp;#039;tat&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;vpu&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;vpx&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;nef&amp;#039;&amp;#039;, FIV ist damit weniger komplex als HIV. FIV besitzt eine [[Desoxyuridinpyrophosphatase]] (dUTPase), die in Lentiviren der Nicht-Primaten vorkommt und bisher außer für FIV noch für EIAV und das &amp;#039;&amp;#039;[[Maedi-Visna-Virus|Visna-Maedi-Virus]]&amp;#039;&amp;#039; (VMV) beschrieben wurde. Die dUTPase wird in der &amp;#039;&amp;#039;pol&amp;#039;&amp;#039;-Region codiert, das fertige Enzym baut dUTP zu dUMP und [[Diphosphate|Pyrophosphat]] ab, was dem Virus wahrscheinlich dabei hilft, einen falschen Einbau von dUTP in das Genom zu verhindern.&lt;br /&gt;
Von dem [[Provirus|proviralen]] Genom werden sechs verschiedene [[Spleißen (Biologie)|Spleißvarianten]] der [[mRNA]] erzeugt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Pathogenität und Spezifität ==&lt;br /&gt;
: &amp;#039;&amp;#039;Dieser Artikel beschreibt die Infektionseigenschaften von FIV auf zellulärer Ebene, für den detaillierteren Krankheitsverlauf bei Katzen und die Übertragung des Virus siehe [[Immundefizienzsyndrom der Katzen|Felines Immundefizienzsyndrom]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Pathogenität]] der FIV-Stämme ist für Katzen in freier [[Wildbahn]] nur schwer zu bestimmen. Epidemiologische Studien, in denen die Überlebensraten mit den Infektions- und Reproduktionsraten verglichen wurden, konnten keine statistisch signifikanten Nachteile für die infizierten Tiere feststellen. Viele der vorkommenden Stämme können somit als nicht pathogen angesehen werden. In Gefangenschaft dagegen, wenn sich die durchschnittliche Lebenserwartung der Tiere deutlich erhöht, kommt es zu der Entwicklung der Krankheitssymptome. Die geringe Pathogenität der FIV-Stämme bei wild lebenden Katzen deutet auf eine lange Pathogen-Wirt-Wechselwirkung hin, die wie bei [[Simianes Immundefizienz-Virus|SIV]] vermutlich seit etwa ein bis zwei Millionen Jahren besteht.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Aris Katzourakis, Michael Tristem, Oliver G. Pybus, Robert J. Gifford |Titel=Discovery and analysis of the first endogenous lentivirus |Sammelwerk=[[Proceedings of the National Academy of Sciences]] |Band=104 |Nummer=15 |Datum=2007-04-10 |ISSN=0027-8424 |Seiten=6261–6265 |DOI=10.1073/pnas.0700471104 |PMID=17384150}}&amp;lt;/ref&amp;gt; In welchen Vorläuferspezies sich FIV zunächst entwickelt hat, ist nicht bekannt. Übertragungen zwischen verschiedenen Katzenarten kommen in freier Natur nur selten vor, in Gefangenschaft dagegen häufiger.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Jennifer L. Troyer, Sue Vandewoude, Jill Pecon-Slattery, Carl McIntosh, Sam Franklin, Agostinho Antunes, Warren Johnson, Stephen J. O’Brien |Titel=FIV cross-species transmission: an evolutionary prospective |Sammelwerk=Veterinary Immunology and Immunopathology |Band=123 |Nummer=1–2 |Datum=2008-05-15 |ISSN=0165-2427 |Seiten=159–166 |DOI=10.1016/j.vetimm.2008.01.023 |PMID=18299153}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;Feline Immundefizienz-Virus&amp;#039;&amp;#039; ist sehr wirtsspezifisch, Übertragungen von Katze zum Menschen sind nicht bekannt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Niels C. Pedersen |Titel=The feline immunodeficiency virus |Sammelwerk=Veterinary Immunology and Immunopathology |Band=2 |Verlag=N.Y: Plenum Press, Inc. |Datum=1993 |ISBN=978-1-4899-1627-3 |Seiten=181–228 |DOI=10.1007/978-1-4899-1627-3}}&amp;lt;/ref&amp;gt;  FIV infiziert wie HIV-1 hauptsächlich [[CD4-Rezeptor|CD4-positive]] [[T-Lymphozyt]]en. Im Vergleich zu HIV-1, einem der beiden bei Menschen vorkommenden Verwandten, hat FIV jedoch ein etwas breiteres Spektrum an Zellen, die es infizieren kann. Neben den CD4-positiven T-Zellen, [[Monozyt]]en, [[Makrophage]]n und [[Gliazelle]]n infiziert FIV auch [[CD8-Rezeptor|CD8-positive]] T- und [[B-Lymphozyt|B-Zellen]]. Als primärer [[Rezeptor (Biochemie)|Rezeptor]] für das externe Glykoprotein (gp95) von FIV dient nicht wie bei HIV-1 CD4, sondern [[Liste der humanen CD-Antigene|CD134]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Aymeric de Parseval, Udayan Chatterji, Peiqing Sun, John H. Elder |Titel=Feline immunodeficiency virus targets activated CD4+ T cells by using CD134 as a binding receptor |Sammelwerk=[[Proceedings of the National Academy of Sciences]] |Band=101 |Nummer=35 |Datum=2004-08-31 |ISSN=0027-8424 |Seiten=13044–13049 |DOI=10.1073/pnas.0404006101 |PMID=15326292}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Masayuki Shimojima, Takayuki Miyazawa, Yasuhiro Ikeda, Elizabeth L. McMonagle, Hayley Haining, Hiroomi Akashi, Yasuhiro Takeuchi, Margaret J. Hosie, Brian J. Willett |Titel=Use of CD134 as a primary receptor by the feline immunodeficiency virus |Sammelwerk=Science |Band=303 |Nummer=5661 |Datum=2004-02-20 |ISSN=1095-9203 |Seiten=1192–1195 |DOI=10.1126/science.1092124 |PMID=14976315}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Für die Interaktion zwischen FIV gp95 und CD134 wird [[CXCR4]] als essentieller Korezeptor benötigt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=A. de Parseval, J. H. Elder |Titel=Binding of recombinant feline immunodeficiency virus surface glycoprotein to feline cells: role of CXCR4, cell-surface heparans, and an unidentified non-CXCR4 receptor |Sammelwerk=Journal of Virology |Band=75 |Nummer=10 |Datum=2001-05-01 |ISSN=0022-538X |Seiten=4528–4539 |DOI=10.1128/JVI.75.10.4528-4539.2001 |PMID=11312323}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Hüllprotein gp95 des Virus bindet mit seinen Vorsprüngen (engl. &amp;#039;&amp;#039;spikes&amp;#039;&amp;#039;) an CD134, was eine [[Proteinstruktur|Konformationsänderung]] in gp95 zur Folge hat, die eine Interaktion mit CXCR4 ermöglicht. Diese Interaktion mit dem Corezeptor regt die Fusion der [[Virushülle]] mit der Zellmembran an und ermöglicht den Eintritt in die Zelle.&lt;br /&gt;
Da auch Virusstämme beschrieben wurden, die CD134 nicht benötigen, ist die Charakterisierung der Rezeptoren noch nicht vollständig abgeschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist bisher in keinem einzigen Fall gelungen, das FI-Virus in menschlichen Zellen oder Zelllinien zur Vermehrung zu bringen. Der „Block“, also die Barriere, die das Virus daran hindert, einen vollständigen Replikationszyklus zu durchlaufen, liegt weder beim Zelleintritt noch bei der Überwindung der Kernmembran, sondern besteht darin, dass das in der [[Desoxyribonukleinsäure|DNA]] integrierte und nachweisbare [[Provirus]] den kritischen Schritt der [[Transkription (Biologie)|Transkription]] nicht mehr durchläuft. Daher können nach der Infektion der Zelle keine weiteren Viruspartikel gebildet werden. Der Block ähnelt damit dem von EIAV in menschlichen Zellen und HIV in Mäusezellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer Erstinfektion produziert die Katze sofort virusspezifische Antikörper und [[cytotoxische T-Zelle]]n, ist jedoch trotz der heftigen Immunreaktion nicht in der Lage, die Infektion vollständig zu überwinden. Das Virus verbleibt daher in allen bisher untersuchten Fällen dauerhaft im Körper.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== FIV-Impfstoff ==&lt;br /&gt;
Relativ viel Aufmerksamkeit hat die Entwicklung eines FIV-[[Impfstoff]]s erhalten, der 2002 in den USA zugelassen wurde. Man erhofft sich aus den Erfahrungen Erkenntnisse für die Entwicklung eines [[HIV-Impfstoff|Impfstoffs gegen HIV]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Dunham2006&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Stephen P. Dunham |Titel=Lessons from the cat: development of vaccines against lentiviruses |Sammelwerk=Veterinary Immunology and Immunopathology |Band=112 |Nummer=1–2 |Datum=2006-07-15 |ISSN=0165-2427 |Seiten=67–77 |DOI=10.1016/j.vetimm.2006.03.013 |PMID=16678276}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Entwicklung eines solchen Impfstoffs wurde seit Entdeckung des FI-Virus vorangetrieben,&amp;lt;ref name=&amp;quot;Vaccine-protection-review&amp;quot;&amp;gt;Hosie MJ, Beatty JA.: &amp;#039;&amp;#039;Vaccine protection against feline immunodeficiency virus: setting the challenge.&amp;#039;&amp;#039; Aust Vet J. 2007 Jan–Feb;85(1–2):5–12; quiz 85.&amp;lt;/ref&amp;gt; und es wurden verschiedene Impfstofftypen getestet, darunter inaktivierte Viren, mit Viren infizierte Zellen, [[DNA-Impfung|DNA-Impfstoffe]] und [[Viraler Vektor|virale Vektoren]]. Es ist unklar, ob diese unter Laborbedingungen erbrachten Ergebnisse unter Feldbedingungen mit einer Vielzahl verschiedener FIV-Stämme reproduzierbar sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie bei HIV ist die Entwicklung einer wirksamen Impfung gegen FIV aufgrund der hohen Anzahl und Variationen der Virus-Stämme schwierig. Für sogenannte „single strain“-Vakzine, also Impfstoffe, die nur gegen eine vorkommende Virusvariante schützen, konnte bereits eine gute Wirksamkeit gegen homologe FIV-Stämme nachgewiesen werden. Mit der Entwicklung einer „dual-subtype“ FIV-Vakzine (Name: &amp;#039;&amp;#039;Fel-O-Vax FIV&amp;#039;&amp;#039;) wurde es möglich, Katzen auch gegen weitere FIV-Stämme zu immunisieren. Der Impfstoff besteht aus inaktivierten (abgetöteten) FIV-Partikeln der beiden Stämme &amp;#039;&amp;#039;Petaluma subtype A&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Shizuoka subtype D&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.aafponline.org/resources/statements/felovax.htm |wayback=20071029022044 |text=Impfstoff-Information auf den Seiten der &amp;#039;&amp;#039;American Association of Feline Practitioners&amp;#039;&amp;#039; |archiv-bot=2023-04-29 08:24:21 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Unter Laborbedingungen trat bei 82 Prozent der Katzenprobanden eine Immunität gegenüber FIV durch die Verabreichung des Impfstoffs auf.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=E. W. Uhl, T. G. Heaton-Jones, R. Pu, J. K. Yamamoto |Titel=FIV vaccine development and its importance to veterinary and human medicine: a review FIV vaccine 2002 update and review |Sammelwerk=Veterinary Immunology and Immunopathology |Band=90 |Nummer=3–4 |Datum=2002-12-01 |ISSN=0165-2427 |Seiten=113–132 |PMID=12459160}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Eine generelle Immunisierung gegen Primärisolate aus der freien Wildbahn scheint jedoch nach wie vor nur unzureichend möglich zu sein. Bisher konnten außerdem nur wenige Erkenntnisse aus der Impfstoffentwicklung für die Entwicklung eines HIV-Impfstoffs genutzt werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Dunham2006&amp;quot; /&amp;gt; Wichtigster Kritikpunkt an dem zur Verfügung stehenden Impfstoff ist die Tatsache, dass geimpfte Tiere [[Serologie|serologisch]] nicht von infizierten Tieren zu unterscheiden sind.&amp;lt;ref&amp;gt;Nelson RW, Couto CG (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Innere Medizin der Kleintiere.&amp;#039;&amp;#039; 1. Auflage, Urban und Fischer, München 2006, ISBN 3-437-57040-4, S. 1352.&amp;lt;/ref&amp;gt; An der Entwicklung eines Tests zur Unterscheidung wird gearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch das vergleichbare Krankheitsbild und die Möglichkeit einer Immunisierung spielt die Hauskatze dennoch eine zunehmend wichtige Rolle bei der Erforschung von HIV und Aids.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Mary Jo Burkhard, Gregg A. Dean |Titel=Transmission and immunopathogenesis of FIV in cats as a model for HIV |Sammelwerk=Current HIV research |Band=1 |Nummer=1 |Datum=2003-01-01 |ISSN=1570-162X |Seiten=15–29 |PMID=15043209}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== FIV als viraler Vektor ==&lt;br /&gt;
Auf der Basis von FIV werden [[Viraler Vektor|virale Vektoren]] für die [[Gentherapie]] beim Menschen entwickelt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Dyana T. Saenz, Eric M. Poeschla |Titel=FIV: from lentivirus to lentivector |Sammelwerk=The Journal of Gene Medicine |Band=6 Suppl 1 |Datum=2004-02-01 |ISSN=1099-498X |Seiten=S95–104 |DOI=10.1002/jgm.500 |PMID=14978754}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Als ein Vorteil von FIV wird dabei das fehlende Krankheitsbild beim Menschen angesehen. Die FIV-Vektoren werden auch in der [[Grundlagenforschung]] eingesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen und weiterführende Informationen ==&lt;br /&gt;
=== Einzelnachweise ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Literatur ===&lt;br /&gt;
* Niels C. Pedersen: &amp;#039;&amp;#039;The Feline Immunodeficiency virus.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;The Retroviridae.&amp;#039;&amp;#039; Band 2, herausgegeben von Jay A. Levy, Plenum Press, New York 1993.&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Sue VandeWoude, Cristian Apetrei&lt;br /&gt;
   |Titel=Going wild: lessons from naturally occurring T-lymphotropic lentiviruses&lt;br /&gt;
   |Sammelwerk=Clinical Microbiology Reviews&lt;br /&gt;
   |Band=19&lt;br /&gt;
   |Nummer=4&lt;br /&gt;
   |Datum=2006-10-01&lt;br /&gt;
   |ISSN=0893-8512&lt;br /&gt;
   |Seiten=728–762&lt;br /&gt;
   |Sprache=en&lt;br /&gt;
   |DOI=10.1128/CMR.00009-06&lt;br /&gt;
   |PMID=17041142}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Stephen P. Dunham&lt;br /&gt;
   |Titel=Lessons from the cat: development of vaccines against lentiviruses&lt;br /&gt;
   |Sammelwerk=Veterinary Immunology and Immunopathology&lt;br /&gt;
   |Band=112&lt;br /&gt;
   |Nummer=1-2&lt;br /&gt;
   |Datum=2006-07-15&lt;br /&gt;
   |ISSN=0165-2427&lt;br /&gt;
   |Seiten=67–77&lt;br /&gt;
   |Sprache=en&lt;br /&gt;
   |DOI=10.1016/j.vetimm.2006.03.013&lt;br /&gt;
   |PMID=16678276}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/entrez/viewer.fcgi?db=nucleotide&amp;amp;val=NC_001482 Referenzsequenz und Genprodukte des FIV]&lt;br /&gt;
* [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/Taxonomy/Browser/wwwtax.cgi?id=11673 Spezies FIV (NCBI Taxonomy)]&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=http://phene.cpmc.columbia.edu/ICTVdB//00.061.1.06.004.htm |wayback=20070804052902 |text=Spezies FIV in der Datenbank des International Committee on Taxonomy of Viruses–ICTV}}&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=http://www.ncbi.nlm.nih.gov/ICTVdb/WIntkey/Images/em_lenti.gif |wayback=20081207105215 |text=Elektronenmikroskopische Aufnahmen des FIV}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Exzellent|21. Dezember 2007|40305795}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Retroviren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Virusspezies]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Nina</name></author>
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