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	<title>Feldpropst - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Feldpropst&amp;diff=354696&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Andrew Michael McGregor: https://pacelli-edition.de/schlagwort.html?idno=6061 Empfohlene Zitierweise https://www.pacelli-edition.de/Schlagwort/6061</title>
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		<updated>2026-03-31T19:52:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;https://pacelli-edition.de/schlagwort.html?idno=6061 Empfohlene Zitierweise https://www.pacelli-edition.de/Schlagwort/6061&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Feldpropst&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war früher die Bezeichnung des obersten [[Militärgeistlicher|Militärgeistlichen]] seiner christlichen [[Konfession]] ([[Römisch-katholische Kirche|katholisch]]/[[Evangelische Kirche in Deutschland|evangelisch]]). Entsprechend existierten in der [[Preußische Armee|preußischen Armee]], der [[Reichswehr]] und [[Wehrmacht]] je ein evangelischer und ein katholischer Feldpropst. Das Amt wurde am 4. Dezember 1933, wenige Monate nach Abschluss des mit dem [[Vatikanstadt|Vatikan]] ausgehandelten [[Reichskonkordat]]s, in &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Feldbischof der Wehrmacht&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; umbenannt; die Bestimmung galt analog für die obersten evangelischen Militärgeistlichen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Rudolf Absolon |Titel=Die Wehrmacht im Dritten Reich: 30. Januar 1933 bis 2. August 1934. Mit einem Rückblick auf das Militärwesen in Preußen, im Kaiserreich und in der Weimarer Republik |Reihe=Die Wehrmacht im Dritten Reich |BandReihe=1 |Ort=Boppard am Rhein |Datum=1969 |Seiten=179 |ISBN=9783486410709}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Als Stellvertreter fungierten je ein katholischer und ein evangelischer &amp;#039;&amp;#039;Feldgeneralvikar&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem Funktionsträger waren sämtliche [[Militärgeistlicher|Feldprediger]] und [[Militärgeistlicher|Militärpfarrer]] seiner Konfession unterstellt. Die katholischen Amtsinhaber besaßen zumeist die Bischofsweihe. Auch in anderen deutschen Staaten gab es teilweise diesen Titel; in der österreichischen [[Landstreitkräfte Österreich-Ungarns 1867–1914|k.u.k. Armee]] hießen die obersten Geistlichen &amp;#039;&amp;#039;Feldvikare&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Bundeswehr haben diese Funktion der katholische bzw. evangelische [[Militärbischof]] inne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Preußen und Deutsches Reich ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Bischof Namszanowski.jpg|mini|hochkant|Bischof Namszanowski]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Johannes Maria Assmann JS.jpg|mini|hochkant|Feldpropst Dr. Assmann]]&lt;br /&gt;
Gemäß der preußischen [[Hofrangordnung]] von 1903 rangierten die Feldpröpste beider Konfessionen noch mit den [[Oberst]]en von der Armee.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Zeremonialbuch für den königlich Preußischen Hof&amp;#039;&amp;#039;, X, neueste Ausg., Berl. 1903; nach: &amp;#039;&amp;#039;Meyers Großes Konversations-Lexikon&amp;#039;&amp;#039;, Band 9. Leipzig 1907, S. 435–436&amp;lt;/ref&amp;gt; Gemäß der [[Reichsbesoldungsordnung]] von 1927 bezogen sie die Besoldungsgruppe B 8. Damit standen sie zwischen den [[Ministerialdirigent]]en (B 7, seit März 1937 B 7a) und den [[Ministerialrat|Ministerialräten]] (Besoldungsgruppe A 1, seit Dezember 1935 A 1a). Als Wehrmachtsbeamte besaßen sie den Rang eines Generalmajors, trugen aber nicht deren [[Larisch-Stickerei]] am Kragen. Stattdessen, auf vermutlich violetten Patten, die goldfarbene Kolbenstickerei der Beamten des [[Höherer Dienst|höheren Dienstes]] (analog die Heerespfarrer und -&amp;amp;nbsp;oberpfarrer, die statt der ihnen gebührenden Kolbenstickerei „nur“ die glatten silbernen Kapellenlitzen des [[Gehobener Dienst|gehobenen Dienstes]] führten; ab 1935 auf violetten, seit 1937 auf blaugrünen Patten).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Adolf Schlicht, John R. Angolia |Titel=Das Heer |Reihe=Die deutsche Wehrmacht – Uniformierung und Ausrüstung |BandReihe=1 |Verlag=Motorbuch-Verlag |Ort=Stuttgart |Datum=1992 |ISBN=3-613-01390-8 |Seiten=356–360}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der katholische Feldpropst ===&lt;br /&gt;
Durch Kabinettsordre von König [[Friedrich Wilhelm IV.]], vom 4. Februar 1848 und [[Apostolisches Breve|Apostolischem Breve]] Papst [[Pius IX.]], vom 24. Oktober 1849 existierte in Berlin der römisch-katholische Armeebischof der Preußischen Streitkräfte, zuständig für die katholische Militärseelsorge. Der erste Amtsinhaber war Kardinal [[Melchior von Diepenbrock]], Fürstbischof von Breslau, der die Funktion zusätzlich zu seinen regulären Aufgaben ausübte. Ab 1852 musste er seine diesbezüglichen Amtsgeschäfte auf den vom König zu benennenden &amp;#039;&amp;#039;Feldpropst&amp;#039;&amp;#039; übertragen, der unter seiner Jurisdiktion stand.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Heinrich Pohl |Titel=Die katholische Militärseelsorge Preussens 1797–1888. |Ort=Stuttgart |Datum=1926 |Seiten=173–187 |Online=[https://digital.ub.uni-potsdam.de/content/structure/121611 Digitalisat] der Universitätsbibliothek Potsdam |Kommentar=s.&amp;amp;nbsp;u. [[#Literatur|Literatur]]}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1868 errichtete man aufgrund des Päpstlichen Breve &amp;#039;&amp;#039;In hac beatissimi&amp;#039;&amp;#039; die katholische preußische Feldpropstei&amp;lt;ref name=&amp;quot;PacelliEdition&amp;quot; /&amp;gt; als unabhängiges, selbständiges Kirchenamt und unterstellte es unmittelbar dem Papst. Der Feldpropst erhielt grundsätzlich die Würde eines [[Titularbischof]]s mit der Befugnis, die Militärgeistlichen unter Zustimmung der staatlichen Behörden zu ernennen und die Disziplinargewalt über sie auszuüben. Er besaß die Jurisdiktion über alle Angehörigen der preußischen Streitkräfte und ihre Familien; Amtssitz blieb Berlin.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Pohl225&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Heinrich Pohl |Titel=Die katholische Militärseelsorge Preussens 1797–1888. |Ort=Stuttgart |Datum=1926 |Seiten=225 ff |Online=[https://digital.ub.uni-potsdam.de/content/structure/121611 Digitalisat] der Universitätsbibliothek Potsdam |Kommentar=s.&amp;amp;nbsp;u. [[#Literatur|Literatur]]}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit der Reichsgründung 1871 war der katholische preußische Feldpropst auch zuständig für den gleichen Personenkreis in den meisten deutschen Kleinstaaten, im [[Reichsland Elsaß-Lothringen]] und in den Kolonien, sofern dort keine separate Regelung für die Feldseelsorge bestand. Der preußische Feldpropst war bis 1919 als Oberhirte einer Personaldiözese, die sich über einen bestimmten Personenkreis im gesamten Deutschen Reich erstreckte, [[exemt]] – also unabhängig – von den Ortsbischöfen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Pohl225&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der Zeit des [[Kulturkampf]]s blieb das Amt des katholischen preußischen Feldpropstes von 1873 bis 1888 vakant.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Pohl225&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Weimarer Verfassung]] beschränkte die Jurisdiktion des Feldpropstes ab 1919 wieder auf das preußische Militär und das Amt wurde schließlich nach dem Rücktritt von [[Heinrich Joeppen]], im Jahre 1920, nicht mehr besetzt. Im [[Reichskonkordat]] von 1933 hatte man auch die Militärseelsorge neu geregelt und es wurde 1936 erstmals wieder ein [[Deutsches Militärordinariat|deutscher]] [[Militärbischof]] eingesetzt, ein Vorläufer der späteren Militärbischöfe der Bundeswehr. Der Titel und das Amt des Preußischen Feldpropstes blieben jedoch erloschen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Monica Sinderhauf |url=https://www.katholische-militaerseelsorge.de/geschichte/weimarer-zeit/ |titel=Militärseelsorge in der Weimarer Republik |hrsg=Katholische Militärseelsorge |abruf=2020-10-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Katholische Feldpröpste von Preußen:&lt;br /&gt;
* [[Melchior von Diepenbrock]] (1849–1852)&lt;br /&gt;
* [[Friedrich Felix Mencke]] (1852–1858)&lt;br /&gt;
* [[Leopold Pelldram]] (1859–1867)&lt;br /&gt;
* [[Franz Adolf Namszanowski]] (1868–1873)&lt;br /&gt;
* [[Johannes Maria Assmann]] (1888–1903)&lt;br /&gt;
* [[Heinrich Vollmar]] (1903–1913)&lt;br /&gt;
* [[Heinrich Joeppen]] (1913–1920)&lt;br /&gt;
* [[Paul Anton Schwamborn]] (1920–1929)&lt;br /&gt;
* [[Franz Justus Rarkowski]] (1929–1945, seit 1933 Feldbischof)&lt;br /&gt;
[[Datei:Feldprobst Dr. Thielen.jpg|mini|hochkant|Peter Thielen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der evangelische Feldpropst ===&lt;br /&gt;
* [[Lambert Gedicke]] (1717–1736)&lt;br /&gt;
* [[Johann Caspar Carstedt]] (1736–1742)&lt;br /&gt;
* Johann Christoph Decker (1742–1757)&lt;br /&gt;
* Karl Andreas Friedrich Balk (1757–1779)&lt;br /&gt;
* [[Johann Gottfried Kletschke]] (1779–1806)&lt;br /&gt;
* [[Christian Gottlieb Röckner]] (1806–1810)&lt;br /&gt;
* [[Friedrich Wilhelm Offelsmeyer]] (1810–1834)&lt;br /&gt;
* [[Ludwig August Bollert]] (1833–1860)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Astrid Nachtigall |Titel=Die Auseinandersetzungen um die Kirchenunion in Preussen von 1845 bis 1853 und die Kabinettsorder von 1852 |Reihe=Unio und Confessio |BandReihe=23 |Verlag=Luther-Verlag |Ort= |Datum=2005 |ISBN=3785805004 |Seiten=138}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Peter Thielen (Geistlicher)|Peter Thielen]] (1860–1887)&lt;br /&gt;
* [[Maximilian Richter]] (1887–1905)&lt;br /&gt;
* [[Max Wölfing]] (1905–1918)&lt;br /&gt;
* [[Erich Schlegel]] (1919–1933/34)&lt;br /&gt;
* [[Franz Dohrmann]] (Feldbischof 1934–1945)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Andere deutsche Staaten ==&lt;br /&gt;
=== Königreich Bayern ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Kardinal von Bettinger 1916 1JS.jpg|mini|hochkant|Feldpropst Bettinger, 1916 vor der Kathedrale von Brüssel. Links sein Sekretär [[Michael Buchberger]], rechts Freiherr [[Moritz von Bissing]], Generalgouverneur von Belgien]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bischof Faulhaber als Feldpropst 1917 JS (retouched).tif|mini|hochkant|Michael von Faulhaber als Bayerischer Feldpropst (1917)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorläufer des bayerischen Feldpropstes war der [[Kurpfalz-Bayern|pfalz-bayerische]] Hofbischof, der im Kriegsfall automatisch Feldbischof wurde. Dieses Hofbistum hatte Papst [[Pius VI.]], am 15. Dezember 1789, auf Antrag des Kurfürsten [[Karl Theodor (Pfalz und Bayern)|Karl Theodor]] errichtet. Es umfasste lediglich die Hofkapelle bzw. Hofpfarrei, die allerdings neben der fürstlichen Familie auch für alle Hofbedienstete zuständig war und wurde 1805 wieder aufgelöst.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Karl Otmar von Aretin]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Alte Reich (1648–1806).&amp;#039;&amp;#039; Band 3, Klett-Cotta, 1997, Seiten 288 und 289, ISBN 3-608-91398-X ([https://books.google.de/books?id=MKxf8QPBB1cC&amp;amp;pg=PA288&amp;amp;dq=Hofbistum+M%C3%BCnchen&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=onepage&amp;amp;q=Hofbistum+M%C3%BCnchen#v=snippet&amp;amp;q=Hofbistum%20M%C3%BCnchen&amp;amp;f=false Ausschnitte aus der Quelle])&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
In seiner kurzen Existenzzeit hatte das Hofbistum nur zwei Bischöfe, nämlich [[Joseph Ferdinand Guidobald von Spaur]] (1789–1793)&amp;lt;ref&amp;gt;vgl. {{Catholic-hierarchy|Bischof|bspau|Joseph Ferdinand Guidobald von Spaur|Abruf=2020-10-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und [[Kajetan  von  Reisach]] (1793–1805).&amp;lt;ref&amp;gt;vgl. {{Catholic-hierarchy|Bischof|breisach|Kajetan von Reisach|Abruf=2020-10-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Königreich Bayern]] gab es – im Gegensatz zu Preußen – keine fest geregelte Militärseelsorge. Man betrachtete die Armee nicht als „Staat im Staate“ und ließ die Soldaten durch reguläre Zivilseelsorger betreuen. Lediglich im Kriegsfall waren laut königlicher Entschließung vom 27.&amp;amp;nbsp;Februar 1809 sogenannte „Feldprediger“ zur Betreuung der Truppen vorgesehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Breve (Schriftstück)|Breve]] &amp;#039;&amp;#039;Super Cathedram Principis Apostolorum&amp;#039;&amp;#039; von [[Papst]] [[Gregor XVI.]], ausgestellt am 20.&amp;amp;nbsp;April 1841, bestimmte den jeweiligen [[Erzbischof]] von [[Erzbistum München und Freising|München und Freising]] im Mobilmachungsfall zum „Großkaplan“ der [[Bayerische Armee|bayerischen Streitkräfte]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;PacelliEdition&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.pacelli-edition.de/Schlagwort/6061 |titel=Feldpropst |werk=Kritische Online-Edition der Nuntiaturberichte Eugenio Pacellis (1917–1929) |hrsg=www.pacelli-edition.de |datum=2013-10-24 |abruf=2025-11-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt; In Anlehnung an die preußische Amtsbezeichnung setzte sich auch hier der Titel des Feldpropstes durch. Die Funktion war jedoch an die Mobilisierung gekoppelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Staatlicherseits wurde das päpstliche Breve nie bestätigt und so holte sich jeder Erzbischof von München-Freising, nach seiner Ernennung, in Rom eine separate Vollmacht als eventueller bayerischer Feldpropst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Amt lebte nur dreimal auf: In den Kriegen von [[Deutscher Krieg|1866]], von [[Deutsch-Französischer Krieg|1870/71]] und im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]]. Amtsinhaber 1866 und 1870/71 war Erzbischof [[Gregor von Scherr]]. Im Ersten Weltkrieg übernahm 1914 der schon 64-jährige, herzkranke Kardinal [[Franziskus von Bettinger|Franz von Bettinger]] die Aufgabe des Feldpropstes. Er besuchte 1916 die Westfront, was ihn stark anstrengte und wohl seinen plötzlichen Tod mit verursachte. Von seinem Sekretär [[Michael Buchberger]] wurde hierüber das Erinnerungsbüchlein &amp;#039;&amp;#039;Im Purpur bei den Feldgrauen&amp;#039;&amp;#039; publiziert. Als Bettinger starb, stand er kurz vor einem weiteren Besuch an der [[Ostfront (Erster Weltkrieg)|Ostfront]]. Sein erzbischöflicher Nachfolger [[Michael von Faulhaber]] übernahm 1917 auch das Amt des bayerischen Feldpropstes, das mit der Demobilisierung 1919 erlosch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Württemberg und Sachsen ===&lt;br /&gt;
Auch im [[Königreich Württemberg]] gab es das Amt des Feldpropstes, ebenso im [[Königreich Sachsen]]. Beide deutschen Mittelstaaten hatten sich zusammen mit Bayern nach der Reichsgründung die eigenständige [[Militärseelsorge]] vorbehalten. In Württemberg war der evangelische Feldpropst gleichzeitig Pfarrer der [[Stuttgart]]er [[Garnison]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Feldpröpste von Sachsen:&lt;br /&gt;
* [[Gustav Adolf Fricke]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Militärbischof]]&lt;br /&gt;
* [[Propst]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Robert Gernsheim: &amp;#039;&amp;#039;Die Regelung der katholischen Militärseelsorge in Preußen.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Archiv für katholisches Kirchenrecht.&amp;#039;&amp;#039; Band 20. Verlag Kirchheim, Mainz 1868 [https://books.google.de/books?id=YuUMAAAAYAAJ&amp;amp;pg=PA431&amp;amp;dq=Friedrich+Mencke+M%C3%BCnster&amp;amp;hl=de&amp;amp;ei=6011TKKTMtDKOMiY6a4G&amp;amp;sa=X&amp;amp;oi=book_result&amp;amp;ct=result#v=onepage&amp;amp;q=Friedrich%20Mencke%20M%C3%BCnster&amp;amp;f=false Komplettscan des Beitrags].&lt;br /&gt;
* [[Michael Buchberger]]: &amp;#039;&amp;#039;Die bayerische Feldseelsorge im Weltkriege.&amp;#039;&amp;#039; Kösel Verlag, München 1916.&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Heinrich Pohl |Titel=Die katholische Militärseelsorge Preussens 1797–1888. Studien zur Geschichte des deutschen Militärkirchenrechts |Reihe=Kirchenrechtliche Abhandlungen |BandReihe=102. und 103. Heft |HrsgReihe=[[Ulrich Stutz]] |Verlag=Verlag von Ferdinand Enke |Ort=Stuttgart |Datum=1926 |Online=[https://digital.ub.uni-potsdam.de/content/structure/121611 Digitalisat] der Universitätsbibliothek Potsdam |Kommentar=Nachdruck: P. Schippers, Amsterdam 1962}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=https://www.katholische-militaerseelsorge.de/geschichte/katholische-militaerbischoefe-seit-1848/ |titel=Katholische Militärbischöfe von 1848 bis heute |hrsg=Katholische Militärseelsorge |abruf=2020-10-18 |abruf-verborgen=1}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Feldpropst}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchlicher Titel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militär (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Feldpropst| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Christentum im Deutschen Reich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historische Personenbezeichnung (Militär)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Andrew Michael McGregor</name></author>
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