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	<title>Feldpostnummer - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-28T03:35:26Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Feldpostnummer&amp;diff=537844&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Invisigoth67: form</title>
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		<updated>2025-03-07T06:49:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;form&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:FeldpostNr 31795.JPG|mini|Feldpostkarte mit der Feldpostnummer #31795; entsprechend dem Pionierbataillon 196 der [[100. Jäger-Division (Wehrmacht)]]]]&lt;br /&gt;
Die deutsche &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Feldpostnummer&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war eine Art [[Postleitzahl]] für Sendungen der [[Feldpost]] bzw. [[Luftfeldpost]]. Jeder militärischen Einheit war eine bestimmte Feldpostnummer zugeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aufbau ==&lt;br /&gt;
Während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] war die Feldpostnummer in der Regel fünfstellig. Das Nummernsystem begann mit 00 001 und endete mit der Vergabe von 80 000er-Nummern. Sechsstellige Nummern finden sich vor Kriegsbeginn als „Übungspostnummern“ bzw. während des Zweiten Weltkrieges als „Sammel-Feldpostnummern“ großer Truppenkonzentrationen (Bsp. Festung Posen: 123 321).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Angehängte Buchstaben bezeichneten untergeordnete Einheiten (Führungsstäbe, Kompanien). Vorangestellte Buchstaben bedeuteten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* L für Einheiten der [[Luftwaffe (Wehrmacht)|Luftwaffe]] (zusätzliche Angabe des Luftgaupostamts; abgekürzt LGPA),&lt;br /&gt;
* M für Einheiten der [[Kriegsmarine]],&lt;br /&gt;
* SCH für Einheiten des Küstenschutzes (zusammen mit Angabe des Abholpostamts).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sinn des Feldpostnummern-Systems war die Tarnung des Aufenthaltsortes entsprechender Truppeneinheiten und -verbände. Angehörige von Wehrmachtsoldaten erhielten durch sogenannte „Benachrichtigungskarten“ die jeweilige Feldpostnummer des Soldaten mitgeteilt, um ihm schreiben zu können. Schrieb der [[Soldat]] während einer Standortverlagerung seiner Einheit nach Hause, ist auf Feldpostbriefen anstatt der Feldpostnummer auch nur die Bemerkung „in Marsch“ zu finden, da ihm während dieser Zeit keine Post zugestellt werden konnte. Grundsätzlich behielt jede Einheit die ihr vergebene Feldpostnummer. Eine Vergabe der Nummer erfolgte jedoch dann zwei-/mehrfach, wenn z.&amp;amp;nbsp;B. Einheiten aufgelöst wurden oder – bedingt durch Kampfhandlungen – in Verlust gingen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Nummernsystem wurde sowohl für [[Wehrmacht]]teile ([[Heer (Wehrmacht)|Heer]], Kriegsmarine, Luftwaffe) als auch für [[Waffen-SS]]-Verbände, Einheiten der [[Organisation Todt]], des [[Reichsarbeitsdienst]]es (RAD), der [[Technische Nothilfe|Technischen Nothilfe]], Dienststellen bzw. Einheiten des [[Zollgrenzschutz]]es sowie der [[Deutsche Reichsbahn (1920–1945)|Reichsbahn]] verwendet. Ebenso sind Feldpostnummern für die [[Regierungstruppe des Protektorats Böhmen und Mähren|Regierungstruppen]] des [[Protektorat Böhmen und Mähren|Protektorats Böhmen und Mähren]] unter „Wehrmachtaufsicht“ und – gegen Kriegsende – für italienische [[Militärinternierte|internierte]] Truppenteile bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Feldpostnummern wurden nach einem Zufallsprinzip vergeben. Ein Rückschluss auf einen Truppenverband aus dieser Nummer heraus war nicht möglich. Eine typische Anschrift in getarnter Form lautete: Dienstgrad, Name, Feldpostnummer. Halboffene Anschriften enthielten zusätzlich noch Angaben zu Leit- oder Abholpostämtern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Beförderungswege unter Nutzung von Feldpostnummern konnten sein:&lt;br /&gt;
* Front-Heimat,&lt;br /&gt;
* Heimat-Front,&lt;br /&gt;
* Front-Front.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Landsersprache]] wurden gegnerische Soldaten scherzhaft als „Kollegen von der anderen Feldpostnummer“ bezeichnet. Im Spielfilm „[[Fronttheater]]“ (1942) sucht [[Heli Finkenzeller]] ihren Mann [[René Deltgen]] in Griechenland, wobei ihr als einziger Anhaltspunkt die Feldpostnummer 88000 dient.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Feldpostnummern-Bedeutung heute ==&lt;br /&gt;
Dem genannten System kommt selbst heute noch bei der Suche nach vermissten Soldaten des Zweiten Weltkrieges Bedeutung zu. Über die Kenntnis von Feldpostnummern/Truppenstandorten ist eine örtliche Eingrenzung des Suchgebietes möglich, um ggf. menschliche Überreste von Soldaten bergen und identifizieren zu können (vgl. Tätigkeit von WASt/[[Deutsche Dienststelle (WASt)|Deutsche Dienststelle]] und [[Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge]] e.&amp;amp;nbsp;V.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vergleichbares im Ausland ==&lt;br /&gt;
Ein der deutschen Feldpostnummer vergleichbares System verwendeten die &amp;#039;&amp;#039;[[Streitkräfte der UdSSR]]&amp;#039;&amp;#039;. Hier wurden ebenfalls fünfstellige Nummern sehr weitgehend zur verdeckten Bezeichnung des &amp;#039;&amp;#039;Truppenteils&amp;#039;&amp;#039; ({{ruS|Войсковая часть|Woiskowaja tschast}}; alle [[Regiment]]er, selbständigen [[Bataillon]]e bzw. [[Kompanie (Militär)|Kompanien]] und Schiffe) verwendet. Die Nummern waren etwa auf Dienstsiegeln oder bei Gebäudebeschilderungen etc. anzutreffen („Truppenteil 48240“, „Stab des Truppenteils 55301“ usw.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachfolgeeinrichtungen wie die [[Russische Streitkräfte|russischen]] oder [[Ukrainische Streitkräfte|ukrainischen Streitkräfte]] behielten dieses Bezeichnungssystem bei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Schweizer Armee|Armee]] in der [[Schweiz]] nutzt bis heute die sogenannte [[Militärleitzahl]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Feldpost (Bundeswehr)#Postleitzahlen|Feldpost (Bundeswehr)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Michel-Handbuch-Katalog. Deutsche Feldpost 1937–1945.&amp;#039;&amp;#039; {{ZDB|2085273-3}}.&lt;br /&gt;
* Norbert Kannapin: &amp;#039;&amp;#039;Die deutsche Feldpostübersicht. Vollständiges Verzeichnis der Feldpostnummern in numerischer Folge und deren Aufschlüsselung.&amp;#039;&amp;#039; Bearbeitet nach den im Bundesarchiv-Militärarchiv verwahrten Unterlagen des Heeresfeldpostmeisters. 3 Bände. Biblio-Verlag, Osnabrück 1980, ISBN 3-7648-1183-8;&lt;br /&gt;
** Bd.&amp;amp;nbsp;1: &amp;#039;&amp;#039;Nrn. 00001 bis 20308.&amp;#039;&amp;#039; 1980;&lt;br /&gt;
** Bd.&amp;amp;nbsp;2: &amp;#039;&amp;#039;Nrn. 20309 bis 41991.&amp;#039;&amp;#039; 1981;&lt;br /&gt;
** Bd.&amp;amp;nbsp;3: &amp;#039;&amp;#039;Nrn. 41992 bis 87919.&amp;#039;&amp;#039; 1982.&lt;br /&gt;
* Norbert Kannapin: &amp;#039;&amp;#039;Die Feldpostnummern der deutschen Kriegsmarine. 1939–1945.&amp;#039;&amp;#039; N. Kannapin, Itzehoe 1974.&lt;br /&gt;
* Gerhard Oberleitner: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Deutschen Feldpost. 1937–1945.&amp;#039;&amp;#039; Steiger, Innsbruck 1993, ISBN 3-85423-111-3.&lt;br /&gt;
* [[Will Berthold]]: &amp;#039;&amp;#039;Feldpostnummer unbekannt.&amp;#039;&amp;#039; Roman.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
* [http://www.feldpost-archiv.de/09-arbeit-der-feldpost.shtml Feldpost-archiv.de] – Die Arbeit der Feldpost.&lt;br /&gt;
* [https://vbl.drk-suchdienst.online/Feldpostnummer/FPN.aspx Zuordnung Feldpostnummer zu Truppenanschrift]&lt;br /&gt;
* [https://www.germanstamps.net/feldpost-number-database/ Datenbank Deutscher Feldpostnummern des Zweiten Weltkriegs]&lt;br /&gt;
* [https://wgt.museumsserver.de/content_inhalt.cfm?inhalt=Feldpostnummern&amp;amp;select=all&amp;amp;list=2&amp;amp;active=1 Datenbank Sowjetischer Feldpostnummern (Πолевая почта)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Postleitzahl]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Feldpost|Nummer]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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