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	<title>Feldlerche - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Feldlerche&amp;diff=88123&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
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		<updated>2025-11-30T23:30:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Für Informationen zum Umgang mit dieser Vorlage siehe bitte [[Wikipedia:Taxoboxen]]. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Taxon_Name       = Feldlerche&lt;br /&gt;
| Taxon_WissName   = Alauda arvensis&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang       = Art&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor      = [[Carl von Linné|Linnaeus]], 1758&lt;br /&gt;
| Taxon2_LinkName  = Alauda (Gattung)&lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName  = Alauda&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang      = Gattung&lt;br /&gt;
| Taxon3_Name      = Lerchen&lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName  = Alaudidae&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang      = Familie&lt;br /&gt;
| Taxon4_Name      = Singvögel&lt;br /&gt;
| Taxon4_WissName  = Passeri&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang      = Unterordnung&lt;br /&gt;
| Taxon5_Name      = Sperlingsvögel&lt;br /&gt;
| Taxon5_WissName  = Passeriformes&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang      = Ordnung&lt;br /&gt;
| Taxon6_Name      = Neukiefervögel&lt;br /&gt;
| Taxon6_WissName  = Neognathae&lt;br /&gt;
| Taxon6_Rang      = Unterklasse&lt;br /&gt;
| Bild             = Alauda arvensis 2.jpg&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = Feldlerche (&amp;#039;&amp;#039;Alauda arvensis&amp;#039;&amp;#039;)&amp;lt;br /&amp;gt;{{Audio|XN Alauda arvensis.ogg|Gesang der Feldlerche}}&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Feldlerche&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Alauda arvensis&amp;#039;&amp;#039;) ist eine [[Vögel|Vogelart]] aus der Familie der [[Lerchen]] (Alaudidae). Diese mittelgroße Lerchenart besiedelt fast die gesamte [[Paläarktis]] von [[Irland]] und [[Portugal]] bis [[Kamtschatka]] und [[Japan]]. Sie bewohnt nicht zu feuchte, weiträumige Offenflächen aller Art mit niedriger und gerne lückenhafter Vegetation und ist in Mitteleuropa weitgehend an landwirtschaftlich genutzte Flächen gebunden. Die Art ist je nach geografischer Verbreitung [[Standvogel]] bis [[Kurzstreckenzieher]]. Die Feldlerche ist in Europa ein sehr häufiger Brutvogel und gilt trotz teilweise deutlicher Bestandsrückgänge in Teilen des Verbreitungsgebietes weltweit als ungefährdet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Jahren 1998 und 2019 wurde die Feldlerche in Deutschland zum „[[Vogel des Jahres (Deutschland)|Vogel des Jahres]]“ gekürt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.nabu.de/aktionenundprojekte/vogeldesjahres/1998-diefeldlerche/ Vogel des Jahres (Deutschland): 1998 und 2019]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.nabu.de/tiere-und-pflanzen/aktionen-und-projekte/vogel-des-jahres/feldlerche/index.html &amp;#039;&amp;#039;Typischer Agrarvogel im Sinkflug – Die Feldlerche ist „Vogel des Jahres“ 2019&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Feldlerche (Alauda arvensis) auf Norderney - Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer-2.jpg|mini|Eine Feldlerche am Boden; gut erkennbar sind die gestreifte Brust und der weiße Bauch]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Feldlerchen sind mittelgroße, schlanke Lerchen mit recht langen Flügeln, einer beim Männchen aufstellbaren leichten Haube, kräftigem Schnabel, relativ langem Schwanz und langer Hinterkralle (Hinterzehennagel), dem sogenannten Lerchensporn. Die Körperlänge des Vogels beträgt 16 bis 18&amp;amp;nbsp;cm bei einem Gewicht von 30 bis 45&amp;amp;nbsp;g&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor= |Titel=Vögel der Felder, Wiesen und Moore |Hrsg= |Sammelwerk=Vögel unserer Region |Band= |Nummer=A6 020 401-24(2) |Auflage= |Verlag=Atlas Verlag |Ort= |Datum= |Seiten= |ISBN=}}&amp;lt;/ref&amp;gt;. Die Grundfarbe der Oberseite ist beige bis rötlichbraun. Oberkopf und Rücken einschließlich [[Bürzel]] sind auf diesem Grund fein schwarzbraun längsgestreift und gestrichelt. Die obere Brust und die Flanken sind auf gelblich weißem oder hell bräunlichem Grund deutlich dunkel längsgestreift und gestrichelt, der übrige Bauch und die Flanken sind weiß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Flügelspannweite reicht von 30 bis 35&amp;amp;nbsp;cm&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;. Die Schwingen sind dunkel graubraun, die inneren [[Handschwinge]]n und die [[Armschwinge]]n haben eine schmale weißliche Endbinde. Der Schwanz ist graubraun, bei der von innen nach außen gezählt fünften [[Steuerfeder]] ist die [[Außenfahne]] schmal weißlich gesäumt, bei der äußersten (sechsten) Steuerfeder ist die Außenfahne fast vollständig weißlich und auch die [[Innenfahne]] auf der [[Lage- und Richtungsbezeichnungen|distalen]] Hälfte überwiegend weißlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der gelblich weiße, kräftige [[Überaugenstreif]] endet an der Hinterkante der [[Ohrdecken]]. Diese sind kräftig rotbraun und hell umgrenzt. Der [[Bartstreif]] ist breit weiß, der schwach ausgebildete Kinnstreif ist dunkel graubraun, die Kehle weiß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Beine sind hellbraun. Der Schnabel ist hornfarben, der Unterschnabel ist an der Basis aufgehellt. Die [[Iris (Auge)|Iris]] ist bei [[adult]]en Feldlerchen dunkelbraun, im [[Juvenil|Jugendkleid]] hellbraun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lautäußerungen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Eurasian Lark - Carso - Italy S4E6227 (16946139562).jpg|mini|Singflug der Feldlerche]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Vogelgesang]] wird von den Männchen überwiegend im Singflug vorgetragen; seltener und dann kürzer vom Boden aus. Er ist lang und über 3 bis 15&amp;amp;nbsp;Minuten anhaltend und besteht aus einer schnellen, ununterbrochenen Folge von abwechselnd und zum Teil rhythmisch wiederholten rollenden, trillernden oder zirpenden Tönen, in die gelegentlich Imitationen (z. B. von [[Turmfalke]]n) eingeflochten werden. Mit solchen Singflügen, die für [[Brut|Brüter]] in offenem Gelände charakteristisch sind und der Markierung des Reviers dienen, ersetzt das Männchen die in dieser Landschaft fehlenden Singwarten&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;. Die Männchen singen ab Ende Januar bis Mitte oder Ende Juli von der Morgendämmerung bis zum Abend. Weibchen singen ebenfalls, jedoch [[Lautheit|leiser]] als die Männchen und am Boden sitzend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verbreitung und Lebensraum ==&lt;br /&gt;
[[Datei:AlaudaArvensisIUCNver2019 1.png|mini|Verbreitung der Feldlerche:&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Farblegende|#00FF00|Brutgebiete}}&lt;br /&gt;
{{Farblegende|#008000|Ganzjähriges Vorkommen}}&lt;br /&gt;
{{Farblegende|#00FFFF|Migration}}&lt;br /&gt;
{{Farblegende|#007FFF|Überwinterungsgebiete}}&lt;br /&gt;
{{Farblegende|#FFFF00|Einführungsgebiete}}&lt;br /&gt;
{{Farblegende|#FF80FF|Population wahrscheinlich erloschen &amp;amp; eingeführt}}]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Feldlerche besiedelt fast die gesamte [[Paläarktis]]. Das Verbreitungsgebiet reicht in West-Ost-Richtung von [[Irland]] und [[Portugal]] bis [[Kamtschatka]] und [[Japan]]. In Nord-Süd-Richtung reicht das Areal von der Nordspitze [[Norwegen]]s bis Nordafrika, bis zur Südspitze [[Italien]]s einschließlich [[Sizilien]] und bis in den Norden [[Griechenland]]s; weiter östlich von 68–69° N bis in den Südosten der [[Türkei]], mit isolierten Vorkommen bis in die Gebirge Zentralasiens und den [[Tian Shan]], in die [[Mongolei]] und bis [[Nordkorea]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie bewohnt nicht zu feuchte, weiträumige Offenflächen mit niedriger und gerne lückenhafter Vegetation aus Gräsern und Kräutern. In Mitteleuropa ist sie weitgehend an landwirtschaftlich genutzte Flächen gebunden, die Hauptbruthabitate sind gedüngte Wiesen, Weiden und Äcker.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Skylark 2, Lake District, England - June 2009.jpg|mini|Eine Feldlerche mit Beute in ihrem Schnabel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Eingeführte Populationen ==&lt;br /&gt;
Im 19. Jahrhundert wurden in [[Neuseeland]] mehrere Gruppen von Feldlerchen ausgesetzt. Die Population nahm rasch zu und hatte sich bis in die 1920er Jahre sowohl auf der Nord- als auch auf der Südinsel ausgebreitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[Australien]] wurde die Feldlerche ab 1850 mehrfach eingeführt und ist heute im Südosten des Kontinents weit verbreitet. In [[New South Wales]] kommt sie hauptsächlich südlich von 33°S vor. Sie ist in [[Victoria (Australien)|Victoria]] und [[Tasmanien]] weit verbreitet und kommt auch in der südöstlichen Ecke Südaustraliens um [[Adelaide]] vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Feldlerche wurde ab 1865 auf den südöstlichen Hawaii-Inseln eingeführt. Obwohl sie früher weit verbreitet war, ist ihr Vorkommen auf Oahu zurückgegangen und wird auf Kauai nicht mehr gefunden. In einer 1986 veröffentlichten Studie wurde festgestellt, dass die europäische Feldlerche nur noch auf den Inseln Hawaii und Maui vorkommt, und es wurde eine Gesamtpopulation von 10.000 Individuen geschätzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Feldlerche wurde 1903 auf [[Vancouver Island]] vor der Westküste Kanadas eingeführt; weitere Vögel kamen 1913 hinzu. Die Population wuchs und umfasste 1962 etwa 1000 Individuen. In der Folgezeit ging der Bestand aufgrund von Lebensraumverlusten zurück und 2007 gab es schätzungsweise nur noch etwa 100 Individuen, die sich auf vier kleine Gebiete auf der [[Saanich Peninsula|Saanich]]-Halbinsel verteilten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ernährung ==&lt;br /&gt;
Die Nahrung besteht sowohl aus tierischen als auch aus pflanzlichen Bestandteilen. Im Sommer werden vor allem Insekten gefressen, aber auch andere [[Wirbellose]] wie Spinnen, kleine Schnecken und [[Regenwürmer]]. Im Winter ernähren sich Feldlerchen überwiegend pflanzlich von Samen, [[Embryo (Pflanze)|Keimlingen]], frisch austreibenden Gräsern und kleinen Blättern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fortpflanzung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Alauda arvensis MHNT.jpg|mini|Eier einer Feldlerche]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Segelflugplatz Eudenbach Juni 2019 IMG 20190627 131020.jpg|alternativtext=Nest mit schlüpfenden Feldlerchen|mini|Nest mit schlüpfenden Feldlerchen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Nest wird am Boden versteckt angelegt, bevorzugt in Bereichen mit einer 15 bis 25&amp;amp;nbsp;cm hohen Vegetation und einer Bodenbedeckung von 20 bis 50 %. Es besteht aus einer selbstgescharrten, bis 7&amp;amp;nbsp;cm tiefen Mulde, die mit feinem pflanzlichen Material ausgekleidet wird. Die Eiablage erfolgt in Mitteleuropa frühestens Mitte oder Ende März, meist aber erst ab Mitte April. Zweitbruten sind in Mitteleuropa häufig, selten wurden Drittbruten nachgewiesen. Die letzten Gelege werden Mitte Juli bis Anfang August begonnen. Das Gelege besteht aus 2 bis 6 Eiern, die auf weißlichem bis hell bräunlichem Grund dicht grau bis bräunlich gefleckt sind. Die Brutzeit dauert 11 bis 12 Tage. Die Bebrütung erfolgt ausschließlich durch das Weibchen, auch die Nestlinge werden bis zum Alter von 5 Tagen nur vom Weibchen [[Hudern|gehudert]], danach aber von beiden Eltern gefüttert. Die Jungvögel verlassen mit 7 bis 11 Tagen das Nest und können nach 15 bis 20 Tagen schon kurze Strecken fliegen, nach 30 Tagen sind sie selbständig. Die Geschlechtsreife wird im ersten Lebensjahr erreicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verhalten und Flug ==&lt;br /&gt;
Während der Brutzeit lebt die Feldlerche paarweise. Das Männchen verteidigt das Revier mit seinem Gesang gegen Artgenossen. Nach der Brutzeit bilden die Vögel oft große Schwärme, um in wärmere Regionen auszuweichen. Der Flug der Feldlerche ist sehr spezifisch. Der Vogel klettert sprichwörtlich an seinem Lied empor. Dabei steigt er unentwegt trillernd im Spiralflug in Höhen zwischen 50 und 100 Meter, verharrt lange Zeit in der Luft und fliegt dann plötzlich wieder herab, das letzte Stück mit angelegten Flügeln. Seinen Gesang unterbricht er dabei nicht. Kurz über dem Boden entfaltet er seine Flügel und fängt den Sturzflug ab.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wanderungen ==&lt;br /&gt;
Die Art ist je nach geografischer Verbreitung Standvogel bis [[Kurzstreckenzieher]]. Die Feldlerchen nördlich und östlich der 0-°C-Januar-[[Isotherme]] ziehen im Herbst nach Südwesteuropa, in den Mittelmeerraum, nach Afrika bis an den Nordrand der Sahara und nach Vorderasien. Südlich und westlich dieser Isotherme verstreichen die Tiere oder machen nur sehr kurze Wanderungen. In Gebieten ohne länger liegende Schneedecke, wie in Großbritannien und Irland sowie in Westeuropa, bleiben die Tiere ganzjährig. Der Wegzug skandinavischer Vögel beginnt Mitte September und erreicht Mitte Oktober seinen Höhepunkt. Der Heimzug beginnt Ende Januar bis Mitte Februar, gipfelt im März und endet Anfang Mai. In Mitteleuropa werden die Brutgebiete je nach Witterung meist Mitte Februar bis Anfang März besetzt, bei Kälteeinbrüchen kommt es zu Umkehrzügen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bestand und Gefährdung ==&lt;br /&gt;
Die Feldlerche ist der häufigste Offenlandvogel Mitteleuropas. Gesicherte Angaben zum Weltbestand gibt es nicht, die [[IUCN]] gibt als grobe Schätzung allein für den europäischen Bestand 40 bis 80 Mio. Brutpaare an. Der Bestand in Deutschland wurde für 2008 auf 2,1 bis 3,2 Mio. Paare geschätzt, die Art war damit die neunthäufigste Brutvogelart.&amp;lt;ref&amp;gt;C. Sudfeldt, R. Dröschmeister, C. Grüneberg, S. Jaehne, A. Mitschke, J. Wahl: &amp;#039;&amp;#039;Vögel in Deutschland – 2008.&amp;#039;&amp;#039; DDA, BfN, LAG VSW, Münster 2008: S. 7. [https://www.dda-web.de/downloads/texts/publications/statusreport2008_ebook.pdf Volltext, PDF]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor allem die starke Intensivierung der Landwirtschaft führte in Europa seit den 1970er Jahren zu starken Bestandsrückgängen, sodass die Bestände in Deutschland teils dramatisch um 50 bis 90 Prozent zurückgingen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; Weitere Gefährdungsursachen sind die Versiegelung der Landschaft und direkte Bejagung wie etwa in Südwestfrankreich. In Deutschland hat der Bestand zwischen 1980 und 2005 um etwa 30 Prozent abgenommen; die Feldlerche steht hier in der [[Rote Liste der Brutvögel Deutschlands|Roten Liste]] in Kategorie 3 („gefährdet“).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur|Autor=Christoph Grüneberg, Hans-Günther Bauer, Heiko Haupt, Ommo Hüppop, Torsten Ryslavy, Peter Südbeck|Titel=Rote Liste der Brutvögel Deutschlands, 5 Fassung|Sammelwerk=Berichte zum Vogelschutz|Hrsg=Deutscher Rat für Vogelschutz|Band=52|Datum=2015-11-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Weltweit ist die Art laut IUCN jedoch ungefährdet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Gründe des Bestandrückgangs wurden in Deutschland, neben dem Verlust von Lebensräumen durch Überbauung für Verkehr, Siedlungen und Gewerbe, hauptsächlich die anhaltende Intensivierung der Landbewirtschaftung ausgemacht. Es kam in den letzten Jahrzehnten zur Beseitigung von Rainen und Brachen. Die Bewirtschaftungsschläge wurden immer mehr vergrößert. Es kam zur Einengung der Fruchtfolge mit verstärktem Einsatz von Pflanzenschutz- und Düngemitteln. Ungünstig ist auch der verstärkte Anbau von Mais, beispielsweise zur Nutzung als Energiepflanze, in dem Feldlerchen nicht brüten.&amp;lt;ref&amp;gt;H. Hötker, V. Dierschke, M. Flade, C. Leuschner: &amp;#039;&amp;#039;Diversitätsverluste in der Brutvogelwelt des Acker- und Grünlands&amp;#039;&amp;#039;. Natur u. Landschaft 2014/89: 410-416.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Artenhilfsmaßnahmen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:A Lerchenfenster bei Hameln bergab ein.jpg|mini|Lerchenfenster in einem Feld bei [[Hameln]] (2024)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Maßnahme zum Schutz der Lerchen ist die Anlage von [[Lerchenfenster]]n. Dabei werden nach einer in England entwickelten Methode kurze Streifen auf den Feldern bei der Aussaat von [[Raps]] oder [[Wintergetreide]] ausgelassen. Die Lerchen können dann dort oder im Umfeld ihre Nester anlegen und werden nicht vom aufwachsenden Getreide bei An- und Abflug behindert. Daher sind zwei bis drei Bruten pro Jahr in diesen Streifen möglich. Von der Maßnahme profitieren auch andere [[Bodenbrüter]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Hellwegbörde]] zeigten sich Erfolge bei geschaffenen Ackerbrachen, mit Luzerne begrünten Brachen und bei extensiv angebauten Sommergetreide und Winterweizen. Bei extensiv genutzten Sommergetreide und Winterweizen werden die Saatreihenabstände verdoppelt und es kommt zum Verzicht auf Pflanzenschutz- und Düngemittel.&amp;lt;ref&amp;gt;Ralf Joest: &amp;#039;&amp;#039;Wie wirksam sind Vertragsnaturschutzmaßnahmen für Feldvögel? Untersuchungen an Feldlerchenfenstern, extensivierten Getreideäckern und Ackerbrachen in der Hellwegbörde (NRW)&amp;#039;&amp;#039;. Vogelwelt 2018/138: 109-121.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lerchen als Lebensmittel ==&lt;br /&gt;
Bis zum Ende des 19. Jahrhunderts wurden [[Lerche (Lebensmittel)|Lerchen als Wildgeflügel]] vor allem im [[Leipziger Lerche (Gericht)|Leipziger]] Raum zu Tausenden gefangen, zum menschlichen Verzehr zubereitet und vermarktet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Einhard Bezzel: &amp;#039;&amp;#039;Kompendium der Vögel Mitteleuropas. Passeres – Singvögel.&amp;#039;&amp;#039; Aula, Wiesbaden 1993, ISBN 3-89104-530-1, S. 36–41.&lt;br /&gt;
* [[Rudolf Pätzold]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Feldlerche.&amp;#039;&amp;#039; 3. Auflage. Ziemsen, Lutherstadt Wittenberg 1983.&lt;br /&gt;
* Lars Svensson, Peter J. Grant, Killian Mullarney, Dan Zetterström: &amp;#039;&amp;#039;Der neue Kosmos Vogelführer.&amp;#039;&amp;#039; Kosmos, Stuttgart 1999, ISBN 3-440-07720-9, S. 231–232.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commons|Alauda arvensis|Feldlerche}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|4153934-5}}&lt;br /&gt;
* {{IUCN&lt;br /&gt;
| Year           = 2009&lt;br /&gt;
| ID             = 102998555&lt;br /&gt;
| ScientificName = Alauda arvensis&lt;br /&gt;
| YearAssessed   = 2009&lt;br /&gt;
| Assessor       = BirdLife International&lt;br /&gt;
| Download       = 31. August 2021&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
* {{eBird.org |ID= skylar |Name= Feldlerche (&amp;#039;&amp;#039;Alauda arvensis&amp;#039;&amp;#039;)}}&lt;br /&gt;
* {{Avibase|ID=2D9A361995111F42|ScientificName=Alauda arvensis|CommonName=Feldlerche}}&lt;br /&gt;
* {{xeno-canto|ID=Alauda-arvensis|ScientificName=Alauda arvensis|Name=Feldlerche}}&lt;br /&gt;
* Vogelwarte Schweiz: [https://www.vogelwarte.ch/de/voegel/voegel-der-schweiz/feldlerche Feldlerche]&lt;br /&gt;
* Javier Blasco-Zumeta, Gerd-Michael Heinze: [http://blascozumeta.com/specie_files/09760_Alauda_arvensis_E.pdf Geschlechts- und Altersbestimmung] (PDF-Datei, englisch)&lt;br /&gt;
* [http://www.vogelfedern.de/fl.htm Federn der Feldlerche]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Vogel des Jahres in Deutschland&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Vogel des Jahres in Österreich&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Vogel des Jahres in der Schweiz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4153934-5}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lerchen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vogel des Jahres (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vogel des Jahres (Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vogel des Jahres (Schweiz)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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