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	<title>Feldlager Rajlovac - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-05T21:56:53Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Feldlager_Rajlovac&amp;diff=1029021&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Grand-Duc: Inhaltliche Fehler korrigiert</title>
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		<updated>2023-06-03T22:54:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Inhaltliche Fehler korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Feldlager Rajlovac (Bosnien).jpg|mini|hochkant=1.7|Feldlager Rajlovać 1999]]&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Feldlager Rajlovac&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;(Camp Capitaine Carreau)&amp;#039;&amp;#039; befindet sich in [[Bosnien und Herzegowina]] und liegt rechts der [[Miljacka]] etwa 12&amp;amp;nbsp;Kilometer nordwestlich vom Stadtzentrum der Hauptstadt [[Sarajevo]] auf dem Territorium der Gemeinde [[Sarajevo-Novi Grad]]. In Rajlovac bestand von 1919 bis 1942 ein [[Militärflugplatz]] des [[Königreich Jugoslawien|Königreichs Jugoslawien]]. Von 1949 bis 1995 war in Rajlovac die einzige Produktionsstätte Jugoslawiens für Düsentriebwerke angesiedelt. Von 1996 bis 2007 war Rajlovac ein wichtiges Feldlager der [[SFOR]]-Schutztruppe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Luftwaffenstützpunkt ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Rajlovac planes in Camp.jpg|mini|Alte [[Mikojan-Gurewitsch MiG-21|MiG-21]] aus Zeiten der Nutzung als Luftwaffenstützpunkt]]&lt;br /&gt;
Die Geschichte des Lagers reicht zurück bis zum Jahr 1904, als sich hier bereits ein [[Gemeinsame Armee|österreichisch-ungarisches]] Militärgelände befand. Zumindest von 1903 bis 1909 war hier die Garnison der I. Division (Bataillon) des [[K.u.k. Dragonerregiment „Friedrich August König von Sachsen“ Nr. 3|Dragonerregiments Nr. 3]], die dann nach [[Groß-Enzersdorf]] verlegt wurden. Für 1914 ist Rajlovac auf der Garnisonsliste nicht mehr aufgeführt. Von 1919 bis 1941 war Rajlovac ein Luftwaffenstützpunkt des Königreichs Jugoslawien. Nach der Bombardierung durch die deutsche und italienische Luftwaffe 1941 besetzte die [[Deutsches Reich 1933 bis 1945|deutsche]] [[Wehrmacht]] zusammen mit neugegründeten Verbänden der [[Unabhängiger Staat Kroatien|NDH]] den Luftwaffenstützpunkt. Rajlovac blieb bis zur Befreiung durch die Partisanen im April 1945 ein Luftwaffenstützpunkt der NDH-Regierung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Geschichte der Technischen Gesellschaft für Luftfahrt in Rajlovac war mit der Einrichtung der Luftstreitkräfte der [[Jugoslawische Volksarmee|Jugoslawischen Volksarmee]] verbunden. Am Ende des Zweiten Weltkrieges besaß die Luftwaffe der [[Volksbefreiungsarmee (Jugoslawien)|Jugoslawischen Volksbefreiungsarmee]] 301 Flugzeuge. 1945 stieg die Zahl noch um 36 Jagdbomber, 10 Trainingsflugzeuge, 24 Schulflugzeuge und 2 Transportflugzeuge an. Die meisten der Fluggeräte wurden entweder erbeutet oder stammten von der [[Royal Air Force|RAF]] oder aus der [[Sowjetunion|UdSSR]]. Um diese Flugzeuge zu warten, wurden entsprechende Einrichtungen gegründet. So wurde noch während der Schlussoffensiven der Alliierten am 30.&amp;amp;nbsp;Oktober 1944 in [[Pančevo]] eine militärische Flugwerft eingerichtet, welche 1949 in Rajlovac angesiedelt wurde und bis 1995 bestand. Aus diesem ging der &amp;#039;&amp;#039;Vazduhoplovni zavod „Orao“&amp;#039;&amp;#039; hervor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Triebwerksfabrik ===&lt;br /&gt;
Bis 1968 wurden in Rajlovac die Düsentriebwerke der Flugzeuge der Jugoslawischen Volksarmee gewartet, darunter die Triebwerke der amerikanischen Flugzeuge [[Republic F-84|F-84]] und [[Lockheed T-33|T-33]] sowie der sowjetischen [[Mikojan-Gurewitsch MiG-21|MiG-21]]. Als im Jahre 1968 mit der eigenen Herstellung der Triebwerke vom Typ „VIPER MK.632“ für die Flugzeuge Galeb G-4 begonnen wurde, nahm die Produktion von Düsentriebwerken am Gesamtvolumen bis 1991 über 49 % der gesamten Wirtschaftsleistung in Rajlovac an. Dafür wurden erhebliche Investitionen in die Infrastruktur des Werkes aufgebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Vazduhoplovni zavod „Orao“ besaß eine Lizenz für Düsentriebwerke der Firma [[Rolls-Royce (Triebwerke)|Rolls-Royce]] (R-R Viper 633 Turbojet und Viper 632) und rüstete die einheimischen Schulflugzeuge [[Soko Galeb|Super Galeb G4]] sowie den Jagdbomber [[Soko J-22 Orao]] aus. 1996 wurde der Vazduhoplovni zavod „Orao“ nach [[Bijeljina]] umgesiedelt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://books.google.de/books?id=ruAOAAAAQAAJ&amp;amp;pg=PA76&amp;amp;lpg=PA76&amp;amp;dq=VZ+Orao&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=M-AD-PZS0d&amp;amp;sig=jD7kKEl-5bELzkYu5qGEw7WLGmQ&amp;amp;hl=de&amp;amp;ei=nml9S-KzHpj8mAOhztHdBA&amp;amp;sa=X&amp;amp;oi=book_result&amp;amp;ct=result&amp;amp;resnum=2&amp;amp;ved=0CAsQ6AEwATgK#v=onepage&amp;amp;q=VZ%20Orao&amp;amp;f=false World aerospace, a statistical handbook]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== SFOR Feldlager 1996–2006 ===&lt;br /&gt;
==== Namensgebung ====&lt;br /&gt;
Benannt wurde das Feldlager nach dem französischen [[Hauptmann (Offizier)|Hauptmann]] [[Gilles Carreau]]. Er wurde am 20. Juni 1995 zum Stab der UN-Schutztruppen im Abschnitt Sarajevo im Rahmen der [[United Nations Protection Force|UNPROFOR]]-Mission versetzt. Am 22.&amp;amp;nbsp;Juli 1995 gegen 23 Uhr fuhr er an der Spitze eines Konvois, der die Bevölkerung der Stadt Sarajevo mit Lebensmitteln versorgen sollte. Er wurde durch die Splitter eines [[Mörser (Geschütz)|Mörsergeschosses]] tödlich verwundet, das vom Berg [[Igman]] auf die Straße abgefeuert wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Nutzung ====&lt;br /&gt;
[[Datei:Rajlovac rear gateway.jpg|mini|Ehemalige Hintereinfahrt zum SFOR-Feldlager]]&lt;br /&gt;
Im Januar 1997 bezog die [[Bundeswehr]] das Feldlager. Dazu wurden rund 1000 Büro-, Wohn- und Sanitärcontainer per LKW aus [[Trogir]], [[Primošten]] und [[Benkovac]] herangeschafft und aufgestellt. Das Gelände wurde hierzu von [[Sprengfalle]]n, [[Landmine|Minen]] und altem Kriegsgerät befreit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem &amp;#039;&amp;#039;Europaplatz&amp;#039;&amp;#039; genannten Appellplatz befand sich ein [[Ehrenmale der Bundeswehr#Bosnien|Ehrenmal]] mit den Namen der in Bosnien gefallenen Bundeswehr-Angehörigen. Zu besonderen Anlässen und zum Volkstrauertag wurde hier der Gefallenen gedacht. Mittlerweile wurde der Gedenkstein nach Deutschland überführt und steht heute im Wald der Erinnerung in der [[Henning-von-Tresckow-Kaserne (Schwielowsee)|Henning-von-Tresckow-Kaserne]] in Geltow.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis Dezember 2004 war das Lager [[Hauptquartier]] der deutschen [[SFOR]]-Kontingente. Hier wurde das erste feste Gebäude eines deutschen [[Feldlazarett]]es im Einsatzland errichtet, welches zukünftig in dieser Form auch als rein ziviles [[Krankenhaus]] genutzt werden kann. Die Kosten des etwa 3000&amp;amp;nbsp;m² umfassenden Gebäudes betrugen bei der Fertigstellung 2004 etwa 3,5 Millionen [[Euro]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Feldlager Rajlovac wurde 2007 an die [[Bosnisch-Herzegowinische Streitkräfte|Armee von Bosnien-Herzegowina]] zur Nutzung übergeben.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.einsatz.bundeswehr.de/portal/a/einsatzbw/kcxml/04_Sj9SPykssy0xPLMnMz0vM0Y_QjzKLN_SJdw12BclB2Y76kZiiQa5IokEpqfre-r4e-bmp-gH6BbmhEeWOjooAabJGEg!!/delta/base64xml/L2dJQSEvUUt3QS80SVVFLzZfMUxfRVRR?yw_contentURL=/C1256F1D0022A5C2/W279LK3A346INFODE/content.jsp.html Onlineauftritt der Bundeswehr vom 5. Dezember 2007] (&amp;#039;&amp;#039;„Kommandowechsel und Übergabe des Feldlagers Rajlovac bei EUFOR“&amp;#039;&amp;#039;)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=43/52/15.57/N |EW=18/18/25.46/E |type=landmark |region=BA}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Camp Rajlovac|Feldlager Rajlovac}}&lt;br /&gt;
* [http://www.euforbih.org/ Website der EUFOR-Mission für Bosnien-Herzegowina (Althea) in Englisch]&lt;br /&gt;
* [https://web.archive.org/web/20160304103901/http://www.bundeswehr.de/portal/a/bwde/!ut/p/c4/04_SB8K8xLLM9MSSzPy8xBz9CP3I5EyrpHK9pPKUVL3UzLzixNSSqlT9cJBKoEhyfl5qCYgsSc0ryQSS6UWJJflFegX5RSU5IJnSoiKgjF5min6kgaGLk6G5AQwY1piZeIRGuFqYGvn6egaDDMxJ149MSdUvyM21KHdUVAQAPi7khg!!/ bundeswehr.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Einsatzstützpunkt der Bundeswehr]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bosnisch-herzegowinisch-deutsche Beziehungen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Sarajevo-Novi Grad]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Grand-Duc</name></author>
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