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	<title>Feldgraswirtschaft - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-02T20:28:18Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Feldgraswirtschaft&amp;diff=704418&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Invisigoth67: typo</title>
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		<updated>2025-06-20T14:16:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;typo&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Die (geregelte) &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Feldgraswirtschaft&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wechselwiese&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, bezeichnet eine landwirtschaftliche Nutzungsform, bei der sich auf denselben Flächen eine ein- oder mehrjährige intensive [[Acker|ackerbauliche]] Nutzung mit einer mehr- oder langjährigen [[Grünland]]nutzung abwechselt. Es handelt sich um die verbreitetste Form der [[Wechselwirtschaft]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es handelt sich um eine Weiterentwicklung der wilden bzw. ungeregelten Feldgraswirtschaft in [[Traditionelle Wirtschaftsform|traditionellen Landwirtschaftsformen]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor= |Titel=Landwirtschaftliche Betriebssysteme |Sammelwerk=Meyers Großes Konversations-Lexikon |Band=12 |Auflage=6 |Datum= |Online=http://www.zeno.org/Meyers-1905/A/Landwirtschaftliche+Betriebssysteme}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hauptaufgabe der Feldgraswirtschaft ist es, einerseits die [[Ertrag]]sfähigkeit des [[Boden (Bodenkunde)|Bodens]] für den Anbau von [[Getreide]] zu erhalten und andererseits akzeptables [[Futtermittel|Grundfutter]] für die [[Viehhaltung]] zu liefern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verbreitung ==&lt;br /&gt;
Sie ist in solchen Regionen verbreitet, wo Dauerackerbau bzw. Dauergrünland aus [[Standort (Ökologie)|standortökologischen]] Gründen schwierig sind, wobei aber Ackerkulturen noch Mindesterträge abwerfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es sind [[Region]]en, in denen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* aus standörtlichen Gründen eine [[Landwirtschaft#Intensiv|Intensivierung]] der Landbewirtschaftung eingeschränkt ist (z.&amp;amp;nbsp;B. [[Mittelgebirge]], Berglagen),&lt;br /&gt;
* Schäden durch den Anbau von [[Monokultur]]en vorgebeugt werden muss,&lt;br /&gt;
* [[Boden (Bodenkunde)|Böden]] zur [[Erosion (Geologie)|Erosion]] neigen,&lt;br /&gt;
* auf wüchsigen Standorten die Gefahr der Ver[[unkraut]]ung besteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine in [[Österreich]] und im süddeutschen [[Alpen]]&amp;lt;nowiki /&amp;gt;raum verbreitete Variante der Feldgraswirtschaft stellt die sogenannte &amp;#039;&amp;#039;[[Egart]]-Wirtschaft&amp;#039;&amp;#039; dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entwicklung ==&lt;br /&gt;
Die Feldgraswirtschaft ist mit der Entwicklung der [[Kulturlandschaft]] vor allem im [[Gebirgsland#Begriff und Name „Bergland“|Bergland]] und in [[Mittelgebirge]]n untrennbar verbunden und hat zwei Ursachen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Älteres Brachland.jpg|mini|Brachland als Alternative zur Feldgras-Wirtschaft]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1. Sicherung der bäuerlichen Selbstversorgung ===&lt;br /&gt;
Es musste die Selbstversorgung mit [[Getreide]] und [[Kartoffel]]n (vor der Einfuhr von [[Baumwolle]] auch mit [[Flachsfaser|Flachs]]) gesichert werden. Dazu wurde – wie überall im traditionellen Landbau – [[Grünland]] umgebrochen und auf dessen angesammelten [[Humus]]reservoir (bis zu 15 % organischer Substanz im Boden) einige Jahre [[Ackerbau]] betrieben. Daher der Name „Feld-Gras-Wirtschaft“. Mit nachlassenden Erträgen wurde das [[Acker|Feld]] wieder der [[Brache]] überlassen und es entwickelte sich aus einer Spontan[[berasung]] (Selbstberasung) im Zusammenhang mit einer extensiven, jährlich 1- bis 2-maligen Nutzung wieder Grünland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 2. Erhöhter Bedarf an Ackerfrüchten ===&lt;br /&gt;
Um ausreichend ackerfähige Flächen für diese Wirtschaftsweise zu erhalten, wurden immer neue Flächen urbar gemacht, d.&amp;amp;nbsp;h. in Ackernutzung genommen. Man sprach dabei von wildem und zahmem (durch Umbruch gezähmtem) Feld. „Zahmes Feld“ ist in [[Flurstück]]sbezeichnungen heute noch erkennbar durch Namen mit der Endung „Acker“ (z.&amp;amp;nbsp;B. &amp;quot;Waldacker&amp;quot;). Die übliche Fruchtfolge war [[Hafer]] – [[Kartoffel]]n – [[Roggen]]. Geackert wurde stets in [[Erosion (Geologie)|erosionshemmender]] Weise, nämlich entlang der [[Höhenlinie]]n und in der Regel auf mehreren Teilstücken des [[Bauernhof|Hofes]] (z.&amp;amp;nbsp;B. Sommer- und Winterberg im [[Schwarzwald]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Entwicklung im 20. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
Bei der Entwicklung des [[Pflanzenbau|Landbaus]] spielte die Feldgras-Wirtschaft in [[Deutschland]] noch bis in die 1960er Jahre eine bedeutende Rolle. Der Schritt in Richtung Intensivierung bestand in der aktiven An[[saat]] von [[Grünland]]gräsern und -[[leguminosen]] anstelle der bisherigen spontanen [[Selbstberasung]]. Bis 1975 erfuhr die Feldgraswirtschaft beispielsweise im [[Schwarzwald]] mit der Maßnahme „Trennung von [[Wald]] und [[Weide (Grünland)|Weide]]“ durch [[Entkusselung|Enthurstung]] (Entbuschung), Entsteinung und Umbruch von Weidbergen eine zusätzliche Förderung. Verbesserte Bedingungen für die [[Kartoffel]]vermehrung führten nach dem Zweiten Weltkrieg zusammen mit der fortschreitenden [[Mechanisierung der Landwirtschaft|Mechanisierung]] dann aber zu einer starken Ausdehnung des Ackeranteils. In der Folge kam es auch zu erweiterten [[Fruchtfolge]]n und größeren Schlägen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* B. Andreae: &amp;#039;&amp;#039;Die Felgraswirtschaft in Westeuropa.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Berichte über Landwirtschaft.&amp;#039;&amp;#039; NF 33, 1955, Sdh. 163.&lt;br /&gt;
* T. Brinkmann: &amp;#039;&amp;#039;Die Fruchtfolge des deutschen Ackerbaues.&amp;#039;&amp;#039; (= [[Kriegsvorträge Universität Bonn|Kriegsvorträge der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn a. Rh.]], Nr. 74). 1942.&lt;br /&gt;
* T. Goltz: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der deutschen Landwirtschaft.&amp;#039;&amp;#039; Scientia-Verlag, 1963.&lt;br /&gt;
* G. Könnecke: &amp;#039;&amp;#039;Fruchtfolgen.&amp;#039;&amp;#039; VEB Deutscher Landwirtschaftsverlag, Berlin 1967.&lt;br /&gt;
* K. Liebscher: &amp;#039;&amp;#039;Egart-Wirtschaft in den Alpenländern.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Ber. Grünlandtag.&amp;#039;&amp;#039; Bundesanstalt für Alpine Landwirtschaft, Admont 1954, S. 53–63.&lt;br /&gt;
* W. Simon: &amp;#039;&amp;#039;Wirtschaftliche Ackerweide.&amp;#039;&amp;#039; VEB Deutscher Landwirtschaftsverlag, Berlin 1966.&lt;br /&gt;
* G. Voigtländer, H. Jacob: &amp;#039;&amp;#039;Grünlandwirtschaft und Futterbau.&amp;#039;&amp;#039; Ulmer-Verlag, Stuttgart 1987.&lt;br /&gt;
* F. Zürn: &amp;#039;&amp;#039;Ertrag und Nutzungsdauer von Kleegras und Wechselwiesen im Alpen- und Voralpengebiet.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Bayerisches Landwirtsch. Jahrbuch.&amp;#039;&amp;#039; Nr. 29, 1952, S. 181–205.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Agrarwissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Feldwirtschaft]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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