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	<title>Feldgottesdienst - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-06T03:06:40Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Feldgottesdienst&amp;diff=2199740&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Phzh: Form, typo</title>
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		<updated>2025-07-26T12:49:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Form, typo&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Postkarte, Jom Kippur vor Metz.jpg|mini|Der Feldgottesdienst zu [[Jom Kippur]] vor Metz im Deutsch-Französischen Krieg von 1870. Postkarte in der Sammlung des [[Jüdisches Museum der Schweiz|Jüdischen Museums der Schweiz]].]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv Bild 116-125-30, Tsingtau, Prinz Heinrich bei Feldgottesdienst.jpg|mini|Feldgottesdienst mit [[Heinrich von Preußen (1862–1929)|Heinrich von Preußen]] 1898]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv Bild 146-1974-053-19, Palästina, Feldgottesdienst.jpg|mini|Feldgottesdienst [[Siegfried von Lüttichau|Pfarrer Lüttichaus]] in [[Salt (Jordanien)|as-Salt]], 1914]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Sotahartaus.jpg|mini|„Der Schrecken von Marokko“, Lt. Aarne Juutilainens Kompanie. Weihnachtsgottesdienst in [[Schlacht von Kollaa|Kollaa]] (Finnland) 1939.]]&lt;br /&gt;
Unter &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Feldgottesdienst&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[Römisch-katholische Kirche|römisch-katholisch]] auch &amp;#039;&amp;#039;Feldmesse&amp;#039;&amp;#039;) versteht man einen unter freiem Himmel gefeierten [[Gottesdienst]]. Die Bezeichnung stammt aus dem militärischen Bereich, wo die Messen &amp;#039;&amp;#039;auf dem Feld&amp;#039;&amp;#039; gefeiert wurde; so werden heute auch die von zivilen Kirchengemeinden unter freiem Himmel gefeierten Gottesdienste (etwa zu [[Christi Himmelfahrt|Himmelfahrt]] oder bei [[Schützenfest]]en) als Feldgottesdienste bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Messfeiern unter freiem Himmel (&amp;#039;&amp;#039;sub divo&amp;#039;&amp;#039;) waren bereits in [[Karolinger|karolingischer]] Zeit fester Bestandteil der Feldseelsorge und wurden 742 vom [[Concilium Germanicum]] unter Leitung des [[Bonifatius]] ausdrücklich gestattet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{LThK|[[Andreas Heinz (Theologe)|Andreas Heinz]]|Feldmesse|3|3|1215}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Militärgottesdienste in [[Garnisonkirche]]n gab es mit dem Aufkommen eigener Militärkirchen seit dem 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein fester Bestandteil von Feierlichkeiten der [[Armee|Truppe]] während eines Krieges waren Feldgottesdienste bereits seit dem frühen 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert. Belegt sind sie für den [[Deutsch-Dänischer Krieg|Deutsch-Dänischen Krieg]] (1864) und den Deutsch-Französischen Krieg 1870–1871.&amp;lt;ref&amp;gt;Graf Löwenbalk Hohenthal: &amp;#039;&amp;#039;Vollständige Geschichte des deutsch-französischen Krieges von 1870–71&amp;#039;&amp;#039;. Robert Schaefer’s Verlag, Leipzig/Berlin 1871, S.&amp;amp;nbsp;549, 552.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zu jener Zeit gab es neben christlichen auch [[Judentum|jüdische]] Feldgottesdienste, etwa zum höchsten jüdischen Fest [[Jom Kippur]].&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;„Sind wir denn nicht Brüder?“ Deutsche Juden im nationalen Krieg 1870/71&amp;#039;&amp;#039; (=&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;Krieg in der Geschichte,&amp;#039;&amp;#039; Band 31). Schöningh, Paderborn 2006, ISBN 3-506-75648-6, S.&amp;amp;nbsp;117–129.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] wurden solche Gottesdienste, zumal wenn sie in Schützengräben oder an [[Weihnachten]] gefeiert wurden, für die meist jungen Teilnehmer vielfach zu prägenden Erlebnissen. {{&amp;quot; |Feldgottesdienste gehörten zum Alltag der Soldaten der christlichen Konfessionen wie auch der jüdischen Religion.}}&amp;lt;ref&amp;gt;Heidrun Alzheimer-Haller: &amp;#039;&amp;#039;Glaubenssache Krieg&amp;#039;&amp;#039;. Religiöse Motive auf Bildpostkarten des Ersten Weltkriegs. Verlag Fränkisches Freilandmuseum, 2009, S.&amp;amp;nbsp;19.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rahmen eines Feldgottesdienstes fand am 2. Oktober 1935 die Beisetzung des verstorbenen Reichspräsidenten [[Paul von Hindenburg]] im [[Tannenberg-Denkmal]] statt.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Das Archiv&amp;#039;&amp;#039;. Nachschlagewerk für Politik, Wirtschaft, Kultur. Ausgaben 19–21 (1936), S.&amp;amp;nbsp;965.&amp;lt;/ref&amp;gt; Während die [[Nationalsozialisten]] zu Beginn ihrer Herrschaft noch zahlreiche Gelegenheiten zu Feldgottesdiensten wahrnahmen, wandelte sich während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] diese Einstellung. So verfügte [[Hermann Göring]] als Oberbefehlshaber der Luftwaffe mit Erlass vom 13.&amp;amp;nbsp;April 1940, {{&amp;quot; |Feldgottesdienste seien nur dann abzuhalten, wenn die Nachfrage ergebe, dass ein Bedürfnis dazu vorliege. Für die am Feldgottesdienst nicht teilnehmenden Soldaten sei während dieser Zeit kein Dienst anzusetzen.}}&amp;lt;ref&amp;gt;Rudolf Absolon: &amp;#039;&amp;#039;Die Wehrmacht im Dritten Reich&amp;#039;&amp;#039;. Band 16, Ausgabe 5 (=&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;Schriften des Bundesarchivs,&amp;#039;&amp;#039; Band 16). H. Boldt, 1988, ISBN 3-7646-1874-4, S.&amp;amp;nbsp;290.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Besonderheit von Feldgottesdiensten war es, dass sie in Kriegszeiten ohne [[konfession]]elle Trennung für einen bestimmten Truppenteil ([[Regiment]], [[Division (Militär)|Division]] oder [[Armeekorps]]) gehalten wurden, oft im Zusammenwirken des katholischen und des evangelischen [[Militärgeistlicher|Feldgeistlichen]].&amp;lt;ref&amp;gt;Friedrich Altrichter: &amp;#039;&amp;#039;Der Reserveoffizier, ein Handbuch für den Offizier und Offizieranwärter des Beurlaubtenstandes aller Waffen&amp;#039;&amp;#039;. Mittler, 1940, S.&amp;amp;nbsp;133.&amp;lt;/ref&amp;gt; Vielfach hielt man während des Krieges Militärgottesdienste in den jeweiligen Ortskirchen des besetzten [[Hinterland#Militärgeografie|Hinterlands]] ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zweiten Weltkrieg erlaubte es der [[Feldbischof (Wehrmacht)|Feldbischof der Wehrmacht]] katholischen [[Priester (Christentum)|Priestern]], bei [[Heilige Messe|Messfeiern]] statt des [[Liturgie|liturgisch]] vorgeschriebenen [[Altarstein (Liturgie)|Altarsteins]] mit eingefügten [[Reliquien|Heiligenreliquien]] ein textiles „Antimensium“ mit eingenähten Reliquien als Unterlage für den [[Kelch (Liturgie)|Kelch]] und die [[Patene]] zu benutzen. Dies galt für Feldgottesdienste mit der Truppe wie auch für private Zelebrationen von einzelnen Soldaten, die Priester waren.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Monica Sinderhauf |url=http://www.katholische-militaerseelsorge.de/index.php?id=94 |titel=Antimensium |werk=katholische-militaerseelsorge.de |offline=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20160325113542/http://www.katholische-militaerseelsorge.de/index.php?id=94 |archiv-datum=2016-03-25 |abruf=2022-12-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Situation in der Militärseelsorge heute ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Unifil catholic mass.jpg|mini|Heilige Messe als katholischer Feldgottesdienst in [[Gouvernement Süd-Libanon|Süd-Libanon]] zu Ostern 2004]]&lt;br /&gt;
Die Soldaten, die dem Gottesdienst beiwohnen, stellen sich üblicherweise im Rechteck vor dem [[Altar]] auf, während Musiker oder sonstige Mitwirkende im Halbkreis hinter dem Altar stehen. Es wird [[Feldanzug]] getragen, auch der Feldgeistliche trägt diesen. Oft werden Feldgottesdienste als reiner [[Wortgottesdienst]] abgehalten. Sofern es sich ergibt, ist dieser Gottesdienst [[Ökumenische Bewegung|ökumenisch]] und richtet sich an Soldaten aller [[Konfession|Konfessionen]]. Er kann von einem [[Römisch-katholische Kirche|katholischen]] und/oder [[Protestantismus|evangelischen]] [[Militärseelsorger]] gehalten werden. Dazu wird das [[Feldgesangbuch|Soldatengebetbuch]] verwendet, das Lieder und Gebete enthält. Der [[Militärgeistlicher|Feldgeistliche]] zelebriert den Gottesdienst, während die [[Tambour (Musik)|Tamboure]] zu Beginn, nach Erteilung des [[Segen]]s und zum Schluss das Geschehen musikalisch begleiten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Meyers6&amp;quot; /&amp;gt; Bei einer größeren Zahl von Teilnehmern übernimmt ein [[Militärmusikdienst|Musikkorps]] die musikalische Umrahmung und vertritt damit die [[Orgel]]. Der Altar ist transportabel und in der Regel aus [[Holz]]; er wird mit einem Altartuch ohne weiteren (Blumen-)Schmuck mit den notwendigen liturgischen Geräten und Büchern versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sofern eine katholische [[Heilige Messe|Messfeier]] stattfindet, ist das Eigenrecht des [[Kirchenrecht]]s über die [[Sakrament]]e zu beachten. Der [[Militärbischof|katholische Militärbischof]] darf Feldgottesdienste generell in militärischen Anlagen erlauben; falls sie außerhalb stattfinden, muss er den jeweiligen Ortsbischof um Erlaubnis bitten. In einer katholischen Messe nehmen üblicherweise Soldaten die Funktion der [[Messdiener]] ohne besondere Kleidung wahr. Der Zelebrant trägt über dem Feldanzug eine Stola in der [[Liturgische Farbe|liturgischen Farbe]].&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Päpstliche Statuten für den Jurisdiktionsbereich des Katholischen Militärbischofs für die Deutsche Bundeswehr&amp;#039;&amp;#039;, Art. 25.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Field mass (liturgy)|Feldmesse}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Meyers6&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Meyers-1905 |Lemma=Feldgottesdienst |Band=6 |Seite=397 |zenoID=20006597068}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärgeschichte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärseelsorge]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gottesdienstform]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Phzh</name></author>
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