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	<title>Feldgeschütz - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-09T19:08:51Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Feldgesch%C3%BCtz&amp;diff=2411627&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Nameless23 am 16. Februar 2025 um 17:30 Uhr</title>
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		<updated>2025-02-16T17:30:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Obusier de 6 pouces Gribeauval.jpg|miniatur|6-Zoll-Feldhaubitze Modell 1764]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Canon de 75 front.jpg|miniatur|Erstes modernes Feldgeschütz: [[Canon de 75 mm modèle 1897]]]]&lt;br /&gt;
Ein &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Feldgeschütz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Geschütz]], welches für den beweglichen Einsatz im Gelände konzipiert ist und meist zur Unterstützung der Infanterie eingesetzt wird. Damit sind die Feldgeschütze von den ortsfesten [[Festungsgeschütz]]en oder den nur bedingt beweglichen [[Belagerungsgeschütz]]en abzugrenzen.&amp;lt;ref&amp;gt;Brockhaus Bilder-Conversations-Lexikon, Band 2. Leipzig 1838., S. 201–203 [http://www.zeno.org/Brockhaus-1837/A/Geschütze]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Feldartillerie musste der [[Infanterie]] und [[Kavallerie]] in jedem Gelände folgen können, die Feldgeschütze mussten deshalb sehr beweglich und lenkbar sein; ferner mussten sie schnell feuerbereit sein und eine möglichst rasche Bedienung zulassen. Um dies zu ermöglichen, mussten die Feldgeschütze durch Pferdezug in &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;einer&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Last im Gelände bewegt werden können. Da ein Pferd 300 bis maximal 500&amp;amp;nbsp;kg ziehen kann und mehr als sechsspänniger Pferdezug völlig unpraktikabel ist, durfte also ein Feldgeschütz in Fahrstellung einschließlich [[Protze]], eventuell aufgesessener Bedienung und mitgeführter Munition maximal zwei bis drei Tonnen wiegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ersten Geschütze wurden Anfang des 14. Jahrhunderts hauptsächlich bei Belagerungen eingesetzt. Sie waren nur eingeschränkt beweglich, das Laden und Ausrichten auf das Ziel war langwierig. Erst mobile [[Lafette]]n auf Rädern erlaubten den mobilen Einsatz und während der [[Hussitenkriege]] (1419–1434) etablierten sich Feldgeschütze (als Nachfolger der [[Tarrasbüchse]]&amp;lt;ref&amp;gt;Wilhelm Hassenstein, [[Hermann Virl]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Feuerwerkbuch von 1420. 600 Jahre deutsche Pulverwaffen und Büchsenmeisterei.&amp;#039;&amp;#039; Neudruck des Erstdruckes aus dem Jahr 1529 mit Übertragung ins Hochdeutsche und Erläuterungen von Wilhelm Hassenstein. Verlag der Deutschen Technik, München 1941, S. 149–153.&amp;lt;/ref&amp;gt;) in der damaligen Kriegsführung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ziele, die Feldgeschütze beschießen sollten, waren meistens Truppenansammlungen, seltener [[Befestigung]]en von geringer Widerstandsfähigkeit, deshalb wurden kleinere Kaliber als bei Festungs- und Belagerungsgeschützen verwendet.&amp;lt;ref&amp;gt;Allgemeine militair-Encyclopädie, Verlag Webel, 1868, [http://books.google.de/books?id=QVQJAQAAIAAJ&amp;amp;pg=PA217] Seite 217&amp;lt;/ref&amp;gt; Zur Zeit der [[Koalitionskriege|Napoleonischen Kriege]] (1792–1815) erreichen die Feldgeschütze eine Schussweite von etwa 1200 Metern.&amp;lt;ref&amp;gt;Michael Busch, [[Karl-Volker Neugebauer]]: Grundkurs deutsche Militärgeschichte, Oldenbourg Wissenschaftsverlag, 2008, ISBN 978-3-486-57853-9, [http://books.google.de/books?id=VD-1aUVpihcC], Seite 175&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mitte des 19. Jahrhunderts rechnete man zu den Feldgeschützen die 4-, 6-, 8- und 12 pfündigen [[Feldkanone]]n und die 7- und 10 pfündigen, 42/5-, 51/2- und 8-zölligen [[Haubitze|Feldhaubitzen]].&amp;lt;ref&amp;gt;Brockhaus Bilder-Conversations-Lexikon, Band 2. Leipzig 1838., S. 201–203 [http://www.zeno.org/Brockhaus-1837/A/Geschütze]&amp;lt;/ref&amp;gt; Für den Transport über längere Strecken wurde das Feldgeschütz mit einer [[Protze]] verbunden, welche auch einen kleinen Munitionsvorrat aufnahm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit der Zeit nach dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] ersetzte Motorzug allmählich den bis dahin üblichen Pferdezug, die Gewichtsbeschränkungen (max. 3&amp;amp;nbsp;Tonnen) entfielen damit, und so wurde auch der Begriff des Feldgeschützes spätestens nach dem Zweiten Weltkrieg obsolet. Heute werden Feldgeschütze zunehmend auf [[Selbstfahrlafette]]n eingesetzt. Die neu entwickelten [[Panzer]] wurden zuerst mit leichten Feldgeschützen bekämpft. Diese Aufgabe übernahmen jedoch nachfolgend [[Panzerabwehrkanone]]n. Leichte Feldgeschütze dienten auch als [[Infanteriegeschütz]] zur unmittelbaren Feuerunterstützung der [[Infanterie]]. Als Feldkanonen werden heute noch Maschinenkanonen bezeichnet, die zur Ausrüstung der Infanterie gehören und zu deren Feuerunterstützung dienen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In manchen modernen Armeen gibt es keine Feldgeschütze mehr. In der Bundeswehr war die [[FH155-1|Feldhaubitze FH155-1]] das letzte Feldgeschütz. Die Funktion wird heute von der [[Panzerartillerie]] wie mit der [[Panzerhaubitze 2000]] wahrgenommen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Claus Heinrich Gattermann]]: &amp;quot;Denn bei uns steht einer für alle&amp;quot; das Panzerartilleriebataillon 25 n.&amp;amp;nbsp;a. von 1997 bis 2008, Universitätsverlag Göttingen, 2007, ISBN 978-3-940344-16-8, Seite 28 [http://books.google.de/books?id=vgXRHTWLz8sC]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Field artillery|Feldgeschütz}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Feldgeschutz}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Feldkanone]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Feldartillerie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Nameless23</name></author>
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