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	<title>Felddivision 3 - Versionsgeschichte</title>
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		<updated>2025-10-27T10:36:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;BurgerBibArkBot: Added persistent links.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- schweizbezogen --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{All Coordinates|pos=right}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Album 3. Division 1915.jpg|mini|3. Division, Grenzbesetzung 1915]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Felddivision 3&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war ein traditionsreicher [[Miliz (Volksheer)|Milizverband]] der [[Stadt und Republik Bern|Republik]] und des [[Kanton Bern|Kantons Bern]]. Sie wurde 1875 als 3. Division («Berner Division») in die [[Schweizer Armee]] eingegliedert und 2003 aufgelöst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorgeschichte ==&lt;br /&gt;
Im [[Sonderbundskrieg]] von 1847 wurde die Berner Division unter [[Ulrich Ochsenbein]] von [[Guillaume-Henri Dufour|General Dufour]] gegen die Sonderbundskantone eingesetzt, wobei Dufour auf die Einhaltung humanitärer Grundsätze bei den Kampfhandlungen achtete. Mit der Militärorganisation von 1875 ging das Berner Milizheer nach fast 700-jährigem Bestehen in der Schweizer Armee auf. Sie wurde 1891 Teil des neu gegründeten [[Feldarmeekorps 1|1. Armeekorps]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 3. Division war die einzige [[Division (Militär)|Division]], deren Infanterie sich ausschliesslich aus einem [[Kanton (Schweiz)|Kanton]] rekrutierte&amp;lt;ref name=&amp;quot;Berner&amp;quot;&amp;gt;Berner Division [http://bernerdivision.ch/geschichte Geschichte], offizielle Website (eingesehen am 15. März 2011)&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Bataillon]]e aus dem Berner Mittelland und Berner Oberland kamen als Kantonale Truppen zur 3. Division, die aus den Infanteriebrigaden 7 (Rgt. 13, 14) und 8 (Rgt. 15, 16) und der Gebirgsbrigade 9 (Rgt. 17, 18) bestand.&lt;br /&gt;
== Erster Weltkrieg ==&lt;br /&gt;
Mit der Truppenordnung 1911 (TO 11) wurden erstmals vier Gebirgsbrigaden (Br 3, 9, 15, 18) mit insgesamt 21 Bataillonen geschaffen. Die Gebirgsbrigaden wurden den Felddivisionen 1 (Lausanne), 3 (Bern), 5 (Zürich) und 6 (Chur) zugeteilt und in den Gebirgsgegenden des Wallis/Waadt (Br 3), Berneroberlandes (Br 9), der Innerschweiz/Tessin (Br 15) und Graubündens (Br 18) stationiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurz vor dem [[Schweiz im Ersten Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] kamen die Emmentaler- und Oberaargauer Bataillone zur 3. Division. Aus den Bataillonen (Bat) wurden die [[Infanterie]][[regiment]]er gebildet, von denen sich jedes aus einem Kantonsteil rekrutierte. [[Eduard Wildbolz]] war 1912–1917 Kommandant der 3. Division.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur 3. Division gehörten laut «Ordre de Bataille» von 1917 die Infanteriebrigaden 7 (Infanterieregimenter 13 und 14) und 8 (Inf Rgt 15 und 16) sowie die Gebirgsbrigade 9 (Gebirgsjägerregimenter 17 und 18) mit den folgenden Bataillonen:&lt;br /&gt;
[[Datei:3. Division WK 1926.jpg|mini|Karte Wiederholungskurs 1926]]&lt;br /&gt;
*Inf Rgt 13 [[Seeland (Schweiz)|Seeländer]]: Bat 25 BE, 26 BE, 27 BE&lt;br /&gt;
*Inf Rgt 14 [[Bern|Stadtberner]]: Bat 28 BE, 29 BE, 30 BE&lt;br /&gt;
*Inf Rgt 15 [[Emmental]]er: Bat 31 BE, 32 BE, 33 BE&lt;br /&gt;
*Inf Rgt 16 [[Oberaargau]]er: Bat 37 BE, 38 BE, 39 BE&lt;br /&gt;
*Geb J Rgt 17 [[Berner Oberland|Oberländer]]: Geb Bat 34 BE [[Simmental]]er, 35 BE [[Kandertal (Schweiz)|Kandertaler]], 36 BE [[Amtsbezirk Oberhasli|Oberhasler]]&lt;br /&gt;
*Geb J Rgt 18: Geb Bat 40 BE, 89 VS&amp;lt;ref name=&amp;quot;Berner&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.beo-news.ch/Mai2002/gebinf17.htm |wayback=20170506071441 |text=Berner Oberland News vom 31. Mai 2002: Gebirgsinfanterieregiment 17: Letzte Fahnenabgabe im Regimentsverband |archiv-bot=2022-10-31 12:30:00 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* sowie die Fahrende [[Mitrailleur]]abteilung 3, die Radfahrerkompanie 3, die Artilleriebrigade 3 und die [[Guiden]]abteilung 3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kampfverbände wurden von den folgenden logistischen Formationen unterstützt: Divisionspark 3 (Transport und Unterhalt), Telegrafenpionierkompanie 3, Divisionsbrückentrain 3, Sappeurbataillon 3, Gebirgssanitätsabteilung 3, Verpflegungsabteilung 3, Sanitätsabteilung 3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kriegsbestand der 3. Division (inklusive Gebirgsbrigade 9) betrug laut «Ordre de Bataille» von 1917: 1024 Offiziere, 25.534 Unteroffiziere und Soldaten, 7065 Pferde, 17.519 Gewehre, 120 Maschinengewehre, 287 Säbel, 64 Geschütze&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.hamfu.ch/_upload/1917-Gliederung-der-6-Divisionen.pdf Gliederung der 6 Divisionen der Schweizer Armee, «Ordre de Bataille» von 1917]&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
General Wille und, Abnahme Defilee Div 3 - CH-BAR - 3238224.tif|[[Defilee]] der 3. Division vor [[Ulrich Wille|General Wille]] in Bern&lt;br /&gt;
Bat 24 und 25 beim Defilee - CH-BAR - 3237188.tif|Bataillon 24 (Berner Jura, Div 2) und Bataillon 25 (Bern, Div 3) beim Defilee&lt;br /&gt;
Park einer Telegraphen Pionier Kompanie - CH-BAR - 3238081.tif|Park der Telegrafenpionierkompanie 3 in [[Delémont]]&lt;br /&gt;
Telefonkabel wird an Bäumen fixiert - CH-BAR - 3238091.tif|Telegrafenpionierkompanie 3 beim Kabelbau&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zweiter Weltkrieg ==&lt;br /&gt;
Nach der Mobilmachung im [[Schweiz im Zweiten Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] im September 1939 wurde die 3. Division als Armeereserve in den Raum [[Laupen]]-[[Aarberg]]-[[Ins BE|Ins]]-[[Murten]] verlegt. Im Oktober 1939 wurde die 3. Division in der [[Limmatlinie|Limmatstellung]] zwischen der [[Felddivision 5|5. Division]] (rechts, östlich) und der [[Mechanisierte Division 4|4. Division]] (links, westlich) im [[Fricktal]] eingesetzt, wo sie den Kessel von [[Frick]] massiv ausbaute.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Juli/August 1940 wurde die 3. Division ins [[Schweizer Reduit|Reduit]] zurückgezogen, wo sie die Linie [[Hohgant]] – [[Sieben Hengste]] – Burst – [[Sperrstelle Beatenbucht#Sperrstelle Merligen-Sichel|Sigriswilergrat]] – untere [[Kander (Aare)|Kander]] – Brodhüsi (bei [[Wimmis]]) – [[Stockhorn]]kette bis [[Kaiseregg]] ([[Sperrstelle Wimmis–Stockhorn]]) zu halten und bis zum Äußersten zu verteidigen hatte. [[Henri Guisan|General Guisan]] legte die zu verteidigende Aussengrenze des Reduits für das [[Berner Oberland]] von [[Sperrstelle Heiligenschwendi|Heiligenschwendi]] über [[Oberhofen am Thunersee]], die Kanderstellung in [[Sperrstelle Einigen|Einigen]] bis zur Simmentalsperre ([[Festung Burgfluh#Sperrstelle Wimmis|Wimmis]]) fest. Sie lag mit ihren strategisch wichtigen Höhen nördlich des [[Thunersee]]s und westlich des Sigriswilergrates vor der eigentlichen Reduitlinie (des 1. Armeekorps) Pilatus-Hohgant-Sigriswilergrat-Stockhorn-Kaiseregg-La Tsintre-Vanil Noir-La Tine–[[Rochers de Naye]]-Chillon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der spätere Einsatzraum der [[Reduitbrigade 21]] wurde 1940 durch die verstärkte 3. Division mit dem Schwerpunkt Thunersee übernommen. Ihr standen folgende Truppen zur Verfügung:&lt;br /&gt;
* vier Infanterieregimenter (Inf Rgt 11 14 15 16, Auszug)&lt;br /&gt;
* Territorial-Infanterieregiment 80 (Bat 150 und 151)&lt;br /&gt;
* Territorialbataillone 170 und 174&lt;br /&gt;
* verstärkte Artillerieregimenter 3 und 14 (9 Abteilungen mit 22 Batterien)&lt;br /&gt;
* Territorial-Regiments 87&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Truppen der 3. Division waren in folgenden Kampfgruppen unter der Oberbezeichnung «Kampfgruppe [[Thunersee]]» organisiert:&lt;br /&gt;
* «Kampfgruppe Grünenberg» im Lombachtal (Inf Rgt 15: Bat 31, Kp I/32)&lt;br /&gt;
* «Kampfgruppe Sigriswil Grat» zwischen Eriz, Thun und Thunersee (Inf Rgt 16: Bat 29 37 38 39)&lt;br /&gt;
* «Kampfgruppe Kander» (Inf Rgt 11: Bat 49 50 90)&lt;br /&gt;
* «Kampfgruppe Gantrisch» auf den Höhen, die das Niedersimmental gegen Norden abschliessen (Inf Rgt 14: Bat 28 29 30, der 2. Division),&lt;br /&gt;
* «Seegruppe» (Inf Rgt 15: Bat 32 33) rund um den Thunersee ohne das [[Bödeli]], das zum Abschnitt der «Kampfgruppe Interlaken» gehörte.&amp;lt;ref&amp;gt;Jürg Keller: Das 1. Armeekorps im Aktivdienst 1939–1945. Jahresschrift der Gesellschaft für Militärhistorische Studienreisen (GMS), 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Divisionsartilleriegruppe I (rechtes Thunerseeufer): Schwere Motorkanonenabteilung 4, Schwere Haubitzenabteilung 48&lt;br /&gt;
* Divisionsartilleriegruppe II (linkes Thunerseeufer): Schweres Motorkanonenregiment 14 (Abt 3 17 18) bzw. Ablösung ab Juni 1941 Schweres Motorkanonenregiment 12 (Abt 3 13 14), Feldartillerieabteilung 3&amp;lt;ref&amp;gt;Hans-Rudolf Schoch: Artilleriewerk Waldbrand. hs-publikationen, Frutigen 2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Die «Kampfgruppe Thunersee» hatte den Auftrag die Zugänge von Norden her gegen das Berner Oberland und Simmental zu sperren.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.artilleriewerk-faulensee.ch/index.php/geschichte |wayback=20150123213309 |text=Artilleriewerk Faulensee: Geschichte der 3. Division}}&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
* Die «Kampfgruppe Hochalpen» hatte mit dem Territorial-Regiments 87 eine Abwehrlinie gegen Süden zu besetzen, um einen gegnerischen Vorstoss gegen den [[Lötschberg#Lötschenpasshütte und Militärseilbahn|Lötschberg]] und [[Interlaken]] zu verhindern. Entlang der Kantonsgrenze Bern-Wallis wurden die Passübergänge mit Schutzhütten, Baracken und Kavernen als Unterkünfte vom [[Wildstrubel]] bis zum [[Jungfraujoch]] zur Verteidigung vorbereitet.&amp;lt;ref&amp;gt;Hans-Rudolf Schoch: &amp;#039;&amp;#039;Die Verteidigung der Berner Hochalpen&amp;#039;&amp;#039;. Band 10 der Serie «3. Division im Réduit». Verlag HS-Publikationen, Frutigen 2022&amp;lt;/ref&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sperren der 3. Division befanden sich am Eingang zum Zentralraum (Reduit), rund um den Thunersee:&lt;br /&gt;
* [[Sperrstelle Heiligenschwendi|Heiligenschwendi]] {{Coordinate|text=ICON0|NS=46.749612|EW=7.665304|type=landmark|region=CH-BE|name= Sperrstelle Heiligenschwendi}} &lt;br /&gt;
* [[Grünenbergpass#Sperrstelle Grünenbergpass|Grünenbergpass]]&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.festung-oberland.ch/sperren/reduitbrigade-21/gruenenbergpass/ Festung Oberland: Sperrstelle Nr. 2115 Grünenbergpass]&amp;lt;/ref&amp;gt; {{Coordinate|text=ICON0|NS=46.766062|EW=7.852419|type=landmark|region=CH-BE|name= Sperrstelle Grünenbergpass}} &lt;br /&gt;
* [[Sperrstelle Beatenbucht#Sperrstelle Merligen-Sichel|Merligen-Sichelpass]] {{Coordinate|text=ICON0|NS=46.70953|EW=7.74137|type=landmark|region=CH-BE|name= Sperrstelle Merligen-Sichelpass}} &lt;br /&gt;
* [[Sperrstelle Beatenbucht|Beatenbucht/Fischbalmen]] {{Coordinate|text=ICON0|NS=46.687102|EW=7.746376|type=landmark|region=CH-BE|name= Sperrstelle Beatenbucht}}&lt;br /&gt;
* [[Sperrstelle Einigen|Einigen]] {{Coordinate|text=ICON0|NS=46.7096|EW=7.64334|type=landmark|region=CH-BE|name= Sperrstelle Einigen}} &lt;br /&gt;
* [[Sperrstelle Wimmis-Stockhorn|Wimmis-Stockhorn]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.fort-fribe.ch/SPERREN/Gampelen/Gampelen.html |wayback=20150123211715 |text=Verein Historische Militäranlagen Freiburg/Bern: Sperren/Objekte |archiv-bot=2022-10-31 12:30:00 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;. {{Coordinate|text=ICON0|NS=46.677889|EW=7.41289|type=landmark|region=CH-BE|name= Sperrstelle Wimmis-Gantrisch}} &lt;br /&gt;
* [[Sperrstelle Mülenen|Mülenen]] {{Coordinate|text=ICON0|NS=46.637753|EW= 7.695004|type=landmark|region=CH-BE|name= Sperrstelle Mülenen}}&lt;br /&gt;
* [[Kommandoposten Heinrich|KP Heinrich A 1956]] {{Coordinate|text=ICON0|NS=46.674669|EW= 7.679367|type=landmark|region=CH-BE|name= KP Heinrich A 1956}}&lt;br /&gt;
* KP Kien A 1980 «K3» {{Coordinate|text=ICON0|NS=46.61468|EW=7.69005|type=landmark|region=CH-BE|name= KP Kien A 1980}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt; &lt;br /&gt;
Merligen Sperre.JPG|Sperrstelle Merligen&lt;br /&gt;
Fischbalmen A1883.JPG|Sperrstelle Beatenbucht&lt;br /&gt;
Einigen A2010.JPG|Infanteriebunker Einigen&lt;br /&gt;
Wimmis Burgmatte 02.JPG|Sperrstelle Wimmis&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kalter Krieg und Armee 61 ==&lt;br /&gt;
[[Datei:FAK 1 1992.png|mini|Einsatzraum der Felddivision 3, 1992]]&lt;br /&gt;
Von 1875 bis 1972 waren der 3. [[Division (Militär)|Division]] jeweils auch [[Kavallerie]]verbände unterstellt: 1875–1911, Kavallerie Regiment / 1912–1924 [[Guiden]] Abteilung 3 / 1924–1936 Kavallerie Abteilung 3 / 1951–1961 [[Dragoner]] [[Abteilung (Militär)|Abteilung]] 3 / 1962–1972 Dragoner[[schwadron]] 53.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Laufe der Motorisierung wurden die [[Dragoner]] jedoch durch die [[Panzertruppen]] abgelöst. Mit der [[Armee 61|Truppenordnung 1961]] (TO 61) erschienen – mit dem [[Mechanisierte Infanterie|Mechanisierten Aufklärungs]][[bataillon]] 3 und dem [[Panzerjäger]]bataillon 21 – erstmals Panzertruppen in der «Ordre de Bataille».&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ähnlich wie dem Kanton Bern auf politischer Ebene kam der Berner Division auf militärischer Ebene stets eine Brückenfunktion zur Westschweiz zu: Sie unterstand als deutschsprachige Truppe dem mehrheitlich frankophonen Feldarmeekorps 1 (FAK 1).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Raum der &amp;#039;&amp;#039;Felddivision 3&amp;#039;&amp;#039; erstreckte sich nördlich des [[Genfersee]]s bis [[Freiburg im Üechtland|Freiburg]]. Sie hatte mit den Sperren bei [[Bioley-Magnoux]], [[Bercher]], [[Peyres-Possens]] zwischen dem [[Neuenburgersee|Neuenburger]]- und Genfersee gegnerische Vorstösse in die Räume &amp;#039;&amp;#039;Basse Broye&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Haut Veveyse&amp;#039;&amp;#039; zu verhindern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Armee XXI ==&lt;br /&gt;
Der Start der [[Armee XXI]] beendete dieses 800-jährige Kapitel Militärgeschichte im Kanton Bern. Die Felddivision 3 wurde im November 2003 aufgelöst und die rund 18&amp;#039;000 Mann der Berner Regimenter leisten ihren Dienst nun in rund 80 verschiedenen Einheiten der Armee XXI.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Berner&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Benennung der Felddivision 3 im Lauf der Geschichte ===&lt;br /&gt;
* 1875–1911: III. Armeedivision&lt;br /&gt;
* 1912–1961: 3. Division&lt;br /&gt;
* 1962–2003: Felddivision 3&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Emanuel von Rodt: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte des Bernerischen Kriegswesens. Von der Gründung der Stadt Bern bis zur Staatsumwälzung von 1798&amp;#039;&amp;#039;. Bern 1831.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Album 3. Division 1915&amp;#039;&amp;#039;. Atar, Genf 1915. 110 Seiten mit Abbildungen.&lt;br /&gt;
* Kurt Hauri: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Berner Division&amp;#039;&amp;#039;. In: Paul Ritschard (Hrsg.): Die Berner Division 1875–1985, S. 58–176. Bern 1985, ISBN 3-7272-9055-2.&lt;br /&gt;
* Hans-Rudolf Schoch: &amp;#039;&amp;#039;Kommandoposten Heinrich.&amp;#039;&amp;#039; Band 1 der Serie «3. Division im Réduit». Verlag HS-Publikationen, Frutigen 2012&lt;br /&gt;
* Hans-Rudolf Schoch: &amp;#039;&amp;#039;Sperre Beatenbucht.&amp;#039;&amp;#039; Band 2 der Serie «3. Division im Réduit». Verlag HS-Publikationen, Frutigen 2015&lt;br /&gt;
* Hans-Rudolf Schoch: &amp;#039;&amp;#039;Artilleriewerk Faulensee&amp;#039;&amp;#039;. Band 3 der Serie «3. Division im Réduit». Verlag HS-Publikationen, Frutigen 2015 &lt;br /&gt;
* Hans-Rudolf Schoch: &amp;#039;&amp;#039;Sperrstelle Heiligenschwendi.&amp;#039;&amp;#039; Band 4 der Serie «3. Division im Réduit». Verlag HS-Publikationen, Frutigen 2012 &lt;br /&gt;
* Hans-Rudolf Schoch: &amp;#039;&amp;#039;Artilleriewerk Waldbrand.&amp;#039;&amp;#039; Band 5 der Serie «3. Division im Réduit». Verlag HS-Publikationen, Frutigen 2014 &lt;br /&gt;
* Hans-Rudolf Schoch: &amp;#039;&amp;#039;Die Gruppe Kander – Bunker von Einigen bis Wimmis&amp;#039;&amp;#039;. Band 6 der Serie «3. Division im Réduit». Verlag HS-Publikationen, Frutigen 2016&lt;br /&gt;
* Hans-Rudolf Schoch: &amp;#039;&amp;#039;Artilleriewerke und KP-Kavernen in Interlaken.&amp;#039;&amp;#039; Band 7 der Serie «3. Division im Réduit». Verlag HS-Publikationen, Frutigen 2018&lt;br /&gt;
* Hans-Rudolf Schoch: &amp;#039;&amp;#039;Kavernen und Sperren der Kampfgruppe Grünenberg.&amp;#039;&amp;#039; Band 8 der Serie «3. Division im Réduit». Verlag HS-Publikationen, Frutigen 2019&lt;br /&gt;
* Hans-Rudolf Schoch: &amp;#039;&amp;#039;Die Verteidigung der Lötschberg-Nordachse&amp;#039;&amp;#039;. Band 9 der Serie «3. Division im Réduit». Verlag HS-Publikationen, Frutigen 2020 &lt;br /&gt;
* Hans-Rudolf Schoch: &amp;#039;&amp;#039;Die Verteidigung der Berner Hochalpen&amp;#039;&amp;#039;. Band 10 der Serie «3. Division im Réduit». Verlag HS-Publikationen, Frutigen 2022&lt;br /&gt;
* Hans-Rudolf Schoch: &amp;#039;&amp;#039;Ergänzungsband mit speziellen Themen&amp;#039;&amp;#039;. Ergänzungen zu den einzelnen Bänden und neuen Informationen zu den bisher erschienenen Büchern. Band 11 der Serie «3. Division im Réduit». Verlag HS-Publikationen, Frutigen (Erscheinung 2023)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Museum und Erinnerungsstätte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:ErinnerungsstaetteDerBernerDivision.jpg|mini|Erinnerungsstätte der Berner Division]]&lt;br /&gt;
*2003 wurde zur Erinnerung an die Felddivision 3 der Begegnungsort «Treffpunkt der Berner Division» in der umgebauten Mannschaftskaserne der Berner Truppen an der Papiermühlestrasse in Bern eingeweiht.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://bernerdivision.ch/de/Begegnungsort Berner Division Begegnungsort]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Der 2009 gegründete &amp;#039;&amp;#039;Verein Infanterie Festung Berner Oberland&amp;#039;&amp;#039; will möglichst viele Sperrstellen als historisches Kulturgut für die Nachwelt erhalten und für Führungen öffnen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.infanteriefestung.ch/ Verein Infanterie Festung Berner Oberland]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://bernerdivision.ch/ Website der Vereinigung Berner Division] (deutsch)&lt;br /&gt;
*{{BurgerBib|342268|Archiv der Vereinigung Berner Division|kfrs6mp3t3g}}&lt;br /&gt;
* [http://www.infanteriefestung.ch/ Offizielle Website des Vereins Infanteriefestung Berner Oberland]&lt;br /&gt;
* [http://www.armeemuseum.ch/uploads/media/Dok_WK1899-Komplett_04.pdf Verein Schweizer Armeemuseum: Wiederholungskurs des Berner Schützenbataillons 3 von 1899]&lt;br /&gt;
*[http://www.bernerzeitung.ch/region/thun/Tueren-eines-Zeitzeugen-oeffnen-sich-/story/25043535 Berner Zeitung vom 22. April 2014: Türen eines Zeitzeugen öffnen sich]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärischer Verband (Schweizer Geschichte)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schweizerische Geschichte (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schweizerische Geschichte (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Organisation (Kanton Bern)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärgeschichte (Kanton Bern)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gegründet 1875]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aufgelöst 2003]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Giodiani</name></author>
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