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	<title>Feldbergplatz - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-03T04:17:28Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2025-10-23T05:30:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Mainz- Feldbergplatz- Richtung Ost (Rhein) blickend 18.12.2012.JPG|mini|hochkant=1.5|Der Feldbergplatz, Blick von der Grünen Brücke]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Mainz- Feldbergplatz 1909 2.1.2013.jpg|mini|Der Feldbergplatz Richtung Rhein 1909]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Mainz- Feldbergplatz- Feldbergschule 29.12.2012.JPG|mini|Die Feldbergschule am Feldbergplatz 4]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Mainz- Feldbergplatz- Eingangstür des Feldbergplatzes 7 29.12.2012.jpg|mini|hochkant=0.7|Die Eingangstür des Hauses am Feldbergplatz 7. Über der Tür steht in einer Tafel: „NACH MUEH’ UND HASTEN, FRIEDLICH RASTEN.“&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kdm&amp;quot; /&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Mainz- Feldbergplatz- Kaponniere V 29.12.2012.JPG|mini|Die Kaponniere V]]&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Feldbergplatz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[städtebau]]lich und stadtgeschichtlich bedeutender [[Platz]] in [[Mainz-Neustadt]]. Er befindet sich direkt südlich des ehemaligen [[Zoll- und Binnenhafen Mainz|Zoll- und Binnenhafens]] und am Mainzer [[Rhein]]ufer. Der Platz ist als [[Gesamtanlage|Denkmalzone]] und angrenzende Gebäude als [[Kulturdenkmal|Kulturdenkmäler]] ausgewiesen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kdm&amp;quot;&amp;gt;Angela Schumacher, Ewald Wegner (Bearbeiter): &amp;#039;&amp;#039;Kulturdenkmäler in Rheinland-Pfalz. Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland.&amp;#039;&amp;#039; Band 2.1: &amp;#039;&amp;#039;Stadt Mainz. Stadterweiterungen des 19. und frühen 20. Jahrhunderts.&amp;#039;&amp;#039; Schwann, Düsseldorf 1986: S. 60–62. ISBN 3-590-31032-4&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;NV&amp;quot;&amp;gt;[https://denkmallisten.gdke-rlp.de/Mainz.pdf &amp;#039;&amp;#039;Nachrichtliches Verzeichnis der Kulturdenkmäler Kreisfreie Stadt Mainz&amp;#039;&amp;#039;] (PDF; 5,4&amp;amp;nbsp;MB)&amp;lt;/ref&amp;gt; Er wurde nach dem [[Großer Feldberg|Großen Feldberg]] benannt, dem höchsten Berg im [[Taunus]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Der heutige Feldbergplatz bekam am 23. April 1890 den Namen des Großen Feldbergs verliehen, während der [[Zeit des Nationalsozialismus]] wurde der Platz 1940 nach [[Erich Ludendorff]] Ludendorffplatz genannt. Mit dem Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] und des [[NS-Staat|Deutschen Reichs]] verlieh man dem Feldbergplatz 1945 wieder seinen ursprünglichen Namen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;M-N&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.mainz-neustadt.de/index/index.php/Feldbergplatz |text=&amp;#039;&amp;#039;Feldbergplatz&amp;#039;&amp;#039; |wayback=20160304044026}} auf mainz-neustadt.de&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfangs war der Platz die Verlängerung der südwestlich zulaufenden Verkehrswege Feldbergstraße und Josefstraße. Die Entstehung des Platzes begann 1880, als man das damalige Ufergebiet zu bebauen begann. 1887 war der Platz nach den Bebauungen der Mainzer Neustadt schließlich fertiggestellt. In diesen Baumaßnahmen pflanzte man Bäume, Sträucher und Büsche. In der Mitte war eine große Wiese. Am nordöstlichen Ende zum Rhein stand das Feldbergtor und die [[Kaponniere V]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den nächsten Jahren wurden um den Feldbergplatz [[Einfamilienwohnhaus|Einfamilienwohnhäuser]], [[Mehrfamilienwohnhaus|Mehrfamilienwohnhäuser]] und [[Laden (Geschäft)|Geschäfte]] gebaut.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kdm&amp;quot; /&amp;gt; Außerdem wurde am Rheinufer eine prunkvolle [[Villa]] und nordöstlich der Rheinallee ein großes mehrstöckiges Schulgebäude erbaut, in dessen Räumen heute auch ein Kindergarten ist.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.mainz.de/verwaltung-und-politik/buergerservice-online/kitas-neustadt.php &amp;#039;&amp;#039;Kinderbetreuungseinrichtungen im Stadtteil Mainz-Neustadt&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt; Dazu wurden in der Denkmalzone einige öffentliche Gebäude errichtet, zum Beispiel das Chemische Untersuchungsamt Am Zollhafen 12. Am Feldbergplatz wurde auch eine [[Hebammenwissenschaft|Hebammenlehranstalt]] gebaut.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kdm&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute befinden sich auf dem Feldbergplatz zahlreiche Sitzbänke, Spielgeräte für Kinder, ein Spielplatz und Anlagen für [[Tischtennis]]. Außerdem befindet sich südöstlich des Platzes ein [[öffentlicher Bücherschrank]]. Über die Rheinallee gelangt man seit 1977 mit der [[Grüne Brücke (Mainz)|grünen Brücke]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;M-N&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Architektur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Denkmalzone besteht aus dem Feldbergplatz und angrenzenden Bauten. Diese Bauten befinden sich Am Zollhafen 3, 5, 10, am Feldbergplatz 4, 4a, 7, an der Frauenlobstraße 95, 97, an der Hafenstraße 4, 6, 15/17 und 17&amp;lt;math&amp;gt; \tfrac{1}{10} &amp;lt;/math&amp;gt; und an der Taunusstraße 23, 33 und 37/39. Die Gebäude Am Zollhafen 12, in der Frauenlobstraße 93/93a und an der Hafenstraße 2, 16, 19 und 23 am Rand der Denkmalzone prägen die Denkmalzone mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Gebäude wurden nach der Errichtung des Zoll- und Binnenhafens am Rhein erbaut. Als erstes wurden die in der Nähe des Rheins gelegenen Häuser Am Zollhafen 8 und an der Frauenlobstraße 95/97 erbaut. Danach bebaute man das restliche Rheinufer und die Frauenlobstraße. Am Anfang des 20. Jahrhunderts begann die Bebauung rund um den Feldbergplatz und in der Hafenstraße.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedeutende Bauwerke ==&lt;br /&gt;
Etwa 1900 wurde die „Feldbergschule“ am Feldbergplatz 4 im Auftrag des städtischen [[Bauamt (Behörde)|Hochbauamtes]] errichtet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;NV&amp;quot; /&amp;gt; In den Räumen wurde eine [[Volksschule]] eingerichtet. Das Grundstück wird von der Hafenstraße, der Rheinallee und dem Feldbergplatz flankiert. Das Gebäude hat vier Geschosse, das Erdgeschoss ist ein mächtiges [[Geschoss (Architektur)#Sockelgeschoss|Sockelgeschoss]]. Aufgrund von Zerstörungen des Dachgeschosses musste das oberste Geschoss und das Dach erneuert werden. Zum Feldbergplatz befindet sich die Hauptfassade des Gebäudes. Auf ihr sind die vier Fenster der Klassenräume jeweils zu einheitlichen Gruppen angeordnet. Diese sind geschmückt mit [[Risalit]]en und [[Giebel]]n. Die Verzierungen sind im Baustil der [[Neorenaissance|Renaissance]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kdm&amp;quot; /&amp;gt; Früher wurden für die Jungen und Mädchen zwei große [[Portal (Architektur)|Portale]] gebaut. Dafür wurden auch über den Portalen [[Konsole (Bauwesen)|Konsolen]] mit Männer- und Frauenköpfen angebracht. Außerdem wurde noch eine Turnhalle aus [[Backstein]]en errichtet. Als Verzierung hat sie [[Staffelgiebel]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fünf Jahre später wurde angrenzend nach Plänen des [[Architekt]]en und [[Bauherr]]n P. Scheuren an der Adresse Feldbergplatz 4a mit Flanke zur Hafenstraße ein großes Gebäude gebaut.&amp;lt;ref name=&amp;quot;NV&amp;quot; /&amp;gt; Es hatte fünf Geschosse und ein großes [[Souterrain]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;NV&amp;quot; /&amp;gt; In ihm befanden sich Büros. Als Baustoff wurde [[Sandstein]] verwendet, der teilweise [[Putz (Baustoff)|verputzt]] wurde. Dazu wurden zahlreiche Verzierungen im Baustil des [[Jugendstil]]s ergänzt. Außerdem besitzt das Haus einen großen [[Erker]], einige Giebel und dekorierte [[Balkon]]e.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um 1900 wurde an der heutigen Adresse Feldbergplatz 7 ein zweigeschossiges Wohnhaus errichtet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;NV&amp;quot; /&amp;gt; Es besitzt ein [[Mansarddach]]. Nach [[Luftangriffe auf Mainz|Luftangriffen im Zweiten Weltkrieg]] erhielt das Gebäude im Rahmen von Sanierungsmaßnahmen 1959 drei weitere Stockwerke. Ein besonderes Merkmal ist die prunkvolle Eingangstür zum Haus: In ihr vereinigen sich Verzierungen der [[Gotik|Spätgotik]], des Jugendstils und der Renaissance.&amp;lt;ref name=&amp;quot;NV&amp;quot; /&amp;gt; Von ihr sind das originale [[Türblatt]] und das [[Oberlicht]] über der Tür mit vielen Dekorationen vorhanden. Außerdem ist heute noch die alte Inschrifttafel und die Hausnummer mit [[Volute]]nverzierungen zu finden. Zudem gibt es Kellerfenster mit Rundbogen und ein aufwändig gestaltetes [[Gesims|Fensterbankgesims]]. Zwischen der Tür, einem Kellerfenster und dem benachbarten Fenster gibt es außerdem einen [[Greifvögel|Greifvogel]] als [[Relief]] mit einem Schlüssel.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kdm&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der nordöstlichen Seite des Platzes befindet sich direkt am Rheinufer die [[Kaponniere]] V. Sie wurde 1887 erbaut und stellt in Größe und Baustil ein Abbild der damaligen Kaponniere auf dem [[Fischtorplatz]] dar.&amp;lt;ref name=&amp;quot;NV&amp;quot; /&amp;gt; Sie war ein Teil der Mainzer Rheinkehlmauer und ließ durch [[Mauerscheibe]]n und [[Schießscharte]]n Durchgänge sowohl für Fußgänger als auch für Verkehr. Die Kaponniere besitzt einen quadratischen Grundriss und einen [[Treppenturm]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;NV&amp;quot; /&amp;gt; Sowohl der Treppenturm als auch die Kaponniere sind mit [[Zinne]]n ausgestattet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;NV&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste der Kulturdenkmäler in Mainz-Neustadt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Angela Schumacher, [[Ewald Wegner]] (Bearbeiter): &amp;#039;&amp;#039;Kulturdenkmäler in Rheinland-Pfalz. Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland.&amp;#039;&amp;#039; Band 2.1: &amp;#039;&amp;#039;Stadt Mainz. Stadterweiterungen des 19. und frühen 20. Jahrhunderts.&amp;#039;&amp;#039; Schwann, Düsseldorf 1986, ISBN 3-590-31032-4, S. 60–62.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Feldbergplatz (Mainz)|Feldbergplatz}}&lt;br /&gt;
* [http://www.mainz-neustadt.de/index/index.php/Feldbergplatz &amp;#039;&amp;#039;Feldbergplatz.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Mainz-Neustadt.de&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [https://denkmallisten.gdke-rlp.de/Mainz.pdf &amp;#039;&amp;#039;Nachrichtliches Verzeichnis der Kulturdenkmäler Kreisfreie Stadt Mainz&amp;#039;&amp;#039;] (PDF; 5,4&amp;amp;nbsp;MB) herausgegeben von der [[Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=50.011848|EW=8.264385|type=landmark|region=DE-RP}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Platz in Mainz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Platz in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturdenkmal in Mainz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Denkmalzone (Rheinland-Pfalz)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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