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	<title>Feldbefestigung - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Feldbefestigung&amp;diff=94485&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Dieringer63: Link auf Joseph von Hammer-Purgstall und Eduard von Peucker; Kleinkram</title>
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		<updated>2026-03-19T19:33:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Link auf Joseph von Hammer-Purgstall und Eduard von Peucker; Kleinkram&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Burundian Positions in Deynile 15-2 (6430137623).jpg|mini|[[Sandsack|Sandsäcke]] und [[Schanzkorb|Schanzkörbe]] zur Feldbefestigung]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Feldbefestigungen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; werden in und auf dem Gelände für Gefechtszwecke angelegt in Form von Kampfständen und Deckungen zum Schutz gegen feindliche Waffenwirkung und zum besseren Einsatz eigener Waffen aus [[Stellung (Militär)|Stellungen]]. Sie werden meist in kurzer Zeit ausgeführt; Art und Ausbaugrad richten sich nach den jeweiligen Verhältnissen und der zur Verfügung stehenden Zeit.&amp;lt;ref&amp;gt;Meyers Enzyklopädisches Lexikon, 1973, Bd. 8, S. 608, Feldbefestigungen&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorneuzeit ==&lt;br /&gt;
Die [[Römische Legion|römischen Legionäre]] legten auf ihren Märschen jeden Abend  Befestigung an. Die dabei nur für kurze Nutzung angelegten [[Marschlager]] sind ein auf [[Luftbildfotografie|Luftbildern]] erkennbares Landschaftsmerkmal oder als ein erhaltenes [[Bodendenkmal]]. Ähnliches findet sich weltweit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Neuzeit ==&lt;br /&gt;
=== Feldbefestigungen in der Frühen Neuzeit ===&lt;br /&gt;
Seit der [[Frühe Neuzeit|Frühen Neuzeit]] mit dem verstärkten Aufkommen von [[Feldartillerie]] und – im 20. Jahrhundert – durch die [[Panzerartillerie]] haben Feldbefestigungen in konventionellen symmetrischen Kampfhandlungen an Bedeutung gewonnen. Sie lassen sich in vier Gruppen einteilen:&lt;br /&gt;
* [[Schanze (Festungsbau)|Schanze]] zur Belagerung einer ständigen [[Festung]]&lt;br /&gt;
* [[Landwehr]] zur vorgeschobenen Verteidigung einer Festung&lt;br /&gt;
* [[Befestigtes Lager]] unterhalb der Wälle einer Festung&lt;br /&gt;
* [[Kordon (Festung)|Kordon]] zur Sicherung einer ganzen Landesgrenze&lt;br /&gt;
* Feldbefestigungen können sich an [[Bunker]] anlehnen und Bunkerketten (z.&amp;amp;nbsp;B. [[Westwall]]) ergänzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allen diesen Bauformen war die Eigenschaft gemein, dass sie mit [[Provisorium|provisorischen]] Mitteln aus Erde errichtet wurden und oftmals mit Holzverkleidungen, Sandsäcken o.&amp;amp;nbsp;Ä. verstärkt wurden. Besonders ausgedehnte Feldbefestigungen wurden bei frühneuzeitlichen [[Belagerung]]en angelegt. Um vor Ausfällen der Belagerten und vor dem Angriff eines [[Entsatzheer]]es geschützt zu sein, war die Errichtung von zwei Ringen aus Feldbefestigungen üblich. Diese Befestigungsringe konnten eine Länge von mehreren Dutzend Kilometern erreichen. Auch beim Heranarbeiten an die belagerte Festung legte man oftmals provisorische [[Bastion]]en und [[Wallanlage|Wälle]] an, wie etwa bei der [[Spanien|spanischen]] Belagerung des von den [[Niederlande|Niederländern]] gehaltenen [[Belagerung von Ostende|Ostende]] (1601–1604). Augenzeugen dieser Belagerung berichteten davon, dass man nach einiger Zeit zwischen den Befestigungsanlagen von Verteidigern und Angreifern kaum noch unterscheiden konnte. Auch komplexere Befestigungen wie etwa [[Hornwerk]]e wurden provisorisch errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Feldbefestigungen lassen sich im Zuge der [[Fossa Eugeniana]] nachweisen. Diese Anlagen stellen trotz der vornehmlichen Verwendung des Baustoffes Erde einen Übergang zur ständigen Festung dar, denn man kann auch heute noch viele Elemente des Festungsbaus wie [[Bastion]]en und der gleichen mehr an ihnen erkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Literarisch bekannt wurde die Feldbefestigung bei [[Friedrich Schiller]] als [[Wallenstein]]s Lager. Es handelt sich dabei um das gleichnamige Lager aus dem [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] in der Nähe der Stadt [[Zirndorf]] bei [[Fürth]], das sich trotz jahrhundertelanger Zerstörung durch einen [[Frieden|friedlichen]] menschlichen Einsatz erhalten konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wagenburgen ===&lt;br /&gt;
Eine Besonderheit der Feldbefestigung war die [[Wagenburg (Formation)|Wagenburg]]. Sie wurde mit mehreren zu einem Kreis zusammengestellten Fahrzeugen gebildet.&amp;lt;ref name=meyer&amp;gt;Meyers Großes Konversations-Lexikon Eintrag Wagenburg&amp;lt;/ref&amp;gt; Bereits die [[Goten]] bildeten Wagenburgen; beispielsweise in der [[Schlacht von Adrianopel (378)|Schlacht von Adrianopel]] im Jahre 378.&amp;lt;ref&amp;gt;Eduard von Peucker, S. 200.&amp;lt;/ref&amp;gt; An der Wende zur [[Frühe Neuzeit|Frühen Neuzeit]] kamen Wagenburgen zum Einsatz, die mit Geschützen bestückt waren. Über [[Ungarn]] drang das Wissen über diese mobile Feldbefestigung auch in das [[Osmanisches Reich|Osmanische Reich]] vor. Ironischerweise wurden die Ungarn 1526 in der [[Schlacht bei Mohács (1526)|Schlacht von Mohács]] von den Osmanen durch den Einsatz von Wagenburgen besiegt.&amp;lt;ref&amp;gt;Joseph von Hammer-Purgstall, S. 55.&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch während des [[Deutscher Bauernkrieg|Bauernkriegs]] kamen Wagenburgen zum Einsatz, die jedoch mit [[Kanone]]n schnell zusammengeschossen wurden. Die [[Täuferreich von Münster|Täufer von Münster]] suchten zuletzt auf dem Marktplatz der Stadt in einer Wagenburg Zuflucht, die 1535 von fürstlichen Truppen vernichtet wurde. Das Konzept der Wagenburg wurde bis zur Besiedlung des so genannten „[[Wilder Westen|Wilden Westens]]“ im 19. Jahrhundert verfolgt. Ideengeber waren [[Europa|europäische]] [[Emigrant]]en aus den größeren Städten, denn vor allem seit dem 15. Jahrhundert unterhielt dort bald jede Stadt ihre eigene Wagenburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 20. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
Der [[Erster Weltkrieg|Erste Weltkrieg]] war im Wesentlichen ein &amp;#039;&amp;#039;Krieg der Feldbefestigungen&amp;#039;&amp;#039;, denn nach anfänglichen Bewegungen erstarrte er im [[Stellungskrieg]], der sich im freien [[Gelände (Kartografie)|Gelände]] unter weitgehend [[Provisorium|improvisierten]] Bedingungen abspielte. Diese Feldbefestigungen schlossen bisweilen auch Lücken zwischen den Festungswerken. Die französische [[Maginot-Linie]] und der deutsche [[Westwall]] wurden als Linien von Festungswerke gebaut, die durch Feldbefestigungen – wie dem  Schweizer [[Tobleroneweg]] – ergänzt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Eduard von Peucker]]: &amp;#039;&amp;#039;Das deutsche Kriegswesen der Urzeiten.&amp;#039;&amp;#039; Teil 2, Berlin 1860 ([https://books.google.de/books?id=H0wAAAAAcAAJ Google Buch]).&lt;br /&gt;
* [[Joseph von Hammer-Purgstall]]: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte des Osmanischen Reiches.&amp;#039;&amp;#039; Teil 2, Pesth 1834 ([https://books.google.de/books?id=aiBaURcu5ucC Google Buch]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.zeno.org/Meyers-1905/A/Feldbefestigung?hl=feldbefestigung Gemeinfreier Eintrag Feldbefestigung im Meyers Großes Konversations-Lexikon]&lt;br /&gt;
* [http://www.zeno.org/Meyers-1905/A/Wagenburg?hl=wagenburg Gemeinfreier Eintrag Wagenburg im Meyers Großes Konversations-Lexikon]&lt;br /&gt;
* [https://www.youtube.com/watch?v=Gzsu64pB2pM Bundeswehrfilm „Schanzen“ 1959]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4436313-8}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Befestigungstyp]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Temporäre Bauform]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kriegs- und Gefechtsführung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Dieringer63</name></author>
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