<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Feldbahn</id>
	<title>Feldbahn - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Feldbahn"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Feldbahn&amp;action=history"/>
	<updated>2026-05-27T09:58:24Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Feldbahn&amp;diff=119092&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;TaxonBot: Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Feldbahn&amp;diff=119092&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-04-16T17:57:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Lok 14 &amp;quot;Jacobi&amp;quot; (5906125512).jpg|mini|MPSB &amp;#039;&amp;#039;Jacobi,&amp;#039;&amp;#039; Jung 989 von 1906, beim Frankfurter Feldbahnmuseum]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Feldbahn in Podhajce (BildID 15525881).jpg|mini|Mit Pferden gezogene Rollbahnwagen zur Zeit der Österreichisch-Ungarischen Monarchie in [[Pidhajzi|Podhajce]] im Ersten Weltkrieg]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Fotothek df ps 0000060 001 Kriege ^ Kriegsfolgen ^ Enttrümmerungen.jpg|mini|Trümmerbahn in Dresden mit den für Feldbahnen typischen Loren, unmittelbar nach dem Zweiten Weltkrieg]]&lt;br /&gt;
Eine &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Feldbahn&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Lorenbahn&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder in [[Österreich]] und der [[Schweiz]]&amp;lt;ref&amp;gt;[https://eingestellte-bahnen.ch/rollbahn-trientgletscher/ Rollbahn Trientgletscher] auf eingestellte-bahnen.ch&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.amtsdruckschriften.bar.admin.ch/viewOrigDoc/30000831.pdf?id=30000831 Verordnung über die Strassensignalisation vom 31. Mai 1963] (PDF; 4,4&amp;amp;nbsp;MB), Seite 32.&amp;lt;/ref&amp;gt; als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rollbahn&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet, ist eine – in der Regel nichtöffentliche – [[Schmalspurbahn]] in einfachster Bauform zum Transport landwirtschaftlicher, forstwirtschaftlicher ([[Waldbahn]]) und anderer Rohstoffe wie [[Lehm]], [[Torf]] (Moorbahn), Gestein und Sand. Für deren Bau und Betrieb finden weitgehend standardmäßige Bauelemente Verwendung, die aus umfangreichen Katalogen der einschlägigen Hersteller ausgewählt werden können, so zum Beispiel vormontierte Gleisroste und Weichen, aber auch Lokomotiven und Wagen. Der Materialtransport erfolgt oft mittels offener [[Güterlore|Loren]]. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt in der Regel nicht mehr als 10&amp;amp;nbsp;km/h.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Variante der Feldbahn war die [[Heeresfeldbahn]]. Solche Feldbahnen wurden hinter Frontabschnitten gebaut, an die große Mengen Munition, Waffen und auch Soldaten transportiert werden sollten. [[Eisenbahntruppen]] bauten und betrieben diese Bahnen. Im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] gab es wohl die meisten Feldbahnen. Eine von Hand betriebene militärische Feldbahn wurde Förderbahn genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einsatz und Betrieb ==&lt;br /&gt;
In der weiterverarbeitenden Industrie spielten diese Schmalspurbahnen einst eine bedeutende Rolle. So fanden sich Feldbahnen häufig assoziiert bei [[Schamotte]]&amp;lt;nowiki /&amp;gt;fabriken, Ziegeleibetrieben und Zuckerfabriken. Auch in den Untertagegruben wurden feldbahnähnliche [[Bahn (Verkehr)|Bahnen]] eingesetzt. Ferner wurden Feldbahnen verwendet zum Ziehen von [[Schiff]]en in [[Kanal (Wasserbau)|Kanälen]] und [[Schleuse]]n (&amp;#039;&amp;#039;[[Treidellokomotive|Treidelbahn]]&amp;#039;&amp;#039;), zum militärischen Material- und Personaltransport ([[Heeresfeldbahn]]), zur Anbindung von [[Hinterhaus|Hinterhäusern]] ([[Hausrollbahn]]en), zum Materialtransport auf Großbaustellen, in Torfstichen sowie zur Versorgung von [[Insel]]n.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Eisen- und Stahlindustrie, in [[Kokerei]]en sowie bei den [[Tagebau]]gruben wurden bzw. werden in der Regel [[Normalspur|regelspurige]] [[Werksbahn]]en eingesetzt, da hier größere Massen zu bewegen waren. Teilweise kamen bzw. kommen im Tagebau auch Bahnen mit „rückbaren Gleisen“ zum Einsatz, bei denen die Gleise mit verhältnismäßig geringem Aufwand seitlich verschoben werden können um jeweils dem Abbau bzw. der [[Innenkippe]] „hinterher zu wandern“. Die Verschiebung der Gleise kann teilweise mittels [[Rückmaschine (Tagebau)|Rückmaschinen]] erfolgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine besondere Entwicklung nahmen Feldbahnen nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]], als in den deutschen Großstädten nach [[Flächenbombardement]]s die Schäden beseitigt werden mussten. Hierbei wurden oft [[Trümmerbahn]]en angelegt, die den Schutt aus den Innenstädten zu den [[Schuttberg|Trümmerhalden]] oder Verarbeitungsstätten fuhren. Wenn eine Fläche freigeräumt war, konnte schnell eine neue Strecke gebaut werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Spurweite (Bahn)|Spurweiten]] einer Feldbahn liegen zwischen 400 und 1000&amp;amp;nbsp;mm. Der [[Oberbau (Eisenbahn)|Oberbau]] ([[Gleis]]e und [[Bahnschwelle|Schwellen]]) reicht von leichten Gleisrahmen, die von zwei Personen getragen und verlegt werden können und oft ohne [[Unterbau (Eisenbahn)|Unterbau]] provisorisch auf der freigeräumten Bodenoberfläche liegen (Bauart [[Decauville#Feldbahnen|Decauville]] oder [[Spaldingbahn|Spalding]]), bis hin zu festverlegten, eingeschotterten [[Eisenbahnstrecke|Strecken]] für schwere Lasten und längeren Gebrauch. Enge Radien ermöglichen eine günstige Streckenverlegung auch in schwierigem Gelände weitgehend ohne Kunstbauten. Die provisorische Verlegung (sogenannte &amp;#039;&amp;#039;[[Fliegendes Gleis|fliegende Gleise]]&amp;#039;&amp;#039;) entlang vorrückender Grubenkanten auf oft weichem Untergrund führt gelegentlich zu [[Entgleisung (Bahn)|Entgleisungen]] von [[Fahrzeug]]en, weswegen bei vielen Feldbahnen Holzbohlen und andere Hebewerkzeuge zum Wiedereingleisen mitgeführt werden. [[Drehscheibe]]n mussten in der Regel von Hand betrieben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einfache und robuste Fahrzeuge bestimmten den Betriebsalltag, und nicht immer waren [[Lokomotive]]n vor Ort. Es war durchaus üblich, einzelne Loren und [[Flachwagen]] – auch beladen – nur mit menschlicher Muskelkraft oder mit [[Arbeitspferd|Pferden]] zu bewegen. In schwer zugänglichen bzw. engen Bereichen wurden früher auch Kinder und Jugendliche zum Schieben von Loren herangezogen. Meist waren keine [[Eisenbahnsignal|Signalanlagen]] an den Bahnstrecken installiert, die niedrigen Geschwindigkeiten erlaubten das Fahren auf Sicht. An Bahnübergängen, die größere Straßen querten, fanden sich gelegentlich [[Läutewerk (Eisenbahn)|Läutewerke]] oder [[Ampel|Lichtzeichenanlagen]], die den Feldbahnzügen eine sichere Überquerung der Straße ermöglichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Munitionsdepots der [[Bundesmarine]] verkehrten Schmalspurbahnen mit einer Spurweite von 600&amp;amp;nbsp;mm zum Munitions- und Materialtransport. Im Depot Laboe waren [[Schienenprofil]]e vom Typ S&amp;amp;nbsp;14 verlegt, die später gegen neue S-20-Schienen ausgewechselt wurden. Eingesetzt wurden dort eine Lok vom Typ DS&amp;amp;nbsp;60 und elf Lokomotiven vom Typ [[Diepholzer Maschinenfabrik Fritz Schöttler|DIEMA]] DS&amp;amp;nbsp;90. Zum Bestand der Bahn gehörten auch ein Feuerlöschzug und eine Schneefräse sowie eine Schneeschleuder. Für Streckenbereisungen waren drei Sitzwagen vorhanden. Die Bahn im Depot Schweinebrück wurde schon 1972 geschlossen und die Bahn in [[Aurich]] mit sieben DS&amp;amp;nbsp;90 1982. Die letzten Fahrten in Laboe erfolgten 1993. Endgültig eingestellt wurde die Bahn im Dezember 1996. Die Streckenlänge betrug über 25&amp;amp;nbsp;km. In dem [[Feldbahn im Marine-Munitionsdepot Laboe|Depot Laboe]] wurde die 1996 als Denkmal aufgestellte Diema DS&amp;amp;nbsp;90, Lok Nr. 9 entfernt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen Ende der Feldbahnzeit wurden noch führerlose Triebwagen (wie der DIEMA GT 10/2) entwickelt, die einen halbautomatischen Betrieb ermöglichten. Jedoch konnten sich diese nicht mehr durchsetzen, da es einerseits billiger war, bereits vorhandene Lokomotiven mit Hydraulik für die Selbstentlader nachzurüsten, andererseits gleislose Fördermittel wie LKW oder Förderband zunehmend Konkurrenz darstellten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://feldbahn-fortuna.de/2/loko6/lok54.html |titel=Lok 54: Diema GT 10/2 |werk=feldbahn-fortuna.de |datum=2008-02-12 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20130501104312/http://feldbahn-fortuna.de/2/loko6/lok54.html |archiv-datum=2013-05-01 |zugriff=2013-02-11 |offline=1}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Feld- und Industriebahnen in Preußen, 1883 ==&lt;br /&gt;
[[File:Die beweglichen Industrie- und Feldeisenbahnen in Preußen. Thonindustrie-Zeitung, Jahrgang 11, No. 8, Berlin, 19. Februar 1887, S. 73 und 74.jpg|mini|Die beweglichen Industrie- und Feldeisenbahnen in Preußen, 1883]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1883 gab es in Preußen folgende transportablen, schmalspurigen Feld- und Industriebahnen:&amp;lt;ref name=&amp;quot;Thonindustrie&amp;quot;&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=90tJAQAAMAAJ&amp;amp;pg=PA73#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false &amp;#039;&amp;#039;Die beweglichen Industrie- und Feldeisenbahnen in Preußen.&amp;#039;&amp;#039;] Thonindustrie-Zeitung, Jahrgang 11, Nr. 8, Berlin, 19. Februar 1887, S. 73 und 74.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Provinzen !! Zahl der&amp;lt;br /&amp;gt; Bahnen !! Gleislänge&amp;lt;br /&amp;gt; km !! Zahl der&amp;lt;br /&amp;gt; Wagen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Ostpreußen ||25 ||22,965 ||378&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Westpreußen ||28 ||61,998 ||913&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Brandenburg ||49 ||61,994 ||973&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Pommern ||43 ||51,907 ||539&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Posen ||34 ||33,826 ||429&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Schlesien ||24 ||17,222 ||275&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Sachsen ||57 ||81,982 ||1.131&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Schleswig-Holstein ||23 ||22,706 ||523&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Hannover ||54 ||53,220 ||848&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Westfalen ||6 ||2,890 ||105&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Hessen-Nassau ||6 ||5,000 ||58&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Rheinland ||32 ||19,794 ||44&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Gesamt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;381&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;435,500&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;6.616&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Erstellung dieser Liste wurden 57 verschiedene [[Spurweite (Bahn)|Spurweiten]] von 335 bis 1000 mm ermittelt. Neben den aufgelisteten beweglichen Bahnen waren 1883 noch weitere 334 festverlegte, schmalspurige Feld- und Industriebahnen mit einer Gleislänge von 580 km und 6190 Wagen bekannt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Thonindustrie&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Heutige Situation ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Torfförderung im Huvenhoopsmoor (Paul Schulze, 2012).jpg|mini|Strecke der Torfbahn im [[Huvenhoopsmoor]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Grosses Moor Moorbahn Westerbeck.jpg|mini|Torfbeladene Loren im [[Großes Moor (Gifhorn)|Großen Moor]] bei Gifhorn]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Deutz Feldbahnlok.jpg|mini|Feldbahnlok, Deutz No. 55894, Spurweite 600 mm]]&lt;br /&gt;
Der Einsatz und die wirtschaftliche Bedeutung von Feldbahnen haben ab der Mitte des zwanzigsten Jahrhunderts sehr stark abgenommen, da ihre Aufgaben im Laufe der Zeit zunehmend von [[Lastkraftwagen|LKW]] und elektrisch angetriebenen Förderbändern übernommen wurden. Sie werden meist nur noch eingesetzt, wo die Bodenbeschaffenheit ([[Moor]]) oder der zur Verfügung stehende Platz ([[Grubenbahn|Bergbau]], [[Liste der Montanbahnen|Erzbahnen]]) einen geregelten Betrieb anderer Beförderungsmittel unmöglich machen. Weitverbreitet sind in Deutschland noch Feldbahnen im industriellen [[Torfabbau#Wirtschaftliche Bedeutung des Torfstichs|Torfabbau]], vor allem in Niedersachsen und Schleswig-Holstein. Das größte Torfbahnnetz in Europa wird in [[Irland]] vom halbstaatlichen Unternehmen [[Bord na Móna]] betrieben. Doch der Torfbau in Irland endete im Jahr 2020. Daneben werden Feldbahnen ganz vereinzelt auch noch in Ziegeleien (Tonbahn) und anderen Betrieben eingesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunehmend widmen sich [[Liste von Eisenbahnmuseen|Museen]] wie das [[Frankfurter Feldbahnmuseum]] und Vereine dem Schutz und Erhalt historischer Feldbahnfahrzeuge. Im Rahmen dieser Bemühungen werden an zahlreichen Plätzen bereits stillgelegte Feldbahnanlagen wieder restauriert und für den Museumsbetrieb oder als [[Gartenbahn]] eingerichtet oder in veränderter Form in Betrieb genommen, etwa als [[Parkeisenbahn]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Insel [[Java (Insel)|Java]] sind noch in den etwa 25 [[Zuckerfabrikation|Zuckerfabriken]] zahlreiche Feldbahnen im Einsatz, bei etwa 20 nur noch im [[Rangieren|Verschub]] auf dem Werksgelände; Von nur vier Fabriken fahren noch immer Züge auf die Felder. Das größte Netzwerk besteht zwischen den Fabriken Jatiroto und Semboro. Zum Einsatz kommen bei den meisten javanischen Feldbahnen (mit diversen Spurweiten zwischen 600 und 750&amp;amp;nbsp;mm) hauptsächlich [[Diesellokomotive]]n von [[Schöma]], Diema und [[Lokomotivbau Karl Marx Babelsberg|LKM Babelsberg]], jedoch setzen einige Fabriken während der Erntesaison (Juni bis Oktober) immer noch [[Dampflokomotive]]n ein, die hauptsächlich von [[Orenstein &amp;amp; Koppel|O&amp;amp;K]] geliefert wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Australien, vor allem im Bundesstaat [[Queensland]], ist es ein ausgedehntes Netz von Feldbahnen mit [[Spurweite (Bahn)|Spurweite]] von meist 610 mm zum Transport von Zuckerrohr (&amp;#039;&amp;#039;Sugar cane tramways&amp;#039;&amp;#039;). Viele davon sind, auf den heutigen Stand der Technik gebracht, noch in Betrieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Drei [[Hallig]]en im nordfriesischen [[Wattenmeer]] ([[Oland]], [[Langeneß]] und [[Nordstrandischmoor]]) sind durch die [[Inselbahn#Halligbahn|Halligbahnen]] [[Halligbahn Dagebüll–Oland–Langeneß|Dagebüll–Oland-Langeneß]] und [[Halligbahn Lüttmoorsiel–Nordstrandischmoor|Lüttmoorsiel–Nordstrandischmoor]] über einen Lorendamm mit dem Festland verbunden. Sie dienen dem Material- und Personaltransport im Küstenschutz. Die Halligbewohner dürfen mit ihren eigenen Loren den Damm nutzen, um beispielsweise Besorgungen auf dem Festland zu erledigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Mühlhäuser rolling stock at the construction site of the western portal of the Bossler Tunnel 01.jpg|mini|Moderne [[Schöma]]- und [[Mühlhäuser (Unternehmen)|Mühlhäu&amp;amp;shy;ser]]-Schmalspurbahn am [[Boßlertunnel]]]]&lt;br /&gt;
Bei großen Tunnelbaustellen sind schienengebundene Transportmittel immer noch weit verbreitet. So wurde z.&amp;amp;nbsp;B. beim Bau des [[Boßlertunnel]]s der Eisenbahn-[[Neubaustrecke Wendlingen–Ulm]] 2014 eine Feldbahn aufgebaut, um [[Tübbing]]e von einer Fabrik zur Einsatzstelle zu bringen.&amp;lt;ref&amp;gt;Jürgen Schäfer: {{Toter Link |datum=2022-10 |url=https://www.swp.de/suedwesten/staedte/goeppingen/tunnelbohrmaschine-geht-an-den-start-22078011.html |text=&amp;#039;&amp;#039;Tunnelbohrmaschine geht an den Start.&amp;#039;&amp;#039;}} In: &amp;#039;&amp;#039;swp.de.&amp;#039;&amp;#039; [[Südwest Presse]]/Göppinger Kreiszeitung. 27. Dezember 2014, abgerufen am 13. August 2018.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Trivia ==&lt;br /&gt;
Die 1901 in Betrieb genommene [[Wuppertaler Schwebebahn]] verwendete anfangs umgedrehte Feldbahn-Schienen als am Traggerüst befestigte [[Stromschiene]]n. Diese waren je acht bis zehn Meter lang, mit zwei Verstärkungsleitungen versehen, an den [[Schienenstoß|Stößen]] fest miteinander [[Holzverbindung|verblattet]] und mittels Doppelisolatoren aufgehängt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kohlfürst&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=L. Kohlfürst |Titel=Die Signalanlagen und Weichensicherungen der Schwebebahn Barmen-Elberfeld-Vohwinkel |Sammelwerk=[[Polytechnisches Journal]] |Band=317 |Datum=1902 |Seiten=125 |Online=https://dingler.bbaw.de/articles/ar317032.html |Abruf=2024-10-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Feldbahnmuseen und Feldbahnen mit Fahrbetrieb ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Liste von Feldbahnmuseen und Feldbahnen mit Fahrbetrieb}}&lt;br /&gt;
In zahlreichen Ländern existieren Feldbahnmuseen und Feldbahnen mit Fahrbetrieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Gartenbahn]]en finden sich unter [[Liste von Gartenbahnanlagen]],&lt;br /&gt;
* [[Parkeisenbahn]]en finden sich unter [[Liste von Parkeisenbahnen]],&lt;br /&gt;
* [[Wegebahn]]en, d.&amp;amp;nbsp;h. Straßenzüge in eisenbahnähnlichem Aussehen siehe dort.&lt;br /&gt;
* Für eisenbahnähnliche [[Fahrgeschäft]]e siehe [[Kindereisenbahn (Fahrgeschäft)|Kindereisenbahn]]&lt;br /&gt;
* [[Decauville#Beispiele handbetriebener Bahnen|Decauville: Beispiele handbetriebener Bahnen]]&lt;br /&gt;
* [[Spaldingbahn]]&lt;br /&gt;
* [[Heeresfeldbahn]] als [[Strategische Bahn]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Freiherr von Röll: [http://www.zeno.org/nid/20011412615 &amp;#039;&amp;#039;Enzyklopädie des Eisenbahnwesens,&amp;#039;&amp;#039; Band 5. Berlin, Wien 1914, S. 42–54.] ([https://archive.org/details/enzyklopdiedes05rl/page/42 Digitalisat])&lt;br /&gt;
* Knebel-Doeberitz: [https://sammlungen.ub.uni-frankfurt.de/botanik/periodical/pageview/4410264? &amp;#039;&amp;#039;Die Feldbahn im landwirthschaftlichen Betrieb.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Mitteilungen des Vereins zur Förderung der Moorkultur im Deutschen Reiche: gleichzeitig Verbandsorgan des Reichsverbandes der Torfwirtschaft e.&amp;amp;nbsp;V., Berlin,&amp;#039;&amp;#039; hrsg. v. Verein zur Förderung der Moorkultur im Deutschen Reiche, Band 10 (1892) S. 170 (S. 198 in der PDF-Datei).&lt;br /&gt;
* E. A. Ziffer: [https://delibra.bg.polsl.pl/Content/12172/No8.pdf &amp;#039;&amp;#039;Ueber&amp;lt;!--sic---&amp;gt; Feldeisenbahnen.&amp;#039;&amp;#039;] In:  E.  Schrödter und W. Beumer: &amp;#039;&amp;#039;Stahl und Eisen. Zeitschrift für das Eisenhüttenwesen.&amp;#039;&amp;#039; 12. Jahrgang, Nr. 8, Commissionsverlag von A. Bagel, Düsseldorf 15. April 1892, S.&amp;amp;nbsp;353–358.&lt;br /&gt;
* Dierk Lawrenz: &amp;#039;&amp;#039;Feldbahnen in Deutschland. Die schmalspurigen Industriebahnen und ihre Fahrzeuge.&amp;#039;&amp;#039; Franckh’sche Verlagshandlung, Stuttgart 1982, ISBN 3-440-05114-5.&lt;br /&gt;
* Dierk Lawrenz: &amp;#039;&amp;#039;Ein Jahrhundert Feldbahnen.&amp;#039;&amp;#039; Franckh’sche Verlagsbuchhandlung, Stuttgart 1985, ISBN 3-440-05567-1.&lt;br /&gt;
* Claus Schubert: &amp;#039;&amp;#039;Feldbahnen in Süddeutschland.&amp;#039;&amp;#039; Klaus Rabe, Köln 1989, ISBN 3-926071-03-6.&lt;br /&gt;
* Andreas Christopher: &amp;#039;&amp;#039;Die Feldbahn.&amp;#039;&amp;#039; [Band 1]. Ingrid Zeunert, Gifhorn 1989, ISBN 3-924335-11-7 (Geschichte, Fahrzeuge, Feldbahnbetriebe in Deutschland, heutiger Einsatz, Museen).&lt;br /&gt;
* Andreas Christopher: &amp;#039;&amp;#039;Die Feldbahn.&amp;#039;&amp;#039; Band 2: &amp;#039;&amp;#039;Österreich.&amp;#039;&amp;#039; Ingrid Zeunert, Gifhorn 1990, ISBN 3-924335-13-3 (Feldbahnbetriebe in Österreich, Feldbahnsammlungen).&lt;br /&gt;
* Winfried Barth, Andreas Christopher: &amp;#039;&amp;#039;Feldbahnen in Hessen&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Drehscheibe&amp;#039;&amp;#039; / Sonderheft. Nr. 22). 2. Auflage. Arbeitsgemeinschaft Drehscheibe, Köln 2002, ISBN 3-929082-22-5 (Industriebetriebe, Sammlungen, Denkmäler).&lt;br /&gt;
* Harald Becher: &amp;#039;&amp;#039;Feldbahnen in Thüringen.&amp;#039;&amp;#039; Band 1: &amp;#039;&amp;#039;Bad Langensalza, Erfurt-Gispersleben, Gotha, Höngeda/Seebach, Laucha, Straussfurt und Stregda.&amp;#039;&amp;#039; Rockstuhl, Bad Langensalza 2002, ISBN 3-934748-96-1.&lt;br /&gt;
* Frank Harding, Andreas Christopher: &amp;#039;&amp;#039;Die Feldbahn.&amp;#039;&amp;#039; Band 9: &amp;#039;&amp;#039;Ehemalige DDR.&amp;#039;&amp;#039; Überarb., erg. Neuausgabe. Zeunert, Gifhorn 2007, ISBN 978-3-924335-54-0.&lt;br /&gt;
* Andreas Christopher, Ulrich Völz: &amp;#039;&amp;#039;Torfbahnen in Deutschland.&amp;#039;&amp;#039; Arbeitsgemeinschaft Drehscheibe, Köln 2009, ISBN 978-3-929082-28-9 (sämtliche Torfbahnen in Deutschland nach 2000, Fahrzeuglisten, Karten).&lt;br /&gt;
* Andreas Christopher: &amp;#039;&amp;#039;Die Feldbahn.&amp;#039;&amp;#039; Band 12: &amp;#039;&amp;#039;Typenbuch Feldbahn-Motorlokomotiven.&amp;#039;&amp;#039; Zeunert, Gifhorn 2011, ISBN 978-3-924335-79-3.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ferrovie portatili della Prima Guerra Mondiale&amp;#039;&amp;#039;, Mauro Bottegal, 2019, [https://www.lulu.com www.lulu.com], ISBN 978-0-244-15427-1.&lt;br /&gt;
* {{ANNO|lok|00|00|1943|220|Feldbahn-Lokomotiven|AUTOR=Oskar Dost|ALTSEITE=186–188|anno-plus=ja}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Narrow gauge railways}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|4016668-5}}&lt;br /&gt;
* [https://www.feldbahn-ffm.de Von der Landwirtschafts-Feldbahn zur Kleinbahn] auf Feldbahn-ffm.de&lt;br /&gt;
* [https://www.youtube.com/watch?v=JPWCG2aji9o &amp;#039;&amp;#039;Geheimnisvolle Moorbahnen&amp;#039;&amp;#039;] Bernhard Foos in [[Eisenbahn-Romantik]]&lt;br /&gt;
* [http://feldbahnlinks.de/ Umfangreiche Linkliste]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4016668-5|LCCN=sh85111164}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schienengüterverkehr]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bahntechnik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schmalspurbahn]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Spurweite]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Feldbahn| ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;TaxonBot</name></author>
	</entry>
</feed>