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	<title>Feld des Jammers - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-30T07:16:22Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Feld_des_Jammers&amp;diff=1682899&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Achim Berg: /* Weblinks */ + weblink</title>
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		<updated>2025-07-30T10:26:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Weblinks: &lt;/span&gt; + weblink&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Feld des Jammers&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist die Bezeichnung für ein ehemaliges Kriegsgefangenenlager, das zur Gruppe der [[Rheinwiesenlager]] gehörte und gegen Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] auf den [[Gemarkung]]en der Orte [[Winzenheim]] und [[Bretzenheim]] in der Nähe von [[Bad Kreuznach]] eingerichtet wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://rheinwiesen-lager.de/einzelne-lager-im-heutigen-rheinland-pfalz/bretzenheim-winzenheim/ |titel=Das Lager Bretzenheim-Winzenheim (PWTE A6) |abruf=2023-07-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Mahnmal Feld des Jammers 1.jpg|miniatur|Mahnmal Feld des Jammers]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Mahnmal Feld des Jammers 4.jpg|miniatur|Lagekarte Feld des Jammers]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Streitkräfte der Vereinigten Staaten|US-amerikanische Streitkräfte]] begannen am 22.&amp;amp;nbsp;April 1945 mit dem Bau des Lagers. Vom [[Guldenbach]] nach Bretzenheim entlang der Straße bis zur Rothlay, dann hoch bis vor Winzenheim, von dort parallel zur unteren Lagergrenze zurück bis zum Guldenbach, wurde ein 3 Meter hoher [[Stacheldraht]]zaun errichtet. Das eingezäunte Gelände war etwa 210 [[Hektar|ha]] groß und wurde aufgeteilt in 24 &amp;#039;&amp;#039;Cages&amp;#039;&amp;#039; (Käfige).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.landeshauptarchiv.de/service/landesgeschichte-im-archiv/blick-in-die-geschichte/archiv-nach-jahrgang/16031949 |titel=Der 16. März 1949. Kriegsgefangenenlager Bretzenheim |hrsg=Landesarchivverwaltung Rheinland-Pfalz |abruf=2020-12-24 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20210117131212/https://www.landeshauptarchiv.de/service/landesgeschichte-im-archiv/blick-in-die-geschichte/archiv-nach-jahrgang/16031949 |archiv-datum=2021-01-17 |offline=ja |archiv-bot=2022-10-31 12:13:34 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Belegung des Lagers wurde am 27.&amp;amp;nbsp;April 1945 begonnen und am 5.&amp;amp;nbsp;Mai 1945, dem Tag der [[Teilkapitulation der Wehrmacht für Nordwestdeutschland, Dänemark und die Niederlande]], befanden sich in dem für 45.000 Mann vorgesehenen Lager 62.000 Gefangene. Die Lagerkapazität wurde bis zum 8.&amp;amp;nbsp;Mai 1945 auf 100.000 Mann erhöht – belegt war es mit 92.000 Gefangenen, darunter etwa 1.000 Frauen, und am 13.&amp;amp;nbsp;Mai 1945 waren es 103.000 Gefangene. Ab dem 15.&amp;amp;nbsp;Mai 1945 wurden [[Feldküche]]n aufgestellt und für die gefangenen Frauen Zelte errichtet. Vom Hunger geschwächt, schutzlos auf dem Erdboden der [[Witterung]] ausgesetzt, durch fehlende [[Sanitär|sanitäre Einrichtungen]] und mangelhafte medizinische Versorgung kam es in diesen ersten Monaten zu zahlreichen Sterbefällen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zur Auflösung des Kriegsgefangenenlagers in Bad Kreuznach, das [[Bad Kreuznach#Kriegsgefangenenlager Bad Kreuznach|Lager Galgenberg (PWTE A-3)]] im Juni 1945,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://rheinwiesen-lager.de/einzelne-lager-im-heutigen-rheinland-pfalz/bad-kreuznach/ |titel=Das Lager Bad Kreuznach (PWTE A3) |abruf=2023-07-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt; hatte das Lager die militärische Bezeichnung Camp PWTE (&amp;#039;&amp;#039;Prisoner of War Transient Enclosures&amp;#039;&amp;#039;, {{deS|&amp;#039;&amp;#039;Kriegsgefangenen-Durchgangslager&amp;#039;&amp;#039;}}) A-6 Winzenheim und wurde danach als Camp PWTE A-6 Bretzenheim geführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Französische Streitkräfte|Französischen Streitkräfte]] übernahmen am 10.&amp;amp;nbsp;Juli 1945 das Lager mit jetzt 17.200 Gefangenen und gestatteten die Aufstellung von 3 Feldküchen pro 1.000 Mann. Bis zum 26.&amp;amp;nbsp;September 1945 wurden alle Gefangenen in Zelten untergebracht. Ab Oktober 1945 wurde das Lager als „Depot de Transit Nr.&amp;amp;nbsp;1“ ([[Dulag (Kriegsgefangenenlager)|Durchgangslager]]) bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im November 1945 wurde mit der Aufstellung von [[Baracke]]n begonnen und die Lagerfläche auf 32,24 ha verkleinert. Die Aufteilung erfolgte in neun Camps mit zwölf Wachtürmen. Ebenfalls in diesen Zeitraum fällt der Bau und die Vollendung der Lagerkirche. Am 24.&amp;amp;nbsp;November 1945 wurde die Lagerbühne (Kulturscheune) durch die von Gefangenen gegründete Musik-, Varieté- und Theatergruppe &amp;#039;&amp;#039;Die Optimisten&amp;#039;&amp;#039; eröffnet. Zwischen den Baracken und Lagerzäunen wurden im Frühjahr 1946 Kartoffeln, Bohnen, Tomaten, Kohl und Salat zur Aufbesserung der Ernährung angebaut. Es gab Einrichtungen von Kursen in Mathematik, Statik, Aktzeichnen, Kurzschrift, Buchführung, Französisch, Englisch und Russisch. Im Herbst 1946 gab es im Gefangenenlager eine Ausstellung mit Verkauf von handwerklichen und künstlerischen Arbeiten an die Bevölkerung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Lagerbahn wurde im Winter 1946/47 vom Bahnhof Bretzenheim bis ins Lager gebaut. Mit zwei [[Lokomotive|Motorlokomotiven]] wurde auf 60&amp;amp;nbsp;cm Schienen der Gütertransport und Transport von Gehunfähigen sowie Schwerstkranken betrieben. Das 1947 gebaute Schwimmbad wurde am 30.&amp;amp;nbsp;Mai 1948 in Form einer Lagerkirmes mit Ehrengästen der deutschen und französischen Behörden durch den kommandierenden [[General]] eingeweiht. Es gab Karussells, Schieß- und Schaubuden und vieles mehr. Für die künstlerische Umrahmung sorgten &amp;#039;&amp;#039;Die Optimisten&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 31.&amp;amp;nbsp;Dezember 1948 schloss sich das Tor des Kriegsgefangenenlagers Bretzenheim für immer. Mehrere Hunderttausende Kriegsgefangene wurden in diesen Jahren durch das Lager geschleust, entweder zur [[Zwangsarbeit]] nach [[Frankreich]] oder zur Entlassung in die [[Heimat]]. Zwischen 3500 und 4500 Gefangene, die genaue Zahl lässt sich nicht mehr ermitteln, starben während ihrer Inhaftierung in Bretzenheim.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die endgültige Rückgabe der kultivierten Grundstücke in ihrer [[kataster]]mäßigen Lage erfolgt am 1.&amp;amp;nbsp;April 1950 an die Grundstückseigentümer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gegenwart ==&lt;br /&gt;
Heute erinnert ein 1966 errichtetes [[Mahnmal]] mit Gedenkstein an das ehemalige Lager.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;in der Reihenfolge des Erscheinens&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Gerhard von Rad]]: &amp;#039;&amp;#039;Erinnerungen aus der Kriegsgefangenschaft Frühjahr 1945&amp;#039;&amp;#039;. Neukirchener Verlag, Neukirchen-Vluyn 1976, ISBN 3-7887-0507-8.&lt;br /&gt;
* Erich Werner: &amp;#039;&amp;#039;Kriegsgefangenenlager Bretzenheim. Ein Bericht&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Glaube und Heimat, Simmern 1984.&lt;br /&gt;
* Rolf Spenner: &amp;#039;&amp;#039;Tränen, Tod und tausend Qualen. Vor 40 Jahren: Kriegsgefangenenlager Bretzenheim. Tatsachenbericht&amp;#039;&amp;#039;. Fiedler, Bad Kreuznach 1985, ISBN 3-924824-22-3.&lt;br /&gt;
* Gertrude Maria Schuster: &amp;#039;&amp;#039;Die Kriegsgefangenenlager Galgenberg und Bretzenheim: Kriegsgefangene berichten&amp;#039;&amp;#039;. Herausgegeben von der Stadt Bad Kreuznach, Bad Kreuznach 1987.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Mahnmal Feld des Jammers}}&lt;br /&gt;
* [https://www.bretzenheim.de/project/feld-des-jammers/ Feld des Jammers]&lt;br /&gt;
* [https://www.kuladig.de/Objektansicht/KLD-345480 Kriegsgefangenenlager bei Bretzenheim]&lt;br /&gt;
* [https://www.lpb.rlp.de/fileadmin/files/Blaetter_zum_Land/BRZ_BzL_Rheinwiesenlager_Nr.63_web_.pdf BLÄTTER ZUM LAND Nr.63: Kriegsgefangenschaft in den Rheinwiesenlagern (1945 bis 1948) (PDF)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kriegsgefangenenlager der Vereinigten Staaten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige militärische Einrichtung der Vereinigten Staaten in Deutschland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutsche Geschichte (Nachkriegszeit)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gedenkstätte des Zweiten Weltkriegs in Rheinland-Pfalz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rheinland-Pfälzische Geschichte (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Naheland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Hunsrück)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kriegsgefangenenlager (Zweiter Weltkrieg)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=49.86977090838487|EW=7.889492511749268|type=landmark|region=DE-RP}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Achim Berg</name></author>
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