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	<title>Feinmotorik - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-11T09:10:32Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Feinmotorik&amp;diff=255567&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Thomas Dresler: Commonscat mit Helferlein hinzugefügt</title>
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		<updated>2025-12-09T20:54:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Commonscat mit &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Wurgl/8Schwestern&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Wurgl/8Schwestern (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Helferlein&lt;/a&gt; hinzugefügt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:A-kid-drawing-or-writing.jpg|mini|[[Manuelles Schreiben]] ist eine anspruchsvolle feinmotorische Tätigkeit]]&lt;br /&gt;
Unter &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Feinmotorik&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; wird eine durch bestimmte neurologische Untersuchungstechniken nachprüfbare [[Willkürmotorik]] verstanden. Es handelt sich dabei um [[Phylogenese|entwicklungsgeschichtlich]] ausgereifte Bewegungsabläufe isolierter Muskelgruppen im Gegensatz zu sogenannten [[Differenzierung (Biologie)|undifferenzierten]], grobmotorischen [[Synergie#Physiologie und Anatomie|Synergien]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;BroserTKD&amp;quot; /&amp;gt; Nach dem [[Biogenetisches Grundgesetz|biogenetischen Grundgesetz]] sei vor allem bei Kindern auf die Entwicklung feinmotorischer Fähigkeiten zu achten.&amp;lt;!--  &amp;lt;&amp;lt;  Worin genau besteht der Zusammenhang? Bitte genauer ausführen. --&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Feinmotorische Entwicklung bei Kindern [https://www.prittworld.com/germany/www/de/consumer/kreativitat-und-lernen/kreatives-basteln-lernen/fine-motor-skills.html online]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;Feinmotorik&amp;#039;&amp;#039; kann als Teil der &amp;#039;&amp;#039;[[Geschicklichkeit]]&amp;#039;&amp;#039; und der &amp;#039;&amp;#039;Körperbeherrschung&amp;#039;&amp;#039; verstanden werden, wobei letzterer Begriff eher im Zusammenhang mit dem [[Balancieren|Gleichgewicht]] oder der Bewegung des gesamten Körpers verstanden wird, als mit Bewegungsabläufen, die bei ansonsten ruhendem Körper ausgeführt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Untersuchungstechniken ==&lt;br /&gt;
Zu den speziellen feinmotorischen Untersuchungstechniken der [[Motorik]] zählt die Prüfung der [[Diadochokinese]]. Dabei kann es zu Verlangsamung oder Ausfall oder zur Störung der seitengleichen und synchronen Ausführung von [[Antagonist (Muskel)|antagonistischen]] Bewegungen (etwa der rechten und linken Hand) kommen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;MasuhrNEM&amp;quot; /&amp;gt; Der deutsche Psychiater [[Hans-Joachim Haase (Mediziner)|Hans-Joachim Haase]] (1922–1997) hat sich eingehend mit feinmotorischen Studien beschäftigt und infolgedessen einen Handschrifttest entwickelt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HaaseTMP&amp;quot; details=&amp;quot;S. 137 ff. zu Stw. „Handschrifttest“.&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;DegkwitzLPP&amp;quot; details=&amp;quot;S. 119 zu Stw. „Handschriftenproben“.&amp;quot; /&amp;gt; Dies geschah wegen sehr unterschiedlicher individueller [[Neuronale Plastizität|Dispositionen]] zu erwünschten und unerwünschten Wirkungen bei der Behandlung von Patienten mit Psychopharmaka, speziell mit [[Neuroleptikum|Neuroleptika]]. Das individuelle Ansprechen auf diese Mittel bzw. die Bereitschaft, mit prinzipiell unerwünschten Nebenwirkungen auf die Verabreichung von Neuroleptika zu reagieren, schwankt um das 1- bis 15fache einer bestimmten Mindestdosis, die überhaupt Reaktionen hervorruft.&amp;lt;ref name=&amp;quot;DegkwitzLPP&amp;quot; details=&amp;quot;S. 119 zu Stw. „individuelle Empfindlichkeit“.&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;HaaseTMP&amp;quot; details=&amp;quot;S. 152 zu Stw. „individuelle Disposition“.&amp;quot; /&amp;gt; Es ergab sich daher die Notwendigkeit, diese Mittel einschleichend zu dosieren, d.&amp;amp;nbsp;h. in langsam ansteigender Dosierung zu verabreichen. Auf diese Weise sollten Überdosierungen und insbesondere irreversible Langzeitnebenwirkungen vermieden werden. Haase und mit ihm andere Autoren behaupteten, dass die antipsychotische und feinmotorisch leichtgradig einschränkende Wirkung (Hypokinesie) von Neuroleptika miteinander notwendigerweise [[Korrelat (Psychologie)|korrelieren]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;HaaseTMP&amp;quot; details=&amp;quot;S. 147 zu Stw. „notwendige Korrelation zwischen antipsychotischer Wirkung und feinmotorischer Hypokinesie“.&amp;quot; /&amp;gt; Dies wurde jedoch schon immer als zweifelhaft angesehen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Otto Heinrich Arnold]]: Wien. med. Wschr. 110, 250 (1960).&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Rudolf Degkwitz (junior)|Rudolf Degkwitz]] (1920–1990) äußert Bedenken, die antipsychotische Wirksamkeit der Medikamente auf deren extrapyramidal-motorische Komponente zu verengen, was dem Begriff der [[Neurolepsie]] widerspreche.&amp;lt;ref name=&amp;quot;DegkwitzLPP&amp;quot; details=&amp;quot;S. 7, 119 zu Stw. „Neurolepsie“.&amp;quot; /&amp;gt; Zweifel erschienen in besonderer Weise angebracht, nachdem sogenannte [[Atypisches Neuroleptikum|atypische Neuroleptika]] entwickelt worden waren, die nur geringe extrapyramidale Nebenwirkungen zeigten. Dennoch ist die vorsichtige Dosierung zur Vermeidung von [[Spätdyskinesien]] allgemein anerkannt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;DegkwitzLPP&amp;quot; details=&amp;quot;S. 119 zu Stw. „Vermeiden von Spätschäden“.&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kälte ==&lt;br /&gt;
Kälte kann die Feinmotorik beträchtlich beeinträchtigen, weil sie die Funktionsweise der Muskeln, Nerven und die Durchblutung beeinflussen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Muskelzittern ist für das Erwärmen der Muskeln da, erschwert jedoch ebenfalls ruhige und genaue Bewegungen der Finger.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.aerzte.de/gesundheitsratgeber/so-beeinflusst-kaelte-unseren-koerper |titel=So beeinflusst Kälte unseren Körper |werk=Ärzte.de |zugriff=2024-12-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kälte verlangsamt die Übertragung der Nervenimpulse. Da die Nerven Signale vom Gehirn zu den Muskeln senden, kann das zu einer Verzögerung oder Ungenauigkeit bei den Bewegungen führen. Die Muskeln reagieren deshalb langsamer, was feinmotorische Aufgaben erschwert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.scinexx.de/news/biowissen/gefrierschutz-fuer-nervenimpulse/ |titel=Gefrierschutz für Nervenimpulse |werk=Scinexx.de |zugriff=2024-12-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kälte verursacht eine Versteifung der Muskeln und Gelenke. Das bedeutet, dass es schwieriger wird, die Finger und Hände präzise zu bewegen. Bewegungen fühlen sich unflexibel an, was dazu führt, dass feinmotorische Aufgaben wie das Schreiben oder das Halten kleiner Gegenstände schwieriger und ungenauer werden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://elhks.de/wenn-kaelte-den-koerper-laehmt-leben-mit-seltener-muskelerkrankung/ |titel=Wenn Kälte den Körper lähmt – Leben mit seltener Muskelerkrankung |werk=ELHKS.de |zugriff=2024-12-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei kalten Verhältnissen zieht sich die Haut zusammen, um die Wärme im Körper zu behalten. Dies reduziert die Durchblutung in den Extremitäten (Händen und Fingern). Weniger Blut bedeutet, dass weniger Sauerstoff und weniger Nährstoffe zu den Muskeln und Nerven gelangen, was die Feinmotorik negativ beeinflusst. Das führt häufig zu einem Taubheitsgefühl oder Kribbeln, welches präzise Bewegungen schwieriger macht.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.helios-gesundheit.de/magazin/news/03/winterekzem/ |titel=Winterekzem |werk=Helios Gesundheit |zugriff=2024-12-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kälte reduziert das Tastempfinden in den Händen und Fingern, da die Nerven weniger empfindlich auf Berührungsreize reagieren. Wenn man weniger spürt, wird es schwieriger, den Druck richtig einzuschätzen oder sicher nach kleinen Objekte zu greifen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.dasgehirn.info/wahrnehmen/fuehlen/aussenstelle-des-gehirns |titel=Außenstelle des Gehirns |werk=DasGehirn.info |zugriff=2024-12-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Motor skills|Feinmotorik}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;BroserTKD&amp;quot;&amp;gt;[[Fritz Broser]]: &amp;#039;&amp;#039;Topische und klinische Diagnostik neurologischer Krankheiten.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage, U&amp;amp;S, München 1981, ISBN 3-541-06572-9; S.&amp;amp;nbsp;134 ff. zu Stw. „Prädilektionshaltung“.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;DegkwitzLPP&amp;quot;&amp;gt;[[Rudolf Degkwitz (junior)|Rudolf Degkwitz]]: &amp;#039;&amp;#039;Leitfaden der Psychopharmakologie&amp;#039;&amp;#039;. Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft, Stuttgart 1967&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;HaaseTMP&amp;quot;&amp;gt;[[Hans-Joachim Haase (Mediziner)|Hans-Joachim Haase]]: &amp;#039;&amp;#039;Therapie mit Psychopharmaka und anderen seelisches Befinden beeinflussenden Medikamenten&amp;#039;&amp;#039;. 4. Auflage, F. K. Schattauer, Stuttgart 1977, ISBN 3-7945-0490-9&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;MasuhrNEM&amp;quot;&amp;gt;[[Karl F. Masuhr]]: &amp;#039;&amp;#039;Neurologie&amp;#039;&amp;#039;. Hippokrates Stuttgart 1989, ISBN 3-7773-0840-4; S. 42, 72 zu Stw. „Feinmotorik“.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Neurologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Psychiatrie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Thomas Dresler</name></author>
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