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	<title>Feindsender - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Feindsender&amp;diff=803756&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;TaxonBot: Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links</title>
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		<updated>2026-04-16T17:57:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Feindsender.jpg|mini|Sendeplan eines US-Radiosenders in Europa während des Zweiten Weltkriegs]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Begriff &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Feindsender&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; wurde im [[NS-Staat]] während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] geprägt und bezeichnete [[Hörfunk|Radiostationen]], deren Hören durch die [[Nazismus|Nazis]] verboten war. In der Sprache der Nationalsozialisten waren dies ausländische Sender, einschließlich Sender aus neutralen Ländern. Sogar das Hören von Rundfunkprogrammen aus mit dem NS-Staat verbündeter Länder, wie zum Beispiel Italien, fiel unter das Rundfunkverbot. Da nationalsozialistische Stellen die Sendungen gezielt abhörten und zahlreiche Mitschnitte anfertigten, sind in historischen Archiven zahlreiche Originaltonbeispiele erhalten.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.wissenschaft-shop.de/hoerbuecher-dvd-musik/Geheime-Sender-8-Hoer-CDs.html. Abgerufen am 21. Februar 2025.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hintergrund ==&lt;br /&gt;
Mit [[Überfall auf Polen|Kriegsbeginn 1939]] wurden vom [[Zeit des Nationalsozialismus|NS-Regime]] zahlreiche neue Gesetze und Verbote eingeführt, darunter die „[[Verordnung über außerordentliche Rundfunkmaßnahmen]]“ vom 1. September 1939. Sie bedrohte das Hören ausländischer Rundfunksender mit hohen Strafen. Hörer satirischer Beiträge oder Musiksendungen wie [[Jazz]] und [[Swing (Musikrichtung)|Swing]] kamen oft mit einer Verwarnung durch die [[Geheime Staatspolizei|Gestapo]] davon, mussten aber auch mit dem Einzug des [[Volksempfänger|Rundfunkgerätes]] oder gar einer [[Gefängnisstrafe]] rechnen. Verbreitung von abgehörten Nachrichten der &amp;#039;&amp;#039;Feindsender&amp;#039;&amp;#039; konnte mit [[Zuchthaus]] oder sogar mit dem [[Todesstrafe|Tode bestraft]] werden. Der [[Wehrkraftzersetzung|Wehrkraftzersetzungs-Paragraf]] wurde im Laufe des Krieges immer weiter ausgelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schnell entwickelte sich der [[Londoner Rundfunk|deutschsprachige Dienst]] der Londoner [[British Broadcasting Corporation|BBC]] zum stärksten ausländischen &amp;#039;&amp;#039;Feindsender&amp;#039;&amp;#039;, ebenso galt [[Radio Vatikan]] als &amp;#039;&amp;#039;Feindsender&amp;#039;&amp;#039;. Weitere ausländische, in Deutschland gehörte Sender waren [[Stimme Russlands|Radio Moskau]], [[Radio Oranje]], eine Sendung der Niederländischen Exilregierung in niederländischer Sprache auf der Welle der BBC, [[Radio Beromünster]] aus der Schweiz&amp;lt;ref&amp;gt;{{Toter Link |datum=2018-04 |url=http://www.badische-zeitung.de/template/_nwas_vorlagen/load_ole_pdf.php?ref=DOLE%2Fq%2A82r36gjqjoh801oq35v |text= |archivebot=2018-04-09 16:41:00 InternetArchiveBot}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und die britischen [[Rundfunkpropaganda im Zweiten Weltkrieg|Propagandasender]] in deutscher Sprache. Diese agierten als Tarnsender, da sie vorgaben, deutsche Sender zu sein, in Wahrheit jedoch von britischer Seite zum Zweck der Verwirrung und Zersetzung betrieben wurden. Dazu zählen zum Beispiel [[Gustav Siegfried 1]], der [[Kurzwellensender Atlantik]] oder der [[Soldatensender Calais]] (siehe [[Clandestine-Radio]]). Zeitweise waren weitere [[Schwarzsender]] in Funktion: Der [[Freiheitssender der Deutschen Freiheitspartei]] sendete von einem im Ärmelkanal kreuzenden Fischkutter aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Paper tag on Volksempfaenger radios german.gif|mini|Auf [[Volksempfänger]]n wurde eine Warnung vor dem Abhören von &amp;#039;&amp;#039;Feindsendern&amp;#039;&amp;#039; angebracht.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Oznámení o popravě 1944.gif|mini|Zwei Todesurteile für den Umbau von Radioempfängern; 28. Januar 1944]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht nur das Hören von unerwünschten Sendern wurde mit Strafen belegt. Im September 1939 wurde auch eigenes Senden verboten: Alle [[Lizenz|Ermächtigungen]] der deutschen [[Reichspost]] wurden für ungültig erklärt. Sämtliche vorhandenen [[Funkgerät]]e deutscher [[Funkamateur]]e wurden ohne Entschädigung [[Enteignung|enteignet]] und eingezogen oder mussten beim Zustellpostamt abgeliefert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Deutsche, beispielsweise die [[Vierergruppen]], verbreiteten trotz des Verbots die Inhalte ausländischer Sender innerhalb des Landes. Der im Exil lebende Schriftsteller [[Thomas Mann]] rief über den deutschen Dienst der BBC „[[Deutsche Hörer!]]“ auf, der Welt ein Zeichen des Widerstandes und damit der Existenz des besseren Deutschlands zu geben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Flüsterwitz ==&lt;br /&gt;
Ein im Zweiten Weltkrieg erzählter Flüsterwitz bringt die Motivation für deutsche Radiohörende, ausländische Sender zu hören, wie folgt auf den Punkt: „Was hört man im deutschen Radio? Deutschland über alles. Und was hört man im ausländischen Radio? Alles über Deutschland.“&amp;lt;ref&amp;gt;[[Franz Richard Reiter]]: &amp;#039;&amp;#039;Als Radiohören gefährlich war. Radio im Widerstand, Radio als Waffe&amp;#039;&amp;#039;. In: Medien Journal 1/1993, S. 3. https://netlibrary.aau.at/download/pdf/9639303.pdf. &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Empfang von Radiosendern in Südwestdeutschland ==&lt;br /&gt;
Hensle weist auf die besonderen Empfangsbedingungen im sogenannten &amp;#039;&amp;#039;Dreiländereck&amp;#039;&amp;#039; in Südwestdeutschland während der NS-Zeit hin. In dieser Gegend waren deutschsprachige Rundfunkstationen wie [[Radio Straßburg]] (bis 1940) sowie der mit 100 kW ausstrahlende, neutrale Schweizer Sender Radio Beromünster besser zu empfangen als der auf einer Nachbarfrequenz sendende und der NS-Propaganda unterworfene [[Reichssender Stuttgart]]. Zudem hatte der Stuttgarter Sender täglich nach 20 Uhr sein Programmende und wurde regelmäßig auf den [[Reichssender Breslau]] aufgeschaltet, sofern kein Luftalarm verkündet wurde, was das Komplettabschalten des deutschen Radioprogramms in der betroffenen Region zur Folge hatte, um angreifenden Flugzeugen die Peilung zu erschweren. Als Folge war im Südwesten kein deutscher Mittelwellensender empfangbar, so dass auf den schweizerischen, sogenannten &amp;#039;&amp;#039;Feindsender&amp;#039;&amp;#039; umgeschaltet wurde, um überhaupt ein Programm auf dem Volksempfänger zu hören. Dieser Umstand wurde vom [[Sicherheitsdienst des Reichsführers SS|Sicherheitsdienst]] beklagt, ohne Abhilfe schaffen zu können.&amp;lt;ref&amp;gt;Michael P. Hensle: &amp;#039;&amp;#039;Strafurteilen zum Trotz sein Ohr dem Ausland geliehen&amp;#039;&amp;#039;. S. 142. https://regionalia.blb-karlsruhe.de/frontdoor/deliver/index/docId/17759/file/BLB_Hensle_Auslaendischer_Sender.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Feindsender zu DDR-Zeiten ==&lt;br /&gt;
Der Ausdruck &amp;#039;&amp;#039;Feindsender&amp;#039;&amp;#039; findet sich explizit auch in den Akten der [[Stasi]].&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.ddr-im-blick.de/jahrgaenge/jahrgang-1956/report/westliche-presse-und-rundfunkberichte-zur-situation-in-der-ddr/. Abgerufen am 20. November 2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie verfolgte Hörer, die den von ihr auch als &amp;#039;&amp;#039;Hetzsender&amp;#039;&amp;#039; bezeichneten Londoner Rundfunk der BBC hörten und sich durch Zuschriften über Deckadressen in Berlin-West an die von 1955 bis 1974 wöchentlich ausgestrahlte Rundfunksendung [[Londoner Rundfunk#Briefe ohne Unterschrift|&amp;#039;&amp;#039;Briefe ohne Unterschrift&amp;#039;&amp;#039;]] wandten. Den Schüler Karl-Heinz Borchardt, dem die Kontaktaufnahme und die freimütigen Schilderungen seiner Meinung zum Alltag in der DDR als mehrfach versuchte staatsfeindliche Hetze ausgelegt wurden,&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.mfk-frankfurt.de/wp-content/uploads/Briefe-ohne-Unterschrift_Steckbrief-Borchardt.pdf. Abgerufen am 20. November 2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; verurteilte ein Gericht am 29. März 1971 zu einer Freiheitsstrafe von zwei Jahren.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Susanne Schädlich]]: &amp;#039;&amp;#039;Briefe ohne Unterschrift&amp;#039;&amp;#039;. &amp;#039;&amp;#039;Wie eine BBC-Sendung die DDR herausforderte&amp;#039;&amp;#039;, Albrecht Knaus Verlag, München 2017, ISBN 978-3-8135-0749-2, S. 116 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Liste von Feindsendern (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* [[Londoner Rundfunk]], der deutschsprachige Dienst der [[BBC]]&amp;lt;br&amp;gt;Beginn der deutschen Ausstrahlungen im September 1938 mit der Rede von Premierminister Chamberlain.&lt;br /&gt;
* [[Gustav Siegfried 1]]&amp;lt;br&amp;gt;Erfolgreichster, weil meistgehörter britischer Geheimsender, der bewusste Irreführung betrieb. Geleitet von [[Sefton Delmer]], sendete er von Mai 1941 bis November 1943. &lt;br /&gt;
* [[Deutscher Kurzwellensender Atlantik]]&amp;lt;br&amp;gt;Britischer Geheimsender, geleitet von Sefton Delmer, sendete von Februar 1943 bis Mai 1945 und wandte sich an deutsche [[U-Boot]]-Besatzungen.&lt;br /&gt;
* [[Soldatensender Calais]] (später &amp;#039;&amp;#039;Soldatensender West&amp;#039;&amp;#039;)&amp;lt;br&amp;gt;Gründung des Geheimsenders am 24. Oktober 1943, weil ein neuer, leistungsstarker Mittelwellensender in Sussex nicht ausgelastet war. Die freien Kapazitäten wurden Sefton Delmer zur Verfügung gestellt. Zu den Mitarbeitern gehörten [[Otto John]] und [[Karl Theodor zu Guttenberg (Politiker, 1921)|Karl Theodor von und zu Guttenberg]]. Inhalte und Struktur waren weitgehend identisch mit dem „Kurzwellensender Atlantik“ (s.&amp;amp;nbsp;o.), Zielgruppe waren das deutsche Heer und die Luftwaffe. Der Soldatensender strahlte täglich ein durchgehendes live-Programm von 20.30 bis 24.00 Uhr aus. Das Programm erweckte den Eindruck, als handele es sich um einen deutschen Wehrmachtssender. Die perfekte Tarnung gelang für lange Zeit, indem bei den Deutschen beliebte Musik, Sportergebnisse und Berichte von Ereignissen in Deutschland gesendet wurden. Gelegentlich wurden aber auch moralzersetzende Infos eingestreut. Hitler wurde nie persönlich angegriffen, sondern immer nur Leute aus seiner Umgebung. &lt;br /&gt;
* Radio Christus König&amp;lt;br&amp;gt;Britischer Schwarzsender, der von [[Sefton Delmer]] über das Hauptquartier des [[Political Warfare Executive]] (PWE) betrieben wurde. Er sendete vom 15. September 1942 bis 19. April 1945 auf wechselnden Kurzwellenfrequenzen. Mit einer Gesamtsendedauer von 31 Monaten war dieser Geheimsender, der von Pater Elmar Eisenberger als Redakteur und Sprecher gestaltet wurde, der am längsten aktive britische Tarnsender überhaupt. Er gab vor, ein kirchlicher Sender zu sein, der Deutschland die „gerechte Strafe Gottes“ in Form einer militärischen Niederlage wegen seiner Gefolgschaft zu falschen Führern in Aussicht stellte.&amp;lt;ref&amp;gt;Conrad Pütter: &amp;#039;&amp;#039;Rundfunk gegen das &amp;quot;Dritte Reich&amp;quot;. Ein Handbuch&amp;#039;&amp;#039;. K.G.Saur Verlag, München, London, New York, Oxford, Paris 2016, ISBN 3-598-10470-7, S. 117 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Voice of America|Voice of America / Stimme Amerikas]]&amp;lt;br&amp;gt;Wichtiger Teil des staatseigenen Kurzwellennetzes der USA seit Ende 1942, sendend auf einer Vielzahl von Kurzwellenfrequenzen, um deutsche Störsenderaktivitäten zu überfordern. Offizielle Trägerinstitution war bis Juni 1942 der Coordinator of Information, danach bis Kriegsende  1945 das „[[United States Office of War Information|Office of War Information]]“.&amp;lt;ref&amp;gt;Pütter, S. 142 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die &amp;#039;&amp;#039;VoA&amp;#039;&amp;#039; produzierte Nachrichtensendungen, Hörspiele, Musik- und Unterhaltungssendungen und Sendereihen wie „We fight back“. Zahlreiche der bis zu 65 Programme täglich wurden von anderen US-amerikanischen Binnensendern übernommen, aber auch von &amp;#039;&amp;#039;ABSiE&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Radio Luxemburg&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
* [[American Broadcasting Station in Europe / ABSiE]]&amp;lt;br&amp;gt;Seit 1944 offizielles Sprachrohr der US-Regierung für Europa. Redaktion in London.&lt;br /&gt;
* [[RTL – Deutschlands Hit-Radio|Radio Luxemburg]]&amp;lt;br&amp;gt;Sendete nach der Befreiung Luxemburgs seit September 1944 als offizielles Sprachrohr des [[Supreme Headquarters Allied Expeditionary Force|Alliierten Hauptquartiers]]. Leiter des deutschen Dienstes war [[Hans Habe]]. &lt;br /&gt;
* [[Sender 1212]]&amp;lt;br&amp;gt;US-amerikanischer Geheimsender in Luxemburg, der sich zwischen Dezember 1944 und Ende April 1945 an die deutsche Bevölkerung im Rheinland richtete und sich als Sprachrohr einer rheinischen Separatistengruppe tarnte. Er hatte ein ähnliches Konzept wie der Soldatensender Calais (s.&amp;amp;nbsp;o.).&lt;br /&gt;
* [[Stimme Russlands|Radio Moskau]]&amp;lt;br&amp;gt;Offizielles Sprachrohr der UdSSR seit 1929 in deutscher Sprache. Wöchentliche Sendezeit 76 Stunden (November 1944). Im Gegensatz zur BBC schrieben deutsche Mitarbeiter im Wesentlichen die deutschen Programme. &lt;br /&gt;
* [[Geisterstimme]]&amp;lt;br&amp;gt;Unregelmäßige Sendungen deutscher Emigranten aus Moskau, zwischen 1941 und 1944, immer dann, wenn [[Stimme Russlands|Radio Moskau]] Sendekapazitäten frei hatte.&lt;br /&gt;
* [[Sender „Freies Deutschland“]]&amp;lt;br&amp;gt;Sender des „[[Nationalkomitee Freies Deutschland]]“ von Juli 1943 bis September 1945 von Moskau aus. Außenstellen in den Kriegsgefangenenlagern Lumjowo und Krasnogorsk. Programme aus Kommentaren, Nachrichten, Aufrufen, aber auch kulturellen Beiträgen, Musiksendungen, Gottesdiensten sowie Grußsendungen kriegsgefangener Soldaten in die Heimat. Generäle wie Walther von Seydlitz und Friedrich Paulus richteten Aufrufe an die Heimat. &lt;br /&gt;
* [[Deutscher Freiheitssender 29,8]]&amp;lt;br&amp;gt;Einer der ersten antifaschistischen Schwarzsender der Exil-[[Kommunistische Partei Deutschlands|KPD]]. Sendebeginn Januar 1937 von einem Standort bei Madrid. &lt;br /&gt;
* [[Deutscher Freiheitssender 29,8#Neustart in Paris als Freier Deutschlandsender|Deutscher Freiheitssender]]&amp;lt;br&amp;gt;Tarnsender von französischen Regierungsstellen von September 1939 bis Juni 1940.&lt;br /&gt;
* [[Radio Strasbourg / Radiodiffusion Française]]&amp;lt;br&amp;gt;Seit 1930 deutschsprachiges Programm für die deutsche Minderheit in Elsaß-Lothringen. Ende der Sendetätigkeit im Juni 1940.&lt;br /&gt;
* [[Radio Oranje]]&amp;lt;br&amp;gt;Rundfunkprogramm der niederländischen Regierung im Exil von Sendern der BBC aus zwischen Mai 1940 und Mai 1945.&amp;lt;ref&amp;gt;Liste nach: &amp;#039;&amp;#039;Der Kampf um die Ätherwellen: Feindpropaganda im Zweiten Weltkrieg&amp;#039;&amp;#039;. Hrsg. von Hans Sarkowicz und Michael Crone unter Mitarbeit des deutschen Rundfunkarchivs. Eichborn Verlag, Frankfurt a. Main 1990, S. 62–71. – Umfassend: Conrad Pütter: &amp;#039;&amp;#039;Rundfunk gegen das &amp;quot;Dritte Reich&amp;quot;: deutschsprachige Rundfunkaktivitäten im Exil, 1933–1945, ein Handbuch&amp;#039;&amp;#039;. Saur, München 1986, 388 Seiten ({{Google Buch|BuchID=IJ4EAAAAMAAJ}})&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Deutscher Volkssender]]&amp;lt;br&amp;gt;Nachfolgesender des Deutschen Freiheitssenders 29,8, sendete ab dem 10. September 1941.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Michael P. Hensle: &amp;#039;&amp;#039;Zwangsarbeiter als „Feindhörer“&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Jahrbuch für Forschungen zur Geschichte der Arbeiterbewegung]], Heft I/2004.&lt;br /&gt;
* Michael P. Hensle: &amp;#039;&amp;#039;Rundfunkverbrechen. Das Hören von „Feindsendern“ im Nationalsozialismus.&amp;#039;&amp;#039; Metropol, Berlin 2003, ISBN 3-936411-05-0 (&amp;#039;&amp;#039;Reihe Dokumente, Texte, Materialien&amp;#039;&amp;#039; 49).&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Michael Hensle |Titel=„Rundfunkverbrechen“ vor nationalsozialistischen Sondergerichten. Eine vergleichende Untersuchung der Urteilspraxis in der Reichshauptstadt Berlin und der südbadischen Provinz. |TitelErg=Dissertation |Ort=Berlin |Datum=2001 |Online=https://depositonce.tu-berlin.de/bitstream/11303/1505/1/Dokument_14.pdf |Format=PDF |KBytes=2321 |Abruf=2019-03-02 }}&lt;br /&gt;
* Karin Falkenberg: &amp;#039;&amp;#039;„Englisch inhalieren“ – Das Abhören ausländischer Sender während des Zweiten Weltkriegs.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Das Archiv]], hrsg. von [[Deutsche Gesellschaft für Post- und Telekommunikationsgeschichte|DGPT]], Heft 1/2011, {{ISSN|1611-0838}}, S. 34–38.&lt;br /&gt;
* Werner Röhr, Brigitte Berlekamp, Berliner Gesellschaft für Faschismus- und Weltkriegsforschung: &amp;#039;&amp;#039;Thema „Rundfunkverbrechen“ vor Sondergerichten.&amp;#039;&amp;#039; Organon, 1999.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://widerstand-in-mv.de/kategorien/rundfunkverbrechen/ Texte über &amp;quot;Rundfunkverbrechen&amp;quot; in Mecklenburg und Vorpommern]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutschland im Zweiten Weltkrieg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sprache des Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hörfunk (Nationalsozialismus)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rundfunk im Zweiten Weltkrieg]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;TaxonBot</name></author>
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