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	<title>Feind hört mit - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T16:10:29Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;CommonsDelinker: [[c:File:1943-1944_circa_Erich_Ludwig_Stahl_Plakat_zur_Anti-Spionage-Kampagne_&quot;Feind_hört_mit&quot;,_Die_vierte_Gruppe_macht_jetzt_...;_WW.jpg|1943-1944_circa_Erich_Ludwig_Stahl_Plakat_zur_Anti-Spionage-Kampagne_&quot;Feind_hört_mit&quot;,_Die_vierte_Gruppe_macht_jetzt_</title>
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		<updated>2026-02-26T06:24:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;[[c:File:1943-1944_circa_Erich_Ludwig_Stahl_Plakat_zur_Anti-Spionage-Kampagne_&amp;quot;Feind_hört_mit&amp;quot;,_Die_vierte_Gruppe_macht_jetzt_...;_WW.jpg|1943-1944_circa_Erich_Ludwig_Stahl_Plakat_zur_Anti-Spionage-Kampagne_&amp;quot;Feind_hört_mit&amp;quot;,_Die_vierte_Gruppe_macht_jetzt_&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Feind hoert mit.jpg|mini|Schild „Vorsicht bei Gesprächen! Feind hört mit!“]]&lt;br /&gt;
[[Datei:The enemy is listening.jpg|mini|Kampagne des [[United States Office of War Information]] (OWI)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Funkstation KL-43 IMG 1428.JPG|mini|Warnhinweis auf Funkstation der Schweizer Armee (Gerätemitte)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Feind hört mit!&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war eine innenpolitische Kampagne im [[Deutsches Reich 1933 bis 1945|Deutschen Reich]] vom 1.&amp;amp;nbsp;September 1939 bis Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] zur Abwehr von [[Spionage]] und [[Sabotage]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vergleichbare Kampagnen führten während des Krieges die Vereinigten Staaten (The Enemy is Listening&amp;amp;nbsp;– siehe nebenstehendes Plakat des [[United States Office of War Information|OWI]]), die [[Sowjetunion]] und Großbritannien ([[Loose lips sink ships]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kampagne ==&lt;br /&gt;
Die Kriegspropaganda suggerierte der Bevölkerung eine latente Bedrohungssituation und bot Lösungen an, wie damit umzugehen sei. Es gab dazu während des Krieges eine bekannte Plakat-Reihe mit dem „Feind hört mit-Schattenmann“, die wesentlich zu seiner Verbreitung beitrug. Darauf waren jeweils eine kleine Personengruppe zu sehen und im Hintergrund ein schräger schwarzer Schatten, der sie belauscht. Eine andere Abbildung stellt eine schnatternde Gans im Arbeitsanzug mit dem Titel „Schäm Dich, Schwätzer!“ dar. Zahlreiche Schilder an öffentlichen Fernsprechern warnten mit „Vorsicht bei Gesprächen! Feind hört mit!“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kampagne wurde über Printmedien wie &amp;#039;&amp;#039;[[Der Stürmer]]&amp;#039;&amp;#039; sowie über [[Kurzfilm]]e und [[Wochenschau]]en, die als [[Vorfilm]] in Kinos gezeigt wurden, verbreitet. Die Inszenierungen sollten dem Bürger bewusst machen und zeigen, an welchem spezifischen Verhalten „gefährliche“ oder „volksschädliche“ Personen mit Ausspähungsabsichten zu entlarven sind. Meist treten die Protagonisten diesen „auffälligen“ Personen beherzt entgegen und es gelingt ihnen, sie aufzuhalten oder an ihren vermeintlich gefährlichen Absichten zu hindern. Einige der Produktionen sind so beschaffen, dass die Protagonisten als Geschädigte zurückbleiben. Aus ihrem Schaden sollte der Zuschauer lernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
Die Parole war aus dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] übernommen worden. So erwähnte [[Alois Veltzé]] 1917 in einem Zeitschriftenartikel, dass „in jeder [[Kaverne]] mit Telephonstation das ominöse Taferl mit den wenigen, aber inhaltsreichen Worten: ‚Feind hört mit!‘“ gehangen habe.&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|dim|04|00|1917|1122|Frontbilder aus den Tiroler Bergen|AUTOR=[[Alois Veltzé]]|anno-plus=ja}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1930 veröffentlichte [[Hans Henning Grote]] den Sammelband „Vorsicht! Feind hört mit! Eine Geschichte der Weltkriegs- und Nachkriegsspionage“,&amp;lt;ref&amp;gt;Hans Henning Freiherr Grote (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Vorsicht! Feind hört mit! Eine Geschichte der Weltkriegs- und Nachkriegsspionage.&amp;#039;&amp;#039; Neufeld &amp;amp; Henius, Berlin 1930.&amp;lt;/ref&amp;gt; der Band enthielt „über 150 photographische Aufnahmen auf Tafeln“ und wurde in den Folgejahren wiederholt aufgelegt, so 1937 im 38. Tausend, 1941 in einer durchgesehenen Auflage und 1943 in einer auf 80 Seiten verkürzten Ausgabe des Luftwaffenführungsstabs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Film ==&lt;br /&gt;
Der Film „[[Achtung! Feind hört mit!]]“ wurde 1940 von der [[Terra Film]] von [[Arthur Maria Rabenalt]] gedreht, die Musik dazu kam von [[Franz Grothe (Komponist)|Franz Grothe]], [[Rudi Schuricke]] sang „Schenk mir dein Lächeln, Maria“. Darsteller waren [[René Deltgen]], [[Kirsten Heiberg]], [[Lotte Koch]], [[Michael Bohnen]], [[Elsa Wagner]], [[Josef Sieber (Schauspieler)|Josef Sieber]], [[Claire Reigbert]], [[Rudolf Schündler]], [[Ernst Waldow]], [[Karl Dannemann]], [[Rolf Weih]], [[Lola Müthel]], fliegerisch tätig war [[Beate Uhse]]. Das Drehbuch kam von [[Kurt Heuser (Drehbuchautor)|Kurt Heuser]] nach einer Idee von [[Georg C. Klaren]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{IMDb|tt0135746|Achtung! Feind hört mit!}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Funkamateure ==&lt;br /&gt;
Um die Übermittlung strategisch relevanter Informationen an den Gegner zu verhindern, wurde ab September 1939 der [[Amateurfunkdienst]] in 120 Staaten verboten, einschließlich Großbritannien, Kanada und ab Juni 1940 die USA. In Deutschland verloren die Lizenzen der [[Reichspost]] ihre Gültigkeit und wurde der Privatbesitz von Funkgeräten sofort verboten. Die Geräte wurden ohne Entschädigung enteignet und eingezogen oder mussten beim Zustellpostamt abgeliefert werden. Von den 250 Staaten, die vor Kriegsbeginn den Amateurfunkdienst erlaubten, gingen die Hälfte zur gleichen Zeit &amp;#039;&amp;#039;off air&amp;#039;&amp;#039;. Allerdings wurden während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] in [[NS-Staat|Deutschland]] mehr als hundert sogenannte [[Kriegsfunksendegenehmigung]]en erteilt, mit denen man [[Legalität|legal]] [[Sendeanlage|senden]] durfte.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.dj3jd.eu/home/chronik/kriegslizenzen.pdf &amp;#039;&amp;#039;Liste der Kriegsfunkgenehmigungsinhaber&amp;#039;&amp;#039;], Stand vom 25.&amp;amp;nbsp;August 1944, abgerufen am 30.&amp;amp;nbsp;August 2024.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Agenten ==&lt;br /&gt;
[[Subversion|Subversive]] alliierte [[Funksender|Funksende]]-Aktivitäten bestanden während des Krieges, durchgeführt von den geheimen Organisationen [[Office of the Coordinator of Information]], [[Special Operations Executive]] und der [[Military Intelligence Division]], die besonders in Frankreich, Norwegen, Italien, den Niederlanden, Jugoslawien, Algerien, Griechenland, Polen, Tschechoslowakei und der [[Alpen- und Donau-Reichsgaue|Ostmark]] aktiv waren, selten jedoch im „Altreich“. Für die [[Spionageabwehr]] solcher Aktivitäten war die [[Amt Ausland/Abwehr|Abwehr]] zuständig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Galerie ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Safety matches Welt-Hölzer Pst!.jpg|Streichhölzer mit Schattenmann&lt;br /&gt;
Datei:Carelesstalk.jpg|Poster des [[United States Office of War Information|OWI]] aus der Zeit 1941–1945&lt;br /&gt;
Datei:&amp;quot;Loose lips might sink ships&amp;quot; - NARA - 513543.jpg|US Poster –&amp;lt;br&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[[Loose lips sink ships|Loose lips might sink ships]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
Datei:Loose lips sinks ships WW2 poster.jpg|US Poster&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Andreas Fleischer, &amp;#039;&amp;#039;„Feind hört mit!“ Propagandakampagnen des Zweiten Weltkrieges im Vergleich&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Imaginarium&amp;#039;&amp;#039;, Band 2). Lit, Münster u.&amp;amp;nbsp;a. 1994, ISBN 3-8258-2023-8.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.dhm.de/lemo/html/wk2/propaganda/feind/index.html Deutsche Propagandakampagne „Feind hört mit!“] [[Deutsches Historisches Museum]]&lt;br /&gt;
* [http://museumofworldwarii.org/resistance.html Sende- und Peileinrichtungen, Sabotagewerkzeug] im Zweiten Weltkrieg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nachrichtendienstlicher Begriff]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geheimhaltung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Redewendung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Propaganda im Zweiten Weltkrieg]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;CommonsDelinker</name></author>
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