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	<title>Feierabendhaus Knapsack - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-04T03:40:44Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Feierabendhaus_Knapsack&amp;diff=1303091&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2025-32177-29: Neue Verwendung als Drehort</title>
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		<updated>2025-11-08T19:56:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Neue Verwendung als Drehort&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Hürth-Knapsack Germany Feierabendhaus-03.jpg|mini|hochkant=1.5|Feierabendhaus im [[Chemiepark Knapsack]]]]&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Feierabendhaus Knapsack&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Veranstaltungsgebäude im Industriestandort [[Chemiepark Knapsack]] im [[nordrhein]]ischen [[Knapsack (Hürth)|Hürth-Knapsack]]. Es wurde 1957 von dem Kölner Architekten [[Karl Hell]] erbaut und befindet sich in Besitz der [[Yncoris|Yncoris GmbH &amp;amp; Co. KG]]. Seit 1988 steht das Gebäude unter [[Denkmalschutz]], 1996 erfolgte die Einstufung als erhaltenswertes [[Kulturgut]] durch das Land Nordrhein-Westfalen. Nach dem hohen und hellen Foyer betritt man den 700 m² großen Saal mit einer Bühne von 140 m²; der große Saal kann bis zu 1.000 Sitzplätze aufnehmen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;seydel&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Joachim Seydel |Titel=Ein Hängedach von ovalem Grundriss |Sammelwerk=Deutsches Dachdecker-Handwerk |Band=23/24 |Datum=1957-12 |Seiten=830-834}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[https://www.feierabendhaus-knapsack.de/grosser-saal/ Großer Saal. Auf ganz großem Parkett.]&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;feierabendhaus-knapsack.de&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Baugeschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Dorton Arena.jpg|mini|Vorbild: [[Dorton Arena]] in Raleigh von 1951/52]]&lt;br /&gt;
Das Feierabendhaus wurde 1957 zum 50-jährigen Bestehen des Chemiestandorts Knapsack im Auftrag der 1951 gegründeten Knapsack-Griesheim Aktiengesellschaft gebaut und aus den Gewinnen der damals sehr gut laufenden Phosphorbetriebe finanziert. Für die Errichtung wurde ein [[Architektenwettbewerb]] ausgeschrieben, den der Kölner Architekt [[Karl Hell]] (1908–1999) für sich entscheiden konnte. Die Planungen für den Bau begannen 1955, das Gebäude sollte im Bereich der Zufahrten zu den Werksanlagen und des Verwaltungsgebäudes erbaut werden. Obwohl die werkseigene Bauabteilung den Entwurf wegen der gewagten [[Baukonstruktion]] erst ablehnte, konnte sich der Architekt durchsetzen und das Feierabendhaus in der von ihm gewünschten Weise bauen lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gebäude mit ovalem Grundriss ist circa 45 × 37 m groß. Hell wandte eine Konstruktion mit zwei halbrunden Randbögen an, die ein Hängedach allein durch Zugkraft bilden können. Das Gebäude braucht daher keine weiteren Innen- und Außenstützen. Das Dach besteht aus einem Netz mit vorgespannten Stahlkabeln,&amp;lt;ref&amp;gt;Bild: {{Webarchiv | url=http://www.gkkg1935.de/s/cc_images/cache_7651872.jpg | wayback=220190306043142 | text=&amp;#039;&amp;#039;Das Netz der Stahlkabel als sattelförmige Dachfläche.&amp;#039;&amp;#039;}}.  In: &amp;#039;&amp;#039;gkkg1935.de&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt; in das 1 × 1 m [[Stahlbeton]][[fertigteil]]e eingehängt und die Fugen mit [[Leichtbeton]] verfüllt wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;Bild: {{Webarchiv | url=http://www.gkkg1935.de/s/cc_images/cache_7651874.jpg | wayback=20190306043504 | text=&amp;#039;&amp;#039;Vorgefertigte Betonsegmente werden in das Hängedach eingehängt.&amp;#039;&amp;#039;}}. In: &amp;#039;&amp;#039;gkkg1935.de&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt; In Längsrichtung besteht die Dachform grundsätzlich aus Kettenlinien, aber durch die Querkabel etwas abweichend.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Koznietzka&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Kurt Koznietzki |Titel=Ein vorgespanntes Hängedach |Sammelwerk=Der Monierbauer |Nummer=Heft 3 |Datum=1957-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist ein Hängedach und Satteldach, aber kein hyperbolisches Paraboloid. Während der kurzen Bauzeit gab es viele bautechnische Probleme zu lösen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Koznietzka&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;seydel&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die gitterförmige Fassade der Außenwand ist großzügig mit Glasflächen ausgefacht, wodurch das Gebäude einen sehr fragilen und leichten Eindruck macht. Als Vorbild diente dem Architekten eine Mehrzweckhalle, die [[Dorton Arena]]. Sie entstand 1951/52 in [[Raleigh (North Carolina)|Raleigh]], [[North Carolina]], nach dem Entwurf von [[Matthew Nowicki|Maciej Nowicki]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Feierabendhaus Knapsack galt schon zur Zeit seiner Entstehung als herausragendes Beispiel für die Architektur der 1950er Jahre&amp;lt;ref name=&amp;quot;Baunetz&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[https://www.baunetz.de/meldungen/Meldungen-50er-Jahre-Feierabendhaus_in_Koeln_renoviert_15705.html Wirtschaftswunder. 50er-Jahre-Feierabendhaus in Köln renoviert.]&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[BauNetz]]&amp;#039;&amp;#039;, 14. Januar 2004.&amp;lt;/ref&amp;gt; und wurde 1988 unter Denkmalschutz gestellt. Darüber hinaus stufte 1996 das Land Nordrhein-Westfalen das Bauwerk als erhaltenswertes Kulturgut ein. Aufgrund seines markanten Erscheinungsbildes ist das Feierabendhaus als Vorbild für das [[Signet]] ([[Logo (Zeichen)|Logo]]) des Chemieparks Knapsack gewählt worden. Im Jahr 2004 erfolgte eine Renovierung des Gebäudes durch das Kölner Architekturbüro Halfmann Architekten.&amp;lt;ref&amp;gt;Baubeschreibung: [https://www.halfmann-architekten.de/architektur/innen/feierabendhaus-und-casino-knapsack/ &amp;#039;&amp;#039;Feierabendhaus und Casino, Knapsack. Umbau und Sanierung von Bar und Vorstandscasino aus den 50er Jahren.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Halfmann Architekten&amp;#039;&amp;#039;, aufgerufen am 20.&amp;amp;nbsp;Juni 2020.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;220&amp;quot; heights=&amp;quot;160&amp;quot; class=&amp;quot;center&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dreharbeiten zu &amp;quot;Für den unbekannten Hund&amp;quot; im Feierabendhaus in Hürth, Okt. 2005.jpg|Foyer mit Blick auf die Decke aus Betonfertigteilen&lt;br /&gt;
Feierabendhaus Knapsack 01.JPG|Feierabendhaus im Abendlicht&lt;br /&gt;
ISK Knapsack Einfahrt 1969.jpg|Einfahrt Knapsack 1969; Feierabendhaus und Phosphorfackeln.&lt;br /&gt;
ISK Knapsack Blick über Feierabendhaus.jpg|Blick über das Feierabendhaus auf das Werk Knapsack der [[Hoechst AG]], 1960er-Jahre&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bautyp ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Hyperbolische Paraboloidschale#Hyperbolisches Paraboloid und Hängedach und daher keine Schale|titel1=Sattelfläche und Hängedach}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Heutige Nutzung ==&lt;br /&gt;
Das Feierabendhaus dient vor allem als Veranstaltungsgebäude für Konzerte, Kongresse und Tagungen sowie für Ausstellungen und Fachmessen. Es verfügt über einen großen Saal mit einer geräumigen Bühne sowie diverse Nebenräume. Ausstellungen können im Foyer des Gebäudes präsentiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem ist das Feierabendhaus ein beliebter Drehort für Musikvideos, Fernsehserien und Spielfilme, so zum Beispiel für das Jugend-Drama „[[Für den unbekannten Hund]]“, die &amp;quot;Weihnachtsgeschichte&amp;quot; der Serie [[Pastewka (Fernsehserie)|Pastewka]] (als Rheinhalle Düsseldorf) oder das viel diskutierte [[ARD]]-[[Doku-Drama]] „[[Contergan (Film)|Contergan]]“. Ebenso ist das Feierabendhaus zu sehen in der filmischen Adaption „[[Anleitung zum Unglücklichsein (Film)|Anleitung zum Unglücklichsein]]“ sowie als „Popstars-Akademie“ in der 11. Staffel der Castingshow [[Popstars#11. Staffel (2015)|Popstars]]. Auch für die britische Fernsehserie &amp;#039;&amp;#039;[[Paranoid (Fernsehserie)|Paranoid]]&amp;#039;&amp;#039; (2020) wurde das Feierabendhaus als Kulisse genutzt, in diesem Fall als fiktive Polizeidienststelle in Düsseldorf. 2025 wurde das Gebäude in der Serie [[Wilsberg (Fernsehreihe)|Wilsberg]] als fiktiver Unternehmenssitz eines digitalen Sprachassistenten verwendet (Wilsberg: [[Wilsberg: Phantomtod|Phantomtod]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Günther Geisler, Horst Klassen, Volker Wirth: &amp;#039;&amp;#039;60 Jahre Feierabendhaus Knapsack.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Hürther Beiträge zur Geschichte, Kultur und Regionalkunde&amp;#039;&amp;#039; 96 (2017), {{ISSN|1868-4351}}, S.&amp;amp;nbsp;5–26, [https://www.chemiepark-knapsack.de/fileadmin/user_upload/Huerther-Beitraege_Feierabendhaus.pdf Volltext online] (PDF; 2,8&amp;amp;nbsp;MB), mit vielen Illustrationen.&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Helmut Neßeler |Titel=Das Feierabendhaus – Perle der Architektur in Knapsack |Sammelwerk=100&amp;amp;nbsp;Jahre Chemiestandort Knapsack|Herausgeber=[[Yncoris|InfraServ GmbH &amp;amp; Co. Knapsack KG]]|Jahr=2007}} [https://d-nb.info/98595597x/04 Inhaltsverzeichnis], {{DNB|98595597X}}.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Kongresse, Kultur, Kulinarisches: ... tagen, feiern und genießen. Feierabendhaus Knapsack.&amp;#039;&amp;#039; Hürth 2005, [https://nrw.digibib.net/search/hbzvk/record/HBZ:HT016587921 Broschüre].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.feierabendhaus-knapsack.de/ Internetpräsenz des Feierabendhauses]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[https://www.gkkg1935.de/unsere-veranstaltungen-2021/feierabendhaus-knapsack/ Unser Wohnzimmer, das Feierabendhaus Knapsack.]&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Große Knapsacker Karnevals-Gesellschaft]] 1935 e.&amp;amp;nbsp;V.&amp;#039;&amp;#039;, mit Baufotos als Diaschau.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[https://www.halfmann-architekten.de/architektur/innen/feierabendhaus-und-casino-knapsack/ Feierabendhaus und Casino, Knapsack. Umbau und Sanierung von Bar und Vorstandscasino aus den 50er Jahren.]&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Halfmann Architekten&amp;#039;&amp;#039;, aufgerufen am 20.&amp;amp;nbsp;Juni 2020.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=50/51/33/N |EW=6/51/04/E |type=landmark |region=DE-NW}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Seilnetzkonstruktion]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stahlbetonbau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk der Moderne in Nordrhein-Westfalen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Hürth]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal in Hürth]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Veranstaltungsstätte in Nordrhein-Westfalen|Hurth]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut in den 1950er Jahren]]&lt;/div&gt;</summary>
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