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	<title>Feierabend - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-30T08:41:12Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Feierabend&amp;diff=288954&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Wheeke: /* Literatur */</title>
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		<updated>2025-12-10T13:20:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Yaoundé - Day over.jpg|mini|Feierabend in [[Yaoundé]] (Foto: 2019)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Feierabend&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (von [[Mittelhochdeutsche Sprache#Spätmittelhochdeutsch|spätmittelhochdeutsch]] &amp;#039;&amp;#039;vīrabent&amp;#039;&amp;#039; „Vorabend eines Feiertags“) ist die [[Muße|Muße-]], [[Freizeit|Frei-]] und [[Erholungszeit|Ruhezeit]] und bezeichnet sowohl das Ende des [[Arbeitstag]]es (z.&amp;amp;nbsp;B. Dienstschluss) wie auch die freie Zeit danach bis zur Nachtruhe.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[https://www.duden.de/rechtschreibung/Feierabend Feierabend]&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Duden Onlinewörterbuch&amp;#039;&amp;#039;. Bibliographisches Institut GmbH – Dudenverlag. Abgerufen am 5. März 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Etymologie ==&lt;br /&gt;
Aus dem [[Latein|lateinischen]] Wort &amp;#039;&amp;#039;fēria&amp;#039;&amp;#039; für einen [[Wochentag]] bzw. kirchlichen Feiertag entwickelte sich das [[Althochdeutsche Sprache|althochdeutsche]] &amp;#039;&amp;#039;fîra&amp;#039;&amp;#039; mit der Bedeutung „Fest“ oder „Ruhe“ (im christlichen Sprachgebrauch vor allem ein Tag, der mit einer gottesdienstlichen Handlung begangen wurde). Hieraus wurde [[Mittelhochdeutsche Sprache|mittelhochdeutsch]] &amp;#039;&amp;#039;vîre&amp;#039;&amp;#039; für einen festlich begangenen Tag oder die Arbeitsruhe (woraus sich das [[Neuhochdeutsche Sprache|neuhochdeutsche]] Wort &amp;#039;&amp;#039;[[Feier]]&amp;#039;&amp;#039; entwickelte), wobei seit dem 12. Jahrhundert &amp;#039;&amp;#039;vîr-âbent&amp;#039;&amp;#039; den Vorabend eines Feiertages bezeichnete. Dieser Begriff wurde später im [[Frühneuhochdeutsche Sprache|Frühneuhochdeutschen]] (nach dem 16. Jahrhundert) unter dem Einfluss der Sprache der Handwerker umgedeutet zu „[Beginn der] Ruhezeit am Abend“.&amp;lt;ref&amp;gt;Etymologie und Wortbedeutung nach &amp;#039;&amp;#039;Kluge Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache&amp;#039;&amp;#039;, 24. Auflage, 2002.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Historisches ==&lt;br /&gt;
Bereits im [[Römisches Reich|Römischen Reich]] gab es Feiertags-Ausrufer, sogenannte [[Calator]]en. Wenn beispielsweise ein Opfer bevorstand, wurde den im Freien Arbeitenden der Feierabend angesagt. Bevor es in allen Häusern Uhren, gar [[Taschenuhr]]en für Einzelne gab, begann dieser tägliche Feierabend lange Zeit mit dem in katholischen Gegenden noch heute verbreiteten [[Angelusläuten|Angelus- oder Feierabendläuten]] um 18 Uhr, das alle zum gemeinsamen Abendgebet aufruft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom 17. bis ins 19. Jahrhundert sind außer dem gemeinsamen Gebet zahlreiche Feierabendbräuche („Feierabendgeschichten“) und -lieder wie &amp;#039;&amp;#039;Nun sich der Tag geendet hat&amp;#039;&amp;#039; (um 1670) überliefert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]] wurden [[Altersheim]]e „Feierabendheime“ genannt, in der BRD auch „Feierabendhäuser“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Redewendungen ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Jetzt machen wir Feierabend.&amp;#039;&amp;#039; (Synonym für „genug gearbeitet!“)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Jetzt ist (aber) Feierabend!&amp;#039;&amp;#039; (Kurzform: &amp;#039;&amp;#039;Feierabend!&amp;#039;&amp;#039;) für ein ärgerliches „Damit ist jetzt Schluss! Mir reicht’s!“&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Jetzt hat er seinen verdienten Feierabend&amp;#039;&amp;#039; (ein langjähriger Arbeitnehmer geht in Rente oder Pension).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Feierabend in der Kunst ==&lt;br /&gt;
* Als Motive in [[Gemälde]]n und Stichen, etwa zum Feierabend am Lande: z.&amp;amp;nbsp;B. „Lorscher Feierabend“ (Wandmalerei) im Rathaus zu [[Lorsch]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|text=&amp;#039;&amp;#039;Das Lorscher Rathaus und die Wandmalereien im Nibelungensaal&amp;#039;&amp;#039; |url=http://www.lorsch.de/stadt/kultur/rathaus.shtml |wayback=20090823083155 }} auf &amp;#039;&amp;#039;lorsch.de&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt;, [[William Edward Millner]] und [[Hans Thoma]] (Bauerngärten), [[Ludwig Richter]] (Serie, „Blaue Bücher“) sowie andere Motive: [[Carl Spitzweg]] (Idyllen und skurrile Szenen), [[Hans Baluschek]] (Gemälde im Märkischen Museum Berlin), [[Gerda Knauer]], [[Otto Modersohn]] u.&amp;amp;nbsp;v.&amp;amp;nbsp;a.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Als Motiv in der Musik – mehrfach im [[Volkslied|Volks-]] und [[Kunstlied]] (siehe [[#Historisches|oben]]), etwa bei [[Franz Schubert|Schubert]] im Lied &amp;#039;&amp;#039;Am Feierabend&amp;#039;&amp;#039; aus &amp;#039;&amp;#039;[[Die schöne Müllerin]]&amp;#039;&amp;#039; oder im volkstümlichen Kanon „Feierabend“ (Horch, es ruft der Glocke Ton&amp;amp;nbsp;…).&lt;br /&gt;
** Eine sehr bekannte Volksweise ist das Lied &amp;#039;&amp;#039;[[Feieromd]]&amp;#039;&amp;#039; ({{Audio|S Feieromd.mid|anhören}}) von [[Anton Günther (Volksdichter)|Anton Günther]].&lt;br /&gt;
** Auch von [[Peter Alexander]] gibt es ein Lied über den Feierabend, das 1977 veröffentlicht wurde.&lt;br /&gt;
* In der Literatur ist der Feierabend Thema in Gedichten von [[Emanuel Geibel]], [[Christian Morgenstern]], [[Hermann Hesse]] u.&amp;amp;nbsp;a.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Feierabend-Parken]]&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Hermann Bausinger]]: &amp;#039;&amp;#039;Feierabend&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Hessische Blätter für Volks- und Kulturforschung&amp;#039;&amp;#039;. Band 7/8 (1978), S. 27–34 ([http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:21-opus-64013 Volltext]).&lt;br /&gt;
* Witold Rybczynski: &amp;#039;&amp;#039;Am Freitag fängt das Leben an – eine kleine Geschichte der Freizeit.&amp;#039;&amp;#039; Rororo 1290 / Sachbuch 9389 (Original 1991), Hamburg 1993.&lt;br /&gt;
* Gottfried Korff: Kapitel &amp;#039;&amp;#039;Feierabend,&amp;#039;&amp;#039; in: [[Etienne François]], [[Hagen Schulze]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Erinnerungsorte,&amp;#039;&amp;#039; 3. Band. 3. Auflage. Beck, München 2001, S. 169–186.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|4153845-6}}&lt;br /&gt;
* [http://www.zeit.de/2013/04/Feierabend-Industrie-Puschendeutschland Artikel zum Thema Freizeit und Feierabend] in: Die Zeit, April 2013&lt;br /&gt;
* [https://www.bbc.com/worklife/article/20200929-how-feierabend-helps-germans-disconnect-from-the-workday &amp;#039;&amp;#039;How ‘Feierabend’ helps Germans disconnect from the workday.&amp;#039;&amp;#039;] Auf: &amp;#039;&amp;#039;bbc.com&amp;#039;&amp;#039; vom 7. Oktober 2020.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4153845-6}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kalender]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Urlaub und Erholung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wheeke</name></author>
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