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	<title>Fehrbellin - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Fehrbellin&amp;diff=137723&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Magipulus: BKS-Link korrigiert</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Fehrbellin&amp;diff=137723&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-02-04T16:59:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;BKS-Link korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Wappen            = Wappen Fehrbellin.png&lt;br /&gt;
|Breitengrad       = 52/48/51.7/N&lt;br /&gt;
|Längengrad        = 12/45/58.1/E&lt;br /&gt;
|Lageplan          = Fehrbellin in OPR.png&lt;br /&gt;
|Bundesland        = Brandenburg&lt;br /&gt;
|Landkreis         = Ostprignitz-Ruppin&lt;br /&gt;
|Höhe              = 40&lt;br /&gt;
|PLZ               = 16818&amp;lt;small&amp;gt; (Albertinenhof, Altfriesack, Deutschhof, Kuhhorst, Langen, Ribbeckshorst, Wall, Wustrau, Zietenhorst)&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;16833&amp;lt;small&amp;gt; (&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fehrbellin&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, Betzin, Brunne, Dechtow, Hakenberg, Karwesee, Königshorst, Lentzke, Linum, Protzen, Tarmow, Walchow)&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;16845&amp;lt;small&amp;gt; (Manker)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Vorwahl           = 033932&lt;br /&gt;
|Gemeindeschlüssel = 12068117&lt;br /&gt;
|LOCODE            = DE ZFE&lt;br /&gt;
|Adresse           = Johann-Sebastian-&amp;lt;br /&amp;gt;Bach-Str. 6&amp;lt;br /&amp;gt;16833 Fehrbellin&lt;br /&gt;
|Website           = [https://www.fehrbellin.de/ www.fehrbellin.de]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister     = Mathias Perschall&lt;br /&gt;
|Partei            = SPD&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fehrbellin&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (mit Betonung auf der letzten Silbe) ist eine [[amtsfreie Gemeinde]] im [[Landkreis Ostprignitz-Ruppin]] in [[Brandenburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Fehrbellin liegt etwa 60&amp;amp;nbsp;km nordwestlich von [[Berlin]] und 12&amp;amp;nbsp;km südlich von [[Neuruppin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der namensgebende Kernort der Gemeinde Fehrbellin liegt am Nordrand des [[Ländchen Bellin|Ländchens Bellin]], eines kleinen Höhenzuges. Größere Teile des Gemeindegebietes liegen im [[Havelländisches Luch|Havelländischen Luch]] südlich des Kernortes. Nördlich der Kernstadt erstreckt sich das vom [[Rhin]] durchflossene [[Rhinluch]], das hier nur drei&amp;amp;nbsp;Kilometer breit ist. An dieser Stelle wurde im späten [[Mittelalter]] die „Bellinsche [[Fähre]]“ betrieben, woraus sich der Name der Stadt entwickelte. Mit zunehmender [[Verlandung]] des [[Luch (Landform)|Luchs]] wurde anstelle der Fähre ein [[Damm (Wall)|Damm]] aufgeschüttet, der Fehrbellin mit [[Neuruppin]] verbindet. Nördlich des Rhinluches liegt die [[Ruppiner Platte]]. Fehrbellin gehört mit einer Fläche von 268&amp;amp;nbsp;km² zu den [[Liste der 100 flächengrößten Gemeinden Deutschlands|flächengrößten Gemeinden in Deutschland]]. Das Gemeindegebiet hat Anteil am Wald [[Zootzen (Wald)|Zootzen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gemeindegliederung ==&lt;br /&gt;
Die Gemeinde Fehrbellin setzt sich aus folgenden Ortsteilen, bewohnten Gemeindeteilen und Wohnplätzen zusammen:&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wohnplätze&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ortsteile ===&lt;br /&gt;
Die Gemeinde Fehrbellin gliedert sich in 17 Ortsteile:&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hauptsatzung&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Betzin]], [[Brunne (Fehrbellin)|Brunne]], [[Dechtow]], [[Deutschhof (Fehrbellin)|Deutschhof]], [[Hakenberg (Fehrbellin)|Hakenberg]], [[Karwesee]], [[Königshorst]], [[Langen (Fehrbellin)|Langen]], [[Lentzke]], [[Linum (Fehrbellin)|Linum]], [[Manker (Fehrbellin)|Manker]], [[Protzen]], Stadt Fehrbellin, [[Tarmow]], [[Walchow (Fehrbellin)|Walchow]], [[Wall (Fehrbellin)|Wall]], [[Wustrau-Altfriesack]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bewohnte Gemeindeteile ===&lt;br /&gt;
Bewohnte Gemeindeteile der Gemeinde Fehrbellin:&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hauptsatzung&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Ortsteil Deutschhof: Deutschhof, [[Dreibrück]], [[Kuhhorst]] und Ribbeckshorst.&lt;br /&gt;
* Ortsteil Langen: Langen und Dammkrug&lt;br /&gt;
* Ortsteil Königshorst: [[Königshorst]], [[Lobeofsund]], Mangelshorst, [[Nordhof (Fehrbellin)|Nordhof]], [[Sandhorst (Fehrbellin)|Sandhorst]], [[Fredenhorst]] und Seelenhorst&lt;br /&gt;
* Ortsteil Wustrau-Altfriesack: Wustrau, Altfriesack und [[Zietenhorst]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wohnplätze ===&lt;br /&gt;
Auf dem Gemeindegebiet existieren folgende Wohnplätze:&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wohnplätze&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Albertinenhof, Berlowshof, Hakenberger Schleuse, Lentzker Mühle, Lentzker Siedlung, [[Rollinsruhe]], Schäferei und Theresiendorf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Überblick ===&lt;br /&gt;
Am 28.&amp;amp;nbsp;Dezember 1216 wurde die Burgwardei „Belin“ (Fehrbellin) erstmals erwähnt, als der [[Bistum Brandenburg|Brandenburger]] Bischof [[Siegfried II. (Brandenburg)|Siegfried II.]] bei seiner Amtsübernahme dem Brandenburger Domkapitel seine [[Archidiakonat]]srechte bestätigte. Das [[Stadtrecht]] erhielt Fehrbellin 1294. Die Fähre über das Rhinluch und ein [[Knüppeldamm]] sind seit 1402 bezeugt. Fehrbellin liegt am [[Pilgerweg Berlin–Wilsnack]], der seit dem Ende des 14.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts begangen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der heutige Ortsteil Walchow wurde urkundlich erstmals 1445 als &amp;#039;&amp;#039;walchouw&amp;#039;&amp;#039; erwähnt. Im 17. Jahrhundert wurde der Ort vollständig zerstört. Im selben Jahrhundert siedelten sich Holländer und Pfälzer an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1616 wurde die Rhinbrücke nach Neuruppin errichtet. Seit Beginn des 17.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts diente die Feldberger Dorfkirche als Pfarrkirche für Fehrbellin und als Hauptkirche des Ländchens Bellin. [[Patronatsherr]]en waren zunächst die [[Bistum Havelberg|Bischöfe von Havelberg]], dann die Herren von Bellin zu Bellin, seit 1657 das kurfürstliche Amt zu Bellin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Langen, Manker, Walchow und Wustrau wurden im [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] 1638 durch kaiserliche Truppen niedergebrannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Schlacht bei Fehrbellin]] im [[Nordischer Krieg (1674–1679)|Schwedisch-Brandenburgischen Krieg]] besiegte der &amp;#039;&amp;#039;Große Kurfürst&amp;#039;&amp;#039; [[Friedrich Wilhelm (Brandenburg)|Friedrich Wilhelm von Brandenburg]] am {{JULGREGDATUM|28|6|1675}} die Schweden und eroberte nach diesem Sieg bis 1678 das von den Schweden beherrschte [[Schwedisch-Pommern]]. Aus diesem Anlass schenkte [[Wilhelm II. (Deutsches Reich)|Kaiser Wilhelm&amp;amp;nbsp;II.]] der Stadt Fehrbellin ein großes Reiterstandbild des Großen Kurfürsten. Es wurde von dem Berliner Bildhauer [[Fritz Schaper (Bildhauer)|Fritz Schaper]] geschaffen und am 18.&amp;amp;nbsp;Oktober 1902 enthüllt. Die Schlacht ist ein zentrales Handlungselement in [[Heinrich von Kleist]]s Drama [[Prinz Friedrich von Homburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im frühen 18. Jahrhundert wurde das Havelländische Luch, gegen Ende des Jahrhunderts das Rhinluch trockengelegt. Seit 1840 entwickelte sich der Torfabbau, der der Brennstoffversorgung Berlins diente, zum wichtigen Wirtschaftszweig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1880 führte die Strecke der [[Paulinenaue-Neuruppiner Eisenbahn]] durch Fehrbellin. Der Personenverkehr wurde 1970, der Güterverkehr 1995 eingestellt. 2011 wurde ein Radweg auf der ehemaligen Bahntrasse errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1940 bis 1945 bestand das &amp;#039;&amp;#039;[[Arbeitserziehungslager Fehrbellin]]&amp;#039;&amp;#039; (AEL), ein Frauen-Straflager der [[Geheime Staatspolizei|Geheimen Staatspolizei]]. Die Insassinnen, überwiegend ausländische [[NS-Zwangsarbeit|Zwangsarbeiterinnen]], mussten in der nahe gelegenen Bastfaserfabrik arbeiten. Nach dem Krieg produzierte die Fabrik als &amp;#039;&amp;#039;VEB Märkische Bastfaser&amp;#039;&amp;#039; weiter bis 1990.&amp;lt;ref&amp;gt;Cord Pagenstecher: &amp;#039;&amp;#039;Das Arbeitserziehungslager Fehrbellin in Nordwest-Brandenburg.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Zeitgeschichte regional. Mitteilungen aus Mecklenburg-Vorpommern.&amp;#039;&amp;#039; 6 (1). 2002, S. 112&amp;amp;nbsp;f. [http://www.cord-pagenstecher.de/pagenstecher-2002a-fehrbellin-zr.pdf (Online-Version als PDF; 24&amp;amp;nbsp;kB)]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.berliner-geschichtswerkstatt.de/fehrbellin.html Webseite zum Arbeitserziehungslager Fehrbellin auf berliner-geschichtswerkstatt.de]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verwaltungsgeschichte ===&lt;br /&gt;
Fehrbellin und seine heutigen Ortsteile Betzin, Brunne, Dechtow, Deutschhof, Karwesee, Königshorst, Lentzke, Linum, Tarmow&lt;br /&gt;
gehörten seit 1817 zum [[Landkreis Osthavelland|Kreis Osthavelland]], Hakenberg, Langen, Manker, Protzen, Walchow, Wall, Wustrau und Altfriesack zum [[Landkreis Ruppin|Kreis Ruppin]] in der [[Preußen|preußischen]] [[Provinz Brandenburg]]. Die Orte wurden 1952 in den [[Kreis Neuruppin]] im DDR-[[Bezirk Potsdam]] eingegliedert. Seit 1993 liegen sie im brandenburgischen Landkreis Ostprignitz-Ruppin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Juni 1992 schloss sich die Stadt Fehrbellin mit 16 Gemeinden aus dem damaligen [[Kreis Neuruppin]] (Wustrau-Altfriesack, Langen, Wall, Linum, Dechtow, Karwesee, Königshorst, Hakenberg, Brunne, Lentzke, Betzin, Protzen, Manker, Tarmow, Walchow und Deutschhof) zum Amt Fehrbellin zusammen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Zustimmung&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 7. Mai 2002 genehmigte das Ministerium des Innern den Zusammenschluss der Gemeinden Betzin, Deutschhof, Hakenberg, Karwesee, Königshorst, Manker, Tarmow, Wall und der Stadt Fehrbellin zur neuen Gemeinde Fehrbellin, der allerdings erst zum 26.&amp;amp;nbsp;Oktober 2003 rechtswirksam wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bildung der Gemeinde&amp;quot; /&amp;gt; Zum 26. Oktober 2003 wurden die restlichen Gemeinden des Amtes Fehrbellin, also Brunne, Dechtow, Langen, Lentzke, Linum, Protzen, Walchow und Wustrau-Altfriesack per Gesetz in die Gemeinde Fehrbellin eingegliedert. Das Amt Fehrbellin wurde gleichzeitig aufgelöst.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gemeindereform&amp;quot; /&amp;gt; Seither ist Fehrbellin eine [[Titularstadt]]. Formal ist das am Ortsteilnamen „Stadt Fehrbellin“ erkennbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerungsentwicklung ==&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr&lt;br /&gt;
! Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1875 || 2 675&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1890 || 2 282&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1910 || 1 839&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1925 || 1 765&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1933 || 2 156&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1939 || 2 223&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr&lt;br /&gt;
! Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1946 || 3 875&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1950 || 3 780&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1964 || 2 984&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1971 || 3 081&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1981 || 3 213&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1985 || 3 373&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr&lt;br /&gt;
! Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1990 || 3 292&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1995 || 3 042&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2000 || 3 045&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2005 || 9 278&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2010 || 8 771&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2015 || 8 829&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr&lt;br /&gt;
! Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2020 || 8 971&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2021 || 8 951&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2022 || 9 060&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2023 || 9 009&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2024 || 9 076&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gebietsstand des jeweiligen Jahres, Einwohnerzahl: Stand 31. Dezember (ab 1991)&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.statistik-berlin-brandenburg.de/Publikationen/stat_berichte/2015/SB_A01-99-10_2006u00_BB.pdf &amp;#039;&amp;#039;Historisches Gemeindeverzeichnis des Landes Brandenburg 1875 bis 2005. Landkreis Ostprignitz-Ruppin&amp;#039;&amp;#039;]. S. 14–17&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.statistik-berlin-brandenburg.de/statistiken/langereihen/dateien/Bevoelkerungsstand.xlsx &amp;#039;&amp;#039;Bevölkerung im Land Brandenburg von 1991 bis 2017 nach Kreisfreien Städten, Landkreisen und Gemeinden&amp;#039;&amp;#039;], Tabelle 7&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Amt für Statistik Berlin-Brandenburg (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Statistischer Bericht A I 7, A II 3, A III 3. Bevölkerungsentwicklung und Bevölkerungsstand im Land Brandenburg&amp;#039;&amp;#039; (jeweilige Ausgaben des Monats Dezember)&amp;lt;/ref&amp;gt;, ab 2011 auf Basis des [[Volkszählung in der Europäischen Union 2011|Zensus 2011]], ab 2022 auf Basis des [[Volkszählung in Deutschland 2022|Zensus 2022]]&amp;lt;ref&amp;gt;[https://download.statistik-berlin-brandenburg.de/6191b10ec8409fee/5c4eb36c5e85/SB_A01-04-00_2023j01_BBa.pdf Bevölkerungsfortschreibung auf Basis des Zensus 2022]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zunahme der Einwohnerzahl 2005 ist auf den Zusammenschluss mehrerer Gemeinden zur neuen Gemeinde Fehrbellin im Jahr 2003 zurückzuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Gemeindevertretung ===&lt;br /&gt;
Die Gemeindevertretung von Fehrbellin besteht entsprechend der Einwohnerzahl der Gemeinde&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://bravors.brandenburg.de/gesetze/bbgkwahlg#6 |titel=Gesetz über die Kommunalwahlen im Land Brandenburg |titelerg=§ 6 |werk= bravors.brandenburg.de |abruf=2025-05-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt; aus 18 Gemeindevertretern und dem hauptamtlichen Bürgermeister. Die [[Kommunalwahlen in Brandenburg 2024|Kommunalwahl am 9. Juni 2024]] führte bei einer Wahlbeteiligung von 62,6 % zu folgendem Ergebnis:&amp;lt;ref&amp;gt;[https://wahlergebnisse.brandenburg.de/12/300/20240609/gemeindevertretungswahl_land/ergebnisse_gemeinde_120680117117.html Ergebnis der Kommunalwahl am 9. Juni 2024]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable zebra&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Partei / Wählergruppe || Stimmenanteil&amp;lt;br&amp;gt;2019&amp;lt;ref&amp;gt;[https://wahlergebnisse.brandenburg.de/wahlen/KO2019/tabelleLandkreis.html#68117117 Ergebnis der Kommunalwahl am 26. Mai 2019]&amp;lt;/ref&amp;gt; || Sitze&amp;lt;br&amp;gt;2019 !! rowspan=&amp;quot;11&amp;quot;| !! Stimmenanteil&amp;lt;br&amp;gt;2024 || Sitze&amp;lt;br&amp;gt;2024&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | [[Christlich Demokratische Union Deutschlands|CDU]] || 24,7 % || 5 || 23,7 % || 4&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | Starke Dörfer || 26,0 % || 5 || 23,6 % || 4&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | [[Alternative für Deutschland|AfD]] || – || – || 20,3 % || 1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]] || 18,6 % || 3 || 12,8 % || 2&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | Kreisbauernverband Ostprignitz-Ruppin || – || – || {{0}}4,7 % || 1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | [[Die Linke]] || 13,5 % || 2 || {{0}}4,5 % || 1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | Pro Protzen || – || – || {{0}}3,7 % || 1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | [[Bündnis 90/Die Grünen]] || 10,5 % || 2 || {{0}}3,4 % || 1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | Brandenburgisches Dorf Walchow || {{0}}6,6 % || 1 || {{0}}3,4 % || –&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Insgesamt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;100 %&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;18&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;100 %&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;15&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Wahl 2024 entfielen auf die AfD vier Sitze, von denen drei unbesetzt bleiben, weil die Partei nur einen Kandidaten nominiert hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
* 1998–2003: Klaus-Peter Rolf&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.wahlen.brandenburg.de/sixcms/detail.php/lbm1.c.321030.de |text=Ergebnisse der Kommunalwahlen 1998 (Bürgermeisterwahlen) für den Landkreis Ostprignitz-Ruppin |wayback=20180413190306 |archiv-bot=2019-04-10 12:52:51 InternetArchiveBot}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2003–2019: Ute Behnicke (parteilos)&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.statistik-berlin-brandenburg.de/Publikationen/Stat_Berichte/2008/BVII3-6_2003_ehrenamtlicheBuergermeister.pdf Kommunalwahlen 26. Oktober 2003. Bürgermeisterwahlen], S. 29&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* seit 2019: Mathias Perschall (SPD)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Perschall wurde in der Bürgermeisterwahl am 1. September 2019 mit 50,9 % der gültigen Stimmen gewählt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://wahlen.brandenburg.de/wahlen/de/kommunalwahlen/ergebnisse/buergermeisterwahlen/ergebnisse/~h_01092019_12068117 Ergebnis der Bürgermeisterwahl am 1. September 2019]&amp;lt;/ref&amp;gt; Seine Amtszeit beträgt acht Jahre.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://bravors.brandenburg.de/gesetze/bbgkwahlg#74 Brandenburgisches Kommunalwahlgesetz, § 74]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
{{Wappenbeschreibung&lt;br /&gt;
|Kurzdarstellung = Wappen von Fehrbellin&lt;br /&gt;
|Blasonierung    = In Silber eine zweitürmige, rote Kirche mit gequadertem Mauerwerk als Unterbau und einem mit einer schwarzen Rosette belegten offenen Doppelbogenportal. Die Türme sind mit je vier schwarzen Fenstern sowie mit bezackten, beknauften und bekreuzten Spitzdächern versehen. Zwischen den Türmen ein wachsender, schwarzbekleideter und behüteter Mönchsrumpf.&lt;br /&gt;
|Zusatz          = Das Wappen wurde vom Erfurter [[Wappenkünstler|Heraldiker]] [[Frank Diemar]] gestaltet und am 18. Februar 1993 durch das Ministerium des Innern genehmigt.&lt;br /&gt;
|Quelle          = [https://service.brandenburg.de/service/de/adressen/kommunalverzeichnis/wappen/~wappen-der-stadt-fehrbellin-336855 Wappenangaben auf dem Dienstleistungsportal der Landesverwaltung des Landes Brandenburg]&lt;br /&gt;
|Begründung      = Über die Entstehungszeit des Wappens liegen keine Unterlagen vor. Der Wappeninhalt weist auf die ehemalige Zugehörigkeit zum Bistum Havelberg hin.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Karlheinz Blaschke, Gerhard Kehrer, Heinz Machatscheck |Hrsg=Heinz Göschel |Titel=Lexikon – Städte und Wappen der Deutschen Demokratischen Republik |Auflage=1. |Verlag=VEB Verlag Enzyklopädie |Ort=Leipzig |Datum=1979 |Seiten=122}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Flagge und Dienstsiegel ===&lt;br /&gt;
Die Flagge ist rot-weiß-rot (1:3:1) gestreift und mittig mit dem Gemeindewappen belegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Dienstsiegel zeigt das Wappen der Gemeinde mit der Umschrift {{Inschrift|Text=GEMEINDE FEHRBELLIN • LANDKREIS OSTPRIGNITZ-RUPPIN}}.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Logo der Gemeinde ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Logo gemeindeFehrbellin.jpg|mini|Logo der Gemeinde Fehrbellin]]&lt;br /&gt;
Die Gemeinde Fehrbellin führt seit dem 27. Oktober 2005 ein gemeinsames Logo für Tourismus und Kultur. Es wurde bei einem durch die Gemeindeverwaltung Fehrbellin ausgeschriebenen Wettbewerb durch Beschluss der Gemeindevertreter am 27. Oktober 2005 als offizielles Logo der Gemeinde Fehrbellin bestätigt. Entworfen wurde das Logo von Tom Berger aus Neuruppin, der im Vorstand des gemeinnützigen Vereins FKK Fehrbelliner Karneval Klub e. V. mitarbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Logo vereint die Landschaftselemente Luchwiesen und Wälder sowie Flüsse und Teiche als vorherrschende Landschaft in der Gemeinde Fehrbellin. Als überragendes Bildelement ist die Bronzeviktoria der Siegessäule bei [[Hakenberg (Brandenburg)|Hakenberg]] als stilisiertes Element mit verarbeitet. Als Kontrast dazu steht in Rot das Auge des Betrachters dieser Landschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das neue touristische Logo der Gemeinde Fehrbellin wurde mit Mehrheitsbeschluss vom 17. Juni 2021 durch die Mandatsträger in der Gemeindevertretersitzung bestätigt.&lt;br /&gt;
Das neu gewählte Logo zeigt mit drei handgemalten Pinselstriche die Hauptfarben Natur mit Wiesen und Wäldern (Grün), Aufmerksamkeit für Kultur und Veranstaltungen (Rot) und Wasser (Blau) als Marker (Symbolfarben). Darin eingebettet sind die Alleinstellungsmerkmale Wiesen, Furchen der landwirtschaftlichen Felder und Hügel, die weithin Aufmerksamkeit erregende »Goldelse« in Hakenberg und Wasser nicht nur als Flüsse und Bäche, sondern auch als kleine Seen mit Wellen. Der Schriftzug »Gemeinde Fehrbellin« hält wie selbstverständlich alle diese Merkmale zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Partnerschaften ===&lt;br /&gt;
Fehrbellin unterhält seit 1990 mit [[Dülmen]] in [[Nordrhein-Westfalen]] eine Städtepartnerschaft. Einzelne Ortsteile sind darüber hinaus weitere Partnerschaften eingegangen:&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.fehrbellin.de/ Website Fehrbellin – Home], abgerufen am 23. August 2018&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Ortsteil Brunne mit Momchilovtsi im Süden Bulgariens&lt;br /&gt;
* Ortsteil Langen mit [[Langen (Hessen)]], mit [[Langen (Geestland)|Langen bei Bremerhaven]] und mit [[Kamenné Zboží]] in Tschechien&lt;br /&gt;
* Ortsteil Linum mit [[Bolatice]] in Tschechien, mit [[Rudy (Kuźnia Raciborska)|Rudy]] in Polen und mit Nagykovácsi im Norden Ungarns&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Fehrbellin church.jpg|mini|hochkant=0.7|Stadtkirche Fehrbellin]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Baudenkmale in Fehrbellin}}&lt;br /&gt;
=== Stadtkirche Fehrbellin ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Stadtkirche Fehrbellin}}&lt;br /&gt;
* {{Anker|Stadtkirche}} Die Stadtkirche Fehrbellin, erbaut 1865–1866 nach Plänen von [[Friedrich August Stüler|Stüler]] aus gelbem Backstein in [[Neugotik|neugotischem Stil]] mit einem 41 Meter hohen Turm. Die dreischiffige Kirche steht an der Stelle der spätmittelalterlichen, um 1700 erweiterten Kirche des Dorfes Feldberg. Seit Mitte des 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts wurde die Kirche zu klein für die durch den wirtschaftlichen Aufschwung wachsende Stadt. 1858 legte Stüler einen Entwurf für einen Neubau vor, der von Kreisbaumeister Becker überarbeitet wurde. 1865 begannen der Abriss der alten Kirche und der Neubau. Dieser wurde 1867 geweiht. Die Ziegelsteine kamen aus Lindow und Linum. Nach verschiedenen Renovierungen wurde 1998 die Innenraumfassung der Bauzeit wiederhergestellt. Die Kirche ist mit ihrer monumentalen Gestaltung eine der bedeutendsten Kirchenbauten einer märkischen Provinzstadt in der Mitte des 19. Jahrhunderts. Es ist anzunehmen, dass die Beauftragung der königlichen Baumeisters Stüler und die imposante Größe der Kirche an die Bedeutung Fehrbellins für die brandenburgisch-preußische Geschichte erinnern sollte.&amp;lt;ref&amp;gt;Ulrike Schwarz, Matthias Metzler: &amp;#039;&amp;#039;Denkmaltopographie Ostprignitz-Ruppin&amp;#039;&amp;#039; (=Denkmale in Brandenburg Bd. 13.2), Worms 2003, S. 44 ff. ISBN 3-88462-191-2.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Orgel der Stadtkirche ist ein Werk von Orgelbauer [[Heerwagen (Orgelbau)|Wilhelm Heerwagen]] und wurde 1867 erbaut und im Jahr 2014 restauriert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://orgel-verzeichnis.de/fehrbellin-stadtkirche/ |titel=Fehrbellin – Stadtkirche – Orgel Verzeichnis – Orgelarchiv Schmidt |abruf=2022-02-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weitere Bauwerke ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Fehrbellin Kurfuerst memorial.jpg|mini|hochkant=0.7|Denkmal für den Großen Kurfürsten [[Friedrich Wilhelm (Brandenburg)]] im Kurfürstenpark]]&lt;br /&gt;
* Denkmal für den [[Friedrich Wilhelm (Brandenburg)|Großen Kurfürsten]] (von [[Fritz Schaper (Bildhauer)|Fritz Schaper]], 1902)&amp;lt;ref&amp;gt;[http://zefys.staatsbibliothek-berlin.de/index.php?id=dfg-viewer&amp;amp;set%5Bimage%5D=4&amp;amp;set%5Bzoom%5D=default&amp;amp;set%5Bdebug%5D=0&amp;amp;set%5Bdouble%5D=0&amp;amp;set%5Bmets%5D=http%3A%2F%2Fcontent.staatsbibliothek-berlin.de%2Fzefys%2FSNP27646518-19021018-2-0-0-0.xml &amp;#039;&amp;#039;Die Denkmalsenthüllung in Fehrbellin&amp;#039;&amp;#039;], in: [[Berliner Tageblatt]], 18. Oktober 1902.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Siegessäule Hakenberg|Denkmal der Schlacht von Fehrbellin]]&lt;br /&gt;
* Denkmal für die Gefallenen 1813–1815 (von [[Max Wiese]])&lt;br /&gt;
* [[Dorfkirche Dechtow]], Feldstein- und Backsteinbau aus dem 15. (16.?) Jahrhundert, Turm mit Staffelgiebel aus dem 19. Jahrhundert&lt;br /&gt;
* [[Dorfkirche Karwesee]], Fachwerkkirche von 1756 mit einer [[Fünte]] aus dem Jahr 1602&lt;br /&gt;
* [[Dorfkirche Langen]], Backsteinbau von 1855 (Stüler-Umkreis)&lt;br /&gt;
* [[Dorfkirche Protzen]], Feldsteinbau aus dem 13. Jahrhundert mit barocken Elementen&lt;br /&gt;
* [[Dorfkirche Tarmow]] von 1835, eine [[Normalkirche Schinkels]]&lt;br /&gt;
* [[Dorfkirche Wustrau]], Feldsteinbau aus dem 13. Jahrhundert&lt;br /&gt;
* [[Neugotik|Neogotische]] Backsteinkirche Walchow, 1851/52 errichtet&lt;br /&gt;
* Rentengutsiedlung von 1928–1932, Siedlung der klassischen Moderne, deren Erscheinungsbild allerdings durch Umbauten beeinträchtigt ist&lt;br /&gt;
* Mahnmal von 1947 für die [[Opfer des Faschismus]] auf dem &amp;#039;&amp;#039;OdF-Platz&amp;#039;&amp;#039; an der Kreuzung &amp;#039;&amp;#039;Geschwister-Scholl-Straße/Kapellenberg&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
=== Wirtschaft ===&lt;br /&gt;
Bis 1989 beschäftigte der VEB Plakotex (VEB Plastbeschichtung und Konfektion Technischer Textilien Fehrbellin), ein Betrieb im [[Kombinat Technische Textilien]], rund 500 Mitarbeiter und produzierte [[Plane (Abdeckung)|Planen]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.moz.de/lokales/neuruppin/planenproduktion-in-fehrbellin-von-der-ddr-bis-nach-dubai-72151409.html &amp;#039;&amp;#039;Planenproduktion in Fehrbellin&amp;#039;&amp;#039; auf moz.de]&amp;lt;/ref&amp;gt; Heute sind in Fehrbellin u.&amp;amp;nbsp;a. Betriebe des Baugewerbes, metallverarbeitende Betriebe, Landmaschinenhandel und -service und Nahrungsmittelerzeuger vertreten. Der Tourismus spielt eine wachsende Rolle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
Die ehemalige [[Bahnstrecke Paulinenaue–Neuruppin]] über Fehrbellin wurde mit dem Bau der A&amp;amp;nbsp;24 1970 teilweise und 1994 in ganzer Länge stillgelegt. Diese Trasse ist heute zum großen Teil als Radschnellweg &amp;#039;&amp;#039;Stille Pauline&amp;#039;&amp;#039; von Fehrbellin nach Neuruppin und nach Paulinenaue ausgebaut. Der Radschnellweg weicht zwischen den Orten Dammkrug und Neuruppin-Treskow von der alten Bahnlinie ab. In diesem Bereich verläuft er neben der Landesstraße L 16.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die [[Ostprignitz-Ruppiner Personennahverkehrsgesellschaft]] ist Fehrbellin mit einer [[Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg#PlusBus|PlusBus]]- sowie weiteren Regionalbuslinien erreichbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Gemeindegebiet liegt der [[Flugplatz Ruppiner Land]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Landesstraße]] L 16 zwischen [[Neuruppin]] und [[Kremmen]] durchquert Fehrbellin. Auch die Landesstraßen L 17, L 164, L 165 und L 173 verlaufen über das Gemeindegebiet. Fehrbellin ist mit den Ausfahrten &amp;#039;&amp;#039;Fehrbellin&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Neuruppin-Süd&amp;#039;&amp;#039; an die [[Bundesautobahn 24|A&amp;amp;nbsp;24]] (Berlin–Hamburg) angebunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bildung ===&lt;br /&gt;
* Johann-Heinrich-Bolte-Grundschule Fehrbellin&lt;br /&gt;
* Oberschule „Schule am Rhin“ Fehrbellin&lt;br /&gt;
* Kleine Grundschule Königshorst&lt;br /&gt;
* Grundschule Wustrau&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Söhne und Töchter der Gemeinde und ihrer Ortsteile ===&lt;br /&gt;
* [[Hans Joachim von Zieten]] (1699–1786), preußischer Reitergeneral, geboren in Wustrau&lt;br /&gt;
* [[Friedrich Wilhelm Wolff (Bildhauer)|Friedrich Wilhelm Wolff]] (1816–1887), Bildhauer&lt;br /&gt;
* [[Robert Jacobs (Landrat)|Robert Jacobs]] (1832–1897), Landrat&lt;br /&gt;
* [[Bernhard Bohm]] (1841–1896), Reichstagsabgeordneter, geboren in Brunne&lt;br /&gt;
* [[Friedrich Wilhelm Ludwig von Schwerin]] (1862–1925), Regierungspräsident, geboren in Wustrau&lt;br /&gt;
* [[Otto Högelow]] (* 1895 in [[Lentzke]]; † nach 1949) war ein deutscher SS-Hauptscharführer und verurteilter Kriegsverbrecher&lt;br /&gt;
* [[Hans Schönfeld (Theologe)|Hans Schönfeld]] (1900–1954), evangelischer Theologe&lt;br /&gt;
* [[Kurt Hintze]] (1901–1944), SS-Brigadeführer und Generalmajor der Polizei&lt;br /&gt;
* [[Karl Gutschmidt]] (1937–2012), Slawist&lt;br /&gt;
* [[Frank Jeske]] (1960–1994), Fußballspieler, geboren in Wustrau&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mit der Gemeinde verbundene Persönlichkeiten ===&lt;br /&gt;
* [[Johann Heinrich Bolte]] (1750–1817), Geistlicher und Schulreformer, wirkte in Fehrbellin&lt;br /&gt;
* [[Ehrhardt Bödecker]] (1925–2016), Gründer des [[Brandenburg-Preußen Museum]]s in Wustrau&lt;br /&gt;
* [[Winfried Kräuter]] (* 1956), Fußballspieler, aufgewachsen in Fehrbellin&lt;br /&gt;
* [[Yvonne Tratz]] (* 1957), Kamerafrau, lebt in Fehrbellin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
Bekannt ist der [[Fehrbelliner Reitermarsch]] (komponiert 1893 von [[Richard Henrion]]), inzwischen Regimentsmarsch verschiedener Verbände der [[Bundeswehr]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bilder ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
OPR Fehrbellin Zentrum Bahnhof.jpg|Ehemaliger Bahnhof Fehrbellin&lt;br /&gt;
Fehrbellin Wall bridge.jpg|[[Rhin|Bützrhin]] nahe Wall&lt;br /&gt;
Fehrbellin Brunne church.jpg|[[Dorfkirche Brunne]]&lt;br /&gt;
Fehrbellin Bastfaserfabrik.jpg|Ehemalige Bastfaserfabrik&lt;br /&gt;
Fehrbellin Wall manor.jpg|Gutshaus in Wall&lt;br /&gt;
Fehrbellin Wustrauer Rhin.jpg|Wustrauer Rhin am Stadtpark&lt;br /&gt;
Hakenberg Denkmal.jpg|Denkmal für die [[Schlacht bei Fehrbellin]]&lt;br /&gt;
Fehrbellin 1813 memorial.jpg|Denkmal für die Gefallenen 1813–1815&lt;br /&gt;
Betzin church.jpg|[[Dorfkirche Betzin]]&lt;br /&gt;
Deutschhof Dorfstr 10.jpg|Wohnstallhaus in Deutschhof&lt;br /&gt;
OPR Dechtow Dorfkirche.jpg|[[Dorfkirche Dechtow]]&lt;br /&gt;
Dechtow Friedhof Karweseer Str.jpg|Friedhof in Dechtow&lt;br /&gt;
Dechtow Karweseer Str 2.jpg|Karweseer Str.&amp;amp;nbsp;2 in Dechtow&lt;br /&gt;
Karwesee church.jpg|Kirche in Karwesee&lt;br /&gt;
Langen church.jpg|[[Dorfkirche Langen]]&lt;br /&gt;
Fehrbellin Protzen Museum.jpg|Dorf-Torf-Schul-Museum in Protzen&lt;br /&gt;
Fehrbellin Tarmow church.jpg|[[Dorfkirche Tarmow]]&lt;br /&gt;
Wustrau Altfriesack Klappbruecke.jpg|„Des Fischers Traum“ und [[Klappbrücke]] in [[Wustrau-Altfriesack]]&lt;br /&gt;
Zietenhorst 4.jpg|Siedlungshaus Zietenhorst&amp;amp;nbsp;4&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Ulrike Schwarz, Matthias Metzler: &amp;#039;&amp;#039;[[Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland]]. Denkmale in Brandenburg. Landkreis Ostprignitz-Ruppin&amp;#039;&amp;#039; 13.2 = &amp;#039;&amp;#039;Gemeinde Fehrbellin, Amt Lindow (Mark) und Stadt Rheinsberg&amp;#039;&amp;#039;. [[Wernersche Verlagsgesellschaft]], Worms 2003. ISBN 978-3-88462-191-2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commons}}&lt;br /&gt;
* [https://www.fehrbellin.de/ Website der Gemeinde Fehrbellin]&lt;br /&gt;
* [https://service.brandenburg.de/service/de/adressen/kommunalverzeichnis/ansicht/~120680117117-fehrbellin Eintrag im Kommunalverzeichnis Brandenburg]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Zustimmung&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Bildung des Amtes Fehrbellin&amp;#039;&amp;#039;. Bekanntmachung des Ministers des Innern vom 30. Mai 1992. Amtsblatt für Brandenburg – Gemeinsames Ministerialblatt für das Land Brandenburg, 3. Jahrgang, Nummer 47, vom 10. Juli 1992, S.&amp;amp;nbsp;890.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hauptsatzung&amp;quot;&amp;gt;Hauptsatzung der Gemeinde Fehrbellin vom 19. März 2009 {{Webarchiv|url=http://www.verwaltung.gemeinde-fehrbellin.de/ris/instanz_1/belege/10_satzung_000027.pdf |wayback=20140222030413 |text=PDF |archiv-bot=2023-04-29 04:50:05 InternetArchiveBot }}.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wohnplätze&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv|url=https://service.brandenburg.de/de/gemeinde_fehrbellin/17079 |wayback=20210606135121 |text=Gemeinde Fehrbellin aus dem Dienstleistungsportal der Landesverwaltung des Landes Brandenburg |archiv-bot=2023-04-29 04:50:05 InternetArchiveBot }}.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bildung der Gemeinde&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bildung einer neuen Gemeinde Fehrbellin. Bekanntmachung des Ministeriums des Innern vom 7. Mai 2002. Amtsblatt für Brandenburg – Gemeinsames Ministerialblatt für das Land Brandenburg, 13. Jahrgang, Nummer 22, vom 19. Mai 2002, S.&amp;amp;nbsp;561.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gemeindereform&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[http://www.bravors.brandenburg.de/sixcms/detail.php?gsid=land_bb_bravors_01.c.14008.de Fünftes Gesetz zur landesweiten Gemeindegebietsreform betreffend die Landkreise Barnim, Märkisch-Oderland, Oberhavel, Ostprignitz-Ruppin, Prignitz, Uckermark (5.GemGebRefGBbg) vom 24. März 2003 (Gesetz- und Verordnungsblatt für das Land Brandenburg, I (Gesetze), 2003, Nr. 05, S.&amp;amp;nbsp;82 und geändert durch Gesetz vom 1. Juli 2003 (Gesetz- und Verordnungsblatt für das Land Brandenburg, I(Gesetze), 2003, Nr.&amp;amp;nbsp;10, S.&amp;amp;nbsp;187))].&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Ortsteile der Gemeinde Fehrbellin&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Landkreis Ostprignitz-Ruppin&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4086472-8|LCCN=n/2003/31630|VIAF=125685923}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fehrbellin| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Ostprignitz-Ruppin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1216]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtrechtsverleihung 1294]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Magipulus</name></author>
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