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	<title>Fehmarnsund - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Fehmarnsund&amp;diff=13538&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: /* Einzelnachweise */ falsches Komma entfernt</title>
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		<updated>2024-12-07T18:06:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Einzelnachweise: &lt;/span&gt; falsches Komma entfernt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Meerenge&lt;br /&gt;
|NAME=Fehmarnsund&lt;br /&gt;
|BILD1=Fehmarnsundbrücke.PNG&lt;br /&gt;
|BILD1-TEXT=Fehmarnsundbrücke vom Sund aus&lt;br /&gt;
|BILD2=&lt;br /&gt;
|BILD2-TEXT=&lt;br /&gt;
|GEWAESSER1=[[Kieler Bucht]]&lt;br /&gt;
|GEWAESSER2=[[Mecklenburger Bucht]]&lt;br /&gt;
|LANDMASSE1=[[Fehmarn]]&lt;br /&gt;
|LANDMASSE2=[[Wagrien]] ([[Holstein]])&lt;br /&gt;
|BREITENGRAD=54/23/59/N&lt;br /&gt;
|LAENGENGRAD=11/07/01/E&lt;br /&gt;
|REGION-ISO=DE-SH/XA&lt;br /&gt;
|KARTE=&lt;br /&gt;
|POSKARTE=&lt;br /&gt;
|LAENGE=8&lt;br /&gt;
|BREITE=0.8&lt;br /&gt;
|TIEFE=&lt;br /&gt;
|STAEDTE=[[Heiligenhafen]], [[Fehmarn]], [[Großenbrode]]&lt;br /&gt;
|INSELN=&lt;br /&gt;
|BRUECKEN=[[Fehmarnsundbrücke]]&lt;br /&gt;
|DAEMME=&lt;br /&gt;
|TUNNEL=&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Fehmarn.png|mini|links|150px|Fehmarn]]&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fehmarnsund&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist der [[Meer]]esarm der [[Ostsee]] zwischen [[Kieler Bucht]] und [[Mecklenburger Bucht]], der die Insel [[Fehmarn]] vom [[Landfläche|Festland]] trennt. Bis 1963 wurde er von einer Eisenbahnfähre mit Autotransport zwischen [[Großenbrode|Großenbrode Fähre]] und dem Ort Fehmarnsund überquert, bis im Zuge der Fertigstellung der [[Vogelfluglinie]] die [[Fehmarnsundbrücke]] errichtet wurde. Ortschaften am Fehmarnsund sind je nach Betrachtungsweise [[Heiligenhafen]] und [[Großenbrode]] am Festland und auf der Insel westlich der Brücke [[Orth (Fehmarn)|Orth]], [[Lemkenhafen]], Westerberg Ort, [[Albertsdorf auf Fehmarn|Albertsdorf]] und [[Strukkamp]] sowie weiter östlich die Orte Fehmarnsund mit dem ehemaligen Fähranlegerhafen, [[Avendorf auf Fehmarn|Avendorf]], [[Wulfen (Fehmarn)|Wulfen]], [[Burg auf Fehmarn|Burg]] und [[Staberdorf]], wozu festzuhalten ist, dass seit 1. Januar 2003 alle Gemeinden der Insel Fehmarn zu einer neu gebildeten &amp;#039;&amp;#039;Stadt Fehmarn&amp;#039;&amp;#039; verwaltungstechnisch und postalisch als [[Stadt]] zusammengefasst wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Daten ==&lt;br /&gt;
Der Fehmarnsund ist etwa acht Kilometer lang und an der engsten Stelle ca. 800 Meter breit, wobei die Wassertiefe des Sunds zwischen 3 und 11 Metern beträgt. Der Meeresboden besteht aus festem Grund bis hartem Gestein und ist meist mit schlammiger Substanz sowie losem Gestein bedeckt. Die Wassertemperatur schwankt durch die Jahreszeiten bedingt zwischen 2 und 19&amp;amp;nbsp;[[Grad Celsius|°C]], bei extremeren Witterungsverhältnissen können diese Werte auch über- bzw. unterschritten werden. Im Winter 1978/1979 und im späteren Verlauf des Winters 2006 gab es gravierendere Unterschreitungen, wobei eine Eisbildung zuerst in Ufernähe begann. Das Ostseewasser des Fehmarnsunds weist durchschnittlich einen [[Salinität|Salzgehalt]] von höchstens 1,8 % auf. Der Salzgehalt ist abhängig von der [[Meeresströmung|Strömung des Wassers]], welches überwiegend von Westen durchströmt, aber auch abhängig von Ostwind oder -sturm in entgegengesetzter Richtung in den Sund gelangen kann. Je weiter westlich von Fehmarn der Salzgehalt gemessen wird, desto höher liegt der Wert, je weiter östlich, desto niedriger. Hinzu kommt, dass der Salzgehalt umso höher liegt, je tiefer eine Messung erfolgt, was damit zusammenhängt, dass Süßwasser leichter als Salzwasser ist. Das Salzwasser des Fehmarnsunds hätte mit zunehmendem Salzgehalt aus westlicher Einströmung gegenüber Süßwasser eine höhere Dichte und Wärmekapazität, was bei abnehmendem Salzgehalt einen abnehmenden Schiffsauftrieb im Flachwasser in Nähe zur Insel Fehmarn bedeuten kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fischerei ==&lt;br /&gt;
Am Fehmarnsund wird Berufs- und [[Angeln (Fischfang)|Sportfischerei]] betrieben. Die [[Fischerei|Berufsfischerei]] wird ausgeübt auch mit Reusen und Stellnetzen auf Dorsch, Hering und Plattfisch, bisweilen auch Aal, eingeschränkt durch über die Jahre variierend festgelegte Fangquoten. Die Ausübung des Fischfangs erfordert einen auf eigenen Namen lautenden gültigen [[Fischereischein|Lebensfischereischein]] und das Nachweisblatt Fischereiabgabe Schleswig-Holstein (10 Euro) oder den [[Touristenfischereischein|Urlauberfischereischein]] als befristete Ausnahmegenehmigung; diese Unterlagen müssen vor Ort vorgezeigt werden können. Abweichungen sind lokal möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tourismus ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den Tourismus gibt es nahe am Fehmarnsund ein vielseitiges Angebot von Ausflugszielen und Sehenswertem, wie z.&amp;amp;nbsp;B. 5 Leuchttürme, die Museen und Inselkirchen, naturbelassene Strände und die seit 1999 unter Denkmalschutz stehende Fehmarnsundbrücke. Es besteht ein breites Angebot des [[Gastgewerbe]]s, auch an Unterkünften für [[Allergie|Allergiker]] ob des Inselklimas, und von drei [[Campingplatz|Campingplätzen]] inselseitig direkt am Sund in einer Entfernung von 1,5 bzw. 4 Kilometer von der Fehmarnsundbrücke. Die Insel bietet ein ausgeschildertes Radwegenetz mit rund 300 Kilometern Länge, das auch für touristische Zweiradausflüge ein vielfältiges Angebot darstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Blick auf den Fehmarnsund mit Fehmarnsundbrücke vom Hafen Großenbrode - Foto 2018 © Wolfgang Pehlemann P1270004.jpg|mini|Sportboote im Hafen von Großenbroder Fähre am Fehmarnsund vor der Sundbrücke zur Insel Fehmarn (2018)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sport ==&lt;br /&gt;
Der Fehmarnsund ist ein beliebtes Segel- und Surfrevier, da regelmäßig gute Westwindverhältnisse herrschen. Infrastrukturell gibt es nahe am Sund Yachthäfen bei den Ortschaften Fehmarnsund, Lemkenhafen, Orth sowie Großenbrode. Das Sportangebot umfasst auch [[Segelschule|Segel-]] und [[Windsurfen#Windsurfen lernen|Windsurf-Schulen]]. Im Osten des Fehmarnsunds befindet sich am Wulfener Hals ein Insel-[[Golfplatz]] mit 18-Loch Anlage ([[Golf (Sport)#Par|Par]] 72) und einem öffentlichen 9-Loch Platz (Par 54).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehrsverbindungen über den Fehmarnsund ==&lt;br /&gt;
=== Motorisierter Fährverkehr 1903–1963 ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Sundfaehre bunt g.jpg|miniatur|Eisenbahnfähre mit Schienenbus, Datum unbekannt]]&lt;br /&gt;
Über den Fehmarnsund gab es bereits im beginnenden 13. Jahrhundert eine Fährverbindung, die die Insel Fehmarn mit dem Festland verband.&amp;lt;ref name=&amp;quot;wegner&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Eisenbahnfähre|Trajekt]] &amp;#039;&amp;#039;Fehmarnsund&amp;#039;&amp;#039; war die erste motorisierte Sundfähre. Als einzige Doppelendfähre im Fehmarnsund versah sie von September 1903 bis 1949 ihren Dienst, davon bis 1927 allein. Sie war mit einem Eisenbahngleis ausgerüstet, auf dem zwei Güterwagen transportiert werden konnten. Ihr Dampfmaschinenantrieb leistete 130 PS. Die &amp;#039;&amp;#039;Fehmarnsund&amp;#039;&amp;#039; riss sich in einem Herbststurm 1921 bei Hochwasser von ihrem Liegeplatz los und lief auf Grund. Es dauerte Monate, bis sie bei einem erneuten Hochwasser wieder freigeschleppt werden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab dem 9. November 1927 ergänzte die Dampffähre &amp;#039;&amp;#039;Fehmarn&amp;#039;&amp;#039; die &amp;#039;&amp;#039;Fehmarnsund.&amp;#039;&amp;#039; Sie hatte 2&amp;amp;nbsp;× 240&amp;amp;nbsp;PS und konnte bei 37&amp;amp;nbsp;m Gleislänge auch Reisezugwagen ([[Schienenbus]]se) transportieren. 1951 wurde sie um 15&amp;amp;nbsp;m verlängert und erhielt einen Dieselantrieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1949 schließlich ersetzte das Motorschiff &amp;#039;&amp;#039;Schleswig-Holstein&amp;#039;&amp;#039; nach 46 Jahren das Dampfschiff &amp;#039;&amp;#039;Fehmarnsund.&amp;#039;&amp;#039; Sie hatte eine Gleisnutzungslänge von 41&amp;amp;nbsp;m und konnte bis zu vier Eisenbahnwagen aufnehmen. Zur gleichen Zeit verkehrte auch noch das Motorschiff &amp;#039;&amp;#039;Reichsbahn,&amp;#039;&amp;#039; das aber nur bei erhöhtem Passagieraufkommen oder im Notfall zum Personentransport eingesetzt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Freigabe der Fehmarnsundbrücke im Mai 1963 wurde der Fährverkehr eingestellt. Die Fähre &amp;#039;&amp;#039;Schleswig-Holstein&amp;#039;&amp;#039; wurde einige Jahre später nach Italien verkauft und dort in &amp;#039;&amp;#039;Ferry Capri&amp;#039;&amp;#039; umbenannt. Die &amp;#039;&amp;#039;Fehmarn&amp;#039;&amp;#039; ging ebenfalls nach Italien und wurde als &amp;#039;&amp;#039;Peloritano&amp;#039;&amp;#039; in der [[Straße von Messina]] eingesetzt. Sie verkehrte zuletzt im [[Golf von Neapel]], bis sie 2010 verschrottet wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;hhv&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Blick gen Westen über den Fehmarnsund mit Fehmarnsundbrücke im Abendlicht - Foto 2018 © Wolfgang Pehlemann P1270239.jpg|mini|Blick gen Westen über den Fehmarnsund auf die Fehmarnsundbrücke (2018)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sundbrücke ===&lt;br /&gt;
Der Fehmarnsund wird seit 1963 von der [[Fehmarnsundbrücke]] überquert. Die Brücke verbindet als Straßen- und Eisenbahnbrücke die Ostseeinsel Fehmarn mit dem Festland bei Großenbrode; sie soll im Zusammenhang mit dem Bau der [[Feste Fehmarnbeltquerung|Festen Fehmarnbeltquerung]] durch eine neue Querung ersetzt werden.&amp;lt;br /&amp;gt;{{Hauptartikel|Fehmarnsundbrücke}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tunnel (in Planung) ===&lt;br /&gt;
Am 3. März 2020 wurden Pläne bekannt, wonach bis 2028 die Fehmarnsundbrücke durch einen Absenktunnel ergänzt werden soll. Der Fehmarnsundtunnel soll rund 1,7 km lang werden und wird als kombinierter Autobahn- und Eisenbahntunnel ausgeführt werden. Die Brücke bleibt bestehen und wird künftig den Fußgängern, Radfahrern sowie dem langsamen Straßenverkehr zur Verfügung stehen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.deutschebahn.com/pr-hamburg-de/aktuell/presseinformationen/Entscheidung-zur-neuen-Fehmarnsundquerung-4984662 Entscheidung zur neuen Fehmarnsundquerung] Pressemitteilung Deutsche Bahn AG, 3. März 2020&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Fehmarnsundtunnel}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
* [http://www.reisecenter-fehmarn.de/fehmarn-inselgeschichte_Die+Fehmarnsund+++Einweihung+des+Dampftrajekts_234_2.html Die Fehmarnsund - Einweihung des Dampftrajekts]&lt;br /&gt;
* [http://www.sundfaehre.de/index.php?option=com_content&amp;amp;view=category&amp;amp;layout=blog&amp;amp;id=18&amp;amp;Itemid=81 Inselbahn-Fähranleger Großenbrode 1931]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;hhv&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Internetquelle |url=http://hhvferry.com/blog/?tag=peloritano |titel=Things seen – May 2011 |titelerg=Posts tagged: peloritano |hrsg=hhvferry.com/blog |datum=2011-05-20 |zugriff=2018-05-15 |sprache=en-US}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;wegner&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
K. Wegner et al.: &amp;#039;&amp;#039;Fähren der Ostsee&amp;#039;&amp;#039;. Transpress Verlag, Berlin 1991, ISBN 3-344-70719-1.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=1025883144|VIAF=295209243}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Meerenge (Ostsee)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gewässer im Kreis Ostholstein]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Kreis Ostholstein)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Fehmarn)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Küstengewässer (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Meerenge in Europa]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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