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	<title>Fehlerkosten - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-04T14:14:53Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Fehlerkosten&amp;diff=766666&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Blutgretchen: /* Zehnerregel der Fehlerkosten */ Form (ASCII-Pfeile statt Behilfs-Zeichenkombination); Grammatik: Großschreibung</title>
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		<updated>2026-03-04T10:13:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Zehnerregel der Fehlerkosten: &lt;/span&gt; Form (ASCII-Pfeile statt Behilfs-Zeichenkombination); Grammatik: Großschreibung&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fehlerkosten&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{enS|&amp;#039;&amp;#039;failure costs&amp;#039;&amp;#039;}}) sind [[Kosten]] in [[Unternehmen]], die durch [[Fehlproduktion]] und deren Auswirkungen verursacht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Allgemeines ==&lt;br /&gt;
Fehlleistungen sind nicht geplant, [[Wertminderung|wertmindernd]], führen zu [[Nacharbeit]] oder sind [[Wertminderung|wertvernichtend]] und führen zu [[Fehlproduktion|Ausschuss]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur | Autor=[[Gerd F. Kamiske]]/Jörg-Peter Brauer | Titel=Qualitätsmanagement von A bis Z. Wichtige Begriffe des Qualitätsmanagements und ihre Bedeutung | Auflage=7. aktualisierte und erweiterte | Verlag=Carl Hanser Verlag | Ort=München | Jahr=2011 | ISBN=978-3446425811}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Fehlproduktion bedeutet eine Abweichung der tatsächlichen von der idealen [[Produktqualität]]/[[Dienstleistungsqualität]]. Es kann sich mithin erst dann um eine Fehlproduktion handeln, wenn die vorgesehene Produktqualität in der [[Produktion]] nicht erreicht wird. Für den Fehlerbegriff im Sinne der [[Produkthaftung (Deutschland)|Produkthaftung]] genügt die objektive Geeignetheit, das Integritätsinteresse des [[Kunde]]n zu schädigen. Die Fehlproduktion führt zu Fehlerkosten, weil auch die fehlerhaften Produkte [[Herstellkosten]] verursacht haben, obwohl sie unverkäuflich sind und deshalb keine [[Erlös]]e generieren. Diese Fehlerkosten schmälern den [[Gewinn]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=f-vw4dXTQCkC&amp;amp;pg=PA84&amp;amp;dq=Fehlproduktion&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;redir_esc=y#v=onepage&amp;amp;q=Fehlproduktion&amp;amp;f=false Norbert Hochheimer, &amp;#039;&amp;#039;Das kleine QM-Lexikon&amp;#039;&amp;#039;, 2011, S. 84]&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Fehlerkosten bilden einen Teil der [[Qualitätskosten]] und erreichen im Regelfall den höchsten Anteil hieran.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=TwH4GwBeaBwC&amp;amp;pg=PA191&amp;amp;dq=Fehlerkosten&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;redir_esc=y#v=onepage&amp;amp;q=Fehlerkosten&amp;amp;f=false Jochem Piontek, &amp;#039;&amp;#039;Controlling&amp;#039;&amp;#039;, 2005, S. 192]&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wurden Produkte dennoch verkauft und dem Käufer fallen die [[Sachmangel|Sachmängel]] auf, entstehen weitere Kosten durch [[Gewährleistung]], [[Produzentenhaftung]] oder [[Rückrufaktion]]en. Neben den Kostennachteilen sind die Unternehmen durch Fehlproduktion einem hohen [[Reputationsrisiko]] ausgesetzt und erleiden einen nicht zu unterschätzenden [[Reputation]]sschaden in der [[Öffentlichkeit]], der die Fehlerkosten weit übersteigen kann. Schlimmstenfalls droht der Verlust von [[Kunde]]n oder [[Marktanteil]]en. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Arten ==&lt;br /&gt;
Unterschieden wird zwischen &amp;#039;&amp;#039;betriebsinternen Fehlerkosten&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;externen Fehlerkosten&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Verhütungskosten und Prüfkosten&amp;#039;&amp;#039;. Die betriebsinternen Fehlerkosten (Ausschuss, [[Nacharbeit]], [[Reparatur]]) fallen bereits vor der [[Lieferung]] an den Kunden an und sollen dazu beitragen, die Qualitätsstandards der [[Produkt (Wirtschaft)|Produkte]] oder [[Dienstleistung]]en wiederherzustellen und sie [[Marktreife|marktreif]] zu machen. Die externen Fehlerkosten ([[Reklamation]], [[Retoure]], [[Kulanz]], [[Garantie]], [[Produzentenhaftung]]) dagegen treten erst nach Auslieferung an den Kunden auf.&amp;lt;ref&amp;gt;Jochem Piontek, &amp;#039;&amp;#039;Controlling&amp;#039;&amp;#039;, 2005, S. 191 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Verhütungskosten ist der finanzielle Aufwand für Bemühungen, damit alles von Anfang an richtig gemacht wird. (Beispiel dafür wäre in einem Projekt das [[Vier-Augen-Prinzip]] einzuführen. Kostet im Endeffekt mehr Arbeitsstunden um zusätzlich alles zu überprüfen, jedoch können viel größere Kosten durch [[Qualitätssicherung]] vermieden werden). Die Prüfkosten sind der finanzielle Aufwand fürs Nachsehen, ob alles von Anfang an richtig gemacht wurde. (Beispiel Wenn ein Produkt Fehler aufweist und nun Rückverfolgt werden muss, wo im Prozess der Fehler entstanden ist)&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Roland Schnurr |url=https://www.sixsigmablackbelt.de/fehlerkosten-10er-regel-zehnerregel-rule-of-ten/ |titel=Fehlerkosten 10er Regel Zehnerregel (Rule of ten) |werk=Sixsigmablackbelt.de |datum=2018-05-29 |sprache=de-DE |abruf=2022-12-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als [[Fehlerfolgekosten]] werden alle [[Folgekosten]] bezeichnet, die [[kurzfristig|kurz-]], [[mittelfristig|mittel-]] und [[Lange Frist|langfristig]] durch die Wirkung von [[Fehler]]n entstehen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=2HxBsmE04RMC&amp;amp;pg=PA128&amp;amp;dq=fehlerfolgekosten&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=2ahUKEwiAiaKxiYrvAhUO4aQKHfhxDB4QuwUwBXoECAYQBw#v=onepage&amp;amp;q=fehlerfolgekosten&amp;amp;f=false Manfred Noé, &amp;#039;&amp;#039;Projektbegleitendes Qualitätsmanagement&amp;#039;&amp;#039;, 2006, S. 128]&amp;lt;/ref&amp;gt; Fehlerfolgekosten beinhalten nicht die Fehlerkosten der unmittelbaren Fehlerbeseitigung, sondern die Kosten aller zusätzlichen Folgewirkungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zehnerregel der Fehlerkosten ==&lt;br /&gt;
Die Zehnerregel (10er-Regel, [[Englische Sprache|englisch]] &amp;#039;&amp;#039;rule of ten&amp;#039;&amp;#039;) der Fehlerkosten besagt, dass je weiter ein Fehler sich unentdeckt in die späten Phasen des Werdeganges eines Produktes oder Prozesses bewegt oder gar bis zum Kunden, umso höher werden die Kosten zur Behebung dieses Fehlers. Sie erhöhen sich je Stufe der Wertschöpfung um den Faktor zehn. Je früher ein Fehler entdeckt und beseitigt wird, desto kostengünstiger ist dies für die [[Organisation]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man siehe am Beispiel einer [[Rollstuhl]]-[[Fabrik]]. Es gibt folgende Phasen: [[Planung|Planen]] → [[Produktentwicklung|Entwickeln]] → [[Arbeitsvorbereitung]] (AV) → [[Produktion|Fertigung]] → [[Qualitätsprüfung]] → [[Kunde]]. Nun fällt beim Kunden auf, dass das Rad viereckig ist und so nicht gefahren werden kann. Nun müssen im ganzen Prozess in jeder Stufe Anpassungen vorgenommen werden: [Prüfung: Wie wird überprüft, ob das Rad wirklich rund ist?]; [Fertigung: Die Maschine, welche die Räder produziert, muss umgebaut werden, damit runde Räder herauskommen]; [Arbeitsvorbereitung: Es muss eine neue Lösung für den Umbau der Maschine gefunden werden]; [Entwicklung: Das Material der Räder muss geändert werden, weil so runde Räder nicht hergestellt werden können]; [Planung: Die Pläne müssen neu mit runden Rädern konstruiert werden]. Wenn dieser Fehler bereits in der ersten Stufe, der Planungs-Stufe, erkannt worden wäre, hätte man den Plan geändert und ein Vielfaches an Kosten gespart.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Steuerung mit Fehlerkosten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fehlerkosten stellen eine [[betriebswirtschaftliche Kennzahl|Qualitätskennzahl]] dar, mit der im Rahmen des [[Qualitätsmanagement]]s die Qualität der Produkte und Dienstleistungen gesteuert werden kann. Hierzu müssen den Fehlerkosten die Fehlerverhütungs- und Prüfkosten gegenübergestellt werden. In der Summe ergeben diese drei [[Kostenart]]en die Qualitätskosten. Da sich diese Kostenarten gegenseitig beeinflussen (erhöht ein Betrieb die Prüfkosten, so senkt er die Fehlerkosten), können Fehlerkosten nicht isoliert betrachtet (und optimiert) werden. Um Fehler und Fehlerkosten möglichst vorbeugend auszuschließen, wird bei der Prozessplanung die [[Auswirkungsanalyse|FMEA]] eingesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hohe Fehlerkosten sind ein Hinweis auf ungünstige und noch zu verbessernde [[Produktionsprozess]]e. Durch eine [[Fehler-Ursachen-Analyse]] werden die [[Störung (betrieblich)|Störungen]] erforscht und der Prozess entsprechend umgestaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abgrenzung ==&lt;br /&gt;
Abzugrenzen sind die Fehlerkosten von den [[Fehlmengenkosten]], die durch [[Fehlmenge]]n oder [[Überbuchung]]en entstehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Betriebswirtschaftslehre]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Qualitätsmanagement]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Planung und Organisation]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Blutgretchen</name></author>
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