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	<title>Fehlerfreundlichkeit - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-02T19:40:03Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Fehlerfreundlichkeit&amp;diff=352591&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Saehrimnir: BKL Fix</title>
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		<updated>2025-07-28T07:53:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;BKL Fix&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fehlerfreundlichkeit&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein von [[Christine von Weizsäcker]] im Jahre 1977 in die wissenschaftliche Diskussion um die [[Fehleroffenheit]] eingeführter Begriff,&amp;lt;ref&amp;gt;[[Ernst Ulrich von Weizsäcker]]: &amp;#039;&amp;#039;Error Friendly Technologies.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Bulletin of Science Technology Society.&amp;#039;&amp;#039; Band 4, 1984, S. 337–339.&amp;lt;/ref&amp;gt; der 1984 von ihr und ihrem Mann [[Ernst Ulrich von Weizsäcker]] in einem Forschungsbeitrag&amp;lt;ref name=&amp;quot;WW&amp;quot;&amp;gt;Christine Weizsäcker, Ernst Ulrich von Weizsäcker: &amp;#039;&amp;#039;Fehlerfreundlichkeit.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Klaus Kornwachs]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Offenheit – Zeitlichkeit – Komplexität. Zur Theorie der Offenen Systeme.&amp;#039;&amp;#039; Campus, Frankfurt / New York 1984, S. 167–201.&amp;lt;/ref&amp;gt; zu evolutionären Vorgängen in der Natur und deren Umgang mit Störungen präzisiert wurde. Der Begriff wird häufig in vereinfachender Weise mit dem Begriff der [[Hardware-Fehlertoleranz|Fehlertoleranz]] gleichgesetzt, im Sinne einer bewusst eingeplanten Akzeptanz von unerwünschten, aber doch eintretenden Ereignissen. Der Begriff &amp;#039;&amp;#039;Fehlerfreundlichkeit&amp;#039;&amp;#039; wurde ebenfalls in den technischen und wirtschaftlichen Bereich sowie in den Bereich der [[Mathematikdidaktik]] aufgenommen.&amp;lt;ref&amp;gt;B. Guggenberger: &amp;#039;&amp;#039;Das Recht auf Irrtum - Anleitung zur Unvollkommenheit.&amp;#039;&amp;#039; Wien 1987, S. 145.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;M. Stüttgen: &amp;#039;&amp;#039;Strategien der Komplexitätsbewältigung in Unternehmen: ein transdisziplinärer Bezugsrahmen.&amp;#039;&amp;#039; Haupt, Bern 1999, S. 213.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Definition ==&lt;br /&gt;
Der Begriff &amp;#039;&amp;#039;Fehlerfreundlichkeit&amp;#039;&amp;#039; beschreibt demzufolge normativ, dass Fehler tendenziell positiv aufzufassen seien, ebenso wie die Natur mit vordergründig als Fehler auftauchenden Störungen ‚freundlich‘ umgehe.&amp;lt;ref&amp;gt;Martin Weingardt: &amp;#039;&amp;#039;Fehler zeichnen uns aus!&amp;#039;&amp;#039; Ggp Media, 2004, ISBN 3-7815-1276-2, S. 263f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Fehlerfreundlichkeit bedeutet zunächst einmal eine besonders intensive Hinwendung zu und Beschäftigung mit Abweichungen vom erwarteten [[Schicksal|Lauf der Dinge]]. Dies ist eine in der belebten [[Natur]] überall anzutreffende Art des Umgangs mit der [[Wirklichkeit]] und ihren angenehmen und unangenehmen [[Überraschung]]en&lt;br /&gt;
 |Autor=Christine Weizsäcker; Ernst Ulrich von Weizsäcker&amp;lt;ref name=&amp;quot;WW&amp;quot; /&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wird [[Risikobereitschaft]] als verantwortliches Handeln verstanden, dann ist Fehlerfreundlichkeit eine [[Notwendigkeit|notwendige]] Voraussetzung. Nur in fehlerfreundlichen Systemen führen die Auswirkungen [[risiko]]freudigen Entscheidens nicht zu unkalkulierbaren Risiken. Dies gilt besonders für Technologien und Tätigkeiten mit besonderen [[Gefährdung|Risiken]], zum Beispiel bei großtechnologischen Anlagen und im [[Arbeitsschutz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* M. Gartmeier: &amp;#039;&amp;#039;Fehlerfreundlichkeit im Arbeitskontext: Positive Einstellungen gegenüber Fehlern und negatives Wissen als Ressourcen professionellen Handelns.&amp;#039;&amp;#039; SVH, Saarbrücken 2010.&lt;br /&gt;
* J. Bleckwedel: &amp;#039;&amp;#039;Experimentierfreude und Fehlerfreundlichkeit.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Systemische Therapie in Aktion.&amp;#039;&amp;#039; Vandenhoeck &amp;amp; Ruprecht, Göttingen 2008, S. 74–83.&lt;br /&gt;
* Elke M. Schüttelkopf: &amp;#039;&amp;#039;Erfolgsstrategie Fehlerkultur. Wie Organisationen durch einen professionellen Umgang mit Fehlern ihre Performance steigern.&amp;#039;&amp;#039; In: Gabriele Ebner, Peter Heimerl, Elke M. Schüttelkopf: &amp;#039;&amp;#039;Fehler – Lernen – Unternehmen. Wie Sie die Fehlerkultur und Lernreife Ihrer Organisation wahrnehmen und gestalten.&amp;#039;&amp;#039; Frankfurt am Main / Berlin / Bern / Bruxelles / New York / Oxford / Wien 2008, ISBN 978-3-631-57744-8.&lt;br /&gt;
* T. Wehner, J. Nowack, K. Mehl: &amp;#039;&amp;#039;Über die Enttrivialisierung von Fehlern: Automation und ihre Auswirkungen als Gefährdungspotentiale.&amp;#039;&amp;#039; In: T. Wehner (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Sicherheit als Fehlerfreundlichkeit: arbeits- und sozialpsychologische Befunde für eine kritische Technikbewertung&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Sozialverträgliche Technikgestaltung.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 31). Westdeutscher Verlag, Opladen 1992, S. 36–56.&lt;br /&gt;
* K. Mehl: &amp;#039;&amp;#039;Aus Fehlern lernt mann! Was lernt man wie aus Fehlern?&amp;#039;&amp;#039; In: E. Rümmele (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Kognitive Repräsentationen über Unfälle und Sicherheitsunterweisungen im Sport.&amp;#039;&amp;#039; Köln 1993, S. 129–140.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.fehlerkultur.at/artikel.html Artikel zum Thema Fehlerfreundlichkeit]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fehlermanagement]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Saehrimnir</name></author>
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