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	<title>Feenkamin - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Feenkamin&amp;diff=2723581&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Göreme Love Valley.jpg|mini|„Love Valley“ bei Göreme mit Feenkaminen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Göreme 1 11 2004.jpg|mini|Blick über Göreme]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Cappadocia Chimneys Wikimedia Commons.jpg|mini|Durch Erosion geformte Felsen nahe Göreme]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Begriff &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Feenkamin&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[Türkische Sprache|türkisch]] &amp;#039;&amp;#039;peri bacaları&amp;#039;&amp;#039;) werden [[Erdpyramide]]n in der [[Türkei]] bezeichnet, die sich in der [[Zentralanatolien|zentralanatolischen]] [[Liste der Provinzen der Türkei|Provinz]] [[Nevşehir (Provinz)|Nevşehir]] in [[Kappadokien]] befinden. Feenkamine gibt es unter anderem bei den Ortschaften [[Göreme]], [[Uçhisar]], [[Ürgüp]] oder [[Zelve]] östlich der Stadt [[Nevşehir]] im [[Nationalpark Göreme]] (türkisch: &amp;#039;&amp;#039;Göreme Tarihî Millî Parki&amp;#039;&amp;#039;), der zum [[UNESCO-Welterbe]] gehört.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.spiegel.de/reise/europa/kappadokien-rauchende-feenkamine-a-273928.html Kappadokien: Rauchende Feenkamine], abgerufen auf [[Spiegel Online|Spiegel Online Reise]] am 19. August 2012&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.focus.de/reisen/reisefuehrer/republik-tuerkei/tid-6828/kappadokien-tuerkei_aid_66344.html Im Land der Feen-Kamine], ein Artikel bei [[Focus Online]] vom 1. August 2007&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bz-berlin.de/ratgeber/itb2010/kappadokien-im-land-der-feenkamine-article745589.html Kappadokien – Im Land der Feenkamine], [[B.Z.|B.Z. Online]] vom 22. Februar 2010&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.kappadokien.de/sehenswuerdigkeiten.html Beschreibung der Sehenswürdigkeiten] auf der privaten Website „kappadokien.de“&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entstehung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Ausbrüchen der [[Vulkan]]e [[Erciyes Dağı]] im Osten und [[Hasan Dağı]] im Südwesten der Region wurden seit dem Zeitalter des [[Neogen]]s (Jung[[tertiär]]) vor gut 20 Millionen Jahren infolge der Eruptionen solche Mengen an Staub, Asche und Gestein ausgespieen, dass weite umliegende Landstriche hierdurch zahlreiche Meter hoch bedeckt wurden. Insbesondere aus den Staub- und Ascheablagerungen bildete sich im Laufe der Jahrmillionen eine Schicht aus dem sehr weichen [[Tuffstein]], die in der Folgezeit überwiegend durch Wind- oder [[Erosion (Geologie)|Wassererosion]] wieder abgetragen wurde. An jenen Stellen, wo über der Tuffschicht härteres und somit erosionsbeständigeres Gestein abgelagert wurde, blieb der darunter liegende Tuffstein teilweise von erosionsbedingten Abtragungen verschont. So haben sich im Laufe der Zeit die zumindest in bestimmten Gebieten Kappadokiens das Landschaftsbild prägenden Feenkamine herausgebildet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.geo.tu-freiberg.de/hydro/Tuerkei-Exkursion_1998.pdf |text=Zusammenfassung der Untersuchungsergebnisse |wayback=20150924021537}} der [[Technische Universität Bergakademie Freiberg|TU Freiberg]] 1998, „Türkeiexpedition“, ([[PDF-Datei]]; 6,2&amp;amp;nbsp;MB) S.&amp;amp;nbsp;6, S.&amp;amp;nbsp;37 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese turmähnlichen Tuffsteinformationen, überwiegend mit einem aufliegenden und schützenden Deckstein versehen, können eine Höhe von 30 Metern und mehr aufweisen und erinnern optisch häufig an [[Spargel]]stangen oder an [[Phallussymbol]]e.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits seit mehreren tausend Jahren wurden sie zum Teil ausgehöhlt ([[Höhlenarchitektur in Kappadokien]]) und als [[Frühchristentum|frühchristliche]] [[Kirche (Bauwerk)|Kirchen]] und zu [[Wohnung|Wohnzwecken]] genutzt.&amp;lt;ref&amp;gt; {{Webarchiv |url=http://www.zuonline.ch/_staticpics/dossiers_zu/Reisen_120211.pdf |text=Zürcher Unterländer |wayback=20121025023514}} [[Zürcher Unterländer|Zürcher Unterländer Online]] vom 12. Februar 2011 (PDF; 297&amp;amp;nbsp;kB)&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese [[Wohnhöhle]]n besitzen den Vorteil, dass sie einen guten Schutz vor Witterungseinflüssen bieten. In den Sommermonaten wird das Innere vor zu starker Hitzeeinstrahlung geschützt und in den oftmals kalten Wintern verhindert das Tuffgestein eine starke Auskühlung der Wohnbereiche. Bewohnte Feenkamine besitzen kleine, aus dem Gestein gehauene Fensteröffnungen, die mit Teppichen die Wohnräume vor Klimaeinflüssen schützten; auch die Böden der Räume sind überwiegend mit Teppichen ausstaffiert. Sie sind meist beheizbar mit einem Herd oder einer Feuerstelle. Die Wohnräume können sich über mehrere Etagen erstrecken, die mit Leitern verbunden sind. Einige Feenkamine sind für Besucher zugänglich und können von innen besichtigt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.badische-zeitung.de/reise-1/zauberland-aus-stein--58161172.html &amp;#039;&amp;#039;Zauberland aus Stein&amp;#039;&amp;#039;] In: [[Badische Zeitung]]-Online vom 13. April 2012&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im September 2025 stürzten Teile der Erdpyramiden zunächst in Göreme, dann auch vor Kadıkalesi im Bezirk Ürgüp ein. Als Ursache werden durch den Klimawandel verursachte Temperaturschwankungen und Frost-Tau-Zyklen genannt. Das weiche Tuffgestein macht sie besonders anfällig für Witterungseinflüsse.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.wa.de/welt/felssturz-in-der-tuerkei-bekanntes-naturwunder-zusammengebrochen-ferienregion-beunruhigt-zr-93946323.html |titel=Nächstes Naturwunder kracht ein: Felssturz zerstört Hotel in der Türkei – Urlaubsregion in Sorge |datum=2025-09-22 |sprache=de |abruf=2025-09-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ähnlichkeiten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ähnlich aussehende Felsnadeln, die aber überwiegend anderen geologischen Ursprungs sind, finden sich auch an anderen Orten auf der Erde. Beispielhaft sind die aus [[Sandstein]] bestehenden [[Hoodoo (Geologie)|Hoodoo]]s im Westen der [[USA]] zu nennen, die sich im [[Bryce-Canyon-Nationalpark]] in [[Utah]] und andernorts befinden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.mineralienatlas.de/lexikon/index.php/Geologisches+Portrait%2FVerwitterung+und+Erosion%2FDie+sch%F6nsten+Monumente+der+Erosion?lang=de |titel=Mineralienatlas - Fossilienatlas |sprache=de |abruf=2023-12-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Eine ähnliche Entstehung haben auch [[Gletschertisch]]e.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Susanne Oberheu, Michael Wadenpohl: &amp;#039;&amp;#039;Kappadokien. Ein Reiseführer durch das Land der Feenkamine und Felsenburgen.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage. Shaker Media, Aachen 2009, ISBN 978-3-86858-250-5.&lt;br /&gt;
* Hans-Dieter Kaspar, Elke Kaspar: &amp;#039;&amp;#039;Kappadokien kennenlernen ...&amp;#039;&amp;#039; Books on Demand GmbH, Norderstedt 2012, ISBN 978-3-8423-6917-7.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Türkei)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kappadokien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Provinz Nevşehir]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Äolische Landform]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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