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	<title>Fedor Mamroth - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-11T20:38:09Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Fedor_Mamroth&amp;diff=2438724&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Mepherl: Bild</title>
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		<updated>2025-12-18T09:17:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bild&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:FedorMamroth.jpg|mini|Fedor Mamroth]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fedor Mamroth&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[21. Februar]] [[1851]] in [[Breslau]]; † [[25. Juni]] [[1907]] in [[Frankfurt am Main]]) war Redakteur des Feuilletons der &amp;#039;&amp;#039;[[Frankfurter Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Auf der Breslauer Universität studierte er Philosophie und schöne Künste und promovierte 1873 mit der Arbeit &amp;#039;&amp;#039;[[Geoffrey Chaucer]], seine Zeit und seine Abhängigkeit von [[Giovanni Boccaccio|Boccaccio]]&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://hdl.handle.net/2027/loc.ark:/13960/t6j11b25k hdl.handle.net]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im selben Jahr ging er nach [[Wien]], wurde Nachtredakteur der &amp;#039;&amp;#039;[[Die Presse|Neuen Freien Presse]]&amp;#039;&amp;#039; und nahm gleichzeitig eine Sekretärsstelle bei der Kohlenverkehrsbank an. Aus der „Korrekturstube“ der &amp;#039;&amp;#039;Neuen Freien Presse&amp;#039;&amp;#039; wechselte er in die Redaktion der &amp;#039;&amp;#039;[[Deutsche Zeitung (1871–1907)|Deutschen Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039; und schrieb gleichzeitig Rezensionen über [[Burgtheater]]-Aufführungen für die &amp;#039;&amp;#039;[[Wiener Sonn- und Montagszeitung]]&amp;#039;&amp;#039;. 1883 trat er in die Redaktion der &amp;#039;&amp;#039;Presse&amp;#039;&amp;#039; über und 1886 begründete er die literarische Halbmonatsschrift &amp;#039;&amp;#039;[[An der Schönen Blauen Donau]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seinen Nachrufen wurde vielfach erwähnt, dass seiner achtsamen Lektüre [[Arthur Schnitzler]], [[Hermann Bahr]], [[Hugo von Hofmannsthal]] und [[Richard Beer-Hofmann]] ihre ersten Erfolge zu verdanken hätten. Nebenher schrieb er zusammen mit dem Musiker und Journalisten [[Otto S. Weiß]] einige Bühnenstücke, die mit Erfolg aufgeführt wurden, heute aber weitgehend vergessen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1889 war er [[Feuilleton]]-Redakteur der &amp;#039;&amp;#039;[[Frankfurter Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039;. Seinen Ruf verdeutlicht folgendes Zitat:&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Seit langem war es das erstemal, daß etwas aus einem Prager Blatt Gnade fand vor der Schere des allwissenden und unfehlbaren Fedor Mamroth in Frankfurt. („Mamroths Schere reimt sich auf Ehre“, pflegte der Feuilletonchef des &amp;#039;&amp;#039;[[Prager Tagblatt]]s&amp;#039;&amp;#039; selbstgefällig zu reimen, wenn die &amp;#039;&amp;#039;Frankfurter Zeitung&amp;#039;&amp;#039; einmal das gleiche ausgeschnitten hatte wie er.) Die Zitierung unserer Zeitung hätte demnach so empfunden werden müssen, als sei der ganze Redaktionsstab im [[Tagesbefehl]] zitiert. Wenn nur die dekorierte Leistung nicht gerade vom jüngsten jungen Mann, dem Lokalreporter, vollbracht worden wäre, und dieser Lobspruch nicht wie ein Tadel für die übrigen geklungen hätte. „In der [[Bohemia (Zeitung)|Prager Bohemia]]“, so leitete der Oberste Richter in Frankfurt den Abdruck ein, „findet sich nachstehende, ungewöhnlich gut geschriebene Notiz“&lt;br /&gt;
 |Autor=[[Egon Erwin Kisch]]&lt;br /&gt;
 |Quelle=Marktplatz der Sensationen&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Egon Erwin Kisch |Titel=Marktplatz der Sensationen |Verlag=[[El libro libre]] |Ort=[[Mexiko-Stadt]] |Datum=1942 |Kapitel=im Kapitel: Debüt beim Mühlenfeuer}}&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 4. Februar 1902 wurde Mamroths vieraktige Komödie &amp;#039;&amp;#039;Sehnsucht&amp;#039;&amp;#039; (unter dem Pseudonym F. Albert) am Stuttgarter Hoftheater uraufgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1906 wurde in Mamroths Darm ein Tumor entdeckt. 1907 starb er an seinem Krebsleiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fedor Mamroth und Karl May ==&lt;br /&gt;
In der Morgenausgabe der &amp;#039;&amp;#039;Frankfurter Zeitung&amp;#039;&amp;#039; veröffentlichte er im Juni und Juli 1899 einige Glossen gegen [[Karl May]]. Mamroth räumte in seinem ersten Artikel vom 3. Juni 1899 zwar ein, May sei ein Erzähler von Begabung, kritisierte aber zugleich seine Mischung von „gesunder Roheit“ und „bigottem Christentum“. Als May in Leserbriefen verteidigt wurde, legte Mamroth nach. Er warf May nun vor, dass er „auch im bürgerlichen Leben die Fiktion festhält und bestärkt, er selber habe das, was er darstellt, erlebt und vollbracht“, dadurch würden seine Phantasmen zu Unwahrheiten und seine Erzählungen unmoralisch.&amp;lt;ref&amp;gt;Hansotto Hatzig: &amp;#039;&amp;#039;Mamroth gegen May – Der Angriff der Frankfurter Zeitung.&amp;#039;&amp;#039; Jahrbuch der Karl-May-Gesellschaft 1974, S. 109–130, zitiert in: [[Frederik Hetmann]]: &amp;#039;&amp;#039;„Old Shatterhand, das bin ich“. Die Lebensgeschichte des Karl May&amp;#039;&amp;#039;, Beltz Verlag, Weinheim und Basel 2000, S. 200.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mit diesen Beiträgen begann die große Pressefehde gegen May. Obwohl keine weiteren Angriffe Mamroths mehr folgten, behielt Karl May diesen ersten ernsthaften Gegner als Hauptfeind in Erinnerung und spiegelte ihn in seinem Roman &amp;#039;&amp;#039;[[Im Reiche des silbernen Löwen IV]]&amp;#039;&amp;#039; in der Figur des &amp;#039;&amp;#039;Ahriman Mirza&amp;#039;&amp;#039; wider.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familie ==&lt;br /&gt;
Fedor Mamroth war der Sohn des Kaufmanns Louis Mamroth und dessen Frau Sophie. Er gehörte der katholischen Konfession an.&amp;lt;!--seine Tochter konvertierte mit 18 vom jüdischen zum katholischen Glauben. Daher muss auch er oder seine Frau Jüdin gewesen sein. Seine Konfession wird von Burckard/Pult mit katholisch angegeben.--&amp;gt; Aus seiner Ehe mit Johanna geborene Schwabacher ging die Tochter [[Else Alken|Else]] Mamroth, verheiratete Alken, hervor. Diese wurde Abgeordnete des [[Deutsche Zentrumspartei|Zentrums]] im [[Nassauischer Kommunallandtag|Nassauischen Kommunallandtag]], die zweite Stadträtin in Frankfurt und wurde von den Nationalsozialisten 1943 wegen ihrer jüdischen Herkunft ermordet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Paul Goldmann (Journalist)|Paul Goldmann]] war der Neffe und zeitweise Mitarbeiter Mamroths.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veröffentlichungen ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[https://mdz-nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bvb:12-bsb10733761-5 Die Frau auf dem Gebiete des modernen deutschen Romans. Literar-historische Contouren]&amp;#039;&amp;#039;, Breslau 1871&lt;br /&gt;
* 1885 erschien eine Sammlung seiner Reiseberichte unter dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Meilensteine&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1890 folgte ein Sammelband mit Erzählungen: &amp;#039;&amp;#039;Unter der Schellenkappe&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Postum veröffentlichte seine Witwe zwei Bände mit Theaterkritiken und eine Sammlung seiner Artikel: &amp;#039;&amp;#039;[https://archive.org/details/ausderfrankfurt02mamrgoog Aus der Frankfurter Theaterchronik]&amp;#039;&amp;#039; respektive &amp;#039;&amp;#039;[https://archive.org/details/Journalisten Aus dem Leben eines fahrenden Journalisten]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Titel=Fedor Mamroth |Sammelwerk=Österreichisches Biographisches Lexikon 1815–1950 |Band=6 |Auflage=26. |Verlag=Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften |Datum=1973 |ISBN=978-3-7001-3213-4 |Seiten=44–45 |Online=[https://www.biographien.ac.at/oebl/oebl_M/Mamroth_Fedor_1851_1907.xml Onlinefassung] |Abruf=2012-06-16}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Karl May |Hrsg=[[Heinz Stolte]], [[Claus Roxin]] |Titel=May gegen Mamroth. Antwort an die „Frankfurter Zeitung“ |Sammelwerk=Jahrbuch der [[Karl-May-Gesellschaft]] |Verlag=Hansa-Verlag |Ort=Hamburg |Datum=1974 |Seiten=131–152 |Online=[https://www.karl-may-gesellschaft.de/kmg/seklit/JbKMG/1974/131.htm Onlinefassung] |Abruf=2011-10-16}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Hansotto Hatzig |Hrsg=[[Heinz Stolte]], [[Claus Roxin]] |Titel=Mamroth gegen May. Der Angriff der „Frankfurter Zeitung“ |Sammelwerk=Jahrbuch der [[Karl-May-Gesellschaft]] |Verlag=Hansa-Verlag |Ort=Hamburg |Datum=1974 |Seiten=109–130 |Kommentar=enthält auch weitere biografische Informationen über Fedor Mamroth |Online=[https://www.karl-may-gesellschaft.de/kmg/seklit/JbKMG/1974/109.htm Onlinefassung] |Abruf=2011-10-16}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=[[Jürgen Seul]] |Titel=Karl May im Urteil der „Frankfurter Zeitung“ |Sammelwerk=Materialien zum Werk Karl Mays |Band=3 |Verlag=Hansa Verlag |Ort=Husum |Datum=2001}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=[[Gerhard Klußmeier]], Hainer Plaul |Titel=Karl May und seine Zeit. Bilder, Dokumente, Texte. Eine Bildbiografie |Verlag=[[Karl-May-Verlag]] |Ort=[[Bamberg]]–[[Radebeul]] |Datum=2007 |ISBN=978-3-7802-0181-2 |Seiten=359}}&lt;br /&gt;
* Barbara Burkardt, Manfred Pult: &amp;#039;&amp;#039;Der Kommunallandtag des Regierungsbezirks Wiesbaden. 1868–1933&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Nassauische Parlamentarier.&amp;#039;&amp;#039; Band 2 = &amp;#039;&amp;#039;Vorgeschichte und Geschichte des Parlamentarismus in Hessen.&amp;#039;&amp;#039; Band 17 = &amp;#039;&amp;#039;Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Nassau.&amp;#039;&amp;#039; Band 71). Historische Kommission für Nassau, Wiesbaden 2003, ISBN 3-930221-11-X, S. 9–10.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{LAGIS|ref=nein|DB=HBN|ID=116724919|titel=Mamroth, Fedor|datum=2020-02-14}}&lt;br /&gt;
* {{Frankfurter Personenlexikon|434|Mamroth, Fedor}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Arthur Schnitzler]] – Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren.&amp;#039;&amp;#039; Hg. Martin Anton Müller, Gerd-Hermann Susen und Laura Untner. Wien, 2018–[2024]. 7 Briefe Mamroths an Schnitzler [https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/toc_4986.html online].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=116724919|LCCN=n83049656|VIAF=27830093}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Mamroth, Fedor}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Journalist (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:May-Kritiker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1851]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1907]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Mamroth, Fedor&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Redakteur (FAZ)&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=21. Februar 1851&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Breslau]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=25. Juni 1907&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Frankfurt am Main]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Mepherl</name></author>
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