<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Federigo_Savelli</id>
	<title>Federigo Savelli - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Federigo_Savelli"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Federigo_Savelli&amp;action=history"/>
	<updated>2026-05-28T14:07:06Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Federigo_Savelli&amp;diff=224487&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Wikijunkie: /* Leben */ Klammer-WL ersetzt mit AWB</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Federigo_Savelli&amp;diff=224487&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-01-18T00:41:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben: &lt;/span&gt; Klammer-WL ersetzt mit &lt;a href=&quot;/index.php/Wikipedia:AWB&quot; class=&quot;mw-redirect&quot; title=&quot;Wikipedia:AWB&quot;&gt;AWB&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Friedrich Herzog von Savelli.jpg|mini|Federigo Savelli]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Federigo Duca di Savelli&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, Signore di Poggio, Principe d’Albano, (auch &amp;#039;&amp;#039;Friedrich Herzog von Savelli&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;zedler&amp;quot;&amp;gt;{{Zedler Online|34|163|300|301|Savelli, Friedrich Hertzog von}}&amp;lt;/ref&amp;gt; oder &amp;#039;&amp;#039;Federico Savelli&amp;#039;&amp;#039;; * [[1583]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;DBI&amp;quot;&amp;gt;{{DBI|Verfasser=Irene Fosi|ID=federico-savelli_(Dizionario-Biografico)|Lemma=CONTI, Federico|Band=90&amp;lt;!--??--&amp;gt;|SeiteVon=|SeiteBis=|Kommentar=|kurz=}}&amp;lt;/ref&amp;gt; in [[Rom]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;zedler&amp;quot;/&amp;gt;; † [[19. Dezember]] [[1649]] ebenda) war ein römischer Fürst, kaiserlicher [[Generalfeldmarschall|Feldmarschall]], [[Kämmerer]] und Hofkriegsrat, [[Botschafter]] [[Ferdinand II. (HRR)|Ferdinands&amp;amp;nbsp;II.]] in Rom, und Generalleutnant der Heiligen Römischen Kirche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er kämpfte im [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] mit geringem Erfolg auf kaiserlicher Seite, hatte aber mehr Erfolg in der Verteidigung des Kirchenstaates. Er diente sowohl dem Papst als auch dem Kaiser mehrfach als Gesandter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Federigo Savelli, in Deutschland auch als &amp;#039;&amp;#039;Friedrich (von) Savelli&amp;#039;&amp;#039; bekannt, stammte aus dem fürstlichen Geschlecht der [[Savelli (Adelsgeschlecht)|Savelli]], die im Neapolitanischen und im Mailändischen begütert waren und das Amt des Erb-Oberhofmarschalls der Päpste innehatten. Mit [[Honorius&amp;amp;nbsp;III.]] (Cencio Savelli) und seinem Großneffen Giacomo Savelli als [[Honorius&amp;amp;nbsp;IV.]] brachte die Familie zwei Päpste des [[13. Jahrhundert]]s und dazu noch einige Kardinäle, vor allem im 16. und 17. Jahrhundert, hervor. Am 6. März 1712 starb sie mit dem Tode Giulio Savellis aus. Das Oberhofmarschallamt ging an den Fürsten Augustino Chigi über, dessen Nachkommen es bis heute haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Federigo wurde als Sohn des Bernardino Savelli († 1590), Signore di [[Palombara Sabina|Palombara]], 1.&amp;amp;nbsp;Herzog von Castel Gandolfo, &amp;#039;&amp;#039;Marchese di Roccapriora&amp;#039;&amp;#039;, Marschall der Heiligen Römischen Kirche, aus der Ehe mit Lucrezia dell’Anguillara († 1617) geboren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem er während der Regierungszeit Kaiser [[Rudolf II. (HRR)|Rudolfs&amp;amp;nbsp;II.]] in Ungarn gekämpft hatte, machte ihn Papst [[Paul&amp;amp;nbsp;V.]] zum General von [[Bologna]], [[Ferrara]] und [[Romagna]]. [[Gregor&amp;amp;nbsp;XV.]] ernannte ihn zum Generalleutnant der Römischen Kirche und während der Unruhen im [[Veltlin]] erklärte ihn [[Urban&amp;amp;nbsp;VIII.]] erneut zum General von Ferrara.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach diente er in Deutschland im Dienste Kaiser Ferdinands&amp;amp;nbsp;II., der ihn zu seinem Kammerherrn machte, und erwarb sich die Gunst [[Wallenstein]]s. Als Kommandeur der kaiserlichen Truppen in Mecklenburg und Vorpommern übergab er, als König [[Gustav II. Adolf|Gustav&amp;amp;nbsp;II. Adolf]] nach Deutschland einfiel, die Stadt [[Demmin]] in [[Pommern]] an die Schweden. Diese Übergabe und die vorhergegangene schlechte Verteidigung rückte ihn selbst beim Gegner in schlechtes Licht. Gustav Adolf riet ihm, seinem Kaiser doch besser am Hofe zu dienen als in der Armee. Auch [[Johann t’Serclaes von Tilly|Tilly]] beklagte sich beim Kaiser über ihn. Trotzdem stand er bei [[Ferdinand II. (HRR)|Ferdinand&amp;amp;nbsp;II.]] weiterhin in Gunst und wurde nach Tillys Niederlage in der [[Schlacht bei Breitenfeld (1631)]] als kaiserlicher Sondergesandter zu Papst [[Urban&amp;amp;nbsp;VIII.]] nach Rom geschickt, um dort um Unterstützung gegen die [[Protestanten]] zu bitten. Am 19. Januar 1635 wurde er zum kaiserlichen [[Feldzeugmeister]] ernannt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;oesta&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.oesta.gv.at/Docs/2006/11/20/Kaiserliche%20bzw_%20k_%20k_%20Generale%201618-1815%20_Liste_.pdf |wayback=20100415094827 |text=Eintrag |archiv-bot=2023-12-22 15:26:56 InternetArchiveBot }} (PDF; 453&amp;amp;nbsp;kB) in der Liste &amp;#039;&amp;#039;Kaiserlicher und k.k. Generäle&amp;#039;&amp;#039; von Antonio Schmidt-Brentano, Österreichisches Staatsarchiv, 2006, bei oesta.gv.at, gesehen am 23. Juni 2009&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Thronbesteigung von [[Ferdinand III. (HRR)|Ferdinand&amp;amp;nbsp;III.]] kommandierte Savelli neben dem bayerischen General [[Johann von Werth]] im [[Elsass]] ein kaiserlich-bayerisches Heer gegen [[Bernhard von Sachsen-Weimar|den Herzog von Weimar]], der im Februar 1638 sehr früh im Jahr begonnen hatte, die Stadt [[Rheinfelden AG|Rheinfelden]] zu belagern. Für Bernhard überraschend schnell erschien das kaiserlich bayerische Heer am 28. Februar bei der Stadt, griff die Belagerungstruppen an und zwang sie zu einer überhasteten Flucht rheinaufwärts nach Laufenburg. Statt die flüchtenden Truppen Bernhards zu verfolgen, die von ihnen hinterlassenen Kanonen abzutransportieren und damit den Sieg abzusichern, wurden die kaiserlich-bayerischen Söldner auf die Quartiere verteilt und die vom Feind verlassenen Kanonen am Ort belassen. Als dann die zunächst vertriebenen Belagerungstruppen drei Tage später frühmorgens wieder erschienen, wurden die Befehlshaber des kaiserlich-bayerischen Heeres total überrascht. Während Salvelli mit seinen Truppen flüchtete, stellte sich Werth zum Kampf wurde aber bezwungen. Auch Salvelli, der sich zunächst im Gebüsch versteckt hatte, wurde entdeckt. Auf diese Weise ging die bereits gewonnen geglaubte [[Schlacht bei Rheinfelden]] verloren und verwandelte sich in einen großen Sieg des Bernhard von Sachsen-Weimar, der sein Heer um 3000 Mann vergrößern konnte. Beide unterlegenen Befehlshaber – Savelli und Werth – gerieten in Gefangenschaft. Werth wurde an Frankreich ausgeliefert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Pan&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor= Christian Pantle |Titel= Der Dreißigjährige Krieg. Als Deutschland in Flammen stand |Verlag= Propyläen Ullstein Buchverlage GmbH |Ort=Berlin |Datum=2017 |ISBN=978-3-549-07443-5|Seiten=228–232}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Savelli wurde im Rathaus von [[Laufenburg (Baden)|Kleinlaufenburg]] eingesperrt, konnte aber mit Hilfe einer Frau fliehen. Aus Rache an seiner gelungenen Flucht über den Rhein in die Schweiz wurden der Pfarrer, der Kaplan und ein schwedischer Feldwebel (dieser wegen Verlassen seines Postens) kurz darauf unter den Kommandos des [[Johann (Nassau-Idstein)|Johann von Nassau]] und [[Johann Ludwig von Erlach]] hingerichtet (Bluttat von Laufenburg).&amp;lt;ref&amp;gt;Emil Jegge: &amp;#039;&amp;#039;Die Geschichte des Fricktals bis 1803&amp;#039;&amp;#039;, S. 158&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach versuchte Savelli, am 28. April 1638 zum [[Marschall|Feldmarschall]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;oesta&amp;quot; /&amp;gt; geworden, mit dem neuen [[Bayerische Armee|bayerischen General]] [[Johann von Götzen]] im August 1638 die Eroberung [[Breisach]]s zu verhindern. Da dieses wegen einer erneuten militärischen Fehlleistung von Salvelli nicht gelang, begab er sich wieder an den kaiserlichen Hof, wo er vor ein Kriegsgericht gestellt werden sollte. Als er das wegen seiner guten Beziehungen zum Papst in Rom verhindern konnte, wurde als Abgesandter zurück nach Rom geschickt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Pan&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da Urban VIII. gerade wegen des Herzogtums Castro mit [[Venedig]], [[Florenz]], [[Modena]] und [[Parma]] in einen Krieg geraten war, ernannte ihn dieser –&amp;amp;nbsp;mit kaiserlicher Erlaubnis&amp;amp;nbsp;– zum Generalleutnant der Kirche in der Provinz [[Perugia]], wo er den Kirchenstaat, vor allem gegen den Großherzog von Florenz, erfolgreich verteidigte. Danach legte er sein Amt als Oberbefehlshaber nieder, nahm wieder den Charakter als kaiserlicher Abgesandter an und war als solcher bei der Wahl von Papst [[Innozenz&amp;amp;nbsp;X.]] dabei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Franzosen 1646 [[Orbetello]] belagerten, trug er viel zur Verteidigung des Ortes bei und versuchte auch [[Porto Azzurro|Portolongone]] und seine Festung zurückzuerobern.&amp;lt;ref name=&amp;quot;zedler&amp;quot;/&amp;gt; 1649 starb er in Rom.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ADB&amp;quot;&amp;gt;{{ADB|53|720|721|Savelli, Friedrich Herzog von|Karl Sommeregger|ADB:Savelli, Friedrich Herzog von}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{DBI|Verfasser=Irene Fosi|ID=federico-savelli_(Dizionario-Biografico)|Lemma=CONTI, Federico|Band=90&amp;lt;!--??--&amp;gt;|SeiteVon=|SeiteBis=|Kommentar=|kurz=}}&lt;br /&gt;
* Cecilia Mazzetti di Pietralata: &amp;#039;&amp;#039;Federico Savelli, tugendhafter Adliger, Militär und Diplomat&amp;#039;&amp;#039;. In: Sabina Brevaglieri, [[Matthias Schnettger]] (Hg.): &amp;#039;&amp;#039;Transferprozesse zwischen dem Alten Reich und Italien im 17. Jahrhundert. Wissenskonfigurationen – Akteure – Netzwerke&amp;#039;&amp;#039;. transcript, Bielefeld 2018, ISBN 978-3-8376-3293-4, S. 161–205.&lt;br /&gt;
* {{ADB|53|720|721|Savelli, Friedrich Herzog von|Karl Sommeregger|ADB:Savelli, Friedrich Herzog von}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=115775617|LCCN=nr/93/18329|VIAF=89387845}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Savelli, Federigo}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Familienmitglied des Adelsgeschlechts Savelli|Federigo]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:General der Frühen Neuzeit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärperson im Dreißigjährigen Krieg (HRR)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärperson (Kirchenstaat)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Diplomat der Habsburgermonarchie (vor 1804)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Adliger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1583]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1649]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Savelli, Federigo&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Savelli, Friedrich Herzog von (Schreibweise nach Zedler); Savelli, Federigo Duca di; Signore di Poggio; Principe d’Albano; Savelli, Federico&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=römischer Fürst, kaiserlicher Feldmarschall im Dreißigjährigen Krieg&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=1583&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Rom]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=19. Dezember 1649&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Rom]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wikijunkie</name></author>
	</entry>
</feed>