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	<title>Fdisk - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-22T22:13:40Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Fdisk&amp;diff=479125&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Y2kbug: /* DR DOS */ deutsche Übersetzung wie im Screenshot zu sehen: Festplattenpflege-Programm</title>
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		<updated>2025-05-25T17:04:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;DR DOS: &lt;/span&gt; deutsche Übersetzung wie im Screenshot zu sehen: Festplattenpflege-Programm&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{SEITENTITEL:fdisk}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;fdisk&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; – Original-Schreibweise &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;FDISK&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; in DOS-üblicher Form (siehe [[8.3]]) – bezeichnet mehrere [[Partition (Datenträger)#Partitionierungsprogramme|Partitionierungsprogramme]] für [[Gerätedatei|Blockgeräte]] wie [[Festplatte]]n oder [[Diskette]]n. Das Wort kommt von {{lang|en|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;f&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;ixed &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;disk&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;}}, eine von [[IBM]] eingeführte englische Bezeichnung für Festplatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[PC&amp;amp;nbsp;DOS]] 2.0 (1983) und die von [[Microsoft]] für alle [[IBM-PC-kompatibler Computer|IBM-PC-kompatiblen Computer]] veröffentlichte Version [[MS-DOS]] 2.0 enthielten die von IBM entwickelte allererste Version von &amp;lt;code&amp;gt;FDISK.COM&amp;lt;/code&amp;gt;, die gemeinsam mit MS-DOS weiterentwickelt wurde. Als Programm auf der [[Kommandozeile]] ([[Konsolenanwendung|Konsolenprogramm]]) kann FDISK sowohl per [[Kommandozeilenparameter]] als auch per [[Zeichenorientierte Benutzerschnittstelle|zeichenorientierter Benutzerschnittstelle]] (dialog- oder menü-basiert) bedient werden. Andere Betriebssysteme enthalten meist einen an das MS-DOS-FDISK angelehnten [[#FDISK-Klone|Klon]], ebenfalls unter dem Namen &amp;lt;code&amp;gt;fdisk&amp;lt;/code&amp;gt;, wie beispielsweise PC-[[Unixoides System|Unix]] und [[PC-kompatibles DOS]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
FDISK kann ursprünglich nur [[Partition (Datenträger)|Partitionen]] des {{lang|en|[[Master Boot Record]]}} (MBR) bearbeiten. Der MBR wurde gemeinsam mit PC&amp;amp;nbsp;DOS 2.0 und dem „{{lang|en|Fixed Disk Setup Program}} Version 1.0“&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Michal Necasek |url=http://www.os2museum.com/wp/dos/dos-2-0-and-2-1/dos-2-0-fdisk/ |titel=DOS 2.0 FDISK |werk=OS/2 Museum |datum=2011-08-17 |zugriff=2017-06-15 |sprache=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt; (&amp;lt;code&amp;gt;FDISK.COM&amp;lt;/code&amp;gt;, deutsche Übersetzung „Festplatten-Einrichtungsprogramm“) 1983 eingeführt. Der {{lang|en|Master Boot Record}} ist ein [[Bootsektor]] und enthält neben dem Startprogramm auch die eigentliche [[Partitionstabelle]], die auf vier primäre Partitionen begrenzt ist. Ab MS-DOS 3.2 ist auch eine erweiterte Partition möglich, innerhalb derer weitere Partitionen als logische Laufwerke definiert sein können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt auch [[Grafische Benutzeroberfläche|grafische]] Varianten von FDISK, etwa &amp;lt;code&amp;gt;FDISKPM.EXE&amp;lt;/code&amp;gt; von [[OS/2]]. Einige Weiterentwicklungen von fdisk, z.&amp;amp;nbsp;B. die in [[util-linux]] enthaltene Variante, können zusätzlich zum MBR auch mit [[GUID Partition Table|GUID-Partitionstabellen]] (GPT, {{enS|[[Globally Unique Identifier|GUID]] Partition Table}}) umgehen&amp;amp;nbsp;– die GUID-Partitionstabelle ist der Nachfolger des {{lang|en|Master Boot Record}} auf IBM-PC-kompatiblen Computern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Der [[IBM Personal Computer XT|IBM&amp;amp;nbsp;PC XT]] (Typ 5160) von 1983 war der erste Vertreter der später als [[IBM-PC-kompatibler Computer|IBM-PC-kompatible Computer]] bezeichneten Systeme, der mit einer Festplatte ausgestattet war. Das dazu gelieferte Betriebssystem [[PC&amp;amp;nbsp;DOS]] bzw. [[MS-DOS]] 2.0 führte für diese Neuerung eine Unterteilung des [[Datenspeicher|Festplattenspeichers]] ein, sogenannte [[Partition (Datenträger)|Partitionen]], die in der dazu eingeführten [[Partitionstabelle]] „{{lang|en|[[Master Boot Record]]}}“ (MBR) definiert sind. Aus Kompatibilitätsgründen wurde die Partitionstabelle innerhalb des [[Bootsektor]]s untergebracht – dieser beinhaltet beim IBM&amp;amp;nbsp;PC und kompatiblen Computern das [[Bootloader|Startprogramm]], welches im [[Bootloader#Chain-Loader|Chainloading]]-Prinzip das Betriebssystem, z.&amp;amp;nbsp;B. MS-DOS, von der als aktiv markierten Partition startet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Festplatten waren um ein Vielfaches größer als Disketten. Ausgedrückt in damals üblichen Größenverhältnissen: eine 20&amp;amp;nbsp;[[Byte#Binärpräfixe|MiB]] große Festplatte ist um den Faktor 57&amp;lt;!-- genau: 20×1024÷360=56.888… --&amp;gt; größer als eine damals übliche 360&amp;amp;#x2011;kB-Diskette. Die Dateisysteme dieser Zeit waren [[File Allocation Table#FAT12|FAT12]] für Disketten und [[File Allocation Table#FAT16|FAT16]] für Festplatten. Das FAT16-Dateisystem wies anfangs jedoch ein Größenlimit von 32&amp;amp;nbsp;MiB auf, sodass größere Festplatten (damals 40&amp;amp;nbsp;MiB und mehr) partitioniert werden mussten. DOS-FDISK folgt dieser Entwicklung: die Limits wurden sowohl beim FAT-Dateisystem als auch bei MBR-Partitionen sukzessive erhöht. Dementsprechend kann &amp;lt;code&amp;gt;FDISK.COM&amp;lt;/code&amp;gt; aus MS-DOS/PC&amp;amp;nbsp;DOS 2.0 nur Partitionen bis 16&amp;amp;nbsp;MiB anlegen. Ab MS-DOS 3.2 (1985) sind Partitionen bis 32&amp;amp;nbsp;MiB möglich und die erweiterte Partition wurde eingeführt. Mit MS-DOS 3.3 (1987) wurde innerhalb der erweiterten Partition mehr als ein logisches Laufwerk unterstützt, was nun mehr als zwei Laufwerksbuchstaben pro Festplatte ermöglicht, sowie die Unterstützung für eine zweite Festplatte eingeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil unter [[PC-kompatibles DOS|PC-DOS/MS-DOS-kompatiblen DOS-Betriebssystemen]] die Anzahl der (logischen) Laufwerke auf 26 beschränkt ist – von &amp;lt;code&amp;gt;A:&amp;lt;/code&amp;gt; bis &amp;lt;code&amp;gt;Z:&amp;lt;/code&amp;gt; (siehe [[Einhängepunkt|Laufwerksbuchstaben]]) –, sind insgesamt nur 24 Partitionen möglich. Die Laufwerksbuchstaben &amp;lt;code&amp;gt;A:&amp;lt;/code&amp;gt; und &amp;lt;code&amp;gt;B:&amp;lt;/code&amp;gt; sind unter MS-DOS in jedem Fall für [[Diskettenlaufwerk]]e reserviert. Bei einer primären Partition sind somit noch maximal 23 logische Laufwerke innerhalb der erweiterten Partition möglich. Während das anfängliche Limit von maximal vier primären Partitionen ein Hindernis darstellen konnte, ist die Anzahl möglicher (logischer) Laufwerke durch Hinzufügen einer erweiterten Partition nicht nur für die damalige Zeit absolut ausreichend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== {{Anker|FDISK.COM|FDISK.EXE}}MS-DOS und PC DOS ===&lt;br /&gt;
[[Datei:FDISK.COM 2.00 Deutsch (PC DOS 3.0).png|mini|Startmenü von FDISK 2.0 ([[PC&amp;amp;nbsp;DOS]] 3.0).]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In PC&amp;amp;nbsp;DOS bzw. IBM&amp;amp;nbsp;DOS ist jeweils dasselbe FDISK wie in MS-DOS der gleichen Version enthalten, da IBM das größtenteils unmodifizierte Betriebssystem von Microsoft für die hauseigene IBM-PC-Produktlinie nutzte. Der einzige Unterschied war, dass MS-DOS auch auf Klonen installiert werden konnte – es gab zahlreiche OEM-Versionen –, während IBM&amp;amp;nbsp;DOS nur auf dem Original-IBM-PC nutzbar war&amp;amp;nbsp;– bis IBM&amp;amp;nbsp;DOS 3.3 (1986), welches erstmals auch gezielt als Alternative für [[IBM-PC-kompatibler Computer|IBM-PC-kompatible Computer]] vermarktet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund einer mit IBM geschlossenen gemeinsamen Entwicklungsvereinbarung ({{enS|Joint Development Agreement}}, {{lang|en|JDA}}) sind ab MS-DOS 3.3 die von IBM geschriebenen DOS-Programme auch in der von Microsoft veröffentlichten Betriebssystemvariante enthalten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;os2museum_dos-3-3&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.os2museum.com/wp/dos/dos-3-3/ |titel=DOS 3.3 |titelerg=The Mature DOS |werk=OS/2 Museum |zugriff=2017-06-15 |sprache=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit MS-DOS 4.0 wurde FDISK eine [[EXE|EXE-Datei]], &amp;lt;code&amp;gt;FDISK.EXE&amp;lt;/code&amp;gt;. Partitionen können ab dieser Version bis zu 2&amp;amp;nbsp;GiB groß sein, was zugleich auch das Limit von [[File Allocation Table#FAT16|FAT16B]] („BigDOS“) ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab MS-DOS 6.0 (und dem darin enthaltenen FDISK) werden bis zu acht Festplatten unterstützt; zwei IDE-Festplatten und bis zu sechs SCSI-Festplatten, für die erst über einen Treiber im Betriebssystem ein Zugriff ermöglicht wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab PC&amp;amp;nbsp;DOS 6.1 wurde das Betriebssystem von IBM eigenständig und ohne Microsoft weiterentwickelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
MS-DOS 7.0 bis 8.0 sind keine eigenständigen Betriebssysteme mehr, sondern Bestandteil der [[Windows 9x|Windows-9x]]-Betriebssystemreihe ([[Microsoft Windows 95|Windows&amp;amp;nbsp;95]] bis [[Microsoft Windows Me|Windows Me]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== OS/2 ===&lt;br /&gt;
[[OS/2]] ist bis Version 4.0 mit zwei Partitionsmanagern ausgestattet, dem textbasierten &amp;lt;code&amp;gt;FDISK.EXE&amp;lt;/code&amp;gt; und dem grafischen Programm &amp;lt;code&amp;gt;FDISKPM.EXE&amp;lt;/code&amp;gt;. Beide haben gleiche Funktionen und können FAT- und [[HPFS]]-Partitionen erstellen. OS/2-FDISK kann komplett über die Kommandozeile gesteuert werden, inklusive des Löschens von Partitionen, und kann den OS/2-Bootmanager &amp;lt;!--auf einer eigenen Partition --&amp;gt;installieren. OS/2-Versionen ab 4.5 unterstützen das Dateisystem [[Journaled File System|JFS]] und haben FDISK durch einen {{lang|en|[[Logical Volume Manager]]}} (LVM) ersetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund der gemeinsamen Entwicklungsgeschichte von OS/2 und Windows&amp;amp;nbsp;NT hat [[NTFS]] den gleichen Partitionstyp wie HPFS.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Windows ===&lt;br /&gt;
MS-DOS-basierte [[Microsoft Windows|Windows]]-Versionen, auch als [[Windows 9x]] bezeichnet, enthalten ein nahezu vollwertiges MS-DOS, sowie ein FDISK, das ab MS-DOS 7.10 ([[Microsoft Windows 95|Windows&amp;amp;nbsp;95b]], [[Microsoft Windows 98|Windows&amp;amp;nbsp;98]]) und 8.00 ([[Microsoft Windows Me|Windows&amp;amp;nbsp;Me]]) [[FAT32]]-Partitionen erstellen kann. Für Festplatten, die größer als 32&amp;amp;nbsp;GiB sind, benötigt MS-DOS 7.10 einen [[Patch (Software)|Patch]], der nur für Windows&amp;amp;nbsp;98 zur Verfügung steht. Die FDISK-Programme von Windows&amp;amp;nbsp;98 bis Windows&amp;amp;nbsp;Me können jedenfalls Festplatten von bis zu 128&amp;amp;nbsp;GiB verwalten – mehr, wenn das BIOS die 48-Bit-Adressierung [[Logical Block Addressing|LBA-48]] unterstützt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://support.microsoft.com/kb/327202/en-us The Fdisk.exe utility may not be able to create a hard disk partition that is larger than 128&amp;amp;nbsp;GB]&amp;lt;/ref&amp;gt; Allerdings weisen diese Versionen von FDISK ein Limit von 64&amp;amp;nbsp;GiB bei der Anzeige der Festplattenkapazität auf, was ebenfalls durch einen Patch von Microsoft behoben werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[Microsoft Windows NT|Windows&amp;amp;nbsp;NT]] ist &amp;lt;code&amp;gt;FDISK.EXE&amp;lt;/code&amp;gt; nicht enthalten. Ab [[Microsoft Windows NT 3.1|Windows&amp;amp;nbsp;NT 3.1]] wird stattdessen die grafische Datenträgerverwaltung ({{enS|Disk Administrator}}) verwendet und ab [[Microsoft Windows 2000|Windows 2000]] steht zusätzlich das [[Konsolenanwendung|Konsolenprogramm]] [[diskpart]] zur Verfügung.&amp;lt;!-- [[Windows NT|Windows-NT]]-basierte Betriebssysteme ([[Windows NT]], [[Windows 2000|2000]] und neuere) besitzen zwei Partitionierprogramme: die grafische Datenträgerverwaltung und das zeichenorientierte &amp;lt;code&amp;gt;[[diskpart]]&amp;lt;/code&amp;gt;. Beide können bis zu vier primäre Partitionen oder bis zu drei primäre Partitionen und eine erweiterte Partition anlegen. Mit entsprechendem EIDE-Treiber (erfordert bei Windows&amp;amp;nbsp;NT (bei welcher Version?!?) ein [[Service Pack]]), kann die 128-GB-Limitierung umgangen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem unterstützt Windows seit [[Microsoft Windows 2000|Windows 2000]] bei der Festplatteninitialisierung sogenannte „Dynamische Datenträger“, bei denen auch mehr Partitionen möglich sind. Diese Datenträger sind dann aber nicht mehr im klassischen Sinn partitioniert und können von anderen Betriebssystemen als Windows und Linux nicht gelesen werden, d.&amp;amp;nbsp;h. von anderen Betriebssystemen werden keine Partitionen erkannt.--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== {{Anker|Klone}}FDISK-Klone ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Cfdisk.png|mini|Bildschirmfoto von &amp;lt;code&amp;gt;[[cfdisk]]&amp;lt;/code&amp;gt; unter Linux]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alternative Betriebssysteme verwenden auf [[Personal Computer|PCs]] üblicherweise das vorhandene [[Partitionsschema]]&amp;amp;nbsp;– auf IBM-PC-kompatiblen Computern mit [[BIOS (IBM PC)|BIOS]] (für „{{lang|en|&amp;#039;&amp;#039;b&amp;#039;&amp;#039;asic &amp;#039;&amp;#039;i&amp;#039;&amp;#039;nput/&amp;#039;&amp;#039;o&amp;#039;&amp;#039;utput &amp;#039;&amp;#039;s&amp;#039;&amp;#039;ystem}}“) somit die Partitionstabelle im {{lang|en|Master Boot Record}} (MBR). Es gibt daher zahlreiche Programme mit dem Namen &amp;lt;code&amp;gt;fdisk&amp;lt;/code&amp;gt; – oder ähnlichem Dateinamen bzw. Programmnamen – die zum Verwalten von Partitionen auf den jeweiligen Betriebssystemen dienen und dabei in Funktion und Verhalten mehr oder weniger an IBMs PC-DOS-FDISK angelehnt sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dadurch, dass alternative Betriebssysteme die Partitionstabelle der jeweiligen [[Plattform (Computer)|Computerplattform]] unterstützen und mit dem enthaltenen FDISK-Klon verwalten können, ermöglichen sie [[Multi-Boot-System]]e. Folglich ist auf IBM-kompatiblen PCs mit BIOS allen FDISK-Klonen die Unterstützung der MBR-Partitionstabelle gemein. Allerdings wurde seit ca. 2010 das BIOS zunehmend durch [[Unified Extensible Firmware Interface|UEFI]] und somit die Partitionstabelle im MBR durch die [[GUID Partition Table|GUID-Partitionstabelle]] (GPT) ersetzt, sodass PC-Betriebssysteme nun ebenfalls GPT verwenden können (müssen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== DR DOS ===&lt;br /&gt;
[[Datei:FDISK R1.50 german (DR DOS 5.0) DOS 202MB.png|mini|{{Monospace|FDISK}} unter [[DR-DOS|DR&amp;amp;nbsp;DOS]] 5.0]]&lt;br /&gt;
Einer der Hauptkonkurrenten von PC&amp;amp;nbsp;DOS und MS-DOS auf dem IBM&amp;amp;nbsp;PC war [[CP/M]] von [[Digital Research]]. Später wurden aus CP/M-86 auch PC-DOS-kompatible Versionen entwickelt, wie Concurrent DOS, DOS Plus und [[DR-DOS|DR&amp;amp;nbsp;DOS]]. Auch in diesen Varianten ist mit dem „Festplattenpflege-Programm“ (deutsche Übersetzung) ein von Digital Research entwickelter Klon enthalten, der stark an IBMs FDISK angelehnt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie bei PC&amp;amp;nbsp;DOS und MS-DOS wurde auch DR-DOS-FDISK nicht weiterentwickelt und kann mit der GUID-Partitionstabelle nicht umgehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Unix ===&lt;br /&gt;
Alternative Betriebssysteme für den PC wurden seit dessen großer Verbreitung auch diverse [[Unixoides System|Unix-Systeme]]. Auf [[IBM-PC-kompatibler Computer|IBM-kompatiblen-PCs]] und deren Nachfolgern laufen daher neben Betriebssystemen wie [[PC-kompatibles DOS|DOS]] und [[Microsoft Windows|Windows]] meist diverse [[Unix#Der Name Unix|Unices]], anfangs auch „PC-Unix“ bezeichnet, beispielsweise [[Berkeley Software Distribution|BSD]]-Derivate oder [[Linux]]. Dies trifft auch auf [[Macintosh|Macs]] zu, auf denen seit 2001 normalerweise mit [[macOS]] bereits ein Unix vorinstalliert ist. PC-Unix muss zwecks [[Multi-Boot-System|Dual- oder Multi-Boot]] daher bereits zur Installation MBR- und GPT-Partitionen verwalten können und stellt somit ein entsprechendes [[Partitionierungsprogramm]] bereit, was oft eine weitere Variante von fdisk ist. macOS (ursprünglich „Mac&amp;amp;nbsp;OS&amp;amp;nbsp;X“), das ein [[FreeBSD]]-Userland bietet, enthält eine Variante von &amp;lt;code&amp;gt;fdisk&amp;lt;/code&amp;gt; zum Manipulieren von „PC-Partitionstabellen“ des Typs MBR, obwohl PowerPC-basierte Macs [[Apple Partition Map|APM]] und Intel-basierte Macs ([[x86-Prozessor|x86]]-Architektur) GPT verwenden. Im jeweiligen Betriebssystem enthaltene [[Festplattenverwaltungsprogramm]]e können meist ebenfalls damit umgehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die GUID-Partitionstabelle (GPT) der Nachfolger des MBR ist, kann fdisk auf EFI-PCs oft zumindest eine vorhandene GPT-Partitionierung erkennen, diese selbst verwalten oder bietet ein weiteres an fdisk angelehntes separates Partitionierungsprogramm. Unter macOS ist dies etwa das Konsolenprogramm &amp;lt;code&amp;gt;gpt&amp;lt;/code&amp;gt;, das sich auch auf vielen anderen Unix-artigen Systemen findet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Linux-Distribution]]en stellen verschiedene Varianten von fdisk bereit. Neben dem traditionellen &amp;lt;code&amp;gt;fdisk&amp;lt;/code&amp;gt; ist dies auch oft &amp;lt;code&amp;gt;pfdisk&amp;lt;/code&amp;gt; – beide Programme sind kommandozeilen- und dialogbasiert und bieten zahlreiche Optionen. Das Programm &amp;lt;code&amp;gt;[[cfdisk]]&amp;lt;/code&amp;gt; bietet eine einfache, menübasierte Handhabung. Das Programm &amp;lt;code&amp;gt;sfdisk&amp;lt;/code&amp;gt; gilt als eher umständlich und für Experten ausgelegt, bietet aber als einziges mit dem [[Parameter (Informatik)#Befehlszeilenparameter|Parameter]] {{nowrap|&amp;lt;code&amp;gt;--dump&amp;lt;/code&amp;gt;}} die Möglichkeit, die Struktur einer Partitionierung (d.&amp;amp;nbsp;h. ohne [[Bootcode]]) für ein späteres Neupartitionieren abzuspeichern. &amp;lt;code&amp;gt;fdisk&amp;lt;/code&amp;gt;, &amp;lt;code&amp;gt;cfdisk&amp;lt;/code&amp;gt; und &amp;lt;code&amp;gt;sfdisk&amp;lt;/code&amp;gt; sind in der Paketsammlung [[util-linux]] enthalten.&amp;lt;!-- In grafischen Benutzeroberflächen können Programme wie [[GNU Parted#GParted|GParted]] bzw. [[GNU Parted#QtParted|QtParted]] fdisk ersetzen.--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Macs gibt es das von Apple entwickelte Konsolenprogramm &amp;lt;code&amp;gt;pdisk&amp;lt;/code&amp;gt; zur Verwaltung von [[Apple Partition Map|APM]]-Partitionen, das auf vielen Unix-artigen Systemen funktioniert. Es war ursprünglich auch im [[Mac OS (Classic)|klassischen Mac&amp;amp;nbsp;OS]] enthalten und wurde für Linux-Distributionen, die auf PowerPC-Macs (1994–2006) laufen, adaptiert. Eine Weiterentwicklung davon ist &amp;lt;code&amp;gt;mac-fdisk&amp;lt;/code&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So wie OS/2-FDISK zusätzlich HPFS und Windows-9x-FDISK zusätzlich FAT32 unterstützt, kennen FDISK-Klone noch Partitionstypen (und Dateisysteme) des jeweiligen Betriebssystems&amp;amp;nbsp;– zusätzlich zu den mit MS-DOS eingeführten Partitionstypen. So kann z.&amp;amp;nbsp;B. ein für Linux geschriebenes fdisk auch [[Swap-Partition|Swap-]] (Partitionstyp &amp;lt;code&amp;gt;82&amp;lt;/code&amp;gt;) und [[extended filesystem|extended]]-Partitionen (Partitionstyp &amp;lt;code&amp;gt;83&amp;lt;/code&amp;gt;) anlegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== {{Anker|Alternativen}}FDISK-Alternativen ==&lt;br /&gt;
Das mit [[FreeDOS]] ausgelieferte &amp;#039;&amp;#039;Free FDISK&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=The FreeDOS contributors |url=https://github.com/FDOS/fdisk |titel=Free FDISK |titelerg=Offizielles Repository |werk=Github |hrsg= |abruf=2024-10-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt; ist ein freies und erweitertes Partitionierungsprogramm, das auch auf anderen PC-kompatiblen DOS-Versionen lauffähig ist. Ebenso kann der erweiterte Partitionsmanager [[eXtended FDisk|XFDisk]] als freier Ersatz für das MS-DOS/PC-DOS-&amp;lt;code&amp;gt;FDISK&amp;lt;/code&amp;gt; verwendet werden. XFDisk bietet viele Optionen, die im Standard-FDISK nicht enthalten sind.&amp;lt;!-- Das Programm sollte ursprünglich die Programme von Microsoft ablösen, was wegen der 128-GB-Limitierung nicht gelang. --&amp;gt;&amp;lt;!-- Quelle?!? --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== {{Anker|Nachfolger für GUID Partition Table}}GUID-Partitionstabelle ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|GUID Partition Table}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die GUID-Partitionstabelle (GPT) ist das Partitionsschema des BIOS-Nachfolgers [[Unified Extensible Firmware Interface|UEFI]]: Design-bedingt enthält jeder GPT auch eine MBR-Partitionstabelle, die eine einzige primäre Partition enthält, welche sich über den gesamten vorhandenen Speicherbereich erstreckt. Diese Partitionstabelle wird als [[GUID Partition Table#Schutz-MBR|Schutz-MBR]], {{enS|Protective MBR}}, bezeichnet, denn sie soll die im GPT definierten Partitionen und Daten vor unabsichtlichem Löschen durch ältere Betriebssysteme und Programme schützen. Für alte Software&amp;amp;nbsp;– bei Programmen für den PC kann man seit 1983 davon ausgehen, dass diese eine MBR-Partitionstabelle erkennt&amp;amp;nbsp;– markiert der Schutz-MBR den gesamten Speicherbereich als belegt. Wäre dies nicht so, wären die vorhandenen Daten in Gefahr, weil alte Software den GPT nicht erkennt und den Speicher somit als vermeintlich frei erkennen würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einigen&amp;lt;!-- in BSD und Linux enthaltenen--&amp;gt; Varianten von fdisk wurde daher die Unterstützung für die GUID-Partitionstabelle ebenfalls aufgenommen: Neuere Versionen von fdisk erkennen das Vorhandensein von GPT-Datenstrukturen und geben eine Warnung aus. fdisk würde sonst zwar den Schutz-MBR manipulieren, nicht aber die im GPT definierten Partitionen, was zu Datenverlust führt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Andere Varianten von fdisk wurden um die Funktion erweitert, selbst GUID-Partitionstabellen (GPT) verwalten zu können. Wieder andere an MS-DOS-FDISK angelehnte Partitionierungsprogramme wurden rein für die GUID-Partitionstabelle, ohne Bearbeitungsmöglichkeit für die MBR-Partitionstabelle, neu geschrieben.&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--&lt;br /&gt;
Mit &amp;lt;code&amp;gt;gdisk&amp;lt;/code&amp;gt; (und Varianten davon, etwa &amp;lt;code&amp;gt;cgdisk&amp;lt;/code&amp;gt;) exisitet auch eine Weiterentwicklung von fdisk, die neben MBR- auch GUID-Partitionstabellen verwalteten kann. Hingegen können ebenfalls an fdisk angelehnte Konsolenprogramme wie das in macOS ab [[Mac OS&amp;amp;nbsp;X Tiger]] (10.4, 2005) zusätzlich zu fdisk enthaltene &amp;lt;code&amp;gt;gpt&amp;lt;/code&amp;gt; nur GUID-Partitionstabellen, jedoch keine MBR-Partitionstabelle mehr, bearbeiten.--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--&lt;br /&gt;
&amp;lt;code&amp;gt;fdisk&amp;lt;/code&amp;gt; kann unter DOS und Windows nicht mit dem MBR-Nachfolger GPT umgehen. Auch auf anderen Systemen wurde diese Vorgehensweise übernommen: für [[GUID Partition Table]] gibt es neue Programme, die nun nicht mehr „fdisk“ im Namen tragen. Von &amp;lt;code&amp;gt;gpt&amp;lt;/code&amp;gt; unter macOS über &amp;lt;code&amp;gt;gdisk&amp;lt;/code&amp;gt; oder &amp;lt;code&amp;gt;parted&amp;lt;/code&amp;gt; unter Linux bis &amp;lt;code&amp;gt;diskpart&amp;lt;/code&amp;gt; unter Windows gibt es viele Programme, die sich bei der Bedienung und den Funktionen mehr oder weniger an &amp;lt;code&amp;gt;fdisk&amp;lt;/code&amp;gt; orientieren.&lt;br /&gt;
--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--&lt;br /&gt;
Da das GPT-Partitionsschema einen Schutz-MBR enthält und um Datenverlust zu verhindern können viele ursprünglich reine MBR-Partitionierungsprogramme in aktuellen Versionen ebenfalls die GUID-Partitionstabelle ({{lang|en|&amp;#039;&amp;#039;G&amp;#039;&amp;#039;UID &amp;#039;&amp;#039;P&amp;#039;&amp;#039;artition &amp;#039;&amp;#039;T&amp;#039;&amp;#039;able}}, GPT) anzeigen oder sogar manipulieren. Neuere, reine GPT-Partitionierungprogramme, die ebenfalls an fdisk angelehnt sind, heißen jedoch meist anders, etwa &amp;lt;code&amp;gt;gpt&amp;lt;/code&amp;gt; oder &amp;lt;code&amp;gt;gdisk&amp;lt;/code&amp;gt; (was ursprünglich GPT FDISK hieß, also &amp;lt;code&amp;gt;gpt-fdisk&amp;lt;/code&amp;gt;).&lt;br /&gt;
--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Limits ==&lt;br /&gt;
Geschichtlich bedingt sind die Limits für das Betriebssystem, für das FDISK geschrieben wurde, und FDISK selbst sehr nahe beieinander. Daher ist das Betriebssystemlimit meist auch das FDISK-Limit.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Daniel B. Sedory |url=http://thestarman.pcministry.com/asm/mbr/FDISK.htm |titel=Detailed Notes on Microsoft&amp;#039;s™ FDISK.EXE Program |werk=The Starman&amp;#039;s Realm |datum=2007-11-18 |zugriff=2017-06-15 |sprache=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Betriebssystem&lt;br /&gt;
! FDISK&lt;br /&gt;
! Jahr&lt;br /&gt;
! Limit&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;4&amp;quot;|[[MS-DOS]] 2.0&amp;lt;br /&amp;gt;[[PC&amp;amp;nbsp;DOS]] 2.0&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;4&amp;quot;|1.0&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;4&amp;quot;|1983&lt;br /&gt;
| eine Festplatte&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 4 primäre Partitionen, jedoch von MS-DOS nur eine primäre Partition nutzbar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 16&amp;amp;nbsp;MiB pro Partition (Partitionstyp &amp;lt;code&amp;gt;01&amp;lt;/code&amp;gt;)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;kennt keine erweiterten Partitionen&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot;|MS-DOS 3.0&lt;br /&gt;
| 1984&lt;br /&gt;
| Einführung von FAT16 für Festplatten&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://www.eassos.com/blog/a-brief-introduction-of-fat-file-allocation-table/ |titel=A Brief Introduction of FAT (File Allocation Table) |werk=Eassos Blog |hrsg=Eassos Ltd. |datum=2015-01-07 |abruf=2020-10-17 |sprache=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot;|MS-DOS 3.2&lt;br /&gt;
| 1985&lt;br /&gt;
| Erweiterte Partition (Partitionstyp &amp;lt;code&amp;gt;05&amp;lt;/code&amp;gt;), jedoch von MS-DOS nur ein logisches Laufwerk unterstützt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;maximal 2 Laufwerke: &amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;code&amp;gt;C:&amp;lt;/code&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039; (MS-DOS unterstützt nur eine primäre Partition) und ein logisches Laufwerk &amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;code&amp;gt;D:&amp;lt;/code&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039; (von der erweiterten Partition)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;3&amp;quot; colspan=&amp;quot;2&amp;quot;|MS-DOS 3.3&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;3&amp;quot;| 1987&lt;br /&gt;
| Unterstützung für zwei physische Festplatten&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Unterstützung für mehrere logische Laufwerke&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;primäre Partitionen und logische Laufwerke zusammen: maximal 24, Laufwerk &amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;code&amp;gt;C:&amp;lt;/code&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039; bis &amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;code&amp;gt;Z:&amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 32&amp;amp;nbsp;MiB pro Partition (Partitionstyp &amp;lt;code&amp;gt;04&amp;lt;/code&amp;gt;)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot;|[[Compaq]] MS-DOS 3.31 ([[Erstausrüster|OEM]])&lt;br /&gt;
| 1987&lt;br /&gt;
| 512&amp;amp;nbsp;MiB pro Partition (Partitionstyp &amp;lt;code&amp;gt;04&amp;lt;/code&amp;gt;, jedoch mit 32-Bit-Sektoradressierung)&amp;lt;ref name=&amp;quot;DOS33MBR&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Daniel B. Sedory |url=http://thestarman.pcministry.com/asm/mbr/DOS33MBR.htm |titel=The Standard MBR Code and Notes on the Differences in one OEM version of the DOS 3.30 MBR (Master Boot Record) |werk=The Starman&amp;#039;s Realm |datum=2007-05-18 |zugriff=2017-06-15 |sprache=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;amp;nbsp;– inkompatibel mit anderen Versionen von MS-DOS!&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot;|MS-DOS 4.0&lt;br /&gt;
| 1988&lt;br /&gt;
| Partitionen bis zu 2&amp;amp;nbsp;GiB (Partitionstyp &amp;lt;code&amp;gt;06&amp;lt;/code&amp;gt;)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; colspan=&amp;quot;2&amp;quot;|[[NEC Corporation|NEC]] MS-DOS 3.30 (OEM)&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;2&amp;quot;| 1988&lt;br /&gt;
| Unterstützung für 8 Primärpartitionen im MBR&amp;lt;ref name=&amp;quot;DOS33MBR&amp;quot; /&amp;gt;&amp;amp;nbsp;– inkompatibel mit anderen Versionen von MS-DOS!&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 32-Bit-Sektoradressierung wie Compaq MS-DOS 3.31, jedoch mit Problemen bei Partitionen &amp;amp;gt; 256 MiB&amp;lt;ref name=&amp;quot;DOS33MBR&amp;quot; /&amp;gt;&amp;amp;nbsp;– inkompatibel mit anderen Versionen von MS-DOS!&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; colspan=&amp;quot;2&amp;quot;|MS-DOS 5.0&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;2&amp;quot;| 1991&lt;br /&gt;
| bis zu 8 physische Festplatten unterstützt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;Obwohl FDISK immer noch nur eine primäre Partition anlegen kann, kann der [[Kernel (Betriebssystem)|Kernel]] nun weitere primäre Partitionen nutzen (Laufwerksbuchstaben zuweisen).&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot;|MS-DOS 7.0 ([[Microsoft Windows 95|Windows&amp;amp;nbsp;95]])&lt;br /&gt;
| 1995&lt;br /&gt;
| wenn das [[BIOS (IBM PC)|BIOS]] den [[Logical Block Addressing|LBA]]-Zugriffsmodus unterstützt: neuer Partitionstyp &amp;lt;code&amp;gt;0E&amp;lt;/code&amp;gt; für Primärpartition und &amp;lt;code&amp;gt;0F&amp;lt;/code&amp;gt; für die erweiterte Partition&amp;lt;!-- (32&amp;amp;nbsp;MiB bis 2&amp;amp;nbsp;GiB)--&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot;|MS-DOS 7.1 ([[Microsoft Windows 95|Windows&amp;amp;nbsp;95B]] und [[Microsoft Windows 98|98]])&lt;br /&gt;
| 1996&lt;br /&gt;
| Partitionen bis zu 2&amp;amp;nbsp;TiB (Partitionstyp &amp;lt;code&amp;gt;0B&amp;lt;/code&amp;gt; für Primärpartition und &amp;lt;code&amp;gt;0C&amp;lt;/code&amp;gt; für die erweiterte Partition; für letztere ist LBA-Zugriff erforderlich)&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl im {{lang|en|Master Boot Record}} bis zu vier primäre Partitionen möglich wären, kann FDISK nur eine einzige primäre Partition erstellen. Um eine zweite Festplatte oder mehr als ein logisches Laufwerk nutzen zu können, muss sowohl der DOS-[[Kernel (Betriebssystem)|Kernel]] als auch FDISK erweiterte Partitionen kennen – eine mit dem in MS-DOS 3.3 enthaltenen FDISK partitionierte Festplatte funktioniert daher nicht ohne weiteres auf einer früheren Version von PC&amp;amp;nbsp;DOS/MS-DOS, da dieses die logischen Laufwerke in der erweiterten Partition nicht verwenden kann. Ebenso kann MS-DOS vor Version 5.0 nur eine einzige primäre Partition verwenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Genau eine primäre Partition kann als erweiterte Partition definiert sein. Diese kann eine beliebige Anzahl logischer Laufwerke enthalten, wobei MS-DOS nur maximal 24 logische Festplattenlaufwerke verwenden kann. Ist nur eine Festplatte im PC und auf der Festplatten ebenfalls genaue eine primäre Partition (die keine erweiterte Partition ist) vorhanden, so können in der erweiterten Partition noch 23 logische Laufwerke von MS-DOS verwendet werden – bei drei Primärpartitionen (ab MS-DOS 5.0) sind es nur noch 21 logische Laufwerke. Diese müssen innerhalb eines zusammenhängenden Speicherbereichs, der durch die erweiterte Partitionen festgelegt ist, definiert sein. Bei mehr als einer Festplatte reduziert sich die Anzahl der in der erweiterten Partition nutzbaren logischen Laufwerke entsprechend der Gesamtanzahl an Partitionen und logischen Laufwerken auf allen Festplatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
OS/2 akzeptiert wie MS-DOS (vor Version 5.0) nur eine primäre Partition pro Festplatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
MS-DOS (und PC&amp;amp;nbsp;DOS) können nicht von einer erweiterten Partition [[Booten|starten]]. OS/2 hingegen schon&amp;amp;nbsp;– wenn allerdings ein logisches Laufwerk in der erweiterten Partition hinzugefügt oder gelöscht wird und sich damit die Laufwerksbuchstaben (welche automatisch vergeben werden) verändern, kann OS/2 eventuell nicht mehr starten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie MS-DOS (bzw. kompatible DOS) und Windows unterliegt auch PC-Unix den BIOS-bedingten Einschränkungen beim Betriebssystemstart. Ältere BIOS-Versionen konnten auf Bereiche oberhalb von 1024 Zylindern nicht zugreifen. Daher legten viele Anwender eine kleinere [[Startpartition]] für den Unix-[[Kernel (Betriebssystem)|Kernel]] so an, dass sie unterhalb der 1024-Zylinder-Grenze beginnt. Ebenso verhält es sich mit der 128-GiB-Grenze, wenn LBA nicht als 48-Bit-Zahl (LBA-48) vom BIOS implementiert wurde. Ist die Unix-Startpartition unterhalb der BIOS-bedingten Grenze, ist ein [[Booten|Starten]] möglich und das gestartete Betriebssystem kann anschließend auch den oberhalb liegenden Bereich nutzen. Meist richten die Installationsprogramme neben der Startpartition zumindest eine [[root-Partition]] für das [[Stammverzeichnis|Wurzelverzeichnis]] ein sowie eine [[Swapping|Swap]]-Partition. Da viele Unix-[[Bootloader]] erweiterte Partition unterstützen, können alle für Unix relevanten Partition als logisches Laufwerk definiert sein, jedoch kann es nötig sein, die Startpartition &amp;lt;code&amp;gt;/boot&amp;lt;/code&amp;gt; wegen der BIOS-Limitierung als Primärpartition erstellen zu müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Master Boot Record]]&lt;br /&gt;
* [[Partition (Datenträger)#Partitionierungsprogramme]]&lt;br /&gt;
* [[Liste von Festplattenpartitionierungsprogrammen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* WinTotal: {{Webarchiv | url=http://www.wintotal.de/Artikel/fdisk98/fidsk98.php | wayback=20080403100554 | text=&amp;#039;&amp;#039;Festplatten partitionieren mit Fdisk&amp;#039;&amp;#039;}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=https://www.wintotal.de/das-erbe-von-fdisk-datentraegerverwaltung-unter-windows/ |titel=Das Erbe von FDISK – Datenträgerverwaltung unter Windows |hrsg=WinTotal.de |datum=2010-08-24 |zugriff=2017-06-15}}&lt;br /&gt;
* [http://support.microsoft.com/kb/255867/EN-US Anleitung von Microsoft zur Verwendung von fdisk (englisch)]&lt;br /&gt;
* [http://www.computerhope.com/fdiskhlp.htm Microsoft DOS fdisk command] von computerhope.com mit einer teilweisen Emulation am Ende&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Partitionierungssoftware]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DOS-Betriebssystemkomponente]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unix-Betriebssystemkomponente]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Windows-Betriebssystemkomponente]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abkürzung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Y2kbug</name></author>
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