<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Fauxbourdon</id>
	<title>Fauxbourdon - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Fauxbourdon"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Fauxbourdon&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-08T03:17:47Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Fauxbourdon&amp;diff=349532&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Siebenquart: typo</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Fauxbourdon&amp;diff=349532&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-04-20T09:55:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;typo&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fauxbourdon&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;[[Internationales Phonetisches Alphabet|IPA]]:&amp;#039;&amp;#039; [{{IPA|fobʊʁˈdɔ̃ː}}]&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;angepasst von:&amp;#039;&amp;#039; {{Internetquelle |url=https://www.duden.de/rechtschreibung/Fauxbourdon |titel=Fauxbourdon, der |werk=[[duden.de]] |abruf=2021-10-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;angepasst von:&amp;#039;&amp;#039; {{Literatur | Autor=Eva-Maria Krech, Eberhard Stock, Ursula Hirschfeld, Lutz Christian Anders | Titel=Deutsches Aussprachewörterbuch | Auflage=1. | Verlag=Walter de Gruyter | Ort=Berlin, New York | Datum=2009 | ISBN=978-3-11-018202-6 | Seiten=503 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;, {{Audio|De-Fauxbourdon.ogg|anhören}}; von [[Französische Sprache|franz.]] &amp;#039;&amp;#039;faux [[Bordun|bourdon]]&amp;#039;&amp;#039; „falscher Bass“) bezeichnet eine im Kirchen[[gesang]] seit dem 15. Jahrhundert angewandte Art des [[Tonsatz]]es von dreistimmigen Musikstücken, bei der parallel zur melodieführenden oberen Stimme, aber etwas tiefer, eine zweite und dritte Stimme gesungen werden. Diese Art bedeutete eine Erweiterung des sonst rein einstimmigen [[Gregorianischer Gesang|Gregorianischen Gesang]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fauxbourdon bezeichnet in der gegenwärtigen Musikwissenschaft ein [[Satzmodell (Musik)|Satzmodell]] für den [[Stimme (Musik)|dreistimmigen]] Gesang über [[Melodie]]n der [[Psalmodie]], bei dem der meist um eine [[Oktave (Musik)|Oktave]] [[Transposition (Musik)|herauftransponierte]] [[Cantus firmus]] im Superius ([[Sopran]]) lag und ihn der [[Contratenor]] eine [[Quarte]], der [[Tenor (Stimmlage)|Tenor]] eine [[Sexte]] tiefer begleitete. Der Contratenor wurde nicht eigens mitgeschrieben, jedoch wurde als Hinweis für die dreistimmige Ausführung ein &amp;#039;&amp;#039;au fau(l)x bourdon&amp;#039;&amp;#039; o.&amp;amp;nbsp;Ä. vermerkt. Die weitgehende Parallelität der Stimmen sicherte die Verständlichkeit der Texte. Der Fauxbourdon war ein Charakteristikum des burgundischen Stils, der Mitte des 15. Jahrhunderts in den Niederlanden in Blüte stand. [[Guillaume Dufay]] verwendete ihn ausgiebig. Das früheste Beispiel ist die [[Postcommunio]] &amp;#039;&amp;#039;Vos qui secuti estis&amp;#039;&amp;#039; in Dufays&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;Missa Sancti Jacobi&amp;#039;&amp;#039; (überliefert im &amp;#039;&amp;#039;Bologna-Manuskript I-BC Q15&amp;#039;&amp;#039;, ca. 1440).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verwandte Begriffe sind engl. &amp;#039;&amp;#039;faburdon&amp;#039;&amp;#039; oder [[Italienische Sprache|ital.]] &amp;#039;&amp;#039;falso bordone&amp;#039;&amp;#039;, sie wurden allerdings von verschiedenen Autoren zu verschiedenen Zeiten mit unterschiedlicher Bedeutung gebraucht. Der genaue Sinn und die [[Etymologie]] dieser historischen Verwendungen sind in der Musikwissenschaft umstritten. Faburdon (oder faburden) nennt man in England im 15. Jahrhundert die tiefe Gegenstimme zur melodieführenden Stimme. Als &amp;#039;&amp;#039;falso bordone&amp;#039;&amp;#039; wurde beispielsweise im 18. Jahrhundert meist vierstimmiger Kirchengesang bezeichnet, der [[syllabisch]] verfährt, also eine Note pro Silbe setzt. Er ist somit zwar reicher als der einstimmige Gregorianische Choral, verzichtet aber auf voneinander stark abweichende Stimmen, wie sie in dieser Zeit sonst verbreitet waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wörtlich aus dem Französischen übersetzt, bedeutet &amp;#039;&amp;#039;Fauxbourdon&amp;#039;&amp;#039; „falscher Bourdon“ bzw. „falscher Bass“. Dieser Name lässt sich damit begründen, dass sich der Bass, abgesehen von Anfang und Ende einer Phrase, in Sexten zur Melodie bewegt, wodurch ein Fehlen der Basis wahrgenommen wurde. Auch die Lage der Terz und Quartparallelen zwischen Mittel- und Oberstimme trugen zu diesem Begriff bei.&amp;lt;ref&amp;gt;{{MGG2|Verfasser=Hans-Otto Korth|Lemma=Fauxbourdon|Band=S3|SpalteVon=379|SpalteBis=393|ID=mgg15373}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Eine andere Übersetzung für Bourdon ist „Jakobsstab“. Der älteste bekannte Fauxbourdon, die Postcommunio &amp;#039;&amp;#039;Missa Sancti Jacobi&amp;#039;&amp;#039; von Guillaume Du Fays, ist dem heiligen Jakob gewidmet. Deshalb könnte der Begriff &amp;#039;&amp;#039;Fauxbourdon&amp;#039;&amp;#039; möglicherweise auch davon abgeleitet worden sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine andere Bedeutung des Fauxbourdon als [[musikalische Figur]] ist seit [[Joachim Burmeister]] (1606) belegt. Diese Figur bezeichnet aufeinanderfolgende Terz-Sext-Klänge, also jegliche Art von [[Sextakkord]]folgen. Durch den Fauxbourdon wird dem Wort &amp;#039;&amp;#039;faux&amp;#039;&amp;#039; entsprechend in erster Linie „Falsches“ und „Sündhaftes“ zum Ausdruck gebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* [[Joachim Burmeister]]: &amp;#039;&amp;#039;Musica poetica&amp;#039;&amp;#039;. Rostock 1606. Nachdruck, hrsg. von Rainer Bayreuther und übs. von Philipp Kallenberger: Laaber-Verlag, Laaber 2007, ISBN 978-3-89007-393-4.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Heinrich Besseler]]: &amp;#039;&amp;#039;Bourdon und Fauxbourdon: Studien zum Ursprung der niederländischen Musik&amp;#039;&amp;#039;. 2. veränderte Auflage. Nach hinterlassenen Revisionen des Verfassers hrsg. und ergänzt von [[Peter Gülke]], VEB Breitkopf und Härtel, Leipzig 1974.&lt;br /&gt;
* Dagmar Hoffmann-Axthelm: &amp;#039;&amp;#039;Faburdon/fauxbourdon/falso bordone&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Handwörterbuch der musikalischen Terminologie]]&amp;#039;&amp;#039;. Bd.&amp;amp;nbsp;3, hrsg. von [[Hans Heinrich Eggebrecht]] und [[Albrecht Riethmüller]], Schriftleitung Markus Bandur, Steiner, Stuttgart 1972 ([https://daten.digitale-sammlungen.de/~db/0007/bsb00070511/images/index.html?fip=193.174.98.30&amp;amp;seite=3&amp;amp;pdfseitex= online]).&lt;br /&gt;
* {{MGG2|Verfasser=Hans-Otto Korth|Lemma=Fauxbourdon|Band=S3|SpalteVon=379|SpalteBis=393|ID=mgg15373}}.&lt;br /&gt;
* {{OeML|Fauxbourdon|Fauxbourdon|RF}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4153800-6}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musikalische Satzweise]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kontrapunkt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musikalische Figur]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Siebenquart</name></author>
	</entry>
</feed>