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	<title>Faust (2011) - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Faust_(2011)&amp;diff=2672737&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;APPERbot: Bot: Umstellung FSK-Vorlage, Infobox formatiert</title>
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		<updated>2026-04-28T09:33:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: Umstellung FSK-Vorlage, Infobox formatiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Film&lt;br /&gt;
| Bild                   = &lt;br /&gt;
| Deutscher Titel        = &lt;br /&gt;
| Originaltitel          = Faust&lt;br /&gt;
| Produktionsland        = Russland&lt;br /&gt;
| Originalsprache        = Deutsch&lt;br /&gt;
| Erscheinungsjahr       = 2011&lt;br /&gt;
| Länge                  = 134&lt;br /&gt;
| FSK                    = 16{{FSK|130039/V|Abruf=2026-04-17}}&lt;br /&gt;
| JMK                    = &lt;br /&gt;
| Regie                  = [[Alexander Nikolajewitsch Sokurow|Alexander Sokurow]]&lt;br /&gt;
| Drehbuch               = [[Juri Arabow]],&amp;lt;br /&amp;gt;Marina Korenewa,&amp;lt;br /&amp;gt;Aleksander Sokurow&lt;br /&gt;
| Produzent              = [[Andrei Reingardtowitsch Sigle|Andrei Sigle]]&lt;br /&gt;
| Musik                  = Andrei Sigle&lt;br /&gt;
| Kamera                 = [[Bruno Delbonnel]]&lt;br /&gt;
| Schnitt                = [[Jörg Hauschild]]&lt;br /&gt;
| Besetzung              =&lt;br /&gt;
* [[Johannes Zeiler]]: Faust&lt;br /&gt;
* [[Anton Alexandrowitsch Adassinski|Anton Adassinski]]: Mauricius Müller &amp;lt;small&amp;gt;([[Mephistopheles]])&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Isolda Dychauk]]: Margarete&lt;br /&gt;
* [[Georg Friedrich]]: Wagner&lt;br /&gt;
* [[Hanna Schygulla]]: Mauricius’ Frau&lt;br /&gt;
* [[Antje Lewald]]: Margaretes Mutter&lt;br /&gt;
* [[Florian Brückner]]: Valentin&lt;br /&gt;
* [[Maxim Mehmet]]: Valentins Freund&lt;br /&gt;
* [[Oliver Bootz]]: Valentins Freund&lt;br /&gt;
* [[Andreas Schmidt (Schauspieler)|Andreas Schmidt]]: Valentins Freund&lt;br /&gt;
* [[Katrin Filzen]]: Margaretes Magd&lt;br /&gt;
* [[Antoine Monot, Jr.]]: der Mönch&lt;br /&gt;
* [[Sigurður Skúlason]]: Fausts Vater&lt;br /&gt;
* [[Eva-Maria Kurz]]: Fausts Köchin&lt;br /&gt;
* [[Lars Rudolph]]: Wirt&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Faust&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein russischer Spielfilm aus dem Jahre [[Filmjahr 2011|2011]]. [[Alexander Sokurow]] führte Regie und verfasste das Drehbuch gemeinsam mit Marina Korenewa und Yuri Arabov. Bei dem Film handelt es sich um eine freie Interpretation des [[Fauststoff]]es, die in einer deutschen Stadt des 19. Jahrhunderts angesiedelt ist. Nach &amp;#039;&amp;#039;Moloch&amp;#039;&amp;#039; (1999), &amp;#039;&amp;#039;Telets&amp;#039;&amp;#039; (2001) und &amp;#039;&amp;#039;Die Sonne&amp;#039;&amp;#039; (2005) bildet &amp;#039;&amp;#039;Faust&amp;#039;&amp;#039; den Abschluss zu Sokurows &amp;#039;&amp;#039;Macht&amp;#039;&amp;#039;-[[Tetralogie]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Rezeption des Films war überwiegend positiv. Er wurde auf den [[Internationale Filmfestspiele von Venedig 2011|Internationalen Filmfestspielen von Venedig 2011]] mit dem [[Goldener Löwe|Goldenen Löwen]] ausgezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Inhalt ==&lt;br /&gt;
Eine deutsche Stadt im 19. Jahrhundert: Der Gelehrte Heinrich Faust versucht dem Geheimnis des Lebens auf den Grund zu kommen. Dafür untersucht er mit seinem [[Wissenschaftliche Hilfskraft|Famulus]] Wagner Leichen nach dem Versteck der Seele. Durch finanzielle Schwierigkeiten gezwungen wendet Faust sich an den alten [[Wucher]]er Mauricius Müller, der sich nach und nach als die Verkörperung des Teufels entpuppt. Dieser verspricht ihm Hilfe, führt Faust aber erst einmal durch die obskure Stadt. In einer Waschhalle verliebt sich der Gelehrte in die junge Wäscherin Margarete. Völlig fasziniert von ihrer Schönheit glaubt er, durch sie den Zusammenhang von Leben und Tod zu verstehen. Während eines Kneipenbesuchs mit Mauricius tötet Faust einen Soldaten, der sich im Rausch mit Mauricius gestritten hat. Später erfährt er, dass es sich um den Bruder Margaretes handelt. Faust nutzt die Gelegenheit, Margarete bei der Beerdigung ihres Bruders wiederzusehen. Er und Margarete kommen sich näher, was aber ihrer Mutter missfällt. Später schickt er Mauricius, der Familie Geld zu bringen, dieser rät ihm jedoch von weiteren Geldgeschenken ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fausts Assistent Wagner hegt ebenfalls Gefühle für Margarete und behauptet sogar, der echte Faust zu sein, dessen Ideen Faust nur gestohlen habe. Als Beweis zeigt er ihr seine einzige echte Erfindung, einen [[Homunkulus]]. Margarete fühlt sich von ihm bedrängt und wirft das Glas mit dem Homunkulus zu Boden, sodass dieser zu Wagners Entsetzen stirbt. Als Margarete später erfährt, dass Faust ihren Bruder getötet hat, will sie die Beziehung beenden. Faust stellt ihr in einer Kirche nach und bringt sie gegen ihre Mutter auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende unterschreibt Faust einen sittenlosen Vertrag mit dem teuflischen Pfandleiher: zum Austausch für seine Seele gibt dieser ihm dafür ein Gift, das Wagner ursprünglich für Faust besorgt hatte, da dieser sich damit umbringen wollte. Faust bringt Margarete dazu, ihre Mutter mit dem Gift zu töten, damit Faust ungestört eine Nacht mit ihr verbringen kann. Dabei wird er jedoch von Ängsten und Schmerzen heimgesucht, während gespenstische Gestalten das Zimmer betreten. Er flieht zu Mauricius. Dieser drängt ihm einen Harnisch auf und reitet mit ihm in eine unheimliche Gebirgslandschaft, bei der es sich scheinbar um das [[Jenseits]] bzw. die [[Hölle]] handelt, denn Faust begegnet dort drei Toten, darunter Margaretes totem Bruder, die ihn umschlingen und nicht loslassen, bis Mauricius dazwischen fährt. Faust weigert sich, stehen zu bleiben, sondern will immer weiter und die Gegend erkunden; selbst seine anfängliche Faszination für einen [[Geysir]] dauert nur kurz. Mauricius quält ihn weiter mit seinen nihilistischen Bemerkungen und erinnert Faust an ihren Vertrag und daran, dass er ihm gehöre. Faust steinigt ihn und begräbt ihn so symbolisch unter einem Steinhaufen. Schließlich läuft er einer weiteren, schneebedeckten Landschaft entgegen mit den Worten: „Dahin! Weiter! Immer weiter!“&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kümmel; Die Zeit&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entstehungsgeschichte ==&lt;br /&gt;
Die Dreharbeiten begannen am 20. August 2009. Außenaufnahmen entstanden auf dem Schloss [[Točník]] sowie in [[Ledeč nad Sázavou|Ledec nad Sázavou]], [[Lipnice nad Sázavou]] und [[Kutná Hora]] in der [[Tschechische Republik|Tschechischen Republik]]. Innenaufnahmen wurden in den Filmstudios &amp;#039;&amp;#039;Barrandov Studios&amp;#039;&amp;#039; in Prag gemacht.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url= http://www.imdb.com/title/tt1437357/locations |sprache=en |titel=Filming locations |werk=[[Internet Movie Database]] |abruf=2012-11-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Anschließend fuhr man nach Island, wo diverse Außenaufnahmen entstanden, bevor am 20. November 2009 die letzte Klappe fiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der gesamte Film wurde in deutscher Sprache gedreht, einer Sprache, die der russische Regisseur Sokurow nicht versteht. Auf die Frage wieso er alle Szenen auf Deutsch gedreht habe, antwortete er: „Ich hatte keine andere Wahl, das Thema hat es erzwungen. Die Sprache ist entscheidend für die Atmosphäre, sie ist der Ausdruck der Mentalität schlechthin.“&amp;lt;ref&amp;gt;Schmidt: &amp;#039;&amp;#039;Unglück bedeutet Gefahr. Warum nur wird die deutsche Kultur immer enger? Ein Gespräch mit dem russischen Regisseur Alexander Sokurow über seinen Faust-Film&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Die Zeit]]&amp;#039;&amp;#039; vom 19. Januar 2012. S.&amp;amp;nbsp;40.&amp;lt;/ref&amp;gt; Produziert von &amp;#039;&amp;#039;Proline Film&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Mass Media Support Fund of Russia&amp;#039;&amp;#039; beliefen sich die Produktionskosten des Films am Ende auf 8 bis 10 Millionen Euro.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle&lt;br /&gt;
|url=http://www.imdb.com/title/tt1437357/business |sprache=en |titel=Box Office/Business for Faust |werk=[[Internet Movie Database]]  |abruf=2012-11-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;presseheft&amp;quot; details=&amp;quot;S. 2&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.mfa-film.de/workspace/upload/pressematerial/FAUST%20Presseheft.pdf |titel=FAUST Presseheft |werk=mfa-film.de |abruf=2013-01-23 |format=PDF; 384&amp;amp;nbsp;kB |archiv-url=https://web.archive.org/web/20160304212112/http://www.mfa-film.de/workspace/upload/pressematerial/FAUST%20Presseheft.pdf |archiv-datum=2016-03-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Alexander Sokurov 001 cropped.jpg|mini|Regisseur Alexander Sokurow im Jahr 2011]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die &amp;#039;&amp;#039;Macht&amp;#039;&amp;#039;-Tetralogie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Faust&amp;#039;&amp;#039; bildet den Abschluss zu der 1999 mit dem Film &amp;#039;&amp;#039;Moloch&amp;#039;&amp;#039; begonnen &amp;#039;&amp;#039;Macht&amp;#039;&amp;#039;-Tetralogie Sokurows. In &amp;#039;&amp;#039;Moloch&amp;#039;&amp;#039; wird [[Adolf Hitler|Hitlers]] Aufenthalt in seinem Landhaus auf dem Obersalzberg thematisiert, &amp;#039;&amp;#039;Telets&amp;#039;&amp;#039; (2001) beschreibt [[Lenin]]s Agonie und &amp;#039;&amp;#039;Die Sonne&amp;#039;&amp;#039; (2005) zeigt die letzten Tage im Zweiten Weltkrieg des japanischen Kaisers [[Hirohito]]. &amp;#039;&amp;#039;Faust&amp;#039;&amp;#039;, der nun letzte Teil der Tetralogie, ist thematisch eigentlich vor den anderen drei Filmen anzusiedeln, denn er ergründet die verschiedenen Ursprünge der Macht. Sokurow wollte damit seinen Zyklus kreisförmig schließen, am Ende findet die Rückkehr an den Anfang statt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Béghin&amp;quot; details=&amp;quot;S. 10&amp;quot;&amp;gt;Béghin: &amp;#039;&amp;#039;Comment Faust passa la montagne&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Cahiers du Cinéma]]&amp;#039;&amp;#039; Nr. 679 (Juni 2012).&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;Faust&amp;#039;&amp;#039; hört da auf, wo die anderen Filme ansetzen: „Fausts Triumphzug durch die Welt beginnt erst jetzt: Er bricht auf, um ein Tyrann, ein Politiker, ein Oligarch zu werden: ein Lenin, ein Hitler, ein [[Roman Abramowitsch|Abramowitsch]]“, so der Filmkritiker Michail Jampolski.&amp;lt;ref name=&amp;quot;presseheft&amp;quot; details=&amp;quot;S. 18&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Welche Verbindung besteht zwischen Faust, Hitler, Lenin und Hirohito? Sokurow versteht die Trennung und Abkehr des Menschen von der Natur als die Geburt des wahren Übels.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Béghin&amp;quot; details=&amp;quot;S. 10&amp;quot; /&amp;gt; Die großen Figuren der Weltgeschichte scheitern jeweils auf verschiedene Art und Weise daran, die Natur zu dominieren und sie sich anzueignen. Faust reiht sich mit seinem Versuch, in einer menschlichen Leiche die Seele zu finden, nahtlos in diese Reihe ein. Die großen und eigentlich mächtigen Männer sind für Sokurow jene, welche die Stille der Natur annehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ende des Films kann als Beginn der Verbrechen des 20. Jahrhunderts gesehen werden. Faust und Mauricius verirren sich in einer grauen, öden Steinlandschaft. Dort begräbt Faust symbolisch den Teufel und macht sich schließlich auf den Weg in Richtung der Berge am Horizont: Der Marsch in das Jahrhundert der Verbrechen, des wirklichen Teufels.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Béghin&amp;quot; details=&amp;quot;S. 10&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Inspirationen und Referenzen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sokurows &amp;#039;&amp;#039;Faust&amp;#039;&amp;#039; bedient sich vor allem dreierlei künstlerischer Vorbilder: [[Johann Wolfgang von Goethe]], [[Friedrich Wilhelm Murnau]] und [[Thomas Mann]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Le Rider&amp;quot; details=&amp;quot;S. 12&amp;quot;&amp;gt;Le Rider: &amp;#039;&amp;#039;Entre Goethe. Murnau et Thomas Mann.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Cahiers du Cinéma]].&amp;#039;&amp;#039; Nr. 679, Juni 2012.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Goethe ist die wohl größte Inspirationsquelle. Sokurow orientiert sich größtenteils an Goethes &amp;#039;&amp;#039;Faust&amp;#039;&amp;#039;-Variante. Er kombiniert dabei &amp;#039;&amp;#039;[[Faust. Eine Tragödie|Faust I]]&amp;#039;&amp;#039; mit &amp;#039;&amp;#039;[[Faust. Der Tragödie zweiter Teil|Faust II]]&amp;#039;&amp;#039;. Als Faust im Film endlich gegen Mauricius rebelliert und ihn unter einem Steinhaufen begräbt, winselt dieser: „Verweile doch, das ist nicht schön.“ Bei Goethe heißt es in Vers 11 582: „Verweile doch, du bist so schön.“ Außerdem ist es Faust, der die Worte in dem Moment ausspricht, als seine Bedürfnisse gestillt sind. Sokurow übernimmt Gedanken, Kulissen und Inhalte von Goethes &amp;#039;&amp;#039;Faust&amp;#039;&amp;#039;, bricht diese aber und führt sie weiter. Somit wird der Film zu einem Pendel zwischen Goethes Version und den Ideen Sokurows.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Le Rider&amp;quot; details=&amp;quot;S. 13&amp;quot; /&amp;gt; Des Weiteren diente Goethes [[Farbenlehre (Goethe)|Farbenlehre]] als visuelles Vorbild. Sokurow: „Sie ist eine der fundamentalen ästhetischen Abhandlungen, die in meinen Augen einen großen praktischen Wert haben.“&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Alexandre Sokourov, peintre de la couleur.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Cahiers du Cinéma]]&amp;#039;&amp;#039; Nr.&amp;amp;nbsp;679 (Juni 2012). S.&amp;amp;nbsp;14. Zitat: „C’est l’un des traités esthétiques fondamentaux qui possède, à mes yeux, une grande valeur pratique.“&amp;lt;/ref&amp;gt; Andere stilistische Referenzen finden sich an Gemälde von [[Rembrandt van Rijn|Rembrandt]] und [[Pieter Bruegel der Ältere]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Béghin&amp;quot; details=&amp;quot;S. 14&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sokurows Teufel Mauricius Müller sieht dem Nosferatu von F. W. Murnau mit seinem blassen Gesicht ziemlich ähnlich.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Le Rider&amp;quot; details=&amp;quot;S. 13&amp;quot; /&amp;gt; Darüber hinaus fangen &amp;#039;&amp;#039;Faust&amp;#039;&amp;#039; und Murnaus 1926 gedrehter &amp;#039;&amp;#039;[[Faust – eine deutsche Volkssage|Faust – Eine deutsche Volkssage]]&amp;#039;&amp;#039; nahezu gleich an: mit einem Prolog im Himmel. Nur dass bei Sokurow Gott und Mephisto fehlen, es herrscht nebelartige Leere. Dann taucht die [[Deduktion|deduktive]] Kamera hinab ins Dorf, erneut eine Anlehnung an Murnaus Film.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Le Rider&amp;quot; details=&amp;quot;S. 12&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verbindung zu &amp;#039;&amp;#039;[[Doktor Faustus]]&amp;#039;&amp;#039; von Thomas Mann ist nicht eindeutig. In Manns Roman ist das dritte Reich der Triumph Mephistos, der Faust diesmal definitiv in Besitz genommen hat. Der Teufel gewinnt in Deutschland die Oberhand. Nach Mann ist Faust nun aber ein Fremder in der Politik und weiß sich nicht zu helfen. Bei Sokurow spielt die Politik ebenfalls eine Rolle. In dem Dorf ohne Gott wird sie nicht betrieben und stirbt. Mauricius zieht die Fäden und beschlagnahmt alles vor der endgültigen Liquidierung. Politik hat keine Bedeutung mehr.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Le Rider&amp;quot; details=&amp;quot;S. 13&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rezeption ==&lt;br /&gt;
=== Veröffentlichung und Kritiken ===&lt;br /&gt;
Der Film feierte seine Uraufführung am 8. September 2011 auf den 68. Internationalen Filmfestspielen von Venedig. Jurypräsident [[Darren Aronofsky]] zeigte sich enthusiastisch: „Es gibt Filme, die dich zum Träumen, zum Weinen, Lachen und Nachdenken bringen, und es gibt Filme, die dein Leben für immer verändern. Dies ist einer dieser Filme.“&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://mobil.stern.de/kultur/film/filmfestspiele-venedig-fassbender-als-bester-darsteller-geehrt-1726447.html |titel=Filmfestspiele Venedig. Fassbender als bester Darsteller geehrt |werk=Stern |abruf=2012-11-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Nick Vivarelli |url=http://archive.wikiwix.com/cache/?url=http://www.variety.com/article/VR1118042572?refCatId=13&amp;amp;title=texte%20int%C3%A9gral |sprache=en |titel=Faust wins Golden Lion |werk=[[Variety]] |abruf=2012-11-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Anschließend lief der Film am 11. September 2011 auf den [[Toronto International Film Festival|internationalen Filmfestspielen von Toronto]]. Darüber hinaus wurde der Film auf den [[Pusan International Film Festival|internationalen Filmfestspielen von Pusan]], den internationalen Filmfestspielen von São Paulo sowie den [[London Film Festival|Londoner Filmfestspielen]] gezeigt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.imdb.com/title/tt1437357/releaseinfo |sprache=en |titel=Release dates for Faust |werk=[[Internet Movie Database]] |abruf=2012-01-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als &amp;#039;&amp;#039;Faust&amp;#039;&amp;#039; am 19. Januar 2012 in den deutschsprachigen Kinos anlief, zeigte sich die Fachpresse überwiegend positiv gestimmt. Ralf Schenk vom &amp;#039;&amp;#039;[[film-dienst]]&amp;#039;&amp;#039; bezeichnete den Film als „eine bildermächtige, sinfonisch strukturierte Reise ins Labyrinth des Verderbens.“ Ferner sei der Film auch eine um schonungslose Ehrlichkeit bemühte, verstörend surrealistische Gegenwartsparabel.&amp;lt;ref&amp;gt;Schenk: &amp;#039;&amp;#039;Faust&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[film-dienst]]&amp;#039;&amp;#039; 2/2012. S.&amp;amp;nbsp;36.&amp;lt;/ref&amp;gt; In &amp;#039;&amp;#039;[[epd-Film]]&amp;#039;&amp;#039; meinte Andreas Busche, der Film erinnere stellenweise an den [[Expressionismus]] des frühen 20. Jahrhunderts und an ein Kuriositätenkabinett, wenn die Figuren und Räume durch Zerrspiegel gefilmt werden. Des Weiteren spiele Johannes Zeiler Faust als Hasardeur – rasant und schelmisch.&amp;lt;ref&amp;gt;Busche: &amp;#039;&amp;#039;Faust&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[epd-Film]]&amp;#039;&amp;#039; 1/2012. S.&amp;amp;nbsp;41.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im &amp;#039;&amp;#039;[[Der Tagesspiegel|Tagesspiegel]]&amp;#039;&amp;#039; schrieb Jan Schulz-Ojala, Sokurows &amp;#039;&amp;#039;Faust&amp;#039;&amp;#039; sei ein Solitär – nichts weiter und nichts weniger als die fulminante Neuerfindung eines Klassikerstoffs, die selber das Zeug zum Klassiker habe.&amp;lt;ref&amp;gt;Schulz-Ojala: &amp;#039;&amp;#039;Verweile doch. So also sieht das ewige Leben aus: Alexander Sokurows grandiose Faust-Version&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Der Tagesspiegel]]&amp;#039;&amp;#039; vom 19. Januar 2012. S.&amp;amp;nbsp;27.&amp;lt;/ref&amp;gt; Für Peter Kümmel von der &amp;#039;&amp;#039;[[Die Zeit|Zeit]]&amp;#039;&amp;#039; ist der Film vor allem etwas für Hörer. Man höre das Schnaufen der Menschen, das Bellen von Hunden, das Klirren von Zaumzeug, kurz den rauschenden Weltlärm. Außerdem wirke &amp;#039;&amp;#039;Faust&amp;#039;&amp;#039; durch die unverkäuflichen und verschlissenen Lichter, Farben und Perspektiven alt, die Bilder seien so ausgewaschen, als stammten sie aus einer Zeit, da Film noch gar nicht möglich war. Der Film stehe somit im Kontrast zu den Technikwunderwerken der jüngeren Filmgeschichte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kümmel; Die Zeit&amp;quot;&amp;gt;Kümmel: &amp;#039;&amp;#039;Immer vorwärts, lebt weiter! Der deutscheste Film, der je gemacht wurde: Alexander Sokurows monomanischer Faust&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Die Zeit]]&amp;#039;&amp;#039; vom 19. Januar 2012. S.&amp;amp;nbsp;39.&amp;lt;/ref&amp;gt; Rupert Koppold schrieb auf der Internetseite der &amp;#039;&amp;#039;[[Stuttgarter Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039;, dass diese Art von Kino unendlich weit entfernt von kommerziellen Mainstream sei, es komme dem Zuschauer keinen Zentimeter entgegen. Und gerade deshalb sei dieser fatalistisch anmutende &amp;#039;&amp;#039;Faust&amp;#039;&amp;#039; ein Ereignis.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Rupert Koppold |url=http://content.stuttgarter-zeitung.de/stz/page/3038132_0_4149_-faust-fuer-einen-aufbruch-ist-es-viel-zu-spaet.html |titel=Für einen Aufbruch ist es viel zu spät |werk=Stuttgarter Zeitung |archiv-url=https://web.archive.org/web/20120122020455/http://content.stuttgarter-zeitung.de/stz/page/3038132_0_4149_-faust-fuer-einen-aufbruch-ist-es-viel-zu-spaet.html |archiv-datum=2012-01-22 |abruf=2012-11-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ekaterina Vassilieva vom Filmmagazin &amp;#039;&amp;#039;[[Schnitt (Filmzeitschrift)|Schnitt]]&amp;#039;&amp;#039; war davon überzeugt, dass die Allianz mit der Frau bei Sokurow immer mit dem Schwinden der Manneskraft verbunden sei. Nicht umsonst finde sein Gretchen Mephisto sympathisch, während sie bei Goethe die Gegenwart des Teufels unheimlich fürchte. Doch gerade in dieser „Verweiblichung“ des Helden erblicke der Regisseur die Chance für seine Erneuerung. Denn ein Suchender, ein Schöpfer müsse einfach die Grenzen überwinden, sei es zwischen männlich und weiblich, zwischen Heldentat und Sünde. Und deshalb sei Faust wahrscheinlich der Einzige, der aus Sokurows Tetralogie über die Beschaffenheit der Macht als Sieger hervorgehe.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Ekaterina Vassilieva |url=http://www.schnitt.de/202,7003,01 |titel=Der diskrete Charme des Teufels |werk=Schnitt |abruf=2012-11-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;[[Cinema]]&amp;#039;&amp;#039; meinte hingegen etwas negativer, dass die theatralisch-opernhafte Inszenierung zwar in expressiven Bildern und Körperwelten schwelge, es aber nicht schaffe, den spröden Text für jüngere Zuschauer zu erschließen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Cinema|4791942|Abruf=2012-11-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Besucherzahlen und Einspielergebnisse ===&lt;br /&gt;
In den deutschen Kinos sahen den Film bis Juni 2012 36.979 Besucher,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Filmportal|5a5e2fe2aab944d280d3dd8bc4b8fe4d|Abruf=2015-09-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt; in Portugal bis 24. April 2013 1.448 Zuschauer.&amp;lt;ref name=&amp;quot;IMdB Box office&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.imdb.com/title/tt1437357/business |sprache=en |titel=Box office / business for Faust |werk=[[Internet Movie Database]] |abruf=2015-09-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Einspielergebnisse in Italien beliefen sich Ende 2011 auf 453.470 Euro, in den Vereinigten Staaten von Amerika bis Ende April 2014 auf 58.104 US-Dollar.&amp;lt;ref name=&amp;quot;IMdB Box office&amp;quot; /&amp;gt; Dabei muss berücksichtigt werden, dass &amp;#039;&amp;#039;Faust&amp;#039;&amp;#039; oftmals nur in sehr wenigen Kinosälen in den Ländern lief.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Auszeichnungen (Auswahl) ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Faust&amp;#039;&amp;#039; wurde insgesamt mit 14 Filmpreisen ausgezeichnet und für 15 weitere nominiert. So konnte er beispielsweise den [[Goldener Löwe|Goldenen Löwen]] und den &amp;#039;&amp;#039;Future Film Festival Digital Award&amp;#039;&amp;#039; auf den Internationalen Filmfestspielen von Venedig gewinnen. Die [[Filmbewertungsstelle Wiesbaden]] verlieh dem Film das Prädikat „besonders Wertvoll“. Als Begründung heißt es: „Eingebettet in monumentale Landschaften und ein aufwändiges Setting lässt Sokurow seine Darsteller in Goethes Drama eintauchen, ohne sich sklavisch nah an die Vorlage zu halten. Die Bildkomposition wirkt fast wie Malerei, die Musik ist opernhaft gewaltig und das Spiel der internationalen Theatergrößen, die hier versammelt sind, ist expressiv und kraftvoll. Eine vor Energie überbordende Literaturverfilmung mit hohem Anspruch, die Goethes Werk in ein neues Licht taucht.“&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.fbw-filmbewertung.com/film/faust_2 |titel=Faust |werk=[[Filmbewertungsstelle Wiesbaden]] |abruf=2013-01-23 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Liste gibt einen Überblick der verschiedenen Auszeichnungen und Nominierungen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |werk=[[Internet Movie Database]] |url=http://www.imdb.com/title/tt1437357/awards |sprache=en |titel=Awards for Faust |abruf=2012-11-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| width=&amp;quot;100%&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
|width=&amp;quot;50%&amp;quot; |&lt;br /&gt;
; [[Internationale Filmfestspiele von Venedig 2011]]&lt;br /&gt;
* Goldener Löwe – Alexander Sokurow&lt;br /&gt;
* SIGNS Award&lt;br /&gt;
* Future Film Festival Digital Award&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; Gijón International Film Festival 2011&lt;br /&gt;
* Bestes Szenenbild – Elena Zhukova&lt;br /&gt;
* Gil Parrondo Award – Elena Zhukova&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; [[Satellite Awards 2011]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Nominiert in den Kategorien&amp;#039;&amp;#039;:&lt;br /&gt;
* Bester fremdsprachiger Film&lt;br /&gt;
* Bestes Szenenbild – Elena Zhukova&lt;br /&gt;
* Bestes Kostümdesign – Lidiya Kryukova&lt;br /&gt;
* Beste Kamera – Bruno Delbonnel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; [[Italian National Syndicate of Film Journalists]] 2012&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Nominiert in der Kategorie&amp;#039;&amp;#039;:&lt;br /&gt;
* Bester europäischer Regisseur – Alexander Sokurow&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; [[Nika|Nika Awards]] 2013&lt;br /&gt;
* Bester Film – Alexander Sokurow und Andrey Sigle&lt;br /&gt;
* Bester Regisseur – Alexander Sokurow&lt;br /&gt;
* Bester Schauspieler – Anton Adassinski&lt;br /&gt;
* Bestes Drehbuch – Yuriy Arabov&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Nominiert in den Kategorien&amp;#039;&amp;#039;:&lt;br /&gt;
* Bestes Szenenbild – Elena Zhukova&lt;br /&gt;
* Beste Musik – Andrey Sigle&lt;br /&gt;
* Beste Kamera – Bruno Delbonnel&lt;br /&gt;
* Bestes Kostüm – Lidiya Kryukova&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; |&lt;br /&gt;
; [[New Faces Award]] 2012&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Nominiert in der Kategorie&amp;#039;&amp;#039;:&lt;br /&gt;
* Beste Nachwuchsschauspielerin – Isolda Dychauk&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;London Film Festival 2011&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Nominiert in der Kategorie&amp;#039;&amp;#039;:&lt;br /&gt;
* Bester Film – Alexander Sokurow&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;[[Europäischer Filmpreis 2012]]:&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Nominiert in den Kategorien&amp;#039;&amp;#039;:&lt;br /&gt;
* Beste Kamera – Bruno Delbonnel&lt;br /&gt;
* Bestes Szenenbild – Elena Zhukova&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Black Movie Film Festival 2012&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Nominiert in der Kategorie&amp;#039;&amp;#039;:&lt;br /&gt;
* Critics Prize – Alexander Sokurow&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;International Cinephile Society Awards 2012&lt;br /&gt;
* Bester nicht 2011 veröffentlichter Film&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;International Cinephile Society Awards 2013&lt;br /&gt;
* Bester nicht 2012 veröffentlichter Film&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;International Cinephile Society Awards 2014&lt;br /&gt;
* Beste Kamera – Bruno Delbonnel (2. Platz)&lt;br /&gt;
* Bestes Szenenbild – Elena Zhukova (2. Platz)&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Nominiert in der Kategorie&amp;#039;&amp;#039;:&lt;br /&gt;
* Bester nicht-englischsprachiger Film – Alexander Sokurow&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zeitschriften- und Zeitungsartikel ===&lt;br /&gt;
* Schenk, Ralf: &amp;#039;&amp;#039;Faust&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[film-dienst]]&amp;#039;&amp;#039; 2/2012 (19. Januar 2012). S.&amp;amp;nbsp;36.&lt;br /&gt;
* Busche, Andreas: &amp;#039;&amp;#039;Faust&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[epd Film]]&amp;#039;&amp;#039; 1/2012. S.&amp;amp;nbsp;41.&lt;br /&gt;
* Schulz-Ojala, Jan: &amp;#039;&amp;#039;Verweile doch. So also sieht das ewige Leben aus: Alexander Sokurows grandiose Faust-Vision&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Der Tagesspiegel]]&amp;#039;&amp;#039; vom 19. Januar 2012. S.&amp;amp;nbsp;27.&lt;br /&gt;
* Kümmel, Peter: &amp;#039;&amp;#039;Immer vorwärts, lebt weiter! Der deutscheste Film, der je gemacht wurde: Alexander Sokurows monomanischer Faust&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Die Zeit]]&amp;#039;&amp;#039; vom 19. Januar 2012. S.&amp;amp;nbsp;39.&lt;br /&gt;
* Platthaus, Andreas: &amp;#039;&amp;#039;[http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/kino/sokurows-faust-film-deutschland-bleiches-mutterland-11612695.html Deutschland, bleiches Mutterland]&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Frankfurter Allgemeine Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039; vom 19. Januar 2012.&lt;br /&gt;
* Béghin, Cyril: &amp;#039;&amp;#039;Comment Faust passa la montagne&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Cahiers du Cinéma]]&amp;#039;&amp;#039; Nr. 679 (Juni 2012). S. 6–11&lt;br /&gt;
* Le Rider, Jacques: &amp;#039;&amp;#039;Entre Goethe, Murnau et Thomas Mann&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Cahiers du Cinéma]]&amp;#039;&amp;#039; Nr. 679 (Juni 2012). S. 12–13&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gespräche mit Alexander Sokurow ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Nord, Christina: &amp;#039;&amp;#039;[https://taz.de/Interview-mit-Alexander-Sokurow/!5102859/ Faust ist einfach nur ein Demagoge]&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Die tageszeitung|taz]]&amp;#039;&amp;#039; vom 19. Januar 2012.&lt;br /&gt;
* Schmidt, Thomas: &amp;#039;&amp;#039;Unglück bedeutet Gefahr. Warum nur wird die deutsche Kultur immer enger? Ein Gespräch mit dem russischen Regisseur Alexander Sokurow über seinen Faust-Film&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Die Zeit]]&amp;#039;&amp;#039; vom 19. Januar 2012. S.&amp;amp;nbsp;40.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Alexandre Sokourov, peintre de la couleur&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Cahiers du Cinéma]]&amp;#039;&amp;#039; Nr. 679 (Juni 2012). S.&amp;amp;nbsp;14.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weblinks ===&lt;br /&gt;
* {{IMDb|tt1437357}}&lt;br /&gt;
* {{Rotten Tomatoes|faust_2013}}&lt;br /&gt;
* [http://www.mfa-film.de/workspace/upload/pressematerial/FAUST%20Presseheft.pdf Presseheft zum Film] (PDF; 384&amp;amp;nbsp;kB) auf der Internetseite &amp;#039;&amp;#039;mfa-film.de&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* {{OFDb|211480}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Faust 2011}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Filmtitel 2011]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Russischer Film]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fantasyfilm]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Horrorfilm]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Filmdrama]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Johann-Wolfgang-von-Goethe-Verfilmung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Film über Johann Georg Faust]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Faust (Goethe)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;APPERbot</name></author>
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