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	<title>Fastnachtshexe - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Fastnachtshexe&amp;diff=83342&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Markus Wolter: /* Geschichte */</title>
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		<updated>2026-03-07T07:48:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Geschichte&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Offenburger-hexe.JPG|mini|[[Offenburger Hexenzunft|Offenburger Hexe]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:VSAN TT 2014 So031.jpg|mini|[[Gengenbach]]er Hexe, 2014]]&lt;br /&gt;
[[Datei:VSAN LI 2016 So 278.jpg|mini|[[Löffingen|Löffinger]] Hexen, 2016]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fastnachtshexe&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine populäre Narrenfigur insbesondere der [[Schwäbisch-alemannische Fastnacht|schwäbisch-alemannischen Fastnacht]], auch in den [[Alpenländer]]n [[Schweiz]] und [[Österreich]].&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Alemannische Larvenfreunde&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Maskenmuseum&amp;#039;&amp;#039;: [https://www.larvenfreunde.de/maskenmuseum/ www.larvenfreunde.de].&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Ursprung der Fastnachtshexe fand bislang keine zureichende Erklärung. Die Figur lässt sich historisch vor dem Hintergrund der frühneuzeitlichen [[Hexenverfolgung]] und von der Bildsprache der [[Märchen]]-[[Hexe]] herleiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Vorläufer der heutigen Hexenfiguren sind schon aus dem [[Mittelalter]] überliefert: Männer in Frauenkleidern, die nach dem Motto &amp;#039;&amp;#039;[[Verkehrte Welt]]&amp;#039;&amp;#039; kostümiert waren. &amp;#039;&amp;#039;Alte Weiber&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Unholdinnen&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Wilde Weiber&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Kräuterfrau|Kräuterweiber]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Schrättele&amp;#039;&amp;#039; waren zudem lange vor der Etablierung der Fasnachtshexe heutiger Prägung Bestandteil der schwäbisch-alemannischen und alpenländischen Fastnacht und lieferten die Vorlagen. Die Hexenfigur der Fastnacht ist indessen deutlich jünger als die Figur des [[Teufel]]s, die sich bereits im 15. Jahrhundert belegen lässt und zu den ältesten Fastnachtsgestalten überhaupt zählt, an deren Seite die Fastnachtshexe erst Ende des 19. Jahrhunderts auftritt. Die älteste erhaltene Hexen-[[Maske]] ist eine „Hexenmutter“-[[Larve (Maske)|Larve]] und stammt aus [[Tirol]], wo Fastnachtshexen vereinzelt schon seit Ende des [[18. Jahrhundert]]s bekannt und bis heute verbreitet sind, etwa beim [[Schellerlaufen|Nassereither Schellerlaufen]] und [[Imster Schemenlaufen]]. In Österreich zählen Hexenfiguren bei „Perchtenläufen“ zu den „schiachen“ ([[oberdeutsch|obdt.]] für &amp;#039;&amp;#039;hässlich&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;schlimm&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;böse&amp;#039;&amp;#039;) [[Percht]]en.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[Narrenzunft Furtwangen|Furtwangen]] und anderen südwestdeutschen Orten lässt sich ein Fastnachtsbrauch bis ins [[19. Jahrhundert]] zurückverfolgen, bei dem es ab dem 20. Januar den Buben erlaubt war, sich mit Frauenkleidern – noch ohne Masken – als „Hexen“ zu verkleiden. Diese „Hexen“ waren Figuren der unorganisierten bäuerlichen Fastnacht, zu deren Handwerk neben dem Besenumtrieb auch das Rußeln gehören konnte, wie es heute noch von [[Rußhexe]]n in [[Empfingen]] ausgeführt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als älteste Fastnachtshexen der schwäbisch-alemannischen Fastnacht gelten zwei Figuren aus der Ortenau, die [[Offenburger Hexenzunft|Offenburger Hexe]] und die [[Gengenbach]]er Hexe&amp;lt;ref&amp;gt;Eine Gengenbacher Hexengruppe („eine greuliche Hexenschar (...) unter Anführung eines rothaarigen Teufels“) wird erstmals an der Fastnacht 1923 erwähnt: Karl Jörger: &amp;#039;&amp;#039;Fastnacht im Adler&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Karlsruher Tagblatt]]&amp;#039;&amp;#039;, 11. Februar 1923 ([https://www.deutsche-digitale-bibliothek.de/newspaper/item/HMJUM3LMLGEUAW3XFB2VE4DEM52WXHJ3?issuepage=5 deutsche-digitale-bibliothek.de]).&amp;lt;/ref&amp;gt;, sowie die [[Löffingen|Löffinger]] Hexe aus dem Hochschwarzwald, die dort jeweils um 1934 eingeführt wurden und früher (Offenburg 1935) oder später (Gengenbach 1938, Löffingen 1958) [[Schnitzen|geschnitzte]] Holzmasken trugen.&amp;lt;ref&amp;gt;Jörg Kraus: &amp;#039;&amp;#039;Der Weg der Hexe in die Fasnacht.&amp;#039;&amp;#039; In: Gottfried Korff (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Wilde Masken. Ein anderer Blick auf die Fasnacht.&amp;#039;&amp;#039; Tübinger Vereinigung für Volkskunde, Tübingen 1989, ISBN 3-925340-58-0, S. 66 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; Etwa zeitgleich trat an der [[Bräunlingen|Bräunlinger]] Fastnacht mit der „Hexe Suri“ eine Einzelfigur in Erscheinung, die mit einem Reisigbesen Kindern nachrannte, wenn diese sie mit Neckversen ärgerten. Schon vor der eigentlichen Fastnachtszeit versammeln sich in Bräunlingen seit den 1930er Jahren jeweils an [[Mariä Lichtmess]] (2. Februar) die „Urhexen“ am „Hexenfeuer“ zu ihrem „Hexenlauf“.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Hermann Eris Busse]]: &amp;#039;&amp;#039;Alemannische Volksfasnacht.&amp;#039;&amp;#039; Verlag C.F. Müller, Karlsruhe 1937, S. 84 (Abbildung), 100.&amp;lt;/ref&amp;gt; Bereits an der Fastnacht 1932 nahmen in [[Kirchzarten]] die sogenannten „Pfuddleschoobewieber“ im Gewand alter Bauersfrauen am Umzug teil. 1935 entstand aus dieser Gestalt in Anlehnung an eine örtliche Sage die Figur der „Brigitti-Hexen“, aus der schließlich die „Höllengeister“ (Hexen) der „Höllenzunft Kirchzarten“ hervorgingen, die seit 1949 die markanten Holzmasken (Gerhard von Ruckteschell) tragen und zusammen mit den „Geistertreibern“ (Teufel) auftreten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Zeit des Nationalsozialismus]] wurde die „alemannische Volksfastnacht“ allgemein zu einem Vorzeigestück des [[Brauch|Volksbrauchtums]], wobei besonders die seinerzeit aufkommenden Hexenfiguren als vermeintlicher Ausdruck der „Volksseele“ und altgermanischen Volksglaubens vereinnahmt und propagiert wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;Hermann Eris Busse: &amp;#039;&amp;#039;Alemannische Volksfasnacht.&amp;#039;&amp;#039; Verlag C.F. Müller, Karlsruhe 1937, S. 71 und passim.&amp;lt;/ref&amp;gt; So führten etwa bei der Einweihung des [[Haus der Kunst#Im Nationalsozialismus|Hauses der deutschen Kunst]] in [[München]] 1937 die Offenburger Hexen bei einer in großem Stil inszenierten [[Walpurgisnacht]] ihren „Hexentanz“ auf.&amp;lt;ref&amp;gt;Dieter R. Bauer: &amp;#039;&amp;#039;Die Gegenwart der Hexen. Ein Überblick&amp;#039;&amp;#039;. In: Sönke Lorenz / Badisches Landesmuseum Karlsruhe (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Hexen und Hexenverfolgung im deutschen Südwesten&amp;#039;&amp;#039;, Aufsatzband, Cantz Verlag, Stuttgart 1994, ISBN 3-89322-659-1, S. 162.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor allem in den Jahrzehnten nach 1950 verzeichnete man in vielen örtlichen Fastnachten eine starke Zunahme von neuen Hexenfiguren. Seit den 1980er Jahren beklagen die Brauchpfleger gar ein „inflationäres Überhandnehmen der Hexen“ in der südwestdeutschen Fastnachtslandschaft.&amp;lt;ref&amp;gt;Werner Mezger: &amp;#039;&amp;#039;Schwäbisch-alemannische Fastnacht: Kulturerbe und lebendige Tradition. Mit Fotografien von Ralf Siegele&amp;#039;&amp;#039;. Konrad Theiss Verlag / WBG, Darmstadt 2015, ISBN 978-3-8062-2947-9, S. 75.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hexenfiguren sind vermutlich aufgrund ihres wenig reglementiert erscheinenden, wilden Verhaltens bei Narrensprüngen und bei der Straßenfasnet populär. Sie haben sich im gesamten Verbreitungsgebiet der schwäbisch-alemannischen Fastnacht etabliert und in [[Hexenzunft|Hexenzünften]] organisiert, weniger jedoch in den besonders traditionsbewussten Hochburgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kostüme ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Weingarten Narrensprung 2011 Saulgau Riedhutzel 3.jpg|mini|[[Bad Saulgau|Saulgauer]] „Riedhutzel“, 2011]]&lt;br /&gt;
Das [[Narrenhäs]] der Hexenfigur wird durch eine traditionell zumeist in [[Lindenholz]] geschnitzte, mitunter auch aus [[Pappmaché]] gefertigte, und bemalte [[Larve (Maske)|Larve]] mit Hakennase, Warzen, Runzeln, wenigen bzw. schiefen Zähnen und starrenden Augen geprägt. In einzelnen Fällen wird das Gesicht angemalt oder mit einer Draht- oder Stoffmaske verhüllt. Trotz der heute verbreiteten Verwendung vorgefräster [[Schnitzrohling]]e sind die jeweiligen Masken einer Hexenzunft nicht uniforme Kopien, sondern [[Kunsthandwerk|kunsthandwerkliche]] [[Unikat]]e, die durch die verschiedenen Schnitzer bzw. [[Bildschnitzer|Holzbildhauer]] im Laufe der Zeit stilistische Eigenheiten und Modifikationen aufweisen. Im Falle der Löffinger Hexenmaske zeigt sich eine besonders große Vielfalt der verschiedenen Ausdrucksweisen aufgrund der Vorgabe, dass dort jeder neue Hästräger seine Maske aus Rohlingen heraus selbst schnitzen muss. Bei der Kleidung dominieren Kopftücher, derbe Kittel, ausladende Röcke, weiße Bauernunterwäsche, Woll- oder Ringelstrümpfe und Strohschuhe. Dazu trägt die Hexe einen [[Reisigbesen]], mitunter auch eine [[Ratsche]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kritik ==&lt;br /&gt;
Kritik an der Figur der Fastnachtshexe wird aus [[Kulturgeschichte|kulturgeschichtlicher]] und [[Feminismus|feministischer]] Sicht geäußert.&amp;lt;ref&amp;gt;Jörg Kraus: &amp;#039;&amp;#039;Der Weg der Hexe in die Fasnacht.&amp;#039;&amp;#039; In: Gottfried Korff (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Wilde Masken. Ein anderer Blick auf die Fasnacht.&amp;#039;&amp;#039; Tübinger Vereinigung für Volkskunde, Tübingen 1989, ISBN 3-925340-58-0, S. 58 und S. 105.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Hansel-and-gretel-rackham.jpg|mini|[[Arthur Rackham]]: &amp;#039;&amp;#039;Hänsel und Gretel treffen die Hexe&amp;#039;&amp;#039;, Märchenillustration, 1909.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Zeitung Derenburg 1555 crop.jpg|miniatur|[[Hexenverbrennung in Derenburg]]. Flugblatt, 1555 in Nürnberg bei Jörg Merckel gedruckt.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Ansicht des [[Volkskunde|Volkskundlers]] [[Werner Mezger]] geht die traditionelle Fastnachtshexenfigur mit ihrer [[Stereotyp|stereotypen]] Erscheinungsform als alte, hässliche und hinterlistig-lauernde Frau „im wesentlichen“ auf die aus [[Märchen]] bekannten Hexengestalten, beispielsweise auf die „böse Hexe“ im Märchen &amp;#039;&amp;#039;[[Hänsel und Gretel]]&amp;#039;&amp;#039; der [[Gebrüder Grimm]] zurück; sie hätte „nichts mit den tragischen Opfern früherer Hexenverfolgungen zu tun“.&amp;lt;ref&amp;gt;Werner Mezger: &amp;#039;&amp;#039;Schwäbisch-alemannische Fastnacht: Kulturerbe und lebendige Tradition. Mit Fotografien von Ralf Siegele&amp;#039;&amp;#039;. Konrad Theiss Verlag / WBG, Darmstadt 2015, ISBN 978-3-8062-2947-9, S. 75; vgl. hierzu: &amp;#039;&amp;#039;Fasnetshexe basiert auf Grimms Märchen&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Schwäbische Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039;, 15. März 2015 ([https://www.schwaebische.de/regional/sigmaringen/veringenstadt/fasnetshexe-basiert-auf-grimms-maerchen-706596 schwaebische.de]).&amp;lt;/ref&amp;gt; Dagegen lässt sich die Märchenfigur der „bösen Hexe“, so etwa im Grimmschen Märchen &amp;#039;&amp;#039;[[Das Rätsel]]&amp;#039;&amp;#039;, ihrerseits als Abbild bzw. Nachwirkung des Hexenaberglaubens des 16. Jahrhunderts und danach deuten.&amp;lt;ref&amp;gt;Wehse, Rainer / Früh, Sigrid (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Frau im Märchen.&amp;#039;&amp;#039; Röth, Kassel 1985, ISBN 978-3-87680-339-5, S. 50 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:VSAN LI 2016 So 254.jpg|mini|Hexenzunft Obernheim: „Landsknechte des Hofstaats“ zerren „Unholda Moser“ am Strick zum „Hexenprozess“, 2016.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Weingarten Narrensprung 2013 Veringenstadt Kräuterhexe 02.jpg|mini|Kräuterhexen Veringenstadt, 2013.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Historischer Zusammenhang ===&lt;br /&gt;
Zahlreiche Hexenzünfte stellen den historischen Zusammenhang zur frühneuzeitlichen Hexenverfolgung ausdrücklich her und verweisen in ihren Gründungsgeschichten, Namensgebung ihrer Figuren und ritualisierten Inszenierungen ([[Hexensabbat]] mit dem [[Teufel]], [[Walpurgisnacht]], Hexentaufe, Hexentanz, Hexenprozess u.&amp;amp;nbsp;a.) auf die [[Dämonologie]], den [[Volksglaube]]n zum Hexenwesen und auf historische Personen zur Zeit der Hexenverfolgung. Entsprechend gibt es bei vielen Hexengruppen einen „Teufel“ als Einzelfigur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 1939 gegründete Hexenzunft [[Obernheim]] e.&amp;amp;nbsp;V. rekurriert bei ihrem fastnachtlichen Treiben auf historische Hexenprozesse mit Folterung und Hinrichtung („Hexenverbrennung“) von Frauen, die wegen angeblicher „[[Teufelsbuhlschaft]]“ verurteilten worden sind,&amp;lt;ref&amp;gt;Werner Lissy: &amp;#039;&amp;#039;Alles Wehklagen hilft nichts: Unholda Moserin stirbt den Feuertod&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Schwarzwälder Bote]]&amp;#039;&amp;#039;, 3. März 2019 ([https://www.schwarzwaelder-bote.de/inhalt.obernheim-alles-wehklagen-hilft-nichts-unholda-moserin-stirbt-den-feuertod.a51299d5-7e0f-4d65-983d-7a2ee0234e07.html schwarzwaelder-bote.de]); vgl. Zunfthistorie unter: [https://www.hexenzunft-obernheim.de/historie/ hexenzunft-obernheim.de].&amp;lt;/ref&amp;gt; was ihr 1988 in [[Hechingen]] eine von einem [[Richter (Deutschland)|Amtsrichter]] erstattete [[Strafanzeige]] wegen [[Verunglimpfung des Andenkens Verstorbener]], nämlich das der unzähligen Opfer der Hexenverfolgung, einbrachte. Das Ermittlungsverfahren wurde unter anderem mit der Begründung eingestellt, dass es an einer „Persönlichkeitsverletzung eines konkret bestimmbaren Personenbereichs“ fehle.&amp;lt;ref&amp;gt;Dieter R. Bauer: &amp;#039;&amp;#039;Die Gegenwart der Hexen. Ein Überblick&amp;#039;&amp;#039;. In: Sönke Lorenz / Badisches Landesmuseum Karlsruhe (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Hexen und Hexenverfolgung im deutschen Südwesten&amp;#039;&amp;#039;, Aufsatzband, Cantz Verlag, Stuttgart 1994, ISBN 3-89322-659-1, S. 163; vgl.: Gottfried Korff (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Wilde Masken. Ein anderer Blick auf die Fasnacht.&amp;#039;&amp;#039; Tübinger Vereinigung für Volkskunde, Tübingen 1989, S. 58.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 1972 gegründete „Feuerhexen“-Zunft von [[Bad Buchau]] schreibt in der Gründungsgeschichte zu ihrer Figur: „Sie erinnert an die finstere Zeit der Hexenverfolgung, die auch an Bad Buchau-Kappel nicht spurlos vorübergegangen ist. So wurde im Jahr 1628 Anna Schilling aus Kappel als Hexe enthauptet und ihr Körper an der Richtstätte verbrannt. Die letzte sogenannte Hexe, Elisabeth Kolb aus Rupertshofen, wurde vom Stiftsgericht im Jahr 1746 zum Feuertode verurteilt und vor &amp;#039;Kappel draußen&amp;#039; verbrannt.“&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.feuerhexen-badbuchau.de/geschichte/ Kapitel „Geschichte Feuerhexe“], unter: www.feuerhexen-badbuchau.de.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch der 1983 gegründete Fastnachtsverein „Kräuterhexen [[Veringenstadt]] e.&amp;amp;nbsp;V.“ beruft sich in seiner Gründungsgeschichte („Tradition“) ausdrücklich auf eine historische Person, [[Bader-Ann|Anna Kramer]], der 1680 in Veringen der Prozess gemacht und die als angebliche Hexe hingerichtet wurde. Nach Überzeugung des Fastnachtsvereins werde mit der „Kräuterhexen“-Figur das „Andenken an die hilfsbereite und mutige Person bewahrt, die sie (Anna Kramer) war.“ Das Narrenkostüm der „Kräuterhexen“ sei von dem [[Hexenhemd]] inspiriert, das Anna Kramer während der Folter tragen musste und das neben ihren Prozessakten im Stadtarchiv als Relikt im Heimatmuseum Veringenstadt aufbewahrt wird.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. &amp;#039;&amp;#039;Unsere Geschichte&amp;#039;&amp;#039; auf der Webseite des „Kräuterhexen Veringenstadt e.&amp;amp;nbsp;V.“: [https://www.khv84.de/tradition/ www.khv84.de].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der 2014 gegründete [[Engstlatt]]er „Murschel-Hexen“ e.&amp;amp;nbsp;V. bezog sich sogar im Vereinsnamen auf eine im 16. Jahrhundert in [[Balingen]] der „Hexerei“ bezichtigte, eingesperrte und gefolterte Frau: [[Anna Murschel]]. Nach Kritik der Balinger Historikerin Ingrid Helber an der Hexengruppe und deren „pietätlosen“ und „makabren“ Namenswahl&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Balingen. Historikerin empört über Murschel-Hexen&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Schwarzwälder Bote&amp;#039;&amp;#039;, 20. Januar 2015 ([https://www.schwarzwaelder-bote.de/inhalt.balingen-historikerin-empoert-ueber-murschel-hexen.fc4538cd-6fbb-408c-bb2e-62a8226a7d85.html schwarzwaelder-bote.de]).&amp;lt;/ref&amp;gt; beschloss der inzwischen aufgelöste Verein, sich in „Murschel Weible“ umzubenennen.&amp;lt;ref&amp;gt;Detlev Hauser: &amp;#039;&amp;#039;Aus der Hexe ist ein Weible geworden&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Schwarzwälder Bote&amp;#039;&amp;#039;, 12. September 2016 ([https://www.schwarzwaelder-bote.de/inhalt.balingen-aus-der-hexe-ist-ein-weible-geworden.07a258eb-d22f-462d-9da9-e41168b61a0e.html schwarzwaelder-bote.de]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die von der 1935 gegründeten „Dorauszunft [[Bad Saulgau|Saulgau]]“ tradierte Inszenierung der „Hexenverbrennung“ bzw. „Fastnachtsverbrennung“ am [[Fastnachtsdienstag]] geriet wie der Obernheimer „Hexenprozess“ in die Kritik, da sie an die Hinrichtungspraxis zur Zeit der Hexenverfolgung erinnert, bei der Frauen als vermeintliche Hexen auf [[Scheiterhaufen]] verbrannt wurden. Vor diesem Hintergrund weihte der örtliche Arbeitskreis „Hexenverfolgung“ in Bad Saulgau 2017 eine Gedenkstele mit den Namen der Opfer der Hexenprozesse in der Zeit von 1518 bis 1732 ein.&amp;lt;ref&amp;gt;Dirk Thannheimer: &amp;#039;&amp;#039;27 Namen erinnern an dunkles Kapitel. Feierliche Übergabe der Erinnerungsstele in Gedenken an Opfer der Hexenverfolgung&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Schwäbische Zeitung&amp;#039;&amp;#039;, 22. November 2017 ([https://www.schwaebische.de/regional/sigmaringen/bad-saulgau/27-namen-erinnern-an-dunkles-kapitel-423517 schwaebische.de]).&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei Fastnachtsverbrennungen werden üblicherweise symbolische Strohpuppen verwendet. Im Gegensatz dazu wird in Bad Saulgau die Strohpuppe personifiziert, im Häs einer „Riedhutzel“-Hexe verbrannt. In einem Käfigwagen aus Holz vor ein Podest gefahren, wird ein „Riedhutzel“-Hästräger von den Bütteln, der Bad Saulgauer Narrenpolizei, übernommen und mit Schlägen ihrer „[[Bloder|Saublodern]]“ aufs Podium getrieben. Schließlich wird die vorbereitete („gesetzte“) „Riedhutzel“-Puppe („Rese“) in einem lodernden Feuer angezündet und an einer Stange auf dem Podium hochgezogen und verbrannt.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Hexenverbrennen 2023 in Bad Saulgau&amp;#039;&amp;#039;, Filmdokument auf [https://www.youtube.com/watch?v=qllIlTy1xCI youtube.com].&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Zunft reagierte auf entsprechende Kritik in den letzten Jahren abwehrend, bezeichnete sie als „leidiges Herummäkeln an der Tradition“ und lehnt Änderungen an der Inszenierung ihrer „Hexenverbrennung“ ausdrücklich ab, wenn sie auch offiziell so nicht mehr genannt wird.&amp;lt;ref&amp;gt;Rudi Multer: &amp;#039;&amp;#039;Hinrichtung. Kritik an Fasnetsverbrennen. Erinnerung an Hinrichtung von Frauen&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Schwäbische Zeitung&amp;#039;&amp;#039;, 2. März 2018 ([https://www.schwaebische.de/regional/sigmaringen/bad-saulgau/kritik-am-ablauf-beim-fasnetsverbrennen-348202 schwaebische.de]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Gfäll-Hexen Simonswald (09.02.2020 - 2).jpg|mini|„Gfäll-Hexen“, [[Simonswald]], mit einer Zuschauerin im „Hexenbett“. Narrenumzug in [[Waldkirch]], 2020]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Grenzüberschreitungen ===&lt;br /&gt;
Fastnachtshexen wurden und werden überwiegend von jungen Männern verkörpert. Während zahlreiche Hexenzünfte inzwischen Frauen und Kinder aufnehmen, sind u.&amp;amp;nbsp;a. bei der Offenburger Hexenzunft ausschließlich volljährige Männer als Maskenträger „zugelassen“, die zudem eine zweijährige „Probezeit“ absolviert haben müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Umzügen ist es verbreiteter Brauch, dass die meist männlichen „Hexen“ beim sogenannten „Ärgern“ der Besucher vor allem junge Frauen auswählen, diesen dabei [[Konfetti]] in die Haare reiben oder sie in mitgeführte „Hexenwagen“ oder „Hexenbetten“ zerren bzw. in „Hexenkäfige“ sperren und dort mit Stroh, Heu oder Papierschnipseln einseifen. Dieses mehr oder weniger reglementierte, potentiell übergriffige „Hexenunwesen“ bei Umzügen steht zunehmend in der Kritik.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Lea Dillmann: &amp;#039;&amp;#039;Brauchtum oder Belästigung? Ritualisierte Grenzüberschreitung in der Fasnet.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Schwäbische Zeitung&amp;#039;&amp;#039;, 28. Januar 2024 ([https://www.schwaebische.de/regional/oberschwaben/weingarten/brauchtum-oder-belaestigung-warum-das-necken-zur-fasnet-dazugehoert-2222685 schwaebische.de]); vgl.: Gabriele Bartsch: &amp;#039;&amp;#039;„Bei uns kann man Rabbatz machen“ oder: Die kontrollierte Zügellosigkeit.&amp;#039;&amp;#039; In: Gottfried Korff (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Wilde Masken. Ein anderer Blick auf die Fasnacht.&amp;#039;&amp;#039; Tübinger Vereinigung für Volkskunde, Tübingen 1989, ISBN 3-925340-58-0, dort das Kapitel: &amp;#039;&amp;#039;Auf der Suche nach dem Unwesen&amp;#039;&amp;#039;, S. 82 f.; vgl. jüngst: Frank Zimmermann: &amp;#039;&amp;#039;Sexismus an Fasnacht in Südbaden: Wo der Spaß an seine Grenzen kommt.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Badische Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039;, 20. Februar 2025 ([https://www.badische-zeitung.de/sexismus-an-fasnacht-in-suedbaden-wo-der-spass-an-seine-grenzen-kommt badische-zeitung.de]); Katrin Elger: &amp;#039;&amp;#039;Sexismus oder Brauchtum. Frauenjagd an Fastnacht.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Der Spiegel]]&amp;#039;&amp;#039;, 10(2025), 1. März 2025 ([https://www.spiegel.de/panorama/karneval-frauenjagd-an-fastnacht-sexismus-oder-brauchtum-a-1a28bed9-24a6-407c-924c-195aaeb1969f spiegel.de)].&amp;lt;/ref&amp;gt; Beim Nachtumzug 2018 der Hexenzunft [[Eppingen]] erlitt eine junge Zuschauerin schwere Verbrühungen an den Beinen, als sie von einem oder mehreren Mitgliedern der Hexengruppe „Bohbrigga Hexenbroda“ „im Scherz“ über einen mitgeführten Hexenkessel gehalten wurde, dabei mit den Beinen in kochend heißes Wasser geriet und anschließend ohne Ersthilfe zurückgelassen wurde. Der Fall löste eine allgemeine Debatte über Narrenumzüge aus und machte als „Hexenkessel-Prozess“ juristisch Schlagzeilen. Aufgrund der Maskierung der 18-köpfigen Hexengruppe erwies sich die Identifizierung der Beteiligten als schwierig.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Eppinger „Hexenkessel-Prozess“. Junge Frau bei Fastnachtsumzug verbrüht.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Der Spiegel]]&amp;#039;&amp;#039;, 5. Mai 2020 ([https://www.spiegel.de/panorama/justiz/eppingen-in-baden-wuerttemberg-junge-frau-bei-fastnachtsumzug-verbrueht-rechtsstreit-geht-weiter-a-a8d8750f-6177-459b-bb22-5bcc025efbac spiegel.de]).&amp;lt;/ref&amp;gt; Ein Angeklagter wurde 2018 wegen [[Körperverletzung (Deutschland)|fahrlässiger Körperverletzung]] zu einer Geldstrafe verurteilt. Er hatte seine Tatbeteiligung bestritten und ging in [[Berufung (Recht)|Berufung]]. Da ihm die Tat nicht zweifelsfrei nachgewiesen werden konnte, wurde er 2020 freigesprochen. Die Hexengruppe hatte sich 2018 wegen des Vorfalls aufgelöst und auch Nachtumzüge gab es in Eppingen seitdem nicht mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einem vom [[Südwestrundfunk]] live übertragenen Fastnachtsumzug in [[Horb am Neckar]] kam es am 28. Januar 2024 zu einem schweren Fall von [[Sexuelle Belästigung|sexueller Belästigung]]. Zwei als Hexen verkleidete Männer der „Narrenfreunde [[Seebronn]]“ hatten vor laufender Kamera eine SWR-Reporterin in die Zange genommen und sich zunächst mit ihr auf dem Boden gerollt. Anschließend simulierte die oben liegende „Hexe“ durch mehrere Stoßbewegungen [[Geschlechtsverkehr]] mit der Frau, die währenddessen zwischen den beiden Männern eingeklemmt war. Das übergriffige Verhalten selbst wie auch die Livekommentare von SWR-Redakteurin [[Sonja Faber-Schrecklein]] und ihrem Kollegen Werner Mezger, die an diesem Tag durch die Sendung führten und den Vorfall lachend zu überspielen suchten, lösten im Anschluss erhebliche öffentliche Kritik aus. Die beiden Mitglieder der „Häder-Hexen“-Gruppe wurden für den Rest der Fastnacht 2024 gesperrt. Die beiden Täter haben sich bei der SWR-Reporterin entschuldigt und diese hat laut SWR die Entschuldigung angenommen. Der SWR entfernte in der [[ARD Mediathek]] die Film-Sequenz einschließlich der Kommentare.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Sexismus. Übergriff auf Reporterin: Verstörende Kommentare von SWR-Moderatoren im Video.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Schwäbische Zeitung&amp;#039;&amp;#039;, 13. Februar 2024 ([https://www.schwaebische.de/themen/videothek_szon/fasnet-uebergriff-auf-reporterin-weingarten-horb-es-war-trotzdem-nett-anzusehen-2269127 schwaebische.de]).&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Staatsanwaltschaft Rottweil leitete überdies Ermittlungen wegen des Verdachts der [[Sexuelle Belästigung|sexuellen Belästigung]] ein. Das Ermittlungsverfahren wurde schließlich eingestellt, weil sich kein hinreichender Tatverdacht ergeben habe und keine Anzeige (gemeint ist wohl ein [[Strafantrag (Deutschland)|Strafantrag]]) erstattet worden sei, so die Staatsanwaltschaft.&amp;lt;ref&amp;gt;Tabea Günzler: &amp;#039;&amp;#039;Nach Vorfall bei Narrenumzug in Horb: Ermittlungen gegen Seebronner Häder-Hexen eingestellt.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[SWR Aktuell]]&amp;#039;&amp;#039;, 3. April 2024 ([https://www.swr.de/swraktuell/baden-wuerttemberg/tuebingen/ermittlungen-gegen-hexen-in-seebronn-eingestellt-100.html swr.de]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Galerie ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Furtwanger hex02.jpg|[[Narrenzunft Furtwangen|Furtwanger]] Hexen, 2006&lt;br /&gt;
Narrenzunft Aulendorf Eckhexe Narrentreffen Meßkirch 2006.jpg|„Eckhexen“ der Narrenzunft [[Aulendorf]], Oberschwaben, 2006&lt;br /&gt;
Waldsee Narrensprung 2016 102 NZ Waldsee.jpg|„Schrättele“ von [[Bad Waldsee]], mit seinen charakteristischen, unterschiedlichen Gesichtshälften, 2016&lt;br /&gt;
Löffinger Hexe- Heiner Stoll - 1970er Jahre.jpg|Masken (frühere Form) der [[Löffingen|Löffinger Hexe]], Schnitzer: Heiner Stoll, um 1970&lt;br /&gt;
VSAN LI 2016 So 187.jpg|„Urhexen“ der Narrenzunft [[Bräunlingen]], hier mit dem von einem Ochsen gezogenen „Hexenrad“, 2016&lt;br /&gt;
Höllenzunft Kirchzarten (02.02.2025 - 2).jpg|Hexen von [[Kirchzarten]] („Höllengeister“) mit dem Teufel als „Geistertreiber“, 2025&lt;br /&gt;
Hexenmaske - Luzern - Beginn 20. Jhdt. - Rietbergmuseum Zürich.jpg|Alte Schweizer Hexenmaske, Holz, vermutlich [[Luzern]], Anfang des 20. Jahrhunderts&lt;br /&gt;
Fasnacht - Maske - Hexe - alemannisch-alpenländisch - o.D. - 8.jpg|Hexenmaske („Schiachperchte“), vermutlich Österreich, 2. Hälfte d. 20. Jahrhunderts&lt;br /&gt;
Imst Schemenlaufen 2016 57.jpg|Hexen beim [[Imster Schemenlaufen]], mit zweiteiliger „Schnapplarve“ („Gschnapp“), Tirol, 2016&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Dieter R. Bauer]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Gegenwart der Hexen. Ein Überblick&amp;#039;&amp;#039;. In: Sönke Lorenz / Badisches Landesmuseum Karlsruhe (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Hexen und Hexenverfolgung im deutschen Südwesten&amp;#039;&amp;#039;, Aufsatzband, Cantz Verlag, Stuttgart 1994, ISBN 3-89322-659-1, S. 161–171.&lt;br /&gt;
* Jörg Kraus: &amp;#039;&amp;#039;Bedrohungsmetapher mit utopischem Gehalt: die Hexe in der Fasnacht&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Die Fasnetshex. Narrenfigur mit Rollenproblemen&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Materialien&amp;#039;&amp;#039; 8/1988, hrsg. von der Akademie der Diözese Rottenburg-Stuttgart, S. 55–69.&lt;br /&gt;
* Jörg Kraus: &amp;#039;&amp;#039;Der Weg der Hexe in die Fasnacht.&amp;#039;&amp;#039; In: Gottfried Korff (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Wilde Masken. Ein anderer Blick auf die Fasnacht.&amp;#039;&amp;#039; Tübinger Vereinigung für Volkskunde, Tübingen 1989, ISBN 3-925340-58-0, S. 57–76.&lt;br /&gt;
* Werner Mezger: &amp;#039;&amp;#039;Schwäbisch-alemannische Fastnacht: Kulturerbe und lebendige Tradition. Mit Fotografien von Ralf Siegele&amp;#039;&amp;#039;. Konrad Theiss Verlag / WBG, Darmstadt 2015, ISBN 978-3-8062-2947-9, S. 74 f.&lt;br /&gt;
* Elisabeth Skrzypek: &amp;#039;&amp;#039;„Toll trieben es die Weiberschaften…“ Frauen feiern die fünfte Jahreszeit&amp;#039;&amp;#039;, Reutlingen 2016, S. 79–89.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Witch costumes of Germany|Fastnachtshexen}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Alemannische Larvenfreunde&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Maskenmuseum&amp;#039;&amp;#039;: [https://www.larvenfreunde.de/maskenmuseum/ www.larvenfreunde.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Figur (Karneval)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schwäbisch-alemannische Fastnacht]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hexenverfolgung in der Kultur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fiktive Person (weiblich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hexe]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Markus Wolter</name></author>
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