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	<title>Faschine - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Faschine&amp;diff=86482&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Túrelio: (GR) Duplicate: File:British Mark V Tanks With Crib Fascines 1918.jpg → File:The Hundred Days Offensive, August-november 1918 Q9364.jpg Exact or scaled-down duplicate: c::File:The Hundred Days Offensive, August-november 1918 Q9364.jpg</title>
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		<updated>2026-01-06T16:59:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;(&lt;a href=&quot;/index.php?title=C:GR&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;C:GR (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;GR&lt;/a&gt;) &lt;a href=&quot;/index.php?title=C:COM:Duplicate&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;C:COM:Duplicate (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Duplicate&lt;/a&gt;: &lt;a href=&quot;/index.php?title=Datei:British_Mark_V_Tanks_With_Crib_Fascines_1918.jpg&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Datei:British Mark V Tanks With Crib Fascines 1918.jpg (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;File:British Mark V Tanks With Crib Fascines 1918.jpg&lt;/a&gt; → &lt;a href=&quot;/index.php?title=Datei:The_Hundred_Days_Offensive,_August-november_1918_Q9364.jpg&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Datei:The Hundred Days Offensive, August-november 1918 Q9364.jpg (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;File:The Hundred Days Offensive, August-november 1918 Q9364.jpg&lt;/a&gt; Exact or scaled-down duplicate: &lt;a href=&quot;/index.php?title=C::File:The_Hundred_Days_Offensive,_August-november_1918_Q9364.jpg&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;C::File:The Hundred Days Offensive, August-november 1918 Q9364.jpg (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;c::File:The Hundred Days Offensive, August-november 1918 Q9364.jpg&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:LahnungSuedwesthoern.jpg|mini|Faschinen in [[Lahnung]]en im Watt]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Templin channel.jpg|mini|Mit Faschinen befestigtes Ufer des [[Templiner Gewässer|Templiner Kanals]] in [[Templin]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Faschinen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (von {{LaS|&amp;#039;&amp;#039;[[fascis]]&amp;#039;&amp;#039;}}; italienisch &amp;#039;&amp;#039;fascio&amp;#039;&amp;#039; ‚[[Packstück|Bündel]]‘, ‚Bund‘), auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Stackbusch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, sind walzenförmige [[Reisig]]- bzw. [[Zweig|Rutenbündel]] von einigen Metern Länge, welche in erster Linie zur Abwehr von [[Bodenerosion|Erosionserscheinungen]] bzw. [[Böschungsbruch|Böschungsbrüchen]] genutzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Faschinen werden insbesondere bei der [[Landgewinnung]] im [[Watt (Küste)|Watt]] beim Bau der [[Lahnung]]en genutzt, um durch Beruhigung der Strömungen die durch die [[Gezeiten]] im Wasser transportierten Schwebstoffe zur [[Sedimentation]] und [[Schlick|Aufschlickung]] zu bringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über die [[Verlandung]] hinaus finden sie im [[Wasserbau]] zur Strukturverbesserung an Ufer- oder Gewässersohlenbefestigungen Anwendung, siehe dazu auch [[Schlacht (Wasserbauwerk)]] und [[Wolfsches Gehänge]]. Ferner werden sie auch beim Bau von [[Böschung]]en verwendet. In Reihe eingegrabene Faschinen können auch der [[Entwässerung|Drainage]] dienen. Bis in die Neuzeit hinein kamen sie als Teil von [[Knüppeldamm|Knüppeldämmen]] im Wegebau auf sumpfigem Untergrund zum Einsatz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Faschinen werden in der Regel aus frisch geschnittenem biegsamen Reisig zu Bündeln von 10–40 cm Stärke und bis zu 4 m Länge V-förmig zusammengebunden. Dabei liegen die stärkeren Astabschnitte in der Mitte und die dünnen Enden zur Strömungsbremsung am Rand. Das Reisigbündel wird mit Lederriemen zusammengepresst und dann mit kräftigem Bindedraht in engen Abständen zusammengebunden. Vor Ort werden die Faschinen mit oder an Pfählen befestigt (DIN 19657, DWA M 620, Hacker u. Johannsen 2012).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterschieden werden Faschinen aus bewurzelungsfähigem Reisig, in der Regel Ruten und Äste von Schmalblattweiden. Oberhalb der Mittelwasserlinie können diese sich auf geeigneten Standorten bewurzeln und zu einem Weidengebüsch auf Ufern oder Böschungen heranwachsen. Nicht bewurzelungsfähiges Reisig kann zur Sicherung oder Strukturanreicherung von Unterwasserböschungen eingesetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Böschungen können die Faschinen zur Stützung und Drainung einer Vegetationstragschicht schräg zur Falllinie eingebaut werden. Eine Variante ist die rautenförmige Verlegung vor einer Andeckung der Vegetationstragschicht. Bei einer Verlegung in der Falllinie oder schräg dazu wirken Faschinen auch als Drainage (DIN 18918).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Belagerung]]skrieg wurden Faschinen ferner dazu genutzt, Burg- oder andere Gräben aufzufüllen, um so das Anlegen von [[Sturmleiter]]n zu ermöglichen. Faschinenhaken waren Werkzeuge mit drei eisernen Haken, um das Faschinenwerk und die Schanzkörbe einzureißen.&amp;lt;ref&amp;gt;So [[Johann Christoph Adelung]] in „Grammatisch-kritisches Wörterbuch der Hochdeutschen Mundart“, Wien 1811&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;Faschinen-Bajonette&amp;#039;&amp;#039; mit Sägerücken gehörten zur Ausrüstung der Pioniertruppen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Faschinen werden auch zur vorläufigen Dammsicherung bei [[Flussregulierung]]en benutzt. Am Unterwasser kommen dabei &amp;#039;&amp;#039;Senkfaschinen&amp;#039;&amp;#039; zum Einsatz. Diese sind im Inneren der Bündel mit Steinen gefüllt. Das Reisig schützt vor Abtragung durch die Wasserströmung. Sediment setzt sich in die Zwischenräume.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Renaturierungsmaßnahmen an Gewässern werden Faschinen auch zur Verbesserung der Gewässerstruktur, zur Verbesserung der Strömungsdiversität und zum Bau von Fischunterständen verwendet (DWA M 620).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim [[Küstenschutz]] dienen Faschinen dem Schutz von [[Düne]]n und Sandstränden. Sie schützen vor Verwehung und dienen der Sedimentation des Sandes auf der [[Luv und Lee|Leeseite]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch bei [[Aufforstung|Wiederaufforstungen]] an Hängen werden Faschinen zur Befestigung verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Bergbau wurden Faschinen in druckhaftem Gebirge mitunter als Packung zum Abfedern eventueller Gebirgsbewegungen hinter [[Schacht (Bergbau)|Schacht]]- oder [[Stollen (Bergbau)|Stollenausbauten]] verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute stammt ein großer Teil des Materials aus [[Waldrestholz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anwendungsbeispiel ==&lt;br /&gt;
Zahlreiche neuere Anwendungsbeispiele für die Bereiche Fließgewässerrenaturierung und naturnahe Ufersicherung finden sich im DWA Merkblatt 620.&lt;br /&gt;
[[Datei:Uferfaschine.jpg|mini|Uferfaschine als Böschungsfußsicherung an einem Hügellandbach]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der internationalen [[Rheinregulierung (Alpenrhein)|Rheinregulierung]] für den [[Fußach]]er Durchstich musste für die Dämme zuerst ein Faschinenbett erstellt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat|Das aus Faschinenbündeln bestehende Faschinenbett, als Unterlage für die Vorgrundsteine bei weichem Untergrund, war ein dringend notwendiges Bauhilfsmittel. Die Faschine ist ein 4&amp;amp;nbsp;m langes und ca. 50&amp;amp;nbsp;cm starkes Bündel aus Weiden- oder Erlenholz. Der fast durchwegs schlechte Baugrund erforderte überaus viel Faschinenholz, das in der Hauptsache aus dem Ausland (Bayern, Württemberg und Baden) bezogen wurde. Über 41.000&amp;amp;nbsp;m³ Faschinenholz kamen zum Einsatz.|U. Bergmeister und L. Kalt (Hrsg.)|&amp;#039;&amp;#039;Der Alpenrhein und seine Regulierung&amp;#039;&amp;#039;, S. 208}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Militärische Nutzung von Faschinen ==&lt;br /&gt;
Neben dem Wasserbau war die militärische Nutzung immer ein wichtiges Anwendungsgebiet für Faschinen. Reisigbündel ließen sich schnell mit örtlichem Material erstellen. Mit ihrer Hilfe wurden die Wände von Laufgräben verstärkt, um das Nachrutschen der Erde zu verhindern. Des Weiteren wurden damit ganze Artilleriestellungen (Batterien) gebaut. Zum Überwinden von Gräben wurden die Bündel in großen Mengen in den Graben geworfen. Diese Methode hat sich auch noch während des [[Erster Weltkrieg|Ersten]] und [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] bewährt, allerdings mit dem Unterschied, dass Panzer zum Transport benutzt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst in den 1980er Jahren wurde von britischen Pionieren eine Neuerung eingeführt. Speziell, um wassergefüllte Gräben überqueren zu können, werden Bündel von stabilen Rohren in den Graben geworfen. Dieses leicht zu transportierende Material ist stabil genug, um selbst Panzer tragen zu können. Als erwünschter Nebeneffekt wird ein Aufstauen fließenden Wassers vermieden, so dass auf eine zusätzliche [[Drainage (Boden)|Drainage]] verzichtet werden kann.&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:The Hundred Days Offensive, August-november 1918 Q9364.jpg|Britische Panzer mit Faschinen 1918 (WK1) (6-Seit-Prismen)&lt;br /&gt;
Datei:AVRE 05.jpg|Britischer Panzer mit Faschinen im Zweiten Weltkrieg (Paket aus Stangenbündeln)&amp;lt;!--Holz?--&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Fascine being mounted on front of AVRE during trials.JPG|Britischer Panzer mit Faschine aus verketteten Kunststoffrohren plus Netz&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Fasces]], altrömisches Rutenbündel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Bergmeister und Kalt (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Der Alpenrhein und seine Regulierung. Internationale Rheinregulierung 1892–1992&amp;#039;&amp;#039;. Kommissionsverlag: BuchsDruck und Verlag, Rorschach 1993, ISBN 3-905222-65-5.&lt;br /&gt;
* [[Johann Samuel Ersch]], &amp;#039;&amp;#039;Allgemeine Encyclopädie der Wissenschaften und Künste&amp;#039;&amp;#039;, S. 11, [https://books.google.de/books?id=ymkaAQAAMAAJ&amp;amp;pg=RA2-PA12&amp;amp;hl=de Digitalisat]&lt;br /&gt;
* Johann Albert Eytelwein, &amp;#039;&amp;#039;Praktische Anweisung zur Bauart der Faschinenwerke und der dazu gehörigen Anlagen an Flüssen und Strömen&amp;#039;&amp;#039;, 1813, [https://books.google.de/books?id=ZXg5AAAAcAAJ&amp;amp;hl=de Digitalisat]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Handbuch für die Offiziere der königlich preußischen Artillerie&amp;#039;&amp;#039;, [https://books.google.de/books?id=fLA6AAAAcAAJ&amp;amp;hl=de Digitalisat]&lt;br /&gt;
* DIN 18918 Vegetationstechnik im Landschaftsbau - Ingenieurbiologische Sicherungsbauweisen&lt;br /&gt;
* DIN 19657 Sicherungen an Gewässern, Deichen und Küsten&lt;br /&gt;
* DWA M 620 Ingenieurbiologische Bauweisen an Fließgewässern&lt;br /&gt;
* Hacker, E. u. Johannsen, R. 2012: Ingenieurbiologie. Ulmer Verlag&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Fascines|Faschinen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4555671-4}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erdbau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärtechnik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Belagerungsgerät]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wasserbau]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Túrelio</name></author>
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