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	<title>Farbmaus - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Farbmaus&amp;diff=90047&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Gerbil am 19. Februar 2026 um 15:28 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!--Kein Taxon--&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Farbmäuse.JPG|mini|Farbmäuse in privater Haltung]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Farbmäuse&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Mus musculus&amp;#039;&amp;#039; f. domestica) sind Säugetiere ([[Mammalia]]) aus der Ordnung der Nagetiere ([[Rodentia]]). Sie sind die [[Domestizierung|domestizierte]] [[Zucht]]form der [[Hausmaus]] (&amp;#039;&amp;#039;Mus musculus&amp;#039;&amp;#039;).&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.tfa-wissen.de/wie-sie-die-farbmaus-artgerecht-halten &amp;#039;&amp;#039;Wie Sie die Farbmaus artgerecht halten.&amp;#039;&amp;#039;] Auf: &amp;#039;&amp;#039;tfa-wissen.de&amp;#039;&amp;#039; (Schlütersche Fachmedien GmbH), zuletzt abgerufen am 19. Februar 2026.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die bedeutendsten europäischen wilden Unterarten der Hausmaus sind die westliche Haus-Hausmaus (&amp;#039;&amp;#039;Mus musculus domesticus&amp;#039;&amp;#039;) und die nördliche Feld-Hausmaus (&amp;#039;&amp;#039;Mus musculus musculus&amp;#039;&amp;#039;). Von &amp;#039;&amp;#039;Mus musculus domesticus&amp;#039;&amp;#039; stammen die Zuchtformen der domestizierten Mäuse ab, die zoologisch als &amp;#039;&amp;#039;Mus musculus forma domestica&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet werden.&amp;lt;ref&amp;gt; [https://edoc.ub.uni-muenchen.de/17205/1/Weber_Stefanie.pdf Stefanie Weber: &amp;#039;&amp;#039;Sonographische Trächtigkeitsdiagnostik bei der Vielzitzenmaus (Mastomys coucha)&amp;#039;&amp;#039;] Univ.-Diss., München 2014 (Tierärztliche Fakultät)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Farbmäuse werden als [[Haustier]]e für die dauernde Haltung und in der [[Terraristik]] auch als Futtertiere zur Ernährung von Schlangen und anderen exotischen Heim- und Zootieren ([[Reptilien]]) angeboten. Sie stellen außerdem seit der Mitte des 19. Jahrhunderts einen der wichtigsten [[Modellorganismus|Modellorganismen]] in der europäischen [[Tierversuch]]skunde dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herkunft ==&lt;br /&gt;
Direkte Vorfahren von Farbmäusen sind die gewöhnlich grau-braunen Hausmäuse. Von Züchtern wurden aus ihnen diverse Erscheinungsformen mit verschiedenen Fellfarben, Fellvarianten und Größen abgeleitet. Werden Freilandmäuse über mehrere Generationen erfolgreich in Käfigen gehalten und immer wieder untereinander verpaart, ist bereits nach ca. zehn Generationen damit zu rechnen, dass einzelne Junge mit rein weißer oder rein schwarzer Fellfärbung geboren werden. Farbmäuse sind im Freiland zumeist nicht überlebensfähig und auf menschliche Obhut angewiesen ([[Kommensalismus]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Lightmatter lab mice.jpg|mini|[[Albinismus|Albino]]-Mäuse]]&lt;br /&gt;
Weiße Mäuse sind in der Regel [[Albinismus|Albino]]-Formen, das heißt, bei ihnen ist infolge einer [[Mutation]] die Produktion der Hautfarbstoffe ([[Melanine]]) vollständig ausgefallen, weswegen diese Tiere auch un[[Pigment (Biologie)|pigmentierte]] und – infolge der Blutversorgung des Auges – rote Augen haben. Weiße Mäuse sind bereits aus dem antiken [[Kreta]] bekannt. Sie galten als heilig und als Glücksbringer. Teilweise wurden Dutzende in speziellen [[Tempel]]n gehalten und auf Staatskosten versorgt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund von einigen Abbildungen auf Schalen und Tongefäßen des [[Geschichte des Alten Ägypten|Alten Ägypten]] ist bekannt, dass dort vor 4000 Jahren Mäuse gehalten wurden. Die Ägypter schrieben ihnen übersinnliche Kräfte zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[China]] kennt man so genannte [[Tanzmaus|Tanzmäuse]] seit etwa der Spätbronzezeit. In [[Japan]] werden seit etwa dem 18. Jahrhundert Tanzmäuse, weiße Mäuse und Farbmäuse gezüchtet. Von dort aus gelangten die ersten solchen Mäuse nach [[Amerika]] und schließlich nach [[Europa]]. Heute werden Tanzmäuse in Deutschland als [[Qualzucht]] betrachtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Gott [[Apollon|Apoll]] wurde auf [[Sizilien]], in Griechenland und [[Kleinasien]] viele jahrhundertelang als Mäusegott namens [[Smintheus]] verehrt, und man setzte echte Mäuse zur Befragung der Götter ein. Mitte des 19. Jahrhunderts beschäftigten sich die [[Vereinigtes Königreich|Briten]] vor allem mit der Zuchtwahl nach Farben und Zeichnungen von Mäusen. Es wird vermutet, dass die ersten britischen Mäuse mit [[Portugal|portugiesischen]] Seefahrern aus Japan und nicht aus Griechenland kamen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende des 19. Jahrhunderts entstand in England der erste Verein (National Mouse Club – NMC), der sich mit Zucht, Ausstellung und Auszeichnung von Farbmäusen beschäftigte. Seit 2004 gibt es auch in Deutschland einen Verein, der sich der Rassezucht und Ausstellung von Farbmäusen widmet, den Deutschen Mäuse-Rassezuchtverein Muroidea e. V. (DMRM).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verhalten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:White lab mouse in open nest.JPG|mini|Albino-Maus mit neugeborenen Jungen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Mice 24 Nov 2004.jpg|mini|9 Tage alt]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Mouse-19-Dec-2004.jpg|mini|Einen Monat alt]]&lt;br /&gt;
Wie viele [[Nagetiere]] zeigen auch Farbmäuse mehrmals täglich einen Wechsel von Aktivitäts- und Ruhephase ([[Polyphasischer Schlaf|polyphasisch]]). Sie können sehr gut klettern, hoch springen und passen durch alle Löcher, durch die ihr Kopf passt; der restliche Körper ist äußerst verformbar. Der [[Schwanz]] wird als „Ruder“ benutzt, um das Gleichgewicht zu halten. Er kann auch als „Fangleine“ eingesetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Farbmäuse sind soziale Tiere. Die Stammart lebt in Gruppen. Bei reinen Weibchengruppen gibt es kaum [[Rangordnung (Biologie)|Rangordnungskämpfe]]. Die Haltung von Männchen ist schwieriger. Bei mehreren Männchen in einer Gruppe kann es auch unabhängig vom Verwandtschaftsgrad der Tiere mit Einsetzen der Geschlechtsreife zu Kämpfen kommen, die unabhängig von der Größe der Haltungsfläche mit Bisswunden oder tödlich enden können. Nach einer [[Kastration]] legen männliche Mäuse wegen der nachlassenden Produktion von [[Sexualhormone]]n ihr aggressives Verhalten weitgehend ab und können dann mit ebenfalls kastrierten Männchen oder Weibchen gemeinsam gehalten werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Farbmäuse sind [[Allesfresser]]. Neben pflanzlicher Nahrung ernähren sie sich auch von [[Insekten]]. Sie verständigen sich durch Laute im [[Ultraschall]]bereich, der für Menschen nicht wahrnehmbar ist.&amp;lt;ref&amp;gt; [https://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/verhaltensforschung-maeuse-maennchen-lernen-lieder-voneinander-a-860472.html &amp;#039;&amp;#039;Ultraschallgesänge: Mäuse-Männer lernen neue Lieder&amp;#039;&amp;#039;] Der Spiegel, 11. Oktober 2012. Abgerufen am 28. Juni 2015.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fortpflanzung und Lebenserwartung ==&lt;br /&gt;
Farbmäuse zeigen eine hohe [[Fertilität]]srate (FTR), unabhängig vom Platzangebot. Weibchen kann man an der Vaginalöffnung am hinteren Unterbauch erkennen. Bei Weibchen ist zudem der Abstand zwischen [[Anus]] und [[Vulva|Geschlechtsöffnung]] deutlich geringer als beim Männchen, das auch an seinen äußerlich gut sichtbaren Hoden erkennbar ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Geschlechtsreife]] weiblicher Farbmäuse hängt von verschiedenen Faktoren ab wie der genetischen Disposition, dem Entwicklungszustand, Tageslänge und Umgebungstemperatur. In der Literatur variieren die Angaben zwischen 28 und 56 Tagen nach der Geburt.&amp;lt;ref&amp;gt; [https://edoc.ub.uni-muenchen.de/17205/1/Weber_Stefanie.pdf Stefanie Weber: &amp;#039;&amp;#039;Sonographische Trächtigkeitsdiagnostik bei der Vielzitzenmaus (Mastomys coucha)&amp;#039;&amp;#039;] Univ.-Diss., München 2014 (Tierärztliche Fakultät)&amp;lt;/ref&amp;gt; Männliche Farbmäuse werden mit 28 bis 35 Tagen geschlechtsreif.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Farbmäuse haben einen ganzjährigen [[Sexualzyklus]], der durch männlichen Urin&amp;lt;ref&amp;gt; [https://www.thieme.de/de/tiermedizin/maeusemaenner-betoeren-mit-ihrem-duft-52257.htm &amp;#039;&amp;#039;Mäusemänner betören mit ihrem Duft&amp;#039;&amp;#039;] Vetmeduni Vienna, Thieme-Verlag&amp;lt;/ref&amp;gt; und einen regelmäßigen 12-stündigen Hell-/ Dunkelrhythmus stimuliert wird. Die Wurfgröße vitaler Weibchen liegt zwischen drei und zwölf Jungtieren, teilweise auch darüber. Kleinere Würfe können auf ein hohes Alter der Mutter (über sechs Monate) oder beginnende [[Inzuchtdepression]]en der Eltern hindeuten, kommen aber gelegentlich auch bei völlig vitalen Weibchen vor. Die [[Reproduktion (Biologie)|Reproduktionsfähigkeit]] endet im Alter von ca. 8 Monaten nach 4 bis 6 Würfen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[University of Kentucky]]: {{Webarchiv|url=http://www.research.uky.edu/dlar/documents/mousereproduction412-23-11ppt.pdf |wayback=20160702101656 |text=&amp;#039;&amp;#039;Mouse Reproduction&amp;#039;&amp;#039;}} Reproductive life, S. 2&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch nicht miteinander verwandte Weibchen helfen sich gegenseitig bei der [[Brutpflege|Jungenaufzucht]] und erhöhen so den Fortpflanzungserfolg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17 bis 24 Tage nach der [[Befruchtung]] kommen die noch nackten, tauben und blinden Jungen ([[Nestling|Nesthocker]]) zur Welt. Wenige Stunden nach der Geburt ist das Weibchen wieder empfängnisbereit. Wird das Weibchen gedeckt, während es noch säugt, verzögert sich in der Regel die [[Nidation]], bis sich die [[Gebärmutter]]schleimhaut regeneriert hat, und damit die Tragzeit um sieben bis vierzehn Tage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Drei Tage nach der Geburt beginnt bei den Jungen das [[Fell]]wachstum, so dass man nach und nach die ersten Abzeichen und Fellfarben erkennen kann. Nach etwa zehn Tagen ist das Fell völlig entwickelt. Nach knapp zwei Wochen öffnen sich die Augen, und die Jungtiere verlassen das Nest für erste Erkundungen in der Umgebung. Die Muttertiere zeigen ab diesem Zeitpunkt kein [[Eintrageverhalten]] mehr. Außerdem beginnen die Jungen, selbständig zu fressen, werden aber weiterhin noch bis zum 21. bis 30. Lebenstag gesäugt. Jungtiere benötigen für eine ungestörte Entwicklung ihres [[Sozialverhalten]]s einen sechs- bis achtwöchigen Kontakt zur Mutter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Lebenserwartung von Farbmäusen beträgt in der Regel etwa 1,5 bis 2 Jahre, einzelne Tiere können aber auch erheblich älter werden. Eine häufige Todesursache sind [[Tumor]]e.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einsatz in der biomedizinischen Forschung ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Tierversuch}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Black 6 mouse eating.jpg|miniatur|Labormaus vom Stamm C57BL/6 (Black 6), weiblich, 22 Monate alt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Forschungszwecke werden Farbmäuse („Labormäuse“) als Inzuchtstämme mit jeweils unterschiedlichen genotypischen Eigenschaften gezüchtet. So eignet sich der Stamm „NMRI“ besonders für [[Verhaltensbiologie|verhaltensbiologische]] Tests (die Abkürzung steht für dessen Herkunft aus dem &amp;#039;&amp;#039;[[Naval Medical Research Institute]]&amp;#039;&amp;#039;), andere Stämme neigen zu früher [[Tumor]]-Bildung und werden daher in der Krebsforschung eingesetzt. An wieder anderen Stämmen können die Auswirkungen von Infektionen&amp;lt;ref&amp;gt; [https://www.diss.fu-berlin.de/diss/servlets/MCRFileNodeServlet/FUDISS_derivate_000000003429/00_dblim.pdf?hosts= Silke Mateika: &amp;#039;&amp;#039;Einfluss verschiedener genetischer Hintergründe auf die Pathologie des Dünndarmes nach oraler Infektion mit Yersinia enterocolitica bei der Maus&amp;#039;&amp;#039;] Univ.-Diss. FU Berlin 2007&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt; [https://www.diss.fu-berlin.de/diss/servlets/MCRFileNodeServlet/FUDISS_derivate_000000003429/07_litue.pdf?hosts= Silke Mateika: &amp;#039;&amp;#039;Einfluss verschiedener genetischer Hintergründe auf die Pathologie des Dünndarmes nach oraler Infektion mit Yersinia enterocolitica bei der Maus&amp;#039;&amp;#039;] Univ.-Diss. FU Berlin 2007, S. 19–67&amp;lt;/ref&amp;gt; beispielsweise auf die [[Fertilität]], die [[Embryo]]nalentwicklung&amp;lt;ref&amp;gt; [http://www.limes-institut-bonn.de/forschung/arbeitsgruppen/unit-1/abteilung-hoch/forschung/maus-projekte/ Maus-Projekte] der Abt. für Molekulare Entwicklungsbiologie der Universität Bonn&amp;lt;/ref&amp;gt;  oder die [[Alzheimer-Krankheit|Alzheimerdemenz]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|text=Stephan Röskam: &amp;#039;&amp;#039;In vivo Verhaltensmodelle zu neurodegenerativen Erkrankungen&amp;#039;&amp;#039; |url=http://www.therapieforschung-neurologie.eu/html/de/forschung/verhaltensforschung.html |wayback=20160304230134}} AG Neurologische Therapieforschung, Universität Marburg&amp;lt;/ref&amp;gt; erforscht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bekannte Stämme sind beispielsweise „C57BL/6“, „[[NOD-Maus|NOD]]“ und &amp;#039;&amp;#039;nude mouse&amp;#039;&amp;#039; ([[Nacktmaus]]). Seit den frühen achtziger Jahren ist es möglich, Mäuse genetisch so zu verändern, dass neue Gene eingebracht werden (sogenannte [[Transgener Organismus|transgene]] Mäuse) oder Gene in der ganzen Maus oder in einzelnen Geweben ausgeschaltet sind („[[Knockout-Maus]]“ oder &amp;#039;&amp;#039;konditional-gendefiziente Maus&amp;#039;&amp;#039;). Derartige gentechnisch veränderte Mausstämme werden zur Erforschung der Funktion und Bedeutung von Genen intensiv genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man schätzt, dass derzeit Knockout-Mäusestämme für etwa ein Drittel aller bekannten Gene generiert wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Generierung der ersten Knockout-Maus und ihre darauffolgenden Arbeiten wurde [[Martin Evans]], [[Mario Capecchi]] und [[Oliver Smithies]] 2007 der [[Nobelpreis für Physiologie oder Medizin]] verliehen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Nobel-med|2007|Martin Evans, Mario Capecchi und Oliver Smithies}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mäuse sind allerdings nicht für alle Forschungsthemen gleichermaßen geeignet: Die Aktivierung von [[Gen]]en nach einer [[Entzündung]] folgt bei den Mäusen beispielsweise einem anderen Muster als beim Menschen.&amp;lt;ref&amp;gt;Junhee Seok et al.: &amp;#039;&amp;#039;Genomic responses in mouse models poorly mimic human inflammatory diseases.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Proceedings of the National Academy of Sciences|PNAS]].&amp;#039;&amp;#039; Band 110, Nr. 9, 2013, S. 3507–3512,&lt;br /&gt;
[[doi:10.1073/pnas.1222878110]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Farbratte]]&lt;br /&gt;
* [[Denkmal für Labormäuse]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat|Pet mice|Farbmäuse}}&lt;br /&gt;
* [https://www.mpg.de/10888337/maus &amp;#039;&amp;#039;Modellorganismus Maus.&amp;#039;&amp;#039;] Auf: &amp;#039;&amp;#039;mpg.de&amp;#039;&amp;#039;, zuletzt eingesehen am 16. Juni 2010.&lt;br /&gt;
* [https://www.tierschutz-tvt.de/alle-merkblaetter-und-stellungnahmen/ Tierärztliche Vereinigung für Tierschutz e. V.: &amp;#039;&amp;#039;Mäuse.&amp;#039;&amp;#039;] Merkblatt für Tierhalter, Stand: Oktober 2013.&lt;br /&gt;
* [http://www.tierschutzbund.de/fileadmin/user_upload/Downloads/Broschueren/Meine_Farbmaeuse.pdf Deutscher Tierschutzbund e. V.: &amp;#039;&amp;#039;Meine Farbmäuse&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
* [http://www.herz-fuer-tiere.de/ratgeber-tier/kleinsaeuger/maeuse/steckbriefe/farbmaeuse.html &amp;#039;&amp;#039;Farbmäuse&amp;#039;&amp;#039;] in: Ein Herz für Tiere. Abgerufen am 27. Juni 2015&lt;br /&gt;
* [http://www.diebrain.de/ma-index.html Farbmaus Info] Informationsportal zur Vermeidung von Haltungsfehlern in der Farbmaushaltung&lt;br /&gt;
* [https://www.projekt-biomaus.de/ Projekt Biomaus] Hinweise zur artgerechten Haltung von Futtermäusen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Haustier]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Modellorganismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maus als Thema]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Gerbil</name></author>
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