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	<title>Faoug - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
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		<updated>2025-06-10T10:25:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!--schweizbezogen--&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort in der Schweiz&lt;br /&gt;
|NAME_ORT = Faoug&lt;br /&gt;
|BILDPFAD_KARTE = Karte Gemeinde Faoug 2022.png&lt;br /&gt;
|BILDPFAD_WAPPEN = CHE Faoug COA.svg&lt;br /&gt;
|BILD = Faoug.jpg&lt;br /&gt;
|BESCHREIBUNG = Faoug&lt;br /&gt;
|REGION-ISO = CH-VD&lt;br /&gt;
|BEZIRK = [[Bezirk Broye-Vully|Broye-Vully]]&lt;br /&gt;
|IMAGEMAP = Bezirk Broye-Vully&lt;br /&gt;
|BFS = 5458&lt;br /&gt;
|PLZ = 1595&lt;br /&gt;
|BREITENGRAD = 46.908334&lt;br /&gt;
|LÄNGENGRAD = 7.077786&lt;br /&gt;
|HÖHE = 449&lt;br /&gt;
|FLÄCHE = 3.47&lt;br /&gt;
|EINWOHNER = &amp;lt;!-- wird durch eine zentralisierte Vorlage eingebunden--&amp;gt;&lt;br /&gt;
|STAND_EINWOHNER = &amp;lt;!-- wird durch eine zentralisierte Vorlage eingebunden--&amp;gt;&lt;br /&gt;
|WEBSITE = www.faoug.ch&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Faoug&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; [{{IPA|fu}}], deutsch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Pfauen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (schweizerdeutsch [{{IPA|&amp;#039;pfa:wə}}]), ist eine [[politische Gemeinde]] im Distrikt [[Bezirk Broye-Vully|Broye-Vully]] im [[Schweiz|schweizerischen]] [[Kanton (Schweiz)|Kanton]] [[Kanton Waadt|Waadt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:ETH-BIB-Faoug-LBS H1-009357.tif|mini|Luftbild (1946)]]&lt;br /&gt;
Faoug liegt auf {{Höhe|449|CH}}, 14,5 km nordöstlich des Bezirkshauptortes [[Payerne]] (Luftlinie), auf halbem Weg nach [[Murten]]. Das Dorf erstreckt sich leicht erhöht am Südufer des [[Murtensee]]s, im Schweizer [[Mittelland (Schweiz)|Mittelland]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fläche des 3,5 km² grossen Gemeindegebiets umfasst einen Abschnitt am Südufer des Murtensees. Der Gemeindeboden erstreckt sich vom Seeufer südwärts über den flachen Uferrandstreifen bis auf das angrenzende [[Molasse]]hügelland mit den bewaldeten Erhebungen &amp;#039;&amp;#039;Bois de Mottey&amp;#039;&amp;#039; ({{Höhe|474|CH}}) und &amp;#039;&amp;#039;Bois de Rosset&amp;#039;&amp;#039; (mit {{Höhe|485|CH}} der höchste Punkt von Faoug). Im Süden und Westen verläuft die Grenze entlang des Flüsschens [[Chandon (Fluss)|Chandon]], der mit einem kleinen Schwemmkegel in den Murtensee mündet. Der westliche Gemeindeteil gehört naturräumlich zur breiten Schwemmebene der [[Broye (Fluss)|Broye]] südwestlich des Murtensees. Von der Gemeindefläche entfielen 1997 19 % auf Siedlungen, 25 % auf Wald und Gehölze, 55 % auf Landwirtschaft und etwas weniger als 1 % war unproduktives Land.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Faoug gehören einige Einzelhöfe. Nachbargemeinden von Faoug sind [[Avenches]] im Kanton Waadt, [[Courtepin]], [[Courgevaux]], [[Greng]] und [[Murten]] im Kanton Freiburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
Mit 941 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2022) gehört Faoug zu den kleineren Gemeinden des Kantons Waadt. Von den Bewohnern sind 56,7 % französischsprachig, 34,2 % deutschsprachig und 3,2 % portugiesischsprachig (Stand 2000). Amtssprache ist Französisch. Die Bevölkerungszahl von Faoug belief sich 1850 auf 425 Einwohner, 1900 auf 440 Einwohner. Nachdem die Bevölkerung bis 1980 leicht auf 391 Personen abgenommen hatte, wurde seither wieder eine deutliche Bevölkerungszunahme registriert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wappen ==&lt;br /&gt;
Das geteilte Wappen ist [[Redendes Wappen|redend]]. Es handelt sich um eine volksetymologische Anlehnung des Ortsnamens an „Pfau“ und korrekte Herleitung von lat. fagus „Buche“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
Faoug war bis zu Beginn des 20. Jahrhunderts ein vorwiegend durch die [[Landwirtschaft]] geprägtes Dorf. Seit dem 17. Jahrhundert wurde [[Weinbau]] betrieben, der jedoch mit der Zeit durch Getreide, Gartenbau und Kunstwiesen verdrängt und schliesslich ganz aufgegeben wurde. Der Ort entwickelte sich im 19. Jahrhundert zu einem regionalen Zentrum für Wein-, Getreide- und [[Pferdehandel]] und war Standort eines [[Zollfreilager]]s. In der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts siedelten sich in Faoug einige kleinere Industrieunternehmen an, darunter ein Betrieb der Feinmechanik, eine Ziegelei und eine Rohrfabrik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute haben der [[Ackerbau]] und der [[Obstbau]] noch eine gewisse Bedeutung in der Erwerbsstruktur der Bevölkerung. Weitere Arbeitsplätze sind im lokalen Kleingewerbe und im Dienstleistungssektor vorhanden. Die ortsansässigen Unternehmen konzentrieren sich auf die Bereiche Gartenbau, Karosseriebau und Schiffbau. In den letzten Jahrzehnten hat sich das Dorf auch zu einer Wohngemeinde entwickelt. Viele Erwerbstätige sind Wegpendler, die in den nahen Städten Avenches und Murten sowie zum Teil in Bern arbeiten. Faoug verfügt über einen Sportbootshafen und einige Ferienhäuser im Bereich des Seeufers.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Die Gemeinde ist verkehrstechnisch gut erschlossen. Sie liegt an der [[Hauptstrasse 1]] von [[Bern]] via [[Payerne]] nach [[Lausanne]], die vor der Eröffnung der Autobahn eine relativ stark frequentierte Transitachse war. Heute ist Faoug vom Transitverkehr entlastet. Die Autobahn [[A1 (Schweiz)|A1]] (Lausanne–Bern) durchquert das südliche Gemeindegebiet, wobei die nächsten Anschlüsse [[Avenches]] (im Westen) und Murten (im Osten) sind. Am 12. Juni 1876 wurde die [[Broyelinie]] (Murten-Payerne) mit einem Bahnhof in Faoug eröffnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Das Gemeindegebiet von Faoug war schon sehr früh besiedelt. Die frühesten Zeugnisse sind eine Seeufersiedlung aus dem [[Neolithikum]] und eine Landsiedlung, die während der [[Hallstattzeit]] bewohnt war. Auch aus der [[Römerzeit]] wurden aufgrund der Nähe zu [[Aventicum]] Fundamente einer Villa und ein Friedhof gefunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste urkundliche Erwähnung des Ortes erfolgte 1228 unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Fol&amp;#039;&amp;#039;. Später erschienen die Bezeichnungen &amp;#039;&amp;#039;Fo&amp;#039;&amp;#039; (1290), &amp;#039;&amp;#039;Foz&amp;#039;&amp;#039; (1440) und &amp;#039;&amp;#039;Fols&amp;#039;&amp;#039; (1491). Der Ortsname geht auf das altfranzösische Wort &amp;#039;&amp;#039;fol&amp;#039;&amp;#039; «Buche, Buchenwald» zurück; dieses kommt seinerseits vom lateinischen &amp;#039;&amp;#039;fagum&amp;#039;&amp;#039; (Akk.&amp;amp;nbsp;Sg. zu Nom.&amp;amp;nbsp;Sg. &amp;#039;&amp;#039;fagus&amp;#039;&amp;#039;). Das deutsche Exonym &amp;#039;&amp;#039;Pfauen&amp;#039;&amp;#039; (erstmalige schriftliche Erwähnung 1250: &amp;#039;&amp;#039;apud Phawen&amp;#039;&amp;#039;) ist sehr alt, denn es bewahrt in seinem Diphthong die altprovenzalische Lautung {{IPA|[faw]}} und damit einen älteren Lautstand als der heutige französische Ortsname. Es wurde schon früh [[Volksetymologie|volksetymologisch]] zu &amp;#039;&amp;#039;[[Asiatische Pfauen|Pfau]]&amp;#039;&amp;#039; umgedeutet, was sich im Dorfwappen widerspiegelt, welches links einen Pfau und rechts eine Buche zeigt.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[[Lexikon der schweizerischen Gemeindenamen]].&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. vom Centre de Dialectologie an der Universität Neuenburg unter der Leitung von Andres Kristol. Frauenfeld/Lausanne 2005, S.&amp;amp;nbsp;346.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die deutsche Namensform ist in der Region lebendig geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit dem [[Mittelalter]] gehörte Faoug zusammen mit Avenches dem Bischof von Lausanne. Mit der Eroberung der Waadt durch Bern im Jahr 1536 gelangte das Dorf unter die Verwaltung der Vogtei [[Avenches]]. Nach dem Zusammenbruch des [[Ancien Régime]] wurde Faoug 1798 während der [[Helvetik]] dem Kanton Freiburg angegliedert. Mit der Inkraftsetzung der [[Mediation (Geschichte)|Mediationsverfassung]] 1803 wurde das Dorf zusammen mit dem heutigen Bezirk Avenches als Exklave wieder dem Kanton Waadt zugeteilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Kulturgüter in Faoug}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die reformierte Pfarrkirche geht im Kern auf das 12. Jahrhundert zurück. Aus dieser Zeit ist heute nur noch der [[Romanik|romanische]] Chor erhalten, die übrigen Teile stammen von den zahlreichen späteren Um- und Neubauten. Neben der Kirche steht das Pfarrhaus, das im 16. Jahrhundert erbaut wurde und später ebenfalls mehrfach Veränderungen erfuhr. Östlich an das Pfarrhaus schliesst sich das Ofengebäude von 1785 an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Henri Druey]] (1799–1855), Politiker und von 1848 bis 1855 Mitglied des Bundesrates&lt;br /&gt;
* [[Edmond-Henri Crisinel]] (1897–1948), Journalist und Schriftsteller&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.faoug.ch/ Offizielle Website der Gemeinde Faoug (französisch)]&lt;br /&gt;
* {{HLS|2315|Faoug|Autor=Robert Pictet}}&lt;br /&gt;
* [http://www.swisscastles.ch/aviation/Vaud/aaville2/faoug.html Luftaufnahmen des Dorfes]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Bezirk Broye-Vully}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=1090905157|VIAF=564145857929923020021}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Kanton Waadt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schweizer Gemeinde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1228]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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