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	<title>Fantasia - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Fantasia&amp;diff=253015&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Senechthon: FBW belegt, leider nur mit dem LdiF, da ich den Film bei der FBW nicht fand</title>
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		<updated>2025-12-09T22:13:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;FBW belegt, leider nur mit dem LdiF, da ich den Film bei der FBW nicht fand&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Film&lt;br /&gt;
| Bild                   = &lt;br /&gt;
| Deutscher Titel        = Fantasia&lt;br /&gt;
| Originaltitel          = Fantasia&lt;br /&gt;
| Produktionsland        = USA&lt;br /&gt;
| Originalsprache        = Englisch&lt;br /&gt;
| Erscheinungsjahr       = 1940&lt;br /&gt;
| Länge                  = 124&lt;br /&gt;
| FSK                    = 6&lt;br /&gt;
| JMK                    = &lt;br /&gt;
| Regie                  =&lt;br /&gt;
* [[James Algar]]&lt;br /&gt;
* [[Samuel Armstrong (Regisseur)|Samuel Armstrong]]&lt;br /&gt;
| Drehbuch               =&lt;br /&gt;
* [[Lee Blair (Drehbuchautor)|Lee Blair]]&lt;br /&gt;
* [[Elmer Plummer]]&lt;br /&gt;
| Produzent              = [[Walt Disney]]&lt;br /&gt;
| Musik                  = &lt;br /&gt;
| Kamera                 =&lt;br /&gt;
* [[James Wong Howe]]&lt;br /&gt;
* [[Maxwell Morgan]]&lt;br /&gt;
| Schnitt                = &lt;br /&gt;
| Synchronisation        = ja&lt;br /&gt;
| Chronologie            = ja&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fantasia&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist der dritte abendfüllende [[Zeichentrickfilm]] der [[Walt Disney Company|Walt Disney Studios]], aus dem Jahr 1940.&lt;br /&gt;
Der gesamte Film wird von [[Kunstmusik|klassischer Musik]] begleitet, gespielt vom [[Philadelphia Orchestra]], das von [[Leopold Stokowski]] dirigiert wird. Aufbauend auf dem Prinzip der &amp;#039;&amp;#039;[[Silly Symphonies]]&amp;#039;&amp;#039; ([[Cartoon]]s ohne Sprechteil, lediglich mit klassischer Musik unterlegt) kreierte man mit &amp;#039;&amp;#039;Fantasia&amp;#039;&amp;#039; einen Klassiker der Filmgeschichte, der auch als eine frühe Form des [[Musikvideo]]s angesehen werden kann und als erster Spielfilm ein [[Mehrkanal-Tonsystem]] verwendete. Zwischen den einzelnen Cartoon-Segmenten sind Stokowski und das Orchester zu sehen; der Musikkritiker [[Deems Taylor]] spricht die verbindenden Kommentare. Eine lange geplante Fortsetzung wurde 1999 mit &amp;#039;&amp;#039;[[Fantasia 2000]]&amp;#039;&amp;#039; verwirklicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Inhalt ==&lt;br /&gt;
Grundidee des Films ist es, ein klassisches Konzert zu zeigen, bei dem die Zuschauer während der Präsentation der Musikstücke die bildlichen Vorstellungen der Disney-Zeichentrickkünstler zur Musik zu sehen bekommen, welche sich teils erheblich von den ursprünglichen Themen der Stücke unterscheiden. Zwischen den einzelnen Stücken sieht man das Orchester, den Dirigenten Leopold Stokowski sowie den Moderator Deems Taylor, der allerdings in einigen späteren Versionen des Films durch einen Sprecher aus dem [[Off camera|Off]] ersetzt wurde. Es gibt auch in der Mitte des Films eine gekürzte Pause sowie Improvisationsszenen mit dem Orchester, um der Konzertatmosphäre möglichst nahezukommen. Die verwendeten Stücke sind:&lt;br /&gt;
* [[Johann Sebastian Bach]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Toccata und Fuge d-Moll BWV 565|Toccata und Fuge in d-moll, BWV 565]]&amp;#039;&amp;#039;. Dieses Orgelstück wird in einer von Stokowski für das Orchester bearbeiteten Version gespielt. Man sieht zunächst die Silhouetten der Musiker des Philadelphia Orchestra, die bunt beleuchtet überwiegend als Schattenbilder vor einer Wand musizieren. Mit zunehmendem Verlauf des Stücks weichen diese Bilder abstrakten Figuren und Mustern.&lt;br /&gt;
* [[Pjotr Iljitsch Tschaikowski]]: Stücke aus der &amp;#039;&amp;#039;[[Der Nussknacker|Nussknacker-Suite]]&amp;#039;&amp;#039;, Op. 71a. Nicht die gesamte Suite aus dem gleichnamigen Ballett wurde verwendet; es fehlen die Ouvertüre und der Marsch der Zinnsoldaten. Die Reihenfolge der verbleibenden Stücke entspricht nicht der ursprünglichen Anordnung. Bei einigen Stücken wurden Kürzungen vorgenommen. Im Film wird der Wechsel der Jahreszeiten vom Sommer bis zum Winter dargestellt: Tiere, Pflanzen, Pilze und Feen tanzen zur Musik.&lt;br /&gt;
* [[Paul Dukas]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Der Zauberlehrling (Dukas)|Der Zauberlehrling]]&amp;#039;&amp;#039;. Eine sinfonische Dichtung nach dem gleichnamigen Gedicht von [[Johann Wolfgang von Goethe]]. Dieses Stück wurde nur wenig gekürzt. Im Film übernimmt [[Micky Maus]] die Titelrolle des Zauberlehrlings, welcher mittels der Magie seines Meisters einen Besen zum Leben erweckt, diesen jedoch bald nicht mehr unter Kontrolle hat. Im Anschluss an dieses Segment gratuliert Micky Stokowski zur gelungenen Vorstellung.&lt;br /&gt;
* [[Igor Strawinski]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Le sacre du printemps|Le Sacre du Printemps]]&amp;#039;&amp;#039;. Die Ballettmusik wurde um mehr als zehn Minuten gekürzt und umgestellt. Der Film zeigt Bilder aus der Frühgeschichte der Erde; von der Entstehung der [[Kontinent|Erdteile]] über die ersten [[Einzeller]] bis zur Herrschaft und dem Untergang der [[Dinosaurier]].&lt;br /&gt;
* Nach der Pause stellt Deems Taylor in einem kurzen Zwischenspiel „den eigentlichen Star“ des Films vor: den Ton, dargestellt durch eine vibrierende Linie. Der Ton ist offensichtlich nicht an das Rampenlicht gewöhnt, aber als einige Instrumente Klangbeispiele geben, bemüht er sich, diese bildhaft darzustellen.&lt;br /&gt;
* [[Ludwig van Beethoven]]: &amp;#039;&amp;#039;[[6. Sinfonie (Beethoven)|6. Sinfonie]]&amp;#039;&amp;#039; in F-Dur, Op. 68 „Pastorale“. Von diesem Werk wurde mehr als die Hälfte gestrichen. Der Film spielt in der mythologischen Welt des [[Antikes Griechenland|antiken Griechenland]] und schildert, wie mit dem Sonnenaufgang die Vorbereitungen zu einem Fest zu Ehren des [[Bakchos|Bacchus]], des Gottes des Weins, beginnen, das kurz vor Sonnenuntergang von [[Zeus]] unterbrochen wird. Die Hauptakteure sind Zentaurinnen und [[Kentaur|Zentauren]], eine [[Pegasos (Mythologie)|Pegasusfamilie]], [[Faunus|Faune]] und die [[Olympische Götter|Götter des Olymp]].&lt;br /&gt;
* [[Amilcare Ponchielli]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Tanz der Stunden&amp;#039;&amp;#039;. Das allegorische Ballett aus der Oper &amp;#039;&amp;#039;[[La Gioconda]]&amp;#039;&amp;#039; blieb als einziges Musikstück unverändert. Strauße, Nilpferde, Elefanten und Alligatoren tanzen eine dramatische Geschichte über eine geraubte Prinzessin und wilde Piraten, wobei verschiedene Tiere verschiedene Tageszeiten repräsentieren.&lt;br /&gt;
* [[Modest Mussorgski]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Eine Nacht auf dem kahlen Berge]]&amp;#039;&amp;#039;. Eine sinfonische Dichtung, die von Leopold Stokowski neu instrumentiert und geringfügig gekürzt wurde. Der Film folgt [[Chernobog]] (ein dämonisches Wesen), welcher die Seelen der Toten aus ihren Gräbern heraufbeschwört, um auf dem kahlen Berge einen [[Hexensabbat]] zu feiern. Als eine Kirchenglocke den Morgen ankündigt, verschwindet der Spuk. Dieses Musikstück geht übergangslos in das nächste über:&lt;br /&gt;
* [[Franz Schubert]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Ellens dritter Gesang|Ave Maria]]&amp;#039;&amp;#039;. Im Original ein [[Kunstlied]] für [[Sopran]] und Klavier; hier wird die Sopranistin Julietta Novis von Chor und Orchester begleitet. Verhüllte Gestalten mit Kerzen in den Händen schreiten durch den Wald, während die Sonne aufgeht.&lt;br /&gt;
== Entstehungsgeschichte ==&lt;br /&gt;
In den späten dreißiger Jahren verlor Disneys [[Micky Maus]] langsam an Popularität beim Publikum. Die Cartoon-Serie aus den Micky-Maus-Kurzfilmen brachte dem Nebencharakter [[Donald Duck]] eine eigene Kurzfilmserie ein, die sich als profitabler und beliebter erwies. Walt Disney war aber nicht bereit, seinen Lieblingscharakter aufzugeben. Ursprünglich sollte der stumme Seppel (aus dem ersten abendfüllenden Zeichentrickfilm der Walt Disney Studios „[[Schneewittchen und die sieben Zwerge (1937)|Schneewittchen und die sieben Zwerge]]“) als Zauberlehrling auftreten. Disney entschied jedoch, einen „[[Comeback]]“-Film für Micky Maus zu produzieren. Dafür entwarf der Zeichner [[Fred Moore]] die Figur neu. Micky Maus wurde fülliger, hatte eine menschliche Hautfarbe, Augenbrauen und sichtbare Pupillen. Besonders die Veränderungen im Gesicht vergrößerten die Ausdrucksmöglichkeiten der Figur. Auch die Einzelanimationen der Charaktere und die Spezialeffekte (insbesondere das Wasser und die Sternschnuppen) wurden sehr detailliert ausgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1938 begannen die Arbeiten am &amp;#039;&amp;#039;Zauberlehrling&amp;#039;&amp;#039;, der zu Beginn dem Konzept der &amp;#039;&amp;#039;[[Silly Symphonies]]&amp;#039;&amp;#039; folgen und als eigenständiger Kurzfilm erscheinen sollte. Kurz darauf traf Disney zufällig den berühmten Dirigenten [[Leopold Stokowski]]. Stokowski bot Disney an, die Filmmusik für den Cartoon ohne Bezahlung aufzunehmen, und schaffte es tatsächlich, einhundert professionelle Musiker für dieses Projekt zu begeistern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies alles kostete das Studio insgesamt 125.000 US-Dollar, eine Summe, von der Walt Disney und sein Unternehmenspartner und Bruder Roy wussten, dass sie sie nicht wieder einspielen konnten. Das durchschnittliche Budget für einen animierten Kurzfilm betrug zu dieser Zeit 30.000 US-Dollar. Disney erzielte pro Cartoon einen Gewinn von höchstens 10.000 Dollar. Der erfolgreichste gezeichnete Kurzfilm der Walt Disney Studios ist bis heute &amp;#039;&amp;#039;[[Die drei kleinen Schweinchen (1933)|Die drei kleinen Schweinchen]]&amp;#039;&amp;#039; aus dem Jahr 1933 mit einem Einspielergebnis von 60.000 Dollar. Stokowski gab Disney den Rat, den &amp;#039;&amp;#039;Zauberlehrling&amp;#039;&amp;#039; in einen abendfüllenden Film zu integrieren, in dem jener nur eine musikalisch unterlegte Zeichentrick-Szene von vielen wäre. Der Musikkritiker Deems Taylor wurde engagiert, um vor jeden Filmabschnitt eine kurze, von ihm selbst verfasste Einleitung zu sprechen. Stokowski schlug den Titel „Fantasia“ (etwa: „ein Gemisch aus bekannten Themen mit Variationen und Zwischenspielen“) vor&amp;lt;ref&amp;gt;[http://dictionary.reference.com/search?q=fantasia Lexikon: Fantasia (englisch)]&amp;lt;/ref&amp;gt;. Der Arbeitstitel zu diesem Film lautete bis zu diesem Moment &amp;#039;&amp;#039;The Concert Feature&amp;#039;&amp;#039;, also auf Deutsch etwa „Der Konzertfilm“. Als die Arbeiten am &amp;#039;&amp;#039;Zauberlehrling&amp;#039;&amp;#039; Anfang 1939 kurz vor dem Abschluss standen, begann die Produktion der übrigen Kurzfilme.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Inspiration für die abstrakten Figuren des Abschnitts zu Bachs &amp;#039;&amp;#039;Toccata und Fuge in D-Moll&amp;#039;&amp;#039; dienten Kunstwerke des deutschen Filmzeichners [[Oskar Fischinger]], der eine Zeit lang persönlich an diesem Abschnitt arbeitete. Somit ist &amp;#039;&amp;#039;Fantasia&amp;#039;&amp;#039; der erste Film von Disney, bei dem abstrakte Zeichnungen verwendet wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der Produktion des Abschnitts zu Strawinskis &amp;#039;&amp;#039;Le Sacre du Printemps&amp;#039;&amp;#039; wurde darauf geachtet, die prähistorischen Tiere relativ realistisch darzustellen. Allerdings hat der [[Tyrannosaurus]] im Film drei Finger, obwohl damals schon bekannt war, dass zwei Finger korrekt gewesen wären. Es wird berichtet, Walt Disney habe sich für die wissenschaftlich inkorrekte Darstellungsweise entschieden, weil er dies für besser befunden habe. So soll er „I really think it looks better with three“ gesagt haben.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor= |Titel=Dinosaurs by the decades: a chronology of the dinosaur in science and popular culture |Hrsg= |Sammelwerk=Choice Reviews Online |Band=52 |Nummer=07 |Auflage= |Verlag= |Ort= |Datum=2015-02-24 |ISBN= |ISSN=0009-4978 |DOI= |Seiten=52–3411-52-3411 |Online=}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der letzte Abschnitt zu Schuberts &amp;#039;&amp;#039;Ave Maria&amp;#039;&amp;#039; stellte die Zeichner vor ungeahnte Schwierigkeiten, da sich die Figuren sehr langsam und fließend bewegen und jede Unregelmäßigkeit sofort auffiel. Die Szene musste dreimal neu aufgenommen werden, bis der gewünschte Effekt erreicht wurde. Erst wenige Stunden vor der Uraufführung wurden die Szenen fertiggestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein weiterer geplanter Kurzfilm wurde kurz vor der Fertigstellung aus dem Film entfernt. Dieser hätte zu einer Orchesterfassung von [[Claude Debussy]]s Klavierstück &amp;#039;&amp;#039;Clair de Lune&amp;#039;&amp;#039; aus der &amp;#039;&amp;#039;[[Suite bergamasque]]&amp;#039;&amp;#039; die Begegnung zweier [[Silberreiher]] in einer mondbeschienenen Sumpflandschaft gezeigt. Dieses Segment konnte erst 1996 wiederhergestellt werden und ist im Bonusmaterial der &amp;#039;&amp;#039;Fantasia&amp;#039;&amp;#039;-[[DVD]] von 2002 zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kürzungen an den Musikstücken wurden vorgenommen, um alle Stücke in einer Zeit von 124 Minuten unterzubringen; ansonsten hätte der Film eine Laufzeit von mehr als drei Stunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um den Zuschauern ein besseres Konzerterlebnis zu bieten, wurde der Soundtrack (erstmals für einen Spielfilm) im Mehrkanalton aufgenommen. Das eigens hierfür entwickelte System wurde &amp;#039;&amp;#039;Fantasound&amp;#039;&amp;#039; genannt. Geplant waren auch die Verwendung des damals neuartigen [[Breitbildformat]]s, [[3D-Film|dreidimensionale Bilder]] in der &amp;#039;&amp;#039;Toccata und Fuge in D-Moll, BWV 565&amp;#039;&amp;#039; und versprühte Duftstoffe in verschiedenen Segmenten. Diese Techniken hätten jedoch den Kostenrahmen des ohnehin teuren Films völlig gesprengt und die Vermarktung erschwert.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Herstellung des gesamten Films kostete insgesamt etwa 2,28 Millionen [[US-Dollar|Dollar]] und spielte bis heute ungefähr 76 Millionen Dollar wieder ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veröffentlichungsgeschichte ==&lt;br /&gt;
Walt Disney wollte, dass &amp;#039;&amp;#039;Fantasia&amp;#039;&amp;#039; für die Zuschauer mehr als nur ein Kinofilm würde: ein Ereignis, für das man sich „in Schale schmiss“ und vorher Plätze reservierte. Besondere Programmhefte für den Film wurden erstellt, in denen Produktionsskizzen, Fotos, Widmungen und eine kurze Zusammenfassung zu jedem Kurzfilm abgedruckt waren. Um das Erlebnis perfekt zu machen und den neuartigen Raumklang nutzen zu können, wurden in jedem Kino mindestens dreißig zusätzliche Lautsprecher um den Sitzbereich herum aufgestellt. Disney sah den Film mehr als ein Konzert denn als einen klassischen Trickfilm. Daher hat &amp;#039;&amp;#039;Fantasia&amp;#039;&amp;#039; ursprünglich weder [[Filmvorspann|Vor-]] noch [[Abspann|Nachspann]], obwohl dies zu damaliger Zeit mehr als ungewöhnlich war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Werk lief im Jahr 1940 in einigen US-amerikanischen Kinos an, seine Premiere feierte es am 13. November 1940 in [[New York City]] im [[Broadway (Theater)|Broadway-Theater]]. &amp;#039;&amp;#039;Fantasia&amp;#039;&amp;#039; war zunächst ein finanzieller Misserfolg, der Walt Disney beinahe in den Ruin trieb. Auch stieß bereits bei der Uraufführung die übersexualisierte Darstellung der Zentaurinnen im Kurzfilm zur &amp;#039;&amp;#039;Pastorale&amp;#039;&amp;#039; auf Kritik. Am 29. Januar 1941 erhielten [[RKO Pictures]] die Vertriebsrechte am Film und mischten den Soundtrack des Films neu zu einem [[Monofonie|monofonen]] Soundtrack ab, um den Film leichter vertreiben zu können. Ende 1941 hatten RKO Pictures es geschafft, den 125-minütigen Film auf 81 Minuten herunterzukürzen, indem sie &amp;#039;&amp;#039;[[#Inhalt|Toccata und Fuge d-Moll BWV 565]]&amp;#039;&amp;#039; herausnahmen und Deems Taylors Einleitungen stark verkürzten. Am 6. Januar 1942 wurde diese Version des Films im ganzen Land veröffentlicht. Zum ersten Mal spielten Kinos in allen Staaten Nordamerikas den Film, doch er traf den Geschmack des Publikums nicht und wurde von den meisten Lichtspielhäusern als [[B-Movie]] eingesetzt. 1946 wurde der 1941 herausgeschnittene Abschnitt wieder eingefügt, Deems Taylors Einleitungen jedoch wurden weiter in der Kurzfassung gespielt. Diese Version von &amp;#039;&amp;#039;Fantasia&amp;#039;&amp;#039; wird &amp;#039;&amp;#039;General Release Version&amp;#039;&amp;#039; („Allgemeine Veröffentlichungsversion“) genannt, in Unterscheidung zur &amp;#039;&amp;#039;Original Roadshow Version&amp;#039;&amp;#039;. Später wurde ein [[Stereofonie|stereofoner]] Soundtrack abgemischt und der Film auf Breitbildformat umgeschnitten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Fantasia&amp;#039;&amp;#039; konnte über zwanzig Jahre lang trotz mehrerer Wiederaufführungen keinen Gewinn erzielen. Jedoch wurde der Film 1969 bei Jugendlichen sehr beliebt, die den Film unter dem Einfluss von Drogen wie [[LSD]] oder [[Drogenhanf|Haschisch]] auf eine neue Weise genießen wollten. Disney sah darin die Chance, &amp;#039;&amp;#039;Fantasia&amp;#039;&amp;#039; umsatzstärker verkaufen zu können, und bewarb ihn auf [[psychedelisch]] wirkenden Plakaten als „Trip-Film“, was maßgeblich zum Erfolg dieser Wiederaufführung beitrug. Zu jener Zeit musste sich der Film aber auch der Kritik stellen, Figuren rassistisch darzustellen. Einige dunkelhäutige Figuren im Kurzfilm zur Pastorale wurden stereotypisch afrikanisch dargestellt, während sie die Rollen von Sklavinnen ausüben, die den weißen Figuren dienen. Aufgrund der Vorwürfe wurde auch rassistisch inszenierte Esel-Zentaurin aus dem Kurzfilm zur [[#Inhalt|Pastorale]] entfernt. In erster Linie geschah dies über Ausschnittsvergrößerungen, Szenenwiederholungen und in einer Szene eine aufwändige Retouche. Zentaurinnen, die, auf stereotype Art und Weise, afrikanische Sklavinnen darstellen sollen, blieben jedoch erhalten. Auf der eigenen Onlinevideothek [[Disney+]] versieht Disney den Zeichentrickfilm am Anfang mit der Anmerkung, „[...] Dieses Programm enthält negative Darstellungen und/oder eine nicht korrekte Behandlung von Menschen oder Kulturen. Diese Stereotype waren damals falsch und sind es noch heute. [...]“. Dabei rechtfertigt Disney das Nichtentfernen der sexistischen und rassistischen Szenen damit, dass die „schädlichen Auswirkungen“ aufgezeigt werden sollen, um aus ihnen zu lernen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.disneyplus.com/de-de/video/ffc06e7f-8122-4d5d-8b87-b4cc8d830136 |titel=https://www.disneyplus.com/de-de/video/ffc06e7f-8122-4d5d-8b87-b4cc8d830136 |sprache=de |abruf=2021-01-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als der Film 1982 erneut in die US-amerikanischen Kinos kommen sollte, wurde der gesamte Soundtrack des Films digital in Stereo mit einem Studioorchester neu aufgenommen, dirigiert von [[Irwin Kostal]]. Deems Taylors Moderationen zwischen den Stücken wurden durch kurze Kommentare von einem Sprecher aus dem Off, gesprochen von Hugh Douglas, ersetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://news.google.com/newspapers?id=8tBRAAAAIBAJ&amp;amp;pg=6877,3362530 |titel=Pittsburgh Post-Gazette: &amp;quot; &amp;#039;Fantasia&amp;#039; gets a re-recorded soundtrack&amp;quot; vom 13.11.1982 |werk=Google News |sprache=englisch |abruf=2025-04-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese Version wurde 1985 erneut in etwa 400 Kinos in den USA gezeigt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://news.google.com/newspapers?id=Ko5PAAAAIBAJ&amp;amp;pg=3206%2C3173404 |titel=Ocala Star-Banner: &amp;quot; &amp;#039;Fantasia&amp;#039; to get new soundtrack&amp;quot; vom 20.02.1985 |werk=Google News |sprache=englisch |abruf=2025-04-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Diesmal stammen die Kommentare aus dem Off von [[Tim Matheson]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://d23.com/a-to-z/matheson-tim/ |titel=Matheson, Tim |werk=D23 – The Official Disney Fan Club |sprache=englisch |abruf=2025-04-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum 50. Jahrestag des Films im Jahre 1990 ließen [[Walt Disney Pictures]] Originalbild und -musik restaurieren und sämtliche Schnitte der &amp;#039;&amp;#039;General Release Version&amp;#039;&amp;#039; (bis auf die Sequenz mit der Esels-Zentaurin) wiederherstellen. Zusätzlich wurde ein (völlig neuer) Nachspann angefügt. Diese Überarbeitung des Films erschien ein Jahr später erstmals auf [[Video Home System|VHS]]. Zehn Jahre später fügte man alle Szenen mit Deems Taylor wieder in den Film ein, sodass der Film wieder seine ursprüngliche Länge von 124 Minuten erreichte. Da einige Originaltonaufnahmen unauffindbar waren, wurden Deems Taylors Moderationen von [[Corey Burton]] nachsynchronisiert. Diese Fassung erschien erneut 2010 in verbesserter Bild- und Tonqualität auf Blu-ray und DVD.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Deutsche Veröffentlichungsgeschichte ===&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Fantasia&amp;#039;&amp;#039; lief erstmals 1952 in deutschen Kinos. 1991 erschien in Deutschland eine VHS mit der wiederhergestellten &amp;#039;&amp;#039;General Release Version&amp;#039;&amp;#039;. Diese ist auch auf der DVD von 2002 enthalten.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.schnittberichte.com/schnittbericht.php?ID=409 schnittberichte.com]&amp;lt;/ref&amp;gt; Erst die Fassung von 2010 enthält die weitgehend wiederhergestellte &amp;#039;&amp;#039;Original Roadshow Version&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 20. Juni 2014 sendete der [[Disney Channel (Deutschland)|deutsche Disney Channel]] erstmals den Film in einer 119 Minuten langen Version im [[Free-TV|frei empfangbaren Fernsehen]].&lt;br /&gt;
== Synchronisation ==&lt;br /&gt;
Fantasia wurde, zum ersten Mal, 1952 für das Kino synchronisiert. Da sich spätere Wiederveröffentlichungen an den jeweils aktuellen amerikanischen Fassungen orientierten, die die Zwischenszenen jeweils in unterschiedlicher Länge enthielten, war mehrmals eine Neusynchronisation notwendig. Insgesamt existieren vier deutsche Synchronfassungen, die letzte davon entstand erst 2010.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;[http://www.trickfilmstimmen.de/features/fantasia2.htm Trickfilmstimmen.de]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
!Rolle&lt;br /&gt;
!Schauspieler&lt;br /&gt;
!1. Synchro (1952)&lt;br /&gt;
!2. Synchro (1971)&lt;br /&gt;
!3. Synchro (1983)&lt;br /&gt;
!4. Synchro (2010)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Moderator/Erzähler&lt;br /&gt;
|[[Deems Taylor]] &amp;#039;&amp;#039;(nachsynchronisiert von [[Corey Burton]] (2000))&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br /&amp;gt;Hugh Douglas &amp;#039;&amp;#039;(1982)&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br /&amp;gt;[[Tim Matheson]] &amp;#039;&amp;#039;(1985)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[Joachim Cadenbach]]&lt;br /&gt;
|[[Joachim Nottke]]&lt;br /&gt;
|[[Reinhard Kuhnert (Schriftsteller)|Reinhard Kuhnert]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;er selbst&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|[[Leopold Stokowski]]&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|[[Helmut Heyne]]&lt;br /&gt;
|[[Toni Herbert]]&lt;br /&gt;
|[[Lutz Riedel]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Micky Maus&lt;br /&gt;
|[[Walt Disney]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[Harry Wüstenhagen]]&lt;br /&gt;
|[[Michael Nowka|Dr. Michael Nowka]]&lt;br /&gt;
|[[Mario von Jascheroff]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fortsetzungen ==&lt;br /&gt;
Während seiner Entstehung war geplant, &amp;#039;&amp;#039;Fantasia&amp;#039;&amp;#039; regelmäßig in bearbeiteter Form wiederzuveröffentlichen. Dabei sollten einige Kurzfilme durch neue Szenen mit anderer Musik ersetzt werden, in Anlehnung an eine Konzerttour. So sollte &amp;#039;&amp;#039;Fantasia&amp;#039;&amp;#039; als ständiges [[Prozesskunst|Work in progress]] erhalten bleiben. Der finanzielle Misserfolg des Films sowie die Vermarktungs- und Produktionsbeschränkungen durch den [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] verhinderten dies jedoch.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
In den frühen 1940er Jahren waren zahlreiche Konzepte für neue &amp;#039;&amp;#039;Fantasia&amp;#039;&amp;#039;-Kurzfilme in Arbeit. Einige davon, wie das zu [[Nikolai Andrejewitsch Rimski-Korsakow|Nikolai Rimski-Korsakows]] &amp;#039;&amp;#039;[[Hummelflug (Musik)|Hummelflug]]&amp;#039;&amp;#039; und der bereits fertigstellte &amp;#039;&amp;#039;[[#Inhalt|Clair de Lune]]&amp;#039;&amp;#039; Kurzfilm wurden 1946 und 1948 für die Filme &amp;#039;&amp;#039;[[Make Mine Music]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Musik, Tanz und Rhythmus]]&amp;#039;&amp;#039; verwendet. Diese entstanden in Anlehnung an &amp;#039;&amp;#039;Fantasia&amp;#039;&amp;#039;, allerdings ohne die moderierten Zwischenszenen und hauptsächlich mit zeitgenössischer [[Vereinigte Staaten von Amerika|amerikanischer]] [[Popmusik]] unterlegt. Sie wurden zudem wesentlich günstiger als &amp;#039;&amp;#039;Fantasia&amp;#039;&amp;#039; produziert, was die Qualität der Zeichnungen deutlich macht.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auch der 1958 entstandene nicht-animierte Kurzfilm &amp;#039;&amp;#039;Grand Canyon&amp;#039;&amp;#039; lehnt sich an das &amp;#039;&amp;#039;Fantasia&amp;#039;&amp;#039;-Konzept an, indem er zur &amp;#039;&amp;#039;Grand Canyon Suite&amp;#039;&amp;#039; von [[Ferde Grofé]] synchronisierte Naturszenen zeigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach wurde erst Ende der 1970er Jahre der Gedanke einer Fortsetzung zu &amp;#039;&amp;#039;Fantasia&amp;#039;&amp;#039; wieder aufgegriffen. Man entschied sich für einen Film namens &amp;#039;&amp;#039;Musicana&amp;#039;&amp;#039;, der statt rein klassischer Musik Stücke aus verschiedensten Ländern verwenden sollte. Inhaltlich sollten beispielsweise die jeweils passenden lokalen [[Mythologie]]n verarbeitet werden. Auf Grund der schwierigen Verhältnisse im Disney-Studio zu Beginn der 1980er Jahre ging der Film jedoch nicht über die Konzeptphase hinaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiterhin war zwischenzeitlich ein &amp;#039;&amp;#039;Fantasia&amp;#039;&amp;#039; ähnlicher Film mit orchestralen Versionen von Songs der [[The Beatles|Beatles]] angedacht.&amp;lt;ref&amp;gt;[[André Previn]]: &amp;#039;&amp;#039;No Minor Chords: My Days in Hollywood&amp;#039;&amp;#039;, Doubleday 1991&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schließlich realisierte [[Roy E. Disney]] in den 1990er Jahren erfolgreich ein Fortsetzungskonzept, &amp;#039;&amp;#039;[[Fantasia 2000]]&amp;#039;&amp;#039;. Dessen geplante Weiterführung unter dem Arbeitstitel &amp;#039;&amp;#039;[[Fantasia 2000#Fantasia 2006|Fantasia 2006]]&amp;#039;&amp;#039; war zu Beginn der 2000er Jahre in Arbeit und sollte ähnlich wie &amp;#039;&amp;#039;Musicana&amp;#039;&amp;#039; Musik aus verschiedenen Ländern verwenden. Letztendlich erschienen jedoch nur vier einzelne Kurzfilme.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut Disney-Produzent [[Don Hahn]] ist momentan keine weitere &amp;#039;&amp;#039;Fantasia&amp;#039;&amp;#039;-Fortsetzung in Arbeit, auch wenn der Geist des Projekts beispielsweise in den aktuellen [[Pixar Animation Studios#Kurzfilme (Auswahl)|Pixar-Kurzfilmen]] weiterlebe.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://animatedviews.com/2010/don-hahn-discusses-fantasia-2000-and-waking-sleeping-beauty/ Don Hahn discusses &amp;#039;&amp;#039;Fantasia 2000&amp;#039;&amp;#039; and &amp;#039;&amp;#039;Waking Sleeping Beauty&amp;#039;&amp;#039; (englisch)]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* Special Award für [[Walt Disney]] bei den [[New York Film Critics Circle Awards]] 1940&lt;br /&gt;
* [[Oscar|Ehrenoscars]] für einen herausragenden Beitrag zur Nutzung des Tones im Film für Walt Disney, [[William Garity|William E. Garity]] und [[J.N.A. Hawkins]] bei der [[Oscarverleihung 1942]]&lt;br /&gt;
* [[Oscar|Ehrenoscars]] für die einzigartige Visualisierung von Musik, die der Betrachtungsweise des Films als Unterhaltung und als Kunstform diente, für [[Leopold Stokowski]] und seine Mitarbeiter bei der Oscarverleihung 1942&lt;br /&gt;
* Video Premiere Award für das beste DVD-Zusatzmaterial für Jeff Kurtti und Michael Pellerin bei den [[DVD Exclusive Awards]] 2001&lt;br /&gt;
* Aufnahme in das [[National Film Registry]] 1990&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kritiken ==&lt;br /&gt;
{{Filmbewertung&lt;br /&gt;
| FBW = wertvoll&amp;lt;ref&amp;gt;{{LdiF|24636|abruf=2025-12-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| AllMovie =&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
* „Entstanden ist ein technisch perfekter, einfallsreicher und höchst unterhaltsamer Trickfilm, der zugleich ein radikaler Experimentalfilm ist. Semi-abstrakte Farbspiele illustrieren Bachs „Toccata und Fuge“ (Orchestrierung und Dirigat: Leopold Stokowski) unter Mitwirkung des deutschen Filmpioniers Oskar Fischinger; Pilze tanzen zu Tschaikowskis „Nußknacker Suite“; Micky Maus spielt den „Zauberlehrling“ von Paul Dukas, mitreißend von James Algar inszeniert; Dinosaurier gibt es zu Strawinsky („Sacre du printemps“), griechische Zentauren zu Beethovens „Pastorale“; Ponchiellis „Tanz der Stunden“ wurde zum grandiosen Ballett für Nilpferde; schließlich folgt ein friedvolles Tableau zu Schuberts „Ave Maria“.“ – „[[Lexikon des internationalen Films]]“ (CD-ROM-Ausgabe), Systhema, München 1997&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Originelle Illustration klassischer und moderner Musikstücke mit genialem Einfallsreichtum an Formen und Farben.“ – &amp;#039;&amp;#039;6000  Filme. Kritische Notizen aus den Kinojahren 1945 bis 1958&amp;#039;&amp;#039;. Handbuch V der katholischen Filmkritik, 3. Auflage, Verlag Haus Altenberg, Düsseldorf 1963, S. 110&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Schriftsteller [[Stephen King]] setzte den Film &amp;#039;&amp;#039;Fantasia&amp;#039;&amp;#039; zusammen mit weiteren Disney-Filmen in einen Kontext mit frühen Horrorfilmen und ihrer Wirkung auf Kinder. Er bezeichnete sie für die Fantasie der Kinder als potenzielle „Minenfelder des Schreckens“. Für &amp;#039;&amp;#039;Fantasia&amp;#039;&amp;#039; bringt er als Beispiel die „völlig außer Kontrolle geratenen, marschierenden Besen“ und die „angedeutete Vater-Sohn-Beziehung zwischen Micky Maus und dem alten Zauberer“ als Beispiele, bei denen sich Kinder eine Bestrafung für das „schreckliche Durcheinander“ ausmalen könnten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Danse Macabre 228&amp;quot;&amp;gt;Stephen King: &amp;#039;&amp;#039;[[Danse Macabre (Sachbuch)|Danse Macabre]].&amp;#039;&amp;#039; Wilhelm Heyne Verlag, München 2010 (Übersetzung von [[Joachim Körber]]), ISBN 978-3-453-43573-5, S. 228.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Medien ==&lt;br /&gt;
=== DVD- und Blu-ray-Disc-Veröffentlichungen ===&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Fantasia&amp;#039;&amp;#039;. Special Collection. Walt Disney Home Video 2002&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;The Fantasia Collection&amp;#039;&amp;#039; (3-DVD-Set). Walt Disney Home Video 2000 (umfangreiches Zusatzmaterial, jedoch nur englischer Ton)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Fantasia&amp;#039;&amp;#039;. Special Edition: Blu-ray + DVD. Walt Disney 2010&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Soundtrack ===&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Walt Disney’s Fantasia. The Original Motion Picture Soundtrack&amp;#039;&amp;#039;. 2-CD-Set. Pickwick, Walt Disney, Buena Vista 1990, CD020 &amp;amp; 021 / DSTCD 452 – digital restaurierte Originalaufnahme mit dem Philadelphia Orchestra unter der Leitung von Leopold Stokowski&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Walt Disney&amp;#039;s Fantasia&amp;#039;&amp;#039;. 2-CD-Set. Disneyland, Buena Vista Records, Burbank 1982, CD-001 / DIDX 723 &amp;amp; DIDX 724 – digitale Neuaufnahme unter der Leitung von Irwin Kostal&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Literatur ===&lt;br /&gt;
* [[Frank Thomas]], [[Ollie Johnston]]: &amp;#039;&amp;#039;Disney Animation. The Illusion of Life&amp;#039;&amp;#039;. 575 S. Abbeville Press, New York 1981, ISBN 0-89659-698-2.&lt;br /&gt;
* John Culhane: &amp;#039;&amp;#039;Walt Disney&amp;#039;s Fantasia.&amp;#039;&amp;#039; Abradale Press, Abrams, Times Mirror, New York 1987, ISBN 0-8109-8078-9.&lt;br /&gt;
* Elmar Biebl, Dirk Manthey, Jörg Altendorf et al.: &amp;#039;&amp;#039;Die Filme von Walt Disney. Die Zauberwelt des Zeichentricks.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage, 177 S. Milchstraße, Hamburg 1993, ISBN 3-89324-117-5.&lt;br /&gt;
* [[Leonard Maltin]]: &amp;#039;&amp;#039;The Disney Films&amp;#039;&amp;#039;. 3. Auflage, 384 S. Hyperion, New York 1995, ISBN 0-7868-8137-2.&lt;br /&gt;
* [[Christopher Finch]]: &amp;#039;&amp;#039;Walt Disney. Sein Leben – seine Kunst&amp;#039;&amp;#039; (Originaltitel: &amp;#039;&amp;#039;The Art of Walt Disney. From Mickey Mouse to the Magic Kingdoms&amp;#039;&amp;#039;). Deutsch von Renate Witting. (Limitierte Exklusivausgabe.) Ehapa-Verlag, Stuttgart 1984, 457 S., ISBN 3-7704-0171-9, (aktuelle englischsprachige Ausgabe: &amp;#039;&amp;#039;The Art of Walt Disney. From Mickey Mouse to the Magic Kingdoms.&amp;#039;&amp;#039; Abrams, New York 2004, 504 S., ISBN 0-8109-4964-4).&lt;br /&gt;
* Irene Kletschke: &amp;#039;&amp;#039;Klangbilder. Walt Disneys „Fantasia“ (1940).&amp;#039;&amp;#039; Franz Steiner Verlag, Stuttgart 2011, ISBN 978-3-515-09828-1.&lt;br /&gt;
* Philippe Cordez, Romana Kaske, Julia Saviello, Susanne Thürigen: [https://www.degruyter.com/view/supplement/9783110598803_The_Properties_of_Objects.pdf The Properties of Objects: Walt Disney’s &amp;#039;&amp;#039;Fantasia&amp;#039;&amp;#039;], in Dies. (Hg.), &amp;#039;&amp;#039;Object Fantasies. Experience &amp;amp; Creation&amp;#039;&amp;#039;, München: De Gruyter, 2018 (Object Studies in Art History, 1), S. 7–17.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
[[Allegro non troppo]], Interpretation der Verschmelzung von klassischer Musik mit Zeichentrick von [[Bruno Bozzetto]]. &amp;#039;&amp;#039;Fantasia&amp;#039;&amp;#039; wird teilweise auch parodiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Besen aus &amp;#039;&amp;#039;Fantasia&amp;#039;&amp;#039; hatten diverse Gastauftritte in anderen Filmen und Serien innerhalb und außerhalb des Disney-Multiversums.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* In der &amp;#039;&amp;#039;[[Darkwing Duck]]&amp;#039;&amp;#039;-Folge &amp;#039;&amp;#039;Die Hokus-Pokus-Akademie&amp;#039;&amp;#039; sind in einer kurzen Szene zwei Besen zu sehen, wie sie Wassereimer tragen.&lt;br /&gt;
* Im Videospiel &amp;#039;&amp;#039;[[Micky Epic]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Micky Epic: Die Macht der 2]]&amp;#039;&amp;#039; treten die Besen als Phantomlinge und damit einhergehend als Antagonisten auf, mit denen aber auch Freundschaft möglich ist.&lt;br /&gt;
* In dem Film &amp;#039;&amp;#039;[[Duell der Magier]]&amp;#039;&amp;#039; verzaubert der junge Protagonist Dave einige Besen, um sie die gleiche Arbeit machen zu lassen wie in &amp;#039;&amp;#039;Fantasia&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{IMDb|tt0032455}}&lt;br /&gt;
* {{AllMovie|v16752|20190331125350}}&lt;br /&gt;
* {{OFDb|9609}}&lt;br /&gt;
* {{Fernsehserien.de|filme/fantasia}}&lt;br /&gt;
* [https://www.disneyplus.com/de-de/movies/fantasia/7lt6sjm8nbud &amp;#039;&amp;#039;Fantasia&amp;#039;&amp;#039;] bei [[Disney Plus]]&lt;br /&gt;
* [https://disney.fandom.com/wiki/Fantasia &amp;#039;&amp;#039;Fantasia&amp;#039;&amp;#039;] im Disney Wiki (englisch)&lt;br /&gt;
* {{Schnittberichte|N=Fantasia|ID1=409|V1=DVD – Originalversion}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Filmtitel 1940]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:US-amerikanischer Film]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Johann-Wolfgang-von-Goethe-Verfilmung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Film über Micky Maus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:James Algar]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Senechthon</name></author>
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