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	<title>Fanny von Arnstein - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;TaxonBot: Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links</title>
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		<updated>2026-04-16T17:54:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Fanny von ARNSTEIN.jpg|mini|Fanny von Arnstein]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Fanny Arnstein Litho.jpg|mini|hochkant|Fanny von  Arnstein, Lithographie von Louis Pereira, 1819]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Israelitischer Friedhof Währing September 2006 014.jpg|miniatur|Geschändete Grabmäler der Familien Arnstein und Eskeles]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Freifrau &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Franziska „Fanny“ von Arnstein&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[29. November]] [[1758]] in [[Berlin]]; † [[8. Juni]] [[1818]] auf dem [[Braunhirschengrund]]&amp;lt;ref&amp;gt;[https://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/wien/15-reindorf/03-02/?pg=195 Pfarre Reindorf, Sterbebuch 03-02, fol. 193]&amp;lt;/ref&amp;gt; bei [[Wien]]) war eine Wiener [[Salonnière]] und Gesellschaftsdame.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Fanny Arnstein, geb. Vögele Itzig, stammte aus einer reichen [[Judentum|jüdischen]] Familie – ihr Vater [[Daniel Itzig]] (1723–1799) war [[Hoffaktor]] von [[Friedrich Wilhelm II. (Preußen)|Friedrich Wilhelm II.]] – und genoss daher eine umfassende Erziehung. Durch ihre Heirat mit [[Nathan Adam von Arnstein]], Enkel des kaiserlichen Hoffaktors [[Isaak Arnstein]], im Jahr 1776 kam sie nach [[Wien]] und konnte sich als erste Wiener Jüdin die Führung eines eigenen [[Literarischer Salon|Literarischen Salons]] im Sinn der [[Aufklärung]] leisten. Ihr [[Palais Arnstein]] befand sich am [[Hoher Markt|Hohen Markt]] im ersten Bezirk von Wien.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Dieter Klein (Kunsthistoriker)|Dieter Klein]], [[Martin Kupf]], [[Robert Schediwy]] (Ed.): &amp;#039;&amp;#039;Stadtbildverluste Wien - Ein Rückblick auf fünf Jahrzehnte.&amp;#039;&amp;#039; LIT Verlag, Wien 2005, S. 103&amp;lt;/ref&amp;gt; Vor allem während des [[Wiener Kongress]]es trafen sich im Hause Arnstein prominente Vertreter aus [[Diplomatie]], Wissenschaft, Kunst und [[Journalismus]]. Zudem war Fanny von Arnstein Mitbegründerin der [[Gesellschaft der Musikfreunde in Wien]].&amp;lt;ref&amp;gt;Sabine Krusen: [http://www.scheinschlag.de/archiv/2005/06_2005/texte/bio42.html Kurzbiografie von Fanny von Arnstein]. In: [[Scheinschlag]] Ausgabe 6/2005.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Austriaforum|AEIOU/Arnstein,_Franziska_Fanny_Freifrau_von|Fanny von Arnstein}}&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Felix Mendelssohn Bartholdy]] war ihr Großneffe, [[Fanny Hensel]] ihre Großnichte und [[Sara Levy]] ihre Schwester.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fanny von Arnstein war politisch sehr engagiert. Mit ihrem Mann unterstützte sie den [[Tiroler Volksaufstand]] gegen [[Napoléon]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Toter Link |datum=2023-12 |url=http://religion.orf.at/projekt03/tvradio/ra_gedanken/ra_ged081112_walzer_fr.htm |text=&amp;#039;&amp;#039;Zum 70. Jahrestag der Novemberpogrome 1938&amp;#039;&amp;#039; |archivebot=2023-12-22 08:08:20 InternetArchiveBot}} auf [[ORF]]-Religion am 12. November 2008, abgerufen am 23. März 2009.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fanny von Arnstein war es auch, die 1814 den ersten historisch bezeugten [[Weihnachtsbaum]] in Wien aufstellte – eine Tradition, die sie aus Berlin mitgebracht hatte:&lt;br /&gt;
:„Bei Arnsteins war vorgestern nach Berliner Sitte ein sehr zahlreiches Weihnachtsbaum- oder Christbaumfest. Es waren dort Staatskanzler Hardenberg, die Staatsräte Jordan und Hoffmann, Fürst Radziwill, Herr Bartholdy, alle Anverwandten des Hauses. Alle gebetenen, eingeladenen Personen erhielten Geschenke oder Souvenirs vom Christbaum. Es wurden nach Berliner Sitte komische Lieder gesungen…Fürst Hardenberg amüsierte sich unendlich.“&amp;lt;ref&amp;gt; Hilde Spiel, Fanny von Arnstein, Frankfurt a. M. 1962, S. 434 &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie wurde auf dem [[Jüdischer Friedhof Währing|Jüdischen Friedhof Währing]] bestattet. Ihre Gebeine, ebenso wie die aus mehreren anderen Gräbern, wurden in nationalsozialistischer Zeit ausgegraben und angeblich für „wissenschaftliche Zwecke“ ins [[Naturhistorisches Museum Wien|Naturhistorische Museum Wien]] überführt. Im Jahr 1947 wurden sämtliche im [[Naturhistorisches Museum Wien|Naturhistorischen Museum Wien]] vom [[Jüdischer Friedhof Währing|Jüdischen Friedhof Währing]] eruierbaren Skelette der Israelitischen Kultusgemeinde Wien übergeben und in Familiengräbern wiederbestattet.&amp;lt;ref&amp;gt; Patricia Steines, &amp;#039;&amp;#039;Hunderttausend Steine. Grabstellen großer Österreicher jüdischer Konfession auf dem Wiener Zentralfriedhof Tor I und Tor IV&amp;#039;&amp;#039;, Falter, Wien, 1993, S. 318&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt; Maria Teschler-Nicola und Margit Berner, Die anthropologische Abteilung des Naturhistorischen Museums in der NS-Zeit; Berichte und Dokumentation von  Forschungs- und Sammlungsaktivitäten 1938-1945. In: Untersuchungen zur Anatomischen Wissenschaft in Wien 1938-1945, Akademischer Senat d. Universität Wien, S. 333–358.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zu den Wiederbestatteten zählen auch acht Mitglieder der Familie von Arnstein, die zwischen 1785 und 1857 gestorben sein sollen. Es wird angenommen, dass sich auch die sterblichen Überreste von Fanny von Arnstein darunter befinden können. Allerdings liegen weder für die Exhumierung der Gebeine von Fanny von Arnstein noch für deren wissenschaftliche Untersuchung am [[Naturhistorisches Museum Wien|Naturhistorischen Museum Wien]] Belege vor. Demnach ist fraglich, ob sie überhaupt unter jenen Relikten waren, die in das Naturhistorische Museum überführt wurden.&amp;lt;ref&amp;gt; Patricia Steines, Hunderttausend Steine. Grabstellen großer Österreicher jüdischer Konfession auf dem Wiener Zentralfriedhof Tor I und Tor IV, Falter, Wien, 1993, S. 318&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihre Tochter, [[Henriette von Pereira-Arnstein]] (1780–1859), wurde in Wien ebenfalls als Pianistin und Gastgeberin eines Salons bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{BLKÖ|Arnstein, Franziska Freiin von|1|69|70}}&lt;br /&gt;
* {{NDB|1|394|395|Arnstein, Fanny von, Freifrau|[[Gustav Gugitz (Heimatforscher)|Gustav Gugitz]]|118504347}}&lt;br /&gt;
* [[Hilde Spiel]]: &amp;#039;&amp;#039;Fanny von Arnstein oder Die Emanzipation&amp;#039;&amp;#039;, Frankfurt am Main 1962.&lt;br /&gt;
* Patricia Steines: &amp;#039;&amp;#039;Hunderttausend Steine. Grabstellen großer Österreicher jüdischer Konfession auf dem Wiener Zentralfriedhof Tor I und Tor IV&amp;#039;&amp;#039;, Falter, Wien, 1993.&lt;br /&gt;
* [[Maria Teschler-Nicola]] und [[Margit Berner]]: &amp;#039;&amp;#039;Die anthropologische Abteilung des Naturhistorischen Museums in der NS-Zeit; Berichte und Dokumentation von  Forschungs-  und Sammlungsaktivitäten 1938-1945&amp;#039;&amp;#039;. In: Untersuchungen zur Anatomischen Wissenschaft in Wien 1938–1945, Akademischer Senat d. Universität Wien, S. 333–358. &lt;br /&gt;
* Petra Wilhelmy: &amp;#039;&amp;#039;[http://books.google.de/books?id=HMmKMlJXjtcC Der Berliner Salon im 19. Jahrhundert]&amp;#039;&amp;#039;. Walter de Gruyter, Berlin u. a. 1989.&lt;br /&gt;
* [[Robert S. Wistrich]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Juden Wiens im Zeitalter Kaiser Franz Josephs&amp;#039;&amp;#039;, Wien 1999.&lt;br /&gt;
*Jana Mikota: &amp;#039;&amp;#039;Jüdische Schriftstellerinnen – wieder entdeckt: Fanny von Arnstein und die Salonkultur des späten 18. und frühen 19. Jahrhunderts&amp;#039;&amp;#039;. In: Medaon 4 (2010), 7 ([https://www.medaon.de/pdf/M_Mikota-7-2010.pdf online]).&lt;br /&gt;
* Homa Jordis: &amp;#039;&amp;#039;Eine Salonière als Mediatorin europäischer Machtpolitik – Erfahrungsräume, Netzwerke und Leitmotive der Fanny von Arnstein in der Zeit vor und während des Wiener Kongresses&amp;#039;&amp;#039;. Buchschmiede von Dataform Media GmbH, Wien 2022 (Dissertation, Universität Wien), ISBN 978-3-99139-755-7.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Fanny von Arnstein}}&lt;br /&gt;
* {{austriaforum|AEIOU/Arnstein,_Franziska_Fanny_Freifrau_von|Arnstein, Franziska (Fanny) Freifrau von}}&lt;br /&gt;
* [http://www.sophie-drinker-institut.de/cms/index.php/arnstein-fanny Lexikon-Artikel des Sophie Drinker Instituts]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118504347|LCCN=n90614642|VIAF=42628768}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Arnstein, Fanny von}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Salonnière]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Wien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Kaisertum Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Habsburgermonarchie vor 1804)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1758]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1818]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Arnstein, Fanny von&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Wiener Salonnière&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=29. November 1758&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=8. Juni 1818&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Wien]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;TaxonBot</name></author>
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