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	<title>Fanny und Alexander - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Fanny_und_Alexander&amp;diff=692134&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;APPERbot: Bot: Umstellung FSK-Vorlage, Infobox formatiert</title>
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		<updated>2026-04-30T08:09:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: Umstellung FSK-Vorlage, Infobox formatiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|beschreibt den Film &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fanny und Alexander&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;. Zum gleichnamigen Musical siehe [[Fanny und Alexander (Musical)]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Film&lt;br /&gt;
| Bild                   = Fanny &amp;amp; Alexander logotype.png&lt;br /&gt;
| Deutscher Titel        = Fanny und Alexander&lt;br /&gt;
| Originaltitel          = Fanny och Alexander&lt;br /&gt;
| Produktionsland        = Schweden, Frankreich, Deutschland&lt;br /&gt;
| Originalsprache        = Schwedisch&lt;br /&gt;
| Erscheinungsjahr       = 1982&lt;br /&gt;
| Länge                  =&lt;br /&gt;
* Kinofassung: 188 Minuten&lt;br /&gt;
* TV-Fassung: 326&lt;br /&gt;
| FSK                    = 16{{FSK|54053/DVD|Abruf=2026-04-17}}&lt;br /&gt;
| Regie                  = [[Ingmar Bergman]]&lt;br /&gt;
| Drehbuch               = Ingmar Bergman&lt;br /&gt;
| Produzent              = [[Jörn Donner]]&lt;br /&gt;
| Musik                  = [[Daniel Bell (Filmkomponist)|Daniel Bell]]&lt;br /&gt;
| Kamera                 = [[Sven Nykvist]]&lt;br /&gt;
| Schnitt                = [[Sylvia Ingemarsson]]&lt;br /&gt;
| Besetzung              =&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Familie Ekdahl:&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [[Bertil Guve]]: Alexander Ekdahl&lt;br /&gt;
* [[Pernilla Allwin]]: Fanny Ekdahl&lt;br /&gt;
* [[Allan Edwall]]: Oscar Ekdahl&lt;br /&gt;
* [[Ewa Fröling]]: Emilie Ekdahl&lt;br /&gt;
* [[Gunn Wållgren]]: Helena Ekdahl&lt;br /&gt;
* [[Jarl Kulle]]: Gustav Adolf Ekdahl&lt;br /&gt;
* [[Mona Malm]]: Alma, Gustavs Frau&lt;br /&gt;
* [[Börje Ahlstedt]]: Carl Ekdahl&lt;br /&gt;
* [[Christina Schollin]]: Lydia, Carls Frau&lt;br /&gt;
* [[Pernilla August]]: Maj&lt;br /&gt;
* [[Majlis Granlund]]: Fräulein Vega&lt;br /&gt;
* [[Svea Holst]]: Fräulein Ester&lt;br /&gt;
* [[Käbi Laretei]]: Tante Anna am Klavier&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Bischofs-Haushalt:&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [[Jan Malmsjö]]: Bischof Edvard Vergérus&lt;br /&gt;
* [[Kerstin Tidelius]]: Henrietta Vergérus&lt;br /&gt;
* [[Marianne Aminoff]]: Blenda Vergerus&lt;br /&gt;
* [[Harriet Andersson]]: Justina&lt;br /&gt;
* [[Hans Henrik Lerfeldt]]: Elsa Bergius&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Weitere Figuren:&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [[Erland Josephson]]: Isak Jacobi&lt;br /&gt;
* [[Mats Bergman]]: Aron Retzinsky&lt;br /&gt;
* [[Stina Ekblad]]: Ismael Retzinsky&lt;br /&gt;
* [[Gunnar Björnstrand]]: Filip Landahl, Theaterschauspieler&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fanny und Alexander&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (Originaltitel &amp;#039;&amp;#039;Fanny och Alexander)&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Schweden|schwedisch]]-[[Frankreich|französisch]]-[[Bundesrepublik Deutschland|deutsches]] [[Drama (Filmgenre)|Filmdrama]] von [[Ingmar Bergman]] aus dem Jahr [[Filmjahr 1982|1982]]. Die internationale Co-Produktion, Bergmans letzter offizieller Kinofilm, wurde in einer dreistündigen Kinofassung und einer fünfeinhalbstündigen Fernsehfassung gezeigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Handlung ==&lt;br /&gt;
Erzählt wird ein Ausschnitt aus dem Leben der großbürgerlichen Familie Ekdahl im Schweden des frühen [[20. Jahrhundert]]s. Familienoberhaupt ist die Großmutter Helena, aus deren Ehe mit ihrem verstorbenen Mann drei Söhne hervorgegangen sind: Oscar, Gustav Adolf und Carl. Oscar leitet das sich im Familienbesitz befindende Theater, an dem auch seine viel jüngere Frau Emilie spielt. Sie haben zwei Kinder, Fanny und Alexander.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während einer Probe bricht Oscar zusammen; er stirbt kurz darauf, betrauert von seiner jungen Frau. Sie findet Trost bei Bischof Vergérus, den sie schließlich heiratet. Alexander, dem sein toter Vater in regelmäßigen Abständen erscheint, ist mit der Entscheidung seiner Mutter nicht einverstanden. Emilie zieht mit ihren beiden Kindern in Vergérus’ Residenz, wo er mit seiner Mutter, Schwester und einer bettlägerigen Tante lebt. Vergérus bittet Emilie, dass sie zum Einzug nicht nur ihre, sondern auch die weltliche Habe ihrer Kinder hinter sich lassen möge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Emilie, Fanny und Alexander leiden bald unter der Strenge und Askese, in der ihr Mann und seine Verwandten leben. Die Geschwister werden wiederholt eingeschlossen, Alexander körperlich gezüchtigt, nachdem er behauptet hat, die erste Frau des Bischofs und deren Kinder seien bei der Flucht vor ihm ums Leben gekommen. Als Emilie trotz einer neuen Schwangerschaft die Scheidung erbittet, droht ihr der Bischof mit dem Entzug des Sorgerechts ihrer leiblichen Kinder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Isak, ein Freund der Familie Ekdahl und früherer Geliebter von Großmutter Helena, entführt Fanny und Alexander aus dem Domizil des Bischofs und bringt die beiden in seinem Haus unter. Emilie will ebenfalls fliehen und verabreicht Vergérus ein Schlafmittel. Nachts begegnet Alexander in Isaks Haus dessen Neffen Ismael, der Alexander mit seinen hasserfüllten Gedanken gegen seinen Stiefvater konfrontiert. In dieser Nacht bricht in der Wohnung der Familie Vergérus ein Feuer aus, nachdem die bettlägerige Tante eine Petroleumlampe umgestoßen hat. Der Bischof kommt bei dem Brand ums Leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Emilie kehrt mit ihren Kindern in den Schoß der Familie Ekdahl zurück, wo sie ihr drittes Kind zur Welt bringt. Gustav Adolf, der selbst gerade Vater geworden ist, hält anlässlich der Feier eine Lobrede auf das Leben, das man wegen seiner Kürze genießen solle. Alexander erscheint sein verstorbener Stiefvater, der ankündigt, ihn von nun an regelmäßig heimzusuchen. Schließlich eröffnet Emilie ihrer Schwiegermutter Helena, dass sie ein neues Stück einspielen und dafür Helena als Mitwirkende gewinnen möchte. Helena beginnt aus dem geplanten Stück, [[August Strindberg]]s &amp;#039;&amp;#039;[[Ein Traumspiel]],&amp;#039;&amp;#039; vorzulesen: „Alles kann geschehen, alles ist möglich und wahrscheinlich. Zeit und Raum existieren nicht.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hintergrund ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Fanny und Alexander&amp;#039;&amp;#039; war Bergmans erster in Schweden gedrehter Film seit seinem Fortgang nach Deutschland 1976. Er entstand zwischen September 1981 und März 1982 in den „Filmhuset studios“ des [[Schwedisches Filminstitut|Schwedischen Filminstituts]] in [[Stockholm]] mit einem Budget von 35 Millionen [[Schwedische Krone|Schwedischen Kronen]] (1982 etwa 14 Millionen [[Deutsche Mark]]&amp;lt;ref&amp;gt;Währungsumrechnung laut dem {{Webarchiv|url=http://fx.sauder.ubc.ca/data.html |wayback=20171125070450 |text=Pacific Exchange Rate Service }} der [[University of British Columbia]]&amp;lt;/ref&amp;gt;). Die Entscheidung des Instituts, den Film zu einem großen Teil mitzufinanzieren, stieß wegen der angeblichen Benachteiligung anderer Regisseure und deren Projekte auf Kritik.&amp;lt;ref name=&amp;quot;foundation&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://ingmarbergman.se/en/production/fanny-and-alexander-9870 |wayback=20120716000210 |text=&amp;#039;&amp;#039;Fanny und Alexander&amp;#039;&amp;#039; }} auf der Seite der [[Ingmar-Bergman-Stiftung]], abgerufen am 21. Juli 2012&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;bergmanleben&amp;quot;&amp;gt;Hauke Lange-Fuchs: &amp;#039;&amp;#039;Ingmar Bergman: Seine Filme – sein Leben,&amp;#039;&amp;#039; Heyne, München 1988, S. 253–262 und S. 307–309&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bergman hatte im Vorfeld angekündigt, dass dies sein letzter Kinofilm sein würde. Trotz der Mitwirkung vieler seiner Stammschauspieler wie [[Erland Josephson]], [[Harriet Andersson]] und – in einer kleinen Rolle – [[Gunnar Björnstrand]] fehlen auch eine Reihe wichtiger Darsteller wie [[Liv Ullmann]], die die Mutter Emilie spielen sollte, und [[Max von Sydow]], der für die Rolle des Vergérus vorgesehen war. Ullmann drehte jedoch gerade in Norwegen den Fernsehmehrteiler &amp;#039;&amp;#039;[[Jenny (Fernsehserie)|Jenny]].&amp;#039;&amp;#039; Mit von Sydow konnte man sich nicht über sein Honorar einigen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;bergmanleben&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;foundation&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seiner Filmmusik setzte Komponist Daniel Bell unter anderem auf Musik von [[Frans Helmerson]], [[Marianne Jacobs]], [[Frédéric Chopin]], [[Benjamin Britten]] und [[Robert Schumann]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Film lief in einer dreistündigen Fassung am 17. Dezember 1982 in den schwedischen Kinos, am 8. Oktober 1983 in der [[Bundesrepublik Deutschland]] und am 21. Dezember 1984 in der [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]] an.&amp;lt;ref name=&amp;quot;sfd&amp;quot;&amp;gt;[http://www.sfi.se/en-GB/Swedish-film-database/Item/?itemid=5922&amp;amp;type=MOVIE&amp;amp;iv=Basic &amp;#039;&amp;#039;Fanny und Alexander&amp;#039;&amp;#039;] auf der Seite der Swedish Film Database, abgerufen am 21. Juli 2012&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;ldif&amp;quot;&amp;gt;{{LdiF|24634|Abruf=2024-11-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die von Beginn an auf eine längere Laufzeit von 5½ Stunden konzipierte TV-Fassung&amp;lt;ref name=&amp;quot;fps&amp;quot;&amp;gt;326 Minuten laut der {{Webarchiv|url=http://ingmarbergman.se/en/production/fanny-and-alexander-9870 |wayback=20120716000210 |text=Webseite der Ingmar Bergman Foundation }}, 340 Minuten laut Hauke Lange-Fuchs: &amp;#039;&amp;#039;Ingmar Bergman: Seine Filme – sein Leben,&amp;#039;&amp;#039; Heyne, München 1988, S. 309. Die Differenz in den Angaben ergibt sich aus der unterschiedlichen [[Bildfrequenz]] von 24 fps (Bildern pro Sekunde) für Kinofilme und 25 fps für Fernsehausstrahlungen in Westeuropa (siehe [[Phase Alternating Line|PAL]]-Format). Ein 340 Minuten langer Kinofilm bringt es deshalb bei einer TV-Ausstrahlung in Europa nur auf 326 Minuten Laufzeit (340 *24/25 = 326).&amp;lt;/ref&amp;gt; startete exakt ein Jahr später am 17. Dezember 1983 in Schweden und wurde zwischen dem 30. Dezember 1984 und dem 6. Januar 1985 im [[ZDF]] erstmals im deutschen Fernsehen ausgestrahlt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;bergmanleben&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1984 veröffentlichte Bergman den [[Dokumentarfilm]] &amp;#039;&amp;#039;[[Das Fanny und Alexander-Dokument]]&amp;#039;&amp;#039; über die Entstehung des Films. Darin zeigte er unter anderem Gunnar Björnstrands Kampf am Drehort gegen seine [[Alzheimer-Krankheit]]. Obwohl von Björnstrand selbst freigegeben, musste diese Passage später auf Druck seiner Witwe entfernt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Ingmar Bergman: &amp;#039;&amp;#039;Bilder,&amp;#039;&amp;#039; Kiepenheuer und Witsch, Köln 1991, ISBN 3-462-02133-8, S. 279–280&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rezeption ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Fanny und Alexander&amp;#039;&amp;#039; gilt inzwischen als Meisterwerk, was sich auch in den Auswertungen US-amerikanischer [[Aggregator]]en widerspiegelt. So erfasst [[Rotten Tomatoes]] ausschließlich positive Besprechungen und ordnet den Film dementsprechend als „Zertifiziert Frisch“ ein.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Rotten Tomatoes|Abruf=2024-02-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch [[Metacritic]] [[Gewichtetes arithmetisches Mittel|ermittelt]] „Allgemeines Kritikerlob“ auf Grundlage von ausschließlich Höchstwertungen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Metacritic|abruf=2024-02-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Und [[They Shoot Pictures, Don’t They?]] setzt den Film auf Platz 62 der angesehensten Werke der Filmgeschichte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.theyshootpictures.com/gf1000_all1000films.htm |titel=The 1,000 Greatest Films (by Ranking) |werk=[[They Shoot Pictures, Don’t They?]] |datum=2024 |sprache=en |abruf=2024-02-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat|So oft das Stück auch schon gespielt sein mag: Man sieht es gerne wieder, freut sich über kleine Variationen des Vertrauten, erkennt vielleicht sogar einige neue Markierungslinien und Positionsfeuer in den hermetischen Landschaften der Imagination. […] Wie ein Schloßherr führt [Bergman] uns noch einmal durch seine Welt, spielt alle seine Leitmotive an, ausgeführt von vielen seiner Lieblingsschauspieler: ein ‚Wandgemälde‘, wie er es selber nennt, ein episches Wunschkonzert für die Bergman-Gemeinde, ein Film, der unendlich viel Geduld erfordert, der immer dichter und spannender wird, der manchmal aber auch durch den feudalistischen Gestus seines Schöpfers eine Art von Unbehagen provoziert.|[[Hans-Christoph Blumenberg|Hans C. Blumenberg]], [[Die Zeit]]|ref=&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.zeit.de/1983/38/am-abend-der-gaukler &amp;#039;&amp;#039;Am Abend der Gaukler&amp;#039;&amp;#039;] in [[Die Zeit]] Nr. 38 vom 16. September 1983, abgerufen am 1. September 2012&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat|Bergmans Abrechnung mit dem scheinbar Vergangenen, seine Erinnerung an glückliche und angstvolle Momente der Kindheit ist nicht weniger bitter und scharfsichtig als in früheren Werken, hat hier jedoch die Form eines prächtigen, sinnlichen und detailverliebten Schauspiels, das nicht zufällig im Theatermilieu angesiedelt ist. Viele Motive und Stile sind miteinander zu einem filmischen Fresko verwoben: Verweise auf Strindberg und [[William Shakespeare|Shakespeare]], satirische Ansätze wie in [[Federico Fellini|Fellinis]] [[Amarcord]], eine an [[Luis Buñuel|Buñuel]] erinnernde Logik des Traums und der Fantasie – und immer wieder Bergmans alte Leidenschaft für metaphysische und religiöse Sinnfragen. […] die gekürzte Kinofassung weist einige dramaturgische Brüche auf, läßt aber die Brillanz der Inszenierung und der Schauspieler dennoch eindrucksvoll zur Geltung kommen.|[[Lexikon des internationalen Films]]|ref=&amp;lt;ref name=&amp;quot;ldif&amp;quot; /&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2012 veranstaltete die Filmzeitschrift &amp;#039;&amp;#039;FLM&amp;#039;&amp;#039; unter 50 Kritikern und Filmwissenschaftlern eine Wahl zum „besten schwedischen Film aller Zeiten“, bei der &amp;#039;&amp;#039;Fanny und Alexander&amp;#039;&amp;#039; als die am höchsten platzierte Regiearbeit Bergmans Platz 5 belegte.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.svd.se/kultur/korkarlen-utsedd-till-basta-film_7461076.svd &amp;#039;&amp;#039;”Körkarlen” utsedd till bästa film &amp;#039;&amp;#039;] bei svd.se, 30. August 2012 (abgerufen am 9. September 2014)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* 1983: [[Guldbagge]] – [[Guldbagge/Bester Film|Bester Film]], [[Guldbagge/Beste Regie|Beste Regie]] und [[Guldbagge/Bester Hauptdarsteller|Bester Hauptdarsteller]] (Jarl Kulle)&lt;br /&gt;
* 1983: [[FIPRESCI-Preis]] bei den [[Internationale Filmfestspiele von Venedig|Internationalen Filmfestspielen von Venedig]]&lt;br /&gt;
* 1983: [[Los Angeles Film Critics Association]] Awards – [[Los Angeles Film Critics Association Awards/Bester fremdsprachiger Film|Bester fremdsprachiger Film]] und [[Los Angeles Film Critics Association Awards/Beste Kamera|Beste Kamera]]&lt;br /&gt;
* 1983: [[National Board of Review]] Award – [[National Board of Review Award/Bester fremdsprachiger Film|Bester fremdsprachiger Film]]&lt;br /&gt;
* 1983: [[New York Film Critics Circle Award]]s – [[New York Film Critics Circle Award/Beste Regie|Beste Regie]] und [[New York Film Critics Circle Award/Bester fremdsprachiger Film|Bester fremdsprachiger Film]]&lt;br /&gt;
* 1984: [[Oscar]] – [[Oscar/Bester fremdsprachiger Film|Bester fremdsprachiger Film]], [[Oscar/Beste Kamera|Beste Kamera]], [[Oscar/Beste Ausstattung|Beste Ausstattung]] ([[Anna Asp]] und [[Susanne Lingheim]]) und [[Oscar/Bestes Kostümdesign|Beste Kostümgestaltung]] ([[Marik Vos-Lundh]])&lt;br /&gt;
* 1984: [[César]] – [[César/Bester ausländischer Film|Bester ausländischer Film]]&lt;br /&gt;
* 1984: [[British Academy Film Award]] – [[British Academy Film Award/Beste Kamera|Beste Kamera]]&lt;br /&gt;
* 1984: [[David di Donatello]] – Bester ausländischer Film, Beste ausländische Regie und Bestes ausländisches Drehbuch&lt;br /&gt;
* 1984: [[Golden Globe Award]] – [[Golden Globe Award/Bester fremdsprachiger Film|Bester fremdsprachiger Film]]&lt;br /&gt;
* 1984: [[Nastro d’Argento]] – Beste ausländische Filmregie&lt;br /&gt;
* 1984: [[Syndicat Français de la Critique de Cinéma et des Films de Télévision|Syndicat Français de la Critique de Cinéma]] – [[Prix du Syndicat Français de la Critique/Bester ausländischer Film|Bester ausländischer Film]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{IMDb}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Filme von Ingmar Bergman}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=w|GND=4153681-2|LCCN=|NDL=|VIAF=316751648}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Filmdrama]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Filmtitel 1982]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schwedischer Film]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Französischer Film]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher Film]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ingmar Bergman]]&lt;/div&gt;</summary>
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