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	<title>Fangschreckenkrebse - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-09T08:56:56Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Fangschreckenkrebse&amp;diff=422858&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Nobody perfect: Änderungen von ~2026-14939-04 (Diskussion) auf die letzte Version von Eriosw zurückgesetzt</title>
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		<updated>2026-03-09T09:12:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Änderungen von &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Beitr%C3%A4ge/~2026-14939-04&quot; title=&quot;Spezial:Beiträge/~2026-14939-04&quot;&gt;~2026-14939-04&lt;/a&gt; (&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer_Diskussion:~2026-14939-04&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer Diskussion:~2026-14939-04 (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Diskussion&lt;/a&gt;) auf die letzte Version von &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Eriosw&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Eriosw (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Eriosw&lt;/a&gt; zurückgesetzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Für Informationen zum Umgang mit dieser Vorlage siehe bitte [[Wikipedia:Taxoboxen]]. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Taxon_Name       = Fangschreckenkrebse&lt;br /&gt;
| Taxon_WissName   = Stomatopoda&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang       = Ordnung&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor      = [[Pierre André Latreille|Latreille]], 1817&lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName  = Hoplocarida&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang      = Unterklasse&lt;br /&gt;
| Taxon2_Autor     = [[William Thomas Calman|Calman]], 1904&lt;br /&gt;
| Taxon3_Name      = Höhere Krebse&lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName  = Malacostraca&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang      = Klasse&lt;br /&gt;
| Taxon4_Name      = Krebstiere&lt;br /&gt;
| Taxon4_WissName  = Crustacea&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang      = Unterstamm&lt;br /&gt;
| Taxon5_Name      = Gliederfüßer&lt;br /&gt;
| Taxon5_WissName  = Arthropoda&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang      = Stamm&lt;br /&gt;
| Taxon6_Name      = Häutungstiere&lt;br /&gt;
| Taxon6_WissName  = Ecdysozoa&lt;br /&gt;
| Taxon6_Rang      = Überstamm&lt;br /&gt;
| Bild             = OdontodactylusScyllarus2.jpg&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = &amp;#039;&amp;#039;Odontodactylus scyllarus&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fangschreckenkrebse&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (Stomatopoda) sind eine [[Ordnung (Biologie)|Ordnung]] der [[Höhere Krebse|Höheren Krebse]] (Malacostraca). Ihren Namen verdanken sie ihren Fangwerkzeugen, die äußerlich denen von [[Fangschrecken]] (Gottesanbeterinnen) ähneln. Bis heute wurden ungefähr 400 [[Art (Biologie)|Arten]] weltweit beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fangschreckenkrebse leben räuberisch als Lauerer in der [[Benthos|Bodenzone]] tropischer Meere.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wortham-Neal&amp;quot;&amp;gt;{{cite journal |last=Wortham-Neal |first= Jennifer L. |title=Intraspecific agonistic interactions of Squilla empusa (Crustacea: Stomatopoda) |journal=Behaviour |volume=139 |issue=4 |year=2002 |pages=463–486| doi=10.1163/15685390260135961 |language=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Soweit bisher bekannt, leben viele Arten [[Solitär (Zoologie)|einzelgängerisch]]; doch über &amp;#039;&amp;#039;Odontodactylus brevirostris&amp;#039;&amp;#039; heißt es z.&amp;amp;nbsp;B. „Oft lebt sie in lockeren Gruppen dicht mit Artgenossen zusammen. Die Tiere sind promisk, und Männchen paaren sich mit mehreren Weibchen“.&amp;lt;ref&amp;gt;Debelius, H., &amp;#039;&amp;#039;Krebs-Führer weltweit: Garnelen, Krabben, Langusten, Hummer, Fangschreckenkrebse&amp;#039;&amp;#039;, Jahr-Verlag, Hamburg 2000, ISBN 3-86132-504-7, S. 280&amp;lt;/ref&amp;gt; Manche leben paarweise monogam. Von &amp;#039;&amp;#039;Pseudosquilla ciliata&amp;#039;&amp;#039; heißt es, „Weibchen sind sexuell aggressiv und erbetteln oft oder erzwingen sogar [[Begattung|Kopulationen]] von Männchen“.&amp;lt;ref&amp;gt;H. Debelius: &amp;#039;&amp;#039;Krebs-Führer weltweit: Garnelen, Krabben, Langusten, Hummer, Fangschreckenkrebse.&amp;#039;&amp;#039; Jahr-Verlag, Hamburg 2000, ISBN 3-86132-504-7, S. 290.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Fangschreckenkrebse besitzen ein hoch entwickeltes [[Visuelle Wahrnehmung|Sehvermögen]] mit ungewöhnlich leistungsfähigen Komplexaugen. Bei ihrer Jagdweise unterscheidet man im Wesentlichen „Speerer“ und „Schmetterer“.&amp;lt;ref&amp;gt;Debelius, H., &amp;#039;&amp;#039;Krebs-Führer weltweit: Garnelen, Krabben, Langusten, Hummer, Fangschreckenkrebse&amp;#039;&amp;#039;, Jahr-Verlag, Hamburg 2000, ISBN 3-86132-504-7, S. 268–293&amp;lt;/ref&amp;gt; Schmetterer zertrümmern mit keulenartigen Extremitäten die harte Schale ihrer Beutetiere, wie Schnecken, Muscheln, Krabben und andere Krebstiere, Speerer spießen hingegen Beute mit weicher Außenhaut wie Fische auf.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | url=https://animals.net/mantis-shrimp/ | titel=Mantis Shrimp | autor=Animals Network Team | hrsg=animals.net | zugriff=2021-06-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Einige Schmetterer können besonders heftige Schläge ausführen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Patek&amp;quot;&amp;gt;{{cite journal|last=Patek |first=S. N.| coauthors=R. L. Caldwell |title=Extreme impact and cavitation forces of a biological hammer: strike forces of the peacock mantis shrimp Odontodactylus scyllarus |journal=Journal of experimental biology |volume=208 |issue=19 |year=2005 |pages=3655–3664 |url=http://jeb.biologists.org/content/208/19/3655.short |accessdate=2013-03-13 |language=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Gelegentlich sollen Treffer beim unvorsichtigen Ergreifen von Schmetterern die spätere Amputation eines Fingers notwendig gemacht haben.&amp;lt;ref&amp;gt;H. Debelius: &amp;#039;&amp;#039;Krebs-Führer weltweit: Garnelen, Krabben, Langusten, Hummer, Fangschreckenkrebse.&amp;#039;&amp;#039; Jahr-Verlag, Hamburg 2000, ISBN 3-86132-504-7, S. 278.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Odontodactylus scyllarus2.jpg|mini|&amp;#039;&amp;#039;Odontodactylus scyllarus&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Merkmale ==&lt;br /&gt;
Fangschreckenkrebse besitzen den generellen Bauplan der [[Höhere Krebse|Höheren Krebse]], der aber bei ihnen in charakteristischer Weise abgewandelt ist.&amp;lt;ref&amp;gt;Carel von Vaupel Klein, Mireille Charmantier-Daures (editors): Treatise on Zoology (Traité de Zoologie) – Anatomy, Taxonomy, Biology. The Crustacea. Volume 4, Part A. Brill Academic Publishers, Leiden and Boston 2013. ISBN 978-90-04-17809-0. darin Subclass Hoplocarida, Order Stomatopoda (Frederick R. Schram et al.), [[Shane T. Ahyong]]: External Morphology (pp. 180–201).&amp;lt;/ref&amp;gt; Der hintere Körperabschnitt ([[Pleon (Krebse)|Pleon]] oder Abdomen) ist gegenüber dem vorderen (dem [[Cephalothorax]]) gegenüber den meisten Gruppen stärker entwickelt. Der [[Carapax]] ist verkürzt und bedeckt den Rumpfabschnitt nicht vollständig, er bedeckt nur den hinteren Teil des Kopfes und die ersten Segmente des [[Thorax (Gliederfüßer)|Thorax]]. Dahinter ist ein beweglicher freier Thorax vorhanden, so dass der Körper aus drei, nicht nur aus zwei, Abschnitten aufgebaut erscheint. Der Körper ist immer langgestreckt und meist von oben nach unten (dorsoventral) etwas abgeflacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Arten werden bis zu 30&amp;amp;nbsp;cm lang; die meisten sind kleiner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Mantis shrimp from front.jpg|mini|&amp;#039;&amp;#039;Gonodactylus smithii&amp;#039;&amp;#039;: leuchtend reflektierende Front]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Cephalothorax ===&lt;br /&gt;
Der Cephalothorax der Fangschreckenkrebse besteht aus dem Kopfabschnitt und fünf Rumpfsegmenten, die gemeinsam vom Carapax bedeckt sind. Der Kopf trägt die Augen und die typischen fünf Extremitätenpaare der Krebstiere: erste und zweite Antennen, Mandibeln und erste und zweite Maxillen. Die Extremitäten der Rumpfsegmente des Cephalothorax sind im Dienst der Nahrungsaufnahme umgewandelt und werden Maxillipeden genannt. Sie besitzen also fünf Maxillipedenpaare. Als Besonderheit innerhalb der höheren Krebse ist der Carapax nicht durchgehend, sondern der vordere Kopfabschnitt und das Segment der ersten Antennen sind abgeschnürt und an der Naht gegeneinander beweglich. Bei Ansicht von oben sind vor dem verschmolzenen Cephalothorax drei Tergite erkennbar, eine kurze Medialplatte vor den Augenstielen und eine Ocularplatte in deren Höhe, die zwei ohrenartige Erweiterungen, die Augendeckel, trägt, die die gestielten Augen schützen. Dahinter sitzt eine meist dreieckige oder trapezförmige Rostralplatte. Der große, schildförmige Carapax ist durch Längsfurchen in drei Abschnitte gegliedert. Die Augen der Fangschreckenkrebse sind immer gestielt und sehr beweglich, ihr Sinnesteil (Cornea) ist meist etwas nierenförmig und in der Mitte eingeschnürt, besteht also aus drei Zonen jeweils unterschiedlich gestalteter Ommatidien; diese ermöglichen räumliches Sehen beim Beutefang (vgl. unten Abschnitt Komplexaugen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ersten [[Fühler (Biologie)|Antennen]] tragen immer drei getrennte Geißeln. Die Gestalt der zweiten Antennen ist wiederum sehr charakteristisch. Ihr Endopodit bildet eine dreigliedrige Geißel aus, der Exopodit ist zweigliedrig mit einem kurzen Basisglied und einem blattartig verbreiterten Endglied, dessen Rand normalerweise mit Fiederborsten besetzt ist. Die [[Mandibel]]n besitzen eine Schneideregion (Incisor), eine Kaufläche (Mola) und einen schlanken Taster (Palpus). Die zweiten Maxillen sind blattförmig verbreitert. Auf diese Mundgliedmaßen folgen fünf im Dienst der Nahrungsaufnahme umgestaltete Thoracopoden, die Maxillipeden. Alle Maxillipeden der Fangschreckenkrebse sind als [[Chela (Gliederfüßer)|Schere]] in Form einer Subchela ausgebildet, bei der ein taschenmesser-artiger beweglicher Scherenfinger gegen ein massives Grundglied eingeklappt werden kann. Abweichend vom Grundbauplan der Malacostracen bestehen sie nicht aus sieben, sondern nur aus sechs Segmenten. Außen sitzt ein kleiner, blattförmiger Anhang (Epipodit), der als Kieme dient. Die ersten Maxillipeden sind immer grazil gebaut und dienen als Putzbeine.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hoch charakteristisch für die Gruppe sind die stark vergrößerten zweiten Maxillipeden, die als Fangbeine beim Beuteerwerb umgestaltet sind (vgl. unten Abschnitt „Schmetterer“ und „Speerer“). Die letzten drei Glieder sind schlank und können gegenüber den ersten drei mit starken Muskeln scherenartig eingeklappt werden. Dabei gibt es zwei Varianten: Bei den „Speerern“ werden die spitzen, dolchartigen Endglieder der aufgeklappten Subchela in die Beute gerammt und diese so aufgespießt, sie tragen zur Unterstützung meist zahlreiche spitze Dornborsten. Bei den „Schmetterern“ wird die geschlossene Subchela hammerartig eingesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Maxillipeden drei bis fünf sind wieder deutlich kleiner, sie werden zum Bewegen und Manipulieren der Nahrung verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Thorax ===&lt;br /&gt;
Der freie Rumpfabschnitt (Thorax) besteht aus den hinteren vier Segmenten des Rumpfs, die voneinander durch Nähte getrennt und gegeneinander beweglich sind. Er bildet zwischen dem steifen Cephalothorax und Pleon eine gelenkige Region, die dem Tier erhöhte Beweglichkeit verschafft, etwa beim Wenden in den unterirdischen Bauten. Die Rumpfbeine (Thoracopoden) der Fangschreckenkrebse sind typische [[Spaltbein]]e. Der Basisabschnitt (Protopodit) ist bei ihnen in drei Abschnitte (Präcoxa, Coxa, Basis) geteilt. Daran sitzt ein Endopodit aus vier Abschnitten. Nur die letzten drei Beinpaare des Thorax (an den Rumpfsegmenten sechs bis acht) bilden bei den Fangschreckenkrebsen typische [[Schreitbein]]e (Peraeopoden) aus. Das fünfte Segment ist stark verkürzt und trägt sehr kurze Extremitäten. Die Oberseite ist meist glatt, bei einigen Familien trägt sie auffallende Längskiele oder Kanten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Pleon ===&lt;br /&gt;
Das Pleon der Fangschreckenkrebse besteht aus sechs Segmenten und einem sehr großen [[Telson]]. Die Extremitäten der Pleonsegmente, die Pleopoden, sind breiter als die Peraeopoden des Rumpfs. An ihrer Basis sitzen außen gefiederte Kiemen an. Die Tergite der Oberseite sind, wie die Thoraxsegmente, je nach Gattung entweder glatt oder längs gekielt. Die Seitenabschnitte des ersten Segments tragen seitlich bewegliche Anhänge, die Pleuralplatten, die für die Bestimmung wichtig sind. Die Pleopoden bestehen aus einem Basisglied und verbreiterten Endo- und Exopoditen, die an der Außenseite Kiemen (Branchiae) tragen. Bei den Männchen ist der Endopodit der ersten Pleopoden zu einem Begattungsorgan (Petasma) umgestaltet. Die Pleopoden des sechsten Segments sind abweichend gestaltet mit blattartig verbreiterten Gliedern, sie werden [[Uropod]]en genannt. Bei einer Familie (Protosquillidae) ist das sechste Pleonsegment mit dem Telson verschmolzen. Das Telson ist abgeflacht und trägt zahlreiche Rippen, Kiele und Dornen, deren Form wesentlich für die Artbestimmung ist. Es bildet zusammen mit den Uropoden einen Schwanzfächer, der den Tieren bei der Fluchtreaktion ein plötzliches Rückwärts-Katapultieren erlaubt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Antennen und [[Telson]] [[Reflexion (Physik)|reflektieren]] polarisiertes Licht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Marshall&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Farben und Reflexionsfarben ===&lt;br /&gt;
Fangschreckenkrebse kommen in einer Vielzahl von Farben vor, von unauffälligem Braun bis zu [[Neonfarbe|leuchtenden Neonfarben]]. Schillernde Muster auf der Körperoberfläche dienen bei einigen Arten zum Signalaustausch untereinander.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Marshall&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Komplexaugen ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Pseudosquilla.JPG|mini|&amp;#039;&amp;#039;Pseudosquilla ciliata&amp;#039;&amp;#039;: dreizonige Gliederung des [[Facettenauge]]s mit je einer [[Pseudopupille]] in jeder der drei Zonen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihre auf Stielen sitzenden [[Auge]]n sind unabhängig voneinander beweglich und hoch entwickelt. Aufgrund des relativ kleinen Gesichtsfelds halten Fangschreckenkrebse ihre Augen permanent in Bewegung, um ihre Umgebung zu beobachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihre [[Facettenauge]]n sind meist dreigeteilt: Sie bestehen aus einem oberen Abschnitt, einem Mittelstreifen (meist sechs [[Ommatidium|Ommatidien]]-Reihen breit) und einem unteren Abschnitt. Durch die Form der Augen bedingt überlappen sich die [[Gesichtsfeld (Wahrnehmung)|Sehfelder]] des oberen und des unteren Abschnitts, wie sich auch an den erkennbaren [[Pseudopupille]]n zeigt. Dies ermöglicht separates [[Stereoskopisches Sehen|räumliches Sehvermögen]] mit jedem Komplexauge. Nicht unterteilte Augen weist z.&amp;amp;nbsp;B. &amp;#039;&amp;#039;Neogonodactylus curacaoensis&amp;#039;&amp;#039; auf.&amp;lt;ref&amp;gt;Debelius, H., &amp;#039;&amp;#039;Krebs-Führer weltweit: Garnelen, Krabben, Langusten, Hummer, Fangschreckenkrebse&amp;#039;&amp;#039;, Jahr-Verlag, Hamburg 2000, ISBN 3-86132-504-7, S. 276.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ommatidien des Mittelstreifens sind spezialisiert auf die Wahrnehmung unterschiedlicher Lichtqualitäten. Manche Arten unterscheiden bis zu 16 [[Wellenlänge|Farbkanäle]],&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Mary W. Donohue, Jonathan H. Cohen, Thomas W. Cronin |Titel=Cerebral photoreception in mantis shrimp |Sammelwerk=Scientific Reports |Band=8 |Nummer=1 |Datum=2018-06-26 |ISSN=2045-2322 |DOI=10.1038/s41598-018-28004-w |Seiten=9689 |Online=https://www.nature.com/articles/s41598-018-28004-w |Abruf=2023-05-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt; teilweise im [[Ultraviolettstrahlung|UV-Bereich]],&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web |url=http://www.nature.com/nature/journal/v401/n6756/full/401873a0.html| title=Ultraviolet vision: The colourful world of the mantis shrimp| date=1999-10-28 |language=en | accessdate=2010-12-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und können unterschiedlich [[Polarisation|polarisiertes]] Licht differenzieren,&amp;lt;ref name=&amp;quot;Marshall&amp;quot;&amp;gt;{{cite journal |last=Marshall |first= Justin |coauthors= &amp;#039;&amp;#039;et al.&amp;#039;&amp;#039; |title=Behavioural evidence for polarisation vision in stomatopods reveals a potential channel for communication |journal=Current Biology |volume=9 |issue=14 |date=1999-07-15|pages= 755–758 |doi=10.1016/S0960-9822(99)80336-4 |language=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt; auch zirkular polarisiertes.&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite journal|author=Tsyr-Huei Chiou, Sonja Kleinlogel, Tom Cronin, Roy Caldwell, Birte Loeffler, Afsheen Siddiqi, Alan Goldizen, Justin Marshal| title=Circular Polarization Vision in a Stomatopod Crustacean| journal=Current Biology| year=2008| month=March| doi=10.1016/j.cub.2008.02.066|volume=18|pages=429 |language=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Umgebung wird im überlappenden Sehbereich von jedem Auge auf mehreren Kanälen parallel wahrgenommen (räumlich, farblich, UV, Polarisation).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wahrnehmung des Himmels-[[Polarisationsmuster]]s können Fangschreckenkrebse nutzen, um sich in ihrem Lebensraum zu orientieren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Marshall&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lebensweise ==&lt;br /&gt;
Fangschreckenkrebse leben räuberisch und sind meist territoriale Einzelgänger, die überwiegend versteckt im [[Benthos]] tropischer Meere zwischen Felsen und Steinen oder in komplexen Gangsystemen im Sand des Meeresbodens [[Lauerjäger|auf Beute lauern]]. Sie verlassen ihre Verstecke möglichst nur zur Nahrungssuche oder um in ein neues Versteck umzusiedeln, und sind überwiegend nachtaktiv.&amp;lt;!-- Im Vergleich zu anderen Krebstieren gelten sie als besonders intelligent und lernfähig, sie verfügen über ein gutes Erinnerungsvermögen. Quelle fehlt. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fortpflanzung und Lebenserwartung ===&lt;br /&gt;
Alle Fangschreckenkrebse sind getrenntgeschlechtlich. Manche Arten sind [[Monogamie|monogam]], andere trennen sich nach der Paarung oder suchen einen weiteren Partner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Weibchen betreiben eine sehr intensive Brutpflege, indem sie bis zu 50.000 Eier verkitten und bis 10 Wochen mit sich herumtragen. In dieser Zeit verzichten sie auf Nahrungsaufnahme. Aus den Eiern schlüpfen fast durchsichtige Larven mit weitgehend ausgebildeten Gliedmaßen, die die ersten drei Monate im [[pelagisch]]en Zustand verbringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tiere leben meist mehrere Jahre, für &amp;#039;&amp;#039;Harpiosquilla raphidea&amp;#039;&amp;#039; (Fabricius 1798) wurden 6,7 bis 8,5 Jahre ermittelt&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wardiatno&amp;quot;&amp;gt;{{cite journal|last=Wardiatno |first=Yusli |coauthors=Ali Mashar |title=Population Dynamics of the Indonesian Mantis Shrimp, Harpiosquilla raphidea (Fabricius 1798)(Crustacea: Stomatopoda) Collected from a Mud Flat in Kuala Tungkal, Jambi Province, Sumatera Island |journal=ILMU KELAUTAN: Indonesian Journal of Marine Sciences |volume=16 |issue=2 |year=2012 |pages=111–118 | url=http://www.ejournal.undip.ac.id/index.php/ijms/article/view/1854 |language=en |access-date=2013-03-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und können sich in ihrer Lebensspanne bis zu 30 mal fortpflanzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Mantis shrimp.jpg|mini|&amp;#039;&amp;#039;Lysiosquillina maculata&amp;#039;&amp;#039;: Stielaugen und Antennen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Innerartliche Kommunikation ===&lt;br /&gt;
Fangschreckenkrebse besitzen ein komplexes Sozialverhalten, welches sich besonders bei Territorialstreitigkeiten zeigt: Sie reagieren prompt auf Eindringlinge, kommunizieren aber überwiegend mit wimpelartigen Fortsätzen am Kopf, sodass tödliche Revierkämpfe ausbleiben. Diese vehement bewegten Fortsätze, Antennen und Telsa reflektieren besonders gut polarisiertes Licht, welches die Krebse gut erkennen können.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Marshall&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== „Schmetterer“ und „Speerer“ ===&lt;br /&gt;
Es wird nach „Schmetterern“ ([[Englische Sprache|englisch]] {{&amp;quot;|smashers}}) und „Speerern“ (englisch {{&amp;quot;|spearers}}) unterschieden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wortham-Neal&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
OdontodactylusScyllarus.jpg|&amp;#039;&amp;#039;Odontodactylus scyllarus&amp;#039;&amp;#039;: ein „Schmetterer“, die Endgelenke der Fangbeine sind zu Keulen verdickt&lt;br /&gt;
Squilla mantis.jpg|&amp;#039;&amp;#039;[[Squilla mantis]]&amp;#039;&amp;#039;: ein „Speerer“, deutlich sichtbar die mit Spitzen versehenen Fangbeine&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== „Schmetterer“ ====&lt;br /&gt;
[[Datei:20220123 stomatopod strike mechanics smashing en.gif|mini|Schlagmechanik unter den „Schmetterern“ der Fangschreckenkrebse]]&lt;br /&gt;
[[Datei:20220123 stomatopod strike mechanics spearing en.gif|mini|Schlagmechanik und Aufspießbewegung des 2. Maxillipeds (Greifklaue, ballistische Klaue) der Fangschreckenkrebse]]&lt;br /&gt;
Die Krebse (z.&amp;amp;nbsp;B. &amp;#039;&amp;#039;Odontodactylus scyllarus&amp;#039;&amp;#039;) verhaken zum Schmettern Teile ihres Exoskeletts, spannen die starken Muskeln an und lassen sodann die Fangarme in einer explosionsartigen Bewegung vorschnellen. Das Schlagbein der Fangschreckenkrebse entwickelt dabei eine Geschwindigkeit von 23&amp;amp;nbsp;m/s (entspricht 82,8&amp;amp;nbsp;km/h); die dabei auftretenden Beschleunigungen betragen bis zum 8000fachen der Erdbeschleunigung. Ein menschlicher Lidschlag dauert etwa 40-mal so lange wie dieser Beinschlag. Dieser Schlag ist eine der schnellsten von einem Tier ausgeführten Bewegungen. Die Aufprallwucht ähnelt der einer Pistolenkugel.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Patek&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web|url=http://ib.berkeley.edu/labs/patek/shrimpMechanics/Pateketal2004Nature.pdf| title=Deadly strike mechanism of a mantis shrimp| date=2004-08-26 |language=en | accessdate=2011-07-26| format=PDF; 348&amp;amp;nbsp;kB}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die volle Kraft entfaltet der Krebs jedoch erst mit der Hilfe von Gasbläschen. Wenn sich die Hammerarme mit hoher Geschwindigkeit durchs Wasser bewegen, erzeugen sie einen hohen Unterdruck. Es bilden sich winzige Gasbläschen, die dann implodieren und dabei extrem viel Energie freisetzen ([[Kavitation]]). Dies erzeugt einen [[Knall]] und manchmal sogar einen [[Sonolumineszenz|Lichtblitz]]. Das Opfer wird durch den Schlag betäubt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Patek&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Spiegel_2012-06-08&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/fangarme-des-fangschreckenkrebses-stabilitaet-der-keulen-geklaert-a-837678.html |titel=Der Krebs mit dem tödlichen Hammer |titelerg=Biologie |hrsg=Spiegel Online GmbH |werk=Spiegel Online |datum=2012-06-08 |zugriff=2012-06-09 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Aufprall der Hammerbeine ist heftig genug, um die Schalen oder Panzer von Meerestieren zu zertrümmern,&amp;lt;ref name=&amp;quot;Spiegel_2012-06-08&amp;quot; /&amp;gt; Experten für Aquarien berichten auch von Glasbruch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Keulen von Fangschreckenkrebsen (z.&amp;amp;nbsp;B. bei &amp;#039;&amp;#039;Odontodactylus scyllarus&amp;#039;&amp;#039;) sind aus drei unterschiedlichen Schichten aufgebaut, wodurch diese hohen Kräften bei einem Aufprall auf einen Gegenstand unbeschadet widerstehen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Spiegel_2012-06-08&amp;quot; /&amp;gt; Die oberste, stark mineralisierte Schicht der Keulen besteht im Bereich der Aufschlagsfläche unter anderem aus kristallisiertem [[Hydroxylapatit]] und dem [[Biopolymer]] [[Chitin]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Spiegel_2012-06-08&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=James C. Weaver, Garrett W. Milliron, Ali Miserez, Kenneth Evans-Lutterodt, Steven Herrera, Isaias Gallana, William J. Mershon, Brook Swanson, Pablo Zavattieri, Elaine Di Masi, David Kisailus |Titel=The Stomatopod Dactyl Club: A Formidable Damage-Tolerant Biological Hammer |Sammelwerk=[[Science]] |Band=336 |Nummer=6086 |Datum=2012 |Seiten=1275–1280 |Sprache=en-US |DOI=10.1126/science.1218764}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die darunter angeordnete Schicht dient der Vermeidung von Rissbildungen und besteht ebenfalls aus Chitin, welches dort in gegeneinander gedrehten Stapeln angeordnet ist, und einer amorphen mineralischen Matrix.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Spiegel_2012-06-08&amp;quot; /&amp;gt; Eine dritte Faserschicht befindet sich an den Seiten der Keulen und dient durch Straffung der gesamten Struktur zur Dämpfung der einwirkenden Kräfte bei einem Aufprall auf einen Gegenstand.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Spiegel_2012-06-08&amp;quot; /&amp;gt; Seit 2020 ist bekannt, wie die äußere Schutzschicht der Keule aus Hydroxylapatit-Kristallen in einer organischen Matrix zur Dämpfung beiträgt; die Kristallpartikel können sich verschieben oder an den Kanten zerbrechen und nehmen so Energie auf.&amp;lt;ref&amp;gt;Wei Huang, Mehdi Shishehbor, Nicolás Guarín-Zapata, Nathan D. Kirchhofer, Jason Li, Luz Cruz, Taifeng Wang, Sanjit Bhowmick, Douglas Stauffer, Praveena Manimunda, Krassimir N. Bozhilov, Roy Caldwell, Pablo Zavattieri, David Kisailus (2020): A natural impact-resistant bicontinuous composite nanoparticle coating. Nature Materials, online before print [[doi:10.1038/s41563-020-0768-7]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein ähnliches Verhalten ist auch von [[Knallkrebse]]n (Alpheidae) bekannt, auch Pistolenkrebse genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== „Speerer“ ====&lt;br /&gt;
[[Datei:Fangschreckenkrebs.jpg|mini|&amp;#039;&amp;#039;[[Squilla mantis]]&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei „Speerern“ (z.&amp;amp;nbsp;B. &amp;#039;&amp;#039;Harpiosquilla raphidea&amp;#039;&amp;#039; (Fabricius 1798), &amp;#039;&amp;#039;Squilla empusa&amp;#039;&amp;#039;) sind die Endglieder ihrer Fangbeine deutlich spitz ausgeformt. Mit diesen können sie Beute durchbohren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wortham-Neal&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verbreitungsgebiete ==&lt;br /&gt;
Der Großteil der Arten lebt im [[Benthos]] [[Tropen|tropischer]] und [[Subtropen|subtropischer]] Meere,&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wortham-Neal&amp;quot; /&amp;gt; zum Beispiel vor [[Florida]] und [[Kalifornien]] oder um [[Thailand]], aber es gibt auch Arten in kälteren Gebieten, z.&amp;amp;nbsp;B. im Mittelmeer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Hai san Hau Loc05.JPG|mini|Fangschreckenkrebse aus Vietnam]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Systematik ==&lt;br /&gt;
Die Fangschreckenkrebse werden aufgrund ihrer anatomischen Eigenheiten in eine eigene Unterklasse &amp;#039;&amp;#039;Hoplocarida&amp;#039;&amp;#039; der Höheren Krebse gestellt. Damit sind sie mit den bekanntesten Vertretern der Krebse aus der Ordnung der [[Zehnfußkrebse]] – wie beispielsweise [[Hummer]]n, [[Krabben]], [[Langusten]] und [[Einsiedlerkrebse]]n – weniger nah verwandt als beispielsweise [[Asseln]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das folgende System umfasst die fossilen und [[rezent]]en Gruppen, bis auf Ebene der Familien&amp;lt;ref&amp;gt;Shane T. Ahyong &amp;amp; Christine Harling (2000): The phylogeny of the stomatopod Crustacea. Australian Journal of Zoology 48(6): 607 – 642.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Frederick Schram &amp;amp; Mireille Charmantier-Daures: Treatise on Zoology – Anatomy, Taxonomy, Biology. The Crustacea, Volume 4 Part A. Brill Scientific Publishers&lt;br /&gt;
ISBN 978-90-04-17809-0&amp;lt;/ref&amp;gt;. Alle rezenten Arten gehören zur Unterordnung Unipeltata. Sowohl Palaeostomatopoda als auch Archaeostomatopodea sind vermutlich [[paraphyletisch]]e Wurzelgruppen&amp;lt;ref&amp;gt;Joachim T Haug, Carolin Haug, Andreas Maas, Verena Kutschera, Dieter Waloszek Evolution of mantis shrimps (Stomatopoda, Malacostraca) in the light of new Mesozoic fossils. BMC Evolutionary Biology 2010, 10: 290, [[doi:10.1186/1471-2148-10-290]] (open access).&amp;lt;/ref&amp;gt; und werden von vielen neueren Autoren in die, erweiterten, Unipeltata integriert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hoplocarida&lt;br /&gt;
* † Ordnung [[Aeschronectida]]&lt;br /&gt;
**** † Aenigmacarididae Schram &amp;amp; Horner, 1978 ([[Karbon]], Nordamerika und Großbritannien)&lt;br /&gt;
**** † Aratidecthidae Schram, 1979 (mit der einzigen Art &amp;#039;&amp;#039;Aratidecthes johnsoni&amp;#039;&amp;#039; Schram, 1969) (Karbon, Nordamerika)&lt;br /&gt;
**** † Kallidecthidae Schram, 1969 (Karbon, Nordamerika, Großbritannien, kontinentales Europa: Tschechien)&lt;br /&gt;
* Ordnung Stomatopoda&lt;br /&gt;
** † Unterordnung „Palaeostomatopodea“ (vermutlich [[paraphyletisch]]e Stammgruppe)&lt;br /&gt;
**** † Perimecturidae (Karbon)&lt;br /&gt;
**** † Archaeocarididae ([[Devon (Geologie)|Devon]])&lt;br /&gt;
** † Unterordnung „Archaeostomatopodea“ (vermutlich paraphyletische Stammgruppe)&lt;br /&gt;
**** † Tyrannophontidae (Karbon)&lt;br /&gt;
**** † Daidalidae (Karbon)&lt;br /&gt;
**** † Gorgonophontidae (Karbon)&lt;br /&gt;
** Unterordnung Unipeltata&lt;br /&gt;
*** Squilloidea&lt;br /&gt;
**** [[Squillidae]]&lt;br /&gt;
*** Eurysquilloidea&lt;br /&gt;
**** [[Eurysquillidae]]&lt;br /&gt;
*** Parasquilloidea&lt;br /&gt;
**** [[Parasquillidae]]&lt;br /&gt;
*** [[Bathysquilloidea]]&lt;br /&gt;
**** [[Bathysquillidae]]&lt;br /&gt;
**** [[Indoquillidae]]&lt;br /&gt;
*** Erythrosquilloidea&lt;br /&gt;
**** [[Erythrosquillidae]]&lt;br /&gt;
*** [[Lysiosquilloidea]]&lt;br /&gt;
**** [[Lysiosquillidae]]&lt;br /&gt;
***** &amp;#039;&amp;#039;[[Lysiosquilla scabricauda]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
**** [[Nannosquillidae]]&lt;br /&gt;
**** [[Tetrasquillidae]]&lt;br /&gt;
**** [[Coronididae]]&lt;br /&gt;
*** [[Gonodactyloidea]]&lt;br /&gt;
**** [[Allainosquillidae]]&lt;br /&gt;
**** [[Gonodactylidae]]&lt;br /&gt;
**** [[Takuidae]]&lt;br /&gt;
**** [[Protosquillidae]]&lt;br /&gt;
**** [[Odontodactylidae]]&lt;br /&gt;
**** [[Pseudosquillidae]]&lt;br /&gt;
**** [[Hemisquillidae]]&lt;br /&gt;
*** † [[Sculdidae]] ([[Jura (Geologie)|Jura]] bis [[Kreide (Geologie)|Kreide]])&lt;br /&gt;
*** † [[Pseudosculdidae]] ([[Oberkreide]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verwendung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Squilla mantis cooked.jpg|mini|&amp;#039;&amp;#039;Squilla mantis&amp;#039;&amp;#039; aus dem Backofen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der japanischen Küche bezeichnet man Fangschreckenkrebse als &amp;#039;&amp;#039;Shako&amp;#039;&amp;#039;, während die italienische Küche sie als &amp;#039;&amp;#039;Canocchie&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Cicali di mare&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet. In der chinesischen Küche sind die Tiere ebenfalls sehr beliebt und als „Pisskrebs“ bekannt, da sie beim Kochvorgang meist urinieren. Vor dem Kochen werden sie deshalb aufgespießt, um schon vor dem Kochvorgang die [[Harnblase]] zu entleeren. Das gekochte Fleisch schmeckt ähnlich dem eines [[Hummer]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Frederick R. Schram; Shane T. Ahyong; Sheila N. Patek; Patrick A. Green; Michael V. Rosario; Michael J. Bok; Thomas W. Cronin; Kristina S. Mead Vetter; Roy L. Caldwell; Gerhard Scholtz; Kathryn D. Feller &amp;amp; Pere Abelló: &amp;#039;&amp;#039;Subclass Hoplocarida Calman, 1904: Order Stomatopoda Latreille, 1817.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Treatise on Zoology – Anatomy, Taxonomy, Biology. The Crustacea, Volume 4 Part A&amp;#039;&amp;#039;. Chapter 49, S. 179–355, Brill Online Books and Journals, 2013, Chapter {{DOI|10.1163/9789047440451_006}} E-ISBN 978-90-474-4045-1.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rundfunkberichte ==&lt;br /&gt;
* Joachim Budde: [http://www.deutschlandfunk.de/biologie-die-etwas-anderen-augen.676.de.html?dram:article_id=275542 &amp;#039;&amp;#039;BIOLOGIE – Die etwas anderen Augen – Die Super-Augen des Fangschreckenkrebs&amp;#039;&amp;#039;], in [[Deutschlandfunk]] – „[[Forschung aktuell]]“ vom 24. Januar 2014.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Stomatopoda|Fangschreckenkrebse}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|4278283-1}}&lt;br /&gt;
* [http://www.fangschreckenkrebse.de/ Fangschreckenkrebse.de]. private Seite von Timmy Grohrock&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle&lt;br /&gt;
   |url={{ITIS|TSN=99139|Name=Hoplocarida|Linktext=nein}}&lt;br /&gt;
   |titel=ITIS Report Online-Abfrage von “Hoplocarida”&lt;br /&gt;
   |hrsg=Integrated Taxonomy Information System&lt;br /&gt;
   |zugriff=2010-02-26&lt;br /&gt;
   |sprache=en}}&lt;br /&gt;
* [http://www.liveleak.com/view?i=a74_1390775353 Video der Augenbewegung eines Fangschreckenkrebses]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4278283-1}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Höhere Krebse]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Nobody perfect</name></author>
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