<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Fangschrecken</id>
	<title>Fangschrecken - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Fangschrecken"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Fangschrecken&amp;action=history"/>
	<updated>2026-05-31T17:11:19Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Fangschrecken&amp;diff=58397&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;CamelBot: Bot: linkfix: entfernung von tracking-parameter; siehe user:CamelBot.</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Fangschrecken&amp;diff=58397&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-03-18T12:45:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: linkfix: entfernung von tracking-parameter; siehe &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:CamelBot&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:CamelBot (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;user:CamelBot&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Für Informationen zum Umgang mit dieser Vorlage siehe bitte [[Wikipedia:Taxoboxen]]. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Taxon_Name       = Fangschrecken&lt;br /&gt;
| Taxon_WissName   = Mantodea&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang       = Ordnung&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor      = [[Hermann Burmeister|Burmeister]], 1838&lt;br /&gt;
| Taxon2_LinkName  = Dictyoptera (Überordnung)&lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName  = Dictyoptera&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang      = Überordnung&lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName  = Polyneoptera&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang      = ohne Rang&lt;br /&gt;
| Taxon4_WissName  = Metapterygota&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang      = ohne Rang&lt;br /&gt;
| Taxon5_Name      = Insekten&lt;br /&gt;
| Taxon5_WissName  = Insecta&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang      = Klasse&lt;br /&gt;
| Taxon6_Name      = Sechsfüßer&lt;br /&gt;
| Taxon6_WissName  = Hexapoda&lt;br /&gt;
| Taxon6_Rang      = Unterstamm&lt;br /&gt;
| Bild             = Praying Mantis Mating European-35.jpg&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = Pärchen der [[Europäische Gottesanbeterin|Europäischen Gottesanbeterin]] (&amp;#039;&amp;#039;Mantis religiosa&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Popa spurca w subadult.jpg|mini|&amp;#039;&amp;#039;[[Popa spurca|Popa spurca crassa]]&amp;#039;&amp;#039; ♀ – subadult]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fangschrecken&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gottesanbeterinnen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (Mantodea) sind eine [[Ordnung (Biologie)|Ordnung]] der [[Insekten]] und gehören zu den [[Fluginsekten]] (Pterygota). Häufig werden sie auch als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Mantiden&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Mantiden&amp;quot;&amp;gt;Claudia Heßler, Ingrid &amp;amp; Rudolf Bischoff: &amp;#039;&amp;#039;Mantiden – Faszinierende Lauerjäger&amp;#039;&amp;#039;, Edition Chimaira, Frankfurt am Main 2008, ISBN 3-930612-45-3.&amp;lt;/ref&amp;gt; Weltweit kommen über 2400 Arten auf allen Kontinenten außer der [[Antarktika]] vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Gottesanbeterinnen verfügen über eine – insbesondere in Verbindung mit ihrer oft langanhaltenden Reglosigkeit – sehr gute Tarnung. Die Körperlänge der meisten Arten beträgt zwischen 40 und 80&amp;amp;nbsp;mm. Die kleinste Fangschrecke ist &amp;#039;&amp;#039;[[Bolbe pygmaea]]&amp;#039;&amp;#039;, die nur 8–10 mm misst. Die größten Arten finden sich in den Gattungen &amp;#039;&amp;#039;[[Toxodera]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Ischnomantis]]&amp;#039;&amp;#039; mit bis zu 160&amp;amp;nbsp;mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das für Insekten ungewöhnliche Erscheinungsbild verdanken die Fangschrecken neben der Umwandlung des ersten Beinpaares zu Fangbeinen vor allem einer Verlängerung des ersten Brustsegmentes ([[Prothorax]]), welches den Aktionsradius der [[Fangbein]]e stark erweitert. Der dreieckige Kopf der Tiere ist über den [[Hals]] (Cervix) mit dem Prothorax verbunden. Daher kann die Gottesanbeterin anders als fast alle anderen Insekten ihren Kopf über einen großen Winkel drehen. Diese Umgestaltung des Thorax mit der Drehbarkeit des Kopfes findet sich ansonsten nur bei den [[Kamelhalsfliegen]] und bei den zu den [[Netzflügler]]n gehörenden [[Fanghafte]]n.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Sphrodomantis lineola 01.jpg|mini|links|[[Ghana-Gottesanbeterin]] (&amp;#039;&amp;#039;Sphodromantis lineola&amp;#039;&amp;#039;) ♀]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fangbeine der Fangschrecken werden aus der [[Insektenbein|Tibia]] (Unterschenkel) und dem [[Insektenbein|Femur]] (Oberschenkel) gebildet. Die Tibia trägt viele Dornen und eine große Endklaue. Sie kann gegen den dornenbewehrten Femur wie ein Taschenmesser eingeklappt werden. Die Hüftglieder ([[Insektenbein|Coxa]]) sind ebenfalls verlängert und frei beweglich. Mit diesen Fangbeinen kann die Fangschrecke innerhalb von 0,1 Sekunden zuschlagen, um ein Opfer zu fangen. Viele Arten können mit diesem präzisen Fangapparat sogar Fliegen aus der Luft fangen. In Lauerstellung werden die Fangbeine erhoben und an den Körper angelegt gehalten, daher bekamen die Tiere auch den Namen Gottesanbeterinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die großen [[Facettenauge]]n der Tiere liegen weit auseinander und ermöglichen so ein [[Stereoskopie|stereoskopisches]] Sehen. Da sie zum Orten und Verfolgen der Beute sowie zur genauen Ortung der Geschlechtspartner verwendet werden, stellen sie das wichtigste Sinnesorgan der Tiere dar. Ein weiteres Sinnesorgan bildet das unpaare [[Auditive Wahrnehmung|Gehörorgan]] zwischen den Hinterhüften mancher Arten. Mit diesem können Töne im Bereich von 25 bis 130 [[Kilohertz|kHz]] gehört werden. Es dient vermutlich dazu, während des Fluges die Peillaute sich nähernder Fledermäuse wahrzunehmen. Die sog. Gehörspalte liegt zwischen dem 2. und 3. Beinpaar und ist nur 0,2&amp;amp;nbsp;mm breit. Weibchen haben ein geringeres Hörvermögen als Männchen. Manche Arten haben auch zwei Hörorgane, die untereinander angeordnet sind und unterschiedliche Frequenzen wahrnehmen können. Andere Arten wiederum verfügen über gar kein Hörorgan.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Urania&amp;quot;&amp;gt;K. Günther, H.-J. Hannemann, F. Hieke, E. Königsmann &amp;amp; H. Schuman: &amp;#039;&amp;#039;Urania Tierreich – Insekten.&amp;#039;&amp;#039; Urania-Verlag, Leipzig, Jena, Berlin 1994, ISBN 3-332-00498-0.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verhalten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Deroplatys desiccata in natürlicher Umgebung.jpg|mini|&amp;#039;&amp;#039;[[Deroplatys desiccata]]&amp;#039;&amp;#039; ahmt im natürlichen Lebensraum tote Blätter nach]]&lt;br /&gt;
Die meisten Fangschrecken, wie z.&amp;amp;nbsp;B. die [[Geistermantis]] (&amp;#039;&amp;#039;Phyllocrania paradoxa&amp;#039;&amp;#039;) oder die [[Europäische Gottesanbeterin]] (&amp;#039;&amp;#039;Mantis religiosa&amp;#039;&amp;#039;) sind tagaktive [[Lauerjäger]], das heißt, sie verharren stundenlang unbeweglich, bis sich ihnen ein Opfer nähert, welches sie dann mit ihren [[Fangbein]]en packen. Dabei zeigen viele Arten Anpassungen an ihre Umgebung, die es ihrer Beute erschweren, sie in ihrer Lauerstellung zu erkennen. Nicht nur in den Farben, die innerhalb der Arten sehr variabel sein können, sondern auch durch die Körperform und durch blattartig verbreiterte Cuticuladuplikaturen ([[Exoskelett|Loben]]) ahmen sie in ihrer äußeren Form Teile von Pflanzen nach ([[Mimese]]). Die Geistermantis sieht vertrockneten Blättern sehr ähnlich, andere Arten ahmen Holzstückchen und Zweige nach. Es wird diskutiert, ob Fangschrecken wie die [[Teufelsblume]] (&amp;#039;&amp;#039;Idolomantis diabolicus&amp;#039;&amp;#039;) sowie &amp;#039;&amp;#039;[[Pseudocreobotra wahlbergii]]&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;[[Creobroter pictipennis]]&amp;#039;&amp;#039;, die Blumen und Blüten ähneln, durch ihre Form und Farbe Insekten anlocken können. Dies wäre eine Form der [[Mimikry#Peckham’sche Mimikry|Peckham’schen Mimikry]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Andere Arten, z.&amp;amp;nbsp;B. die [[Kleine Astmantis]] (&amp;#039;&amp;#039;Popa spurca&amp;#039;&amp;#039;) oder Arten der Gattungen &amp;#039;&amp;#039;[[Eremiaphila]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Heteronutarsus]]&amp;#039;&amp;#039;, die in den Wüsten und Halbwüsten des nördlichen Afrika bis nach Indien vorkommen, laufen sehr schnell und viel herum, um ihre Beute zu verfolgen. Die meisten Arten ernähren sich von Insekten und [[Spinnentiere|Spinnen]]. Es gibt jedoch auch einige größere Vertreter, die daneben auch [[Skorpione]] und sogar kleine [[Wirbeltiere]], wie junge [[Schlangen]], [[Eidechsen]], [[Kolibris]] und kleine [[Säugetiere]] erbeuten können.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Urania&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.3sat.de/uri/21fac551-b71e-48d2-82bf-d5f2c46c3017 |titel=Das Alien-Insekt - Die Gottesanbeterin |sprache=de |abruf=2021-08-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Juli 2017 wurde publiziert, dass sich Gottesanbeterinnen in 13 Ländern auf allen Kontinenten auch von kleineren Vögeln ernähren. Bei den erbeuteten Vögeln handelt es sich um 24 Arten aus 14 Vogelfamilien. Diese Erkenntnisse legen nahe, dass Gottesanbeterinnen gewisse Vogelarten bedrohen können, wenn sie verstärkt zur Schädlingsbekämpfung eingesetzt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.unibas.ch/de/Aktuell/News/Uni-Research/Gottesanbeterinnen-machen-weltweit-Jagd-auf-Voegel.html |titel=Gottesanbeterinnen machen weltweit Jagd auf Vögel |datum=2017-07-04 |sprache=de |abruf=2017-07-04}} Universität Basel, basierend auf: Martin Nyffeler, Michael R. Maxwell, J. V. Remsen, Jr.: Bird predation by praying mantises: a global perspective The Wilson Journal of Ornithology (2017) 129(2): S. 331–344. [[doi:10.1676/16-100.1]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fangschrecken haben ein ausgedehntes [[Balz]]verhalten, das vor allem dazu dient, dass sich das Männchen dem meist größeren Weibchen gefahrlos nähern kann. Trotzdem kann es vorkommen, dass das Männchen vor oder während der [[Begattung]] vom Weibchen teilweise oder vollständig verspeist wird ([[Kannibalismus]]), wobei dies der Kopulation keinen Abbruch tut. Die Eier werden in großen Eipaketen ([[Oothek]]en) abgelegt. Einige Arten vermehren sich durch [[Parthenogenese]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Feinde und Verteidigung ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Red whiskered bulbul with kill (Pycnonotus jocosus) 12.jpg|mini|Fangschrecke als Beute eines [[Rotohrbülbül]]s]]&lt;br /&gt;
Wie viele kleinere und räuberisch lebende Tiere sind auch Fangschrecken in eine vielfältige [[Räuber-Beute-Beziehung]] eingebunden, die sie sowohl zu Prädatoren als auch zum Nahrungsspektrum anderer Tiere werden lässt. Als Fressfeinde der Fangschrecken spielen besonders Wirbeltiere, darunter verschiedene [[Reptilien]], [[Amphibien]], [[Vögel]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;frontlinethehindu&amp;quot; /&amp;gt; und einige [[Säugetiere]] (hier besonders [[Fledermäuse]])&amp;lt;ref name=&amp;quot;natgeo&amp;quot; /&amp;gt; eine große Rolle. Fangschrecken zählen jedoch auch zum Beutespektrum anderer räuberisch lebender Gliederfüßer, etwa größeren karnivoren [[Insekten]], [[Spinnentiere]]n oder [[Hundertfüßer]]n. Bedeutende Feinde unter den Insekten sind einige [[Hautflügler]], darunter besonders [[Ameisen]] und größere Wespen wie die [[Asiatische Riesenhornisse]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;frontlinethehindu&amp;quot; /&amp;gt; Gleichermaßen kann die Hornisse größeren Fangschrecken zum Opfer fallen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;bioone&amp;quot; /&amp;gt; Ebenso können kleinere Fangschrecken, darunter auch Jungtiere, von größeren Fangschrecken (auch solchen der gleichen Art) aufgrund deren kannibalistischen  Verhaltens erbeutet werden.&lt;br /&gt;
Fangschrecken dienen auch als Wirte verschiedener Parasiten. Ein prominentes Beispiel darunter sind die [[Saitenwürmer]], deren Jungformen räuberisch lebende Gliederfüßer, mitunter auch Fangschrecken befallen und diese mittels Wasserentzug und übernommener Kontrolle dazu veranlassen, Gewässer aufzusuchen und sich in diesen ertrinken zu lassen. Die Würmer verlassen anschließend die Fangschrecken und setzen ihre Lebensweise fort.&amp;lt;ref name=&amp;quot;dailyparasite&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Bolivaria-brachyptera.jpg|mini|links|Drohgebärde einer &amp;#039;&amp;#039;[[Bolivaria brachyptera]]&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
[[Datei:NymphMantisAnt1.jpg|mini|[[Nymphe (Zoologie)|Nymphe]] einer Art der Gattung &amp;#039;&amp;#039;[[Odontomantis]]&amp;#039;&amp;#039;, die eine Ameise imitiert ([[Mimikry]]).]]&lt;br /&gt;
Fangschrecken haben im Laufe der Evolution verschiedene Abwehrmechanismen entwickelt, besonders bekannt sind darunter die angepasste Tarnung und Drohhaltungen vieler Arten. Die Larven und Nymphen vieler Arten imitieren zusätzlich Ameisen, da diese von vielen Tieren gemieden werden. Die meisten Fangschrecken nutzen ihr an ihr Habitat angepasstes Aussehen in Addition ihres regungslosen Verhaltens nicht nur, um vor Beutetieren, sondern auch, um vor Fressfeinden verborgen zu bleiben. Diverse Fangschrecken verfügen auf der Innenseite der Fangarme und der Unterseite des zweiten Flügelpaares außerdem über falsche Augenflecken und/oder Warnfarben. Diese werden einem potentiellen Angreifer entgegengehalten, sollte sich eine Fangschrecke durch einen solchen bedroht fühlen. In größter Not ergreifen Fangschrecken die Flucht oder setzen sich mithilfe ihrer bedornten Fangarme und den [[Mandibel|Mandibeln]] zur Wehr.&amp;lt;ref name=&amp;quot;defencemechanism&amp;quot; /&amp;gt; Die oftmals flugfähigen Männchen können wie bereits erwähnt darüber hinaus mit ihrem Hörorgan auch die Echo-Laute von Fledermäusen wahrnehmen und diese somit rechtzeitig meiden. Dabei  lässt sich die Fangschrecke meist abrupt zu Boden fallen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;natgeo&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verbreitung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Creobroter gemmatus 03574.jpg|mini|Die [[Asiatische Blütenmantis]] (&amp;#039;&amp;#039;Creobroter gemmatus&amp;#039;&amp;#039;) lebt in den [[Tropischer Regenwald|Regenwäldern]] [[Südostasien]]s.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Chinese Mantid - Flickr - treegrow.jpg|mini|Die recht anpassungsfähige [[Große Chinesen-Mantis]] (&amp;#039;&amp;#039;Tenodera sinensis&amp;#039;&amp;#039;) im Rock Creek Park in [[Washington, D.C.]] Die Art wurde im 19. Jahrhundert in [[Nordamerika]] eingeführt.]]&lt;br /&gt;
Fangschrecken sind mit Ausnahme der [[Polargebiet]]e in allen Kontinenten der Welt vertreten. Die nördlichsten Vorkommen von Fangschrecken liegen in Amerika bei 51° nördlicher Breite, in Europa bei 56° nördlicher Breite und in Ostasien bei 52° nördlicher Breite. Auf der Südhalbkugel kommen Fangschrecken bis in die südlichsten Gebiete Neuseelands, Australiens und Afrikas vor, leben in Südamerika aber nur bis 45° südlicher Breite. In einigen Wüsten und Hochgebirgen Asiens, Afrikas, Südamerikas und Australiens sind sie nicht zu finden, ebenso fehlen sie in der [[Borealer Nadelwald|Taiga]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obgleich die verschiedenen Arten unterschiedliche Habitate bewohnen, sind alle überwiegend wärmeliebend. Viele Arten leben in [[Regenwald|Regenwäldern]], wieder andere kommen in [[Savanne]]n, [[Steppe]]n o. Ä. vor. Wieder einige Arten, etwa die [[Europäische Gottesanbeterin]] (&amp;#039;&amp;#039;Mantis religiosa&amp;#039;&amp;#039;) oder die [[Große Chinesen-Mantis]] (&amp;#039;&amp;#039;Tenodera sinensis&amp;#039;&amp;#039;) sind recht anpassungsfähig und bewohnen eine Vielzahl beliebiger Lebensräume, darunter auch menschliche Siedlungen. Die beiden erwähnten Arten und auch &amp;#039;&amp;#039;[[Tenodera angustipennis]]&amp;#039;&amp;#039; wurden überdies in [[Nordamerika]] eingeführt und konnten sich dort erfolgreich etablieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von den weltweit mehr als 2400 bekannten Arten&amp;lt;ref name=&amp;quot;Mantodea Species File Online&amp;quot; /&amp;gt; leben in Europa etwa 38 Arten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Fauna&amp;quot; /&amp;gt; In Mitteleuropa kommt davon natürlicherweise nur die [[Europäische Gottesanbeterin]] vor, gelegentlich werden andere Arten eingeschleppt. Die übrigen europäischen Arten findet man in Südeuropa.&lt;br /&gt;
Im europäischen Mittelmeerraum kommen neben &amp;#039;&amp;#039;Mantis religiosa&amp;#039;&amp;#039; noch &amp;#039;&amp;#039;[[Apteromantis aptera]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Bolivaria brachyptera]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Empusa fasciata]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Empusa pennata]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Geomantis larvoides]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Hierodula transcaucasica]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Iris oratoria]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Perlamantis alliberti]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Pseudoyersinia lagrecai]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Rivetina baetica]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Rivetina balcanica]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Sphodromantis viridis]]&amp;#039;&amp;#039; sowie mehrere Arten der Gattung &amp;#039;&amp;#039;[[Ameles]]&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;[[Ameles assoi]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Ameles decolor]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Ameles heldreichi]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Ameles insularis]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Ameles paradecolor]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Ameles picteti]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Kleine Fangschrecke|Ameles spallanzania]]&amp;#039;&amp;#039;) vor. Im südöstlichen Teil der Ukraine finden sich zudem noch &amp;#039;&amp;#039;[[Empusa pennicornis]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Iris polystictica]]&amp;#039;&amp;#039;. Im [[Kaukasus]] leben noch weitere Arten, wie &amp;#039;&amp;#039;[[Armene pusilla]]&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;[[Rivetina caucasica]]&amp;#039;&amp;#039; und auf den Kanarischen Inseln finden sich &amp;#039;&amp;#039;[[Ameles gracilis]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Ameles limbata]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Blepharopsis mendica]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Hypsicorypha gracilis]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Pseudoyersinia betancuriae]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Pseudoyersinia canariensis]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Pseudoyersinia subaptera]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Pseudoyersinia teydeana]]&amp;#039;&amp;#039;. Neben diesen einheimischen Arten gibt es noch mehrere invasive Arten, wie &amp;#039;&amp;#039;[[Brunneria borealis]]&amp;#039;&amp;#039; in Südspanien, &amp;#039;&amp;#039;[[Hierodula patellifera]]&amp;#039;&amp;#039; in Italien und Frankreich, &amp;#039;&amp;#039;[[Hierodula tenuidentata]]&amp;#039;&amp;#039; in Italien und Rumänien, &amp;#039;&amp;#039;[[Miomantis caffra]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Miomantis paykullii]]&amp;#039;&amp;#039; in Portugal oder &amp;#039;&amp;#039;[[Tenodera sinensis]]&amp;#039;&amp;#039; in Deutschland.&amp;lt;ref name=&amp;quot;invasive&amp;quot; /&amp;gt; Auch zwei ausgestorbene Arten waren in Europa beheimatet, so &amp;#039;&amp;#039;[[Ameles fasciipennis]]&amp;#039;&amp;#039; aus Italien und &amp;#039;&amp;#039;[[Pseudoyersinia brevipennis]]&amp;#039;&amp;#039; aus Frankreich. Die höchste Artenvielfalt in Europa findet sich in Spanien, Portugal, Italien und Griechenland, wo jeweils mindestens 12–14 Arten vorkommen, gefolgt von Frankreich mit mindestens 8 Arten und der Ukraine und Kroatien mit mindestens 7 Arten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Fossil]] sind Vertreter der Fangschrecken in verschiedenen [[Bernstein#Einschlüsse (Inklusen)|Bernsteinvorkommen]], insbesondere im Baltischen Bernstein ([[Eozän]]) nachgewiesen. Die älteste Bernsteininkluse mit einer Fangschrecke aus der Familie der [[Chaeteessidae]] stammt aus dem sogenannten New Jersey Bernstein (USA) (Obere [[Kreide (Geologie)|Kreide]], [[Turonium]]).&amp;lt;ref&amp;gt;Reinhard Ehrmann: &amp;#039;&amp;#039;Gottesanbeterinnen in Kopal und Bernstein (Insecta:Mantodea)&amp;#039;&amp;#039;, ARTHROPODA &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;7&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (3): 2-8, 2 Tab., Wernigerode 1999, {{ISSN|0943-7274}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Systematik ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Empusa pennata 20071021.jpg|mini|hochkant|&amp;#039;&amp;#039;[[Empusa pennata]]&amp;#039;&amp;#039;, [[Nymphe (Zoologie)|Nymphe]] (Unterfamilie Empusinae)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Phyllocrania paradoxa Morphology.jpg|mini|[[Geistermantis]] (&amp;#039;&amp;#039;Phyllocrania paradoxa&amp;#039;&amp;#039;), braun und schwarz (Unterfamilie Epaphroditinae)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Mantis Hymenopus coronatus 6 Luc Viatour.jpg|mini|Jungtier der [[Orchideenmantis]] (&amp;#039;&amp;#039;Hymenopus coronatus&amp;#039;&amp;#039;) (Unterfamilie Hymenopodinae)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Ameles spallanziana-Sardinien-2008-Thomas Huntke.jpg|mini|[[Kleine Fangschrecke]] (&amp;#039;&amp;#039;Ameles spallanziana&amp;#039;&amp;#039;) (Unterfamilie Amelinae)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Dead-leaf Mantis.jpg|mini|[[Totes Blatt (Fangschrecke)|Totes Blatt]] (&amp;#039;&amp;#039;Deroplatys lobata&amp;#039;&amp;#039;) (Unterfamilie Deroplatyinae)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Iris oratoria-Sardinien-2008-Thomas Huntke.jpg|mini|hochkant|&amp;#039;&amp;#039;[[Iris oratoria]]&amp;#039;&amp;#039; (Unterfamilie Mantinae)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Miomantis paykullii Luc Viatour.jpg|mini|hochkant|[[Ägyptische Gottesanbeterin]] (&amp;#039;&amp;#039;Miomantis paykullii&amp;#039;&amp;#039;) (Unterfamilie Miomantinae)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Europäische Gottesanbeterin.jpg|mini|Männchen der [[Europäische Gottesanbeterin|Europäischen Gottesanbeterin]] (&amp;#039;&amp;#039;Mantis religiosa&amp;#039;&amp;#039;) (Unterfamilie Mantinae) im [[Aristoteles]]park in [[Stagira (Aristotelis)|Stagira]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Äußere Systematik ===&lt;br /&gt;
Fangschrecken sind sehr eng mit den [[Schaben]] (Blattodea) und den [[Termiten]] (Isoptera) verwandt und bilden nach den meisten gängigen Lehrbüchern zusammen mit diesen die Überordnung [[Dictyoptera (Überordnung)|Dictyoptera]] (von manchen Taxonomen nun alternativ als Ordnung aufgefasst). Manche [[Systematik (Biologie)|Systematiker]] fassen Fangschrecken, Schaben, Termiten und [[Bodenläuse]] (Zoraptera) in dem gemeinsamen [[Taxon]] Oothecariformia zusammen (Siehe dazu auch [[Gladiatoren#Systematik|Systematik der Gladiatoren]]).&amp;lt;ref name=&amp;quot;Urania&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Nymphe_von_Plistospilota_guineensis.jpg|mini|Männliche [[Nymphe (Zoologie)|Nymphe]] von Plistospilota guineensis (Unterfamilie Mantinae)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Mantis - on a wall - kanagawa - Aug 22 2021.webm|mini|Fangschrecke]]&lt;br /&gt;
=== Innere Systematik ===&lt;br /&gt;
Es sind über 2400 Arten von Fangschrecken bekannt. Diese werden in verschiedene Familien eingeordnet. Unterordnungen werden bisher nicht verwendet. Die folgende bis auf die Ebene der Unterfamilien dargestellte Systematik folgt der Taxonomischen Datenbank der Fangschrecken und wurde um einige bekanntere Arten ergänzt:&amp;lt;ref name=&amp;quot;Mantiden&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Mantodea Species File Online&amp;quot;&amp;gt;Otte, Daniel, Lauren Spearman and Martin B.D. Stiewe: [http://mantodea.speciesfile.org/Common/basic/Taxa.aspx?TaxonNameID=1 Mantodea Species File Online]. Version 1.0/4.0 (abgerufen am 3. Mai 2011).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Acanthopidae]] [[Hermann Burmeister|{{Person|Burmeister}}]], 1838&lt;br /&gt;
** [[Acanthopinae]] {{Person|Burmeister}}, 1838&lt;br /&gt;
*** [[Blattmantis]] (&amp;#039;&amp;#039;Acanthops falcata&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Stål}}, 1877)&lt;br /&gt;
** [[Acontistinae]] [[Morgan Hebard|{{Person|Hebard}}]], 1924&lt;br /&gt;
** [[Stenophyllinae]] [[Ermanno Giglio-Tos|{{Person|Giglio-Tos}}]], 1919&lt;br /&gt;
* [[Amorphoscelidae]] [[Carl Stål|{{Person|Stål}}]], 1877&lt;br /&gt;
** [[Amorphoscelinae]] {{Person|Stål}}, 1877&lt;br /&gt;
** [[Paraoxypilinae]] {{Person|Giglio-Tos}}, 1913&lt;br /&gt;
** [[Perlamantinae]] {{Person|Giglio-Tos}}, 1913&lt;br /&gt;
*** &amp;#039;&amp;#039;[[Perlamantis alliberti]]&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Guerin-Meneville}}, 1843&lt;br /&gt;
*† Baissomantidae [[Vadim G. Gratshev|{{Person|Gratshev}}]] &amp;amp; [[Vladimir Vasilevich Zherikhin|{{Person|Zherikhin}}]], 1993&lt;br /&gt;
* [[Chaeteessidae]] [[Anton Handlirsch|{{Person|Handlirsch}}]], 1926&lt;br /&gt;
** Chaeteessinae&lt;br /&gt;
*† [[Cretomantidae]] {{Person|Gratshev}} &amp;amp; {{Person|Zherikhin}}, 1993&lt;br /&gt;
* [[Empusidae]] {{Person|Burmeister}}, 1838&lt;br /&gt;
** [[Blepharodinae]] [[Max Beier (Zoologe)|{{Person|Beier}}]], 1964&lt;br /&gt;
*** [[Kleine Teufelsblume]] (&amp;#039;&amp;#039;Blepharopsis mendica&amp;#039;&amp;#039; ([[Johann Christian Fabricius|{{Person|Fabricius}}]], 1775))&lt;br /&gt;
*** [[Teufelsblume]] (&amp;#039;&amp;#039;Idolomantis diabolica&amp;#039;&amp;#039; ([[Henri de Saussure|{{Person|Saussure}}]], 1869))&lt;br /&gt;
** [[Empusinae]] {{Person|Saussure}}, 1893&lt;br /&gt;
*** &amp;#039;&amp;#039;[[Empusa pennata]]&amp;#039;&amp;#039; ([[Carl Peter Thunberg|{{Person|Thunberg}}]], 1815)&lt;br /&gt;
*** &amp;#039;&amp;#039;[[Empusa fasciata]]&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Brullé}}, 1832&lt;br /&gt;
*** [[Wandelnde Geige]] (&amp;#039;&amp;#039;Gongylus gongylodes&amp;#039;&amp;#039; ([[Carl von Linné|{{Person|Linnaeus}}]], 1758))&lt;br /&gt;
* [[Eremiaphilidae]] [[James Wood-Mason|{{Person|Wood-Mason}}]], 1889&lt;br /&gt;
* [[Hymenopodidae]] [[Lucien Chopard|{{Person|Chopard}}]], 1949&lt;br /&gt;
** [[Acromantinae]] [[Ermanno Giglio-Tos|{{Person|Giglio-Tos}}]], 1919&lt;br /&gt;
** [[Epaphroditinae]] {{Person|Giglio-Tos}}, 1919&lt;br /&gt;
*** [[Geistermantis]] (&amp;#039;&amp;#039;Phyllocrania paradoxa&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Burmeister}}, 1838)&lt;br /&gt;
** [[Hymenopodinae]] {{Person|Giglio-Tos}}, 1919&lt;br /&gt;
*** [[Asiatische Blütenmantis]] (&amp;#039;&amp;#039;Creobroter gemmatus&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
*** [[Gelbe Orchideenmantis]] (&amp;#039;&amp;#039;Helvia cardinalis&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Stål}}, 1877)&lt;br /&gt;
*** [[Orchideenmantis]] (&amp;#039;&amp;#039;Hymenopus coronatus&amp;#039;&amp;#039; ([[Guillaume-Antoine Olivier|{{Person|Olivier}}]], 1792))&lt;br /&gt;
*** [[Westafrikanische Mantis]] (&amp;#039;&amp;#039;Pseudocreobotra ocellata&amp;#039;&amp;#039; ([[Ambroise Marie François Joseph Palisot de Beauvois|{{Person|Beauvois}}]], 1805))&lt;br /&gt;
*** [[Afrikanische Blütenmantis]] (&amp;#039;&amp;#039;Pseudocreobotra wahlbergii&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Stål}}, 1871)&lt;br /&gt;
*** [[Kleine Blütenmantis]] (&amp;#039;&amp;#039;Pseudoharpax virescens&amp;#039;&amp;#039; ({{Person|[[Jean-Guillaume Audinet-Serville|Serville]]}}, 1839))&lt;br /&gt;
** Sibyllinae {{Person|Giglio-Tos}}, 1919&lt;br /&gt;
*** Kryptische Mantis (Sibylla pretiosa  {{Person|Stål}}, 1856)&lt;br /&gt;
** [[Oxypilinae]] {{Person|Giglio-Tos}}, 1919&lt;br /&gt;
* [[Iridopterygidae]] {{Person|Giglio-Tos}}, 1919&lt;br /&gt;
** [[Hapalomantinae]]&lt;br /&gt;
** [[Iridopteryginae]] {{Person|Giglio-Tos}}, 1919&lt;br /&gt;
** [[Nanomantinae]]&lt;br /&gt;
** [[Tropidomantinae]]&lt;br /&gt;
* [[Liturgusidae]] {{Person|Giglio-Tos}}, 1919&lt;br /&gt;
** Liturgusinae {{Person|Giglio-Tos}}, 1919&lt;br /&gt;
* [[Mantidae]] {{Person|Burmeister}}, 1838&lt;br /&gt;
**[[Amelinae]] {{Person|Giglio-Tos}}, 1919&lt;br /&gt;
*** [[Kleine Fangschrecke]] (&amp;#039;&amp;#039;Ameles spallanziana&amp;#039;&amp;#039; ([[Pietro Rossi (Entomologe)|{{Person|Rossi}}]], 1792))&lt;br /&gt;
*** [[Graue Fangschrecke]] (&amp;#039;&amp;#039;Ameles decolor&amp;#039;&amp;#039; ([[Toussaint de Charpentier|{{Person|Charpentier}}]], 1825))&lt;br /&gt;
*** [[Fuentes Kurzflügel-Fangschrecke]] (&amp;#039;&amp;#039;Apteromantis aptera&amp;#039;&amp;#039; ({{Person|Fuente}}, 1894))&lt;br /&gt;
** [[Angelinae]] {{Person|Beier}}, 1964&lt;br /&gt;
** [[Antemninae]] [[Walter Ribeiro Terra|{{Person|Terra}}]], 1995&lt;br /&gt;
** [[Choeradodinae]] [[William Forsell Kirby|{{Person|Kirby}}]], 1904&lt;br /&gt;
** [[Chroicopterinae]]&lt;br /&gt;
** [[Compsothespinae]] {{Person|Handlirsch}}, 1926&lt;br /&gt;
** [[Deroplatyinae]] {{Person|Giglio-Tos}}, 1919&lt;br /&gt;
*** [[Totes Blatt (Fangschrecke)|Totes Blatt]] (&amp;#039;&amp;#039;Deroplatys lobata&amp;#039;&amp;#039; ({{Person|Guérin-Méneville}}, 1838))&lt;br /&gt;
** [[Dystactinae]]&lt;br /&gt;
** [[Mantinae]] {{Person|Burmeister}}, 1838&lt;br /&gt;
***[[Australische Riesenmantis]] (&amp;#039;&amp;#039;Hierodula majuscula&amp;#039;&amp;#039; ({{Person|[[Norman Tindale|Tindale]]}}, 1923))&lt;br /&gt;
*** [[Indische Große Gottesanbeterin]] (&amp;#039;&amp;#039;Hierodula membranacea&amp;#039;&amp;#039; ({{Person|Burmeister}}, 1838))&lt;br /&gt;
*** &amp;#039;&amp;#039;[[Hierodula patellifera]]&amp;#039;&amp;#039; ({{Person|Audinet-Serville}}, 1839)&lt;br /&gt;
*** [[Europäische Gottesanbeterin]] (&amp;#039;&amp;#039;Mantis religiosa&amp;#039;&amp;#039; ({{Person|Linnaeus}}, 1758))&lt;br /&gt;
*** &amp;#039;&amp;#039;[[Parasphendale agrionina]]&amp;#039;&amp;#039; ({{Person|[[Carl Eduard Adolph Gerstäcker|Gerstaecker]]}}, 1869)&lt;br /&gt;
*** [[Marmorierte Madagaskar-Mantis]] (Polyspilota aeruginosa ({{Person|[[Johann August Ephraim Goeze|Goeze]]}} 1778))&lt;br /&gt;
*** [[Grüne Schildmantis]] (&amp;#039;&amp;#039;Rhombodera basalis&amp;#039;&amp;#039; {{Person|[[Wilhem de Haan|De Haan]]}}, 1842)&lt;br /&gt;
*** &amp;#039;&amp;#039;[[Sphodromantis baccettii]]&amp;#039;&amp;#039; {{Person|LaGreca &amp;amp; Lombardo}}, 1987&lt;br /&gt;
*** [[Afrikanische Gottesanbeterin]] (&amp;#039;&amp;#039;Sphodromantis gastrica&amp;#039;&amp;#039; ({{Person|[[Carl Stål|Stål]]}}, 1858))&lt;br /&gt;
*** [[Ghana-Gottesanbeterin]] (&amp;#039;&amp;#039;Sphodromantis lineola&amp;#039;&amp;#039; ({{Person|Burmeister}}, 1838))&lt;br /&gt;
*** [[Afrikanische Riesengottesanbeterin]] (&amp;#039;&amp;#039;Sphodromantis viridis&amp;#039;&amp;#039; ({{Person|[[Peter Forsskål|Forsskål]]}}, 1775))&lt;br /&gt;
*** [[Japanische Riesenmantis]] (&amp;#039;&amp;#039;Tenodera aridifolia&amp;#039;&amp;#039; ({{Person|Stoll}}, 1813))&lt;br /&gt;
*** [[Große Chinesen-Mantis]] (&amp;#039;&amp;#039;Tenodera sinensis&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Saussure}}, 1871)&lt;br /&gt;
** [[Mellierinae]] {{Person|Giglio-Tos}}, 1919&lt;br /&gt;
** [[Miomantinae]]&lt;br /&gt;
*** &amp;#039;&amp;#039;[[Geomantis larvoides]]&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Pantel}}, 1896&lt;br /&gt;
*** &amp;#039;&amp;#039;[[Miomantis binotata]]&amp;#039;&amp;#039; ({{Person|Giglio-Tos}}, 1911)&lt;br /&gt;
*** [[Ägyptische Gottesanbeterin]] (&amp;#039;&amp;#039;Miomantis paykullii&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Stål}}, 1871)&lt;br /&gt;
** [[Omomantinae]]&lt;br /&gt;
*** &amp;#039;&amp;#039;[[Omomantis zebrata]]&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Charpentier}}, 1843&lt;br /&gt;
** [[Orthoderinae]] {{Person|Saussure}}, 1869&lt;br /&gt;
** [[Oxyothespinae]] {{Person|Giglio-Tos}}, 1919&lt;br /&gt;
** [[Photinainae]] {{Person|Giglio-Tos}}, 1919&lt;br /&gt;
** [[Phyllotheliinae]]&lt;br /&gt;
** [[Schizocephalinae]] {{Person|Beier}}, 1964&lt;br /&gt;
** [[Stagmatopterinae]] {{Person|Giglio-Tos}}, 1919&lt;br /&gt;
** [[Stagmomantinae]] {{Person|Giglio-Tos}}, 1919&lt;br /&gt;
*** &amp;#039;&amp;#039;[[Stagmomantis carolina]]&amp;#039;&amp;#039; ({{Person|[[Roland Johansson|Johansson]]}}, 1763)&lt;br /&gt;
** [[Vatinae]] {{Person|Saussure}}, 1893&lt;br /&gt;
*** [[Kleine Astmantis]] (&amp;#039;&amp;#039;Popa spurca&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Stål}}, 1856)&lt;br /&gt;
* [[Mantoididae]] {{Person|Giglio-Tos}}, 1927&lt;br /&gt;
** Mantoidinae&lt;br /&gt;
* [[Metallyticidae]] {{Person|Chopard}}, 1949&lt;br /&gt;
** Metallyticinae&lt;br /&gt;
* [[Tarachodidae]] {{Person|Handlirsch}}, 1930&lt;br /&gt;
** [[Caliridinae]] {{Person|Giglio-Tos}}, 1919&lt;br /&gt;
** [[Tarachodinae]] {{Person|Handlirsch}}, 1930&lt;br /&gt;
* [[Thespidae]] {{Person|Giglio-Tos}}, 1919&lt;br /&gt;
** [[Haaniinae]] {{Person|Beier}}, 1964&lt;br /&gt;
** [[Hoplocoryphinae]] [[Alfred P. Kaltenbach|{{Person|Kaltenbach]]}}, 1996&lt;br /&gt;
** [[Miopteryginae]] [[William Forsell Kirby|{{Person|Kirby}}]], 1904&lt;br /&gt;
** [[Oligonicinae]] {{Person|Giglio-Tos}}, 1919&lt;br /&gt;
** [[Pseudomiopteriginae]] {{Person|Giglio-Tos}}, 1919&lt;br /&gt;
** [[Thespinae]] {{Person|Giglio-Tos}}, 1919&lt;br /&gt;
* [[Toxoderidae]] {{Person|Giglio-Tos}}, 1919&lt;br /&gt;
** Toxoderinae {{Person|Giglio-Tos}}, 1919&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kulturelle Bedeutung ==&lt;br /&gt;
* Das &amp;#039;&amp;#039;Praying Mantis Kung Fu&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;[[Tang Lang Quan|Tang Lang Chuan]]&amp;#039;&amp;#039; ist einer der Tierstile des [[Kung Fu]]. Es basiert auf den Bewegungen der Gottesanbeterin und wurde der Legende nach von dem [[Mönch]] Wang Lang in der Zeit zwischen der [[Ming-Dynastie]] (1368–1644) und der [[Qing-Dynastie]] (1644–1911) im [[Shaolin-Kloster]] in [[China]] entwickelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Es gibt eine [[Heavy Metal|Heavy-Metal]]-Band namens [[Praying Mantis]], die auch Fangschrecken auf ihren Plattencovern nutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Mantodea|Fangschrecken (Mantodea)}}&lt;br /&gt;
* [http://www.mantisonline.de/index.php?lan=de Website rund um die Haltung von Mantiden und Mantiden allgemein]&lt;br /&gt;
* [https://www.youtube.com/watch?v=drWLxPfnQZ4 Nahaufnahmen von Gottesanbeterinnen im Film]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Fauna&amp;quot;&amp;gt;[{{FaunaEuropaea|ID=c70e50d9-079c-4b49-80be-bad67e9b9057|WissName=Mantodea|Rang=Unterordnung|Linktext=nein}} Mantodea] in der {{Webarchiv|url=http://www.faunaeur.org/index.php |wayback=20170608073839 |text=Fauna Europaea |archiv-bot=2023-12-22 07:37:37 InternetArchiveBot }}, Stand 19. März 2015.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;frontlinethehindu&amp;quot;&amp;gt;Bericht über Fangschrecken auf frontline.thehindu.com ({{Webarchiv|url=https://frontline.thehindu.com/static/html/fl2817/stories/20110826281706800.htm |wayback=20190912083918 |text=Link |archiv-bot=2023-12-22 07:37:38 InternetArchiveBot }}).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;natgeo&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bericht über die Ultraschallwahrnehmung männlicher Fangschrecken auf National Geographic ([https://www.nationalgeographic.com/animals/2002/11/praying-mantis-hearing-bats-animals/ Link]).&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;bioone&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Beschreibung der Großen-Chinesen-Mantis auf BioOne COMPLETE ([https://bioone.org/journals/florida-entomologist/volume-102/issue-1/024.102.0124/A-Newly-Established-Non-Native-Praying-Mantis-Species-iLiturgusa-maya/10.1653/024.102.0124.full Link])&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;dailyparasite&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bericht über den Befall von Saitenwürmern bei Fangschrecken auf der Website von Parasite of the Day ([http://dailyparasite.blogspot.com/2015/09/chordodes-formosanus.html Link]).&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;defencemechanism&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Edmunds, Malcolm; Brunner, Dani: &amp;quot;Ethology of Defenses against Predators.&amp;quot; 1999 S. 282–293. ISBN 978-0-8018-6174-1.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;invasive&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Christian Jürgen Schwarz &amp;amp; Reinhard Ehrmann: &amp;#039;&amp;#039;Invasive Mantodea species in Europe.&amp;#039;&amp;#039; 2019. [https://www.researchgate.net/publication/330385090_Invasive_Mantodea_species_in_Europe Link].&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4253601-7}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fangschrecken| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wikipedia:Artikel mit Video]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;CamelBot</name></author>
	</entry>
</feed>