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	<title>Fang den Hut - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Fang_den_Hut&amp;diff=186006&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2025-45114-1: /* Offizielle Varianten */</title>
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		<updated>2025-08-27T06:48:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Offizielle Varianten&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Spiel&lt;br /&gt;
| Name=Fang den Hut&amp;lt;br/&amp;gt;Hütchenspiel&lt;br /&gt;
| Bild= Fang den Hut.jpg&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung=&lt;br /&gt;
| Bildgröße =&lt;br /&gt;
| Autor=C. A. Nitsche-Neves&lt;br /&gt;
| Grafik=[[Fritz Ehlotzky (Grafiker)|Fritz Ehlotzky]]&lt;br /&gt;
| Verlag=[[Ravensburger]]&lt;br /&gt;
| Erscheinungsjahr=1927&lt;br /&gt;
| Art=Würfelbrettspiel&lt;br /&gt;
| Mitspieler= 2 bis 6&lt;br /&gt;
| Dauer= 30–45 Minuten&lt;br /&gt;
| Alter= ab 6 Jahren&lt;br /&gt;
| Auszeichnungen=&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fang den Hut&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (in der Schweiz auch: &amp;#039;&amp;#039;Hütchenspiel&amp;#039;&amp;#039;, Englisch: &amp;#039;&amp;#039;Coppit&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Trap the Cap&amp;#039;&amp;#039;, Französisch: &amp;#039;&amp;#039;Chapeau...Chapeau!&amp;#039;&amp;#039; Italienisch: &amp;#039;&amp;#039;Caccia al Cappello&amp;#039;&amp;#039;) ist ein [[Brettspiel]] für zwei bis sechs, idealerweise vier Spieler, das weltweite Verbreitung erlangt hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Der [[Ravensburger|Otto Maier Verlag, Ravensburg]] veröffentlichte das Spiel 1927 in dessen Elo-Reihe mit der Seriennummer 334, welches für den Preis von 1,50 Reichsmark in der einfachen Version erhältlich war. Entwickelt wurde es vom deutschen Auswanderer C.&amp;amp;nbsp;A.&amp;amp;nbsp;Nitsche-Neves. Grafiker des bis heute kaum veränderten Spielbretts war [[Fritz Ehlotzky (Grafiker)|Fritz Ehlotzky]], der sich bei seinem modernen Design vom Stil des Bauhauses inspirieren ließ. &lt;br /&gt;
Die Produktion verlief die ersten Jahrzehnte überwiegend von Hand. So wurden die Hütchen aus Papier gefertigt, das um entsprechende Stäbe gewickelt wurde. Seit 1960 wurden Hütchen aus Plastik verwendet.&amp;lt;ref&amp;gt; Spieleanleitung &amp;quot;Fang den Hut!&amp;quot;, Versionsnummer 258.161, Otto Maier Ravensburger Verlag, 1980, S. 2.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ablauf ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Fang den Hut&amp;#039;&amp;#039; ist ein einfaches Würfel- und Laufspiel, das Elemente des traditionsreichen [[Indien|indischen]] Spiels &amp;#039;&amp;#039;[[Pachisi]]&amp;#039;&amp;#039; aufweist, sich jedoch auch in wesentlichen Punkten davon unterscheidet. So können sich die [[Spielstein|Spielfiguren]] frei bewegen, d.&amp;amp;nbsp;h. in jede beliebige Richtung auf dem kreuz- bzw. (für mehr als vier Spieler) sternförmigen [[Spielplan (Spiel)|Spielplan]], der wie ein Rad mit vier (bzw. sechs) dicken Speichen aussieht. Die größeren Freiheiten der Spieler bei der Wahl ihrer Züge haben möglicherweise zur internationalen Beliebtheit des Spieles beigetragen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Glonnegger&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Beginn erhält jeder Spieler (je nach Anzahl der Spielteilnehmer) vier bzw. sechs [[Spielstein|Spielfiguren]], die er auf seinem Ausgangsfeld, dem sogenannten „Versteck“ (manchmal auch „Haus“ oder „Nest“ genannt), aufstellt. Die Spielfiguren sind als hohl[[Kegel (Geometrie)|kegel]]&amp;lt;nowiki/&amp;gt;förmige Hütchen gestaltet, die sich übereinanderstapeln lassen; früher waren sie aus Pappe gefertigt, heute sind sie aus Kunststoff hergestellt. Es wird reihum gewürfelt und jeweils ein Hut entsprechend der Augenzahl in einer beliebigen Richtung gezogen. Der Hut eines Spielers, der auf einem Feld zu stehen kommt, auf dem bereits ein „fremder“ Hut steht, nimmt diesen durch Überstülpen gefangen (im Unterschied zum Pachisi, bei dem die fremde Figur geschlagen und auf ihr Ausgangsfeld zurückgesetzt wird). Die gefangene Beute sollte dann möglichst rasch ins eigene Ausgangsfeld gebracht werden. Unterwegs kann der Hutstapel eines Spielers noch beliebig viele weitere Hüte gefangen nehmen, aber auch selbst Opfer einer Gefangennahme werden, so dass bisweilen recht hohe Stapel entstehen können. Im eigenen Versteck angelangt, werden gegebenenfalls im Hutstapel befindliche eigene Hüte wieder frei und können erneut am Spiel teilnehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sieger ist, wer am Ende noch eigene Spielfiguren übrig hat oder – in einer Variante – derjenige, der die meisten Hütchen einfing.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Varianten ===&lt;br /&gt;
==== Offizielle Varianten ====&lt;br /&gt;
Der Hersteller Ravensburger gibt in seiner Spielanleitung einige Abwandlungen der Grundregel an:&lt;br /&gt;
* Das „Parteienspiel“ ist eine teilweise [[Kooperatives Spiel|kooperative Variante]] für eine gerade Zahl von Spielern, die sich jeweils paarweise zu Teams zusammenzuschließen.&lt;br /&gt;
* In einer Spezialform des Parteienspiels, dem „totalen Parteienspiel“, agiert ein Spielerpaar jeweils wie ein einziger Spieler, der zwei Farben vertritt, wobei sich die beiden Partner mit ihren Zügen abwechseln.&lt;br /&gt;
* Bei einer weiteren Spielform, dem „Turmrennen“, ist es nicht möglich, in sein Haus zurückzukehren. Sieger ist, wer am Ende als einziger noch nicht eingefangene Hüte übrig hat; gefangene Hüte zu befreien ist nicht möglich. Es bleibt am Ende eventuell nur ein hoher Turm aus allen Hüten übrig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Beim „Spiel um den goldenen Hut“, der als zusätzliche, zunächst passive Spielfigur von jedem Spieler gefangen und – nach Ablieferung im eigenen Versteck – zum Hütefangen benutzt werden kann, hat dessen jeweiliger Besitzer enorme Vorteile. Der goldene Hut genießt nämlich mehrere exklusive Sonderrechte. So kann er während des Zuges die Richtung ändern und so mehrere gegnerische Hüte auf einmal fangen oder auch gegnerische Figuren auf Sicherheitsfeldern (sogenannten „Ruhebänkchen“, wo das Hütefangen eigentlich nicht erlaubt, sondern friedliche Koexistenz der Hüte angesagt ist) einfangen. Allerdings kann auch der goldene Hut jederzeit von anderen Spielern auf die übliche Weise gefangen werden. Gewinner bei dieser Variante ist – je nach Vereinbarung – entweder der Spieler, der am Schluss den goldenen Hut besitzt oder der, der die meisten Gefangenen in Gewahrsam hat.&lt;br /&gt;
* In einer Neuausgabe von 2002 enthält das Spiel Zusatzkarten, die als eine Art Ereigniskarten den Spielverlauf beeinflussen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Inoffizielle Varianten ====&lt;br /&gt;
Neben den vom Hersteller angegebenen Varianten gibt es noch weitere:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* In einer Abänderung der Spielregel werden eigene Hüte in einem Stapel durch das Gefangennehmen sofort wieder frei und landen umgehend im Haus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Eine Möglichkeit, das Spiel um den goldenen Hut schnell ablaufen zu lassen, ist die Regel, dass der Spieler, der den goldenen Hut in sein Versteck bringt, sofort gewonnen hat. Als Fangwerkzeug spielt der goldene Hut hierbei somit keine Rolle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mögliche Vorläufer ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Rutenfest 2011 Festzug Ravensburger Spiele Fang den Hut.jpg|mini|hochkant|Eine Festzugs-Gruppe beim [[Rutenfest Ravensburg]] erinnert an den Welterfolg des Spiels „Fang den Hut“ (Foto: 2011).]]&lt;br /&gt;
Der deutsche Auswanderer C. A. N. Neves brachte das Spiel aus Südamerika mit. Es ist nicht bekannt, ob er damit eventuell einem [[Indianer|indianischen]] Vorbild aus [[Zentralamerika]] folgte. Immerhin wies das auf [[Maya-Zivilisation|Maya]]-Traditionen beruhende Indianerspiel &amp;#039;&amp;#039;Partolli&amp;#039;&amp;#039; ebenfalls eine kreuzumspannende Kreisbahn auf dem Spielbrett auf. Auffällig ist ferner eine gewisse Regelverwandtschaft mit dem traditionsreichen indischen Nationalspiel &amp;#039;&amp;#039;Pachisi&amp;#039;&amp;#039;, das in seiner einfachen Variante als &amp;#039;&amp;#039;[[Mensch ärgere Dich nicht|Mensch-ärgere-dich-nicht]]&amp;#039;&amp;#039; seit 1914 sehr erfolgreich auf dem deutschen Markt war und Neves bekannt gewesen sein dürfte. Es liegt also nahe, dass Neves hiervon zumindest Inspirationen bekam. Von den beiden genannten Spielen unterscheidet sich &amp;#039;&amp;#039;Fang den Hut&amp;#039;&amp;#039; allerdings grundlegend durch zwei neue Ideen: Zum einen ziehen die Figuren nicht zielgerichtet auf ein bestimmtes Feld zu, und zum anderen werden die gegnerischen Figuren nicht geschlagen, sondern gefangen genommen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Glonnegger&amp;quot;&amp;gt;„Fang den Hut!.“ In: [[Erwin Glonnegger]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Spiele-Buch. Brett- und Legespiele aus aller Welt - Herkunft, Regeln und Geschichte.&amp;#039;&amp;#039; Neuauflage Drei Magier Verlag, Uehlfeld 1999; S. 23–24. ISBN 3-9806792-0-9.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.brandora.de/Brand/BrandDetails?BrandID=871 |titel=Fang den Hut |werk=Brandora |abruf=2022-04-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Übrigens weist auch das [[Korea|koreanische]] Nationalspiel &amp;#039;&amp;#039;Nyout&amp;#039;&amp;#039; einen ähnlichen Spielplan und auffällige Regelverwandtschaften mit den vorgenannten Spielen auf.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
[[Datei:U 995 Maling.jpg|mini|[[Maling]] am Turm von &amp;#039;&amp;#039;U 995&amp;#039;&amp;#039;: „Fang den Hut“, bunt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Das deutsche U-Boot &amp;#039;&amp;#039;[[U 995]]&amp;#039;&amp;#039;, dessen Turm ursprünglich mit den [[Olympische Ringe|olympischen Ringen]] bemalt war, bekam später als Turmsymbol zwei dem Spielcover entlehnte Figuren – eine ironische Anspielung auf die mörderisch gewordenen Jagdgesetze des U-Boot-Krieges.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.kbismarck.com/u-boot/usymbole.htm |titel=U-Boot - Die Symbole der Deutschen WK-II U-Boote |abruf=2022-04-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt; In der Folge wurde die Turmbemalung zum inoffiziellen Synonym für das ganze Boot, welches nunmehr als &amp;#039;&amp;#039;U-Fang den Hut&amp;#039;&amp;#039; bekannt war.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.2tnews.de/u-995/ |titel=U 995 |werk=2T-News |datum=2020-01-06 |sprache=de-DE |abruf=2022-04-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Heute trägt U 995 das [[Maling]] auf bunt lackierten, dem Turm vorgesetzten Blechteilen.&lt;br /&gt;
* Der Film &amp;#039;&amp;#039;[[Ballermann 6 (Film)|Ballermann 6]]&amp;#039;&amp;#039; hat 1997 &amp;#039;&amp;#039;Fang den Hut&amp;#039;&amp;#039; wieder populär gemacht.&lt;br /&gt;
* Auf der letzten Seite der Spielanleitungen mehrerer Auflagen wurde bis in die 1980er ein mehrzeiliges Gedicht des Spiels abgedruckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Belege ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Erwin Glonnegger]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Spiele-Buch. Brett- und Legespiele aus aller Welt. Herkunft, Regeln und Geschichte.&amp;#039;&amp;#039; Neue, ergänzte und erweiterte Auflage. Drei-Magier-Verlag, Uehlfeld 1999, ISBN 3-9806792-0-9.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.ravensburger.de/spielanleitungen//ecm/Spielanleitungen/Fang_Den_Hut.pdf Original-Spielregel]&lt;br /&gt;
* {{Luding|spielID=72|name=Fang den Hut}}&lt;br /&gt;
* {{BoardGameGeek|spielID=1730|name=Fang den Hut}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Spiel 1920er]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Brettspiel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pachisi-Variante]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Würfelspiel]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>~2025-45114-1</name></author>
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