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	<title>Family Mainstreaming - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-27T06:15:27Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Family_Mainstreaming&amp;diff=1875234&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;AetherBloom: Das klingt interessant, ist aber unverständlich. Leider kann ich es nicht fixen, da kein Beleg vorhanden ist, wo man das nachlesen könnte.</title>
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		<updated>2025-11-28T08:36:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Das klingt interessant, ist aber unverständlich. Leider kann ich es nicht fixen, da kein Beleg vorhanden ist, wo man das nachlesen könnte.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Der Begriff &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Family Mainstreaming&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; („Integration einer auf Familienangelegenheiten ausgerichteten Perspektive“, „durchgängige Familienorientierung“) bezeichnet den Versuch, die Berücksichtigung der [[Bedürfnis]]se von Familien auf allen gesellschaftlichen Ebenen, insbesondere in der Arbeit von Politik und Verwaltung, stärker in den Mittelpunkt zu rücken.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=http://www.genderkompetenz.info/genderkompetenz-2003-2010/gendermainstreaming/Strategie/Familienpolitik/familymainstreaming.html |titel=Family Mainstreaming — GenderKompetenzZentrum |titelerg= |werk=genderkompetenz.info |hrsg= |datum= |seiten= |offline= |archiv-url= |archiv-datum= |zugriff=2019-11-14 |format= |sprache= |kommentar= |zitat=}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Worterklärung und Übersetzung ==&lt;br /&gt;
Der englische Ausdruck „family“ bedeutet Familie; „mainstreaming“ ({{EnS|mainstream|de=Hauptströmung}}, {{EnS|mainstreaming|de=zum Hauptstrom machen; in den Hauptstrom bringen}}) bedeutet, dass eine bestimmte inhaltliche Vorgabe, die bisher nicht das Handeln bestimmt hat, nun zum zentralen Bestandteil bei allen Entscheidungen und Prozessen gemacht wird. Mainstreaming soll nicht zuletzt einem bestimmten Thema zu Dominanz und Akzeptanz im kollektiven Denken verhelfen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So lässt sich aus &amp;#039;&amp;#039;family mainstreaming&amp;#039;&amp;#039; die deutsche Übersetzung „Integration einer auf Familienangelegenheiten ausgerichteten Perspektive“ oder „durchgängige Familienorientierung“ oder „Durchsetzung von Familieninteressen“ herleiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ansätze ==&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;Department of Economic and Social Affairs&amp;#039;&amp;#039; der [[Vereinte Nationen|Vereinten Nationen]] fasst unter dem Begriff folgende Prozesse:&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Folgenabschätzung von Programmen, Gesetzen u.&amp;amp;nbsp;a. hinsichtlich der Auswirkungen auf Familie&lt;br /&gt;
* Integration einer auf Familienangelegenheiten ausgerichteten Perspektive in alle Politikbereiche&lt;br /&gt;
* Bestärkung familienzentrierter Politikmaßnahmen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die UN betont dabei, das sowohl die Familie als Ganzes in den Blick genommen werden soll, aber auch die Auswirkungen auf individuelle Mitglieder berücksichtigt werden müssen. Zentral für den Anspruch der UN ist es, die ‚Funktionen von Familie‘ im Sinne von Betreuung und Fürsorge ({{EnS|caring}}), Unterstützung und Rückhalt ({{EnS|support}}) sowie Zugehörigkeit ({{EnS|affiliation}}) zu stärken.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Entschließung des Europäischen Parlaments zur Vereinbarkeit von Berufs-, Familien- und Privatleben (2003/2129(INI)) heißt es, das Europäische Parlament&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=ermuntert die Mitgliedstaaten und die Beitrittsländer, eine Analyse der Auswirkungen ihrer Familienpolitik (»family mainstreaming«) durchzuführen; fordert sie gleichzeitig auf, »gender mainstreaming« und »family mainstreaming« zu trennen; fordert die Kommission ferner auf, im Rahmen ihrer Mitteilung über Folgenabschätzung (KOM(2002) 276), die unterschiedlichen Dimensionen und Definitionen von Familie zu berücksichtigen, um die sozialen Auswirkungen der vorgeschlagenen Maßnahmen festzustellen&lt;br /&gt;
 |Autor=&lt;br /&gt;
 |Quelle=&lt;br /&gt;
 |ref=&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.europarl.europa.eu/sides/getDoc.do?pubRef=-//EP//TEXT+TA+P5-TA-2004-0152+0+DOC+XML+V0//DE|titel=Angenommene Texte - Dienstag, 9. März 2004 - Vereinbarkeit von Beruf, Familie und Privatleben - P5_TA(2004)0152|titelerg=|autor=|hrsg=|werk=europarl.europa.eu|seiten=|datum=|archiv-url=|archiv-datum=|zugriff=2019-11-14|sprache=|format=|kommentar=|zitat=|offline=}}&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das deutsche [[Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend]] wies 2007 auf &amp;#039;&amp;#039;family mainstreaming&amp;#039;&amp;#039; im Sinne einer Berücksichtigung der Bedürfnisse von Familien in der Arbeit der zuständigen EU-Ausschüsse und Expertengruppen hin.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://www.bmfsfj.de/bmfsfj/aktuelles/alle-meldungen/europaeische-allianz-fuer-familien-nimmt-gestalt-an/74080?view=DEFAULT |titel=BMFSFJ - Europäische Allianz für Familien nimmt Gestalt an |titelerg= |werk=bmfsfj.de |hrsg= |datum=2007-05-30 |seiten= |offline= |archiv-url= |archiv-datum= |zugriff=2019-11-14 |format= |sprache= |kommentar= |zitat=}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Interpretationen ==&lt;br /&gt;
Das Konzept des &amp;#039;&amp;#039;family mainstreaming&amp;#039;&amp;#039; kann so interpretiert werden, dass es um eine Ausrichtung aller gesetzlichen Maßnahmen auf [[Kinderfreundlichkeit|Kinder-]] und Familienfreundlichkeit geht, genauer um eine Abschätzung der Folgen von Politik aller Bereiche – einschließlich der [[Familienpolitik]] – auf verschiedene [[Familienformen]], auf Familienbeziehungen (also insbesondere die [[Paarbeziehung]], [[Eltern-Kind-Beziehung]]en, Geschwisterbeziehungen) und auf die [[Lebensqualität]] der Familienmitglieder.&amp;lt;!--Beleg fehlt--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ziele des &amp;#039;&amp;#039;family mainstreaming&amp;#039;&amp;#039; sind nach Darstellung des &amp;#039;&amp;#039;GenderKompetenzZentrums&amp;#039;&amp;#039; ähnlich wie bei dem [[Gender-Mainstreaming]] eine echte Wahlfreiheit hinsichtlich der [[Vereinbarkeit von Familie und Beruf]], gleiche [[Partizipation|Teilhabe]] und keine [[Diskriminierung]];&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; das Gender-Mainstreaming ziele darüber hinausgehend auf eine Gleichstellung von Frauen und von Männern in allen Bereichen und auf allen Ebenen.&amp;lt;!--Zitat: &amp;quot;Gender Mainstreaming geht [...] aber auch über &amp;#039;Family Mainstreaming&amp;#039; hinaus, denn GM verfolgt die Gleichstellung von Frauen und von Männern in allen Bereichen und auf allen Ebenen, begrenzt sich somit also nicht auf Familienpolitik.--&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Angesichts einer zunehmenden [[Kinderlosigkeit]] ist es nach Auffassung von [[Jürgen Borchert (Jurist)|Jürgen Borchert]] erforderlich, den gesellschaftlichen Blickwinkel im Sinne eines &amp;#039;&amp;#039;family mainstreaming&amp;#039;&amp;#039; zu verändern und „die Situationen von den Menschen, welche die Verantwortung für Kinder auf sich nehmen, und den Menschen, die dies nicht tun“, zu vergleichen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Jürgen Borchert |url=https://www.europarl.europa.eu/hearings/20060125/femm/borchert_de.pdf |titel=Vereinbarkeit von Erwerb, Familie und Privatleben Vom „gender mainstreaming“ zum „family mainstreaming“? |titelerg=Öffentliche Anhörung, Brüssel |werk=europarl.europa.eu |hrsg= |datum=2005-01-25 |seiten= |offline= |archiv-url= |archiv-datum= |zugriff=2019-11-14 |format=PDF; 100 kB |sprache= |kommentar= |zitat=}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Konzept des &amp;#039;&amp;#039;family mainstreaming&amp;#039;&amp;#039; kann somit auch so interpretiert werden, dass es darum geht zu verhindern, dass Menschen &amp;#039;&amp;#039;deshalb&amp;#039;&amp;#039; (von wem und durch welche Verhältnisse auch immer) [[Diskriminierung|benachteiligt]] werden, &amp;#039;&amp;#039;weil&amp;#039;&amp;#039; sie für ein minderjähriges Kind oder minderjährige Kinder oder [[Pflegebedürftigkeit|pflegebedürftige]] Angehörige die Verantwortung tragen.&amp;lt;!--Beleg fehlt--&amp;gt;In diesem Zusammenhang ist zu erwähnen, dass im Gegensatz zu anderen Formen der Diskriminierung die Benachteiligung von Familien nicht ausdrücklich durch das [[Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz|Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz]] verboten ist. Eine Ungleichbehandlung aufgrund von Fürsorgepflichten wird im englischen unter den Begriff &amp;#039;&amp;#039;caregiver discrimination&amp;#039;&amp;#039; oder auch die Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;family responsibilities discrimination&amp;#039;&amp;#039; gefasst. Die [[Internationale Arbeitsorganisation]] formulierte 1981 in ihrer &amp;#039;&amp;#039;Workers with Family Responsibilities Convention&amp;#039;&amp;#039; die Verpflichtung für alle die Konvention unterschreibenden Mitglieder, zu verhindern, dass Menschen aufgrund ihrer Verantwortung für Familienmitglieder am Arbeitsplatz [[Diskriminierung|benachteiligt]] werden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=http://www.ilo.org/ilolex/cgi-lex/convde.pl?C156|titel=C156 Workers with Family Responsibilities Convention, 1981|werk=ilo.org |abruf=2025-05-13 |sprache=en|offline= |archiv-url=https://web.archive.org/web/20091225112751/http://www.ilo.org/ilolex/cgi-lex/convde.pl?C156|archiv-datum=2009-12-25 }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Konzept des &amp;#039;&amp;#039;family mainstreaming&amp;#039;&amp;#039; ist insofern allgemeiner, als dass es nicht auf den Arbeitsplatz beschränkt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine mögliche Umsetzung eines &amp;#039;&amp;#039;family mainstreaming&amp;#039;&amp;#039; kann durch Formen von [[Affirmative Action]] geschehen. Dabei könnte beispielsweise die Vergabe öffentlicher Aufträge vom Familienbewusstsein der potenziellen Auftragnehmer abhängig gemacht werden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Irene Gerlach |Titel=Einleitung |Hrsg=Alexander Dilger, Irene Gerlach, Helmut Schneider |Sammelwerk=Betriebliche Familienpolitik. Potenziale und Instrumente aus multidisziplinärer Sicht |Band= |Nummer= |Auflage= |Verlag=Forschungszentrum Familienbewusste Personalpolitik |Ort=Münster |Datum=2007 |ISBN= |Seiten=21}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Begriff des &amp;#039;&amp;#039;family mainstreaming&amp;#039;&amp;#039; an sich lässt offen, welche Formen von Familie dabei zu berücksichtigen seien und welche Priorität diesem Konzept im Vergleich zu anderen politischen Zielen und Leitbildern zukommen solle. Als „Familie“ gilt nach zeitgenössischer Auffassung jede Konstellation, in der mindestens eine in der Regel [[Erwachsener|erwachsene]] Person für mindestens einen [[Minderjähriger|Minderjährigen]] die Verantwortung trägt, in Deutschland zumeist als [[Erziehungsberechtigter (Deutschland)|Erziehungsberechtigter]]. In diesem Sinne ist in den Programmen aller im [[Deutscher Bundestag|Deutschen Bundestag]] vertretenen Parteien sinngemäß der Satz zu finden: „Familie ist da, wo Kinder sind.“&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Rainer Kellers |url=http://www.wdr.de/themen/panorama/gesellschaft/familie/politik/index.jhtml |titel=Familie ist da, wo Kinder sind - wdr.de - Familie |titelerg=Leitbilder, Idealvorstellungen und Ideologie |werk=wdr.de |hrsg= |datum=2006-05-09 |seiten= |offline= |archiv-url=https://web.archive.org/web/20060909210515/http://www.wdr.de/themen/panorama/gesellschaft/familie/politik/index.jhtml |archiv-datum=2006-09-09 |zugriff=2019-11-14 |format= |sprache= |kommentar= |zitat=}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vereinzelt wird das Konzept des &amp;#039;&amp;#039;family mainstreaming&amp;#039;&amp;#039; auch als eine Stärkung der Position heterosexueller [[Ehepaar]]e oder auch als ein Argument für eine Einschränkung von Abtreibungen aufgefasst.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=http://www.ief.at/content/site/aktuelles/article/16.html |titel=Forderungen des Österreichischen Familiennetzwerks |titelerg= |werk=www.ief.at |hrsg= |datum=2008-10-14 |seiten= |offline= |archiv-url=https://web.archive.org/web/20160304081153/http://www.ief.at/content/site/aktuelles/article/16.html |archiv-datum=2016-03-04 |zugriff=2019-11-14 |format= |sprache= |kommentar= |zitat=}}&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Kinderfreundlichkeit]]&lt;br /&gt;
* [[Vereinbarkeit von Familie und Beruf]]&lt;br /&gt;
* [[Gender-Mainstreaming]]&lt;br /&gt;
* [[Familie#Pluralisierung der Lebensformen (ab dem späten 20. Jahrhundert)|Pluralisierung der Lebensformen (ab dem späten 20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Anti-Diskriminierung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Elternschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Familienpolitik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kindheit und Gesellschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sozialisation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wertvorstellung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;AetherBloom</name></author>
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