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	<title>Familientelefonanlage - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Familientelefonanlage&amp;diff=1992515&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Frank63: Schreiweise</title>
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		<updated>2025-05-09T11:22:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Schreiweise&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Familientelefonanlage&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;FTA&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, zuerst als &amp;#039;&amp;#039;Familientelefon&amp;#039;&amp;#039; vermarktet&amp;lt;ref name=&amp;quot;UBlatt282&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Die Heimtelefonanlage&amp;#039;&amp;#039;: Unterrichtsblätter der Deutschen Bundespost Ausgabe B Fernmeldewesen, 2/1982, S. 55&amp;lt;/ref&amp;gt;, postintern als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Heimtelefonanlage&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet) war eine [[Telekommunikation]]slösung, die in den 1980er Jahren von der [[Deutsche Bundespost|Deutschen Bundespost]] für Privathaushalte angeboten wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.fernsprecher.com/index.php?option=com_content&amp;amp;view=article&amp;amp;id=3&amp;amp;Itemid=56 |wayback=20140914182506 |text=Erwähnung der Familientelefonanlage}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Technisch betrachtet war es eine Serie kleiner [[Telefonanlage]]n für bis zu fünf [[Nebenstelle (Telefonanlage)|Nebenstellen]] und maximal zwei [[Teilnehmeranschlussleitung|Amtsleitungen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hintergrund ==&lt;br /&gt;
Datendienste wie [[Internet]] waren zu dieser Zeit noch nicht bedeutsam. Die Familientelefonanlage sollte einerseits interne Gespräche ermöglichen, andererseits den Doppelanschluss (zwei Amtsleitungen) für größere Personengruppen nutzbar machen. Die damals angebotenen Lösungen mit „Nebenapparaten“ waren gegenüber heutigen Systemen (wie [[Integrated Services Digital Network|ISDN]]-Telefonanlagen oder [[Digital Subscriber Line|DSL]]-[[Router]]) vergleichsweise unflexibel. Zielgruppe waren daher größere Haushalte (bezogen auf die Personenanzahl oder auch die Größe der Wohnung) sowie Kleingewerbe mit bis zu fünf Nebenstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aufbau und Typen ==&lt;br /&gt;
Die Familientelefonanlage bestand aus einer elektronischen Zentraleinheit, ungefähr von der Größe eines dicken Buches, die Zugang zum Telefonanschluss sowie einen 220-V-Netzanschluss benötigte. Es gab immer eine „Hauptstelle“ (auch als „Abfragestelle“ bezeichnet) und bis zu vier weitere „Nebenstellen“. Alle Telefone wurden jeweils [[a/b-Schnittstelle|analog über zwei Adern]] angebunden. Somit konnten, im Gegensatz zu den bis dahin üblichen Telefonanlagen, gewöhnliche Telefone ohne [[Rückfragetaste#Erdtaste|Erdtaste]] als Haupt- und Nebenstellenapparate verwendet werden. Die Familientelefonanlagen wurden in „Regelausstattung“ ausgeliefert, erweiterte [[Vermittlungstechnische Leistungsmerkmale (Nebenstellen)|Leistungsmerkmale]] der „Ergänzungsausstattung“, welche von anderen (teureren) Telefonanlagen angeboten wurden, waren nicht vorgesehen. Außerdem war die mögliche Anschlusslänge der Nebenstellenleitungen auf eine Kabellänge von ca. 170&amp;amp;nbsp;m bei einem Aderndurchmesser von 0,6&amp;amp;nbsp;mm beschränkt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;UBlatt282&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Bezeichnung !! Typ !! Abmessungen&amp;lt;br&amp;gt;B × H × T in cm !! Hersteller !! Amtsleitungen !! Hauptstellen !! Nebenstellen !! weiteres&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| HTA 1/4 || 121(A)&amp;lt;ref name=&amp;quot;UBlatt282&amp;quot; /&amp;gt; || 16,4 × 22,6 × 8,1 || Entwicklungsgruppe Nord: &amp;lt;br&amp;gt;[[BOSSE TELEFONBAU GmbH|BOSSE TELEFONBAU]], [[Funkwerk AG|elmeg]], [[Hagenuk]] || style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;|1 || style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;|1 || style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;|4 || Anschlussmöglichkeit für [[Tür-Freisprecheinrichtung]] und [[Wecker (Telefonklingel)|externen Wecker]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| HTA 1/4 || 122&amp;lt;ref name=&amp;quot;UBlatt282&amp;quot; /&amp;gt; || 20,5 × 21,8 × 6,4 ||Entwicklungsgruppe Süd: &amp;lt;br&amp;gt;[[Siemens]], [[Friedrich Merk Telefonbau AG|Merk]], [[Lucent Technologies|TeKaDe]] || colspan=&amp;quot;4&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| wie Typ 121&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| HTA 1/4 || 123&amp;lt;ref name=&amp;quot;UBlatt282&amp;quot; /&amp;gt; || 18 × 24 × 10 || [[Alcatel SEL|SEL]] || colspan=&amp;quot;4&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| wie Typ 121&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| HTA 1/4 || 124&amp;lt;ref name=&amp;quot;EHandB&amp;quot;&amp;gt;Deutsche Bundespost TELEKOM: &amp;#039;&amp;#039;Handbuch für Entstörer&amp;#039;&amp;#039;, 03/1993&amp;lt;/ref&amp;gt; || || || colspan=&amp;quot;4&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| wie Typ 121&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| HTA 1/4 || 125&amp;lt;ref name=&amp;quot;EHandB&amp;quot; /&amp;gt; || 18 × 25 × 12 || SEL || colspan=&amp;quot;4&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| wie Typ 121&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| HTA 1/4 || 126&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Familientelefon von der Post - Heimtelefonanlage HTA - Typ 126&amp;#039;&amp;#039;: Arbeitsgemeinschaft Heimtelefonanlage HTA: BOSSE TELEFONBAU &amp;amp; elmeg &amp;amp; Hagenuk, August 1982&amp;lt;/ref&amp;gt; || 16,4 × 22,6 × 8,1 || Entwicklungsgruppe Nord: &amp;lt;br&amp;gt;BOSSE TELEFONBAU, elmeg, Hagenuk || colspan=&amp;quot;4&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| wie Typ 121&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| FTA 2/4 || 131&amp;lt;ref name=&amp;quot;Service284&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Familientelefonanlage 2/4&amp;#039;&amp;#039;: Servicehandbuch der Deutschen Bundespost für Typ 133, 2/1984&amp;lt;/ref&amp;gt; || || || style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;|1 oder 2 || style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;|1 || style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;|4 || Anschlussmöglichkeit für Tür-Freisprecheinrichtung und [[Wecker (Telefonklingel)|externen Wecker]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| FTA 2/4 || 133&amp;lt;ref name=&amp;quot;Service284&amp;quot; /&amp;gt;|| 18 × 24 × 12 || || colspan=&amp;quot;4&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| wie Typ 131&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| FTA 2/4 || 137&amp;lt;ref name=&amp;quot;Service284&amp;quot; /&amp;gt;|| 20 × 21 × 8,5 || || colspan=&amp;quot;4&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| wie Typ 131&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery caption=&amp;quot;Heimtelefonanlage Typ 121&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
 HTA121_Frontansicht.JPG|Frontansicht&lt;br /&gt;
 HTA121_Seitenansicht.JPG|Seitenansicht mit Typenschild&lt;br /&gt;
 HTA121_Rueckansicht.JPG|Rückseite mit Anschlussleiste&lt;br /&gt;
 HTA121_Platine.JPG|Anlagenplatine&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery caption=&amp;quot;Familientelefonanlage Typ 137&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
 FTA137_Frontansicht.JPG|Frontansicht&lt;br /&gt;
 FTA137_Seitenansicht.JPG|Seitenansicht mit Typenschild&lt;br /&gt;
 FTA137_Platine.jpg|Anlagenplatine&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leistungsmerkmale ==&lt;br /&gt;
* Anschlussmöglichkeit für bis zu fünf Nebenstellen&lt;br /&gt;
* 1 oder 2 Amtsleitungen (von der Bundespost als Doppelanschluss vermarktet)&lt;br /&gt;
* Interne Gespräche&lt;br /&gt;
* [[Vermittlungstechnische Leistungsmerkmale (öffentliche Netze)#Makeln|Makeln]] zwischen internen und externen Gesprächen&lt;br /&gt;
* Annahme von externen Anrufen an beliebigen Nebenstellen&lt;br /&gt;
* Weitergabe von Anrufen an andere Nebenstellen&lt;br /&gt;
* Anschluss einer Türfreisprechanlage inklusive Türöffnen von jeder Nebenstelle&lt;br /&gt;
* Nutzung einer einzelnen Nebenstelle auch bei Stromausfall&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kosten ==&lt;br /&gt;
Kostenaufstellung für die Einrichtung und die Miete einer Familientelefonanlage Stand Juni 1981:&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;10000 Familien-Telefone im Netz der Deutschen Bundespost&amp;#039;&amp;#039;: Unterrichtsblätter der Deutschen Bundespost Ausgabe B Fernmeldewesen, 8/1981, S. 295&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Der Anschluss einer posteigenen (gemieteten) Familientelefonanlage kostete einmalig 80 [[Deutsche Mark|DM]].&lt;br /&gt;
* Der Anschluss der Sprechstellen kostete je Sprechstelle einmalig 40 DM.&lt;br /&gt;
* Die laufende Gebühr für die FTA inkl. zwei Sprechstellen betrug 25 DM monatlich oder einmalig 1070 DM, dann betrug die monatliche Gebühr 4 DM.&lt;br /&gt;
* Für die dritte bis fünfte Sprechstelle betrug die monatliche Gebühr je 1,90 DM.&lt;br /&gt;
* Die Tür-Freisprechanlage kostete monatlich 10 DM oder einmalig 560 DM.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaftliches Scheitern ==&lt;br /&gt;
Trotz der für die damalige Zeit umfangreichen [[Vermittlungstechnische Leistungsmerkmale (Nebenstellen)|Leistungsmerkmale]] konnte sich die Familientelefonanlage nicht durchsetzen und wurde nach 1990 wieder aus dem Angebot genommen. Hauptgrund dafür dürfte der Preis gewesen sein: Die Hardware einer voll ausgebauten Familientelefonanlage hatte damals einen Marktpreis zwischen 1000 und 1500&amp;amp;nbsp;DM (je nach verwendeten Endgeräten). Durch das [[Endgerätemonopol]] der Bundespost mussten diese jedoch komplett von dieser gemietet werden; je nach Endgeräten war hier rasch eine Monatsmiete von 100&amp;amp;nbsp;DM erreicht (das billigste Telefon mit Wählscheibe kostete 2,30&amp;amp;nbsp;DM pro Monat, das schnurlose Telefon der Serie Sinus kostete 120&amp;amp;nbsp;DM). Dazu kamen die Kosten für die Zentraleinheit, den eigentlichen Anschluss und Gesprächsgebühren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Unterrichtsblätter der Deutschen Bundespost]] – Fernmeldewesen – Ausgabe B&lt;br /&gt;
** Jahrgang 36/1983 Nr. 3: Heinz-Wilhelm Arend, FAm (B 1107.03.83 Mü) FA Kassel: &amp;#039;&amp;#039;Der Anmeldedienst für Fernmeldeeinrichtungen bei der DBP&amp;#039;&amp;#039;; Seite 79–99&lt;br /&gt;
** Jahrgang 37/1984, Nr. 10: Gottfried Zilz, PR (B 1203.10.84 G) BPM Bonn: &amp;#039;&amp;#039;Neuordnung des Sprechapparateangebotes nach der 25. ÄndVFO&amp;#039;&amp;#039;; (1.3.6 Vorausgebühr für Sprechapparate bei Familientelefonanlagen und bei Nebenstellenanlagen); S. 334; Seite 331–339&lt;br /&gt;
** Jahrgang 38/1985, Nr. 6: Seite: 252, 256 und 257&lt;br /&gt;
** Jahrgang 40/1987&lt;br /&gt;
*** Nr. 3: &amp;#039;&amp;#039;MultiTel – Das multifunktionale Telefon der DBP – Telefonieren und Bildschirmtext gleichzeitig&amp;#039;&amp;#039;; Pressemitteilung, 3. Februar 1987; Seite 113&lt;br /&gt;
*** Nr. 9: &amp;#039;&amp;#039;MultiTel, das multifunktionale Telefon, jetzt mit Farbbildschirm&amp;#039;&amp;#039;; Pressemitteilung, 30. Juni 1987, Seite 354&lt;br /&gt;
** Jahrgang 41/1988, Nr. 2: &amp;#039;&amp;#039;Telekommunikationsordnung tritt am 1. Januar in Kraft&amp;#039;&amp;#039;; Pressemitteilung, 28. Dezember 1987, Seite 97&lt;br /&gt;
* Dietrich Reinmund: &amp;#039;&amp;#039;Neues Familientelefon für zwei Amtsleitungen&amp;#039;&amp;#039; in: [[Telekom praxis|fernmelde-praxis]], Nr. 10, 25. Mai 1984, S. 395–404&lt;br /&gt;
* Hermann Bauer: &amp;#039;&amp;#039;Die Heimtelefonanlage&amp;#039;&amp;#039; in: rfe – Der junge Radio-, Fernseh- und Industrie-Elektroniker, Teil 1: 9/1983, S. 421, Teil 2: 10/1983, S. 475, Teil 3: 11/1983, S. 523&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Telefonanlage]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historisches Kommunikationsgerät]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutsche Bundespost Telekom]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Frank63</name></author>
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