<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Famen_Si</id>
	<title>Famen Si - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Famen_Si"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Famen_Si&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-08T00:12:15Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Famen_Si&amp;diff=1119736&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Famen_Si&amp;diff=1119736&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-11-27T16:43:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Famensi.jpg|miniatur|Famen-Kloster (&amp;#039;&amp;#039;Famen Si&amp;#039;&amp;#039;)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:FamensiTa.jpg|miniatur|Famen-Si-Pagode (&amp;#039;&amp;#039;Famen Si ta&amp;#039;&amp;#039;)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Famen Si&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{zh|v=法门寺|p=Fǎmén Sì}}) ist die chinesische Bezeichnung für das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Famen-Kloster&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, eines der berühmtesten alten [[Buddhismus|buddhistischen]] Klöster [[Volksrepublik China|Chinas]] in der [[Großgemeinde (China)|Großgemeinde]] [[Famen]] im Norden des zu der [[Bezirksfreie Stadt|bezirksfreien Stadt]] [[Baoji]] gehörenden Kreises [[Fufeng]] im Westen der [[Administrative Gliederung der Volksrepublik China|Provinz]] [[Shaanxi]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Chinesische Sprachen|chinesische]] Begriff &amp;#039;&amp;#039;fǎmén&amp;#039;&amp;#039; ({{zh|v=法门|t=法門|kurz=1}}) im Namen des Klosters steht für das &amp;quot;[[Bodhi|Tor zur Erleuchtung]]&amp;quot; bzw. &amp;quot;[[Dharma#Dharma im Buddhismus|Tor des Dharma]]&amp;quot; des Buddhismus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Legendäre Vergangenheit ==&lt;br /&gt;
Die Geschichte der Tempelanlage geht weit zurück. Über den Ursprung des Tempels gibt es zahlreiche Legenden. Eine besagt, der indische Kaiser [[Ashoka]] (304–232 v. Chr.), der im dreiundvierzigsten Jahr des [[Nan (Zhou-König)|Nanwang]] der [[Östliche Zhou-Dynastie|Östlichen Zhou-Dynastie]] (770–256 v. Chr.) regierte, habe die erste Pagode an diesem Ort erbauen lassen. Eine andere Legende behauptet, der Famen Si gehe auf einen Tempel zurück, der in der Zeit der [[Östliche Han-Dynastie|Östlichen Han-Dynastie]] (25–220 n. Chr.) von den Kaisern [[Han Huandi|Huan Di]] und [[Han Lingdi|Ling Di]] errichtet worden sei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Der früheste historische Nachweis für die Existenz des Tempels ist eine Erwähnung im Jahre 494 n. Chr., während der [[Nördliche Wei-Dynastie|Nördlichen Wei-Dynastie]] (385–535). Bis zu seiner völligen Zerstörung in einer anti-buddhistischen Bewegung unter Kaiser Wu Di (reg. 561–578) während der [[Nördliche Zhou-Dynastie|Nördlichen Zhou-Dynastie]] (557–581), hieß der Tempel nach Kaiser Ashoka „Ayuwang Si“ ({{zh|kurz=ja|v=阿育王寺|p=Āyùwáng Sì}}). Nach dem – bescheideneren – Wiederaufbau wurde er im 3. Jahr (583 n. Chr.) der Regierungsperiode &amp;#039;&amp;#039;Kaihuang&amp;#039;&amp;#039; der [[Sui-Dynastie]] (581–618), unter Kaiser [[Sui Wendi|Wen Di]] (581–604) in „Chengshi Daochang“ ({{zh|v=成实道场|p=Chéngshí Dàocháng}}) umbenannt. Während der [[Tang-Dynastie]] (618–907) bekam der Tempel im Jahr 625 seinen heutigen Namen, „Famen Si“. Daran konnte auch eine kurzzeitige Umbenennung in „Fayun Si“ ({{zh|kurz=ja|v=法云寺|p=Fǎyún Sì}}) im Jahre 838 nichts ändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Famen-Tempelkloster bildete sich laut historischen Überlieferungen zu einem der bedeutendsten Heiligtümer des Buddhismus in [[Xibei|Nordwestchina]] heraus und erreichte seine Blütezeit während der aufstrebenden, wirtschaftlich sich stark entwickelnden Tang-Dynastie. Quellen berichten, dass Famen Si während der Tang-Zeit zu den vier Tempeln in China gehört habe, in denen Finger-Reliquien [[Sarira]] (chines.: {{zh|kurz=ja|v=舍利|p=Shèlì}}) des historischen Buddha [[Siddhartha Gautama|Shakyamuni]] aufbewahrt wurden. Dies verhalf dem Tempelkloster nicht nur zu religiösem Ansehen, sondern verschaffte ihm auch politischen Einfluss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Historische Quellen belegen mehrere Zerstörungen der Tempelanlage infolge von Verfolgungen des Buddhismus – so z.&amp;amp;nbsp;B. 844 auf Anordnung des Tang-Kaisers [[Tang Wuzong|Wuzong]] (reg. 840–846). Auch sind mehrfache Einstürze, Wiedererrichtungen, Renovierungen, Aus- und Neubauten der Tempelanlage belegt. So kollabierte in der [[Ming-Dynastie]] – während der Regierungszeit Kaiser [[Longqing]]s (1566–1572) – eine hölzerne Pagode, die während der Tang-Zeit erbaut worden war. Im Jahre 1609 – im 37. Jahr des Kaisers [[Wanli]] (reg. 1572–1620) – errichtete man im Famen Si eine oktogonale Pagode in Ziegelbauweise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Neuzeit ==&lt;br /&gt;
1981 stürzte diese Pagode aus der Ming-Dynastie aufgrund von Erdbeben und starken Regenfällen hälftig ein. Buddhistische Mönche und Gläubige waren bestürzt und baten um Hilfe und Unterstützung in der ganzen Welt. Die Regierung der Provinz Shaanxi beschloss den Wiederaufbau. In folgenden Jahren untersuchten chinesische Archäologen das Fundament und die Artefakte vergangener Fundamente. Dabei stießen sie im Jahre 1983 zufällig auf einen bislang unberührten Hohlraum – die Schatzkammer der Tempelanlage. Inschriften auf der freigelegten Eingangstür zum ‚Unterirdischen Palast‘ – belegen die feierliche Schließung der Schatzkammer im Jahre 874 auf Anordnung des Tang-Kaisers [[Tang Xizong|Xizong]] (reg. 873–888) – am 4. Tag des 1. Monats (nach dem [[Chinesischer Kalender|lunisolaren chinesischen Bauernkalender]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Öffnung und Untersuchung der unterirdischen Schatzkammer vom 5. bis zum 12. Mai 1987 fanden sich vier &amp;#039;&amp;#039;shèlì&amp;#039;&amp;#039;-Reliquien ([[Sarira]]), die in alten Berichten bereits erwähnt worden waren. Zwei entpuppten sich als Knochennachbildungen aus weißem [[Jade]] und eine als Knochenreliquie eines buddhistischen Mönchs. Diese drei sogenannten „Schattenreliquien“ dienten dem Schutz der vierten, bei der es sich vom Alter und Zustand her tatsächlich um einen Fingerknochen [[Siddhartha Gautama|Gautama Buddhas]] handeln könnte. Geborgen wurden insgesamt über 600 Objekte: 122 Gold- und Silberobjekte, Jade, Glas, Porzellan, Seide, Münzen und sehr wertvolle [[Brokatstoff|Seidenbrokate]] aus der Tang-Zeit sowie andere [[Schmuck|Preziosen]]. Außerdem wurden Inschriften vom Zeitpunkt der Schließung der Schatzkammer (15. Jahr der [[Äraname|Regierungsperiode]] &amp;#039;&amp;#039;Xiantong&amp;#039;&amp;#039;, also 874 n. Chr.) entdeckt, die dem [[Kaiser der Tang-Dynastie|Tang-Kaiser]] Li Xuan ({{zh|kurz=ja|t=李儇|p=Lǐ Xuān}}), [[Tempelname]] [[Tang Xizong|„Xizong“]], gewidmet waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die früheste buddhistische Inschrift des Famen Si, die „Tausend-Buddha-Stele“ ({{zh|kurz=ja|t=千佛碑|p=Qiān Fó Bēi}}) aus der Zeit der Kaiserin [[Wu Zetian]] (reg. 690–705) mit dem Text der [[Nirvana-Sutra]] wurde jedoch nicht wiedergefunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Funde gehören neben der [[Terrakotta-Armee]] bei [[Xi’an]] und dem [[Neolithikum|neolithischen]] Dorf [[Banpo-Siedlung|Banpo]] zu den bedeutendsten archäologischen Funden in der Provinz [[Shaanxi]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stätte des Famen-Klosters steht seit 2006 auf der Liste der [[Denkmäler der Volksrepublik China (Shaanxi)|Denkmäler der Volksrepublik China]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Lai, I-Mann: &amp;#039;&amp;#039;The Famensi reliquary deposit: icons of esoteric Buddhism in ninth-century China&amp;#039;&amp;#039;. University of London, London  2006. Thesis (Ph.D.)&lt;br /&gt;
* Roderick Whitfield: &amp;#039;&amp;#039;Esoteric Buddhist Elements in the Famensi Reliquary Deposit&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Asiatische Studien&amp;#039;&amp;#039; 44 (1990), S.&amp;amp;nbsp;247–266&lt;br /&gt;
* Famen Si Bowuguan yanjiushi (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Famen Si wenji&amp;#039;&amp;#039; (Anthologie des Famen-Klosters), Shaanxi, Famen Si bowuguan yanjiu shi, 1990 (Famen lishi wenhua yanjiu congshu)&lt;br /&gt;
* Zhu Qixin: &amp;#039;&amp;#039;Buddhist Treasures from Famensi&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Orientations&amp;#039;&amp;#039; 21 (Mai 1990)&lt;br /&gt;
* Shi Xingbang (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Famen Si digong zhenbao: Precious cultural relics in the crypt of Famen Temple.&amp;#039;&amp;#039; Xi’an 1989 (Shaanxi zhenshi wenwu congshu)&lt;br /&gt;
* Wu Limin: &amp;#039;&amp;#039;Famen Si digong Tang mi Mantuluo zhi yanjiu.&amp;#039;&amp;#039; (1998)&lt;br /&gt;
* Alexander Koch: &amp;#039;&amp;#039;Der Goldschatz des Famensi: Prunk und Pietät im chinesischen Buddhismus der Tang-Zeit&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Jahrbuch des Römisch-Germanischen Zentralmuseums Mainz&amp;#039;&amp;#039;, Jg. 42. 1995, S. 403–542, Taf. 91–148 (Römisch-Germanisches Zentralmuseum, Forschungsinstitut für Vor- und Frühgeschichte, Mainz 1995)&lt;br /&gt;
* Chen Quanfang (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Famen Si yu Fojiao&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Das Famen-Kloster und der Buddhismus&amp;#039;&amp;#039;) Shaanxi lüyou chubanshe 1991, ISBN 7-5418-0238-7&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Shaanxi Fufeng Famen Si digong.&amp;#039;&amp;#039; [[Wenwu chubanshe]], Peking 1994 ([[Zhongguo kaogu wenwu zhi mei]])&lt;br /&gt;
* Hartmut von Wieckowski: &amp;#039;&amp;#039;Der Bodhisattva aus dem Tempelschatz des Fa Men’Si – 法门寺 – VR China&amp;#039;&amp;#039; / spektakuläre, und Neue Forschungsergebnisse aus der Restaurierung 2008 – graue Literatur / noch nicht veröffentlicht!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Famen Temple|Famensi}}&lt;br /&gt;
* [https://german.cri.cn/401/2007/08/07/1@79060.htm Das Famen-Kloster]&lt;br /&gt;
* [http://german.china.org.cn/culture/txt/2007-02/25/content_7862225.htm Chinesisch-Deutsches Projekt zum Schutz antiker Seide]&lt;br /&gt;
* [http://www.famensi.com/ Famen Si] (chin.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Archäologischer Fund (China)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Shaanxi]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Buddhistisches Kloster in der Volksrepublik China]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tang-Dynastie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Grabbau in Asien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nationales Kulturdenkmal der Volksrepublik China]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Religion (Shaanxi)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Grabbau in der Volksrepublik China]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Archäologischer Fund (Asien)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
	</entry>
</feed>