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	<title>Falter (Wochenzeitung) - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;M2k~dewiki: BKL ersetzt mit bkl-replace</title>
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		<updated>2026-04-02T15:17:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;BKL ersetzt mit &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:CennoxX/js/bkl-replace.js&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:CennoxX/js/bkl-replace.js (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;bkl-replace&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{österreichbezogen}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Publikation&lt;br /&gt;
| titel               = Falter&lt;br /&gt;
| bild                = [[Datei:FalterLogo.svg|150px]]&lt;br /&gt;
| beschreibung        = österreichische Wochenzeitung&lt;br /&gt;
| verlag              = Falter Verlagsgesellschaft m.b.H.&lt;br /&gt;
| land                = &lt;br /&gt;
| erstausgabe_tag     = 25. Mai&lt;br /&gt;
| hauptsitz           = &lt;br /&gt;
| erstausgabe_jahr    = 1977&lt;br /&gt;
| gründer             = [[Walter Kienreich|Walter Martin Kienreich]]&lt;br /&gt;
| erscheint           = wöchentlich (mittwochs)&lt;br /&gt;
| auflage_quelle      = Druckauflage 2021&amp;lt;ref name=&amp;quot;falter&amp;quot;&amp;gt;[https://cms.falter.at/b2b/falter_sonderbeilagen/falter/ &amp;#039;&amp;#039;Falter: Die Wochenzeitung aus Wien&amp;#039;&amp;#039;] falter.at. Abgerufen am 31. März 2022.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| auflage_zahl        = 53.000&lt;br /&gt;
| reichweite_quelle   = [[Media-Analyse (Österreich)|Media-Analyse]] 2021&amp;lt;ref name=&amp;quot;falter&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
| reichweite_zahl     = 0,271&lt;br /&gt;
| chefreds            = [[Florian Klenk]]&amp;lt;br/&amp;gt;[[Armin Thurnher]] (bis Februar 2025)&amp;lt;ref name=&amp;quot;k403015285&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| herausgeber         = [[Armin Thurnher]]&lt;br /&gt;
| herausgeberin       = &lt;br /&gt;
| weblink             = [https://www.falter.at/ falter.at]&lt;br /&gt;
| issn-print          = &lt;br /&gt;
| issn-online         = 1605-671X&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Falter&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine in [[Wien]] erscheinende [[Linksliberalismus|linksliberale]] Wochenzeitung, die 1977 von [[Walter Kienreich|Walter Martin Kienreich]] gegründet und jahrzehntelang von [[Armin Thurnher]] geleitet wurde. Ursprünglich alle zwei Wochen produziert, ist der &amp;#039;&amp;#039;Falter&amp;#039;&amp;#039; seit 1987 eine [[Wochenzeitung]]. [[Chefredakteur]] ist [[Florian Klenk]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den &amp;#039;&amp;#039;Falter&amp;#039;&amp;#039; schreiben unter anderen [[Isolde Charim]], [[Matthias Dusini]], [[Andrea Maria Dusl]], [[Melisa Erkurt]], [[Anna Goldenberg]], [[Nina Horaczek]], [[Doris Knecht]], [[Peter Michael Lingens]], [[Raimund Löw]], [[Klaus Nüchtern]], [[Tessa Szyszkowitz]], [[Barbara Tóth]] und der Restaurant-Kritiker [[Florian Holzer]], sowie historisch eine breite Palette von [[Ingrid Brodnig]] über [[Hermes Phettberg]] oder [[Thomas Rottenberg]] bis [[Werner Vogt (Mediziner)|Werner Vogt]]. Langjähriger Stammfotograf ist [[Heribert Corn]]. Von 2005 bis 2008 erschien auch eine regionale Ausgabe des &amp;#039;&amp;#039;Falter&amp;#039;&amp;#039;s für die [[Steiermark]]; dann wurden steirische Seiten aus finanziellen Gründen in die Hauptausgabe integriert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Armin Thurnher (Die öffentliche bessere Medienenquete, Wien 2018) b.jpg|mini|Armin Thurnher (2018)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Florian Klenk 2011.jpg|mini|Florian Klenk (2011)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;Falter&amp;#039;&amp;#039; entstand ursprünglich aus der Bewegung rund um die Besetzung des Auslandsschlachthofes [[Sankt Marx]] in Wien 1976 (vgl. [[Arena (Wien)|Arena]]). Am 25. Mai 1977 erschien die erste Ausgabe, inhaltlich und wirtschaftlich verantwortet vom Gründer des &amp;#039;&amp;#039;Falters&amp;#039;&amp;#039; [[Walter Kienreich|Walter Martin Kienreich]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;[https://www.falter.at/archiv/FALTER_201209191647420017/raff-die-zeit-35-jahre-falter 35 Jahre Falter auf der Website der Zeitung vom 19. September 2012].&amp;lt;/ref&amp;gt; Zum Kern der sich in den ersten Jahren als [[Kollektiv]] verstehenden Redaktion zählten bildende Künstler und Studenten des Instituts für Theaterwissenschaften der [[Universität Wien]]. Anliegen des medienkritischen Kollektivs war es, im Sinne einer Gegenöffentlichkeit über [[Alltag]] und Alltagsrassismus zu berichten sowie einen möglichst vollständigen Veranstaltungskalender für Wien zu bieten. Erster Herausgeber der im Zweiwochenrhythmus erscheinenden Zeitung war Walter Martin Kienreich, erster Chefredakteur war Christian Martin Fuchs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1979 wurde die Redaktion mit dem Nachwuchs-Förderpreis des [[Dr.-Karl-Renner-Publizistikpreis]]es ausgezeichnet. Im darauf folgenden Jahr erschien das „Merkheft Wien“ als erste Publikation des Falter-Buchverlages. Bis 1980 erschien der &amp;#039;&amp;#039;Falter&amp;#039;&amp;#039; im reinen Handverkaufssystem, erst danach, bei einer Auflage von etwa 10.000 Stück, wurde der Vertrieb professionell organisiert. 1981 übersiedelte die Redaktion von Räumen in der [[Esslinggasse]] in die Zelinkagasse (beide im 1. [[Wiener Gemeindebezirke|Bezirk]], [[Innere Stadt (Wien)|Innere Stadt]]) und wurde fortan von der &amp;#039;&amp;#039;Falter Verlags [[Gesellschaft mit beschränkter Haftung (Österreich)|GmbH]]&amp;#039;&amp;#039; herausgegeben. Gesellschafter waren neben Thurnher Mischa Jäger, Hermann Leeb (1983 von [[Christian Reder (Politikwissenschaftler)|Christian Reder]] abgelöst), Elisabeth Loibl, Anton Schneeweiß und Werner Korn. Walter Martin Kienreich und Christian Martin Fuchs waren schon 1977 bzw. 1979 ausgeschieden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste umfassende Blattreform erhielt der &amp;#039;&amp;#039;Falter&amp;#039;&amp;#039; 1983. Das Format entsprach nun jenem anderer österreichischer Zeitungen, für die grafische Gestaltung inklusive Logo zeichnete maßgeblich der Konzeptkünstler [[Ecke Bonk]] verantwortlich. 1985 wurde der &amp;#039;&amp;#039;Falter&amp;#039;&amp;#039; vom [[Österreichischer Journalisten Club|Österreichischen Journalisten-Club]] mit dem erstmals vergebenen [[Prof. Claus Gatterer-Preis|Prof.-Claus-Gatterer-Preis]] für sozial engagierten Journalismus ausgezeichnet. Neben der Wochenzeitung produzierte der Verlag nun auch den &amp;#039;&amp;#039;[[Österreichische Hochschülerinnen- und Hochschülerschaft|ÖH]]-Express&amp;#039;&amp;#039;. In diesen Jahren wurden unter anderem die ersten Cartoons von [[Tex Rubinowitz]] und [[Rudi Klein|Rudi &amp;#039;&amp;#039;Ivan&amp;#039;&amp;#039; Klein]] im &amp;#039;&amp;#039;Falter&amp;#039;&amp;#039; gedruckt. Ein neuerlicher Umzug führte die Redaktion 1986 in die Marc-Aurel-Straße, ebenfalls im 1. Bezirk, wo sie sich bis heute befindet. Im selben Jahr erschien das erste [[Corporate Publishing|Corporate-Publishing]]-Produkt im Falter-Verlag, das &amp;#039;&amp;#039;[[VISA International Service Association|Visa]] Magazin&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1987 erscheint der &amp;#039;&amp;#039;Falter&amp;#039;&amp;#039; wöchentlich (immer mittwochs); damals wurde er von [[Rainer Dempf]] neu gestaltet. Rückblickend berichtet Thurnher, dass die Umstellung der Erscheinungsweise auf eine &amp;#039;&amp;#039;schlichte, aber nicht untriftige Überlegung&amp;#039;&amp;#039; Schneeweiß&amp;#039; zurückging: &amp;#039;&amp;#039;doppelter Verkaufserlös, halbe Produktionskosten&amp;#039;&amp;#039;. Eine wirtschaftliche Krise des Verlages führte dennoch zur Einstellung des &amp;#039;&amp;#039;ÖH Express&amp;#039;&amp;#039;. Der &amp;#039;&amp;#039;Falter&amp;#039;&amp;#039; wurde nun von der Falter Zeitschriften GmbH herausgegeben, für die Publikation von Büchern und Corporate-Publishing-Produkten wurde die Falter Verlags GmbH gegründet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Umwandlung vom Kollektiv der ersten Jahre in eine „normale“ Redaktion und die Gründung der Verlagsgesellschaften der Falter-Gruppe erfolgten nicht reibungslos. Als 1988 von [[Oscar Bronner]] &amp;#039;&amp;#039;[[Der Standard]]&amp;#039;&amp;#039; gegründet wurde, wechselten rund neun Zehntel der Redaktion, darunter Mischa Jäger, zu der neuen Tageszeitung. Neben Jäger schieden auch Kurz und Loibl als Gesellschafter aus, deren Anteile von Reder und [[Siegmar Schlager]] übernommen wurden. Neu zur Redaktion stießen [[Hans Hurch]], [[Wolfgang Koch (Publizist)|Wolfgang Koch]] und [[Klaus Nüchtern]]. Im selben Jahr wurde eine Ausgabe des &amp;#039;&amp;#039;Falter&amp;#039;&amp;#039;s auf Antrag von Bundespräsident [[Kurt Waldheim]] beschlagnahmt, weil darin eine Strafanzeige gegen ihn publiziert worden war. Die Medienberichterstattung über diesen Vorgang machte den &amp;#039;&amp;#039;Falter&amp;#039;&amp;#039; weit über seinen bisherigen Leserkreis hinaus bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1991 stieg der Investor [[Günter Kerbler]], der drei Jahre später durch Übernahme der Anteile des Ehepaars Reder und von Hannes Pflaum die Anteilsmehrheit am Verlag erlangte, beim &amp;#039;&amp;#039;Falter&amp;#039;&amp;#039; ein und finanzierte einen [[Relaunch (Öffentlichkeitsarbeit)|Relaunch]]. Das Design stammte nun von [[Dirk Linke]], das Format wurde auf [[Zeitungsformat#Kleinformate|Halbnordisches]] umgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;Falter&amp;#039;&amp;#039; war in den 1990er Jahren eines der ersten Medien Österreichs, die [[Medienpolitik]] kontinuierlich thematisierten. Bekannt ist das [[Ceterum censeo Carthaginem esse delendam|&amp;#039;&amp;#039;Ceterum censeo&amp;#039;&amp;#039;]], das Armin Thurnher 1994–2014 unter jeden seiner Leitartikel setzte: &amp;#039;&amp;#039;Im Übrigen bin ich der Meinung, die [[Mediaprint]] &amp;#039;&amp;#039;(später:&amp;#039;&amp;#039; der [[Mediaprint|Mediamil]]-Komplex) muss zerschlagen werden&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.derstandard.at/story/2000005110797/thurnher-beerdigt-seinen-letzten-satz-und-warnt-vorglobalem-monopolproblem |titel=Thurnher beerdigt seinen letzten Satz und warnt vor &amp;quot;globalem Monopolproblem&amp;quot; |datum=2014-09-03 |sprache=de |abruf=2023-07-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Antwort der so Kritisierten erfolgte auf dem nicht-publizistischen Feld: 1995 deckte die &amp;#039;&amp;#039;[[Kronen Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039; den &amp;#039;&amp;#039;Falter&amp;#039;&amp;#039; wegen eines Gewinnspiels mit Klagen in Millionenhöhe ein, die beinahe das finanzielle Ende der Zeitung bedeutet hätten. Weitere Turbulenzen verursachte 1998 die Gründung des Nachrichtenmagazins [[Format (Zeitschrift)|&amp;#039;&amp;#039;Format&amp;#039;&amp;#039;]]. Die neue Zeitschrift, aber auch das dazu in direkter Konkurrenz stehende, bis heute führende Magazin [[Profil (Zeitschrift)|&amp;#039;&amp;#039;profil&amp;#039;&amp;#039;]] rüsteten personell auf und warben fast alle damals bekannten &amp;#039;&amp;#039;Falter&amp;#039;&amp;#039;-Redakteure ab, darunter auch die stellvertretende Chefredakteurin [[Doris Knecht]], die aber auch heute noch regelmäßig Kommentare für den &amp;#039;&amp;#039;Falter&amp;#039;&amp;#039; schreibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Kerbler sich 1999 aus dem Verlag zurückgezogen hatte, übernahmen Schlager und Thurnher zusammen 74,1 Prozent; 24,9 Prozent wurden von Hans-Michael Piech und Hannes Pflaum gehalten. Als Dachgesellschaft der beiden Verlage wurde die ST Holding gegründet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2005 wurde der &amp;#039;&amp;#039;Falter&amp;#039;&amp;#039; mit dem [[Concordia-Preis]] für hervorragende publizistische Leistungen im Bereich der Menschenrechte ausgezeichnet. Im selben Jahr erschien die Zeitung auch erstmals mit einer eigenen [[Steiermark]]-Ausgabe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das 30-Jahre-Jubiläum beging der &amp;#039;&amp;#039;Falter&amp;#039;&amp;#039; 2007 mit einer Sonderausgabe, in der unter anderem je ein Artikel aus jedem Jahr der Blattgeschichte abgedruckt wurde, und mit der nach einer wöchentlichen Rubrik benannten Doppel-CD „Gut Böse Jenseits (30 Jahre Falter – 30 Jahre Musik aus Wien)“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Ausgabe 38/2008 vom 17. September 2008 wurde der &amp;#039;&amp;#039;Falter&amp;#039;&amp;#039; neuerlich einem [[Relaunch (Öffentlichkeitsarbeit)|Relaunch]] unterzogen. Maßgeblich beteiligt daran war [[Dirk Merbach]], langjähriger Art Director der deutschen Wochenzeitung &amp;#039;&amp;#039;[[Die Zeit]]&amp;#039;&amp;#039;, der schon seit längerem an der Grafik des &amp;#039;&amp;#039;Falter&amp;#039;&amp;#039;s mitarbeitete. Das Projektteam zur Neugestaltung bestand aus Lisa Kiss, Florian Klenk, Dirk Merbach, Klaus Nüchtern, Christopher Wurmdobler und Armin Thurnher. Ergebnis war der Ausbau der Meinungsstrecke am Beginn des Blattes, die Aufnahme des Steiermark-Teils als eigenes Ressort direkt in den &amp;#039;&amp;#039;Falter&amp;#039;&amp;#039;, eine Erweiterung des Veranstaltungsprogramms (nun als herausnehmbare Zeitung in der Zeitung mit dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Falter:Woche&amp;#039;&amp;#039;) und die Klammerung beider Heftteile.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Inhaltlich ging mit der Neugestaltung die verstärkte Öffnung zu europäischen und weltweiten Themen einher, wobei der Schwerpunkt bei der urbanen Wiener Orientierung erhalten blieb. Erneuert wurden auch das Schriftbild und das Seitenlayout, u.&amp;amp;nbsp;a. durch Einführung von [[Marginalie|Marginalspalten]].&amp;lt;ref&amp;gt;Der Falter, Ausgabe 38/2008 vom 17. September 2008: [http://www.falter.at/falter/2008/09/16/der-falter-relaunch-die-marginalspalte-und-die-neuerfindung-der-zeitung/ &amp;#039;&amp;#039;Der Falter-Relaunch, die Marginalspalte und die Neuerfindung der Zeitung&amp;#039;&amp;#039;].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mitte 2012 trat der Falter in seine nächste Phase ein: Der 2007 von der deutschen &amp;#039;&amp;#039;Zeit&amp;#039;&amp;#039; zurückgekehrte Florian Klenk&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.horizont.at/medien/news/florian-klenk-wieder-beim-falter-2687 |titel=Florian Klenk wieder beim &amp;quot;Falter&amp;quot; |sprache=de |abruf=2021-06-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt; wurde 2012 neben Armin Thurnher zum Chefredakteur ernannt, Thurnher wurde zusätzlich Herausgeber&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.horizont.at/medien/news/klenk-wird-falter-chefredakteur-41293 |titel=: Klenk wird &amp;quot;Falter&amp;quot;-Chefredakteur |sprache=de |abruf=2021-06-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt;. Mit Klenk wurde der Falter politischer und in der Öffentlichkeit stärker wahrgenommen. Darauf deutet die darauffolgende Reichweitenentwicklung hin – von 1,4 Prozent 2015&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.media-analyse.at/files/MA_2015/MA2015_Veroffentlichung_Presseunterlagen.pdf |titel=Media Analyse 2015 |datum=2016-03-31 |sprache=de |abruf=2021-06-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt; auf 2,6 Prozent 2018&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.media-analyse.at/files/MA_2018/MA2018_Presseunterlagen.pdf |titel=Media Analyse 2018 |datum=2019-03-28 |abruf=2021-06-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und auf 3,2 Prozent 2020&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.media-analyse.at/files/MA_2020_voc/MA_2020_Veroffentlichung_Presseunterlagen.pdf |titel=Media Analyse 2020 |werk=Media Analyse |datum=2021-03-25 |sprache=de |abruf=2021-06-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gegensatz zu anderen Verlagen setzte der Falter erst spät auf das Internet. 2017 startete der Falter-Kolumnist und ehemalige ORF-Journalist [[Raimund Löw]] den Podcast „FALTER Radio“, der zu einem der erfolgreichsten Podcasts Österreich gehört&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Podtail |url=https://podtail.com/de/top-podcasts/at/ |titel=Die 100 beliebtesten Podcasts im Moment – Österreich |sprache=de |abruf=2021-06-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, und 2019 wurde [[Florian Jungnikl-Gossy]] als Digitalchef vom Standard abgeworben mit dem Ziel, quer über die Verlagsgruppe digitale Produkte zu entwickeln&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.horizont.at/medien/news/florian-jungnikl-gossy-wird-chief-product-officer-beim-falter-70568 |titel=Florian Jungnikl-Gossy wird Chief Product Officer beim Falter |sprache=de |abruf=2021-06-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt;. Seither liegt der digitale Schwerpunkt auf der Stärkung des Journalismus und der Verlagsprodukte Lokalführer, Event- und Kinodatenbank sowie Onlineshop.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Feber 2021 startete der Falter einen neuen werktäglich erscheinenden und redaktionell gestalteten Newsletter, genannt &amp;#039;&amp;#039;FALTER.morgen&amp;#039;&amp;#039;. Man will auf diese Weise ein tagesaktuelles Medium schaffen, welches insbesondere urbane Themen bearbeitet.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://cms.falter.at/falter/falter-morgen-der-wien-newsletter-presseaussendung/ &amp;#039;&amp;#039;FALTER startet den Newsletter FALTER.morgen als neues Tagesmedium&amp;#039;&amp;#039;] falter.at. Abgerufen am 25. April 2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach einem Monat hatte der Newsletter mehr als 30.000 Abonnenten.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://oe1.orf.at/artikel/682109/Die-Entdeckung-des-Mail-Journalismus &amp;#039;&amp;#039;Die Entdeckung des Mail-Journalismus &amp;#039;&amp;#039;] oe1.orf.at. Abgerufen am 25. April 2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit 1. März 2025 gab Armin Thurnher die Falter-Chefredakteursposition auf, Florian Klenk ist somit seit März 2025 alleiniger Chefredakteur.&amp;lt;ref name=&amp;quot;k403015285&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://kurier.at/kultur/medien/armin-thurnher-falter-chefredakteur-klenk-konzett-staudinger/403015285 | titel=Thurnher nach vier Jahrzehnten nicht mehr &amp;quot;Falter&amp;quot;-Chefredakteur|datum=2025-02-26|abruf=2025-02-26|autor=|werk=[[Kurier.at]]}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausrichtung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Hol mich hier raus, FALTER!.jpg|mini|hochkant|&amp;#039;&amp;#039;Hol mich hier raus, FALTER!&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br /&amp;gt;Slogan der Wochenzeitung]]&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;Falter&amp;#039;&amp;#039; kann als Erscheinung der professionalisierten Alternativpresse der späten 1970er-Jahre betrachtet werden. Anders als die Schweizer &amp;#039;&amp;#039;[[WOZ Die Wochenzeitung]]&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;[[Die Tageszeitung]]&amp;#039;&amp;#039; in Berlin ist der &amp;#039;&amp;#039;Falter&amp;#039;&amp;#039; nicht durch eine [[Genossenschaft]] abgesichert.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.derleser.net/2015/06/falter-182015.html &amp;#039;&amp;#039;Falter 18 / 2015&amp;#039;&amp;#039;] Rezension auf &amp;#039;&amp;#039;DerLeser.net&amp;#039;&amp;#039;. Abgerufen am 8. April 2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Finanziert wird der Verlag durch die Zeitschrift und über Corporate Publishing.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://www.horizont.at/medien/news/magazinmarkt-konzerneigene-magazine-trotz-digitalisierung-stark-65827 |titel=Magazinmarkt: Konzerneigene Magazine trotz Digitalisierung stark |werk=Medienmagazin Horizont |hrsg= |datum=2018-05-19 |abruf=2020-05-11 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;Falter&amp;#039;&amp;#039; berichtet aus [[Linksliberalismus|linksliberaler]] Perspektive über Politik, Medien, Kultur und das Stadtleben in Wien und Graz. Ursprünglicher Kernteil ist ein ausführlicher Terminkalender für Theater, Kino, Party und Veranstaltungen jeder Art. Besondere Verdienste erwarb sich die Wochenzeitung mit solide recherchiertem [[Investigativer Journalismus|Aufdeckungsjournalismus]]. Sie war im Jahr 2016 Gründungsmitglied des journalistischen [[Recherche]]-Netzwerkes [[European Investigative Collaboration]] (EIC).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rezeption ==&lt;br /&gt;
Vor allem die Herkunft als ein ursprünglich von Amateuren produziertes [[Fanzine]]-artiges Blatt und sein Selbstverständnis, im damaligen „verschlafenen“ Wien Urbanität zu repräsentieren, machten den &amp;#039;&amp;#039;Falter&amp;#039;&amp;#039; für Historiker zu einer publizistischen Quelle für die [[Alltagsgeschichte]] Wiens und die Geschichte von alternativen Bewegungen abseits des popkulturellen Mainstreams von den späten 1970er Jahren bis in die frühen 1990er.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Martin Blumenau]]: [https://fm4v2.orf.at/blumenau/217607/main.html &amp;#039;&amp;#039;Journal &amp;#039;07: KW 12, Freitag.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[FM4|fm4.orf.at]]&amp;#039;&amp;#039;. 23. März 2007, abgerufen am 20. August 2020.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Eigentümerstruktur ==&lt;br /&gt;
Medieninhaber der Wochenzeitung Falter ist die &amp;#039;&amp;#039;Falter Zeitschriften GmbH&amp;#039;&amp;#039; und der Medieninhaber des Web-Auftritts &amp;#039;&amp;#039;falter.at&amp;#039;&amp;#039; ist die &amp;#039;&amp;#039;Falter Verlags GmbH&amp;#039;&amp;#039;. Beide Gesellschaften sind 100%ige Töchter der &amp;#039;&amp;#039;ST Verlagsbeteiligungen GmbH&amp;#039;&amp;#039;. Eigentümer der &amp;#039;&amp;#039;ST Verlagsbeteiligungen GmbH&amp;#039;&amp;#039; sind zu 37,49 Prozent die &amp;#039;&amp;#039;Ateleia [[Privatstiftung]]&amp;#039;&amp;#039; von [[Siegmar Schlager]] und zu 27,49 Prozent die &amp;#039;&amp;#039;Andante Privatstiftung&amp;#039;&amp;#039; von [[Armin Thurnher]]. Zu jeweils 12,51 Prozent sind [[Hannes Pflaum]] und [[Hans-Michel Piëch]] beteiligt, zu 10,00 Prozent Chefredakteur [[Florian Klenk]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.horizont.at/medien/news/neuer-miteigentuemer-florian-klenk-wird-gesellschafter-beim-falter-83436 Florian Klenk wird Gesellschafter beim &amp;#039;Falter&amp;#039;] Artikel vom 7. Januar 2021 auf der Webseite &amp;#039;&amp;#039;horizont.at&amp;#039;&amp;#039;. Abgerufen am 8. April 2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* 1979: [[Dr.-Karl-Renner-Publizistikpreis]] als Förderpreis an die &amp;#039;&amp;#039;Falter&amp;#039;&amp;#039;-Redaktion&lt;br /&gt;
* 1985: [[Prof. Claus Gatterer-Preis|Prof.-Claus-Gatterer-Preis]] für sozial engagierten Journalismus&lt;br /&gt;
* 2005: [[Concordia-Preis]] für hervorragende publizistische Leistungen in der Kategorie Pressefreiheit&lt;br /&gt;
* 2008: [[European Newspaper Award]]: Auszeichnungen in den Kategorien Innovation (für die &amp;#039;&amp;#039;Falter:Woche&amp;#039;&amp;#039;), Illustration und Special Fußball-Europameisterschaft 2008&lt;br /&gt;
* 2009: European Newspaper Award: Auszeichnung für drei Cover (Nr. 12, 23 und 45), drei Auszeichnungen für redaktionelle Texte&lt;br /&gt;
* 2016: European Newspaper Award: Zwei Auszeichnungen jeweils in den Kategorien &amp;#039;&amp;#039;News Pages – Elections&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Illustration&amp;#039;&amp;#039; sowie jeweils eine Auszeichnung in den Kategorien &amp;#039;&amp;#039;Visual Storytelling&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;News Pages – Football EM&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Photography – Cut&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.falter.at/newspaper-award-2016 &amp;#039;&amp;#039;European Newspaper Award 2016, sieben Awards of Excellence für den FALTER&amp;#039;&amp;#039;] falter.at. Abgerufen am 25. April 2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.falter.at/ falter.at - Offizielle Webpräsenz]&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=http://publizistikwissenschaft.ch/bibliothek/pdf/arbeiten/unibe/2003/rep_haesler.pdf |wayback=20060621210434 |text=Nicolas Haesler: &amp;#039;&amp;#039;Zeitschrift trotz Österreich: Eine Reportage über die frechste Stadtzeitung Wiens&amp;#039;&amp;#039;, 2003}} (PDF; 26&amp;amp;nbsp;kB).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Bernhard Praschl: &amp;#039;&amp;#039;Die „Falter Verlags Ges.m.b.H.“. Vom alternativen Experiment zum expandierenden Mittelbetrieb.&amp;#039;&amp;#039; In: Hans-Heinz Fabris, [[Fritz Hausjell]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Vierte Macht. Zur Geschichte und Kultur des Journalismus in Österreich seit 1945.&amp;#039;&amp;#039; (=&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;Österreichische Texte zur Gesellschaftskritik.&amp;#039;&amp;#039; Band 53). Verlag für Gesellschaftskritik, Wien 1991, ISBN 3-85115-134-8, S. 307–330.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=w|GND=4490832-5}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtmagazin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zeitung (Wien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Falter (Wochenzeitung)| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutschsprachige Wochenzeitung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterscheinen 1977]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Medien (Wien)]]&lt;/div&gt;</summary>
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