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	<title>Fallmesser - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-22T09:59:46Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Fallmesser&amp;diff=423283&amp;oldid=prev</id>
		<title>213.187.90.110 am 31. März 2025 um 16:19 Uhr</title>
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		<updated>2025-03-31T16:19:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fallmesser&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; sind eine spezielle Art von [[Messer]]n, bei denen die im Messergriff verborgene [[Klinge]] durch [[Schwerkraft]] oder Schleuderbewegung aus dem Griff fällt und verriegelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Waffe|Umgang]] mit Fallmessern ist in [[Deutschland]] verboten nach dem [[Waffengesetz (Deutschland)|Waffengesetz]], Anlage 2 (Waffenliste), Abschnitt 1, Ziffer 1.4.1, sowie Anlage 1, Abschnitt 1, Unterabschnitt 2, Nr. 2.1&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.gesetze-im-internet.de/waffg_2002/anlage_2.html |titel=Waffengesetz (WaffG), Anlage 2 (zu § 2 Abs. 2 bis 4) Waffenliste|zugriff=2018-09-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;. Das Gesetz gewährt Ausnahmen für Bundeswehr, Polizei, Zollverwaltung und andere Behörden. Eine weitere Ausnahme bilden Fallmesser, die bestimmte Merkmale eines [[Rettungsmesser]]s erfüllen. Diese wurden durch das [[Bundeskriminalamt (Deutschland)|Bundeskriminalamt]] als Werkzeuge eingestuft und dürfen von jedermann besessen sowie geführt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.bka.de/SharedDocs/Downloads/DE/UnsereAufgaben/Aufgabenbereiche/Waffen/Feststellungsbescheide/Messer/030828FbZ20RescueTool.html|titel=Feststellungsbescheid des BKA zur Einstufung von Rettungsmessern|datum=28.08.2003|hrsg=BKA|zugriff=2020-07-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Schweiz]] gelten Fallmesser nicht als [[Waffe|Waffen]] im Sinne des [[Waffengesetz (Schweiz)|Schweizer Waffengesetzes]], bei missbräuchlichem Tragen können diese jedoch als [[Gefährlicher Gegenstand|gefährliche Gegenstände]] beschlagnahmt und eingezogen werden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Bundesamt für Polizei fedpol |url=https://www.fedpol.admin.ch/dam/fedpol/de/data/sicherheit/waffen/merkblaetter/verboten/entscheidungshilfe-messer.pdf.download.pdf/entscheidungshilfe-messer-d.pdf |titel=Entscheidungshilfe Messer |titelerg=Bewilligungspflicht und Rechtsgrundlagen |datum=2021-10-01 |seiten=17 |format=PDF; 1 MB |sprache=de |abruf=2023-12-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Flieger-Kappmesser ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Knife-gravity-x01.jpg|mini|Flieger-Kappmesser mit [[Marlspieker]]|alternativtext=]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geschichte ===&lt;br /&gt;
Im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] wurden Fallmesser (sogenannte [[Kappmesser#Fliegerkappmesser|Flieger-Kappmesser]]) von deutschen Luftfahrzeugbesatzungen, [[Fallschirmjäger (Wehrmacht)|Fallschirmjäger]]n und den Soldaten der [[1. Skijäger-Division (Wehrmacht)|1. Skijäger-Division]] verwendet. Vor allem das Personal der Luftwaffe sollte damit befähigt werden, sich nach einem Fallschirmsprung auch unter widrigsten Bedingungen und ggf. mit nur einer freien Hand aus dem Gurtzeug freischneiden zu können. Entwickelt wurden diese speziellen Fallmesser 1936 von der Solinger Metallwarenfabrik – Ernst Stöcker &amp;amp; Co. Es existierten jedoch zwei weitere Weltkriegshersteller in Solingen und Steinbach/Thüringen. In ähnlicher Bauart wurde es bis ca. Ende der 1960er Jahre auch bei den Fallschirmjägern der [[Nationale Volksarmee|Nationalen Volksarmee]] und auch in der [[Bundeswehr]] verwendet, wo es bis 2017 im Einsatz war.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Wolfgang Peter-Michel |Titel=Das Fallmesser der Deutschen Luftwaffe : Technik und Entwicklung des Fliegerkappmessers / |Verlag=Norderstedt : Books on Demand |Datum=2013 |ISBN=978-3-8482-6543-5}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Brüning, Jan-Peter |Titel=Das Flieger-Kappmesser: Waffe, Werkzeug, Tradition |Verlag=Eigenverlag |Ort=Stuttgart |Datum=2019 |Online=http://www.ww2wrecks.com/portfolio/everything-you-need-to-know-interview-with-jan-peter-bruning-author-of-the-book-luftwaffe-gravity-knife-weapon-tool-tradition/}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Funktionsweise und Namensherkunft ===&lt;br /&gt;
Die Flieger-[[Kappmesser]] wurden 1937 im militärischen Auftrag von verschiedenen Solinger Messerklingenfirmen in verschiedenen Variationen hergestellt, wie blaue oder glänzende Nickeloberflächen, abnehmbar oder nicht; im Funktionsprinzip waren sie alle gleich. Das Messer wurde für die Verwendung mit einer Hand entwickelt, um allen Anforderungen im Notfall gerecht zu werden. Zum Ausfahren der Klinge wird der Verriegelungshebel geöffnet und gedrückt, um die Federspannung der Klinge zu lösen. Durch Drehen des Messers nach unten gleitet die Klinge aus dem Griff heraus, wo sie durch Loslassen des Verriegelungshebels in ihrer Position verriegelt wird. Diese Art und Weise, wie die Klinge in Position rutschte, führte zur Klassifizierung und Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Fallmesser&amp;#039;&amp;#039; („Schwerkraftmesser“). Die offizielle Bezeichnung lautete jedoch &amp;#039;&amp;#039;Kappmesser&amp;#039;&amp;#039;. Mit ausgefahrener Klinge maß das Messer 25,5&amp;amp;#8239;cm. Auf der Rückseite befand sich ein Drehring zum Befestigen, um den Verlust des Messers beim Herunterfallen zu verhindern. In den Griff war ein [[Marlspieker|Pricker]] „gefaltet“, mit dem der Tragegurt [[Spleiß|gespleißt]] wurde, an dem der Fallschirmjäger hing, nachdem sein Fallschirm geöffnet worden war. Das Messer hatte eine Schutzkappe am Ende. An der Metallklinge waren beidseits einfache Griffschalen aus Holz befestigt. Der Verriegelungshebel klemmte die Verriegelungsfeder ein.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=John R. Angolia |Titel=Daggers, bayonets &amp;amp; fighting knives of Hitler&amp;#039;s Germany |TitelErg=Utility Knife |Hrsg= |Sammelwerk= |Band= |Nummer= |Auflage= |Verlag=R. J. Bender Publishing |Ort= |Datum=1971 |ISBN=978-0912138060 |Seiten=301}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Eugen von Halász: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Kampfmesser.&amp;#039;&amp;#039; Band I, Militär-Verlag Klaus D. Patzwall, Norderstedt 1996, ISBN 3-931533-33-6.&lt;br /&gt;
* Eugen von Halász: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Kampfmesser.&amp;#039;&amp;#039; Band II, Militär-Verlag Klaus D. Patzwall, Melbeck 2009, ISBN 978-3-931533-35-9.&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
 | Autor=Dietmar Pohl&lt;br /&gt;
 | Titel=Messer deutscher Spezialeinheiten&lt;br /&gt;
 | TitelErg=&lt;br /&gt;
 | Verlag=Motorbuch&lt;br /&gt;
 | Ort=Stuttgart&lt;br /&gt;
 | Datum=2005&lt;br /&gt;
 | Umfang=192&lt;br /&gt;
 | Seiten=12–20, 40, 41, 44–49, 81–86&lt;br /&gt;
 | ISBN=978-3-613-02526-4&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Rechtshinweis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Messer (Waffe)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärische Ausrüstung (Bundeswehr)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>213.187.90.110</name></author>
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