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	<title>Fallätsche - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-02T10:23:09Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Fall%C3%A4tsche&amp;diff=1437861&amp;oldid=prev</id>
		<title>178.197.219.9: /* Geologie */ Tippfehler korrigiert</title>
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		<updated>2023-06-29T14:41:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Geologie: &lt;/span&gt; Tippfehler korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!--schweizbezogen--&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Wollishofen Fallätsche.JPG|mini|Fallätsche am Osthang des Albisgrats, vorne [[Wollishofen]] und der Zürichsee]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fallätsche&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; wird ein markanter [[Bodenerosion|Erosionstrichter]] im [[Molasse]]gestein des [[Albis]]grats zwischen [[Uetliberg]] und [[Burg Baldern|Baldern]] genannt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;lexikon&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.romankoch.ch/teehuus/lexikon.asp |text=Das Üetliberg-Lexikon |wayback=20081106004154}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Topographie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Fallätsche South Panorama.jpg|mini|Südlicher Teil der Fallätsche mit Blick das Sihltal hinauf]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Fallätsche North Panorama.jpg|mini|Nördlicher Teil der Fallätsche mit Felsenkammer, Bristenstäfeli und Teehüsli]]&lt;br /&gt;
Die Fallätsche liegt auf Gebiet des [[Stadtteile der Stadt Zürich|Quartiers]] [[Leimbach (Stadt Zürich)|Leimbach]] ([[Kreis 2 (Stadt Zürich)|Kreis&amp;amp;nbsp;2]]) der [[Schweiz]]er Stadt [[Zürich]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Flurname]] leitet sich möglicherweise von &amp;#039;&amp;#039;falaise&amp;#039;&amp;#039; ([[Französische Sprache|franz.]]: &amp;#039;&amp;#039;Steilküste&amp;#039;&amp;#039;) oder &amp;#039;&amp;#039;valláccia&amp;#039;&amp;#039; ([[Galloromanische Sprachen|galloromanisch]]: &amp;#039;&amp;#039;talartiger Einschnitt&amp;#039;&amp;#039;) ab.&amp;lt;ref name=&amp;quot;lexikon&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Rückwärtserosion frisst sich die in Nord-Süd-Richtung rund 400 Meter messende Fallätsche – sie reicht rund 200 Meter in das tiefergelegene Leimbach hinunter – langsam nach Westen, so dass der Gratweg (~{{Höhe|780|CH|link=1}}) in der Vergangenheit mehrmals verschoben werden musste.&amp;lt;ref name=&amp;quot;lexikon&amp;quot; /&amp;gt; [[Steinschlag]] tritt vergleichsweise oft auf, der letzte grössere Bergsturz fand am 8. Mai 2004 statt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.romankoch.ch/berichte/20040508.htm |text=Bergsturz in der Fallätsche |wayback=20070818013948}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Fallätsche ist das Quellgebiet des &amp;#039;&amp;#039;Rütschlibachs&amp;#039;&amp;#039;, der bei Leimbach in die [[Sihl]] mündet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geologie ==&lt;br /&gt;
Die Steilwand der Fallätsche entstand bereits am Ende der letzten [[Eiszeitalter|Eiszeit]], als sich der [[Linthgletscher]] zurückzog. Die Erosion hat 300 Meter Molassesedimente aufgeschlossen. Die Albiskette bildet den südwestlichsten Ausläufer des Hörnli-Fächers. Seine Molasse wurde vom [[Ur-Rhein]] geschüttet, der seit dem mittleren [[Miozän]] sämtliche Bündner Quelläste aufgenommen und im östlichen Mittelland einen äusserst flachen Schwemmfächer aufgebaut hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Molasseabfolge besteht aus vielen Wechseln von horizontal liegenden Mergel-, Sandstein-, Kalk- und Nagelfluhschichten. 1907 fand C. Escher-Hess unter 2394 Geröllen am Uetliberg 24,4 % Kalksteine, 62,2 % Dolomite, 3,3 % Radiolarite, 1,5 % Quarzite, 1,7 % rötliche Granite, 0,4 % Gneise, 0,5 % Quarzporphyre, 2,6 % Grüngesteine, Spilite, Diabase und Serpentinite sowie 0,4 % [[ostalpin]]e Buntsandsteine; 3 % waren unbestimmbar. Unter den Kalken fand er ostalpinen Muschelkalk, Partnachschichten, Arlbergkalk, Raiblerschichten, Spongienkalke, Nummulitenkalk und gelbbraunen, organismenreichen Sandkalk.&lt;br /&gt;
Eine wenige Zentimeter mächtige [[Bentonit]]schicht ist grossflächig verbreitet. Der quellfähige Bentonit ist durch Verwitterung von vulkanischer Asche entstanden, die mit dem Wind über eine grosse Fläche verteilt wurde. Am Molassenfuss liegt ein Horizont aus bituminösem Mergel («Stinkkalke»), die beim Zerschlagen nach Petrol riechen, da sie viel organische Substanz enthalten.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://uetlibergverein.ch/geschichte/albiskette/ Uetlibergverein: Geschichte der Albiskette]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Flora und Fauna ==&lt;br /&gt;
Die [[Pflanzenwelt|Flora]] des Gebiets ist ausgesprochen artenreich: Im Jahr 1996 wurden 301 [[Gefäßpflanzen|Gefässpflanzen]], acht [[Farne|Farn]]- und 48 [[Moose|Moosarten]] gezählt. Hier wachsen nicht weniger als 74 Arten der regionalen [[Rote Liste gefährdeter Arten|Roten Liste gefährdeter Arten]], wovon neun auch auf der gesamtschweizerischen Roten Liste stehen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Rolf Holderegger, Elias Landolt, Ivana Stehlik, Edwin Urmi, Thomas Wohlgemuth |Titel=Ist die Reliktvegetation der Fallätsche gefährdet? Floren- und Vegetationsveränderung in einem Erosionstrichter bei Zürich |Sammelwerk=Botanica Helvetica |Band=106/2 |Datum=1996 |Online={{Webarchiv |url=http://www.romankoch.ch/berichte/19960725.htm |text=Kopie des Artikels |wayback=20020619041831}}}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den in der Schweiz seltenen Bewohnern des Gebiets zählen der [[Siebenschläfer]] und der [[Gelbringfalter]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wandern und Hütten ==&lt;br /&gt;
Die nicht markierten Trampelpfade (T4–T5 auf der [[SAC-Wanderskala]]) am Osthang gelten als recht gefährlich;&amp;lt;ref name=&amp;quot;lexikon&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.hikr.org/tour/post3162.html Hikr.org: Fallätsche]&amp;lt;/ref&amp;gt; so mussten schon mehrfach unvorsichtige Wanderer aus dem Erosionstrichter gerettet werden. Im Jahr 2003 hatten die im Flachland stationierten Hubschrauber der [[Schweizerische Rettungsflugwacht|REGA]] keine Seilwinde, weshalb für eine Rettung in jenem Jahr ein anderer Typ aus dem [[Schweizer Alpen|Alpenraum]] herbeigerufen werden musste.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.romankoch.ch/berichte/20030923.htm |text=Bergnot in der Fallätsche |wayback=20080611072854}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gratstrasse auf dem Albisgrat von der Bergstation der [[Uetlibergbahn]] bis Baldern wurde ursprünglich als [[Trasse (Verkehrsweg)|Trassee]] einer Eisenbahnlinie vom Üetliberg zum Albishorn erbaut; das Projekt wurde nie verwirklicht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;lexikon&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Fallätschengebiet ist Standort mehrerer [[Alpenvereinshütte|Clubhütten]], die in den ersten zwei Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts entstanden sind, als die Fallätsche noch weniger bewaldet war: Das &amp;#039;&amp;#039;Bristenstäfeli&amp;#039;&amp;#039;, die &amp;#039;&amp;#039;Alpina-Hütte&amp;#039;&amp;#039;, die 1908/09 errichtete &amp;#039;&amp;#039;[[Teehaus|Teehütte]] Fallätsche&amp;#039;&amp;#039; des &amp;#039;&amp;#039;[[Alpiner Verein|Alpenclubs]] zur steilen Wand&amp;#039;&amp;#039; zwischen Gratweg und Ruine Manegg, die 1909/10 erbaute &amp;#039;&amp;#039;Glecksteinhütte&amp;#039;&amp;#039; des &amp;#039;&amp;#039;Alpenclubs Amicitia&amp;#039;&amp;#039; zwischen Gratweg und Friedhof Leimbach sowie die Hütte des &amp;#039;&amp;#039;Alpenclub Felsenkammer&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Adi Kälin |Titel=Wo Zürich am wildesten ist |Sammelwerk=Neue Zürcher Zeitung |Nummer=166 |Datum=2015-07-21 |Seiten=13 |Online=[http://www.nzz.ch/zuerich/wo-zuerich-am-wildesten-ist-1.18582995 Artikel online] |Abruf=2015-07-31}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.nzz.ch/aktuell/startseite/warum-denn-in-die-berge-schweifen----1.2788500 |titel=Warum denn in die Berge schweifen … |werk=Neue Zürcher Zeitung |datum=2009-06-22 |abruf=2013-11-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Bruno Weber |url=https://www.teehuette-fallaetsche.ch/app/download/6530223564/Chronik_100.Jahre_Buechlein.pdf?t=1489303962 |titel=Alpenclub zur steilen Wand. Chronik zum 100. Jubiläum 1906 – 2006 |hrsg=Alpenclub zur steilen Wand |format=PDF |abruf=2018-04-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.tagesanzeiger.ch/zuerich/abc/story/12597933 |titel=Immer wieder Abbruch auf dem Uetliberg |werk=Tages-Anzeiger |datum=2012-01-10 |zitat=1910 baute der Alpenclub Amicitia in der Fallätsche die Glecksteinhütte. |abruf=2013-11-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
  Bristenstäfeli tele 20200225.jpg|Bristenstäfeli&lt;br /&gt;
  Alpinahütte 20200121.jpg|Alpina-Hütte&lt;br /&gt;
  Teehüsli Fallätsche tele 20200225.jpg|Teehüsli Fallätsche&lt;br /&gt;
  Teehütte Fallätsche.jpg|Teehütte 1909&lt;br /&gt;
  Glecksteinhütte front 20200121.jpg|Glecksteinhütte&lt;br /&gt;
  Felsenkammer tele 20200121.jpg|Felsenkammer-Hütte&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Landschaftsschutz ==&lt;br /&gt;
Die Albiskette und das [[Reppisch]]tal wurden 1983 in das [[Bundesinventar der Landschaften und Naturdenkmäler von nationaler Bedeutung]] (Objektnummer 1306) aufgenommen. Grosse Teile der Flächen sind Wälder mit naturkundlicher Bedeutung (WNB) und als [[Landschaftsschutzgebiet]] ausgewiesen.&amp;lt;ref&amp;gt;Landschaftsentwicklungskonzept [[Adliswil]] – Leimbach: Bericht mit Massnahmenplan. Adliswil, Zürich, 2001/2003.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammen mit fünf weiteren Gebieten am Uetliberg – insgesamt 61 Hektaren – wurde die Fallätsche vom Stadtrat Zürich im Dezember 2009 in das städtische Inventar von Schutzgebieten mit strengen Auflagen betreffend die Nutzung als Freizeitareal aufgenommen. Eine für das gesamte Gebiet umfassende Verordnung sei für einen späteren Zeitpunkt geplant, und die Erweiterung der Schutzgebiete ist ein erklärtes Ziel, um die biologische Vielfalt zu fördern und weil zunehmend mehr Arten und Ökosysteme verloren gehen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Tages-Anzeiger]] (1. Dezember 2009): [http://www.tagesanzeiger.ch/zuerich/stadt/Fallaetsche-wird-Schutzgebiet/story/12058558 &amp;#039;&amp;#039;Fallätsche wird Schutzgebiet&amp;#039;&amp;#039;], abgerufen am 1. Dezember 2009.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=http://www.romankoch.ch/berichte/19960725.htm |text=Ist die Reliktvegetation der Fallätsche gefährdet? Floren- und Vegetationsveränderung in einem Erosionstrichter bei Zürich |wayback=20020619041831}} (Rolf Holderegger, Elias Landolt, Ivana Stehlik, Edwin Urmi, Thomas Wohlgemuth in: Botanica Helvetica 106/2, 1996)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- aus Google Earth ermittelt --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Coordinate|article=/|NS=47.335009|EW=8.504214|type=landmark|region=CH-ZH}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Fallatsche}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Kanton Zürich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Zürich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bundesinventar der Landschaften und Naturdenkmäler von nationaler Bedeutung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>178.197.219.9</name></author>
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