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	<title>Falkenhagen (Mark) - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Falkenhagen_(Mark)&amp;diff=41244&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: /* Bevölkerungsentwicklung */ Dateigröße angepasst</title>
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		<updated>2026-03-10T20:33:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Bevölkerungsentwicklung: &lt;/span&gt; Dateigröße angepasst&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Wappen            = DEU Falkenhagen COA.svg&lt;br /&gt;
|Breitengrad       = 52/25/43/N&lt;br /&gt;
|Längengrad        = 14/19/07/E&lt;br /&gt;
|Lageplan          = Falkenhagen (Mark) in MOL.png&lt;br /&gt;
|Bundesland        = Brandenburg&lt;br /&gt;
|Landkreis         = Märkisch-Oderland&lt;br /&gt;
|Amt               = Seelow-Land&lt;br /&gt;
|Höhe              = 61&lt;br /&gt;
|PLZ               = 15306&lt;br /&gt;
|Vorwahl           = 033603&lt;br /&gt;
|Gemeindeschlüssel = 12064128&lt;br /&gt;
|Gliederung        = 3 [[Ortsteil]]e&lt;br /&gt;
|Adresse-Verband   = Berliner Straße 31 a&amp;lt;br /&amp;gt; 15306 Seelow&lt;br /&gt;
|Website           = [https://www.falkenhagen-mark.de/ Falkenhagen-Mark.de.]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister     = Bärbel Mede&lt;br /&gt;
|Bürgermeistertitel = Bürgermeisterin&lt;br /&gt;
|Partei            = SPD&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Falkenhagen Kirche aussen.jpg|mini|hochkant=1.3|Kirche Falkenhagen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Falkenhagen (Mark)&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, früher nur &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Falkenhagen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, ist eine [[amtsangehörige Gemeinde]] im [[Landkreis Märkisch-Oderland]] in [[Brandenburg]]. Die (Groß-)Gemeinde Falkenhagen wurde am 1. Februar 2005 in Falkenhagen (Mark) umbenannt.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Änderung des Namens der Gemeinde Falkenhagen&amp;#039;&amp;#039;. Bekanntmachung des Ministeriums des Innern vom 28. Dezember 2004. In: &amp;#039;&amp;#039;Amtsblatt für Brandenburg – Gemeinsames Ministerialblatt für das Land Brandenburg&amp;#039;&amp;#039;, 16. Jahrgang, 2005, Nummer 2, Potsdam, 19. Januar 2005, S. 20; [https://bravors.brandenburg.de/br2/sixcms/media.php/76/Amtsblatt%2002_05.pdf Bravors.Brandenburg.de.] (PDF; 0,4&amp;amp;nbsp;MB).&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Kernort, heute ein Gemeindeteil, trägt dagegen weiterhin den Namen Falkenhagen. Falkenhagen (Mark) wird vom [[Amt Seelow-Land]] verwaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Der Ort liegt auf der [[Land Lebus|Lebusplatte]], einer Grundmoräne der [[Weichsel-Kaltzeit|Weichsel-Eiszeit]], im südwestlichen Vorland der [[Eisrandlage]] der [[Weichsel-Kaltzeit#Gliederung der Eisvorstöße|Frankfurter Staffel]] an einer Stelle, wo eine [[Glaziale Rinne|subglaziale Rinne]] diese Platte und die Eisrandlage quert. Innerhalb der Rinne ist der Ort von Nord über Ost bis Süden von sechs Seen und weiteren Kleingewässern umgeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gemeindegliederung ==&lt;br /&gt;
Die Gemeinde besteht aus den Gemeindeteilen Falkenhagen, [[Regenmantel (Falkenhagen (Mark))|Regenmantel]] und [[Georgenthal (Falkenhagen (Mark))|Georgenthal]] sowie den Wohnplätzen Grüner Baum, Helenenruh, Jochenshof und Luisenhof.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://service.brandenburg.de/service/de/adressen/kommunalverzeichnis/ansicht/~120645412128-falkenhagen-mark |titel=Falkenhagen (Mark) {{!}} Service Brandenburg |abruf=2024-11-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Grabfelder der frühen, mittleren und späten [[Bronzezeit]] am Seehotel Luisenhof zeugen von sehr früher Besiedlung. Während der slawischen oder polnischen Herrschaft entstand hier wahrscheinlich eines der beiden Schlösser Thorin oder Rukkowe, welche in einer Urkunde von 1336 vorkommen, aber nicht zugeordnet werden können. Die größte frühgotische Feldsteinkirche Ostbrandenburgs wurde als Basilika-Bischofssitz im 13. Jahrhundert gebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste urkundliche Erwähnung Falkenhagens als &amp;#039;&amp;#039;Castrum et districtus&amp;#039;&amp;#039; stammt aus dem Jahr 1313. 1321 war Falkenhagen ein &amp;#039;&amp;#039;[[oppidum]]&amp;#039;&amp;#039; an der Fernhandelsstraße [[Magdeburg]]–[[Posen]]. 1375 war Ritter Johann von Wulkow und ab 1412 die [[Uchtenhagen (Adelsgeschlecht)|Familie von Uchtenhagen]], [[Bernfelde (Adelsgeschlecht)|Familie von Bernfelde]] und die [[Scharpelow (Adelsgeschlecht)|Familie von Scharpelow]] Besitzer. Um 1400 war Falkenhagen eine Diözese mit 26 Kirchen des Bistums Lebus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1472 kam für über 300 Jahre die ostelbische, aus dem Raum Magdeburg ursprünglich stammende, [[Hohendorff (Adelsgeschlecht)|Familie von Hohendorff]]. 1600 hatte die Stadt Falkenhagen eine Schule. 1624 lebten in Falkenhagen 535 Einwohner. 1650 nach dem Ende des [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieges]] bestand die Stadt nur noch aus 52 Hofstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Falkenhagen-Sammlung Duncker (5416339).jpg|mini|links|Schloss Falkenhagen um 1857/58, in Sammlung [[Alexander Duncker]]]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;white-space:nowrap&amp;quot;&amp;gt;Bis zum 17. Jahrhundert hatte Falkenhagen Stadtrechte.&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;!-- Mindestbreite der Textspalte wegen dreispaltigem Layout --&amp;gt; 1773 kaufte Legationrath Johann Anton [[Junck (Adelsgeschlecht)|von Junck]] Falkenhagen und baute ein Lustschloss. 1792 heiratete Albertine von Junck [[Franz Alexander von Kleist]]. Das Paar zog 1793 nach Falkenhagen in das neu erbaute Schloss. Die hier entstandene Schrift &amp;#039;&amp;#039;Das Glück der Ehe&amp;#039;&amp;#039; ist seiner Frau gewidmet. 1797 verstarb Franz Alexander von Kleist. 1796 wurde Falkenhagen an Reichsgraf zu Münster-Meinhöfel verkauft. 1799 wurde [[Goltz (Adelsgeschlecht)|Graf von der Goltz]] Besitzer von Falkenhagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die beiden Seitenschiffe der Kirche wurden 1801 abgebrochen. 1805 erwarb [[Eckardstein (Adelsgeschlecht)|Freiherr von Eckardstein]] das Schloss, ca. 1815 verwandelte es seine Frau Lisette, geb. [[Blumenthal (Adelsgeschlecht)|von Blumenthal]], in ein Herrenhaus und legte einen Park an. 1830 folgten Julius von Eckardstein (1806–1844) und seine Ehefrau Reichsgräfin Wilhelmine [[Finck von Finckenstein]] (1817–1871).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Hans Friedrich von Ehrenkrook|Hans Friedrich v. Ehrenkrook]], Otto Reichert, Friedrich Wilhelm Freiherr v. Lyncker u. Ehrenkrook, [[Jürgen von Flotow|Jürgen v. Flotow]] |Hrsg=Ausschuss für adelsrechtliche Fragen der deutschen Adelsverbände und in Gemeinschaft mit dem [[Deutsches Adelsarchiv|Deutschen Adelsarchiv]] |Titel=Genealogisches Handbuch der Freiherrlichen Häuser / B (Briefadel / nach 1400 nobilitiert) 1954 |Sammelwerk=[[Genealogisches Handbuch des Adels|GHdA]] Genealogisches Handbuch des Adels, von 1951 bis 2014, Vorgänger des GGH |Band=I |Nummer=7 |Verlag=C. A. Starke |Ort=Glücksburg (Ostsee) |Datum=1954 |ISSN=0435-2408 |Seiten=58–66 |DNB=451802586}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahr 1852 wurde zwischen Wasser und Wald das Neue Schloss im [[Tudorstil]] erbaut. 1862 kaufte Hugo Schulz-Petershagen (1823–1899) Schloss und Anwesen Falkenhagen. Sein Nachfolger wurde sein wohlhabender&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=[[Rudolf Martin (Autor)|Rudolf Martin]] |Titel=[[Jahrbuch des Vermögens und Einkommens der Millionäre]] in Königreich Preußen. Nachtrag, Berlin, Brandenburg, Rheinprovinz, Schlesien, Westfalen |Band=Erster Band |Auflage=3. |Verlag=Sächsische Maschinensatz-Druckerei |Ort=Berlin / Werdau |Datum=1913 |Seiten=54 f. |DNB=1074129423}}&amp;lt;/ref&amp;gt; zweitjüngster Sohn Dr. jur. Walter Schulz (1865–1927), der eine eigene Familienlinie begründete und seit 1920 den Doppelnamen Schulz-Falkenhagen führen durfte. Das Rittergut Falkenhagen, mit &amp;#039;&amp;#039;Vorwerk [[Regenmantel (Falkenhagen (Mark))|Regenmantel]]&amp;#039;&amp;#039;, hatte Anfang der 1920er Jahre einen Gesamtumfang von 1964 ha.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Oskar Köhler, Kurt Schleising |Hrsg=Mit Unterstützung der Provinzialbehörden und des Brandenburgischen Landbundes nach amtlichen Quellen und auf Grund unmittelbarer Angaben bearbeitet |Titel=Landwirtschaftliches Güter-Adreßbuch der Provinz Brandenburg. 1923. Verzeichnis sämtlicher Rittergüter, Güter und größeren Bauernhöfe der Provinz von 30 ha aufwärts mit Angabe der Gutseigenschaft, des Grundsteuer-Reinertrages, der Gesamtfläche und des Flächeninhalts der einzelnen Kulturen |Sammelwerk=Niekammer`Güter-Adressbücher, Band VII |Auflage=3. |Verlag=Reichenbach’sche Verlagsbuchhandlung |Ort=Leipzig |Datum=1923 |Seiten=166 |Online=[https://martin-opitz-bibliothek.de/de/elektronischer-lesesaal?action=book&amp;amp;bookId=0010141-3-1923#lg=1&amp;amp;slide=198 martin-opitz-bibliothek.de]}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Dazu gehörte jener Zeit auch Gut Petershagen mit 926 ha Land. Letzter Schulz auf Falkenhagen war Walter jun. Schulz-Falkenhagen (1922–1943).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Kurt Winckelsesser unter Mitwirkung von Harald Richert |Titel=[[Deutsches Geschlechterbuch]] 1969 |Sammelwerk=Gesamtreihe DGB |Band=Brandenburger Band 2 |Nummer=DGB Schulz 3 Einzeldruck der Stammfolge |Verlag=C. A. Starke |Ort=Limburg an der Lahn |Datum=1969 |Seiten=11–27 |DNB=456432728}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1923 wurde das Seengebiet Landschaftsschutzgebiet. Vor 1930 war für den minderjährigen Eigentümer dessen Vetter, Rittmeister d. R. Günther Schulz von Heinersdorf (1881–1938), der gesetzliche Vertreter und Gutsverwalter. Die Gutsleitung selbst führten einige Oberinspektoren.&amp;lt;ref&amp;gt;Ernst Seyfert, Hans Wehner, Alexander Haußknecht, Ludwig Hogrefe: &amp;#039;&amp;#039;Landwirtschaftliches Adreßbuch der Rittergüter, Güter und Höfe der Provinz Brandenburg. [1929].&amp;#039;&amp;#039; Verzeichnis sämtlicher Rittergüter, Güter und Höfe von ca. 20&amp;amp;nbsp;ha aufwärts, Mit Unterstützung von Staats- und Kommunalbehörden, sowie des Brandenburgischen Landbundes zu Berlin, sowie der Kreislandbünde. Nach amtlichen Quellen und auf Grund direkter Angaben bearbeitet. in: &amp;#039;&amp;#039;Niekammer’s Landwirtschaftliche Güter-Adreßbücher&amp;#039;&amp;#039;. Band VII, 4. Auflage, (Letzte Ausgabe-Paul Niekammer-Reihe), Verlag Niekammer’s Adreßbüchern GmbH, Leipzig 1929, [https://martin-opitz-bibliothek.de/de/elektronischer-lesesaal?action=book&amp;amp;bookId=0010141-4-1929#lg=1&amp;amp;slide=125 S. 233.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1938/39 wurden die Eigentümer der Grundstücke an der Ostseite des Schwarzen Sees durch die [[Nationalsozialismus|Nationalsozialisten]] enteignet und das Schloss Falkenhagen 1939 abgerissen. An dieser Stelle entstand unter dem Tarnnamen [[Decknamen nationalsozialistischer Geheimobjekte#S|&amp;#039;&amp;#039;Seewerk&amp;#039;&amp;#039;]] ein geheimes Rüstungswerk.&amp;lt;ref&amp;gt;Martin Kaule: &amp;#039;&amp;#039;Faszination Bunker: Steinerne Zeugnisse der europäischen Geschichte&amp;#039;&amp;#039;. Ch. Links Verlag, Berlin 2014, [https://books.google.de/books?id=LqOdAwAAQBAJ&amp;amp;pg=PA92 S. 92.]&amp;lt;/ref&amp;gt; 1940/43 wurde ein unterirdisches Werk zur Herstellung von [[Chlortrifluorid]] (N-Stoff) und von 1943/45 eine [[Sarin]]-Großanlage errichtet. Die Fertigstellung war frühestens für Mai/Juni 1945 geplant. Im Februar 1945 wurde die komplette Chemiefabrik evakuiert und im April kampflos von sowjetischen Truppen übernommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1950 erfolgte der Neubau der Schule und 1954 die Gründung der [[Landwirtschaftliche Produktionsgenossenschaft|LPG]]. Von 1958 bis 1964 wurde der [[Bunker Falkenhagen]] durch die [[Gruppe der Sowjetischen Streitkräfte in Deutschland|GSSD]] zur ABC-sicheren Ernstfall-Einsatzkommandozentrale des [[Warschauer Pakt]]s umgebaut. Zwischen 1958 und 1962 wurde in Teilen der Wehrmachtsanlage [[Plasma (Physik)|Plasma]]-Forschung betrieben. 1962 kam es zur Gründung des Institutes für Werkstoffbearbeitung (Halbleitertechnik). 1995 entstand mit dem &amp;#039;&amp;#039;Seehotel Luisenhof&amp;#039;&amp;#039; ein Hotelneubau am Gabelsee. Seit 1998 ist das &amp;#039;&amp;#039;OderlandCamp&amp;#039;&amp;#039; mit über 200 Betten eine der größten Einrichtungen dieser Art in Deutschland, Ziel für zahlreiche [[Schulfahrt]]en und Reisen von [[Kindertagesstätte]]n.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falkenhagen gehörte seit 1817 zum [[Landkreis Lebus|Kreis Lebus]] in der [[Provinz Brandenburg]] und ab 1952 zum [[Kreis Seelow]] im DDR-[[Bezirk Frankfurt (Oder)]]. Seit 1993 liegt die Gemeinde im brandenburgischen Landkreis Märkisch-Oderland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerungsentwicklung ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;toptextcells&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Jahr&lt;br /&gt;
! Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1875 || {{0|0 }}879&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1890 || {{0|0 }}710&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1910 || {{0|0 }}792&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1925 || {{0|0 }}874&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1933 || {{0|0 }}737&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1939 || {{0|0 }}752&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Jahr&lt;br /&gt;
! Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1946 || 1.076&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1950 || 1.238&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1964 || 1.152&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1971 || 1.110&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1981 || {{0|0 }}990&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1985 || {{0|0 }}967&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Jahr&lt;br /&gt;
! Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1990 || 930&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1995 || 881&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2000 || 781&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2005 || 768&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2010 || 752&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2015 || 711&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Jahr&lt;br /&gt;
! Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2020 || 678&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2021 || 676&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2022 || 677&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2023 || 682&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2024 || 670&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gebietsstand des jeweiligen Jahres, Einwohnerzahl: Stand 31. Dezember (ab 1991)&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.statistik-berlin-brandenburg.de/Publikationen/stat_berichte/2015/SB_A01-99-09_2006u00_BB.pdf &amp;#039;&amp;#039;Historisches Gemeindeverzeichnis des Landes Brandenburg 1875 bis 2005. Landkreis Oder-Spree&amp;#039;&amp;#039;.] (PDF) statistik-berlin-brandenburg.de, S. 30–33.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.statistik-berlin-brandenburg.de/statistiken/langereihen/dateien/Bevoelkerungsstand.xlsx &amp;#039;&amp;#039;Bevölkerung im Land Brandenburg von 1991 bis 2015 nach Kreisfreien Städten, Landkreisen und Gemeinden&amp;#039;&amp;#039;.] statistik-berlin-brandenburg.de, Tabelle 7.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Amt für Statistik Berlin-Brandenburg (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Statistischer Bericht A I 7, A II 3, A III 3. Bevölkerungsentwicklung und Bevölkerungsstand im Land Brandenburg&amp;#039;&amp;#039; (jeweilige Ausgaben des Monats Dezember)&amp;lt;/ref&amp;gt; ab 2011 auf Basis des [[Volkszählung in der Europäischen Union 2011|Zensus 2011]]; ab 2022 auf Basis des Zensus 2022.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://download.statistik-berlin-brandenburg.de/6191b10ec8409fee/5c4eb36c5e85/SB_A01-04-00_2023j01_BBa.pdf Bevölkerungsfortschreibung auf Basis Zensus 2022.] (PDF; 0,4&amp;amp;nbsp;MB) statistik-berlin-brandenburg.de&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Gemeindevertretung ===&lt;br /&gt;
Die Gemeindevertretung von Falkenhagen besteht aus acht Gemeindevertretern und der ehrenamtlichen Bürgermeisterin. Die [[Kommunalwahlen in Brandenburg 2019|Kommunalwahl am 26. Mai 2019]] führte zu folgendem Ergebnis:&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.wahlergebnisse.brandenburg.de/wahlen/KO2019/tabelleLandkreis.html#64812128 Ergebnis der Kommunalwahl am 26. Mai 2019.] wahlergebnisse.brandenburg.de&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Partei / Wählergruppe&lt;br /&gt;
! Stimmenanteil&lt;br /&gt;
! Sitze&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| Wählergruppe Falkenhagen&lt;br /&gt;
| 27,2 %&lt;br /&gt;
| 2&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]]&lt;br /&gt;
| 26,0 %&lt;br /&gt;
| 2&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| [[Christlich Demokratische Union Deutschlands|CDU]]&lt;br /&gt;
| 21,7 %&lt;br /&gt;
| 2&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| Einzelbewerberin Maria Plontasch&lt;br /&gt;
| 14,8 %&lt;br /&gt;
| 1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| [[Freie Demokratische Partei|FDP]]&lt;br /&gt;
| 10,3 %&lt;br /&gt;
| 1&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
* 1998–2003: Lothar Papenfuß (SPD)&amp;lt;ref&amp;gt;Ergebnisse der Kommunalwahlen 1998 (Bürgermeisterwahlen) für den Landkreis Märkisch-Oderland. Wahlen.Brandenburg.de&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2003–2008: Wolfgang Trohl (SPD)&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.statistik-berlin-brandenburg.de/Publikationen/Stat_Berichte/2008/BVII3-6_2003_ehrenamtlicheBuergermeister.pdf Kommunalwahlen 26.10.2003. Bürgermeisterwahlen] (PDF) statistik-berlin-brandenburg.de, S. 26.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2008–2014: Bernhard Fahndrich&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.statistik-berlin-brandenburg.de/publikationen/stat_berichte/2008/SB_B7-3-6_j05-08_BB.pdf Kommunalwahlen im Land Brandenburg am 28.09.2008. Bürgermeisterwahlen] (PDF) statistik-berlin-brandenburg.de, S. 9.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* seit 2014: Bärbel Mede (SPD)&amp;lt;ref&amp;gt;Ergebnis der Bürgermeisterwahl am 25. Mai 2014. Wahlen.Bbrandenburg.de/BM-Wahlen&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Ergebnis der Bürgermeisterwahl am 26. Mai 2019. Wahlen.Brandenburg.de&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mede wurde bei der Bürgermeisterwahl am 9. Juni 2024 bei einem Gegenkandidaten mit 51,0 % der gültigen Stimmen für eine weitere Amtszeit von fünf Jahren zur ehrenamtlichen Bürgermeisterin wiedergewählt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://wahlen.brandenburg.de/wahlen/de/kommunalwahlen/ergebnisse/buergermeisterwahlen/ergebnisse/~h_09062024_120645412128 Ergebnis der Bürgermeisterwahl am 9.6.2024.] Wahlen.Brandenburg.de&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
{{Wappenbeschreibung&lt;br /&gt;
|Kurzdarstellung = Wappen von Falkenhagen (Mark)&lt;br /&gt;
|Blasonierung    = In Blau auf grünem Boden ein goldener Flechtzaun, darauf ein flugbereiter, links-gewendeter und rot-bewehrter silberner Falke.&lt;br /&gt;
|Zusatz          = Das Wappen wurde am 10. Mai 2011 durch das Ministerium des Innern genehmigt.&lt;br /&gt;
|Quelle          = [https://service.brandenburg.de/service/de/adressen/kommunalverzeichnis/wappen/~wappen-der-gemeinde-falkenhagen-mark-336573 Wappenangaben.] Dienstleistungsportal der Landesverwaltung des Landes Brandenburg.&lt;br /&gt;
|Begründung      = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Flagge ===&lt;br /&gt;
Die Flagge ist Blau – Weiß – Grün (1:3:1) gestreift und mittig mit dem Gemeindewappen belegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeindepartnerschaft ===&lt;br /&gt;
Seit dem Jahr 2006 besteht eine Partnerschaft mit der polnischen [[Gmina Kłodawa (Powiat Gorzowski)|Gemeinde Kłodawa]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
In der [[Liste der Baudenkmale in Falkenhagen (Mark)]] stehen die in der Denkmalliste des Landes Brandenburg eingetragenen Denkmäler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Dorfkirche Falkenhagen (Mark)|Dorfkirche]] wurde in der ersten Hälfte des 14.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts als [[Basilika (Bautyp)|Basilika]] mit einem [[Kirchenschiff|dreischiffigen]] Langhaus errichtet. Der mächtige Feldsteinbau mit Mauern bis zu zwei Meter Stärke und einer breiten Westfassade ist eine ehemalige Bischofskirche. 1801 trugen Handwerker die Seitenschiffe ab und schlossen die Arkadenbögen. Zur Ausstattung gehören unter anderem eine [[Kanzel]] aus dem Anfang des 18.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts sowie eine hölzerne [[Fünte]] aus der ersten Hälfte des 17.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Falkenhagen (Mark) ist über die [[Landesstraße]] L 37 mit der [[Bundesstraße 5]] und damit mit [[Berlin]] und [[Frankfurt (Oder)]] verbunden. Über die L&amp;amp;nbsp;37 ist in nördlicher Richtung die [[Bundesstraße 167]] und damit die [[Kreisstadt]] Seelow erreichbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Haltepunkt &amp;#039;&amp;#039;Falkenhagen&amp;#039;&amp;#039; lag an der [[Bahnstrecke Fürstenwalde–Wriezen]]. 1969 wurde der Personenverkehr eingestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Ernst Engels]] (1845–1899), Jurist, Bergrat und Mitglied des Deutschen Reichstags, in Falkenhagen geboren&lt;br /&gt;
* [[Georg Deuter]] (* 1945), [[New Age (Musik)|New-Age-Musiker]], in Falkenhagen geboren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Udo Geiseler, Ulrike Hoffmann-Bröcker: &amp;#039;&amp;#039;Falkenhagen&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Peter-Michael Hahn|Peter Michael Hahn]], [[Hellmut Lorenz]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Herrenhäuser in Brandenburg und der Niederlausitz&amp;#039;&amp;#039;. Kommentierte Neuausgabe des Ansichtenwerks von [[Alexander Duncker]] (1857–1883), gesamt 2&amp;amp;nbsp;Bände: Einführung und Katalog (856 Seiten, 275 farbige, 825 SW-Abb.). Band 2. Nicolaische Verlagsbuchhandlung Beuermann, Berlin 2000, ISBN 3-87584-024-0, S.&amp;amp;nbsp;123–125.&lt;br /&gt;
* [[Theodor Goecke]] (Schriftleitung): &amp;#039;&amp;#039;[[Die Kunstdenkmäler der Provinz Brandenburg]]&amp;#039;&amp;#039;. Band 6,1: [[Wilhelm Jung (Architekt)|Wilhelm Jung]], [[Friedrich Solger]], [[Willy Spatz]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Kunstdenkmäler des Kreises Lebus.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. Brandenburgischer Provinzialverband, Meisenbach Riffarth &amp;amp; Co., Berlin 1909, S. 45 ff.  [http://zbc.uz.zgora.pl/dlibra/docmetadata?id=21806 ZBC]&lt;br /&gt;
* {{SammlungDunckerGrafik |Titel=Falkenhagen |Blatt=27 |zlb=119 |zlbText=121}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.amt-seelow-land.de/verzeichnis/objekt.php?mandat=52830 Seite über Falkenhagen (Mark).] Amt Seelow-Land.&lt;br /&gt;
* [https://www.falkenhagen-mark.de/ Historie über Falkenhagen (Mark).] falkenhagen-mark.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Ortsteile von Falkenhagen (Mark)&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Landkreis Märkisch-Oderland&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4766575-0|VIAF=233900671}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Märkisch-Oderland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Land Lebus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchdorf (Siedlungstyp)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1313]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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