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	<title>Falkendiek - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T00:09:40Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Falkendiek&amp;diff=1181803&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
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		<updated>2026-01-28T10:08:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = Falkendiek&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Herford&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = &lt;br /&gt;
| Ortswappen             = &lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 52/09/36/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 08/41/39/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = Nordrhein-Westfalen&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 99 &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Höhe-von               = 56&lt;br /&gt;
| Höhe-bis               = 201&lt;br /&gt;
| Fläche                 = 6.57&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 861&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2015-12-31&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref name=&amp;quot;EW&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1969-01-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 32049&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 05221&lt;br /&gt;
| Vorwahl2               = &lt;br /&gt;
| Lagekarte              = Herford Ortsteile Falkendiek.svg&lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Falkendiek-2012-07-04-0661.JPG|miniatur|Blick vom Dornberg (Schwarzenmoor) über Falkendiek, im Hintergrund der Homberg Südosthang]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Falkendiek&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist der nördlichste Stadtteil der [[Ostwestfalen-Lippe|ostwestfälischen]] Stadt [[Herford]] im [[Kreis Herford]]. Er hat 861 Einwohner.&amp;lt;ref name=&amp;quot;EW&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.herford.de/?object=tx%7C2593.8&amp;amp;ModID=7&amp;amp;FID=2044.132.1 |titel=Stadt Herford: Zahlen, Daten, Fakten |archiv-url=https://web.archive.org/web/20241126183110/https://www.herford.de/?object=tx%7C2593.8&amp;amp;ModID=7&amp;amp;FID=2044.132.1 |offline=1 |abruf=2025-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;lt;small&amp;gt;(Stand: 31.&amp;amp;nbsp;Dezember 2015)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
=== Lage ===&lt;br /&gt;
Falkendiek liegt 5,1&amp;amp;nbsp;km nordnordöstlich der Herforder Innenstadt. Die weitgehend ländlich geprägte Ortschaft befindet sich im Nordwestzipfel des [[Lipper Bergland]]s, der in das [[Ravensberger Hügelland]] hineinreicht. Die höchste Erhebung ist der {{Höhe|201.2|DE}} hohe [[Homberg (Lipper Bergland)|Homberg]]. Der tiefste Punkt liegt mit {{Höhe|56|DE}} Höhe im westlich befindlichen Tal der [[Werre]], in die der etwas nördlich der Ortschaft fließende [[Bramschebach]] mündet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachbargemeinden ===&lt;br /&gt;
Im Norden grenzt Falkendiek an die Stadt [[Löhne]], im Osten liegt der Stadtteil [[Schwarzenmoor]] und im Süden die [[Neustädter Feldmark]] der Stadt Herford. Im Westen bildet die Werre die Stadt- und Stadtteilgrenze zum Ortsteil [[Schweicheln-Bermbeck]] der Gemeinde [[Hiddenhausen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die Falkendieker [[Bauerschaft]] entstand nach 1550 durch eine Verwaltungsreform aus der Ansiedlung Evinctorp (auch Evendorp, Eimptorp u.&amp;amp;nbsp;ä.), dem halben Amt Bredenbeck und einem Hof der Gehöftgruppe Hessinghausen. Bis zu den [[Koalitionskriege|Napoleonischen Kriegen]] gehörte die Bauerschaft zur [[Amt Hausberge (Fürstentum Minden)#Vogtei Gohfeld|Vogtei Gohfeld]] im [[Amt Hausberge (Fürstentum Minden)|Amt Hausberge]] des [[Fürstentum Minden|Fürstentums Minden]]. Von 1807 bis 1813 gehörte Falkendiek zum [[Napoleon Bonaparte|napoleonischen]] [[Satellitenstaat]] [[Königreich Westphalen]], in dem es zunächst bis 1810 zum [[Kanton Reineberg]] und von 1811 bis 1813 zum [[Kanton Herford]] gehörte. 1816 kam Falkendiek zum neuen Kreis Herford und bildete dort eine Gemeinde im [[Amt Herford-Hiddenhausen]]. Am 1.&amp;amp;nbsp;Januar 1969 wurde Falkendiek in bis dahin [[kreisfreie Stadt]] Herford eingemeindet, die ihrerseits in den Kreis Herford eingegliedert wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur | Autor = Martin Bünermann | Titel = Die Gemeinden des ersten Neugliederungsprogramms in Nordrhein-Westfalen | Jahr = 1970 | Verlag = Deutscher Gemeindeverlag | Ort = Köln | DNB=456219528 | Seiten = 74}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Auf einer Länge von etwa 1000 Metern bildet die Mindener Straße die Grenze zum Stadtteil Schwarzenmoor. Die Straße wurde Anfang 2020 von der [[Bundesstraße&amp;amp;nbsp;61]] zur Landesstraße 860 herabgestuft. Parallel zur Werre verläuft im Westen die Löhner Straße in Nord-Süd-Richtung. Über beide Straßen gelangt man von Herford nach Löhne. Für Wanderer gibt es mehrere Parkplätze, unter anderem am Anfang und Ende des Knickweges sowie an der Ecke Hombergstraße/Am Brinke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Homberghof ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Homberghof in Falkendiek Herford.jpg|mini|Der Homberghof in Herford-Falkendiek]]&lt;br /&gt;
=== Lage ===&lt;br /&gt;
Am südwestlichen Hang des Hombergs befindet sich an der Straße „Im Tiefental“ der Homberghof. Er besteht aus zwölf Gebäuden, von denen einige baulich zusammenhängen. Ursprünglich stand dort nur ein Bauernhof, in dem sich danach die Schäferei des Eickhofs befand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geschichte ===&lt;br /&gt;
Im Jahre 1912 kaufte der Erziehungsverein die ehemalige Schäferei des Eickhofs, der heute zur Evangelischen Jugendhilfe Schweicheln gehört, und baute den Hof und die Scheunen zu einem landwirtschaftlichen Erziehungsheim für schulentlassene Jungen um.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des Zweiten Weltkriegs wurde der Homberghof als [[Internierungslager]] für Gefangene genutzt, die in der Umgebung in landwirtschaftlichen Betrieben arbeiten mussten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 1960er Jahren wurde der Homberghof von Grund auf umgestaltet. Das alte Fürsorgehaus musste neuen Erziehungshäusern, einem Wirtschaftsgebäude und einem Festsaal weichen. Diese Häuser erhielten die Namen Waldhaus, Berghaus, Landhaus und Tannenklause, die noch an den Gebäuden angebracht sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit den 1990er Jahren wurden Teile des Hofs als Unterkunft für [[Spätaussiedler]], ausländische Flüchtlinge und [[Asylbewerber]] genutzt. Zeitweise waren dort mehr als 100 Personen verschiedener Nationalitäten untergebracht. Im Februar 2011 mussten die dort noch lebenden 20 Asylbewerber ausziehen, da das Wasserleitungsnetz des Homberghofs mit [[Schwermetall]]en belastet war und das Wasser nicht benutzt werden durfte. Seitdem standen die inzwischen renovierungsbedürftigen Gebäude, die sich zwischenzeitlich im Besitz der Stadt Herford befanden, leer. Im Jahr 2012 hatte es Überlegungen gegeben, Asylbewerber aus dem Balkan in Wohncontainern auf dem Areal des Homberghofs unterzubringen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.nw.de/lokal/kreis_herford/herford/20811861_Homberghof-Zwischen-Neubau-und-Verfall.html Neue Westfälische vom 2. Juni 2016, Stefan Boes: Homberghof: Zwischen Neubau und Verfall]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einem der Gebäude befindet sich seit 1990 das Vereinsheim des Turnklubs Herford von 1907 e.&amp;amp;nbsp;V. (siehe Abschnitt [[#Sport|Sport]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zustand seit 2013 ===&lt;br /&gt;
Im Juni 2013 wurde der linke Gebäudetrakt an die aus Kirgisien stammende freikirchlichen „Gemeinde Jesu Christie“ verkauft. Die damals 80 Gemeindemitglieder richteten dort einen Gemeindesaal und Räume für die Jugendarbeit ein. Ein weiteres Gebäude verkaufte die Stadt 2018 an die zwischenzeitlich rund 130-köpfige Gemeinde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.russische-kirche-herford.de/de/termine/geschichte-der-gemeinde |wayback=20180619140555 |text=Gemeinde Jesu Christie }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== COVID-19 Zwischenfall ===&lt;br /&gt;
Im Januar 2021 sorgte der Homberghof für bundesweites Aufsehen. 111 Erwachsene und 44 Kinder der Gemeinde feierten am 2. Januar 2021 mitten in der [[COVID-19|Corona]]-Pandemie einen [[Gottesdienst]] ohne vorgeschriebenes Sicherheits- und Hygienekonzept.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www1.wdr.de/nachrichten/westfalen-lippe/gottesdienst-freikirche-herford-corona-100.html |titel=Freikirche: Polizei löst Gottesdienst in Herford auf |datum=2021-01-03 |abruf=2021-01-04 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sport ==&lt;br /&gt;
Der Turnklub Herford von 1907 e.&amp;amp;nbsp;V., der seinen Turnbetrieb mit 30 Männern auf dem [[Stiftberg]] begonnen hatte, erwarb im Jahr 1990 das Vereinsheim im Bereich des Homberghofs. 2004 wurde der Sportplatz „Tiefental“ als Faustballplatz eröffnet.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.turnklub-herford.de/page-2 Vereinsheim Turnklub Herford]&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Sportarten des Turnklubs sind Faustball, Basketball, Geräteturnen, Kunstturnen, Rhythmische Sportgymnastik und andere.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sportgemeinschaft (SG) Falkendiek wurde im August 1908 als Arbeiter-Turnverein Eintracht Falkendiek gegründet. 1933 wurde der Vereinsname im Zuge der [[Gleichschaltung]] in Turngemeinde (TG) Falkendiek geändert. Seit September 1945 heißt der Verein Sportgemeinschaft Falkendiek. Etwa die Hälfte der etwa 300 Mitglieder (2008) gehören der Fußball-Abteilung an. Weitere Sportarten sind unter anderem Radfahren, Wandern und Gymnastik. Nachdem der Verein zunächst am Sportplatz im Tiefental beheimatet war, wurden ihm 1973 von der Stadt das Vereinsheim und der Sportplatz im Kreuzungsbereich der Senderstraße mit der Straße „An den Teichen“ im benachbarten Schwarzenmoor zugewiesen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://sgfalkendiek08.de/ Sportgemeinschaft Falkendiek]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Trinitatiskirche ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Falkendiek Trinitatiskirche gesamt.jpg|mini|Trinitatiskirche]]&lt;br /&gt;
Die evangelische Trinitatiskirche an der Homberstraße entstand 1962 aus dem bereits 1934 gebauten Gemeindehaus Falkendiek. Daher besitzt sie einen freistehenden Glockenturm. Altar, Kanzel und Taufsäule sind aus Holz gearbeitet. Das Altarfenster an der Ostwand zeigt Sinnbilder der [[Dreifaltigkeit]] (Trinität).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kirche gehörte bis 1965 zur [[Marienkirche (Herford)|Marien-Kirchengemeinde]] [[Stiftberg]]. Danach bildete sie zusammen mit der [[Neustädter Feldmark#Christuskirche|Christuskirche]] an der Glatzer Straße die Christus-Kirchengemeinde. Heute ist sie zusammen mit der Christuskirche, der [[Neustädter Feldmark#Markuskirche|Markuskirche]] an der Landsberger Straße und der [[Schwarzenmoor#Thomaskirche|Thomaskirche]] in Schwarzenmoor Teil der Emmaus-Kirchengemeinde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Wunsch der Kirchengemeinde wurde die Kirche am 28.&amp;amp;nbsp;Dezember 2008 vom Herforder [[Superintendent]]en entwidmet und am 14.&amp;amp;nbsp;September 2009 an ein Bestattungsunternehmen verkauft, das das Gebäude im Jahre 2014 renovierte und als [[Aussegnungshalle]] nutzt. An Festtagen und zu besonderen Anlässen können weiterhin Gottesdienste in dem Gebäude gefeiert werden. Auch der Posaunenchor Falkendiek probte bis zu seiner Auflösung dort weiter.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.kirchenkreis-herford.de/de/Service/AktuelleNachrichten/AbschiedvonderTrintatiskirche.htm?P=25 |wayback=20160108070208 |text=Kirchenkreis Herford: Abschied von der Trinitatiskirche }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Friedhof ==&lt;br /&gt;
Der 1919 angelegte Friedhof Schwarzenmoor/Falkendiek der ev.-luth. Marienkirchengemeinde [[Stiftberg]] liegt an der Mindener Straße, allerdings auf dem Gebiet des Stadtteils Schwarzenmoor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Landschaftskunstprojekt ==&lt;br /&gt;
Seit 2008 gibt es auf dem Homberg das Landschaftskunstprojekt [[Homberg (Lipper Bergland)#Landschaftskunstprojekt|AHorn-Texte am Wegesrand]]. Es wurde von der Falkendieker Bildhauerin Anke Stratmann-Horn geschaffen und weist Sinnsprüche mit friedens- oder umweltpolitischem Bezug zum Nachdenken auf, die in Baumstämme geschnitzt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Belege ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Stadtteile von Herford&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Stadt- und Landkreis Herford (1968)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=7771621-8|LCCN=|NDL=|VIAF=5691163570591316620004}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtteil von Herford]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Kreis Herford)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1969]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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