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	<title>Falk Ruttke - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Falk_Ruttke&amp;diff=2121558&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;TaxonKatBot: Bot: Kategorie:Sachbuchautor (Rechtswissenschaften) umbenannt in Kategorie:Sachbuchautor (Rechtswissenschaft): laut Diskussion</title>
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		<updated>2026-04-12T05:50:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: &lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Sachbuchautor_(Rechtswissenschaften)&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Sachbuchautor (Rechtswissenschaften) (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Sachbuchautor (Rechtswissenschaften)&lt;/a&gt; umbenannt in &lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Sachbuchautor_(Rechtswissenschaft)&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Sachbuchautor (Rechtswissenschaft) (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Sachbuchautor (Rechtswissenschaft)&lt;/a&gt;: laut &lt;a href=&quot;/index.php?title=Wikipedia:WikiProjekt_Kategorien/Diskussionen/2026/April/5&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Wikipedia:WikiProjekt Kategorien/Diskussionen/2026/April/5 (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Diskussion&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Falk Alfred Ruttke&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[11. November]] [[1894]] in [[Halle (Saale)]]; † [[9. September]] [[1955]] in [[Stuttgart]]-[[Bad Cannstatt]]) war ein deutscher [[Jurist]], [[Nürnberger Gesetze|Rasserechtler]] und [[SS-Sturmbannführer]] sowie Lehrstuhlinhaber für „Rasse und Recht“. Er galt als profilierter Vertreter der [[Nationalsozialistische Rassenhygiene|nationalsozialistischen Rassenhygiene]] und war unter anderem als offizieller juristischer Kommentator des &amp;#039;&amp;#039;[[Gesetz zur Verhütung erbkranken Nachwuchses|Gesetzes zur Verhütung erbkranken Nachwuchses]]&amp;#039;&amp;#039; („Sterilisierungsgesetz“)&amp;lt;ref&amp;gt;[[Ernst Klee]]: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Medizin im Dritten Reich. Karrieren vor und nach 1945.&amp;#039;&amp;#039; S. Fischer, Frankfurt am Main 2001, ISBN 3-10-039310-4, S. 143.&amp;lt;/ref&amp;gt; eine der prägenden Figuren der [[Nationalsozialismus|nationalsozialistischen]] Rassengesetzgebung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
Falk Ruttke studierte zwischen 1912 und 1914 sowie zwischen 1918 und 1920 Jura in Halle a. d. Saale. Während des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]] kämpfte er als Angehöriger des [[Marinekorps Flandern]], zuletzt als Führer einer [[Maschinengewehr]]-Kompanie. Er erhielt die [[Eisernes Kreuz|Eisernen Kreuze]] I. und II. Klasse sowie das [[Flandernkreuz]]. 1919 gehörte er außerdem dem [[Freikorps]] Halle an. Nach der [[Promotion (Doktor)|Promotion]] 1921 brach er sein [[Rechtsreferendariat]] ab, um die Geschäfte des Rheinisch-Westfälischen Mietvereins in Essen zu leiten. 1923 wurde er [[Syndikus]] des Arbeitgeberverbandes von [[Eisenberg (Thüringen)|Eisenberg]] in [[Thüringen]] und vertrat gleichzeitig die Industrie im Siedlungsausschuss Ostthüringen. In Eisenberg saß er außerdem zwischen 1924 und 1927 im Stadtrat. 1927 übernahm er die Leitung der sozialpolitischen Abteilung des Reichsverbandes der Deutschen Fleischwarenindustrie. 1931 wurde er [[Richter]] beim [[Arbeitsgericht]] Groß-Berlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ruttke gehörte ursprünglich der [[Deutschnationale Volkspartei|DNVP]] an und war Mitglied des [[Deutschvölkischer Schutz- und Trutzbund|Deutschvölkischen Schutz- und Trutzbundes]] und des [[Stahlhelm, Bund der Frontsoldaten|Stahlhelms]]. Zum 1. Mai 1932 trat er der [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] bei ([[Liste der NSDAP-Mitgliedsnummern|Mitgliedsnummer]] 1.097.130).&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/36160725&amp;lt;/ref&amp;gt; Außerdem war er seit 1933 Mitglied der [[Schutzstaffel|SS]] (SS-Nummer 156.315) und wurde im September 1938 zum [[SS-Sturmbannführer]] befördert. Mit der [[Machtergreifung]] der Nationalsozialisten wurde Ruttke zum [[Reichskommissar]] des „Reichsausschusses für hygienische Volksbelehrung“ ernannt. Seit Mai 1933 war er Mitglied des „Sachverständigenausschusses für Bevölkerungs- und Rassenpolitik“ beim [[Reichsministerium des Innern]]. In dieser Funktion gab er gemeinsam mit [[Arthur Gütt]] und [[Ernst Rüdin]] den Kommentar zum „Gesetz zur Verhütung erbkranken Nachwuchses“ heraus.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Gisela Bock (Historikerin)|Gisela Bock]]: Zwangssterilisation im Nationalsozialismus, Opladen 1986, S. 84 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Gütt-Rüdin-Ruttke a.jpg|mini|Titelblatt von: Arthur Gütt/Ernst Rüdin/Falk Ruttke: &amp;#039;&amp;#039;[[Gesetz zur Verhütung erbkranken Nachwuchses]] vom 14. Juli 1933&amp;#039;&amp;#039;. München 1934.]]&lt;br /&gt;
Außerdem arbeitete er an den [[Nürnberger Gesetze]]n mit. Seit 1936 war Ruttke zunächst als kommissarischer Hilfsarbeiter, dann als Regierungsrat, schließlich 1937 als Oberregierungsrat im Reichsministerium des Innern tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ruttke war ein exponierter Vertreter rassenbiologischer Überzeugungen, die er mit rassenhygienischen Forderungen verknüpfte. Er vertrat eine Lehre vom Recht als „kämpfender Wissenschaft“ und forderte eine scharfe Anwendung der [[Nürnberger Gesetze|Rassengesetze]] gegen „innere und äußere Feinde“. 1935 erhielt Ruttke einen Lehrauftrag für „Rasse und Recht“ an der Universität Berlin, 1938 einen ähnlichen Auftrag in Wien. 1940 übernahm er als Ordinarius einen „Lehrstuhl für Rasse und Recht“ und ein entsprechendes Institut an der Universität Jena. Ruttke war Mitherausgeber der Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;[[Archiv für Rassen- und Gesellschafts-Biologie]]&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Ernst Klee]]: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Medizin im Dritten Reich. Karrieren vor und nach 1945.&amp;#039;&amp;#039; S. Fischer, Frankfurt am Main 2001, ISBN 3-10-039310-4, S. 232.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Herbst 1940 schulte Ruttke außerdem im Sonderauftrag Angehörige der SS im [[Warthegau]] in Rassenfragen. Am 6. Januar 1942 wurde er zur [[Marine]] einberufen und zum 13. September 1945 von der Universität entlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1945 bis März 1948 war Ruttke in Internierungshaft. Im [[Entnazifizierung]]sverfahren wurde er als „belastet“ eingestuft.&amp;lt;ref&amp;gt;Heinz Zehmisch: Die deutsche Justiz – eine Stütze der Rassenhygiene im Dritten Reich, in: Ärzteblatt Sachsen, 4, 2005, S. 163.&amp;lt;/ref&amp;gt; Seine sämtlichen Schriften sowie die von ihm herausgegebene Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;Recht der Rasse&amp;#039;&amp;#039; (Kohlhammer, Stuttgart) wurden in der [[Sowjetische Besatzungszone|Sowjetischen Besatzungszone]] auf die [[Liste der auszusondernden Literatur]] gesetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.polunbi.de/bibliothek/1946-nslit-r.html www.polunbi.de]&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit 1952 lebte er in Stuttgart, wo er drei Jahre später starb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veröffentlichungen (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Stellung des Reichspräsidenten zur Reichsregierung nach der Verfassung des deutschen Reiches vom 11. August 1919.&amp;#039;&amp;#039; Diss. Univ. Halle, 1921, Pritschow, Halle 1921.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ein Beitrag zur Frage der Abgrenzung zwischen Fleischwaren-Industrie und Fleischer-Handwerk.&amp;#039;&amp;#039;, (Berlin) (Loewenthal) 1930.&lt;br /&gt;
* mit [[Arthur Gütt]] und [[Ernst Rüdin]]: &amp;#039;&amp;#039;Gesetz zur Verhütung erbkranken Nachwuchses vom 14. Juli 1933.&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;Mit Auszug aus dem Gesetz gegen gefährliche Gewohnheitsverbrecher und über Maßregeln der Sicherung und Besserung vom 24. Nov. 1933.&amp;#039;&amp;#039; Lehmann, München 1934; 2. Auflage ebenda 1936.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Rassenhygiene und Recht.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Erblehre und Rassenhygiene im völkischen Staat.&amp;#039;&amp;#039; 1934, S. 91–103.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Schrifttum und Aufklärungsstoff zur Volkspflege.&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;Rassenkunde – Rassenpflege – Erbkunde – Erbpflege – Familienkunde – Familienpflege.&amp;#039;&amp;#039; 11. Auflage 1935.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Rasse und Recht im deutschen Hochschulwesen.&amp;#039;&amp;#039; Kohlhammer, Stuttgart 1936.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Rasse, Recht und Volk.&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;Beiträge zur rassengesetzlichen Rechtslehre.&amp;#039;&amp;#039; Lehmann, München 1937.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Verteidigung der Rasse durch das Recht.&amp;#039;&amp;#039; Junker und Dünnhaupt, Berlin 1939.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Geld ersetzt nicht Blut.&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;Britische Bevölkerungssorgen.&amp;#039;&amp;#039; Eher, Berlin 1940.&lt;br /&gt;
* mit Friedrich Lange: &amp;#039;&amp;#039;Dr. Friedrich Lange (1852–1917).&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;Ein Vorkämpfer für den Rassengedanken in schwerer Zeit.&amp;#039;&amp;#039; Lehmanns, München 1939.&lt;br /&gt;
* mit anderen Autoren: &amp;#039;&amp;#039;Die Verwaltungs-Akademie.&amp;#039;&amp;#039; E&amp;#039;&amp;#039;in Handbuch für den Beamten im nationalsozialistischen Staat.&amp;#039;&amp;#039; Spaeth &amp;amp; Linde, Berlin 1934.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Michael Grüttner]]: &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Lexikon zur nationalsozialistischen Wissenschaftspolitik&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Studien zur Wissenschafts- und Universitätsgeschichte.&amp;#039;&amp;#039; Band 6). Synchron, Heidelberg 2004, ISBN 3-935025-68-8, S. 143–144.&lt;br /&gt;
* Annett Hamann: &amp;#039;&amp;#039;„Männer der kämpfenden Wissenschaft“. Die 1945 geschlossenen NS-Institute der Universität Jena.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Uwe Hossfeld]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Kämpferische Wissenschaft: Studien zur Universität Jena im Nationalsozialismus.&amp;#039;&amp;#039; Köln 2003, S. 202–234.&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|9783596160488}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=172350603|LCCN=n/2003/77152|VIAF=56974130}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Ruttke, Falk Alfred}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Ersten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Freikorps-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SS-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichskommissar]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied im Stahlhelm]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied im Deutschvölkischen Schutz- und Trutzbund]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rassentheoretiker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DNVP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rechtswissenschaftler (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jurist (Nationalsozialismus)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wirtschaftsjurist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verwaltungsjurist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Richter (deutsche Geschichte)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Richter (Arbeitsgericht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rassismus im Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Friedrich-Schiller-Universität Jena)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1894]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1955]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sachbuchautor (Rechtswissenschaft)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Ruttke, Falk&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Ruttke, Falk Alfred (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Jurist und Rassenhygieniker während der Zeit des Nationalsozialismus&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=11. November 1894&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Halle (Saale)]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=9. September 1955&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Bad Cannstatt]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
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