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	<title>Falk Richter - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Falk_Richter&amp;diff=899406&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Lautrecote: Detailinformationen wie Stücklänge, andere Beteiligte  u.ä. gehören nicht in diese tabellarische Theatrographie www.schaubuehne.de www.gorki.de</title>
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		<updated>2025-12-07T12:40:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Detailinformationen wie Stücklänge, andere Beteiligte  u.ä. gehören nicht in diese tabellarische Theatrographie www.schaubuehne.de www.gorki.de&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Falk Richter.jpg|mini|Falk Richter]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Falk Richter&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[23. Oktober]] [[1969]] in [[Hamburg]]) ist ein deutscher [[Regisseur]] und [[Autor]]. Er ist Professor an der „Den Danske Scenekunstskole“, der Nationalen Hochschule für Darstellende Künste&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://ddsks.dk/en/ansatte/falk-richter |titel=www.ddsks.dk |abruf=2021-06-17 |sprache=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt; in [[Kopenhagen]]. Seit 2020 ist er leitender Regisseur an den [[Münchner Kammerspiele]]n.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Richter ist der Sohn eines Kaufmanns und studierte ab 1993 [[Linguistik]], [[Philosophie]] und [[Regie|Schauspieltheaterregie]] u.&amp;amp;nbsp;a. bei [[Jürgen Flimm]], [[Christof Nel]] und [[Jutta Hoffmann]] an der [[Universität Hamburg]]. 1996 fand seine Abschlussinszenierung &amp;#039;&amp;#039;Silikon&amp;#039;&amp;#039; auf [[Kampnagel]] in Hamburg statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er arbeitet als [[Freier Beruf (Deutschland)|freier]] Autor für [[Theaterstück]]e und [[Hörspiel]]e sowie als Regisseur für zahlreiche Theater und Opernhäuser, u.&amp;amp;nbsp;a. für das [[Deutsches Schauspielhaus|Deutsche Schauspielhaus]], [[Nationaltheater Oslo]], Königliche Dramaten Stockholm, Théâtre de L&amp;#039;Europe Odeon, Paris, das Théâtre National Bruxelles, für die [[Hamburgische Staatsoper]], die [[Oper Frankfurt]], die [[Wiener Staatsoper]], und die [[Bayerische Staatsoper]]. Von 2000 bis 2004 war er Hausregisseur am [[Schauspielhaus Zürich]], von 2006 bis 2010 an der [[Schaubühne am Lehniner Platz|Berliner Schaubühne]] und 2011 bis 2012 am [[Düsseldorfer Schauspielhaus]]. Seit 2015 ist er &amp;#039;&amp;#039;Artiste associé&amp;#039;&amp;#039; am [[Théâtre national de Strasbourg]]. Ab 2017 arbeitet er als Hausregisseur am [[Deutsches Schauspielhaus|Deutschen Schauspielhaus]] in Hamburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im August 2018 wurde Richter bei der Kritikerumfrage des Fachblattes &amp;#039;&amp;#039;[[Theater heute]]&amp;#039;&amp;#039; zum „Regisseur des Jahres“ gewählt. Seine Inszenierung von [[Elfriede Jelinek]]s Theaterstück &amp;#039;&amp;#039;Am Königsweg&amp;#039;&amp;#039; in Hamburg war „Inszenierung des Jahres 2018“.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Michael Merschmeier, Der Theaterverlag |url=https://www.der-theaterverlag.de/free/artikel/kritikerumfrage-theater-heute/ |titel=free |abruf=2019-03-12 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 2019 erhielt er den &amp;#039;&amp;#039;Special [[Teddy Award]]&amp;#039;&amp;#039; der [[Internationale Filmfestspiele Berlin|Berlinale]]. Richters am Berliner [[Maxim Gorki Theater]] entwickeltes Stück &amp;quot;In My Room&amp;quot; wurde 2020 für den [[Mülheimer Dramatikerpreis]] nominiert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Georg Kasch |url=https://nachtkritik.de/index.php?option=com_content&amp;amp;view=article&amp;amp;id=17659&amp;amp;catid=126&amp;amp;Itemid=100089 |titel=Mülheimer Stückepreis: Nominierte benannt |abruf=2020-11-19 |sprache=de-de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Richter war Gastprofessor für Regie an der Berliner [[Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ Berlin|Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch]]. 2019 wurde er für fünf Jahre zum Professor im Fach [[Performance (Kunst)|Performing Arts]] an der &amp;#039;&amp;#039;Danish National School of Performing Arts&amp;#039;&amp;#039; in [[Kopenhagen]] ernannt und leitet dort eine internationale [[Meisterklasse (Hochschule)|Meisterklasse]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.nachtkritik.de/index.php?option=com_content&amp;amp;view=article&amp;amp;id=16484&amp;amp;Itemid=100190 Falk Richter Professor in Kopenhagen], nachtkritik.de vom 2. März 2019, abgerufen am 4. März 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt; Anfang 2020 wurde bekannt, dass Richter ab der Spielzeit 2020/2021 leitender Regisseur an den Münchner Kammerspielen wird.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.monopol-magazin.de/falk-richter-viele-maenner-verhalten-sich-toxisch |titel=Theatermacher Falk Richter: Viele Männer verhalten sich toxisch |abruf=2020-01-12 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Dezember 2021 lieferte der Regisseur eine dreistündige Neufassung von &amp;#039;&amp;#039;[[Heldenplatz (Drama)|Heldenplatz]]&amp;#039;&amp;#039; nach [[Thomas Bernhard]], die am 4. Dezember 2021 an den Münchner Kammerspielen Premiere feierte.&amp;lt;ref&amp;gt;Anna Landefeld: [https://www.nachtkritik.de/index.php?option=com_content&amp;amp;view=article&amp;amp;id=20341:heldenplatz-muenchner-kammerspiele-falk-richter-zeigt-mit-thomas-bernhard-rechtsextreme-kontinuitaeten-auf&amp;amp;catid=99&amp;amp;Itemid=40 Heldenplatz - Münchner Kammerspiele : In die Mitte gezielt], Rezension auf nachtkritik.de vom 5. Dezember 2021, abgerufen am 20. Dezember 2021&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werk ==&lt;br /&gt;
Richters Stücke, darunter &amp;#039;&amp;#039;Gott ist ein DJ&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Electronic City&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Unter Eis]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Trust&amp;#039;&amp;#039; liegen in mehr als 35 Sprachen vor und werden weltweit gespielt. Richter arbeitet meist mit internationalen Ensembles aus Schauspielern und Tänzern an genreübergreifenden Produktionen. Er hatte Einladungen u.&amp;amp;nbsp;a. zu den [[Salzburger Festspiele]]n, zum [[Festival von Avignon]], der [[Ruhrtriennale]], dem &amp;#039;&amp;#039;Festival TransAmériques&amp;#039;&amp;#039; in Kanada, dem &amp;#039;&amp;#039;Springfestival&amp;#039;&amp;#039; in Utrecht und dem Berliner Theatertreffen. Aufsehen erregte 2015 seine kontroverse Inszenierung von &amp;#039;&amp;#039;FEAR&amp;#039;&amp;#039; an der [[Schaubühne am Lehniner Platz|Berliner Schaubühne]] (2015), in der er sich kritisch mit dem Erstarken [[Nationalismus|rechtsnationaler]] Strömungen befasste und für die er mit dem Stonewall Award 2016&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.bz-berlin.de/liveticker/falk-richter-erhaelt-stonewall-award |titel=Falk Richter erhält Stonewall Award |abruf=2019-07-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Johannes Kram |url=http://www.nollendorfblog.de/?p=6963 |titel=Falk Richter: „In Film, Theater und Fernsehen muss die Diskriminierung von LGBT Schauspieler*innen endlich aufhören!“ |werk=Ich hab ja nichts gegen Schwule, aber |abruf=2019-07-06 |sprache=de-DE}}&amp;lt;/ref&amp;gt;  und dem Kultür Auf Award 2016&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://kultuerauf.wordpress.com/ |titel=KulTür auf! |abruf=2019-07-06 |sprache=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt; ausgezeichnet wurde. 2018 war er „Regisseur des Jahres“; seine Inszenierung von [[Elfriede Jelinek]]s Theaterstück &amp;#039;&amp;#039;Am Königsweg&amp;#039;&amp;#039; ([[Deutsches Schauspielhaus]]) wurde „Inszenierung des Jahres 2018“. Richters Inszenierungen stoßen in rechtskonservativen und rechtsradikalen Kreisen weitgehend auf Ablehnung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Richter arbeitete u.&amp;amp;nbsp;a. zusammen mit den Komponisten [[Matthias Grübel]], [[Ben Frost]], Malte Beckenbach, [[Helgi Jónsson]], Valgeir Sigurðsson, Paul Lemp, [[Jörn Arnecke]], Jörg Mainka, sowie mit den Videokünstlern Chris Kondek und [[Bjørn Melhus]], und den Bühnenbildnern Katrin Hoffmann, [[Jan Pappelbaum]] und Robert Cousins. In den letzten Jahren entwickelte Richter gemeinsam mit der niederländischen Choreografin Anouk van Dijk und dem israelischen Choreografen Nir de Volff ein Inszenierungskonzept, das Tanz und Schauspiel gleichberechtigt zusammenbringt und ein Ensemble aus Schauspielern, Musikern und Tänzern verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== {{Anker|Theaterstück}} Debatte um &amp;#039;&amp;#039;FEAR&amp;#039;&amp;#039; ===&lt;br /&gt;
In seinem Theaterstück &amp;#039;&amp;#039;FEAR&amp;#039;&amp;#039;, das Richter im Oktober 2015 an der Berliner Schaubühne herausbrachte, setzte er sich kritisch mit dem Erstarken neuer [[Nationalismus|rechtsnationaler]] und [[Christlicher Fundamentalismus|fundamentalchristlicher]] Bewegungen in Deutschland und deren Protagonisten, u.&amp;amp;nbsp;a. [[Beatrix von Storch]], [[Frauke Petry]] und [[Hedwig von Beverfoerde]], auseinander und erhielt daraufhin Morddrohungen. Es kam zu Schmierereien am Theater und Störungen durch den [[AfD]]-Pressesprecher Christian Lüth während einer Vorstellung. Anonyme Anrufer drohten, das Theater in Flammen aufgehen zu lassen. In Online-Petitionen der rechten Community wurde gefordert, das Stück abzusetzen. Der Deutsche Kulturrat sowie die Fraktionen der [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]] und von [[Bündnis 90/Die Grünen]] stellten sich hinter den Regisseur und sein Stück, sprachen sich gegen eine Absetzung aus und forderten die AfD auf, sich von den Morddrohungen zu distanzieren.&amp;lt;ref&amp;gt;Morgenpost: [https://www.morgenpost.de/kultur/berlin-kultur/article206559711/Der-Hass-von-AfD-und-Pegida-kann-sich-gegen-alles-richten.html &amp;#039;&amp;#039;Der Hass von AfD und Pegida kann sich gegen alles richten.&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;zeit-2015-12-17&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.zeit.de/2015/51/fear-afd-berliner-schaubuehne-portraits-klage/komplettansicht |titel=„FEAR“: Angst vor Kunst über Angst |autor= |werk=[[Die Zeit#Zeit Online|zeit.de]] |datum=2015-12-17 |abruf=2016-04-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Beatrix von Storch und Hedwig von Bevervoerde unterstellten einen Zusammenhang zwischen dem Stück und Anschlägen auf von Bevervordes Firma und versuchten erfolglos, gerichtlich gegen das Stück vorzugehen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;sz-2784110&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.sueddeutsche.de/kultur/rechtsstreit-ein-recht-auf-angst-1.2784110 |titel=Rechtsstreit – Recht auf Angst |autor= |werk=[[Süddeutsche Zeitung|sueddeutsche.de]] |datum=2015-12-15 |abruf=2016-04-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach insgesamt eineinhalb Jahren Rechtsstreit konnte sich die in &amp;#039;&amp;#039;FEAR&amp;#039;&amp;#039; gleichfalls kritisierte und geschmähte Publizistin und Soziologin [[Gabriele Kuby]] am 18. Juli 2018 in einer Berufungsverhandlung vor dem [[Kammergericht|Berliner Kammergericht]] in den meisten Punkten gegen die Schaubühne und Richter nicht durchsetzen. Das Kammergericht untersagte dem Theater allerdings, „ihr Sätze wie ‚Ich hetze gegen Juden‘ oder ‚Was wir brauchen, sind Faschisten und Faschistinnen‘ in den Mund zu legen. Kuby darf auch nicht als ‚verknitterte, ausgetrocknete, düstere Seele‘ beschrieben werden. Das verletze ihre Menschenwürde.“&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Christine Dössel |url=https://www.sueddeutsche.de/kultur/gerichtsurteil-fear-und-die-kunstfreiheit-1.4066281 |titel=Fear und die Kunstfreiheit |werk=[[Süddeutsche Zeitung]] |hrsg= |datum=2018-07-23 |abruf=2019-04-26 |sprache=}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Inszenierung von &amp;#039;&amp;#039;FEAR&amp;#039;&amp;#039; beschreibt Katharina Röben in der Zeitung [[Die Welt]] als „überraschend konkret“, sie setze „reale Akteure in den Fokus“ und ergründe „die Angst hinter Hass und Fremdenfeindlichkeit“. Allerdings verharre sie „in einer exakten Bestandsaufnahme – aktuell, rhythmisch, bekannt“, sie liefere „zwar keine Antworten“, sei „aber herrlich komisch, albern und performativ“.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://www.welt.de/print/welt_kompakt/kultur/article148065706/Zschaepe-und-die-anderen-Zombies-Falk-Richters-Fear.html |titel=Zschäpe und die anderen Zombies: Falk Richters „Fear“ |werk= |hrsg=Die Welt |datum=2015-10-27 |abruf=2019-03-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Die Zeit|Zeit]]-Journalist Daniel Müller empfand das Stück als „hart“ und „eindrücklich“. Rechtswidrig sei es nicht. Es gehe „in Richters Stück um die Frage, wie diese gefährlichen Gedanken wieder aus der Welt zu schaffen sind. Die Gedanken, wohlgemerkt, nicht die Menschen, die sie in die Welt tragen“.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Daniel Müller |url=https://www.zeit.de/2015/51/fear-afd-berliner-schaubuehne-portraits-klage/komplettansicht |titel=Im Namen des Volkes |werk=Zeit online |hrsg= |datum=2015-12-17 |abruf=2019-03-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Dagegen bezeichnete der [[Die Welt|Welt]]-Theaterkritiker [[Jan Küveler]] das Stück als „traurige“ und „feige“ Veranstaltung, die nicht an Tabus rühre und lediglich Vorurteile und Klischees bediene.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Jan Küveler |Titel=Theater hassen |TitelErg=Eine dramatische Beziehung |Verlag=[[Klett-Cotta]] |Ort=Stuttgart |Datum=2016 |ISBN=978-3-608-50160-5 |Seiten=134}}&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Alexander Kissler]] diagnostizierte im Onlineangebot der Zeitschrift [[Cicero (Zeitschrift)|Cicero]], der Abend propagiere „Vernichtung, nicht Diskurs“. Er sei „eine Kampfansage, kein Diskussionsangebot“ sowie eine „intellektuelle Bankrotterklärung“.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=[[Alexander Kissler]] |url=https://www.cicero.de/kultur/nazi-skandal-der-schaubuehne-theater-als-schauprozess/60101 |titel=Theater als Schauprozess |werk=[[Cicero (Zeitschrift)|Cicero]] |datum=2015-11-11 |abruf=2018-01-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Peter Laudenbach bilanzierte in der [[Süddeutsche Zeitung|Süddeutschen Zeitung]], das Stück unterliege der „gleichen Logik wie die rechten Foren und Blogs, deren Teilnehmer einander zu immer schrilleren Ausfällen gegen Demokratie, Presse, Kanzlerin und sonstige Andersdenkende anstacheln: Diskursunfähigkeit als Programm“.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Peter Laudenbach |url=https://www.sueddeutsche.de/kultur/aufregung-um-theaterstueck-afd-populisten-wollen-keine-zombies-sein-1.2730315 |titel=AfD-Populisten wollen keine Zombies sein |werk=[[Süddeutsche Zeitung]] |datum=2015-11-12 |abruf=2018-01-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
=== Schriften ===&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das System. Materialien – Gespräche – Textfassungen zu „Unter Eis“,&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. v. Anja Dürrschmidt, Theater der Zeit, Berlin,  2004&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Unter Eis. Theaterstücke 1993-2004.&amp;#039;&amp;#039; Frankfurt am Main: Fischer Verlag 2005&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Trust.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. v. Nicole Gronemeyer, (enthält: Materialien, Textfassung, CD-Mitschnitt), Theater der Zeit, Berlin, 2010&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;„Small Town Boy“ und andere Stücke.&amp;#039;&amp;#039; Mit einem Essay von Daniel Richter, Theater der Zeit Berlin, 2015, ISBN 978-3-95749-062-9.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ich bin Europa. „Fear“ und andere Theaterstücke.&amp;#039;&amp;#039; Berlin: Theater der Zeit 2017. ISBN 978-3-95749-122-0&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Disconnected. Theater Tanz Politik. Saarbrücker Poetikdozentur für Dramatik.&amp;#039;&amp;#039; Hg. v. Johannes Birgfeld, [[Alexander Verlag]], Berlin, 2018. ISBN 978-3-89581-460-0&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Theatre. Dance. Politics. Two Lectures and Three Plays: Under Ice, Small Town Boy, and Fear&amp;#039;&amp;#039; English translation by David Tushingham, Alexander Verlag, Berlin, 2019, ISBN 978-3-89581-514-0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bühne ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Alles in einer Nacht&amp;#039;&amp;#039;, UA 1996 Hamburger Kammerspiele, Fischer-Verlag&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Kult – Geschichten für eine virtuelle Generation,&amp;#039;&amp;#039; (Trilogie)/UA 1996 Düsseldorfer Schauspielhaus: Portrait Image Konzept (Teil 1), Section (Teil 2), KULT (Teil 3), Fischer-Verlag&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Gott ist ein DJ&amp;#039;&amp;#039;, UA 1998 Staatstheater Mainz, Fischer-Verlag&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Nothing Hurts&amp;#039;&amp;#039;, UA 1999 Utrecht, Fischer-Verlag&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Peace&amp;#039;&amp;#039;, UA 2000 Schaubühne am Lehniner Platz, Fischer-Verlag&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Electronic City&amp;#039;&amp;#039;, (Sieben Sekunden), Fischer-Verlag&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das System&amp;#039;&amp;#039;, UA 2004 Schaubühne am Lehniner Platz, Fischer-Verlag&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Unter Eis&amp;#039;&amp;#039;, UA 2004 Schaubühne am Lehniner Platz, Fischer-Verlag&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Hotel Palestine&amp;#039;&amp;#039;, UA 2004 Schaubühne am Lehniner Platz, Fischer-Verlag&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Verstörung&amp;#039;&amp;#039;, UA 2005 Schaubühne am Lehniner Platz, Fischer-Verlag&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Verletzte Jugend&amp;#039;&amp;#039;, UA 2009 Festival Liége / Theatre National Bruxelles Fischer-Verlag&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Trust&amp;#039;&amp;#039;, UA 2009 Schaubühne am Lehniner Platz, Fischer-Verlag&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;My Secret Garden&amp;#039;&amp;#039;, UA Festival d&amp;#039;Avignon, 2010, L&amp;#039;Arche Éditeur, Paris, 2010, Fischer-Verlag&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Small Town Boy&amp;#039;&amp;#039;, UA 2014, Maxim-Gorki-Theater Berlin&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;In My Room&amp;#039;&amp;#039;, UA 2020, Maxim-Gorki-Theater Berlin&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Heldenplatz&amp;#039;&amp;#039; nach Thomas Bernhard, Fassung mit neuen Texten von Falk Richter, UA 4. Dezember 2021, Münchner Kammerspiele&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Welcome to Paradise Lost&amp;#039;&amp;#039;. Musiktheater von Jörn Arnecke, UA 3. September 2022 im e‑werk (Kunstfest Weimar) in Kooperation mit dem Deutschen Nationaltheater Weimar&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;The Silence&amp;#039;&amp;#039;, Deutschsprachige EA 19. November 2023 Schaubühne am Lehniner Platz&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Bad Kingdom&amp;#039;&amp;#039;, UA 11. Februar 2024 Schaubühne am Lehniner Platz&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Hannah Zabrisky tritt nicht auf&amp;#039;&amp;#039;. Eine &amp;#039;&amp;#039;Theaterbetriebssatire&amp;#039;&amp;#039;. Autor und Regie: Falk Richter, UA 22. November 2025 Schaubühne am Lehniner Platz.&amp;lt;ref&amp;gt;Christian Rakow: [https://nachtkritik.de/nachtkritiken/deutschland/berlin-brandenburg/berlin/schaubuehne-berlin/hannah-zabrisky-tritt-nicht-auf-schaubuehne-berlin-falk-richter-setzt-seine-kuenstler-selbstbefragungen-fort &amp;quot;Schlag gegen die Ohrfeigen-Probe&amp;quot; Hannah Zabrisky tritt nicht auf - Schaubühne Berlin], Premieren-Rezension auf nachtkritik.de, erschienen und abgerufen am 23. November 2025&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* [[Hörspielpreis der Akademie der Künste]] für &amp;#039;&amp;#039;Nothing hurts – Szenen und Samples&amp;#039;&amp;#039;, Regie: [[Antje Vowinckel]] (SWR)&lt;br /&gt;
* [[Friedrich-Luft-Preis]] für die beste Inszenierung in Berlin und Potsdam für die Inszenierung „For the Disconnected Child“ an der Schaubühne Berlin, 2013&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Berliner Morgenpost – Berlin |url=https://www.morgenpost.de/kultur/article132433183/For-the-disconnected-Child-erhaelt-Friedrich-Luft-Preis.html |titel=„For the disconnected Child“ erhält Friedrich-Luft-Preis |datum=2014-09-19 |abruf=2019-04-16 |sprache=de-DE}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 5. Saarbrücker Poetikdozentur für Dramatik für das literarische und dramatische Gesamtschaffen und Lebenswerk, Universität des Saarlandes, 2015&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=http://www.poetikdozentur-dramatik.de/?page_id=658 |titel=5. Poetikdozentur 2016: Falk Richter |werk= |hrsg=Universität des Saarlandes mit Stadt Saarbrücken / Saarländisches Staatstheater / VHS Regionalverband Saarbrücken |datum= |abruf=2019-03-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2018: Regisseur und Inszenierung des Jahres, von der Zeitschrift [[Theater heute]] für [[Elfriede Jelinek]]s &amp;#039;&amp;#039;Am Königsweg&amp;#039;&amp;#039; am Deutschen Schauspielhaus in Hamburg&lt;br /&gt;
* 2019: Chevalier de l&amp;#039;[[Ordre des Arts et des Lettres]] vom französischen Kulturministerium&amp;lt;ref&amp;gt;[https://nachtkritik.de/index.php?option=com_content&amp;amp;view=article&amp;amp;id=15966:falk-richter-zum-chevalier-de-l-ordre-des-arts-et-des-lettres-ernannt&amp;amp;catid=126&amp;amp;Itemid=100089 Französischer Orden für Falk Richter für Beitrag zur Ausstrahlung der Künste], nachtkritik.de vom 18. Oktober 2018, abgerufen am 24. Januar 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2019: „Spezial-Teddy“ bei den [[Teddy Award]]s&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=https://www.deutschlandfunkkultur.de/teddy-preis-fuer-regisseur-falk-richter.265.de.html?drn:news_id=969192 |wayback=20190203182603 |text=Teddy-Preis für Regisseur Falk Richter }}, deutschlandfunkkultur.de, erschienen und abgerufen am 23. Januar 2019&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2024: [[Friedrich-Luft-Preis]] für die beste Inszenierung in Berlin und Potsdam für die Inszenierung „The Silence“ an der [[Schaubühne am Lehniner Platz|Schaubühne Berlin]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Birgfeld, Johannes/Garde, Ulrike: &amp;#039;&amp;#039;Falk Richter and Anouk van Dijk’s „Complexity of Belonging“. Exploring internationalisation in contemporary theatre.&amp;#039;&amp;#039; In: German Life and Letters 71:3 (July 2018), S.&amp;amp;nbsp;353–373.&lt;br /&gt;
* Birgfeld, Johannes: „&amp;#039;&amp;#039;Die einzige Frage, die bleibt, lautet: Wie konnten wir so leben? Warum haben wir nichts dagegen unternommen?“ Falk Richters Konzept eines politischen Theaters des zugerichteten Subjekts.&amp;#039;&amp;#039; In: Falk Richter: &amp;#039;&amp;#039;Disconnected. Tanz Theater Politik. Saarbrücker Poetikdozentur für Dramatik.&amp;#039;&amp;#039; Mit einem Nachwort hg. v. Johannes Birgfeld.  Alexander Verlag, Berlin, 2018, S. 169–179&lt;br /&gt;
* Deiters, Franz-Josef: &amp;quot;&amp;#039;Ich habe also nach einer Form gesucht, Theater als Forum zu begreifen&amp;#039;. Falk Richters Theater des politischen Aktivismus&amp;#039;. In: [[Franz-Josef Deiters]]: &amp;#039;&amp;#039;Neues Welttheater? Zur Mediologie des Theaters der Neo-Avantgarden&amp;#039;&amp;#039;. Erich Schmidt Verlag, Berlin 2022, S. 55-84. ISBN 978-3-503-20998-9.&lt;br /&gt;
* Richter, Daniel: &amp;#039;&amp;#039;Identitäten im globalen Village.&amp;#039;&amp;#039; In: Falk Richter: „&amp;#039;&amp;#039;Small Town Boy“ und andere Stücke.&amp;#039;&amp;#039; Mit einem Essay von Daniel Richter, Theater der Zeit, Berlin,  2015, S. 7–23&lt;br /&gt;
* Schreiber, Daniel: &amp;#039;&amp;#039;Warum wir ins Theater gehen.&amp;#039;&amp;#039; In: Falk Richter: &amp;#039;&amp;#039;Ich bin Europa. „Fear“ und andere Theaterstücke.&amp;#039;&amp;#039; Theater der Zeit, Berlin,  2017, S. 7–10&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|129613347}}&lt;br /&gt;
* [http://www.falkrichter.com/ falkrichter.com]&lt;br /&gt;
* [https://www.theapolis.de/de/profil/falk-richter Falk Richter] bei [[Theapolis]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=129613347|LCCN=nr2005005968|VIAF=119170282|NDL=01033277}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Richter, Falk}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Theaterregisseur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Deutsch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Drama]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Librettist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Übersetzer aus dem Englischen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Übersetzer aus dem Niederländischen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Übersetzer ins Deutsche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Ordre des Arts et des Lettres (Ritter)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schriftsteller (Hamburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1969]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Kopenhagen)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Richter, Falk&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Regisseur, Autor und Übersetzer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=23. Oktober 1969&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Hamburg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Lautrecote</name></author>
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