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	<title>Falco Werkentin - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Falco_Werkentin&amp;diff=1898536&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Sokrates 399: Typografie</title>
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		<updated>2024-07-11T09:37:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Typografie&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Weiterleitungshinweis|Werkentin|Siehe auch: [[Werkenthin]].}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Falco Egmont Werkentin&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[10. November]] [[1944]] in [[Tangermünde]]; † [[20. August]] [[2023]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.berlin.de/aufarbeitung/presse/pressemitteilung.1363410.php |titel=BAB trauert um Falco Werkentin |hrsg=Berliner Beauftragter zur Aufarbeitung der SED-Diktatur |datum=2023-09-08 |sprache=de |abruf=2023-09-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt;) war ein [[Deutsche|deutscher]] [[Soziologe]] und [[Historiker]]. Schwerpunkte seiner Forschung waren die [[Polizei (Deutschland)|Polizeigeschichte der Bundesrepublik]] und die politische [[DDR-Justiz|Strafjustiz in der DDR]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
1944 in Tangermünde geboren und dort bei einer Tante aufgewachsen, zog Falco Werkentin 1960 nach deren Tod zu einer anderen Tante nach [[Berlin-Weißensee]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | autor=David Ensikat | url=http://www.tagesspiegel.de/berlin/nachrufe/nachruf-auf-falco-werkentin-das-war-nun-also-diese-freie-welt-10512097.html | titel=Nachruf auf Falco Werkentin: Das war nun also diese freie Welt | werk=[[Der Tagesspiegel|tagesspiegel.de]] | datum=2023-10-05 |abruf=2024-01-31}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1961 beendete er die [[Polytechnische Oberschule]] und begann eine Lehre im [[Volkseigener Betrieb|VEB]] [[Funkwerk Köpenick]]. Später wechselte er zur [[Erweiterte Oberschule|Erweiterten Oberschule]]. Im November 1961 [[Flucht aus der Sowjetischen Besatzungszone und der DDR|floh er mit einem Freund nach West-Berlin]].&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.jugendopposition.de/node/149804&amp;lt;/ref&amp;gt; Hier besuchte er weiter die Schule und absolvierte 1964 sein [[Abitur]]. Anschließend nahm er ein [[Soziologie]]-Studium an der [[Freie Universität Berlin|Freien Universität Berlin]] auf und unterbrach dies für eine einjährige Tätigkeit als Heimerzieher. 1972 schloss er das Studium als Diplom-Soziologe ab und arbeitete anschließend ein Jahr als Assistent an einem Lehrstuhl für Strafrecht an der [[Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Folgezeit nahm er unterschiedliche Lehraufträge an diversen Hochschulen mit den Schwerpunkten [[Pädagogik]] und [[Kriminologie]]/Kriminalsoziologie an. Politisch war er maoistisch organisiert und gehörte zeitweilig der [[Kommunistische Partei Deutschlands/Marxisten-Leninisten|KPD/ML]] an. Mit seiner ebenfalls politisch aktiven späteren Ehefrau bekam er zwei Kinder. Zwischen 1975 und 1991 war er Mitarbeiter in verschiedenen Drittmittel-Forschungsprojekten am Fachbereich Politische Wissenschaften der FU Berlin. Dort beschäftigte er sich überwiegend mit der Funktion und Rolle des staatlichen [[Gewaltmonopol]]s in der Bundesrepublik. 1982 promovierte er mit einer Arbeit zur Polizeigeschichte der Bundesrepublik und arbeitete als Redakteur der Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;[[Bürgerrechte &amp;amp; Polizei/CILIP]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1991 war er mit Forschungen und Publikationen zur Justiz- und Herrschaftsgeschichte der DDR beschäftigt und arbeitete zwischenzeitlich freiberuflich (Lehre, Publizistik, Mitarbeit an der Ausstellung des [[Bundesministerium der Justiz|Bundesministeriums der Justiz]] „Im Namen des Volkes? Über die Justiz im Staat der SED“). Von Juni 1993 bis 2007 war er stellvertretender [[Bundesbeauftragter für die Stasi-Unterlagen|Beauftragter des Landes Berlin für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen DDR]] und gehörte bis März 2010 dem Fachbeirat Archive der [[Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur]] an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Restauration der deutschen Polizei – Innere Rüstung von 1945 bis zur Notstandsgesetzgebung&amp;#039;&amp;#039;, Frankfurt/Main 1984, ISBN 3-593-33426-7.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Politische Strafjustiz in der Ära Ulbricht – Vom bekennenden Terror zur verdeckten Repression&amp;#039;&amp;#039;, Berlin 1997, ISBN 3-86153-150-X.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Recht und Justiz im SED-Staat&amp;#039;&amp;#039;, Bonn 2000, ISBN 3-89331-344-3.&lt;br /&gt;
* (mit [[Jens Schöne]]): &amp;#039;&amp;#039;17. Juni 1953 – Orte und Ereignisse in Ost-Berlin.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 2005, ISBN 3-934085-16-4.&lt;br /&gt;
* [https://web.archive.org/web/20150414031814/http://www.berlin.de/imperia/md/content/lstu/schriftenreihe/bd4_text_2006.prn.pdf?start&amp;amp;ts=1406798610&amp;amp;file=bd4_text_2006.prn.pdf &amp;#039;&amp;#039;Politische Strafjustiz nach dem Volksaufstand vom 17. Juni.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Die Hinterbühne politischer Strafjustiz in den frühen Jahren der SBZ/DDR&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Schriftenreihe des Berliner Landesbeauftragten für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen DDR&amp;#039;&amp;#039;. Band 4). 2006, ISBN 978-3-934085-00-8.&lt;br /&gt;
* (als Herausgeber): &amp;#039;&amp;#039;Der Aufbau der „Grundlagen des Sozialismus“ in der DDR 1952/53.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 2007, ISBN 978-3-934085-13-8.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[http://www.kritischer-agrarbericht.de/fileadmin/Daten-KAB/KAB-2011/Werkentin.pdf „Sozialismus auf dem Lande.“ Von der Bodenreform zur Zwangskollektivierung: Etappen der DDR-Landwirtschaftsentwicklung bis 1961.]&amp;#039;&amp;#039; In: [[AgrarBündnis]] e.&amp;amp;nbsp;V. (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Der kritische Agrarbericht&amp;#039;&amp;#039;, 2011, S. 261–268.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|115713441}}&lt;br /&gt;
* [http://www.christoph-links-verlag.de/index.cfm?view=6&amp;amp;autoren_id=12 Autorenportrait] beim [[Ch. Links Verlag]]&lt;br /&gt;
* [https://www.jugendopposition.de/material/142243/republikflucht Brief und Dokumente zur Flucht nach West-Berlin] auf &amp;#039;&amp;#039;www.jugendopposition.de&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=115713441|LCCN=n/85/91165|VIAF=84447097}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Werkentin, Falco}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Soziologe (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Soziologe (21. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rechtshistoriker (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Aufarbeitung der SED-Diktatur)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DDR-Flüchtling]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DDR-Bürger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1944]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2023]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Werkentin, Falco&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Werkentin, Falco Egmont (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Soziologe und Historiker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=10. November 1944&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Tangermünde]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=20. August 2023&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sokrates 399</name></author>
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