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	<title>Fairness - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-29T17:55:08Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Fairness&amp;diff=102801&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Jü: .</title>
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		<updated>2025-10-23T16:47:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fairness&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; geht als Begriff auf das [[Englische Sprache|englische]] Wort „fair“ („anständig“, „ordentlich“) zurück. Es drückt eine (nicht [[gesetz]]lich geregelte) Vorstellung von [[Gerechtigkeit]] aus. Fairness lässt sich im Deutschen mit akzeptierter Gerechtigkeit und Angemessenheit oder mit [[Anständigkeit]] gleichsetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Allgemein ==&lt;br /&gt;
Fairness bedeutet anständiges Verhalten sowie eine gerechte und [[Ehrlichkeit|ehrliche]] Haltung gegenüber anderen Menschen. In [[Spiel]] und [[Sport]] bedeutet es, sich an die [[Spielregel]]n zu halten und damit Anstand zu wahren und Gerechtigkeit walten zu lassen. Regeln der Fairness setzen auf einen [[Konsens]] und gleiche Bedingungen für die beteiligten Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Philosophie ==&lt;br /&gt;
Eine Theorie der &amp;#039;&amp;#039;Gerechtigkeit als Fairness&amp;#039;&amp;#039; hat [[John Rawls#Rawls’ Beitrag zur politischen Philosophie und Moralphilosophie|John Rawls]] vorgelegt. Die Idee fand erhebliche Beachtung auch außerhalb der philosophischen Diskussion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Psychologie ==&lt;br /&gt;
In der [[Psychologische Diagnostik|Psychologischen Diagnostik]] stellt Fairness ein [[Gütekriterien psychologisch-diagnostischer Verfahren|Gütekriterium psychologisch-diagnostischer Verfahren]] dar. Zurückgehend auf das [[Testkuratorium]] der [[Föderation Deutscher Psychologenvereinigungen]]&amp;lt;ref&amp;gt;Testkuratorium (der Föderation deutscher Psychologenverbände) (1986). Mitteilung, &amp;#039;&amp;#039;Diagnostica, 32&amp;#039;&amp;#039;, 358–360.&amp;lt;/ref&amp;gt; erfüllt ein psychologisch-diagnostisches Verfahren das Gütekriterium Fairness, wenn die damit gewonnenen Ergebnisse nicht auf eine systematische Diskriminierung bestimmter Personen zurückzuführen sind, zum Beispiel aufgrund ihrer ethnischen, soziokulturellen oder geschlechtsspezifischen Gruppenzugehörigkeit.&amp;lt;ref&amp;gt;Kubinger, K. D. (2019). &amp;#039;&amp;#039;Psychologische Diagnostik – Theorie und Praxis psychologischen Diagnostizierens&amp;#039;&amp;#039; (3., völlig überarbeitete und aktualisierte Aufl.). Göttingen: Hogrefe, ISBN 978-3-8017-2779-6.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Informatik ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Temporale Logik der Aktionen#Verhaltenseigenschaften|titel1=„Verhaltenseigenschaften“ im Artikel Temporale Logik der Aktionen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Informatik]] findet der Fairnessbegriff beim [[Scheduling]] Anwendung. Der [[Prozess-Scheduler]] eines [[Betriebssystem]]s soll die zur Verfügung stehende Rechenzeit der [[Hauptprozessor|CPUs]] in fairer Art und Weise auf die rechenbereiten [[Prozess (Informatik)|Prozesse]] aufteilen. Man unterscheidet schwache, starke und universell starke Fairness.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[Computernetz]]en bezieht sich der Fairnessbegriff auf den gleichberechtigten und gleichmäßigen Zugriff aller Teilnehmer eines Netzwerks auf die vorhandenen Netzwerkressourcen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mathematik ==&lt;br /&gt;
In der Mathematik beschreibt der Begriff „fair“ ein Glücksspiel, bei dem der zu erwartende Gewinn 0 ist. Das heißt, dass man weder einen Gewinn noch einen Verlust erwartet, also ist die erwartete Auszahlung gleich dem Einsatz. Den zu erwartenden Gewinn berechnet man, indem man für jedes mögliche Ergebnis den Gewinn beziehungsweise Verlust mit der Wahrscheinlichkeit des Ergebnisses multipliziert und anschließend alle addiert. Da diese Situation jedoch für einen Glücksspielbetreiber keine wirtschaftliche Grundlage darstellt, weil auch seine Verdiensterwartung bei null läge, er jedoch Unkosten hat, spielen solche Spiele im Glücksspielbetrieb keine Rolle. Bereits Glücksspiele, bei denen die Gewinne nur wenig geringer als die Einsätze sind, gelten als besonders fair. Das gilt zum Beispiel für das Roulettespiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Recht ==&lt;br /&gt;
Im [[Materielles Recht|materiellen Recht]] hängt die Ausprägung dessen, was als fair gelten kann, davon ab, welches [[Rechtsverhältnis]] zwischen den Beteiligten besteht, insbesondere, ob sie die Bindung daran aus freier Entscheidung eingehen und auch wieder [[Kündigung|kündigen]] oder in anderer Weise rechtlich beenden können. Ist das nicht der Fall, handelt es sich um ein Rechtsverhältnis des [[Öffentliches Recht|öffentlichen Rechts]], sonst um ein [[zivilrecht]]liches Rechtsverhältnis. Bei zivilrechtlichen Rechtsverhältnissen hängen die Maßstäbe für Fairness davon ab, ob die Beteiligten [[Verbraucher]] oder [[Unternehmer]] sind. Von großer Bedeutung für Fairness ist daneben, dass Unbeteiligte, die Allgemeinheit oder künftige Generationen nicht mit Nachteilen belastet werden, mit denen die Beteiligten selbst zurechtkommen müssen (Verbot unethischer [[Externalisierung (Psychologie)|Externalisierung]]). Dabei gelten in Rechtsverhältnissen, die auf die Erreichung eines gemeinsamen Zwecks gerichtet sind (Koordinationsverhältnisse, Hauptfall [[Gesellschaftsrecht|Gesellschaftsverträge]]) andere Maßstäbe als in Rechtsverhältnissen des Leistungsaustauschs (Transaktionsverhältnisse, Hauptfall [[Verbrauchsgüterkauf|Kaufverträge]]), wieder andere in Rechtsverhältnissen, in denen der eine Beteiligte den Weisungen des anderen untergeordnet ist (Subordinationsverhältnisse, Hauptfall [[Arbeitsrecht|Arbeitsverträge]] von [[Arbeitnehmer]]n und [[Scheinselbstständigkeit|Scheinselbständigen]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Prozessrecht]] ist als besondere Ausprägung des [[Rechtsstaatsprinzip]]s der Grundsatz des fairen Verfahrens ([[Englische Sprache|engl]]. &amp;#039;&amp;#039;[[fair trial]]&amp;#039;&amp;#039;) aus dem angelsächsischen Raum übernommen worden.&amp;lt;ref&amp;gt;Stefan Magen: Fairness, Eigennutz und die Rolle das Rechts, in: Chr. Engel u.&amp;amp;nbsp;a. (Hrsg.), Recht und Verhalten, Tübingen 2006 (im Ersch.), Seite 261 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sport ==&lt;br /&gt;
Große Bedeutung hat die Fairness ([[Fair Play]]) im [[Sport]]. Fairness zeigt sich im Rahmen sportlicher Wettkämpfe in dem Bemühen der Sportler, die Regeln konsequent und bewusst (auch unter erschwerten Bedingungen) einzuhalten, sowie den Gegner als Mensch und Mitbewerber zu achten (Fair-Play-Gedanke).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Norbert Copray]]: &amp;#039;&amp;#039;Fairness.&amp;#039;&amp;#039; Gütersloh 2010, ISBN 978-3579067582.&lt;br /&gt;
* [[Hans Lenk (Philosoph)|Hans Lenk]], [[Gunter A. Pilz]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Prinzip Fairness.&amp;#039;&amp;#039; Edition Interfrom, Zürich-Osnabrück 1989, ISBN 978-3720152228.&lt;br /&gt;
* [[Volker Gerhardt]], [[Manfred Lämmer]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Fairness und Fair play.&amp;#039;&amp;#039; Eine Ringvorlesung an der Deutschen Sporthochschule Köln. 2. Auflage. academia Richarz, Sankt Augustin 1995, ISBN 978-3883456546.&lt;br /&gt;
* Ulrich Wiek: &amp;#039;&amp;#039;Fairness als Führungskompetenz – Strategie und Leitfaden für Führungskräfte und Unternehmen der Zukunft.&amp;#039;&amp;#039; Springer Gabler, Berlin 2018&amp;#039;&amp;#039;, ISBN 978-3-662-57516-1&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [[Anna Wierzbicka]]: [http://npu.edu.ua/!e-book/book/djvu/A/iif_kgpm_Wierzbicka%20A.%20English%20Meaning%20and%20Culture.pdf &amp;#039;&amp;#039;English. Meaning and Culture.&amp;#039;&amp;#039;] Oxford University Press, Oxford 2006, ISBN 978-0-19-517474-8, Kapitel 5: &amp;#039;&amp;#039;Being Fair: Another Key Anglo Value and Its Cultural Underpinnings.&amp;#039;&amp;#039; S. 141–167.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary|Fairness}}&lt;br /&gt;
* [http://www.olympia-bewegt-alle.de/initiativen_fairplay.htm?part=1 Deutsche Olympische Gesellschaft - Fair-Play-Initiative]&lt;br /&gt;
* http://www.fairness-stiftung.de/FairnessDefinition.htm&lt;br /&gt;
* [http://www.fairness.de Vorfahrt für Fairneß - Eine Aktion für mehr Fairneß und Rücksichtnahme im Straßenverkehr]&lt;br /&gt;
* [[Manfred Spitzer]]: &amp;#039;&amp;#039;{{Webarchiv | url=http://www.br-online.de/cgi-bin/ravi?verzeichnis=alpha/geistundgehirn/v/&amp;amp;file=spitzer_16.rm&amp;amp;g2=1 | wayback=20070929154132 | text=Ultimatum-Spiel}}&amp;#039;&amp;#039;. [[RealVideo]] aus der [[BR-alpha]]-Reihe „Geist und Gehirn“ (ca. 15 Minuten)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4153589-3}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ethische Haltung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tugend]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Jü</name></author>
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